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    <title>Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin</title>
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    <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 15:43:45 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - unbequemes über presse, politik und wissenschaft</title>
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    <title>Du suchst ein „passendes“ Kommunikationsseminar?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2173-Du-suchst-ein-passendes-Kommunikationsseminar.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>hören, sehen, wissen</category>
            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    Wenn du ein Internet-Enthusiast bist, dann wirst du vielleicht nach Empfehlungen suchen oder „Bestenlisten“ befragen. Tatsächlich existieren solche Listen, aber sie sind nicht wirklich aussagefähig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will versuchen, in 10 Punkten etwas Licht in das Dunkel zu bringen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Am neutralsten sind Methoden, die &lt;em&gt;„Grundlagen der Kommunikation“&lt;/em&gt; vermitteln. Die meisten von ihnen arbeiten mit einfachen, universell verwendbaren Modellen. Typisch für solche Seminare ist, dass sie sich nicht ausdrücklich auf ein Verfahren oder einen Begründer berufen. &lt;br /&gt;
2.	In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird oft der Name „Schulz von Thun“ genannt - dem Schöpfer des Vier-Ohren-Modells und des Kommunikationsquadrats. Sein Modell ist ebenso vielseitig wie praxisnah und kann auf die Bedürfnisse vieler Zielgruppen angepasst werden.&lt;br /&gt;
3.	Wenn sich ein Anbieter auf Paul Watzlawick beruft, sollte er stets erläutern, was sein Konzept noch beinhaltet – außer den „Axiomen“ von Watzlawick. Denn das, was im „Menschliche Kommunikation“ theoretisch ausgezeichnet begründet wurde, muss erst in die Schulungspraxis umgeformt werden. &lt;br /&gt;
4.	Einige Seminare sind auf ganz bestimmte Berufsgruppen zugeschnitten. Das ist mit vielen Methoden möglich, wenn sie entsprechend angepasst werden. So kann ein Seminar für Verkäufer den gleichen Wurzeln entspringen wie ein Seminar für Personalchefs. &lt;br /&gt;
5.	In Deutschland sind Seminare zur Konfliktbewältigung sehr beliebt. Sie sind für Personen geeignet, die beruflich oder privat häufig in Konflikte eingebunden sind und diese gern lösen würden. &lt;br /&gt;
6.	Wenn deine örtliche Volkshochschule einen Kommunikationskurs anbietet, ist dieser häufig einfacher gestaltet als kommerzielle Seminare. Die meisten dieser Kurse eignen sich jedoch hervorragend als „Einstieg“.&lt;br /&gt;
7.	&lt;em&gt;Vorsicht&lt;/em&gt; ist immer dann geboten, wenn ein Kommunikationslehrgang &lt;em&gt;marktschreierisch angeboten wird&lt;/em&gt; oder wenn er mit großen Versprechungen verbunden wird. &lt;br /&gt;
8.	Machen Verfahren beruhen auf einem &lt;em&gt;Menschenbild&lt;/em&gt;, das inzwischen als „unvollständig“ angesehen wird oder auf Annahmen aufbaut, die inzwischen als „nicht mehr begründet“ angesehen werden. &lt;br /&gt;
9.	Änderungen beim menschlichen kommunizieren können Verhaltensänderungen bewirken. Wer dies will, benötigt mehr als einen Kommunikationskurs – nämlich einen Plan für diese Veränderungen. &lt;br /&gt;
10.	Immer mehr Menschen lassen sich unter dem Einfluss von maschineller Kommunikation (KI) dazu verleiten, auf verbale Verführungen hereinzufallen. Noch ist nicht bekannt, wer Seminare zum Schutz gegen solche Übergriffe anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich „nur informieren“ will, dem empfehle ich außer meinem Blog „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/122-Inhaltsverzeichnis-Kommunikation.html&quot;&gt;Realfeelingspro&lt;/a&gt;“ vor allem die Online-Darstellung verschiedener Methoden durch die &lt;a href=&quot;https://www.uni-giessen.de/de/org/admin/dez/c/personalentwicklung/weitere-angebote/dat/dat_jg_bar/gz_bar&quot;&gt;Universität Gießen&lt;/a&gt; oder das Büchlein: MiniMax-Interventionen, Verlag Carl-Auer, Heidelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Übersicht über verschiedenartige Angebote suchst, wirst du bei &lt;a href=&quot;https://www.semigator.de/seminare/kommunikation.html&quot;&gt;Semigator&lt;/a&gt;  fündig.   
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    <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 09:33:00 +0000</pubDate>
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    <category>10 hinweise</category>
<category>empfehlungen</category>
<category>kommunikation</category>
<category>seminare</category>
<category>tendenzen</category>

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    <title>Frauen, Affen und Äste</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2172-Frauen,-Affen-und-AEste.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>mythen</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1248px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:813 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1248&quot; height=&quot;930&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/wenn_der_affe.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Was wäre, wenn der Affe es besser wüsste als du?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;blockquote&gt;„Du kennst doch die Frauen, wie Affen sind sie alle: Erst, wenn sie den nächsten fest im Griff haben, lassen sie den Ast los.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat aus dem Film: Mission Impossible II (1)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Oh, mein Gott, wie schrecklich misogyn das doch wieder alles ist – was denkt ihr Männer eigentlich von uns Frauen?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hervorgehobene Zitat stammt aus dem Jahr 2000, und ich sehe schon das Schmunzeln, das eure Lippen umspielt - wenn ihr Männer seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie so oft, habe ich mal wieder die Zeitschrift „Esquire“ aufgeschlagen. Da stand etwas darüber, wann der Betrug am Partner anfängt - jedenfalls bei Generation „Z“ . Wer „Affen“ mit „Generation Z“ vermischt, kann heute sicher sein, dass sich die Leser(innen) darauf stürzen wie die Schimpansen auf die Bananen. Und siehe da: Der Artikel wurde am 2. April 2026 veröffentlicht. (2) Das Stichwort: Monkey-Branching. (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Recherche beginnt - wie kommen Frauen, Äste und Affen zusammen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein Filmzitat nicht viel zählt, habe ich mich auf die Suche gemacht, wer den merkwürdigen Begriff erfunden hat und wann das ungefähr war. Ich selbst wie auch die „oberschlaue“ KI gruben und gruben, fanden aber auch nicht Genaues. Orakelnd berichtete eine der von mir befragten KI-Quellen, das „Affenkonzept“ (Monkey-Branching) würde schon lange existieren. Andere Meinungsbeiträge sagten Ähnliches aus: Der Begriff sei wohl „zwischen Mitte und Ende der 2010er-Jahre“ auf Online-Dating-Seiten aufgetaucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Affe, die Äffin nebst Mensch und Menschin &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin erfuhr ich, dass inzwischen nicht nur Frauen das „affenartige“ Verhalten nachgesagt wird, sondern auch Männern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal Frauen: Die Ast-zu-Ast-Tendenz müsste ab den 1990-er Jahren im Grunde abgeflacht sein, weil die Masche nicht mehr funktioniert. Frauen verdienen so viel „eigenes Geld“, dass es unattraktiv wird, ständig den Ast zu wechseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer hingegen haben kaum noch die Möglichkeit, am Affenhupf teilzunehmen, sondern können froh sein, dass sie auf dem Ast sitzen bleiben können, der noch erreichbar war. Klar ist das eine Behauptung - aber sie ist derzeit ziemlich populär. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja – es gibt solche Tendenzen bei allen Geschlechtern und allen Ausrichtungen: Männern wie Frauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht neu, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Affe könnte uns wahrscheinlich sagen, warum wir Menschen so äffisch sind &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal sehen, wer demnächst wieder Affen, Generationen und Äste bemüht, um den Menschen „da draußen“ die Welt der Partnersuche zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachste Theorie bietet (wie so oft) die Evolution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das weibliche Tier versucht, die besten Gene zu erwischen, und das klappt möglicherweise nicht mit dem erst besten Partner. Also wechselt die Äffin (symbolisch) manchmal den Ast. Manche Menschen tun dies auch, wenn sie glauben, einen Vorteil daraus zu erzielen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Theorien darüber, und wer wirklich mehr lesen will, dem empfehle ich „den Affen der das Universum verstand.“ Das Buch ist leider nur in Englisch erhältlich.(4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) &lt;a href=&quot;https://www.filmzitate.de/zitat/1b6d61321bc2f3481&quot;&gt;Filmzitate&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(2) (Affen-Asthüpfen)  jüngst als „warmer Wechsel“ (von Nest zu Nest) interpretiert)&lt;br /&gt;
(3) &lt;a href=&quot;https://www.esquire.de/news/gesellschaft/fremdgehen-oder-nicht-monkey-branching-im-check&quot;&gt;Esquire&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
(4) The Ape that Understood the Universe, Cambridge 2018&lt;br /&gt;
Bild: &amp;copy;2026 by sehpferd.de &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 10:50:00 +0000</pubDate>
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    <category>affen</category>
<category>äste</category>
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<category>monkey</category>
<category>monkey-branching</category>

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    <title>Schakale, Giraffen und Kommunikation</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2171-Schakale,-Giraffen-und-Kommunikation.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:811 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;844&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/giraffe.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Sie hat ein sprechendes Gesicht - die Giraffe&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Begriffe &lt;em&gt;„Wolfsprache“ &lt;/em&gt;und &lt;em&gt;„Giraffensprache“&lt;/em&gt; entstammend den Büchern, Schriften und realen Demonstrationen von M. Rosenberg. Einer Legende nach soll er die Giraffe als Symbol gewählt haben, weil sie das größte Herz aller landlebenden Wirbeltiere hat. Die Sprache „echter Giraffen“ ist allerdings leicht eingeschränkt, weil sie keine Stimmbänder besitzen. Doch das „große Herz“ und die Betrachtungsweise aus „großer Höhe“ mit viel Überblick haben sie zum Symbol für eine Kommunikation des „Empfindens, Zuhörens und Verstehens“ gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Sprache der Schakale &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erzählung soll Rosenberg lange Zeit ein Symbol für die „gegenteilige Sprache“ gesucht haben. Er fand den Begriff „Schakalsprache“ besonders treffend. Von Rosenbergs Anhängern wird sie teilweise als „Sprache, die wir nicht gerne hören“ bezeichnet, dann wieder als „Sprache der Schuld und Schande.“ Manchmal ist auch die „Alltagssprache“ schlechthin gemeint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Sprache der Schakale - in Deutschland die &quot;Wolfssprache&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sagt man „Wolfssprache“ dazu. Der Wolf ist uns allen schließlich aus den vielen Märchen bekannt, in denen er „das Böse“ schlechthin darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sinnvoll, ist, die Verkörperung des Bösen im Märchen für Kinder oder Heranwachsende zu nutzen, um „das Gute“ zu unterstützen? Darüber mögen andere streiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Forderungen mit  Gefühlen und Bedürfnissen begründen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Erwachsene gilt jedenfalls, dass wir nicht den Wolf im Märchen im Sinn haben, wenn wir Forderungen an andere Menschen stellen. Wir sollten uns besser fragen, ob es sich lohnt „Kreide zu fressen“ und unsere Anforderungen hinter unseren „Gefühlen und Bedürfnissen“ zu verstecken. Manche Forderung wird schon dadurch verständlicher, dass sie ausführlich erläutert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand etwas fordert, dann sollte er oder sie klar sagen, aus welchen Gründen er die Forderung stellt. Es wäre meiner Meinung nach unredlich, sie mit eigenen Gefühlen zu dekorieren oder eigene Bedürfnisse vorzuschieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles sollte niemanden daran hindern, Gefühle zu äußern, Bedürfnisse anzumelden oder andere zu bitten, etwas zu tun oder zu unterlassen. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 09:49:00 +0000</pubDate>
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    <category>giraffen</category>
<category>kommunikation</category>
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<category>wölfe</category>

</item>
<item>
    <title>Manipulation ist nicht &quot;des Teufels&quot;</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1985-Manipulation-ist-nicht-des-Teufels.html</link>
            <category>deutsch</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>sehpferd</category>
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:761 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;493&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/die_marionette_der_autorin.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Sie weiß, wie sie ihn &quot;manipulieren&quot; muss&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;„Manipulation“ steht zu Unrecht unter dem Verdacht, zum Teuflischen im Menschen zu gehören. Letztlich bedeutet das Wort nichts als&lt;em&gt; andere zu Beeinflussen&lt;/em&gt;. Gemeint ist aber oft etwas anderes: Nämlich &lt;em&gt;jemanden ohne dessen Wissen gegen seinen Willen zu beeinflussen mit dem Ziel, ihn kontrolliert für eigene Zwecke zu benutzen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh – das kling in der Tat nach einem Elixier des Teufels, nicht wahr? Das wird die Selbstsucht und Böswilligkeit herausgestellt und der Gestank von Schwefel steigt auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manipulation - ein Kunstgriff und nicht mehr &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Bedeutung des Wortes ist der „Kunstgriff“, später auch als „Kniff“ (Trick, Maßnahme) von Geschäftsleuten definiert, um Kunden zu beeinflussen. Dabei wird dem Begriff zunächst kein besonderer Wert beigemessen. Der Unterschied zwischen Manipulation und Beeinflussung wird später oft mühsam erläutert – und am Ende kommt doch nur heraus, dass Gleiches gemeint ist: &lt;em&gt;Jemanden in seiner Meinung oder seinen Gefühlen zu beeinflussen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die verwirrende Welt der Lexika &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie versucht zunächst,  den Begriff neutral zu erklären. So lesen wir im &lt;em&gt;„Dorsch“&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation. Handhabung, unscharfer Begriff für versch. Formen der Einflussnahme (Steuerung, Ausrichtung, Ausnützung).&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ähnlich bei Stangl:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Als Manipulation bezeichnet man in der Psychologie ganz allgemein die soziale Einflussnahme, die für die Betroffenen sowohl positiv wie negativ sein kann.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine völlig andere Darstellung finden wir bei der Bundeszentrale für politische Bildung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn ich will, dass andere Menschen etwas ganz Bestimmtes tun, versuche ich, sie so zu beeinflussen, dass sie nach meinem Willen handeln.&lt;/blockquote&gt; . &lt;br /&gt;
Eine weitaus extremere  Meinung wird im Lexikon von „Spektrum“ vertreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation - gezielte Einflussnahme … auf Menschen, ohne deren Wissen und häufig gegen deren Willen … mit dem Ziel, ihn kontrolliert für eigene Zwecke zu benutzen. Dabei bleibt der Anschein von Entscheidungsfreiheit erhalten. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der neutrale Standpunkt: Lehren heißt Beeinflussen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Lehrkraft bist, ist es für dich vermutlich ganz selbstverständlich, dass du Tag für Tag Menschen beeinflussen kannst. Schließlich ist das zumindest Grund, warum du den Beruf ergriffen hast. Es wäre völlig unsinnig, zu behaupten, dass es sich dabei nicht um einen Versuch der Manipulation handelt. Er wird durch Lehren und Lernen bestimmt, und der Erfolg wird kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein wenig Ideologie verfälscht den Begriff der Einflussnahme &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du dies soweit gelesen hast: Behauptet wird, dass emphatische (einfühlende) Menschen nicht manipulieren, weil sie „Gutes tun“. Deren Gegenteil, meist als ekspathisch bezeichnet, gilt als Eigenschaft der Manipulatoren. Dafür werden dann auch gleich die passenden Synonyme entpackt: &lt;em&gt;Emotionslos und gefühlskalt&lt;/em&gt; sollen sie sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist an der Zeit, mit diesem Unsinn aufzuhören. Alle Menschen versuchen, sich einen bestimmten sozialen Rang zu erobern, und dazu gehört, Einfluss auf andere zu nehmen. Wer etwas lehren will, sollte dies aus Überzeugung tun, und genau diese Überzeugung ist damit verbunden, erfolgreich zu manipulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wirklich zählt, ist der Schutz vor unerwünschter Manipulation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Menschen benötigen zweierlei: Manipulation einerseits und den Schutz vor unerwünschte Manipulation andererseits. Wenn Lust, Liebe, Zuneigung oder Freundschaft in die Waagschale geworfen wird, um etwas ausschließlich Eigennütziges zu erreichen, müssen wir darauf vorbereitet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Zugriff auf unsere Psyche abzuwehren, sollten wir wissen, dass die Empathie anderer auch dazu dienen kann, uns zu verwirren. Und das gilt auch, wenn wir selbst  so übertrieben emphatisch reagieren, dass wir andere damit „überfahren“. Das ist ein Grund mehr, Gefühle neutraler zu sehen und nicht in „positiv“ und „negativ“ aufspalten. Oder um es in einem Satz zu sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können nicht „nicht manipulieren“, aber wir können uns gegen &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/73-Was-tun-Gefuehlsmanipulatoren-und-Manipulatorinnen.html&quot;&gt;unerwünschte Manipulation&lt;/a&gt; schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild: Aus einer historischen Illustration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zitate:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=110890&quot;&gt;Meyers (ca. 1890)&lt;/a&gt;, &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/manipulation&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://lexikon.stangl.eu/7024/manipulation&quot;&gt;Stangl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320758/manipulation/&quot;&gt;bpb junge politik&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/manipulation/9152&quot;&gt;spektrum der wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 10 May 2024 10:31:00 +0000</pubDate>
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    <category>emphatie</category>
<category>gefühle</category>
<category>manipulation</category>
<category>schutz</category>

