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    <title>Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - mythen</title>
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    <description>unbequemes über presse, politik und wissenschaft</description>
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    <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 08:34:15 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - mythen - unbequemes über presse, politik und wissenschaft</title>
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    <title>Psychologie als Verstärker des Zeitgeistes?  </title>
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            <category>anders denken</category>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>mythen</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Psychologie ist ein seltsames Gemisch aus Fakten, Ansichten und Interpretationen. Die „Gesellschaft“ und auch der „Zeitgeist“ fließen in sie ein und sorgen durch Rückkoppelung wieder dafür, dass die Thesen und Meinung weitgehend akzeptiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie es funktioniert - Psychologie als Handlanger des Zeitgeistes &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald in der Gesellschaft eine Tendenz erkannt wird, beispielsweise die Gleichheit und Ungleichheit der Geschlechter, kümmern sich Psychologen darum, dazu Thesen und Antithesen aufzustellen. Was die Wissenschaft dann über populäre Kanäle „zurückspielt“, wird als „Beweis“ oder „Gegenbeweis“ für diese Thesen verstanden – und wandert so erneut in die Gesellschaft ein. Der unbefangene Mensch nimmt dann an, dass „die Wissenschaft“ die Inhalte der Tendenz bestätigt hat.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So etwas funktioniert sehr gut, solange der „Mainstream“ oder eine andere „populäre Strömung“ in der Gesellschaft diese Meinungen als „wahr“ akzeptiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Thesen - wahr, falsch oder &quot;unerwünscht&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist allerdings: Glauben die Psychologen in Person wirklich, was sie da in die Welt setzen? Oder anders ausgedrückt: Können grundlegende Erkenntnisse der Biologie, der Medizin oder der Evolution durch den Zeitgeist verfälscht werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kürzlich wurden einigen ausgewählten Professoren danach gefragt, ob sie eine Anzahl von Thesen für „wahr“ oder „falsch“ hielten. Doch nicht nur das: Sie wurden auch befragt, ob sie diese Thesen selbst vertreten würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis war verblüffend (hier zittere ich wörtlich):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Je stärker die Befragten eine These für wahr hielten, desto eher berichteten sie, ihre Meinung für sich behalten zu wollen. Angst vor sozialer Ausgrenzung, Beschimpfungen und Attacken in den sozialen Medien waren die häufigsten Gründe für Selbstzensur.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Sieht man sich nun die Themen an, so spielen Genderfragen und evolutionäre Thesen eine  große Rolle in der Befragung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontroversen dazu waren typischerweise bei den Fragen nach Geschlecht und Gender zu erkennen (geordneten nach Prozent der Selbstzensur).&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;50 %&lt;/h1&gt; Die Neigung zu sexualisierter Gewalt ist wahrscheinlich entstanden, weil sie Männern evolutionäre Vorteile brachte. (Wahrheitsgehalt 53 %)&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;47 % &lt;/h1&gt;Eine Transgender-Identität ist manchmal das Ergebnis sozialer Einflüsse. (Wahrheitsgehalt 56 %)&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;43 % &lt;/h1&gt;Für die Mehrheit der Menschen gilt, dass das biologische Geschlecht binär ist. (Wahrheitsgehalt 66 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn unerwünschte Wahrheiten unterdrückt werden, erwachen die Manipulateure &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beispiele zeigen, dass die Wahrheit in vielen Fällen als „unerwünscht“ gilt. Man kann daraus durchaus schließen, dass es deshalb deutlich weniger Beiträge im Internet gibt, die „wahre“ oder wenigstens „wahrscheinliche“ Thesen unterstützen. Und je weniger die Wahrheit gewürdigt wird, umso mehr Beiträge zum Thema mit Halbwahrheiten, Manipulationen und Ideologien können gefunden und technisch ausgewertet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wiederhole mich ungern: Aber vor allem griffige, gängige und einfache Thesen sind ein „gefundenes Fressen“ der KI, die eben auch dafür sorgt, dass Wahrheiten „neu bewertet“ werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat und weitere Informationen: &lt;a href=&quot;https://www.spektrum.de/news/tabuthemen-in-der-psychologie/2221076&quot;&gt;Spektrum&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 06:58:00 +0000</pubDate>
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    <category>furcht</category>
<category>psychologen</category>
