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    <title>Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin (Artikel mit Tag presse)</title>
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    <description>unbequemes über presse, politik und wissenschaft</description>
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    <pubDate>Mon, 29 Jan 2024 21:18:06 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - unbequemes über presse, politik und wissenschaft</title>
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    <title>Die schreckliche Vereinnahmung des Einhorns  </title>
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            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>mythen</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:759 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;710&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/unicorn__modified_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Einhorn weiß selbst, dass es eines ist&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Kann man ein Einhorn vereinnahmen? Ach, ihr fragt euch, was ein Einhorn eigentlich ist, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Es ist kein Fabeltier - es geht um die Lust &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es ist nicht das Fabeltier. Es ist eine junge Frau, die ihre sexuellen Lüste daraus bezieht, ein Hetero-Paar aufzusuchen, wobei in der Regel gegenseitige Wünsche zwischen allen drei Beteiligten erfüllt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Von der Beschreibung des Einhorns zur Ideologie &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahezu alle Menschen, die keiner politischen, sozialen oder sexuellen Weltanschauung angehören, sagen in diesem Fall: „Aha, die machen einen Dreier.“ Wer es präziser formulieren wollte, könnte sagen: „Ganz klar - dabei handelt sich dabei um einen MFF-Dreier, bei dem die Geschlechterschranken aufgehoben wurden“. Nach der offiziellen leseweise ist es eine sexuelle Begegnung zwischen einem festen, heterosexuell veranlagten Paar und einer bisexuellen Frau, die dazukommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit die Manie, alles zu etikettieren. Doch tatsächlich ist es kaum mehr als die Lust an einer erotischen Begegnung zu dritt. Welche sexuellen Präferenzen das Paar hat, von dem alles ausgeht, steht in Wahrheit gar nicht fest. Es sind Zuschreibungen. Und dazu gehört auch, den weiblichen Gast als „bisexuell“ zu bezeichnen. In Wahrheit handelt es sich um eine heteroflexible Person, die in dieser konkreten Situation Handlungen vornimmt, die man „bisexuellen“ Frauen zuschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Vereinnahmung des Einhorns&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kommen zwei Gruppen ins Spiel, die solche sinnlichen Begegnungen gar nicht mögen – und erstaunlicherweise handelt es sich nicht um konservativ-bürgerliche Moralisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun allerdings mischen sich zwei Fraktionen ein: Die einen sind die Polyamourösen, die anderen die LGBT-Gemeinschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vertreter der Polyamorie missfällt, dass es sich nicht um eine „echte Liebesbeziehung“ handelt, sondern um eine kurze Begegnung. Eine solche böte aber keine wirkliche Erfüllung – und damit ist ihr Urteil gefällt. Warum sie sich in das Thema einmischen? Vermutlich, weil sie sich für alle sexuellen Beziehungen zuständig fühlen, die über zwei Person hinausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die LGBTQ- Bewegung fühlt sich ebenfalls zuständig und beklagt vor allem die Würdelosigkeit, mit der das „Einhorn“ angeblich behandelt wird. Sie behaupten, dass solch ein weibliches Einhorn „wie ein Sexobjekt behandelt wird“, das „halt mal ausprobiert wird.“ Die Kompetenz, dies zu sagen, entnehmen sie dem Schutz homosexueller oder bisexueller Frauen, von denen sie annehmen, dass sie in Wahrheit eine Freundin suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Griff nach der  Definitionsmacht &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragt ihr euch, worum es wirklich geht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich beanspruchen beide Gruppen die Definitionsmacht für den Begriff „Einhorn“. Eine Gruppe meint, dass sie definieren müsste, was eine echte amourös oder erotische Beziehung zwischen mehr als zwei Personen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Gruppe versteht sich als Hüter der sexuellen Definitionen. Eine Frau, die sich gelegentlich mit einem Paar trifft, muss ihrem Schema entsprechen. Sie kann nicht einfach sagen, sie sei „heteroflexibel“, und sie sollte von anderen möglichst nicht so betrachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Gruppen bekommen durch die Medien sehr viel Resonanz, sodass es bisweilen so scheint, als würden sie bestimmen können, wie Beziehungen zu bewerten sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können sie aber nur, solange die Medien nachplappern, was dort behauptet wird. Die Frage bliebt, ob die Mehrheit der Gesellschaft ihnen folgen sollte.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 29 Jan 2024 14:38:00 +0000</pubDate>
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    <category>definitionsmacht</category>