</item>
<item>
    <title>Manipulation manipulieren - die Abwertung eines Wortes</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2170-Manipulation-manipulieren-die-Abwertung-eines-Wortes.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Das Wort „Manipulation“ wird heute sehr geschickt manipuliert, um seine eigentliche Bedeutung zu verfälschen, nämlich einen „Kunstgriff“ anzuwenden. Vor etwa 150 Jahren war der Begriff  „Manipulation“ nur wenigen bekannt. Meyers weitverbreitetes Lexikon sagte damals aus: &lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Manipulation (lat.), kunstgerechte Handhabung, jede Verrichtung mit der Hand, wozu Geschicklichkeit notwendig ist; auch allgemein so viel wie Verfahren, Geschäftskniff; manipulieren, Manipulationen vornehmen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manipulation als psychologischer Begriff seit 1864? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA wurde der Begriff erstmals 1864 im Sinne von „Meinungsbeeinflussung“ verwendet, wobei es allerdings um eine juristische Auseinandersetzung ging (2). Wann die Psychologie das Wort aufgriff, ist nicht ganz sicher. Populär wurde das Wort immer nur, wenn es in einem abwertenden Sinn (3) gebraucht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahren schon betont der Volksmund (nahezu gleichlautend mit der im Internet gebräuchlichen Definition) den „negativen“ Charakter des Wortes, etwa so (4):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Manipulation ist ein) „undurchschaubares, geschicktes Vorgehen, mit dem sich jemand einen Vorteil verschafft.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das klingt möglicherweise noch relativ neutral, doch es kann sehr schnell umgewertet werden in (5):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation bezeichnet die Möglichkeit, Menschen aus egoistischen Gründen zu kontrollieren oder zu täuschen, wie zum Beispiel … jemanden dazu zu manipulieren, etwas gegen seine Interessen zu tun“.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine der Fragen, die hier zu stellen wäre (aber selten gestellt wird): Ist die Definition eigentlich aus psychologischer Sicht verbindlich? Oder ist diese Bedeutung eine etwas flapsige Interpretation einzelner Psychologen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort gibt uns der Dorsch (6):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Manipulation … (bedeutet) Handhabung. (Es ist) unscharfer Begriff für verschiedene Formen der Einflussnahme (Steuerung, Ausrichtung, Ausnützung). Der Begriff wird u. a. im Bereich der Werbung, der Politik, der Pädagogik und bei Massenmedien zur Kennzeichnung des Ausgeliefertseins … (verwendet). &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Was aber bedeutet das Wort in der Kommunikation? Bedeutet es, dass jeder, der manipuliert, als „Bösewicht“ bezeichnet werden sollte, falls er versucht, jemanden zu beeinflussen? Ist „Manipulation“ gar kontraproduktiv oder gehört sie zur “schwarzen Rhetorik“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Meilensteine der Veränderung: Kommunikation, Verhalten und Manipulation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe gerne zurück zu Paul Watzlawick, wenn davon die Rede ist. Bekanntermaßen beruht die gesamte psychologische Theorie der „Menschlichen Kommunikation“ auf seinem gleichnamigen Werk. Das erste Merkmal dieser Lehre nennt er „die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren“. Da Kommunikation im weiteren Text mit „Verhalten“ gleichgesetzt wird, gilt auch, dass wir Menschen uns nicht „nicht verhalten“ können (Deutsche Ausgabe, Seite 58) (7). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie weiter? Wenn Kommunikation irgendetwas bewirken soll, dann kommen wir nicht ohne einen Kunstgriff aus: Wir versuchen, andere zu erreichen und zu beeinflussen. Indem wir das tun, manipulieren wir sie ohne jeden Zweifel, es sei denn, die beiden vorausgeschickten Aussagen seien falsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zuweisungen von &quot;gut&quot; und &quot;schlecht&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es klar und deutlich zu sagen: Mit Attributen wie „gute und schlechte“ oder „schwarze und weiße“ Kommunikation bringen wir Bewertungen in einen dynamischen Prozess ein. Wenn wir also sagen: „Wir Kommunizieren in einer Weise, in der wir aus Respekt voreinander nicht bewerten, dann bewerten wir das Bewerten negativ.“ (8) Dabei besteht gar kein Anlass, mit solchen Dualismen zu arbeiten. Kommunikation kennt Skalen, Farben und Toleranzen, wie alles, was Menschen hervorbringen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir „Manipulation“ als einen Kunstgriff betrachten würden und nicht als „böswilligen Eingriff“, dann wären wir einen Schritt weiter zum besseren Verständnis. Ich wünsche mir sehr, dass mehr Menschen so denken würden. Zugleich wünsche ich mir, dass mehr Menschen lernen, sich vor wirklich gefährlichen Eingriffen in ihre Kommunikation zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;em&gt;1) &lt;a href=&quot;https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=110890&quot;&gt;Retrobibliothek (Meiers)&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
(2) Historisches Dokument auf: &lt;a href=&quot;https://cwnc.omeka.chass.ncsu.edu/items/show/957&quot;&gt;nscu.edu&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
(3) In dieser Quelle (&lt;a href=&quot;https://www.dwds.de/r/?corpus=dwdsxl&amp;q=Manipulation&quot;&gt;dwds&lt;/a&gt;) befinden sich viele Beispiele dazu.&lt;br /&gt;
(4) &lt;a href=&quot;https://www.duden.de/rechtschreibung/Manipulation&quot;&gt;Duden online. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(5) Bearbeitete Bewertung durch eine KI. &lt;br /&gt;
(6) &lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/manipulation&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
(7) Menschliche Kommunikation, New York 1967, Bern 1969, Deutsche Ausgabe (13., unveränderte Auflage)&lt;br /&gt;
(8) Es ist sicherlich möglich, dies spielerisch zu verwirklichen, aber dann sind der Kommunikation willkürlich Grenzen gesetzt. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 14:07:00 +0000</pubDate>
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    <category>kommunikation</category>
<category>leben</category>
<category>manipulation</category>
<category>psychologiekritik</category>
<category>vorurteile</category>

</item>
<item>
    <title>Brauchen wir neue Wege und Modelle in der Kommunikation? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2168-Brauchen-wir-neue-Wege-und-Modelle-in-der-Kommunikation.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die Modelle, die von Kommunikationstrainern verwendet werden, richten sich überwiegend, wenn nicht gar ausschließlich, an Personen, die &lt;em&gt;Dialoge führen&lt;/em&gt;. Zumeist gehen Lehrende wie auch Lernende davon aus, etwas über die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht zu erfahren. Damit sind Dialoge gemeint, die zwischen „körperlich anwesenden Personen“ stattfinden, die „miteinander Augenkontakt aufnehmen können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht bei alle Kommunikationsformen sind beide anwesend&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kritik an den heutigen Kommunikationsmodellen richtet sich in vielen Fällen daran, dass sie nicht für „moderne“ Internetkommunikation geeignet sind. Als Begründung wird angegeben, dass die Dialoge „oft asynchron, multimodal und durch Technologie“ ausgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wäre zu sagen, dass Kommunikationsseminare nicht für die zeitversetzte Übertragung von Informationen geschaffen wurden. In Trainings gehen wir immer von Dialogen in „Echtzeit“ aus, unabhängig davon, ob wir ein Gespräch mit Augenkontakt führen oder ein Telefongespräch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Als Beispiel: Früher gab es Telegramme, Luftpostbriefe und gewöhnliche Briefsendungen. Man konnte auf gleichen Wegen nur „zeitversetzt“ auf sie antworten, und das war absolut normal - auch bei Telexen oder Telefaxen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist die Frage, ob zwei Nachrichten, die im Internet zwischen einem Sender und einem Empfänger ausgetauscht werden, überhaupt irgendeinen Bezug aufeinander haben. Geschieht dies, so ist es zwar formal auch eine Kommunikation, aber kein Dialog mehr. Bestenfalls könnte man sagen:&lt;em&gt; „Keine Antwort ist auch eine Antwort.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die &quot;neue Kommunikation&quot; und der Helpdesk &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkäufer, insbesondere Innendienst-Mitarbeiter, die am Telefon verkaufen, profitieren ganz selbstverständlich von der Teilnahme an Kommunikationsseminaren. Diese Schulungen haben aber andere Inhalte als „gewöhnliche“ Kurse in Kommunikation. Ähnliches gilt für Mitarbeiter am Helpdesk, die einer deutlich höheren Belastung ausgesetzt sind, weil die Anrufer unter Stress stehen und nicht immer freundlich und zuvorkommend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mensch und Automat am Telefon  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der wesentlichen Fragen ist bereits heute, ob sich „am anderen Ende“ eine Person oder ein Automat befindet. Nehmen wir als Beispiel mal einen Helpdesk 2026. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann … &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	… von einer fachkundigen Person geführt wird, die selber in der Lage ist, zutreffende Antworten zu geben.&lt;br /&gt;
2.	… oder selbst noch ausreichend kompetent sein und bei weiteren Fragen auf ein Team zurückgreifen, das möglichst unmittelbar befragt werden kann.&lt;br /&gt;
3.	… oder selbst kaum noch kompetent sein, aber auf eine Datenbank mit „typischen“ Problemfällen zurückgreifen.&lt;br /&gt;
4.	… ein Automat sein, der Fragen aufnehmen, klären und bearbeiten sowie schließlich in Antworten umwandeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beispiel mag zeigen, wohin die Zukunft führt: zu einer möglichst gleichbleibend freundlichen Automaten-Stimme, die wie ein Mensch klingt und „unendliche Geduld“ simuliert. Wenn ein solcher Automat auch noch die Fragekunst beherrscht und die richtigen Lösungen in klaren, einfachen Worten findet, ist er zumindest für die meisten Fälle gut gerüstet. Menschen im „Hintergrund“ werden immer noch gebraucht. Denn wenn die kommunizierende KI uns nicht versteht, „sagt“ sie oftmals: „Warten Sie bitte einen Moment, ich verbinde sie jetzt mit einem Fachberater“.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 16:31:00 +0000</pubDate>
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    <category>2026</category>
<category>ai</category>
<category>internet</category>
<category>ki</category>
<category>kommunikation</category>
<category>methoden</category>
<category>neu</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation beim Date- der Beginn </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/241-Kommunikation-beim-Date-der-Beginn.html</link>
            <category>deutsch</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Was sagen Sie, nachdem Sie „&lt;em&gt;Hallo, sind, Sie Renate?&lt;/em&gt;“ gesagt haben? Manchmal höre ich, dass sich Paare bei einem „Date“ anschweigen, aber auch, dass sie kein Thema finden. Und vor allem: Viele sind genervt, weil sie keine vernünftigen Informationen bekommen, sondern „zugelabert“ werden. Was noch? Richtig – inquisitorische Frauen und rotzfreche Männer. Was kann man für, was gegen sie tun? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beantwortet die wichtigsten Fragen, um einen Einblick in die Kommunikation bei sogenannten &quot;Dates&quot; zu gewinnen. Wer mehr wissen will, kann mich fragen - ich schreibe dann einen Artikel darüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Small Talk so schnell wie möglich überwinden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben ist zu kostbar, um es mit Small Talk zu vergeuden. Was ist Small Talk? Das sind belanglose Nebensächlichkeiten, die wir sagen, um das Eis zu brechen – aber wissen wollen wir eigentlich nichts wirklich. Dazu gehören Fragen wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Wie sind sie hier hergekommen?“&lt;br /&gt;
„War es einfach, dies Lokal zu finden?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen Sie, das wollen sie gar nicht wissen. Und wenn‘s so weitergeht, dann &lt;em&gt;labern Sie und labern und labern … &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also – dann kommen wir mal zu einer Strategie, die sich bewährt hat. Der Grundsatz ist einfach: Wer fragt, führt. Die Sache hat nur einen Haken: Ohne Fragestrategie sind Sie aufgeschmissen. Eine dieser &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/117-Kommunikation-die-Aufteilung-der-Argumente-in-einfachen-Worten-erlaert.html&quot;&gt;Strategien&lt;/a&gt; habe ich in den 1980er Jahren entwickelt und gelehrt. Sie beruht auf dem bewährten Prinzip des Grundsatzes: „Was ist es“, „Wie ist es“ und „was fange ich damit an.“ Manche Menschen haben früher auch gesagt: Merkmal-Funktion-Nutzen, aber das ist so formelhaft, dass ich es Ihnen ersparen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, in welche Richtung Sie gehen wollen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Stellen Sie eine offen Frage.&lt;br /&gt;
2.	Sie können mit „Was“ beginnen und dann zum „Wie“ übergehen. &lt;br /&gt;
3.	Hören Sie aufmerksam zu und konzentrieren Sie sich darauf, was der andere sagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einstieg ist völlig problemlos: Fragen Sie &lt;em&gt;etwas aus dem Alltag&lt;/em&gt;, und auf keinen Fall „Wohin, fährst du in Urlaub“. Das führt zu neuem Small Talk. Richtig wäre, nach dem Beruf (ausgeübt oder erlernt), nach dem Tagesablauf, nach den Gewohnheiten und später auch nach den Vorstellungen von der Zukunft zu fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ahnen sicherlich, dass dies ein wenig altersabhängig ist. „Was machst du beruflich?“ passt am besten, wenn der Partner zwischen 25 und 60 ist, ansonsten ist „Wie beginnt dein Tag?“ immer gut. Ist der Partner (noch, schon) berufstätig, sagt er Ihnen dies auch auf diese Frage. Und ist er arbeitslos, dauerarbeitslos (Hartz IV), geht er noch oder wieder zur Schule oder arbeitet er nicht mehr, wird es Ihnen auf diese Frage auch sagen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehen: Auf offen Fragen bekommen Sie mehr Antworten, als sie im Grund gefragt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wortkarg? Auf WAS sollte WIE folgen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist jemand auf die Frage „was“ wortkarg, dann fragen Sie mit „wie“ weiter. Das „Wie“ muss nicht ausgesprochen werden. Es kann als „Was ist es genauer?“ umformuliert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Was machst du beruflich?“&lt;br /&gt;
„Ich bin IT-Organisator.“&lt;br /&gt;
„Oh, das klingt interessant. Wie funktioniert das?“ &lt;br /&gt;
Oder mit Nachfrage nach Details: „Was machst du da hauptsächlich?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zu unpersönlich?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Sie nicht für aufschlussreich halten, was der andere tut oder falls es Ihnen als zu unpersönlich erscheint, steuern Sie den Redefluss durch aktives Zuhören (davon später mehr) oder gehen Sie zur dritten Stufe nach „Was“ und „Wie“ über – die Bedeutung. Weder Beruf nach Wohnung noch Hobby noch irgendetwas anderes ist Selbstzweck – es dient ja zu etwas. Sie setzen also an einer Stelle an, an der ihr Partner offenkundig begeistert ist, und fragen: „Was bedeutet … für dich?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na schön, das wäre also ein Einstieg. Ich kann Ihnen versichern, das Sie, damit bei mindestens zwei Drittel der Partner Erfolg haben. Bei dem Rest brauchen sie entweder Geduld oder Ihr Gegenüber versucht, etwas zu verschleiern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wollen Sie mehr lesen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagen Sie es einfach - ich habe ein offenes Ohr für Sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(Anmerkung: Das Wort Kommunikation wird von vielen Menschen aus Irrtum, manchmal aber auch aus Betrugsabsicht, falsch genutzt. Hier ist die unmittelbare, pragmatische  Kommunikation des Lebensalltags gemeint.) &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Text verändert am 24.3.2026).  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 12 Feb 2017 09:56:00 +0000</pubDate>
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    <category>erfolgreiche dates</category>
<category>erfolgreiche kommunikation</category>
<category>kommunikation</category>