<category>verfälschungen</category>
<category>wahrheit</category>

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    <title>Was ist wahr an der Geschichte um Frau Berkley und ihr Bordell in London?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2191-Was-ist-wahr-an-der-Geschichte-um-Frau-Berkley-und-ihr-Bordell-in-London.html</link>
            <category>mythen</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>Theresa Berkley - auf den Spuren einer Legende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:862 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1219&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/1895_police_news.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Flagellation eines Mannes - nicht nur in England&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Prolog&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Tatsache? Wahrheit? Gerücht? Was war wirklich los mit dieser Frau Berkley, die gelegentlich als als „Königin der Flagellationsbordelle&quot; bezeichnet wurde? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mir dazu drei Kategorien ausgewählt, etwa so: „Was an der Geschichte der Theresa Berkley ist bewiesen, was fragwürdig und was zweifelhaft?&quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel dazu habe ich einfachere, recht unspezifische Anfragen über die Glaubwürdigkeit der Berkley-Legende gestellt. Sie bilden sozusagen den „Mainstream&quot;   der im Internet vertretenen „Tatsachen&quot;, die nur einen begrenzten Wahrheitswert haben. Die Ergebnisse präsentiere ich heute - ich habe sie teilweise stark vereinfacht dargestellt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Entspricht die heutige Sicht von Theresa Berkley der historischen Wirklichkeit?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Mainstream: &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Sie war eine reale historische Persönlichkeit, die im späten gregorianischen bzw. frühen viktorianischen Zeitalter mit London in Verbindung stand.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Prüfung - begrenzte Glaubwürdigkeit &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige überprüfbare Quelle ist Henry Spencer Ashbee, der die Figur in die Geschichtsschreibung einbrachte. Weitere Belege fehlen, zum Beispiel über „den Bruder, der Missionar war“ oder den Verwalter ihres Nachlasses, den angeblichen „Dr. Vance“. Zwar wird eine mögliche Adresse von Frau Berkleys Bordell angegeben (Charlotte Street 28, Portland Place), aber sie konnte nicht verifiziert werden. Ashbee selber glaubte aber ganz offensichtlich an ihre historische Existenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativ leicht fällt hingegen der Beweis, dass sie die genannte Summe von &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2185-Frau-Theresa-Berkley-und-die-Tarife-fuer-sinnlichen-Pruegel.html&quot;&gt;10.000 Pfund Sterling&lt;/a&gt; in kurzer Zeit verdienen konnte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie verlässlich ist die Sichtweise von Henry Spencer Ashbee?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Mainstream: &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Der wohlhabende Geschäftsmann und Bibliograf Henry Spencer Ashbee (1834–1900) gilt als einer der profundesten – und faszinierendsten – Kenner der viktorianischen Gesellschaft.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Prüfung: Was konnte Ashbee wirklich wissen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit verbürgt, hat Ashbee seine Kenntnisse über „die viktorianische Gesellschaft“ erst 1877 und 1885 veröffentlicht, also bereits gegen Ende der viktorianischen Epoche. Die Kenntnisse erwarb er sich etwa seit 1863, als er sich einem &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2183-Henry-Spencer-Ashbee-und-der-Cannibal-Club.html&quot;&gt;informellen Kreis&lt;/a&gt; von Wissenschaftlern, Buchliebhabern und Autoren anschloss. Am besten nachgewiesen sind seine Kenntnisse über erotische Literatur. Auf diesem Gebiet bewies er also genügend Sachverstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meinung von einigen Literaturhistorikern, Ashbee könnte Autor oder Mitautor des Romans „My Sectret Life“ sein, führte dazu, ihn als „profunden Kenner“ der viktorianischen Ära anzusehen. Andererseits wird seine Autorenschaft aber bestritten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Behauptungen, die auch „offiziell&quot;   als zweifelhaft gelten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Mainstream (Zusammengefasst) &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; Schlecht belegt ist, dass Frau Berkley  im modernen Sinne eine Betreiberin eines Luxusbordells war.