<category>einhorn</category>
<category>einhörner</category>
<category>presse</category>
<category>sexualität</category>

</item>
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    <title>Themenstaubsauger und Themengebläse</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1944-Themenstaubsauger-und-Themengeblaese.html</link>
            <category>demokratie</category>
            <category>liberal sein</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Jeden Morgen geht die Sonne auf „in des Blätterwalds“ wundersamer Runde. Das Themengebläse wird angeworfen, und etwas wird wichtig. Was da aufgewirbelt wird, ist fast gleichgültig. Man sah eine Riesenstaubwolke, die nach drei Tagen wieder zerfiel, nicht mehr. Ist sie aus dem Blick der Redakteure verschwunden, ebbt das Interesse schnell ab. Ach so? Ja, darüber hatten wir berichtet – auf gehts zum nächsten Thema. Irgendein Hirsch hebt immer mal wieder sein mächtiges Geweih und röhrt, dass die Nadeln zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Schlamm bleibt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit, so gut. Falls es regnet, gibt es immer noch die zu Schlamm verkommenden Staubwolken der Politik: offene Fragen. Migration. Klima. Fachkräftemangel. Und natürlich, ob eine Partei nur konservativ oder schon rückwärtsgewandt ist (ja, die eine). Oder nur antikapitalistisch oder schon kommunistisch ist (die andere). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da lacht mich ein Kommentar von &lt;em&gt;Alexander Kissler in der NZZ vom 23.10.2023&lt;/em&gt; an, der sich mit dem „Bündnis Wagenknecht“ beschäftigt. Ein einziger Satz macht klar, was Sache ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Das «Bündnis Wagenknecht» ist bisher nur ein Themenstaubsauger für Unzufriedene ....&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Nur: Ist das so neu? Haben nicht schon viele versucht, sich als „Staubsauger der Nation“ anzubieten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was, wenn der Staubsaugerbeutel platzt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist doch ganz einfach: Man saugt alles weg. Und wenn es weg ist, ist es nicht mehr da. Ist ja ganz einfach. Nur blöd, wenn der Staubsaugerbeutel früher oder später platzt. Und die Staubwolke, die es dann gibt … ich mag nicht einmal daran denken. Aber ich huste jetzt schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: In den Text wurde das Volkslied &quot;Jeden Morgen geht die Sonne auf&quot; mit dem Text von Hermann Claudius zitiert und auf den &quot;Blätterwald&quot; abgewandelt.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 13:06:00 +0000</pubDate>
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    <category>politik</category>
<category>presse</category>
<category>staub aufwirbeln</category>
<category>staubsaugen</category>
<category>themen</category>
<category>wegsaugen</category>

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    <title>Presse, Wissenschaft, &quot;Macho-Volksseele&quot; und die Klischee-Schleuder</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1902-Presse,-Wissenschaft,-Macho-Volksseele-und-die-Klischee-Schleuder.html</link>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Da ist er nun, der angebliche Rammstein-Skandal. Er wäre mir nicht einmal aufgefallen, wenn ihn die Presse nicht breitgetreten hätte. Doch egal, was da passiert ist: Wie ich lese, kommt nun die in Wissenschaft verpackte Klischee-Schleuder zum Einsatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fokus stehen immer häufiger Soziologie, Psychologie und Sozialpsychologie - oder besser – die verdeckten Ideologien und Klischees, die von dort in die Welt getragen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel, wenn die &lt;em&gt;„sicherlich nicht ganz unproblematische, aber doch viel Aufsehen erregende Studie von Plan international Deutschland unter jungen Männern zwischen 18 und 35 Jahren“&lt;/em&gt; (1,2) zitiert wird. Und wenn all dies mit den möglichen Vorgängen bei „Rammstein“ kombiniert dann ein Bild ergibt, das wieder an die Presse gebracht werden kann. Zudem kann man hoffen, aufgrund der Meinungen und Vermutungen, die es darüber gibt, wieder an Popularität zu gewinnen. Es geht auch anders: Differenzierte Betrachtungen zeigen, dass auch dieses Thema diskutiert werden kann - es war allerdings schwer, dieses Beispiel (4) zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fakten oder Tricks der Soziologie? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar gibt es Fakten zu männlicher Überheblichkeit – aber der Trick der modernen Soziologie besteht darin, sie nicht mehr zu isolieren und als Fakten zu werten, sondern sie in angebliche Massenphänomene umzuwandeln. Also: Wenn die Fans von der Musikgruppe (Rammstein) jetzt weiterhin zu ihren Idolen halten, dann ist dies für mich: Das ist eben der übliche Wahn, dem „Fans“ nun mal unterliegen. Anders sieht es ein Sozialpsychologe (1,3):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Das zeigt auch die Solidarität mit Rammstein, denn erschreckend ist gerade die hohe Zustimmung, die sich etwa bei den Konzerten in München gezeigt hat. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Wieder zeigt sich: Soziologen maßen sich an, die Bedeutungshoheit zu besitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gewalt ist Gewalt - und Opfer sind Opfer &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Wort zum Abschluss: Ich verurteile Gewalt gegen Menschen in jeder Form, und ich hoffe, dass es im Alltag genügend Menschen gibt, die das auch tun. Und ich schätze die Menschen, die Opfern helfen: Also neben Psychologen auch Menschen aus sozialen Berufen. Aber es kann nicht sein, dass sich eine Berufsgruppe aufschwingt, Männer und Frauen anhand fragwürdiger Informationen zu definieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: &lt;br /&gt;
