Dating mit „Übungspartnern“ – warum eigentlich nicht?
Menschen müssen erst lernen, soziale Kontakte zu knüpfen … das ist eine Binsenweisheit.
Wer jemals mit der Partnersuche im „reiferen“ Alter beschäftigt war, der weiß, dass man nicht nur selbst älter geworden ist, sondern auch, dass sich die Zeiten geändert haben. Was vor zehn oder zwanzig Jahren noch gegolten hat, wirkt heute merkwürdig.
Kennenlernen üben - hervorragende Lösung für das Dating über 40
Besonders im Bereich des „Kennenlernens“ ist die Sache heikler geworden. Die meisten Frauen und Männer mit über 40 sind sich nicht bewusst, dass „Menschen kennenlernen“ viele Gründe hat – und dass nur wenige erste Kontakte zu konservativen Liebesbeziehungen führen.
Was läge da näher, als „Dating“ zu üben? Einfach mal mit jemandem ausgehen und gucken, was draus wird? Lernen am Erfolg wie auch am Misserfolg, „ausloten“, wer auf dem Markt ist und warum, Möglichkeiten abchecken. Das Verhältnis zu anderen Bildungsschichten und Auffassungen überprüfen …
Lernen durch Erproben
„Practice Dating“ nennt sich das – und um es gleich zu sagen: Es ist die Methode, nach der die Klugen und Weitsichtigen vorgingen – bevor es angeblich zum „Trend“ wurde.
Ich zitiere diesmal ausnahmsweise einen Profi, der dies veröffentliche (1):
Soweit, so gut. Doch schon kommen die Einwände jener Puristinnen und Puristen, für die das Kennenlernen offenbar eine geheiligte Prozedur ist, die Schutz verdient.
Das liest sich dann so (2):
So sehr beide Standpunkte einander widersprechen mögen (3) – niemand sollte daran gehindert werden, für sich selbst zu erproben, was ihm oder ihr guttut.
Denn das Gegenteil von „nie Übungspersonen zu nutzen“ wäre, zu jedem Date mit der Hoffnung zu gehen, dass es „diesmal wirklich klappen“ muss. Das ist bekanntlich auf Dauer erniedrigend.
Eines füge ich noch hinzu: Es ist bei Weitem erfolgreicher, sich bei Dates nicht zu „verstellen“, als der anderen Person eine Kunstfigur vorzuspielen, damit es ein „zweites Date“ gibt.
Quellen:
(1) Zitiert aus "Psychology Today"
(2) Zitiert nach dem "Standard"
(3) Im Original (Nypost) eher moderate Kritik.
Wer jemals mit der Partnersuche im „reiferen“ Alter beschäftigt war, der weiß, dass man nicht nur selbst älter geworden ist, sondern auch, dass sich die Zeiten geändert haben. Was vor zehn oder zwanzig Jahren noch gegolten hat, wirkt heute merkwürdig.
Kennenlernen üben - hervorragende Lösung für das Dating über 40
Besonders im Bereich des „Kennenlernens“ ist die Sache heikler geworden. Die meisten Frauen und Männer mit über 40 sind sich nicht bewusst, dass „Menschen kennenlernen“ viele Gründe hat – und dass nur wenige erste Kontakte zu konservativen Liebesbeziehungen führen.
Was läge da näher, als „Dating“ zu üben? Einfach mal mit jemandem ausgehen und gucken, was draus wird? Lernen am Erfolg wie auch am Misserfolg, „ausloten“, wer auf dem Markt ist und warum, Möglichkeiten abchecken. Das Verhältnis zu anderen Bildungsschichten und Auffassungen überprüfen …
Lernen durch Erproben
„Practice Dating“ nennt sich das – und um es gleich zu sagen: Es ist die Methode, nach der die Klugen und Weitsichtigen vorgingen – bevor es angeblich zum „Trend“ wurde.
Ich zitiere diesmal ausnahmsweise einen Profi, der dies veröffentliche (1):
Jemand erzählte mir kürzlich, dass sie ihren langjährigen Partner anfangs eigentlich gar nicht attraktiv fand. Ihr Desinteresse führte dazu, dass sie bei dem Date eine Haltung nach dem Motto „Ich rede einfach über das, worauf ich Lust habe“ an den Tag legte. Nach mehreren Stunden angeregter Unterhaltung wurde ihr jedoch klar, dass er interessanter war, als sie zunächst gedacht hatte, und dass die beiden unter der Oberfläche tatsächlich viel gemeinsam hatten.
Soweit, so gut. Doch schon kommen die Einwände jener Puristinnen und Puristen, für die das Kennenlernen offenbar eine geheiligte Prozedur ist, die Schutz verdient.
Das liest sich dann so (2):
„Andere Menschen dürften nicht zu bloßen Übungsobjekten für die eigene Persönlichkeitsentwicklung werden.“
So sehr beide Standpunkte einander widersprechen mögen (3) – niemand sollte daran gehindert werden, für sich selbst zu erproben, was ihm oder ihr guttut.
Denn das Gegenteil von „nie Übungspersonen zu nutzen“ wäre, zu jedem Date mit der Hoffnung zu gehen, dass es „diesmal wirklich klappen“ muss. Das ist bekanntlich auf Dauer erniedrigend.
Eines füge ich noch hinzu: Es ist bei Weitem erfolgreicher, sich bei Dates nicht zu „verstellen“, als der anderen Person eine Kunstfigur vorzuspielen, damit es ein „zweites Date“ gibt.
Quellen:
(1) Zitiert aus "Psychology Today"
(2) Zitiert nach dem "Standard"
(3) Im Original (Nypost) eher moderate Kritik.