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Prüfung: Die Geschichte wird durch Glanz und Ruhm veredelt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweifelhaft gilt vor allem der Ruhm von Frau Berkley, den sie zu Lebzeiten genoss, aber auch die Exklusivität ihrer Klientel sowie die prachtvolle Ausstattung ihres Bordells. Diese Behauptungen wurden benutzt, um das Besondere an Frau Berkleys Etablissement zu betonen und dienten vor allem dazu, die Geschichte „glorioser“   erscheinen zu lassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Umstritten oder unbeweisbar: die kreative Frau Berkley&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den zweifelhaften Behauptungen wurden mir noch folgende umstrittene oder unbeweisbare Behauptungen genannt. Sie alle sind also weder historisch beweisbar noch ausreichend belegt. Selbst im „Mainstream“ werden sie bereits bezweifelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Mainstream (Detailliert) &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;1.	Die Erfindung des Berkley-Horse nach der Zeichnung, die von Ashbee erstellt wurde. &lt;br /&gt;
2.	Die Erfindung und/oder Nutzung irgendeines anderen Prügelbocks, der ungewöhnlich war. &lt;br /&gt;
3.	Ihre angeblichen Memoiren und ihr Kontakt zu anderen Autoren und Verlegern.&lt;br /&gt;
4.	Ihre gesamte Korrespondenz sei vernichtet worden oder verschollen. &lt;br /&gt;
5.	„Biografische Anekdoten“, vor allem solche, die von angeblichen „Augenzeugen“ stammen sollen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Prüfung: Niemand hat etwas gesehen, keiner etwas gelesen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann ich die Begründung abkürzen: Was weder Henry Spencer Ashbee noch irgendjemand sonst jemals gesehen, gelesen oder beobachtet hat, kann nicht als „historisch zuverlässig“ betrachtet werden. Was die Memoiren betrifft, war Ashbee offenbar selbst der Meinung, dass sie bei einem Verleger der damaligen Zeit auf Veröffentlichung warten würden – ein Trugschluss, wie sich bald zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Epilog&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Legende von der „berühmten Bordellbesitzerin Theresa Berkley“ kann entweder auf der Geschäftstätigkeit einer anderen Persönlichkeit zu jener Zeit beruhen, die auf keinen Fall genannt werden wollte. Sie kann aber auch auf einer Legende beruhen, die durch den Tod einer historischen Person ausgelöst wurde. Diese beiden und viele andere Möglichkeiten legen nahe, dass jemand versuchte, eine Art „Memoiren“ zu verfassen, dann aber einsehen musste, dass es nicht genügend Material darüber gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag viele Wahrheiten geben. Eine historische Wahrheit, eine Wahrheit im Glauben an etwas oder auch nur die eigene Wahrheit im Kopf der Autoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es eine allgemeine Wahrheit gäbe, so müsste sie sehr gut fundiert sein. Das alles trifft auf die „Legende von der Frau Berkley“ nicht zu. Um meine Ansicht zu widerlegen, müsste ein Historiker mindestens Spuren ihrer kompletten Lebensgeschichte finden. Soweit mir bekannt, hat dies nie jemand ernsthaft versucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so zitiere ich gerne Lewis Carroll, aus seinem bekannten Kinderbuch „Alice im Wunderland“. Es erschien 1865. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Wenn es keinen Sinn ergibt“, sagte der König, „erspart uns das eine Menge Ärger – wir brauchen nämlich gar nicht erst zu versuchen, einen zu finden.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild: Aus einem Polizei-Magazin, 1895.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Original-Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„If there’s no meaning in it“, said the King, „that saves a world of trouble, you know, as we needn’t try to find any.”&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Für die Fragestellungen (also nicht für meinen persönlichen Beitrag) habe ich künstliche Intelligenz verwendet. &lt;/em&gt; &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2191-Was-ist-wahr-an-der-Geschichte-um-Frau-Berkley-und-ihr-Bordell-in-London.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Was ist wahr an der Geschichte um Frau Berkley und ihr Bordell in London?&quot;&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 07:07:00 +0000</pubDate>
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    <category>anaylse</category>
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    <title>Das Berkley Horse als Haushaltsleiter und die körperliche Züchtigung</title>
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            <category>mythen</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>Theresa Berkley - auf den Spuren einer Legende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:857 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1074&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/sub_leiter_domina_x.