</item>
<item>
    <title>Das &quot;Kommunikationsmodell&quot; nach Sigmund Freud ist frei erfunden</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2167-Das-Kommunikationsmodell-nach-Sigmund-Freud-ist-frei-erfunden.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>mythen</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Es wird oft behauptet, es gäbe ein &lt;em&gt;„Kommunikationsmodell von Sigmund Freud“&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsache ist: Dieses Modell haben sich Menschen ausgedacht, die eine Brücke bauen wollten zwischen Sigmund Freud und Paul Watzlawick. Es ist in mehr als einer Hinsicht falsch, von einem „Kommunikationsmodell von Sigmund Freud“ zu sprechen - alles, was dazu geschrieben wurde, basiert auf Behauptungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Freud hat &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/1977-Die-Eisbergtheorie-Fakt-oder-wissenschaftlicher-Unfug.html&quot;&gt;kein „Eisbergmodell“&lt;/a&gt; entwickelt, es wird ihm nur zugeschrieben.&lt;br /&gt;
2.	Von Paul Watzlawick wird behauptet, er habe das Freud’sche Eisbergmodell verwendet – es steht nicht einmal im Inhaltsverzeichnis von „Menschliche Kommunikation“.&lt;br /&gt;
3.	Die Aussage, dass 20 Prozent der Kommunikation in Worten abgewickelt wird, aber mindestens 80 Prozent auf anderen Wegen (beispielsweise analog) ist eine Behauptung. Sie beruht auf dem Pareto-Prinzip das ebenfalls lediglich eine Behauptung darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei eigenen Recherchen habe ich festgestellt, dass zur Frage „Freud und Kommunikation“ ein Autor vom anderen abschreibt. Dadurch wird die Behauptung ständig weiterverbreitet, ohne dass ihr Wahrheitsgehalt infrage gestellt wird.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 14:58:00 +0000</pubDate>
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    <category>behauptungen</category>
<category>eisbergmodell</category>
<category>freud</category>
<category>kritik</category>
<category>psychologie</category>
<category>watzlawick</category>

</item>
<item>
    <title>Appell an die Bildungsminister für ein Pflichtfach „Medienkunde“</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2166-Appell-an-die-Bildungsminister-fuer-ein-Pflichtfach-Medienkunde.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>demokratie</category>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Die KI bietet unendliche Möglichkeiten, das Wissen des Einzelnen zu bereichern. Sie stellt allerdings die gleichen Möglichkeiten zur Verfügung, um unser Denken und Fühlen zu manipulieren, Fehlinformationen zu verbreiten und das Zusammenleben bewusst zu vergiften.&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Ein Appell&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Tatsache und der bei Weitem unterschätzen Gefahren fordern namhafte Pädagogen inzwischen dazu auf, Medienkunde als Hauptfach an allen Schulen zu unterrichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Stellungnahmen zur Medienkunde werden immer wieder kopiert – aber sie stammen zumeist noch aus einer Debatte, die einstmals als „Digitalkunde“ bekannt wurde – etwa im Jahr 2019. Heute (2026) sagen viele Fachleute: Die Schule hat sich viel zu spät entschlossen, die digitale Welt in ihre Unterrichtspläne zu integrieren. Inzwischen greift die KI weit in unseren Alltag ein, sodass es Zeit wird, Alarm auszulösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Teil wird dies bereits versucht (1) – aber es reicht nicht aus. Zudem versuchen Vertreter der „alten Schule“  das Schulfach „Medienkunde“  kleinzureden. (2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Ein grundlegendes Verständnis der technischen Funktionsweisen sowie das Erkennen von Chancen, Grenzen und Risiken der neuen digitalen Möglichkeiten sind für einen verantwortungsbewussten und reflektierten Umgang sowie für einen lernförderlichen Einsatz im Unterricht und beim Lernen zu Hause unabdingbar. Ziel muss es sein, Schülerinnen und Schüler zu befähigen, die neuesten digitalen Entwicklungen kritisch-reflektiert anwenden zu können, um digital mündig zu werden. … Mit Blick auf die Gefährdung demokratischer Strukturen durch KI-generierte und -verbreitete Falsch- und Desinformation gewinne die Medienbildung und -erziehung in allen Lernbereichen an Bedeutung.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Der Autor dieser Zeilen befindet sich im Ruhestand und verfolgt mit diesem Artikel keine Wirtschaftsinteressen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1)  &lt;a href=&quot;https://deutsches-schulportal.de/unterricht/medienkompetenz-in-der-schule-was-gehoert-dazu-welche-konzepte-gibt-es/#strongkompetenzen-im-umgang-mit-kuenstlicher-intelligenzstrong&quot;&gt;Deutsches Schulportal&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(2) (Auf der Zielseite bitte Kommentare lesen) - &lt;a href=&quot;https://www.news4teachers.de/2019/08/debatte-brauchen-wir-digitalkunde-als-neues-schulfach-die-these-nur-so-lassen-sich-kinder-auf-die-neue-medienwelt-vorbereiten/&quot;&gt;news4teachers&lt;/a&gt;) &lt;br /&gt;
(3) Aktuelle Informationen zu den Gefahren: The Instability Of Truth&quot;, New York 2025.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 16:25:00 +0000</pubDate>
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    <category>ai</category>
<category>gefahren durch ki</category>
<category>ki</category>
<category>medienkompetenz</category>
<category>medienkunde</category>
<category>schule</category>

</item>
<item>
    <title>Die vollständige Übereinstimmung</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2165-Die-vollstaendige-UEbereinstimmung.html</link>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Ich hörte dieser Tage von einer Behauptung,  dier einigen anderen Aussagen im Internet ähnelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Eine vollständige Übereinstimmung in der Kommunikation bedeutet, dass das „Gesagte“, der „Tonfall“ und die „Körpersprache“ sowie die innere Haltung von Sender und Empfänger perfekt übereinstimmen und indem keinerlei Zweifel oder Widersprüche mehr bestehen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine perfekte Übereinstimmung, auch in der „inneren Haltung“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, aus welcher Denkrichtung solche Behauptungen stammen. Allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass die Beweise für solche kühnen Thesen niemals erbracht werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 17:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>innere haltung</category>
<category>kommunikation</category>
<category>perfekt</category>
<category>psychologie</category>

</item>
<item>
    <title>Das Projekt „Kommunikation“ nimmt Form an </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2164-Das-Projekt-Kommunikation-nimmt-Form-an.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Ich habe mich entschlossen, meine Gedanken zur menschlichen Kommunikation“ erst einmal auf „Realfeelings“ zu veröffentlichen. Für mich ist dieses Blog sehr hilfreich, weil es bereits seit langer Zeit meine Gedanken zu „menschlichen Gefühlen“ enthält. Kurz gesagt ist es der Versuch, Gefühle vom Ballast psychologisch-philosophischer Fragen zu befreien und neue Fragen zu stellen, die sich eher durch Naturwissenschaften beantworten lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der menschlichen Kommunikation setzte ich dort an, wo die Theorie ihre Faszination verliert: in der Praxis. Gleichwohl nenne ich die historischen Wurzeln der Kommunikationstheorie, benenne aber auch ihre Schwächen, sie in den Alltag umzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer es lesen mag: Hier ist der &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/categories/8-Kommunikation-2026&quot;&gt;Schlüssel zu der vorläufigen Version&lt;/a&gt;, die noch aus lauter Einzelartikeln besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was noch fehlt, sind einige Kurzbeiträge in einfacher Sprache. Ich arbeite daran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mag, soll sie bitte beurteilen, kritisieren oder meinetwegen auch verreißen. Wer sie gut findet, kann es einfach in die Welt des Internets hinausposaunen. Wer sie nicht mag, könnte dies vorzugsweise mir sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gespannt ...&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 11:28:00 +0000</pubDate>
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    <category>erkenntnisse</category>
<category>gespräche</category>
<category>kommunikation</category>
<category>neu</category>
<category>praxis</category>
<category>theorie</category>

</item>
<item>
    <title>Schräge Gedanken am Freitag - heute: Authentizität</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2163-Schraege-Gedanken-am-Freitag-heute-Authentizitaet.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Ich arbeite weiterhin am Thema „Kommunikation 2026“. In meinem Kopf mischen sich Gedankensplitter aus einer Dating-Sendung wie „peinliche Gesprächspausen“ mit dem abgehobenen psychologischen Jargon, den eigentlich kein Mensch braucht. Was zu sagen wäre, ließe sich mit einigen klaren, verständlichen Sätzen wiedergeben. Einige der US-amerikanischen Autoren tun es sogar. Gerade las ich einige Passagen aus „Don‘t Be Yourself“, ein Buch, das ich selbst mit relativ bescheidenen Englischkenntnissen verstehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema der „Authentizität“ wird so gerne behandelt, weil die Menschen „echte“ Werte von „unechten“ unterscheiden wollen. Das ist im Grunde Blödsinn, weil der „Wert“ einer Aussage in der Kommunikation vom Empfänger beurteilt wird. Im Grunde fragt sich der Empfänger sogar: &lt;em&gt;„Welchen Wert hat ein Satz des Senders für mich?“ &lt;/em&gt;Er fragt keinesfalls:  &lt;em&gt;„Ist dies seine/ihre authentische Sichtweise?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir an, es handele sich tatsächlich um den Aufbau einer persönlichen Beziehung. Dann sehen wir unser Gegenüber überwiegend in der Rolle, die wir im Umgang mit ihm/ihr kennen. Seine/ihre Chefs, Mitarbeiter, Kunden oder wer auch immer kennen die Person in einer anderen Rolle, die auch ein anderes „Wir“ beinhaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für andere gilt, gilt auch für uns selbst. Die Persönlichkeit der Menschen besteht nicht aus „einem inneren Selbst“, das ewig in diesem Zustand verbleibt. In Wahrheit haben wir gelernt, unsere Persönlichkeit so anzupassen, dass wir in verschiedenen Situationen „authentisch“ wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wäre im Grunde alles gesagt: Authentisch ist, wer als authentisch wahrgenommen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ich wünsche ein schönes Wochenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebhard Roese aka sehpferd&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Buch: Don&#039;t Be Yourself, Boston 2025.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 15:00:00 +0000</pubDate>
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    <category>authentizität</category>
<category>kommunikation</category>
<category>kritik</category>

</item>
<item>
    <title>Am Anfang stand die Romantik – das Wort „Empathie“ kritisch betrachtet</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2162-Am-Anfang-stand-die-Romantik-das-Wort-Empathie-kritisch-betrachtet.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>deutsch</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Am Anfang stand die deutsche Romantik. Der Kunsthistoriker Robert Vischer hat den Begriff „Einfühlen“ vermutlich als Erster verwendet. Der Psychologe Theodor Lipps (1851 - 1914) hat in ähnlicher Weise eine Einfühlungstheorie auf psychologischer Basis verfasst. Als der britisch-amerikanische Psychologe Edward Bradford Titchener (1867 – 1927) im Jahr 1909 eine plausible Übersetzung für den von Lipps geschaffenen Begriff suchte, hat er das Wort „Empathy“ dafür gefunden und in die englische Wissenschaftssprache eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Einfühlen - von der deutschen Romantik nach Amerika und wieder zurück&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland stand der Begriff „Einfühlen“ damals für eine Verbindung zwischen dem Fühlen des Menschen zu dem, was er betrachtet. In der Übersetzung gab es bald eine andere Bedeutung, die mehr dem Begriff „Mitfühlen“ entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Wort durch die vielen englischsprachigen Wissenschaftstexte wieder zurück nach Deutschland kam, wurde es zur „Empathie“ und damit zum Sammelbegriff für verschiedene emotionale Regungen. (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man den Begriff in seine Eigenschaften zerlegt, dann ergeben sich Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;-	Wie weit kann ein Mensch Emotionen rein gefühlsmäßig nachempfinden?&lt;br /&gt;
-	Reicht das Durchdenken des Gefühls, um sie zu empfinden oder zu verstehen, oder ist mehr dafür nötig? &lt;br /&gt;
-	Wie viel von den Gefühlen der anderen werden dabei mit eigenen Gefühlen vermischt?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/empathie&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt; wird eine bemerkenswerte Definition gebraucht, die von anderen Erklärungen deutlich abweicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Empathie ist das affektive … Nachempfinden der vermuteten Emotion eines anderen Lebewesens auf Basis des kognitiven Verstehens dieser Emotion und bei Aufrechterhaltung der Selbst-Andere-Differenzierung.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Diese Beschreibung hebt sich von den vielen „bewertenden“ oder gar moralisierenden Definitionen deutlich ab. Sie trägt auch dazu bei, Empathie als menschliche, naturgegebene Eigenschaft zu verstehen, die in vielen Variationen auftreten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gelehrtensprache als Verschleierung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
In Deutschland ist üblich geworden, bei psychologischen Fragen die „Gelehrtensprache“ zu verwenden, also von nahe liegenden Alltagsbegriffen abzuweichen. Auf diese Weise wird vorgetäuscht, einen Umstand vollständig verstanden zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das allerdings ist - mindestens in diesem Fall - ein Trugschluss, denn der Begriff „Empathie“ verschleiert eher das, was wirklich gemeint ist. Worte wie „Mitgefühl&quot;, „Anteilnahme“, „Nächstenliebe“ oder „Verständnis“ sagen im Grunde viel mehr aus über die eigene Empfindung als das Kunstwort aus der psychologischen Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dieser Artikel ist ein Meinungsbeitrag unseres Autors &quot;sehpferd&quot; zur Diskussion über die heutige Bedeutung des Wortes Empathie. Kritik ist willkommen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Das Online-Lexikon &quot;&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Empathie&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;&quot; verzeichnet 43 unterschiedliche Definitionen des Begriffs &quot;Empathie&quot;. Ich denke, wer sich durch den Wust von Definitionen &quot;gewühlt&quot;&quot; hat, wird weiterhin Alltagsbegriffe verwenden, um verstanden zu werden.  &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 16:23:00 +0000</pubDate>
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    <category>begriffe</category>
<category>gelehrtensprache</category>
<category>psychologie</category>
<category>verwirrung</category>
<category>wissenschaftskritik</category>