(1)In mehreren Online-Zeitschriften veröffentlicht, z.B. in &lt;a href=&quot;https://home.1und1.de/magazine/unterhaltung/stars/rammstein-skandal-ruehrt-maennliche-macho-volksseele-38365200&quot;&gt;1&amp;1&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
(2) Meinungen von Sehpferd dazu.&lt;br /&gt;
(3) Bericht über das &lt;a href=&quot;https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/rammstein-muenchen-konzert-ohne-song-pussy-100.html&quot;&gt;München-Konzert&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
(4) Betrachtung zum Thema in &quot;&lt;a href=&quot;https://geschichtedergegenwart.ch/willkommen-in-der-wirklichkeit-rammstein-und-die-darstellung-sexueller-gewalt/&quot;&gt;Geschichte der Gegenwart&lt;/a&gt;&quot;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 28 Jun 2023 09:59:00 +0000</pubDate>
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    <category>anmaßung</category>
<category>deutungshoheit</category>
<category>gewalt</category>
<category>männer. männlichkeitskult</category>
<category>presse</category>
<category>psychologie</category>
<category>soziologie</category>
<category>wissenschaftskritik</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation beim Date - einfache Wahrheiten – frisch aufgetischt</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1853-Kommunikation-beim-Date-einfache-Wahrheiten-frisch-aufgetischt.html</link>
            <category>schreiben und bloggen</category>
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            <category>verborgenes wissen </category>
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Schon merkwürdig – sobald „&lt;em&gt;Forscher von der Harvard Universität&lt;/em&gt;“ etwas veröffentlichen, glauben vereinzelte Zeitschriften, sie könnten über etwas Sensationelles berichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es ist nicht neu. Es ist auch nicht sensationell. Es entspricht ganz der uralten These: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wer fragt, führt die Kommunikation an. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Und dann werden Weisheiten als „neu“ aufgetischt, die für mich ein ganz alter Hut sind. Ich zitiere aus einer der nahezu gleichlautenden Quellen (hier: 1): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Richten Sie den Fokus stattdessen auf die andere Person. Geben Sie ihnen das Gefühl, dass Sie daran interessiert sind, ihr authentisches Selbst zu sehen, und beginnen Sie mit den kleinen Dingen, um Vertrauen aufzubauen. Stellen Sie nach und nach persönlichere Fragen, halten Sie ihre Tonlage immer entspannt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das alles ist wahr, und es ist zugleich nichts Neues. Neu daran ist nur, dass es im Rahmen von Dating erneut „festgestellt“ wurde. Übrigens nicht gestern, sondern 2017. Die viel zitierte Autorin (2) des angeblichen „Originalartikels“ war übrigens spät dran. CNBC (3) veröffentliche ihn bereits früher. Die Original-Studie ist über HBS (4) erhältlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)  &lt;a href=&quot;https://www.businessinsider.com/how-to-be-more-liked-make-good-impression-ask-questions-2023-2&quot;&gt;Businessinsider&lt;/a&gt; von 2023.&lt;br /&gt;
(2) In &lt;a href=&quot;https://medium.com/&quot;&gt;Medium&lt;/a&gt; unter &quot;Hello Love&quot; 2018.&lt;br /&gt;
(3) &lt;a href=&quot;https://www.cnbc.com/2017/06/15/harvard-research-reveals-a-conversation-trick-to-make-you-more-likable.html&quot;&gt;CNBC&lt;/a&gt; von 2017.&lt;br /&gt;
(4) &lt;a href=&quot;https://www.hbs.edu/faculty/Pages/item.aspx?num=52115&quot;&gt;Original Harvard&lt;/a&gt; (Kurzfassung)  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 02 Mar 2023 10:52:00 +0000</pubDate>
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    <category>dating</category>
<category>forschung</category>
<category>kommunikation</category>
<category>presse</category>
<category>wissenschaft</category>

</item>
<item>
    <title>Spalten Presseerzeugnisse die Gesellschaft? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1779-Spalten-Presseerzeugnisse-die-Gesellschaft.html</link>
            <category>demokratie</category>