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das neue 20 Jahrhundert - Flagellationen auf Pseudo-Berkley-Leitern &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Prolog &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Vermutlich nehmen die meisten von euch an, dass in einem Flagellationsbordell in der viktorianischen Zeit vor allem sehr reiche, aber leider recht perverse Männer gezüchtigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründet wird dies im Allgemeinen mit der sogenannten „englischen Erziehung“, also der Prügelstrafe, die seinerzeit in den meisten Schulen üblich war. Doch die wirklich wollüstigen Geschichten jener Zeit stammen aus Besserungsanstalten oder aus anderen Einrichtungen, in denen „körperliche Züchtigung“ (angeblich oder tatsächlich) zum Alltag gehörte. Ob wahr oder unwahr – literarisch aufbereitet versprachen die Bücher einen satten Profit. In ihnen fanden die Männer der damaligen Zeit das, was sie erhofft hatten: Es ging um junge Frauen, die körperlich gezüchtigt wurden – und zwar überwiegend vor anderen Frauen. Zur  Erinnerung:  bis ca. 1899 kannten fast ausschließlich die Leser(innen) der Werke von Pisanus Fraxi (Henry Spencer Ashbee) den Begriff &quot;Berkley-Horse&quot;.  &lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Blicke in die Erziehung junger Damen in einem viktorianischen Magazin&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wechsel von der schlagenden Bordellwirtin zur geschlagenen jungen Frau fand in der Literatur schon zu Praxis Lebzeiten ihren Niederschlag. Wir behalten dabei das &quot;Berkely Horse&quot; im Augen und werfen dazu recht vorsichtig einen Blick in das erotische Monatsmagazin „The Pearl“ – zunächst mal nur textlich (Seite 464 der Gesamtausgabe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Schließlich … wurde (jede von uns) von einer Erzieherin in den Raum geführt, der eigens für Bestrafungen eingerichtet war und genutzt wurde. Er wurde durch ein Dachfenster erhellt und war mit Leitern, „Berkeley-Pferden“ und anderen Vorrichtungen ausgestattet, etwa von der Decke herabhängenden Seilen sowie Ringen im Boden und an der Decke, an denen widerspenstige Übeltäter festgebunden werden konnten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
An anderer Stelle wir die „Leiter“ ähnlich beschrieben, wie Fraxi sie darstellte, diesmal „mit rotem Flanell bespannt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Bald darauf wurde ich in ein unbenutztes Zimmer gebracht, das ich noch nie zuvor betreten hatte; es war kaum möbliert – abgesehen von einem Teppich und einem bequemen Sessel. An den Wänden hingen jedoch mehrere Reisigbündel, und in einer Ecke stand ein Gestell, das einer Trittleiter ähnelte, aber mit rotem Flanell bespannt war und über sechs Ringe verfügte: zwei auf halber Höhe, zwei unten und zwei oben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das Pferd wird auch an anderer Stelle noch erwähnt, teils auch, um die Entkleidung plastisch zu beschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; „Komm, liebe Rosa, mach keine Schwierigkeiten und verärgere deinen Großvater nicht noch mehr“, sagte Mrs. Mansell, während sie meinen Rockbund löste. „Streif dein Kleid ab, während die Mädchen das Pferd in die Mitte des Zimmers stellen.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Irgendjemand hat diese Szenen damals sogar illustriert, und ich habe eine &quot;abgemilderte&quot;, aber technisch deutlich verbesserte und entfleckte Version gefunden, mit der ich hier auch optisch demonstrieren will, wie die Zeichner das angebliche &quot;Berkley Horse&quot; sahen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:850 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;685&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/das_leitermotiv_nachkoloriert.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Nach einer zeitgenössischen Zeichnung, technisch nachgebessert &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Das Leitermotiv kommt in zahllosen erotischen Romanen jener Zeit vor. Diese Beispiele sind, so weit ich weiß, anonym. Ich kenne sie nur in dieser relativ schlechten Qualität:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:854 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;820&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/ber_leitermotiv_an_zg1.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ähnliche Motive, möglicherweise vom gleichen Künstler&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Auch die folgenden Zeichnungen von einem Künstler, sich &quot;Giglio&quot; nennt, nutzen das Leitermotiv bei einer Züchtigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 784px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:855 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;784&quot; height=&quot;570&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/giglio_2_3.