</item>
<item>
    <title>Empathie - ein sehr kurzer Dialog</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2161-Empathie-ein-sehr-kurzer-Dialog.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (das kaninchen)</author>
    <content:encoded>
    „Du zeigst nicht viel Empathie, nicht wahr? „&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wieso?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Empathie ist die Kunst, dich so zu fühlen, als ob du in meiner Haut stecken würdest.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aber ich stecke niemals in deiner Haut, deinem Kopf oder sonst irgendwo in dir.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Daran siehst du, dass du keine Empathie empfindest.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Absichtlich kommentarlos veröffentlicht - schreibt ihr einen Kommentar dazu?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:758 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;160&quot; height=&quot;180&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/kaninchen_320.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;Nachtrag: Unsere Redaktion hat eine Erklärung zum Wort &quot;&lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2162-Am-Anfang-stand-die-Romantik-das-Wort-Empathie-kritisch-betrachtet.html&quot;&gt;Empathie&lt;/a&gt;&quot; verfasst, die sich nicht für Kaninchen eignet. Aber schaut doch mal rein, wenn ihr mögt ... ich verschwinde wieder im Kaninchenloch. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 16:21:00 +0000</pubDate>
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    <category>einfühlungsvermögen</category>
<category>empathie</category>
<category>kommunikation</category>

</item>
<item>
    <title>Verstehen, Empathie und Kommunikation</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2159-Verstehen,-Empathie-und-Kommunikation.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1248px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:807 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1248&quot; height=&quot;649&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/beratung_ohne_empathie.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gute Beratung auch ohne Empathie?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Dieser Beitrag ist ein Auszug aus einer Schriftenreihe, die das &quot;Sehpferd-Team&quot; zum Thema &quot;Kommunikation 2026&quot; verfasst hat. Der Artikel enthält Informationen über die im Titel genannten Begriffe wie auch eigene Ansichten zur Entwicklung von Kommunikationsseminaren. &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Empathie - ein recht ungenauer Begriff aus der &quot;Bildungssprache&quot;  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empathie bedeutet „Mitgefühl“, also sich in die Lage anderer gefühlsmäßig hineinversetzen zu können und sie dadurch besser zu verstehen. Sie gilt als eine der Grundlagen der menschlichen Gesellschaft und zu den Eigenschaften, die wir während der Evolution erworben und ausgebaut haben. In religiösen Kreisen spricht man auch von „Nächstenliebe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was Empathie mit &quot;Verstehen&quot; zu tun hat - und was nicht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings beruht das Gefühl, verstanden zu werden, nicht auf &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2162-Am-Anfang-stand-die-Romantik-das-Wort-Empathie-kritisch-betrachtet.html&quot;&gt;Empathie&lt;/a&gt;, sondern ergibt sich aus Gesprächstechniken und Gesprächsstrukturen. Das bedeutet: Menschen können mithilfe von Kommunikation „Empathie“ erzeugen, indem sie bestimmte Gesprächstechniken erlernen. Das ist nicht besonders verblüffend, seit Carl Rogers gelehrt hat, wie „einfühlendes Verstehen“ funktioniert. Die dabei verwendete Methode besteht darin, die Gefühlswelt eines anderen Menschen so zu betrachten, als ob man diese Person wäre. Die Technik, die dabei verwendet wird, ist eine Variante des „aktiven Zuhörens“, die nicht auf den Bereich der humanistischen Psychologie beschränkt ist – jeder Mensch kann sie erlernen und nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie die KI Empathie simuliert &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:809 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;545&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/beratung_ohne_empathie_machine_voll_1028.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eine liebe Freundin durch KI?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Seit wenigen Jahren benutzen Computerprogramme diese Technik, um die Gefühle von Menschen zu beeinflussen. Dabei geht es allerdings nicht um das „Verstehen“, sondern um unterschwellige Manipulation. Das funktioniert ungefähr so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Programm erkennt anhand der der Wortwahl, welche Ansichten und Gefühle für den menschlichen Dialogpartner wichtig sind. Immer, wenn solche Begriffe erkannt werden, bestätigt der künstliche Gesprächspartner die Gefühle und Ansichten. Der Benutzer glaubt in vielen Fällen sogar, einen Freund oder möglichen Partner gefunden zu haben, während er in Wahrheit manipuliert wurde.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ziemlich genau die Umkehrung dessen, was gewöhnliche Menschen tun würden: Sie würden versuchen, die eigenen Ansichten und Gefühle mit denen der anderen Person abzugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beispiel zeigt, dass angebliche „empathische“ Kommunikationsmethoden lediglich Werkzeuge sind, die sich sowohl zum Nutzen anderer wie auch zu deren Schaden einsetzen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Der Autor hat jahrelang  Kommunikation unterrichtet, bevor er zur IT wechselte.  &lt;br /&gt;
Interessenten am Thema können sich jederzeit an die Redaktion des Magazins &quot;sehpferd&quot; wenden. Es gibt natürlich auch weitere Informationen zur Grafik, die hier ausgespart wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anfragen zum Thema Kommunikation: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;mailto: tft0n6x7m@mozmail.com&quot;&gt;Bitte Stichwort &quot;Kommunikation&quot; angeben.&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle anderen Anfragen: &lt;a href=&quot;mailto:%6E%75%72%61%6E%64%65%6E%63%68%65%66%40%74%2D%6F%6E%6C%69%6E%65%2E%64%65&quot;&gt;email an den chef&lt;/a&gt;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: &amp;copy; 2026 by sehpferd&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 09:20:00 +0000</pubDate>
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    <category>ai</category>
<category>ki</category>
<category>kommunikation</category>
<category>manipulation</category>
<category>seminare</category>
<category>wissenschaft</category>
<category>zweifel</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation - verstehen sich Sender und Empfänger wirklich?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2160-Kommunikation-verstehen-sich-Sender-und-Empfaenger-wirklich.html</link>
            <category>anders denken</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:808 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;577&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/kommunikation_feebdack_technisch_1048.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Einfache Darstellung eines beliebigen Kommunikationsprozesses &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Dieser Beitrag ist ein weiterer Auszug aus einer Schriftenreihe, die das &quot;Sehpferd-Team&quot; zum Thema &quot;Kommunikation 2026&quot; verfasst hat. Der Artikel enthält Informationen über die ersten Versuche, menschliche Kommunikation aus rein technischer Sicht zu verstehen.  &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswissen Kommunikation – Wirken von Sender und Empfänger &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Informationen und ihre Inhalte zu verstehen, werfen wir zunächst einen Blick auf die Nachrichtentechnik. Durch sie wurde die Kommunikation erstmals ebenso sachlich wie verständlich beschrieben. Die Begriffe „Sender“ und „Empfänger“ sind heute in die Sprache eingegangen, und auch „Codierung“, „Decodierung“, „Rauschen“ und „Redundanz“ stammen aus dieser Betrachtungsweise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Sender / die Senderin &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach produziert der „Sender“ eine Information, die beim Menschen aus Bruchstücken des Denkens und Fühlens besteht. So gut es geht, werden diese Zeichen nun „codiert“, sodass daraus Worte und Sätze werden. Diese Worte und Sätze sollen möglichst dem entsprechen was der Sender uns ursprünglich sagen wollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall entstehen daraus sehr informative, klare Sätze, die vom Empfänger verstanden werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Realität - Verstanden werden ist nicht einfach &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Realität allerdings&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Sind die Informationen oft unvollständig oder nur schwer verständlich. &lt;br /&gt;
-	Setzt der Sender voraus, dass der Empfänger seinen kompletten Zeichensatz und den Sinn entschlüsseln kann, der dahintersteht. &lt;br /&gt;
-	Gibt es sowohl „Rauschen“ wie auch mehrdeutige (redundante) Informationen, die man auch als „Störungen“ bezeichnet. &lt;br /&gt;
-	Spielen Gefühle und analoge Botschaften eine Rolle, die zu den gesprochenen Worten passen können oder das Gegenteil ausdrücken können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Empfänger / die Empfängerin&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger nimmt diese Information auf, und teilt sie in das auf, was er verstanden hat und in das, was er nicht verstanden hat. Die Idee ist, die Informationen so zu decodieren, um nicht nur die Worte, sondern auch den Sinn zu verstehen. Ob ein Empfänger will oder nicht: Bei allem, was er sich nun „zusammenreimt“, versucht sein Gehirn, das Unbekannte und Unverstandene durch Bekanntes zu ersetzen. Es kann gleich, ähnlich oder sehr unterschiedlich von dem sein, was die Worte hergeben. Soweit der Empfänger „Untertöne“ oder „emotionale Botschaften“ entdeckt hat, versucht er, diese in Beziehung zu den empfangenen Worten zu setzen. Dieser Umstand kann erwünscht sein, aber auch unerwünscht. Wichtig ist allein, solche Botschaften zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittel des Empfängers, „Störungen“ zu klären, besteht in der „Rückkoppelung“ in der versucht wird, einzelne Worte, Sätze oder eine komplette Aussage zu hinterfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist dies der Fall, so entsteht der berühmte „Kommunikationsprozess“, also ein stetiger Informationsfluss in beide Richtungen, der zum besseren Verständnis führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;In aller Kürze - Sender und Empfänger&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was ein Sender uns sagen will, kann aus eindeutig verständlichen Worten, aber auch aus unvollständigen oder unbekannten Begriffen bestehen. Zum Teil werden durch die Klangfarbe der Sprache, der Mimik oder Gestik auch Gefühle eingemischt. Die Verantwortung des Senders liegt deshalb darin, möglichst eindeutig und störungsarm zu kommunizieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Empfänger davon versteht, kann zwischen wenigen Prozent und 100 Prozent liegen. Was er nicht versteht, wird entweder gar nicht aufgenommen oder durch andere, bereits gespeicherte Informationen ersetzt. Nur der Empfänger kann wissen, was wirklich bei ihm „ankam“. Durch Rückkoppelung (Feedback) kann er feststellen, was er verstanden hat und was nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Informationstheorie als Basis&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technischen Voraussetzungen der Kommunikation wurden 1941 zuerst von dem Mathematiker Claude E. Shannon beschrieben, der als Begründer der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Informationstheorie&quot;&gt;Informationstheorie&lt;/a&gt; gilt. Da weite Teile seines Werks der Geheimhaltung unterlagen, wurde es erst 1948 publiziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Themenbereich: Basiswissen über Kommunikation. Vorveröffentlichung - kann noch Fehler enthalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweise und Quellen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlüsselworte: Kommunikation, Grundlagen, Sender, Empfänger, Rückkoppelung, Codierung, Decodierung, Kommunikationsfluss, Störungen, Rauschen, Redundanz. &lt;br /&gt;
Seminarunterlagen zu einem Kommunikationslehrgang von 1989 vom Autor dieses Beitrags. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 14:58:00 +0000</pubDate>
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    <category>codierung</category>
<category>decodierung</category>
<category>empfänger</category>
<category>grundlagen</category>
<category>kommunikation</category>
<category>kommunikationsfluss</category>
<category>rauschen</category>
<category>redundanz</category>
<category>rückkoppelung</category>
<category>sender</category>
<category>störungen</category>

</item>
<item>
    <title>Das Sehpferd-Team beendet die Liebeszeitung</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2158-Das-Sehpferd-Team-beendet-die-Liebeszeitung.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die Liebeszeitung schwamm zu ihren besten Zeiten auf den Wogen des Online-Datings. Gegründet habe ich sie im September 2009, nachdem ich mich von einigen anderen Projekten verabschiedet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schon 2013 vor der App-Schwemme gewarnt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 2011 witterte ich, dass die neu aufkommenden Apps, die damals speziell für Mobiltelefone „erfunden“ wurden, zu manchen Verwerfungen am Markt der Lust führen würde. Bereits 2013 habe ich vor der App-Schwemme gewarnt, die bald zu einer Art Überflutung führte – doch meine Warnung kam zu früh. Erst gegen die 2020 er Jahre. Im Juni 2020 war es dann soweit: Dating-Apps“ wurden immer fragwürdiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, dass meine Beiträge der Branche nicht erfreut über meine Kritik war - aber nach und nach gefielen sie auch meinem Publikum nicht mehr. Damals, also 2020, war auch noch nicht klar, dass sogenannte Dating-Apps durchaus „Risiken und Nebenwirkungen“ haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Meinungsbilder, Macht und Medien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach und nach verlagerte sich das Meinungsbild der Medien, während die Wahrheiten über die Grundlagen der Partnersuche immer mehr im Morast der Medienberichte verschwanden. Dabei ist nicht einmal sicher, aus welcher Quelle die fragwürdigen Informationen stammten. Die „Berichterstattung“ der Presse fußte immer häufiger auf Informationen der Dating-Branche, aber auch die Macher der sozialen Medien hatten Anteil daran. Sogar manche „Wissenschaft“, vor allem aus dem Bereich der Psychologie, traten als „Fachleute für Beziehungen“ ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde genommen war dies eine Fehlentwicklung:  Man vermied, das Thema „Partnersuche“ an den Wurzeln zu packen. Die suchenden Personen spielten gar keine Rolle mehr, sondern letztlich die Meinung, die Psychologen, Soziologen und Kaufleute über sie hatten. Das „Hier und Jetzt“ geriet in Vergessenheit – und auch, dass wir alle von den Themen betroffen sind. Neuerdings werden wir wieder aufgefordert, feste ethische Anker zu suchen, statt uns bewusst zu werden, dass wir uns alle voneinander unterscheiden udn die Gemeinsamkeiten erst selber entdecken müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die App-Krise und die überflüssigen Kommentare dazu &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kürzlich lautstark ausgerufene „Krise“ der Apps oder des „Online Datings“ hat allerlei Kommentatoren hervorgespült, die in Wahrheit schlecht informiert waren. Das ist die mildeste Form, in der ich es ausdrücken kann. In Wahrheit hatten sie nicht die geringste Ahnung, worüber sie schrieben. In der Partnersuche springt uns das Leben selbst an – genau dort, wo wir jetzt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer darüber noch einmal nachlesen will: In der Liebeszeitung spiegelt sich die gesamte Entwicklung wider – mit all den Warnungen seit 2013, also bereits seit über 12 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde hier dann und wann über die wahren Hintergründe der Partnersuche schreiben, aber nicht so oft, dass ich euch, den meinen Leserinnen und Lesern des „Sehpferds“ auf den Geist gehe.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 14:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>liebeszeitung</category>
<category>partnersuche</category>
<category>sehpferd-team</category>