            <category>liberal sein</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Was soll ich von einer Presse halten, die versucht, die Gesellschaft zu spalten? Was von „seriösen“ Redakteurinnen und Redakteuren, die Ideologien unter Wahrheiten mischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Politisch klar - erzkonservativ oder links-sozialistisch &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar – die linke Presse ist bekannt dafür, einen Keil zwischen „Arm“ und „Reich“ zu treiben. Das gehört sozusagen zu „ihrer DNA“. Und auch klar, dass es nicht die Armen sind, die ihnen nachlaufen, sondern die Unzufriedenen, die Systemkritiker und die übrig gebliebenen Kommunisten. Nicht besser ist die rechtskonservative Presse, die am liebsten sehen würde, wenn „das Deutsche Wesen“ wieder in die Gesellschaft einziehen würde. Klar, dass solche Presseerzeugnisse sich „hart am rechten Rand“ entlangarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Neue Ideologien aus der Soziologie schöpfen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch was bringt Redakteurinnen (und manche Redakteure) dazu, sich in Wort, geistiger Haltung und emotionaler Ausrichtung ganz im Sinne der „Genderideologie“ zu äußern? Und warum werden dabei häufig Keile zwischen „Frauen und Männer“ getrieben? Und nicht zuletzt: Warum weisen diese Leute den Männern die Schuld an allen Miseren zu?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich las gerade, dass immer mehr Männer ungewollt single bleiben und „selber schuld daran sind“. (1) Diese „Zuweisung der Schuld“ an einem ungewollten sozialen und emotionalen Zustand entspringt nicht nur einer Ideologie, sondern ist – mit Verlaub – ein rotzfrecher Übergriff. Ich bin ganz sicher, dass sich die entsprechenden Schreiber(innen) dabei voller Empörung auf „Wissenschaftler“ berufen werden. Das ist ja die „neue Masche“ – ideologisierte Thesen als „wissenschaftliche Wahrheiten“ zu vermarkten. Und zwar immer gerade so, dass man den Hintergrund nicht erkennen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal entlarven sie sich, zum Beispiel, wenn Wörter verwendet werden, die nur im Sozilogenjargon existiere, wie etwa die Umwertung der  &lt;em&gt;Misogynie&lt;/em&gt; als allgemeines Kulturphänomen. &lt;a href=&quot;https://www.diepresse.com/6177862/von-metoo-bis-catcalling-begrifflichkeiten-zu-sexualisierter-gewalt&quot;&gt;Zitat&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Das Wort zielt heute auf …) die tiefe gesellschaftliche Verankerung von Frauenfeindlichkeit, die oft durch individuelles Verhalten verdeckt wird. Dieses Begriffsverständnis mein die strukturelle Benachteiligung von Frauen, die Nicht-Beachtung von Frauen, fehlende Empathie für Frauen oder die geringe Anerkennung der Arbeit von Frauen. Auch &lt;em&gt;internalisierte Misogynie&lt;/em&gt;, also die Geringschätzung von Frauen durch Frauen, ist eine Erscheinungsform.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schreiben im Soziologen-&quot;Neusprech&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Autorin oder ein Autor den Begriff „das soziale Geschlecht“ verwendet, wo jeder andere Mensch an das biologische Geschlecht denken würde, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Diese Leute benutzen den Begriff ja nicht „zufällig“ so, sondern in der Absicht, „Neusprech“ aus dem Soziologen-Jargon durchzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das alles kommt? Ich denke, traditionell neigen sogenannte „Intellektuelle“ dazu, das mathematisch-naturwissenschaftliche Denken oder gar das logische Denken generell als „minderwertig“ zu bezeichnen. Stattdessen wird ein stark koloriertes Meinungswissen aus der Geisteswissenschaft vertreten, das dem „Deutschen Intellektuellen“ als höherwertig gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt; (1)Auf den Beitrag der NOZ kann ich nicht verlinken, da er vom Verleger für Eigenwerbung genutzt wird, die Inhalte aber unterdrückt werden.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Aug 2022 09:03:00 +0000</pubDate>
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    <category>frauen</category>
<category>gender</category>
<category>presse</category>
<category>spaltung</category>

</item>
<item>
    <title>Die Documenta und ihr Skandal</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1750-Die-Documenta-und-ihr-Skandal.html</link>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Mit &lt;em&gt;Antisemitismus&lt;/em&gt; ist gut Schlagzeilen erzeugen. Da hat jemand etwas gesehen, etwas Politisches. Und dies auf einem Bild, das eindeutig politisch war. Es zeigt, wie das Volk über einen Machthaber richtet. Ausländische Mächte werden bezichtigt, diesen lange gestützt zu haben. So weit so gut, so schlecht oder so  gar nichts. Die Kunst nimmt mit Recht Freiheiten für sich in Anspruch, die der Politik missfallen könnten. Nichts Neues, im Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun also ist alles ein „Skandal“. Die Presse hat es als „Skandal“ hochgespielt, und vor allem deshalb ist es einer. Ich las sogar, die „Documenta sei „nachhaltig geschädigt“ worden. Wer sie „geschädigt“ hat, ist noch offen. Die Künstler? Die Gremien, die Direktorin? Jemand, den man eindeutig benennen könnte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin haben manche Presseleute nachgeforscht - und was sie fanden, reichte nicht für einen Skandal. Aber der war nun schon da. Und da kann man eben nicht mehr zurück - da müssen „Maßnahmen“ her.