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Leiter wird allenthalben genutzt, um erotisch Züchtigungen darzustellen. &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Epilog&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, warum das angeblich Berkley-Horse lange Zeit als Leitergestell durch die Literatur geisterte, ist einerseits darauf zurückzuführen, dass die Zeichnung von Fraxi diesen Eindruck unterstützte. Andererseits wusste jeder Illustrator, wie er einen Menschen auf einer Leiter erotisch attraktiv in Szene setzen konnte. Doch mit Fraxis Beschreibung war nicht viel anzufangen – und nur wenige Menschen hatten vor 1900 jemals davon gelesen. Das wurde erst anders, als man gegen Ende des 20. Jahrhunderts auf die Idee kam, das &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2188-Das-Berkley-Horse-und-seine-Nachbauten-ein-UEberblick.html&quot;&gt;Berkley-Horse nachzubauen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bildnachweis: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Titelbild: &amp;copy; Liebesverlag.de, Juni 2026 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel oben, farbig:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Nachgebesserte Version nach einem Original, das nach einer Expertenmeinung 1879 in der Dezemberausgabe von &quot;The Pearl&quot; veröffentlicht wurde. Die Version, die ich hier veröffentlicht habe, wurde nach einer etwas vergilbten Vorlage des Originals angefertigt, das in der Anlage zu sehen ist.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte: &lt;br /&gt;
Vermutlich Darstellungen des gleichen Künstlers für ein Buch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten: Zwei recht unterschiedliche Zeichnungen des Künstlers &quot;Giglio&quot;, näehere Daten unbekannt. &lt;/em&gt; &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2189-Das-Berkley-Horse-als-Haushaltsleiter-und-die-koerperliche-Zuechtigung.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Das Berkley Horse als Haushaltsleiter und die körperliche Züchtigung&quot;&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 08:13:00 +0000</pubDate>
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    <category>berkeley</category>
<category>berkley</category>
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<category>magazin</category>
<category>mythos</category>
<category>pearl</category>

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    <title>Das Berkley Horse: Vom Zuchthaus zum Haus der Züchtigung</title>
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            <category>sehpferd</category>
            <category>Theresa Berkley - auf den Spuren einer Legende</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:852 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1143&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/zuechtigung_ueber_dem_bock.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Auf einem Bock gezüchtigt ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Prolog&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Begriff „Horse“ (Pferd) mag für die meisten von uns ungewöhnlich sein. Doch eigentlich ist es nichts als ein Bock, ähnlich dem „Turnbock“, den wir in Deutschland als Sportgerät benutzen. (Englisch auch „Pommel Horse“ genannt). Ein ähnliches Wort finden wir auch noch im „Sägebock“, also einem relativ stabilen Ständer, den man benötigt, um Holz zu sägen. Habe ich zu weit ausgeholt? Nun, ein Bock bleibt ein Bock, und in der Welt der Flagellation ist es eben eine Vorrichtung, auf die der „Kunde“ geschnallt wird, um gezüchtigt zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt, eine Rose ist eine Rose, wenn sie aussieht wie eine Rose und  eine Ente ist eine Ente, wenn sie schnattert wie eine Ente.  Nur die Vorrichtung, einen Menschen zu fesseln, um ihn zu verprügeln, hat kein bestimmtes Aussehen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wieso strafte und züchtigte man eigentlich &quot;auf einem Bock&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:843 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1059&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/Strafe_im_Harem_17_JH_aus_harem_stuttgart_1997.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der Beginn der Züchtigung im 17. Jahrhundert&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Die erste Idee, jemandem auf einem „Bock“ zu züchtigen, ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass man dabei keine „dritte Person“ benötigt. Zuvor war es so, dass der zu Bestrafende einen anderen Menschen umhalsen musste, der gezüchtigt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hals ließ sich natürlich durch eine Nachbildung ersetzen, und schon haben wir ein „Pony“, das nach zeitgenössischen Zeichnungen in Zuchthäuser verwendet wurde. Man nannte es wohl „Pony“, weil es vor allem zur Bestrafung von Jugendlichen diente, wie in der Abbildung dargestellt. Solche Geräte mussten fest, aber dennoch flexibel (z. B. auf Schienen) an Boden oder Wand befestigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:844 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;776&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/clerkenwell_house_of-Correction_pony_1874_small.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Pony wird einer Besucher-Ehepaar erklärt (1874), Zeitungsbericht&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; &lt;br /&gt;