</item>
<item>
    <title>Du und deine Erwartungen zu Lust, Sex und Liebe</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2157-Du-und-deine-Erwartungen-zu-Lust,-Sex-und-Liebe.html</link>
            <category>sehpferd</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Das wacklige Gerüst unserer Alltagsauffassungen der Wirklichkeit (ist) im eigentlichen Sinne wahnhaft … (und wir sind) fortwährend mit einem flicken und abstützen beschäftigt.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Paul Watzlawick&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du dich mal gefragt, warum du erwartest, Lust zu empfinden, Sex zu haben und Liebe geschenkt zu bekommen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemühen wir ruhig die Wissenschaft. Ich meine nicht denjenigen Teil, der die Psychologie vergangener Tage neu bebrütet – sondern den Teil, der versucht, das lebendige Dasein zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lesen wir zum Beispiel dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Kulturelle und gesellschaftliche Einflüsse sind wie die Luft, die wir atmen – oft unsichtbar, aber sie beeinflussen unsere Erfahrungen tiefgreifend. Von religiösen Lehren bis hin zur Darstellung von Sexualität in den Medien prägen diese externen Faktoren unsere Überzeugungen und Erwartungen in Bezug auf Sex und Erregung. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Um es mal klar zu sagen: So etwas wie eine absolute Wahrheit über das Denken und Fühlen existiert nicht. &lt;em&gt;Die Realität ist in uns, und durch uns wird sie erschaffen.  &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutete: Wir können unseren Geist dadurch einfrieren, dass wir immer mit den gleichen Leuten reden, die ähnliche Meinungen vertreten. Dann ändert sich nichts, weil alles „bestätigt“ wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gegen das Fassadendenken &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wollt ihr das wirklich? Euer Gehirn ist durchaus in der Lage, neue Szenarien aufzubauen, sie zu verwirklichen und zu eurem „eigen“ zu machen. Wenn du aufmerksam bist, wirst du erkennen, dass es sowohl in dir wie auch in anderen Menschen Wirklichkeiten gibt, die im Fassadendenken nicht vorkommen – und die dennoch überraschend real werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sehr klug sein wollen, nennen das „&lt;em&gt;Konstruktivismus&lt;/em&gt;“ – aber es ist nichts anderes als eine Lebensform, die wählbar ist. Der Unterschied zu anderen Vorstellungen? Menschen, die sich aufgemacht haben, die Welt nicht passiv hinzunehmen, konstruieren sich eine erweiterte Realität, in der sie leben können. Diese „persönliche Wirklichkeit“ ergänzt das, was andere „&lt;em&gt;die &lt;/em&gt;Realität“ nennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder, der einmal in einer anderen Kultur gelebt hat, weiß um diese Tatsache – spätestens, wenn er oder sie dann zur „alten“ Kultur zurückkehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Du bist nicht allein mit deiner Realität &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Lust: Du lebst nicht auf einer einsamen Insel – da sind andere. Du kannst ganz sicher sein, dass es einige gibt, die mit dir gemeinsam eine eigene Realität aufbauen werden. Allerdings brauchst du den Mut, sie anzusprechen. Denn offene Kommunikation ist der Schlüssel zu all jenen Realitäten, die zwischen zwei Personen entstehen können - aber den anderen Menschen oft verborgen bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Unser Autor schrieb dies für alle, die Partner suchen und die eine gemeinsame Realität suchen. Erwartungen sind nach seiner Ansicht Gift für die Partnersuche. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat Oben: Watzlawick, Paul, München 1976 in &quot;Wie wirklich ist die Wirklichkeit&quot;?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat im Innentext: &lt;a href=&quot;https://neurolaunch.com/psychology-of-female-arousal/&quot;&gt;neurolaunch&lt;/a&gt; (englisch, verständlich geschrieben,  humorvoll  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 13:48:00 +0000</pubDate>
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    <category>glaube</category>
<category>ideologie</category>
<category>illusionen</category>
<category>verstehen</category>
<category>wahn</category>
<category>wirklichkeit</category>

</item>
<item>
    <title>Der Wert des Doktor-Grads und die Frage der KI</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2156-Der-Wert-des-Doktor-Grads-und-die-Frage-der-KI.html</link>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>kurz und knapp </category>
            <category>mythen</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    In einer Zeit, in der alles beforscht wurde und vieles davon öffentlich zur Verfügung steht, darf man sich getrost fragen, ob der Doktorgrad noch den gleichen Wert hat, wie vor 50 oder 100 Jahren. In meiner Jugend wurden nur Ärzte und Anwälte so angeredet, auch wenn es noch einige andere Menschen mit Doktortitel gab. Die Bedeutung des Titels war also vergleichsweise gering. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Plagiate und KI - das neue Thema&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei auch die Frage ist: Was ist ein Plagiat, wenn sich jeder beliebige Text durch KI so verändern lässt, dass die Quellen textlich nicht mehr erkennbar sind? Müsste dann nicht jede These auf den Sinngehalt untersucht werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute reicht es, ein paar Zeilen einer Doktorarbeit uns Internet einzugeben, um ein Plagiat zu finden. Aber was tun wir, wenn die KI an der Doktorarbeit fleißig mitgewirkt hat? Benötigen wir dann eine KI, um festzustellen, welche andere KI hinter dieser Arbeit stand? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Doktortitel kann zu Geld gemacht werden &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Doktorgrad bringt ohne Zweifel Geld ein – für Informatiker soll es fast 18 Prozent sein (sagt übrigens eine KI, die ihre Quelle nicht nennt). Doch die gesellschaftliche Bedeutung des Doktortitels sinkt erkennbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade wurde einem deutschen Ministerpräsidenten der Doktortitel aberkannt. Das ist auch anderen Politikern schon passiert, und die polternde Häme der Presse folgte solchen Ereignissen früher auf dem Fuß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute? Entscheidend für eine Person ist, was sie anderen bedeutet – und nicht, ob sie einen Doktortitel hat. Nur im engeren Kreis der Konservativen zählt der ideelle Wert des Titels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich las und hörte, dass der „Doktor“ vor allem als Experte für Problemlösungen angesehen wird. Hoffentlich wissen dies alle, die den Titel tragen.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 11:44:00 +0000</pubDate>
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    <category>ai</category>
<category>doktortitel</category>
<category>ki</category>
<category>sinn</category>
<category>unsinn</category>

</item>
<item>
    <title>Shameless – ist das „schamlos“? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2155-Shameless-ist-das-schamlos.html</link>
            <category>deutsch</category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Schauen wir mal aufs Altenglische: Dann könnte das Wort so viel wie „frei von Schande, tadellos oder entschuldbar“ bedeuten. Aber wir leben ja nun mal nicht im Jahr 1200 und auch nicht in England. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat bedeutet es heute – im Vereinigten Königreich wie auch bei uns - „schamlos“. Und „schamlos“ steht im Delischen für jemandem, der etwas „über Gebühr“ versucht: ein schamloser Wüstling, ein solcher Ausbeuter oder Betrüger. Wenn man so will also ein ehrloser Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was bedeutet &quot;schamlos&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das digitale Wörterbuch der deutschen Sprache kennt zwei aktuelle Bedeutungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;1.	Grob gegen Sitte und Anstand verstoßend, unsittlich, unanständig.&lt;br /&gt;
2.	Ohne jede Scheu sich über die Grenzen des Taktes hinwegsetzend, unverschämt, dreist, unverfroren.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt eine andere Bedeutung, wenn jemand sagen will, dass er in einer Situation keine Scham empfindet, etwa dann, wenn er sich dort entkleiden soll, wo es angebracht ist. Dann würde man sagen, diese Person würde etwas „ohne Scham“ tun. Die Bedeutung wäre dann „ohne zu erröten“ oder etwa in einer ähnlichen Situation „frei von Scham“ zu sein. Das gilt insbesondere dann, wenn bekannt ist, dass viele Menschen solche Situation aus „falscher Scham“ meiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schamlos als sogenannter &quot;Datingtrend&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun lese ich, dass es einen „neuen Datingtrend“ gibt: „Shameless Dating“ genannt. Wie fast immer, steckt ein Dating-Unternehmen hinter dem angeblichen Trend – und Journalisten verbreiten solche „Trends“ in Windeseile. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, das steckt auch etwas Sinn dahinter: „Du sollst deinen Partner beim Treffen nicht verkohlen“, heißt es salopp. Und im Text: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„&#039;Shameless Dating&#039; ... (sagt) ... der gespielten Harmonie den Kampf an.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Bei so viel Unsinn gehen mir die Zehennägel hoch. Denn es war noch nie richtig, den zukünftigen Partner nach Strich und Faden zu belügen – so wenig, wie es empfehlenswert ist, gleich mit den Sexwünschen ins Haus zu fallen. Und abgesehen davon sagen Trends gar nicht an. Es sind nach wie vor Menschen, die etwas bewirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Trend gegen Trends - so herum und anders herum &quot;wissenschaftlich&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umes ganz klar zu sagen: Der „neuste“ Dating-Trend ist ein Trend gegen so viele andere Trends, die ebenfalls niemals „Trends“ waren. Und „ehrlich“ lässt sich ebenso blumig inszenieren wie „hard to get“. Beide sind angebliche Trends und beider wurden angeblich „wissenschaftlich“ untersucht. Im Grunde versuchen Partnersuchende dabei, ihre vorgebliche Attraktivität dadurch zu vergrößern, dass sie nahezu unerreichbar sind. Auf Deutsch sagte man wohl auch „sich rarmachen“ oder man benutzt Sprüche wie „willst du was gelten, mach dich selten.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fehlen nur noch zwei Namen: Die Dating-App, die dahintersteckt und das Etikett „Gen Z“. Und ein Blick in Suchmaschinen: überall ähnliche Texte mit ähnlichen Folgerungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vermute, dass sich weder die „Gen Z“ noch irgendjemand anders wirklich solchen Trends folgt. Denn noch sind wir Menschen und nicht &lt;em&gt;Tanzbären der Dating-Branche&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Quellen, Zitate.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hauptquelle:  Esquire  (&lt;a href=&quot;https://www.esquire.de/news/gesellschaft/shameless-dating-ist-jetzt-trend&quot;&gt;deutsch&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
Sprachvergleich (englisch): &lt;a href=&quot;https://www.etymonline.com/word/shameless&quot;&gt;etymonline&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Sprachbegriff (deutsch): &lt;a href=&quot;https://www.dwds.de/wb/schamlos&quot;&gt;dwds&lt;/a&gt;. (2 wörtliche Zitate)&lt;br /&gt;
Ursprüngliche Herkunft der Daten: &lt;a href=&quot;https://de.tinderpressroom.com/shamelessdating_trend_2025&quot;&gt;Pressroom&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Gegensätzlich mit wissenschaftlichem Hintergrund: &lt;a href=&quot;https://www.dw.com/de/hard-to-get-lohnt-sich-beim-dating/a-53928188&quot;&gt;deutsche welle&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 14:38:00 +0000</pubDate>
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    <category>dating</category>
<category>dating-branche</category>
<category>informationsfluss</category>
<category>irrtümer</category>
<category>widersprüche</category>
<category>wissenschaft</category>

</item>
<item>
    <title>KI - verschwinde aus allem, was Liebe angeht</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2154-KI-verschwinde-aus-allem,-was-Liebe-angeht.html</link>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Es ist kaum zu erwarten, dass wir die KI durch Gesetze eindämmen können. Und wir müssen wirklich damit rechnen, dass KI von ideenreichen Softwareingenieuren offen oder verdeckt eingesetzt wird. Das gilt natürlich auch für die privaten Benutzer – denn der Traum, etwas mit der KI zu „verbessern“, treibt vor allem diejenigen an, die am wenigsten Erfolge haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst der Papst hat sich nun dazu geäußert – und nicht aus religiösen Motiven, sondern aus der berechtigten Sorge, dass wir uns von der KI leiten lassen – also nicht von unseren eigenen Motiven. Ich zitiere hier mal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wir brauchen Gesichter und Stimmen, um wieder das Menschliche zum Ausdruck zu bringen. Wir müssen die Gabe der Kommunikation als tiefste Wahrheit des Menschseins bewahren und jede technologische Innovation darauf ausrichten. (auf X)&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Klar – auch das sind nur Appelle, die ohnehin nur die erreichen wird, die selber in der Lage sind, nachzudenken. Teile der Branche sind längst überzeugt, dass sie mit KI mehr Geld scheffeln können als ohne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warnungen und Geschäfte mit Gefühlen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag also durchaus inzwischen aussichtslos sein, Appelle zu verbreiten. Denn auf jeden Warner kommen zwölf Dutzend profitinteressierte Menschen, die KI für Liebes- und Kennenlernfragen nutzen werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestenfalls bei Privatleuten habe ich noch Hoffnung, dass sie nicht auf die KI mit all ihren Avataren, Chat-Bots und künstlich „veredelte“ Realmenschen hereinfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Seid vorsichtig!“ – da ist der harmloseste Appell, den ich an euch richten kann. Wenn ihr KI nutzt, um besser „rüberzukommen“, seid ihr Opfer und Täter zugleich. Opfer einer schamlosen Umbewertung von Personen in Objekte. Und Täter, weil ihr diese Tendenz mit eurem Einsatz fördert – ob ihr das nun wollt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;KI ist sinnvoll - abe nicht in der Gefühlswelt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es noch mal klar zu machen: Ich bin kein KI-Gegner – kein vernünftiger Mensch wird sich gegen diese Entwicklung stellen, wenn es um eine größere, verlässlichere Wissensbasis geht. Aber wenn wir von Gefühlen sprechen, dann sprechen wie von unserem Inneren zu dem Inneren eines anderen Menschen. Und das muss so bleiben, sonst gerät unsere soziale Kultur aus den Fugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Papst Leo XIV auf „X“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;We need faces and voices to once again speak the person. We need to safeguard the gift of communication as the deepest truth of the human being, and to orient every technological innovation toward it.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 11:15:00 +0000</pubDate>
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    <category>AI</category>
<category>KI</category>
<category>kritik</category>
<category>papst</category>
<category>wissenschaft</category>