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worte wie „Freiheit der Kunst“ und „liberales Denken“ müssten in Zukunft wohl darauf überprüft werden, ob sich niemand verletzt fühlt. Wenn da so wäre, dann wäre der Liberalismus tot. Den Tod des liberalen Geistes wünsche sich  derzeit viele, und es geht dabei überwiegend nicht um Antisemitismus, Rassismus oder dergleichen. Vielmehr geht es um die kleine Schere im Kopf, die heute dies, morgen jenes ausschneidet, bevor es geschrieben steht oder gemalt wurde. Und es beginnt immer mit der „kleinen Schere“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht bin ich nicht ausreichend kompetent, um Kunst zu beurteilen. Allerdings habe ich von der Kunst auf der „Documenta“ wenig gelesen - von einem „Eklat“ dafür umso mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte nachlesen bei: &lt;a href=&quot;https://www.dw.com/de/documenta-antisemitismus-streit-gespr%C3%A4che/a-62302728&quot;&gt;Deutsche Welle&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Noch ein Hinweis: Bitte keinen Beifall von der falsche Seite.  Es geht hier lediglich darum, den liberalen Geist zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch ein Hinweis: Die FDP ist offenbar nicht Willens, die Freiheit der Kunst und der Künstler zu verteidigen. Klar ist, dass es keine Ausstellungen geben darf, in der Antisemitismus verherrlicht wird. Klar ist aber auch, dass  nicht &quot;externen Gremien&quot; überlassen werden darf, was ausgestellt wird und was nicht.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 19 Jul 2022 20:27:00 +0000</pubDate>
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    <category>documenta</category>
<category>liberalismus</category>
<category>presse</category>

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    <title>Die deutsche Presse - auf wen hört sie im Ukraine-Krieg? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1730-Die-deutsche-Presse-auf-wen-hoert-sie-im-Ukraine-Krieg.html</link>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Die deutschen Kommentatoren üben weiterhin eine „begleitende Kriegsberichterstattung“ zur Ukraine ein. Doch was auch immer sie sagen: Wolodimir Selenski ist allenthalben durchzuhören, solange es nicht um eine Beendigung des Krieges geht. Die Tatsache, dass es jetzt und in einer absehbaren Zeit keine Pläne für einen &lt;a href=&quot; https://www.bbc.com/news/world-europe-61113079&quot;&gt;realistischen Friedensschluss&lt;/a&gt; gibt, ist offenkundig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Presse hat eine merkwürdige Meinung, die kaum noch von jemandem in der Bevölkerung geteilt wird. Vor allem die Kolumnisten schreiben munter drauflos, geradezu so, als seinen sie nicht ferne Beobachter, sondern Feldherren vor Ort. Vor allem deshalb kritisiert die &lt;a href=&quot;https://www.nzz.ch/meinung/wunschdenken-der-medien-putin-ist-krank-und-seine-armee-am-ende-ld.1687970&quot;&gt;NZZ&lt;/a&gt; (Benedict Neff) über deutsche Kolumnisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Ukraine könne den Krieg gegen die russische Invasionsarmee gewinnen, liest man in den Zeitungen. Nach über drei Monaten Krieg haben sich die russischen Soldaten allerdings im Osten des Landes festgesetzt. Ist die Berichterstattung westlicher Medien zu stark von Wunschdenken geprägt?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine Lösung hat niemand: nicht Selenski (Zelensky), nicht der Westen, nicht die USA und nicht die EU. Viel zu früh wird über die „Zeit danach“ geredet - weil noch niemand weiß, wie diese Zeit aussehen wird. Die Hektik, mit der über eine Aufnahme der Ukraine in die EU gefordert und betrieben wird, befremdet. Wie wird das Land aussehen, falls es tatsächlich zu einem dauerhaften Friedensschluss kommen sollte? Was, wenn die Ukraine eine Krisenregion bleibt? Haben wir nicht gerade genug Probleme in der EU? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tatsachen sind weitgehend unumstritten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1. Wir sollen und müssen humanitäre Hilfe leisten.&lt;br /&gt;
2. Wir müssen jede Möglichkeit, einen Frieden herzustellen aufgreifen, wann immer sich die Gelegenheit ergibt. &lt;br /&gt;
3. Die NATO muss gestärkt werden, um ihre heutigen Außengrenzen zu schützen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles andere kann, darf und soll diskutiert werden. Der Kommentator der NZZ weiß so gut wie jeder andere, dass die Ukraine jetzt Rückhalt benötigt, bezweifelt aber, dass dort vorrangig &lt;em&gt;„westliche Werte verteidigt“&lt;/em&gt; werden. Doch er mahnt an, dass unsere (deutschen) Medien deshalb noch lange nicht &lt;em&gt;„die ukrainische Kommunikationsstrategie mittragen müssten.&lt;/em&gt;“  Genau die ist es nämlich, die mittlerweile verwirrt und selbst sehr gutwillige Menschen ermüdet und befremdet.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 12 Jun 2022 14:47:00 +0000</pubDate>
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    <category>krieg</category>
<category>presse</category>
<category>sichtweise</category>
<category>ukraine</category>

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    <title>Habe ich den Tag der Pressefreiheit vergessen? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1714-Habe-ich-den-Tag-der-Pressefreiheit-vergessen.html</link>
            <category>demokratie</category>