Immerhin ist ein Pony auch ein Pferd. Doch bei den buchstäblich „schweren Jungs“ nutzte man lieber fest installierte, aber dennoch verstellbare Rahmen, etwa das gezeigte Gestell, ein &quot;Whipping Frame&quot;. Auch diese Konstruktionen waren verstellbar. Auf manchen Zeichnungen und Fotografien sind Varianten dieser Vorrichtung dargestellt, die so verstellt werden können, dass ausschließlich das Gesäß geschlagen werden konnte - also nicht, wie vielfach üblich, ausschließlich der Rücken.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:845 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1580&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/zuchthaus_frame_nach_froto_von_1910.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Schwere Geräte aus dem Zuchthaus - im Grunde sehen sie aus wie Leitern.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Nun haben wir einige Bilder gesehen. Doch wie ordnen sich die anderen Konstruktionen ein, die auch als &quot;Prügelböcke&quot; bezeichnet werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu existiert eine anonyme Zeichnung eines Mannes, der zur Züchtigung auf einem großen Prügelbock in Form eines etwas veränderten Sportgeräts geschnallt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1025px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:848 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1025&quot; height=&quot;809&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/cheval_de_berkley.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Cheval de Berkeley - in zeitgenössischer Darstellung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die wundervolle Maschine der Frau Berkeley in Dichtung und Wahrheit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich soll das „Berkley Horse“ für alle Körpergrößen geeignet gewesen sein, und es soll in jedem gewünschten Winkel verstellbar gewesen sein, sogar vielfach. Das war mit den Mitteln der damaligen Zeit durchaus möglich, aber nicht mit einer einfachen Leiterkonstruktion, die uns Fraxi mit seiner Skizze als das „Berkley Horse“ vorstellte. Kurz: Die mit Leder bezogene Leiterkonstruktion ist auf keinen Fall identisch mit dem, was im Text beschreiben wurde. Eine solide Holzkonstruktion, unter der auch noch eine „auf einem Stuhl sitzende Frictrix“ Platz gehabt hätte, wäre ohnehin wesentlich stabiler als das „Berkley Horse“ in der Zeichnung. Es ist weder belastbar noch verstellbar. Und die Proportionen entsprechen eher einer Haushaltsklappleiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal die Beschreibung von Fraxi im Original:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:846 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1114&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/zitat_mit_berkley_horse.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Seltsame &quot;Fakten&quot; über ein eigenartiges Gerät&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Und nun dazu die magere Skizze der leiterähnlichen Konstruktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:847 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1352&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/berkley_horse_fraxi.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ist es eine Leiter mit Polsterung? Das angebliche Berkley-Horse.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte lässt sich auf drei Arten weiterverfolgen: einmal durch das damals sehr populäre Erotik-Magazin &quot;The Pearl&quot; - gegen Ende der viktorianischen Zeit. Dann in den Werken deutscher Sexualforscher zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Schließlich gewinnt es zu Beginn des 21. Jahrhunderts wieder an Interesse – als Nachbau des Prügelbocks nach der ursprünglichen Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleiben wir zunächst noch in der Zeit kurz vor 1900. Da wird plötzlich ein Berkley-Horse hereingerollt - und es erweist sich als Leiter in Wort und Bild. Nun wird es Zeit, die Katze aus dem Sack zu lassen und einen Blick in die eigenartige Welt zu werfen, in der vor allem Frauen auf diese Leiter gebunden werden. Auch das ist eine Neuerung: Nachdem die Kunden von Frau Berkley vermutlich fast ausschließlich Männer waren, sie die Menschen, die nun gezüchtigt werden, werden in den erotischen Romanen, und ihren Illustrationen überwiegend Frauen an solche Holzleitern gefesselt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Epilog&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr mögt, folgt mir zuerst in die &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2189-Das-Berkley-Horse-als-Haushaltsleiter-und-die-koerperliche-Zuechtigung.html&quot;&gt;Welt der Holzleitern&lt;/a&gt; - das Thema ist höchst amüsant und natürlich schrecklich frivol, solange wir uns in der Blütezeit der erotischen Literatur aufhalten. Dann allerdings werfen wir einen ziemlich langen Blick auf die Replikate - &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2188-Das-Berkley-Horse-und-seine-Nachbauten-ein-UEberblick.html&quot;&gt;Nachbauten&lt;/a&gt; eines Geräts, für das es keine Konstruktionszeichnungen gab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich die beiden Ärzte vergessen? Oh nein ... sie sind Personen der Zeitgeschichte und werden deshalb in manchem Lexikon zum Thema des &quot;Berkley Horse&quot; erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Bildquellen: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel: Nach einer angeblich von Paul Klamm stammenden Zeichnung 2025 restauriert. Ob es ein Original ist, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