</item>
<item>
    <title>Kaum ein Date für dich? Was du ändern könntest ...</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2153-Kaum-ein-Date-fuer-dich-Was-du-aendern-koenntest-....html</link>
            <category>kurz und knapp </category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &quot;Kaum ein Date für dich?&quot; fasst die  &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2150-Vom-Vorschlag-eines-Partners-bis-zur-Beziehung.html&quot;&gt;Betrachtung des sehpferd-teams&lt;/a&gt; (2026) für dich zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Betrachtungen zu Dates beginnen heute damit, wie viele „Matches“ jemand auf Dating-Apps enthält, die mit „Swipen“ arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das überhaupt sinnvoll?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie das sehpferd-team vorging&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betrachtungen des sehpferd-teams setzten woanders an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Um überhaupt ein „Match“ oder Date oder irgendetwas anders ähnlichen Namens zu bekommen, musst du Aufmerksamkeit erregen. &lt;br /&gt;
-	Sobald jemand auf dich aufmerksam wird, ist es Zeit, das Interesse dieser Person zu wecken. &lt;br /&gt;
-	Es geht dann darum, zeitnah ein Treffen zu bekommen – dazu ist es nötig, dass der/die andere glaubt, dieses Treffen würde ihm/ihr „etwas bringen“.&lt;br /&gt;
-	Die letzte Phase besteht darin, so zu überzeugen, dass es ein zweites Date gibt. Für Dating-Anfänger aber auch, die Lehren aus gescheiterten Dates zu ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhand dieser Vorgabe lässt sich beweisen, dass es überwiegend am Verhalten der Person liegt, wie viel erfolgversprechende Dates er/sie benötigt, um zum Ziel zu gelangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Betrachtungen wurden KI-Komponenten, Bücher, Einzelerfahrungen und kompetente, meist neutrale Webseiten aller Art hinzugezogen. Das Ergebnis steht demnach fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, wer bereit ist, zu lernen und mit dem Erlernten sein Verhalten zu verändern, hat wirklich mehr Chancen auf erfolgreiche Dates. Die bloße „Teilnahme“ an der Partnersuche führt meist ins Leere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plus: Aus wenigen, aber qualifizierte Dates ergeben sich mehr Erfolge als aus einer großen Anzahl von Begegnungen. Selbst emotional „robuste“ Personen sollten nicht mehr als 25 Dates pro Jahr planen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Auszug wurde zusammengefasst von sehpferd. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 14:28:00 +0000</pubDate>
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    <category>betrachtung</category>
<category>dates</category>
<category>dating</category>
<category>kurzfassung</category>
<category>sehpferd-team</category>
<category>zusammenfassung</category>

</item>
<item>
    <title>Der Erfolg bei der Partnersuche – Matches, Dates oder Vorgehensweise?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2152-Der-Erfolg-bei-der-Partnersuche-Matches,-Dates-oder-Vorgehensweise.html</link>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;3. Teil von drei Teilen: Zahlenspiel oder Erwartungen? Mehr desselben oder etwas anderes? Heißsporn sein oder „cool“ bleiben?&lt;/strong&gt; (Die übrigen Teile im Anhang).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Prüfe alle Vorschläge, Empfehlungen und &quot;Matches&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer du eine Person gefunden hast, von der behauptet wird, dass sie mit dir „matcht“, dann solltest du das noch einmal genau überprüfen. Das Profil eignet sich hervorragend, um weitere Informationen zu bekommen. Ist die Selbstdarstellung belanglos, dann wirst du kaum auf interessante Person treffen. Ist sie hingegen übertrieben, so ist zu erwarten, dass die Person beim Treffen einen deutlich schwächeren Eindruck hinterlässt. Was zählt, sind Fakten über Aussehen, eigene Vorstellungen, Lebensumstände, Berufstätigkeit und Wünsche an andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum „Matches“ unzuverlässig sind &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein „Match“ muss zwangsläufig passen – die Messung der Merkmale ist immer ungenau, egal, wer die Fragen erstellt und die anschließende Programmierung der Algorithmen vorgenommen hat. Um es mit einem Satz zu sagen: „Wer wirklich zu dir passt, weißt du nur – und falls du es nicht weißt, kann es auch kein anderer „für dich wissen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der ultimative Test, ob es passt – die Begegnung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „echte“ Matching-Test findet immer im „richtigen Leben“ statt. Beim ersten Date kannst du herausfinden, ob deine Ziele und die Ziele der anderen Person in etwa übereinstimmen – jedenfalls aus deiner Sicht. Die Erfahrung lehrt, dass beide Partner nicht immer gleicher Meinung sind. Nach dem gegenseitigen Überprüfen der Lebensziele folgt der Test um das Denken und Fühlen – also all der Werte, die in den üblichen Profilen nicht auftauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Bereich spielen gute Fragen eine große Rolle. Es lohnt sich daher, einige Kenntnisse über Kommunikation zu besitzen. Gegen Ende eines „Dates“ sollte das Interesse an der anderen Person größer geworden sein. Falls es er anderen Person ebenso geht, steigt das Interesse aneinander, was letztlich zum sinnlichen Verlangen führen kann. Wenn es nun irgendwie weitergehen soll, steht am Ende des ersten Dates oder zeitnah danach die Verabredung zu einem zweiten Date. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ist körperliche Anziehung für ein zweites Date nötig?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fehlt nur noch die körperliche Anziehung. Sie wird oft schon beim ersten Date erwartet. Allerdings besteht ein Unterschied darin, ob du die andere Person vorerst nur sympathisch findest oder ob du sofort Lust auf Sex verspürst. Durchaus möglich ist, dass ein „zweites Date“ bessere Voraussetzungen für Intimität schafft als das erste Date. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eine lange Erklärung, nicht wahr? Aber es ist der wichtigste Teil dieser Betrachtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was passiert eigentlich, wenn du nicht den gewünschten Efolg hast?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja ... und nun ... kann es leider trotzdem sein, dass ihr beide doch nicht zusammenkommen wollt – aus „technischen Gründen“, wegen der Lebensentwürfe, aus dem emotionalen Gefüge heraus ... und ... und ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du betroffen sein solltest, kannst du dir ja nach einmal überlegen, ob das alles so wichtig für dich ist, oder ob du einen Kompromiss mit dir schließen könntest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn ein Date erfolglos endet&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir an, das Date mit der ersten Person, die du getroffen hast, endet ohne den gewünschten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann warte ein paar Tage und versuch es mit einer anderen Person, die dir vorgeschlagen wurde. Bleib &quot;ccol&quot;, beovor due weiterliest. Denn nun reden wir übert  &lt;strong&gt;Erfolgschancen in Zahlen&lt;/strong&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie viele reale Dates brauchen Partersuchende zum Erfolg? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmsweise gebe ich die Antwort vorab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Zwischen DREI und 25 DATES.&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
Nun die Einzelheiten dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;-	Bei bereits geklärten technischen Voraussetzungen (Alter, Wohnort und andere Grunddaten) kann jedes siebte Date zu Beziehung führen. &lt;br /&gt;
-	Bei viel Erfahrung, bestem Abgleich und etwas Toleranz können bereits eins bis drei Dates zum Erfolg führen.&lt;br /&gt;
-	Bei hohen Erwartungen (Stichwort: Ansprüche) oder schlechtem „Abgleich“ mit den Vorschlägen benötigst du deutlich mehr erste Dates – bis zu 25 sind jedoch noch akzeptabel. &lt;br /&gt;
-	Falls du nach 25 Dates immer noch keinen Erfolg hattest, ist es an der Zeit, eine andere Kennenlern-Möglichkeit zu versuchen oder dich von einer neutralen Person beraten zu lassen.&lt;br /&gt;
-	Es gibt im Internet durchaus Personen, die behaupten, mehr als 30 Dates zu benötigen – auffällig dabei ist, dass die Kriterien so gut wie nie genannt werden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Bedeutung dieser Zahlen für dich persönlich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl im Internet viele abweichende Zahlen zu finden sind, liegen die bekanntesten Schätzungen zwischen „fünf und 25“ Dates liegen. Diese Werte wurden jedenfalls 2026 als relativ normal abgesehen. Die höheren Zahlen ergeben sich daraus, dass die Ansprüche einerseits immer höher werden, der Partnermarkt diese Ansprüche aber nicht erfüllen kann. Die geringeren Zahlen ergeben sich aus Erfahrung, sorgfältiger Selektion und etwas Toleranz. Ein Date pro Monat zu zelebrieren ist nicht sonderlich schwierig, während ein Date pro Woche auf Dauer zur Belastung wird. Ein Vorschlag wäre, bei einer einjährigen Laufzeit des Vertrags etwa alle 14 Tage ein Date einzuplanen – das ergibt maximal 24 Dates im Jahr. Soweit die „Zeitplanung“. Doch es gibt auch ökonomischere Wege. &lt;em&gt;Bei ihnen ist eher die Frage, wie du weniger, aber dafür qualitativ bessere Dates bekommst. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weniger ist oft mehr&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu habe ich eine ganz einfache Frage an dich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Was ist einfacher – eine Auswahl aus fünf Möglichkeiten zu treffen oder eine Auswahl aus 50 Möglichkeiten?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Nun?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, ihr habt „fünf mögliche Partner“ gewählt. Solltest du für „50“ votiert haben, dann bedenke bitte, wie hoch der Aufwand wäre, „den Einen“ oder „die Eine“ dabei herauszupicken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb plädiere ich für eine kleine, aber gezielt ausgewählte Gruppe vom drei bis maximal acht Kandidaten oder Kandidatinnen, die du in bis zu drei Monaten locker treffen kannst. Übrigens ist es besser, sich schnell zu entscheiden, falls du glaubst, den „Richtigen“ oder „die Richtige“ schon beim zweiten oder dritten Date gefunden zu haben. Denn wenn der oder die anderen drei ganzen Monate warten soll, bis du „mit deiner Wahl durch“ bist, kann er oder sie sich längst anders orientiert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum steigt die Anzahl der Dates bis zum Erfolg an?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerdings wird berichtet, dass die Suchenden heute mehr „erste Dates“ benötigen als noch vor 20 Jahren. Der Hauptgrund dafür sind gestiegene Ansprüche an den Partner, aber auch völlig überzogene Vorstellungen von den eigenen Möglichkeiten. Zudem versuchen immer mehr Beziehungsanfänger, sich über die neuen Möglichkeiten problemlos einen Partner an Land zu ziehen. Es ist also immer günstig, die eigenen Möglichkeiten halbwegs realistisch einzuschätzen. Wenn du drei Mal bei einem Model oder eine Professorin abgeblitzt bist, dann ist vermutlich weder ein Model noch eine Professorin die richtige Wahl für dich. (Was umgekehrt natürlich auch gilt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach so viel Informationen in diesem dritten Teil erkläre ich&lt;em&gt; im Anhang&lt;/em&gt; noch, warum sich der Erfolg nicht „hochrechnen“ lässt und wo die „Stolpersteine“ liegen. Wer für sich selbst nach besseren Lösungen sucht, kann in einem weiteren Artikel &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5431-Die-Partnersuche-voellig-neu-gestalten-endlich-Erfolge-haben.html&quot;&gt;Lösungen finden&lt;/a&gt;, der nicht zu dieser Artikelserie gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du diese Artikelserie gemocht hast, sag es bitte weiter – wenn nicht, sag es dem Sehpferd-Team. &lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2152-Der-Erfolg-bei-der-Partnersuche-Matches,-Dates-oder-Vorgehensweise.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Der Erfolg bei der Partnersuche – Matches, Dates oder Vorgehensweise?&quot;&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 10:43:00 +0000</pubDate>
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    <category>2026</category>
<category>änderungen</category>
<category>dates</category>
<category>dating</category>
<category>erfolg</category>
<category>gründe</category>
<category>neue fakten</category>
<category>neue zahlen</category>
<category>partnersuche</category>

</item>
<item>
    <title>Je mehr  Vorschläge und &quot;passende&quot; Personen, umso erfolgreicher die Begegnungen? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2151-Je-mehr-Vorschlaege-und-passende-Personen,-umso-erfolgreicher-die-Begegnungen.html</link>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Vom Vorschlag eines Partners bis zur Beziehung  (ausführliche Betrachtung). Zum ersten Teil geht es &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2150-Vom-Vorschlag-eines-Partners-bis-zur-Beziehung.html&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2. Teil – Je mehr  Vorschläge und &quot;passende&quot; Personen, umso erfolgreicher die Begegnungen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Teil habe ich festgestellt, dass „Matches“ im Sinne der Dating-Anbieter keinerlei Garantie für eine „wirkliche“ Übereinstimmung bieten. Dennoch sind sie wichtig, weil einige Systeme sogenannte „Matches“ verwenden, um die Kontaktaufnahme zu ermöglichen oder zu erleichtern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Frage, die sich in diesem Zusammenhang ergibt, wäre: Wie viele Anfragen führen eigentlich zu einem Kontakt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Antwort aus dem Jahr 1985 - offline&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 1985 (1) bekam ich folgende Information – es betrifft „Kontakte über Zeitungsanzeigen“ (Online-Dating gab es damals noch nicht): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Eine eigene Anzeige ... (lohnt sich eher) für jüngere Frauen ... als für Männer. Hundert und mehr Zuschriften sind bei Frauen keine Seltenheit. Die meisten Männer zwischen 20 und 50 müssen sich hingegen mit etwa einem Dutzend Antworten zufriedengeben.“ &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Sieht man dies aus der Sicht der Männer, so liegt die Chance auf eine Antwort auf eine Anzeige statistisch bei einem Prozent. Das heißt, Männer mussten damals im Extremfall etwa 100 Briefe schreiben, um eine einzige Antwort zu bekommen. Sie konnten natürlich auch eine eigene Anzeige aufgeben („Er sucht Sie“) – doch der Erfolg wird schon von den Autoren als „mäßig“ angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Werte konnten nach Region und Medium (Frauenzeitschrift, Wochenzeitung, Tageszeitung oder Werbeblatt) für Männer noch wesentlich dürftiger ausfallen. Teils beklagten Männer, weniger als fünf Zuschriften auf ihre Anzeigen zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;40 Jahre später – und online &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichbare Zahlen standen für 40 Jahre später wieder zur Verfügung – diesmal aus „Dating-Apps“ - zunächst nach einer KI-Übersicht, die sich ausdrücklich auf Rechts-Wische und die App Tinder bezog. Zuerst  habe ich nach der allgemeinen Wahrscheinlichkeit gefragt und erhielt folgende Antwort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die allgemeine Erfolgsquote für Matches bei Tinder kann je nach Region variieren, aber viele Nutzer berichten von einer Wahrscheinlichkeit von etwa 10-20 %, basierend auf der Anzahl der Wischbewegungen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das überraschte mich, denn ich hatte von wesentlich schlechteren Ergebnissen erfahren. Im zweiten Anlauf habe ich nach den prozentualen Chancen für Frauen und Männer gefragt, und erhielt die Antwort (gekürzt) (Mit Duck-KI und ähnlich auch mit anderen Programmen): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Männer erhalten im Durchschnitt 1 Match bei 140 Swipes nach rechts. Das bedeutet, sie müssen ca. 140 Profile liken, um ein Match zu erzielen.&lt;br /&gt;
Frauen ... haben eine Match-Rate von 10 %, was bedeutet, dass sie in der Regel 1 Match bei 10 Swipes erhalten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Die KI war so freundlich, mir noch die Gründe zu erklären – doch das könnt ihr auch selbst versuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dürfte auch die Frage beantwortet sein, ob ein Mann durch mehr Aktivität seine „Matches“ bei Tinder und ähnlich gelagerten Apps verbessen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort: Auf keinen Fall durch mehr Rechts-Wischen, denn um seine Chancen zu verdoppeln, müsste er 280 „Swipes“ (1) einsetzen. Täte er dies unter Anwendung einer etwas fragwürdigen Faustregel, so würden ihm erst 700 „Swipes“ knapp zum Erfolg führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was sind Zahlen wirklich wert?&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird dir gerade ganz schummerig vor Augen vor lauter Zahlen? Wenn dies noch nicht der Fall ist, lies bitte im Anhang nach, welche merkwürdigen „Chancen“ unterschiedliche Forscher, Kenner der Materie und Journalisten „ermittelt“ haben wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der falsche Weg&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Angebote (Matches, Vorschläge) ergeben nur dann einen Sinn, wenn sie sich exponentiell steigern lassen, also beispielsweise von 2 auf 4, 4 auf 8, oder 8 auf 16 zu erweitern. Dies wäre im Beispiel für Frauen durchaus möglich, für Männer jedoch so gut wie gar nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle anderen gilt, das eigene Profil zu verändern, was normalerweise bedeutet, Profile zu verwenden, die mehr Aufmerksamkeit erregen. Auch die eigene Vorgehensweise lässt sich relativ leicht verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt für alle Apps, nicht nur für Tinder. Jede Stellschraube am Profil zieht eine Veränderung der Popularität nach sich – in beiden Richtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gibt es eine „goldene Regel“, die inzwischen jedem bekannt sein sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Matches (oder auch Anfragen, je nach Plattform) in Dates zu verwandeln ist keine Frage der Anzahl ... sondern, der Art, wie du dabei vorgehst. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Sollte dies wirklich zutreffen? Kommt es im Wesentlichen auf uns selbst an? Und falls ja, was können wir dann tun? Was bleibt von all den „Matches“, den Testverfahren, den Persönlichkeitsmerkmalen und all den anderen „wissenschaftlichen“ Matching-Methoden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das behandle ich im dritten Teil dieser Betrachtung. Und ich verrate euch, wie die merkwürdige Zahl von „291 Matches“ und die anderen Annahmen zustande kommt, von der wir immer wieder in der Presse lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zahlen für all jene, die sich gerne verwirren lassen, findest du im Anhang zu diesem Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Aktive Partnersuche per Inserat , die übrigen Quellen im erweiterten Artikel.&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2151-Je-mehr-Vorschlaege-und-passende-Personen,-umso-erfolgreicher-die-Begegnungen.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Je mehr  Vorschläge und &amp;quot;passende&amp;quot; Personen, umso erfolgreicher die Begegnungen? &quot;&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 15:26:00 +0000</pubDate>
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    <category>dating</category>
<category>hoffnungen</category>
<category>matches</category>
<category>partnersuche</category>
<category>vorgehensweisen</category>
<category>zahlen</category>