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            <category>schreiben und bloggen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;Habe ich den Tag der Pressefreiheit vergessen? Auf keinen Fall ... und heute wurde eich sogar daran erinnert.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute hat mich jemand gefragt, ob ich die Berichterstattung in der Presse hier in Deutschland nicht doch für „gelenkt“ halte. Und ich habe geantwortet, was ich schon oft gesagt habe: Im liberalen, demokratischen Staat, in dem man die Wahl hat, welche Medien man nutzt, sollte man auch von der Vielfalt Gebrauch machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verrohte Presse - welche Rolle spielt das Internet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren hat das Internet die Presse verroht - auch in der Demokratie. Meldungen werden danach bemessen, wie oft sie gelesen werden. Als Folge davon spielen viele Medien „Jahrmarkt“: Die lautesten Schreier mit den spektakulärsten Überschriften scharen die Massen um sich. Und nein, es sind nicht nur die „üblichen Verdächtigen“, die beim Bäcker auf dem Tresen liegen. Mittlerweile sind es bestimmte Presseimperien und einzelne Verleger, die ganz bewusst marktschreierisch auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum lest ihr sie? Weil sie die „Größen“ des Sports, des Fernsehens oder der Filmbranche herausstellen? Gibt es für euch keine anderen Themen? Oder wollt ihr ständig eure Vorurteile bestätigt bekommen? Zum Beispiel durch Redakteure, die in den Ritzen zwischen den Pflastersteinen herumkratzen, um eine angebliche Sensation auszugraben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Stolperstein &quot;soziale Medien&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eure „geliebten“ sozialen Medien? Sind sie nicht die Transporteure jeglichen Drecks, der von irgendwo eingeschwemmt wird? Und wollt ihr wirklich den Menschen „glauben“, die dort nichts als ihre Eigeninteressen vermarkten? Menschen, die daran verdienen, euch etwas einzureden oder aufzuschwatzen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Vielfalt ist gegeben - doch verantwortlich bist DU selbst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo? Ihr seid für die Pressefreiheit verantwortlich, so wie ich und Tausende anderer „kleiner“ Journalisten. Ihr könnt BBC und „Deutsche Welle“ hören, wenn ihr es ein paar Nummern größer wollt. Und zur Pressefreiheit gehört auch die Meinungsfreiheit, ganz sicher. Aber seid ihr euch auch bewusst, dass gerade die Meinungsfreiheit von den Feinden der Demokratie und des Liberalismus durch falsche Behauptungen unterwandert wird? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Auch Europa genießt nicht durchgehend Pressefreiheit &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir den Rest kurz: Deutschland liegt im &lt;a href=&quot;https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/pressefreiheit-rangliste-2022-komplette-liste-kriterien-ranking-von-deutschland-id62550781.html&quot;&gt;Rang der Pressefreiheit&lt;/a&gt; zwischen Island und Osttimor auf Platz 15. Sowohl Frankreich wie auch das Vereinigte Königreich schneiden schlechter ab. Unter den europäischen Ländern fällt auf, wie schlecht es mit der Pressefreiheit in Italien aussieht, von Polen und Ungarn ganz zu schweigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blogger kämpfen seit der Erfindung des Blogs um die Pressefreiheit – jedenfalls die meisten. Der Rest betreibt kommerzielle Propaganda aus Eigennutz. Wie man es auch sehen mag – ethisch korrekt ist das nicht.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 04 May 2022 11:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>meinung</category>
<category>meinungsfreiheit</category>
<category>presse</category>
<category>pressefreiheit</category>

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    <title>Aufatmen über Frankreich</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1706-Aufatmen-ueber-Frankreich.html</link>
            <category>demokratie</category>
            <category>liberal sein</category>
            <category>wählen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Etwas Aufatmen in der Zeit der Unruhe: Frankreich hat gewählt, und der zukünftige Präsident ist der bisherige Präsident. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Presse&lt;/em&gt;, auch die Deutsche, hatte viel zu &lt;em&gt;bemeckern&lt;/em&gt; - und vergaß dabei ganz offensichtlich, dass mit &lt;em&gt;Frau Le Pen &lt;/em&gt;der Rechtsextremismus in Europa „salonfähig“ geworden wäre. Hat man vergessen, wie sehr rechtsgerichtete Parteien Europa bereits geschadet haben? Wie sie versuchen, einen Keil in unser freiheitliches Europa zu treiben? Ein Europa, das nur unter dem Vorzeichen des drohenden Krieges wieder zusammenfindet, aber nicht im Frieden? Und was ist mit dem Vereinigten Königreich? Es wird zwar nichts rechtsextrem, aber es wird extrem konservativ regiert - und es ist aus Europa ausgeschert, um nationalistische Interessen durchzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loben wir also die Franzosen. loben wir Frankreich, und hoffen wir, dass der Spaltpilz, der dort von Rechten ebenso ausgeht wie von Sozialisten, endlich gestoppt werden kann.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 25 Apr 2022 08:29:00 +0000</pubDate>