Orientalische Züchtigung: &quot;Harem&quot; , Stuttgart 1997, nach einer Zeichnung aus dem Jahre 1884.&lt;br /&gt;
Züchtigung Jugendlicher: Zeitungsbericht von 1847.&lt;br /&gt;
Zuchthaus (Erwachsene): um 1905, Demonstration aus einem Zuchthaus, grafisch aufbereitet. &lt;br /&gt;
Sowie verschiedene andere Quellen, die ich nicht mehr genau nachverfolgen konnte. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2187-Das-Berkley-Horse-Vom-Zuchthaus-zum-Haus-der-Zuechtigung.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Das Berkley Horse: Vom Zuchthaus zum Haus der Züchtigung&quot;&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 13:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>berkeley horse</category>
<category>berkley horse</category>
<category>fraxi</category>
<category>history</category>
<category>modern times</category>

</item>
<item>
    <title>Die Geschichte einer seltsamen Dame, die sich Berkley nannte </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2178-Die-Geschichte-einer-seltsamen-Dame,-die-sich-Berkley-nannte.html</link>
            <category>mythen</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Der Prolog, gehalten vor dem Vorhang des großen Theaters&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Berkley war sicher die beste Namenswahl für eine Dame, die als erotische Gouvernante des viktorianischen Zeitalters präsentiert werden sollte, denn der Name bedeutet „Birkenwald“. Auf diese Weise schlagen wir den Bogen zur „Birkenrute“ („Birch“), die sie gerne nutzt, um die die Gesäße interessierter Herren zu schlagen. Mag sein, dass es eine Frau dieses Namens gab, und es mag auch sein, dass sie eine Bordellwirtin war. Doch wer sorgte dafür, dass sie zur sensationellen, reichen und berühmt-berüchtigten Londoner „Domina“ wurde, die heute in jedem Lexikon zu finden ist?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir ziehen nun den Vorhang auf - und lassen Frau Berkley auftreten &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erster Akt: Auftritt Frau Berkley - eine Frau ohne Vergangenheit &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:817 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;640&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/a_dominatix_on_stage.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gab es eine ähnliche Londoner Domina tatsächlich?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die „Miss Berkley“, von der wir reden, ist eine Frau, über deren Herkunft niemand etwas weiß, und deren Geburtsdatum unbekannt ist. Dennoch tritt sie hier auf ... wir sind ja im Theater, nicht wahr? Es heißt, sie habe ein bedeutendes Etablissement in London besessen und damit ein riesiges Vermögen erworben, aber es ist unbekannt, welcher Beschäftigung sie zuvor nachging. Die vielen Hinweise, die es angeblich über ihre „Lehrzeit“ gibt oder die auf die „Übernahme eines entsprechenden Bordells“ hindeuten, sind alle nicht ausreichend belegt. Aber ihre Memoiren - ach, es ranken sich allerlei Gerüchte darum.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der zweite Akt: Zehntausend Pfund Sterling Vermögen  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da sie nach Aussagen von Zeitzeugen „sehr reich“ gewesen sein soll, ging es nach ihrem Tod vor allem um den Nachlass. Über die tatsächliche Höhe gibt es keine Unterlagen, aber es wird immer wieder ein Betrag von 10.000 Pfund Sterling genannt. Nach heutiger Währung (2026) wären dies etwa 1.440.000 GBP. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dritter Akt: Auftritt des Bruders – Missionar im fernen Australien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:818 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;487&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/ein_jahr_auf_see_der_missionar.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Von Australien nach London und zurück.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr &lt;em&gt;1883&lt;/em&gt; verstarb Frau Berkley , und in diesem Moment tauchte plötzlich „ihr Bruder“ auf, der angeblich als Missionar im fernen Australien arbeitete. Er könnte dabei in einer Mission tätig gewesen ein, die Aborigines zum Christentum bekehrte, doch konnte ein Missionar ähnlichen Namens nicht gefunden werden. Der angebliche Missionar begab sich sofort nach London, wo er erstmalig erfuhr, dass seine Schwester diese Art von Gewerbe betreibt. Daraufhin schlägt er das Erbe aus und kehrt nach Australien zurück. Irgendwelche Spuren hat er nirgendwo hinterlassen. Die Überfahrt dauerte damals vier bis fünf Monate. Der Vorgang geht wieder zu. Doch nun komm ein seltsamer Mann ins Spiel. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vierter Akt Auftritt Dr. Vance, der Verwalter des Erbes&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:819 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;575&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/die_magische_kiste.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Illusion - oder: die Schatzkiste mit den obszönen Briefen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Sobald der Missionar die Bühne verlässt, tritt der nächste Akteur auf die Bühne: der angebliche Leibarzt von Frau Berkley, ein gewisser „Dr. Vance“. Ob er als Erbe vorgesehen war oder nur als Treuhänder, wird nicht recht deutlich. Ferner ist unklar, ob er tatsächlich existierte und ob er als Person wirklich Arzt oder Anwalt war. Jedenfalls wurde behauptet, dass jener Dr. Vance auch „mehrere Kisten“ mit höchst frivoler erotischer Korrespondenz verwaltete. Wer sie jemals zu sehen bekam, ist unklar, denn am Ende dieses Aktes werden all diese Unterlagen vernichtet. Und nicht nur das – kurz vor dem großen Finale wird noch behauptet, darunter hätten sich auch die Lebenserinnerungen von Frau Berkley befunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nochmals öffnet sich der Vorhang - Frau Berklely und ihr &quot;Horse&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:820 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;487&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/vorhang_offen_m_horse.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Zwei Wunder des 19. Jahrhunderts, etwas blass&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Das Publikum applaudiert. Der Vorhang wird geschlossen. Die Kenner der Szenerie erwarten, dass er nochmals aufgehen wird … man munkelt, dass noch eine Attraktion bevorstünde. Und tatsächlich: Fleißige Bühnenarbeiter haben inzwischen noch das Wunder des 19. Jahrhunderts auf die Bühne gerollt: Das berühmte Pferd, auch Chevalet genannt, das unter Frau Berkleys Namen seither durch die Welt der Lexika geistert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kommt mit zum „Klub der Kannibalen“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob das alles wirklich wahr ist? Wenn ihr das wissen wollt, müssen wir uns auf eine kleine Zeitreise vorbereiten. Sie führt uns zunächst in den „&lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2183-Henry-Spencer-Ashbee-und-der-Cannibal-Club.html&quot;&gt;Klub der Kannibalen&lt;/a&gt;“ (Cannibal Club) und ungefähr 160 Jahre zurück ins viktorianische England. Wir schreiben das Jahr 1863 und wir befinden uns in einem illustren Kreis von einigen Wissenschaftlern, mehreren Autoren und vor allem ziemlich viel Liebhabern der erotischen Literatur. Unter ihnen befindet sich auch ein Textilkaufmann, Büchersammler und späterer Autor, dessen wirklicher Name Henry Spencer Ashbee ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Interesse daran, wie es weitergeht? Willst du die Quellen wissen? Und vor allem: Willst du wissen, was wirklich bewiesen werden kann? Ich bin gespannt auf deine Reaktionen. Meine Recherchen sind abgeschlossen - sie müssen nur noch in Worte umgesetzt werden. Du kannst zuvor einen Blick in den wundersamen Cannibal Club werfen, um dich in die Zeit hineinzhuversetzten, oder aber gleich mit dem Autor beginnen, dem wir die Legende der Frau Berkley verdanken  - Henry Spencer Ashbee, der sich auch &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2184-Der-wundersame-Pisanius-Fraxi-und-seine-Quellen.html&quot;&gt;Pisanus Fraxi&lt;/a&gt; nannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bildnachweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorhänge und Bildmix: Liebesverlag.de. 2026 &lt;br /&gt;
(1) Hintergrundbild: Die geheimnisvolle Miss Berkeley nach dem Vorbild einer Gouvernate.&lt;br /&gt;
(2) Hintergrundbild: John Williams, Schiff der  Londoner Missionsgeselslchaft 1866 von  Frederick Grosse, Graveur. &lt;br /&gt;
(3) Hintergrundbild: Nach einem Poster des Zauberers Zan Zig, 1899.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
(4) Hintergrundbild: Eine verblassende Dame und ihr &quot;Pferd&quot; Rekonstruktion des Pferdes nach einer zeitgenössischen Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte sind humorvolle Interpretationen der Aussagen von Pisanus Fraxi (Henry Spencer Ashbee), erschienen 1877.  Keine Sorge - es gibt viele Quellen, die wir hier auch nennen werden. Wer sie jetzt wissen will, findet sie im Anhang.&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt; &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2178-Die-Geschichte-einer-seltsamen-Dame,-die-sich-Berkley-nannte.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Die Geschichte einer seltsamen Dame, die sich Berkley nannte &quot;&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 08:30:00 +0000</pubDate>
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<category>klub der kannibalen</category>
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