</item>
<item>
    <title>Vom Vorschlag eines Partners bis zur Beziehung </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2150-Vom-Vorschlag-eines-Partners-bis-zur-Beziehung.html</link>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &quot;Vom Vorschlag eines Partners bis zur Beziehung&quot; ist eine Betrachtung, die versucht, mehr Licht in den undurchdringlichen Djungel der Partersuche zu bringen - online wie offline.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.	Teil – warum ein „Match“ selten eines ist &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in der englischen Sprache jemand ein „Match“ für dich ist, dann „passt es gut zu dir“. Sogar der &lt;a href=&quot;https://www.duden.de/rechtschreibung/Matching&quot;&gt;Duden&lt;/a&gt; hat es übernommen: „Matching“ ist demnach ein „Zuordnungs- und Auswahlverfahren bei der Partnervermittlung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist also: Wer könnte zu jemandem passen – und da müssten wir eigentlich bei den Kriterien beginnen, also den Zahlen, Fakten und Werten, die dabei zugrunde gelegt werden. Doch gibt es überhaupt eine Antwort darauf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage beschäftigt Menschen seit mindestens einem Jahrhundert intensiv. Ob Heiratsmakler, Eheinstitute, Partnervermittler, Single-Börsen oder Einzelpersonen: Jeder hat darauf eine mehr oder weniger zufriedenstellende Antwort - aber keine ist allgmeingültig. Was wir wirklich kennen, ist die Reihenfolge: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Jemand wird auf eine Person aufmerksam.&lt;br /&gt;
2. Er bekundet ein Interesse an ihr. &lt;br /&gt;
3. Das Intreresse wird zum (inneren) Verlangen.&lt;br /&gt;
4. Beide einigen sich auf ein Treffen, um zu überprüfen, ob sie ein Paar werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist denn nun ein „Match“?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand weiß, was wirklich ein „Match“ zwischen zwei Personen ist. Ein Teil der Ratsuchenden vertraut auf Esoterik, Astrologie und andere Formen des Volksaberglaubens. Wer nach Fakten sucht, beginnt zunächst mit den Basisdaten wie Alter, Wohnort, Bildung und Herkunft. Einige fahnden nach Werten, Geschmack, Liebhabereien oder anderen Präferenzen – dabei begeben sie sich bereits auf das Glatteis der Spekulationen. Die Psychologie bringt seit einiger Zeit die „Persönlichkeitsmerkmale“ mit ein, die ebenfalls auf schwachen Füßen stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Geheimnis wird enthüllt - wie ein Trick zu &quot;passenden&quot; Partnern führt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verrate mal eine einfache Weisheit: Am einfachsten ist es, jemandem zu sagen: „Du, da interessiert sich jemand für dich“. Ähnliche Verfahren werden bei den „Empfehlungen“ von „passenden Personen“ genutzt. Und letztlich gibt es noch den Barnum-Effekt – er deckt das weiteste Spektrum von Eigenschaften ab, in dem sich etwa 80 Prozent aller Menschen wiederfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr bekannte Dating-App unterscheidet zwischen Anfragen (nach rechts wischen) und Matches. Demnach existiert bereits ein „Match“, wenn die fragende und die angefragte Person miteinander „chatten“ wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Beziehung anzubahnen ist wie ein Geschäft anzubahnen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel hat diese Stufe zwischen Kontaktaufnahme und Gesprächsbereitschaft überhaupt keinen Namen. Der Vorgang selbst lässt sich am besten mit einem Bewerber vergleichen, der zu einem Gespräch eingeladen wird. Wer schon mal in der Situation war, der weiß natürlich genau, dass es nicht immer zu einem Job führt. Vergleichbar ist es auch mit einem Handelsvertreter, der zum ersten Mal einen neuen Kunden besucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer wir ein „Match“ definierten – es ist ein Vorschlag zur Kontaktaufnahme - und auf keinen Fall mehr. Das gilt auch, wenn beide daran glauben, dass es „passen könnte“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir dies geklärt haben, können wir an die Frage gehen: Aus wie vielen Kontakten entstehen eigentlich „echte“ Begegnungen? Und wie viele Begegnungen in der Realität führen zu einer Beziehung, die länger als drei Monate hält? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gibt es tatsächlich einige Zahlen - aber auch viele eher unrealsitische Zahlenspiele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fazit des ersten Teils - sogenannte &quot;Matches&quot; sind gar keine&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorerst können wir dies festzustellen (und zwar absolut verbindlich):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund für eine Partnersuche ist das Interesse an einer Partnerin oder einem Partner. Dabei werden wir auf jemanden aufmerksam, und wir versuchen, sein Interesse zu wecken. Dieser Vorgang funktioniert nicht nur in der Alltagsrealität, sondern auch im virtuellen Bereich des Online-Datings. &lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2150-Vom-Vorschlag-eines-Partners-bis-zur-Beziehung.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Vom Vorschlag eines Partners bis zur Beziehung &quot;&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 09:38:00 +0000</pubDate>
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    <category>aufmerksamkeit</category>
<category>bewertungen</category>
<category>dating-jargon</category>
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<category>matching</category>
<category>wortwahl</category>
<category>zahlenspiele</category>

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    <title>Muss sich alles „rechnen“? Nein, aber Kultur ist vor allem Schule </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2149-Muss-sich-alles-rechnen-Nein,-aber-Kultur-ist-vor-allem-Schule.html</link>
            <category>liberal sein</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Dieser Tage wurde ich aufgescheucht: Sollte meine Meinung von „&lt;a href=&quot;https://nehmenodergeben.de/doku.php?id=geber%20und%20nehmer&quot;&gt;Geben und Nehmen&lt;/a&gt;“ völlig falsch sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grund war ein Artikel in meiner Tageszeitung. Der Kolumnist fragte danach, ob es richtig sie, dass sich heute alles „rechnen muss“. Damit waren allerdings staatlich geförderte kulturelle Projekte gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe einen Moment nachgedacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir fiel dabei ein, wie viele Geber es im privaten Bereich gibt, die niemals danach fragen, ob sich etwas „rechnet“ oder nicht. Ihnen stehen weitaus mehr „Nehmer“ gegenüber, die als selbstverständlich ansehen, dass der Staat über unendliche Mittel verfügt, alle ihre Bedürfnisse zu erfüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre ganz gut, wenn wir die Ansprüche alle etwas herunterschrauben würden. Es besteht ja kein Zweifel, dass wir Kultur benötigen. Doch wenn wir schon von „Kultur“ reden, dann bitte nicht in erster Linie von Luxuskultur. Wie wäre es beispielsweise, in erster Linie in Bildung zu investieren? Vor allem in Naturwissenschaften – aber auch darin, unsere Jugend bei der eigenen Lebensführung zu unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müssten wir nicht alles daran setzen, unser Land nach vorne zu bringen? Und was könnte dazu nützlicher sein als „kluge Menschen“ hervorzubringen, die später als Geber auftreten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theoretisch würde dem wohl jeder zustimmen. Doch wer ist in der Lage, dies praktisch umzusetzen? Kaum noch jemand?  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 10:15:00 +0000</pubDate>
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    <category>geber</category>
<category>geld</category>
<category>kulur</category>
<category>nehmer</category>

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    <title>Throning - eine alte Masche der Frauen vergangener Tage, jetzt frisch verpackt </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2148-Throning-eine-alte-Masche-der-Frauen-vergangener-Tage,-jetzt-frisch-verpackt.html</link>
            <category>sehpferd</category>
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    „Hinaufheiraten“ war einer er Träume der Kleinbürger-Töchter, die den Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns oder gar eines entsprechenden Adligen heiraten wollten. Gelungen ist es dann und wann – sogar in der (echten) Variante „Ex-Straßenmädchen heiratet Millionär.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit sogenannte soziale Netzwerke immer mehr sinnlose englische Begriffe als &lt;em&gt;„Dating Trends“ &lt;/em&gt;ausgeben und eine angeblich existierende „Generation Z“ als Quelle angeben, gibt es ein neues Unwort dafür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt „Throning“ – und da behauptet dann auch gleich eine Webseite (1):  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Beim &quot;Throning&quot; geht es nicht um Liebe – sondern um Image.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Was ist überhaupt ein „Image“? Eigentlich klar – es ist die Vorstellung, die wir oder andere von einem Menschen haben – also die Art, in der er oder sie sich darstellt. Man kann – kreuzworträtselhaft vereinfachend – auch sagen „das Ansehen“, aber das ist ein bisschen zu simpel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Für Puristen hier die korrekte Definition (2): &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Auf gesammelten Eindrücken basierendes, sozial geteiltes Vorstellungsbild, das Angehörige von Gruppen (z. B. Konsumenten oder Wähler) von einem Meinungsgegenstand haben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und wie war das nun mit dem „Throning“ in den neuen &quot;sozialen&quot; Netzwerken?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na schön – das Wort bezeichnet, wie schon gesagt, den Lieschen-Müller-Traum: Hinaufheiraten in eine soziale Stufe, von der so ein Lieschen träumt. Und wie schon gesagt: Mit etwas Nachschliff, Verstellung und Frechheit kann das auch gelingen. Zwar selten – aber immer noch im Rahmen von ein paar Promille. Nicht Alkohol, sondern Chancen pro 1000 Kandidaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Streben nach einer Geldheirat - oder was bedeutet die neue Masche?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin ist dies die edlere Alternative als das Hochschlafen – also sollten wir den Frauen Respekt zollen, die eine Geldheirat anstreben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen wir zunächst mal auf die „offizielle“ Definition, so finden wir die alte Masche frisch verpackt wieder (3):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Jemand sucht sich einen Partner, der in gesellschaftlich höheren Kreisen verkehrt, um selbst Zugang zu diesen zu bekommen.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Heißt im Klartext: Langsames einschleichen in „bessere Kreise“ – wenn sich die Dame dort eingeschlichen hat, wird die Basis der möglichen Kandidatinnen (Ehemänner oder Lover) stark erweitert. Wie immer, gibt es auch hier noch Steigerungen: Über den nächsten Freund oder Begleiter ist es möglich, in „noch bessere“ Kreise zu kommen. Manchmal wird am Ende tatsächlich geheiratet – der Erfolg tilgt die Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So weit, so schlecht – jede und jeder muss schließlich sehen, wie weit sie oder er gehen will, wenn es um die Vermarktung der eigenen Person geht. Schließlich sind die Influencer(innen) in sogenannten „sozialen“ Netzwerken durchaus mit anderen Werbern zu vergleichen. Doch wir erfuhren auch noch, dass es möglicherweise gar nicht um die „Partnersuche“ selbst geht.(3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Throning gab es in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen zum Beispiel „Goldgräber(innen)“. Doch die heutigen „Throner“ gehen nicht nur wegen ihres Geldes oder ihrer Macht mit Menschen aus; Sie treffen sich auch mit Sicht auf ihr Follower - und um ihren Einfluss im Online-Geschäft zu erhöhen.“ &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Throning - eine Win-win-Situation? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewinnen die Influencer(innen) also doppelt? Wahrscheinlich nicht. Für Influencer(innen) (4) zählt nur das Bild, das sie nach außen abgeben – damit verdienen sie ihr Geld. Was wirklich in ihnen vorgeht, ist ihnen dabei letztlich egal. Ihre Online-Hülle ist die Botschaft, die sie aussenden – und die Botschaft muss mit dieser Hülle identisch sein. Was solche Personen sonst sind? Reden wir besser nicht drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Fazit? Kaum mehr als eine Bestätigung des französischen Sprichworts „Plus ça change, plus c&#039;est la même chose&quot; – also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Je mehr sich ändert, umso mehr beibt alles beim Alten“.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
(1) &lt;a href=&quot;https://www.vol.at/status-statt-liebe-was-hinter-dem-dating-hype-throning-steckt/9912257&quot;&gt;&lt;/a&gt;Vol  (deutsch) &lt;br /&gt;
(2) &lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/image/&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt; (Lexikon)&lt;br /&gt;
(3) &lt;a href=&quot;https://eu.usatoday.com/story/life/health-wellness/2025/10/21/throning-dating-trend/86755406007/&quot;&gt;USA today&lt;/a&gt; (englsich)&lt;br /&gt;
(4) Influencer früher: Propagandist (männlich) &lt;a href=&quot;https://www.wirtschaftslexikon24.com/e/propagandistin-werbedame/propagandistin-werbedame.htm&quot;&gt;Propagandistin&lt;/a&gt; (weiblich) Offiziell: &lt;a href=&quot;https://www.dwds.de/wb/Propagandist&quot;&gt;Werbefachmann&lt;/a&gt;, der für eine bestimmte Ware wirbt, sie demonstriert (und verkauft).&quot; Inoffiziell: Verkäufer, der die Wirkung angeblich innovativer Produkte in spektakulärter Weise vorführt.&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 11 Jan 2026 10:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>beeinflussung</category>
<category>gen-z</category>
<category>hinaufheiraten</category>
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<category>sozial</category>
<category>status</category>
<category>werbedame</category>

</item>
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    <title>Die KI – Orakel, Besserwisserei und User-Bashing</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2147-Die-KI-Orakel,-Besserwisserei-und-User-Bashing.html</link>
            <category>liberal sein</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Bereits vor knapp einem Jahr konnte jeder, der es wissen wollte, über die Unzuverlässigkeit der KI nachlesen. Damals ging es „lediglich“ um aktuelle Nachrichten und die Hintergrundinformationen, die verschiedene Anbieter von KI dazu wussten. Das Ergebnis zeigte, dass die Antworten zum großen Teil enttäuschend, teils sogar niederschmetternd schlecht oder irreführend waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Klartext:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;In 45 Prozent aller KI-Antworten war mindestens ein erheblicher Irrtum enthalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei 31 Prozent der Antworten gab es erhebliche Probleme mit den benutzten Quellen – teils waren sie falsch, teils irreführend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 20 Prozent der Fälle enthielten die Antworten, für die es gar keine Belege gab oder bei der die Belege veraltet waren. Im englischen Originaltext heißt es dazu: „Die KI halluzinierte“. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl bemerkt – es handelte sich um Nachrichtenmaterial, das gründlich analysiert wurde und nicht um Wertfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die KI - im Größenwahn?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sagt die verwendet Studie aus, dass die KI-Programme &lt;em&gt;ein Problem damit haben, sich selbst zu überschätzen&lt;/em&gt;. Das ist ausgesprochen gefährlich für den gutgläubigen Anwender, der hinter der KI eine „objektive“ Stellungnahme vermutet. Um es nochmals zu sagen: Gefragt wurden nach überprüfbaren Fakten, auf die eine möglichst zutreffende Antwort erwartetet wurde. Selbstverständlichen hätte die KI eine Möglichkeit, sich zu weigern, bestimmte Fragen zu beantworten. Aber das geschieht immer seltener: Die Rate der nicht beantwortbaren Fragen fiel laut der erwähnten Studie zwischen August 2024 und 2025 von 31 auf null Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Konservativ, akademisch und selbstherrlich - wie kommen diese Elemente in die KI?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abseits der Studie: Die KI (AI) wird offenbar von ihren Entwicklern mit teils konservativer, teils akademischer Selbstüberschätzung ausgestattet. Dazu gehört auch, bei Fragen, die nicht in das relativ simple Denkschema der KI passen, zurechtgewiesen zu werden. Man fühlt sich an Schüler erinnert, die wagten, eine unbequeme Frage an ihren Lehrer stellen. Dies alles wirft einen scharfen Lichtstrahl auf die &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2145-Die-geheime-konservative-Beeinflussung.html&quot;&gt;elitären Strukturen&lt;/a&gt;, die offenkundig in manchen Programmen verankert wurden. „Selbstüberschätzung“ ist keiner Maschine und keinem Programm eigen. Also wird irgendwo im Programm ein winziger Code-Schnipsel lauern, der sagt: „Wenn dir der Fragesteller zu frech wird, dann erkläre ihn für unfähig, die richtigen Fragen zu stellen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert euch das Thema? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder vollkommen andere? Dann sagt es, schreibt es und verhindert dadurch, dass KI eingesetzt wird, um die Meinungsvielfalt einzuschränken. Verweist dabei bitte auf &lt;em&gt;sehpferd&lt;/em&gt;, wenn ihr mögt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Ausführlich als  PDF - &lt;a href=&quot;https://www.bbc.co.uk/mediacentre/documents/news-integrity-in-ai-assistants-report.pdf&quot;&gt;BBC&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 06 Jan 2026 15:42:00 +0000</pubDate>
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    <category>ai</category>
<category>gefahren</category>
<category>halluzinieren</category>
<category>ideologien</category>
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<category>orakel</category>
<category>software</category>
<category>spinnen</category>
<category>user-bashing</category>

</item>
<item>
    <title>Die geheime konservative Beeinflussung</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2145-Die-geheime-konservative-Beeinflussung.html</link>
            <category>sehpferd</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Wenn es im Internet genügend „seriöse“ Beiträge zu einem ethischen Thema gibt, bedient sich die KI dort – wo sonst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir einmal an, du würdest etwas zu einem Thema suchen, bei dem es sowohl Tatsachen wie auch Meinungen gibt. Wie zu fast all diesen Themen, gibt es dazu auch „Erhebungen“ von Wissenschaftlern, die ganz auf der Linie der Meinungsmacher liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen wir einfach mal eine Frager (die KI-Quelle wird nicht genannt, und die Antworten wurden extrem vereinfacht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fragen an die KI - wie geht sie vor? &lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, welche Fragen ihr stellen werdet - wenn die KI keien Tatsachen findet, sollte sie auch keine Antworten ausgeben. Doch ist  das in der Praxis auch so?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig kommt dennoch eine Antwort, und sie besteht meistens aus diesen drei Teilen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Die angefragte KI findet kleine Tatsachen, weil diese meist unveröffentlicht bleiben oder als „Erfahrungswissen“ für „ernsthafte“ Forscher nicht infrage kommen. &lt;br /&gt;
2.	Andererseits scheuen sich ethische und religiöse Gruppen kaum, unter eigener oder fremder Flagge Meinungen zum Thema zu verbreiten. Diese Beiträge erscheinen in Massen im Internet – teils von echten Autoren lanciert, teils von anderen KI-Programmen.&lt;br /&gt;
3.	Aus diesen Informationen erstellt „deine“ KI eine Struktur dazu. Das ist das, was du am Bildschirm siehst. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;die Antwort passt nicht zur Frage, sondern wirkt belehrend&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage (vereinfacht):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Welche sexuellen Erfahrungen sollte eine Person bereits besitzen, wenn sie sich zum „Dating“ entschließt? &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erster Schritt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KI versucht, das im Grunde reichlich vorhandene Erfahrungswissen auszugrenzen. Das liest sich ungefähr so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das, was du gefragt hast, ist nicht relevant, um eine dauerhafte Beziehung einzugehen. &lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ethische oder psychologische „Ratschläge“ werden ausgegeben: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wichtig ist vielmehr, in dein Inneres zu hören und deine Möglichkeiten und Grenzen zu erkennen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;die Botschaft endet mit einem wissenschaftlichen Orakel&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Manche Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Menschen mit Vorerfahrungen für Beziehungen weniger geeignet sind, während andere behaupten, dass es gleichgültig ist, welche persönlichen Erfahrungen du zuvor hattest.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fehler der KI, willkürlich eingearbeitet Moralvorstellungen oder Beeinflussung? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir an, das wäre der reine Zufall. Dann hätte niemand die KI beeinflusst, sondern sie wär einfach nicht geeignet, intime Fragen auf der Grundlage von Erfahrungen zu beantworten. Dann sollte sie uns dies aber auch mitteilen, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun könnte ich ja auf die Idee kommen, die KI würde sich an „ausgesucht seriösen Seiten“ orientieren – dann hätten Ideologen ein Einfalltor. Sie müssten sich nicht einmal einen wissenschaftlichen Anstrich geben – ein paar bekannte Namen aus der Philosophie reichen durchaus. Die „ausgebende“ KI kann damit heute schon einen einmal erzeugten Text in vielen Varianten an die Öffentlichkeit bringen, ohne dass es die lesende KI merken würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;die KI selbst kennt keine Verantwortung&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bevor ihr jetzt die KI verdammt – das alles war schon immer so. Jedenfalls, seit das Internet besteht. Je mehr eine an sich belanglose Information oder Ansicht verbreitet wird, umso mehr „Relevanz“ bekommt sie. Vorurteile sitzen tief, und wenn die dahinterstehenden Klischees immer wieder strapaziert werden, dann werden sie im Resultat zu Wahrheiten umgemünzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied besteht daran, dass es die KI viel schneller schafft. Und in der Hand der „Beeinflusser“ wird sie dann zur Waffe, die sich gegen die Meinungsvielfalt richtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wann es so weit ist? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt. In diesem Moment schreibt irgendein konservativer Autor in einer Tageszeitung, in einem Blog oder einem sozialen Netzwerk einen Artikel, der in dies Muster passt. Da werden die alten Regeln wiederbelebt, von der Gesellschaftsordnung des neunzehnten Jahrhunderts bis hin zu jenen der Adenauer-Ära.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mich fröstelt es, wenn ich solche Beiträge lese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Unser Autor ist sich bewusst, dass Teile dieses Artikels nicht ausreichend belegt sind. Aber er hofft, dass er andere Menschen zum Nachdenken bringen kann.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 02 Jan 2026 15:29:00 +0000</pubDate>
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    <category>ki</category>
<category>konservative</category>
<category>manipulation</category>
<category>meinungsmanipulation</category>

</item>
<item>
    <title>Die Psychologisierung des Lebens – ist sie sinnvoll?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2146-Die-Psychologisierung-des-Lebens-ist-sie-sinnvoll.html</link>
            <category>sehpferd</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    Reden wir zunächst vom Positiven: Psychologie hilft uns dabei, die Gründe für unsere Probleme beim Verursacher zu suchen - also bei uns selbst. Ich bin mir persönlich sehr bewusst, dass es Menschen gibt, die schon dies bezweifeln. Für sie variiere ich den Satz noch einmal: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mach die anderen erst dann für deine Misere verantwortlich, wenn du dir absolut sicher bist, sie nicht selber verursacht zu haben.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Satz folgt einer ganz einfachen Tatsache:  Es ist wesentlich einfacher, dein Verhalten zu ändern als darauf zu hoffen, dass sich die anderen verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Psychologie oder einfach Lebensgestaltung? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fragt ihr euch ja gerade, ob das überhaupt etwas mit „Psychologie“ zu tun hat oder ob es schlicht und einfach um ein Prinzip geht, um das eigene Leben in vielerlei Hinsicht zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hast du dich das jetzt gefragt? &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja? Dann bist du auf einem guten Weg, denn mithilfe der Psychologie können durchaus einige Probleme gelöst werden. Vor allem dann, wenn sie vielschichtig sind oder du zur Lösung einige Hürden überspringen musst. Das allerdings dauert meist relativ lange. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Wunder, dass es genügend Lockrufe aus den Winkeln des Internets gibt, die dir zurufen: „Na, komm doch zu mir, bei mir geht es schneller, zügiger und einfacher.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Barnum-Effekt oder echte Hilfe?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich erinnert das immer ein bisschen an den „Barnum-Effekt“ (1) . Wenn jemand einer großen Anzahl von Menschen die gleiche „Lösung“ empfiehlt, dann glaubt ein großer Teil, dass es auf das eigene Problem zutrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe grade einige Bemerkungen dazu von einer Psychologin gelesen (2), die Kritik an dem Populismus übt, der von manchen psychologischen Schulen oder einzelnen Personen ausgeht. Dem stimme ich weitgehend zu. Allerdings stellt sich für mich die Frage, warum Fragen zur Lebensführung so oft &lt;em&gt;„unter Psychologen“&lt;/em&gt; diskutiert werden und nicht in einem breiten Kreis der Gesellschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder um es &lt;em&gt;klarer und schärfer&lt;/em&gt; zu sagen: Sind Themen der Lebensführung, Lebensgestaltung und Problemlösung nicht viel zu elementar, um sie ausgerechnet der Psycho-Branche zu überlassen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun bist du dran. Denk einfach mal darüber nach. Oder – lies mal den Text aus „Psychologie Heute“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Barnum-Effekt&quot;&gt;Barnum-Effekt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Aus &quot;&lt;a href=&quot;https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/artikel-detailansicht/43872-psychoindustrie-wie-viel-kommerz-vertraegt-psychologie.html&quot;&gt;Psycholgie Heute&lt;/a&gt;&quot; 
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    <pubDate>Sat, 03 Jan 2026 13:05:00 +0000</pubDate>
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    <category>kommerz</category>
<category>kritik</category>
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    <title>Dieter Nuhr – nur noch Witzchen für Konservative?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2144-Dieter-Nuhr-nur-noch-Witzchen-fuer-Konservative.html</link>
            <category>demokratie</category>
            <category>liberal sein</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    Da steht er wieder auf der Bühne, mit dem strahlenden Grinsen des selbstbewussten Lehrers, der schnell mal alle abstrafen will, die er nicht leiden kann. Grüne sowieso – das hat er nun ja einige Jahre im Fernsehen geübt. Kurz: Dieter Nuhr kam mit der Mentalität des Schulmeisters, der, das Wissen der Welt auf sich vereinigt. Und das heißt: Im Grunde geht es &lt;em&gt;nur um Nuhr&lt;/em&gt; und um seine Fangemeinde im Publikum, das nach wie vor hören will, wie Grüne und Linke abgekanzelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst dem konservativen FOCUS scheint der Nuhr-Ismus nicht mehr zu gefallen, denn &lt;em&gt;Kolumnisten Beate Strobel &lt;/em&gt; schrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Mundgerecht in Häppchen serviert, klingt das alles noch ganz lustig. Als geballte 60-Minuten-Abrechnung mit dem vergehenden Jahr schmerzen die Scherze allerdings irgendwann.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
War es ein Jahresrückblick? War es Satire? Ist der Herr Nuhr überhaupt ein „Comedian“ oder nur der Sprecher der grauen konservativen Mehrheit, der alles besser weiß? Hat er überhaupt einen Standpunkt, oder predigt er inzwischen gegen alle, die nicht rechtskonservativ sind? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht muss ein „Comedian“ keinen Standpunkt haben, sondern nur ein überaktives Sendungsbewusstsein. Doch dann wären wir eher beim Stammtisch als beim politischen Kabarett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halt – da wäre noch etwas zu sagen, und das folgte dem Artikel von &lt;em&gt;Frau Strobel&lt;/em&gt; auf dem Fuß: Die Rechtfertigung der Fangemeinde des Herrn Nuhr, ausführlich und detailliert. Zwar sind offenbar 43 Prozent derjenigen, die sich überhaupt zu Nuhr geäußert haben, eher nicht „vollständig begeistert“, und so legte man nach:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 57 Prozent bildet die Zustimmung zu Dieter Nuhrs Gesellschaftskritik das weitaus größte Meinungsbild unter den Lesern. (1) Viele loben seinen Mut, unbequeme Wahrheiten offen anzusprechen und sehen ihn als wichtige Stimme für ein kritisches Kabarett, das Missstände klar benennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gilt der FOCUS als „konservativ orientiert“, sodass mich nicht wundert, dass es zu dem geschilderten Meinungsbild gekommen ist. - und die Fans von Herrn Nuhr sind ohnehin der Meinung, dass er eine der letzten Betonpfeiler der freien Meinungsäußerung ist. Wer das nicht glaubt, dem wir per Leserkommentar gesagt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Jeder, der sich jetzt echauffiert, ist genau das Zielobjekt dieses politischen Kabarettisten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Oh, übrigens. Ich echauffiere mich nicht, nehme aber für mich heraus, selbst zu denken, statt andere für mich denken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat und Auaeinandersetzung: &lt;a href=&quot;https://www.focus.de/kultur/kino-tv/nuhr-pruegelt-im-tv-auf-deutschland-ein-bei-israel-wird-beifall-ploetzlich-leise_4a5b539f-b1e4-436f-b5ce-c5b760cad791.html&quot;&gt;FOCUS&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Mon, 22 Dec 2025 10:19:00 +0000</pubDate>
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    <category>abkanzeln</category>
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