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    <category>extremisten</category>
<category>frankreich</category>
<category>nationalisten</category>
<category>präsident</category>
<category>presse</category>
<category>rechts</category>
<category>wahl</category>

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    <title>Der Herr Hofreiter und sein Populismus </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1704-Der-Herr-Hofreiter-und-sein-Populismus.html</link>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Die Gefahr. dass sich &lt;em&gt;„ein Krieg hinzieht“&lt;/em&gt; ist gegeben, daher ist die neuerliche pressewirksame „&lt;a href=&quot;https://www.n-tv.de/politik/Hofreiter-warnt-vor-de-facto-Drittem-Weltkrieg-article23277367.html&quot;&gt;Expertise&lt;/a&gt;“ von Herrn Hofreiter völlig überflüssig. Im Gegenteil: Der Mann nervt mit seinem Streben nach Popularität.  Ich empfehle ihm die Lektüre eines Artikels &lt;a href=&quot;https://www.hanisauland.de/node/2534&quot;&gt;für Kinder&lt;/a&gt; über den Vietnamkrieg, der bekanntlich 20 Jahre dauerte - von 1955 bis 1975. Und falls die Version für Kinder nicht ausreicht, empfehle ich die Schilderung der &lt;a href=&quot;https://www.bpb.de/themen/nordamerika/usa/10620/der-vietnamkrieg/&quot;&gt;Bundeszentrale für politische Bildung&lt;/a&gt;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Und nein - ich schreibe nicht über Kriegshandlungen - mir geht es um die Darstellung Deutschlands in der Presse, die derzeit völlig aus den Fugen gerät. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 Apr 2022 10:42:00 +0000</pubDate>
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    <category>hofreiter</category>
<category>krieg</category>
<category>presse</category>

</item>
<item>
    <title>Harte Worte der Presse und der CDU - mit welchem Sinn? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1691-Harte-Worte-der-Presse-und-der-CDU-mit-welchem-Sinn.html</link>
            <category>demokratie</category>
            <category>deutsch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Die Heißsporne des Journalismus und der CDU waren sich heute einig: Das Parlament habe sich „würdelos“ verhalten, nachdem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Rede verlesen und Deutschland dabei auch kritisiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Würdelos“, „beschämend“, „peinlich“, „zum Fremdschämen“ waren weitere Attribute, die unsere Presse heute aus dem Arsenal ihrer Kommentatoren zauberte. Gemeint war das Verhalten der Ampel-Koalition, die Rede für sich wirken zu lassen - und eben nicht „zur Debatte zu stellen“. Aus meiner Sicht ein völlig vernünftiger Vorschlag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine beeindruckende Rede - ohne Zweifel &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rede war beeindruckend, ohne Zweifel. Und sie war so emotional, dass viele mit recht von ihr berührt waren. Selenskyj  ist nicht nur ein begabter Redner, der genau weiß, worauf er abzielen muss, sondern auch jemand, der weiß, wo die wunden Punkte der anderen Länder liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie wäre es, seitens der CDU und vor allem der Presse mal einen Gang zurückzuschalten, wenn es um das Aufheizen von Emotionen geht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wir helfen - aber da lässt sich noch etwas verbessern&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit man mich gar nicht erst falsch versteht: Wir müssen den Menschen in der Ukraine helfen - und wir helfen ihnen am besten, indem wir jenen Asyl gewähren, die jetzt vor dem Krieg geflohen sind. Das ist eine große Aufgabe, der unsere Verwaltungen leider nicht gewachsen sind - wie gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier anzusetzen, wäre bei Weitem sinnvoller, als der Regierung „Vorschläge“ für ihr Verhalten zu unterbreiten.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 17 Mar 2022 16:55:00 +0000</pubDate>
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    <category>emotionen</category>
<category>parlament</category>
<category>presse</category>
<category>sachlichkeit</category>
<category>ukraine</category>

</item>
<item>
    <title>Wo bleibt die Solidarität unter Deutschen?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1690-Wo-bleibt-die-Solidaritaet-unter-Deutschen.html</link>
            <category>demokratie</category>
            <category>deutsch</category>
            <category>liberal sein</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Die Zeiten fordern von uns Solidarität. Solidarität würde heißen, dass alle an einem Ende des Taus ziehen, wenn es um Deutschland geht. Das tun sie aber nicht. Dabei pochen die meisten auf ihre höchst individuellen Motive, nach dem Motto: &lt;em&gt;Hauptsache ich, Hauptsache wir, Hauptsache viel Tamtam. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gewerkschaften und Eigensinn &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Frau will in Urlaub fahren - endlich. Mal Abstand nehmen von Corona, von Zwängen, vom Alltag. Geht nicht. Eine der üblichen Verdächtigen, diesmal die Gewehrschaft ver.di, fand angebracht, kürzlich am Flughafen zum Streik aufzurufen. Ach ja, die „Beschäftigten“, für die man ja die soziale Verantwortung beansprucht. Sehr interessant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Impfen und der Erhalt der Volkswirtschaft&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Kleinstadt will jemand eine Pizza bestellen. Es geht nicht, weil der Pizzabäcker krank ist. Auf nicht absehbare Zeit. Und ungefähr zur selben Zeit läuft einer dieser „Laternenumzüge“ durch die Stadt: „Keine Impfpflicht“. Nicht so schlimm für den Pizzakunden - wenn nicht fast alle Branchen davon betroffen wären, dass der Krankenstand so hoch ist. Die Wirtschaft geht in die Knie - aber als „privat“ deklarierte Laternenumzüge sind ja viel wichtiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Chaos erzeugen und Forderungen stellen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lastwagenfahrer klagen über zu hohe Dieselpreise. Sie tun das sicher nicht für sich, sondern für ihre Hintermänner, die ihrerseits wieder Druck auf die Regierung ausüben wollen. Da blockiert man schon mal die Autobahn und sorgt für noch mehr Chaos, als es ohnehin schon gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Den liberalen Staat unterstützen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, was dabei „berechtigt“ ist und was nicht. Es geht darum, die Menschen zu vereinen. Und ich bin in Versuchung, Kennedy zu zitieren: „Frag nicht, was dein Staat für dich tun kann - frag, was du für deinen Staat tun kannst.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Journalisten als Heißsporne &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Kommentatoren der Presse summen derzeit, als wäre Deutschland ein Bienenstock. Womit ich den Bienen sicherlich unrecht tue. Die müssen summen. Aber von den Damen und Herren Kommentatoren erwarte ich etwas weniger Selbstherrlichkeit und einen kühlen Kopf. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 16 Mar 2022 15:18:00 +0000</pubDate>
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    <category>laternengeher</category>
<category>presse</category>
<category>solidarität</category>
<category>streiks</category>
<category>wirtschaft</category>

</item>
<item>
    <title>Leistet ihr euch euer Leben noch? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1671-Leistet-ihr-euch-euer-Leben-noch.html</link>
            <category>deutsch</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
    <comments>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1671-Leistet-ihr-euch-euer-Leben-noch.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die &lt;strong&gt;LVZ&lt;/strong&gt; ist bekannt für Überschriften, die vor allem „Ostdeutsche“ ansprechen. Das ist kein Wunder, weil sie in Leipzig erschient. Doch gestern habe ich mir die Augen gerieben - da las ich in  bester Boulevardzeitungsmanier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Ist das Leben noch bezahlbar?“ &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Solche saloppen Sprüche kann man vielleicht am Stammtisch ablassen, aber als Überschrift? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt nicht dabei, denn nachdem man dort über Kaffee (das sächsische Nationalgetränk), Bier (nicht ausschließlich sächsisch, aber sicher unheimlich wichtig) und Nudeln wie auch Gemüse sprach, wurde der Satz noch einmal ähnlich wiederholt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Können wir uns unser Leben noch leisten?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Worum es geht, sind die Preise. Sie ziehen zweifellos an, und das ist auch verständlich, denn die Produktionskosten sind in der Pandemie gestiegen. Und ja, man wird sich überlegen müssen, wie man erstens die Teuerung stoppen kann und zweitens, wie man sinnvoll helfen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ostdeutsche Sichtweisen, Polemik und Realitäten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich steht es jedem Redakteur frei, dafür „die Ampel“ verantwortlich zu machen, die in den ostdeutschen Bundesländern ohnehin wenig Ansehen genießt, weil sie dort als nicht „rot“ genug gilt. Und um sie verantwortlich zu machen, reichen der LVZ schon Feststellungen wie „&lt;em&gt;die Preisspirale dreht sich immer weiter nach oben&lt;/em&gt;“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krisen dieser Art gab es seit 1950 immer wieder, so 1973 mit einer Teuerung von 7,1 Prozent, 1974 mit 6,9 Prozent (Kabinett Brandt) , und in den Jahren 1975 und 1981(Kabinett Schmidt) mit über sechs Prozent. Die letzte größere Teuerung ergab sich im Vereinigten Deutschland in den Jahren 1992/1993 (Kabinett Kohl). Die gegenwärtige Teuerung wird vor allem auf die Corona-Krise und die Energie-Krise zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich in dieser Situation fragt, ob „wir uns das Leben noch leisten können“ ist von der Polemik nicht weiter entfernt als ein Federstrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitate aus der Print- und Onlineausgabe der LVZ/OVZ vom 12.02.2022 - leider werden bei der LVZ auch allgemein interessierende Artikel  benutzt, um für Abonnements zu werben.. Damit wird den normale Internetbenutzern die Informationsmöglichkeit entzogen. Das Fragment kann hier eingesehen  werden: &lt;a href=&quot;https://www.lvz.de/Region/Mitteldeutschland/Alles-wird-teurer-ist-das-Leben-noch-bezahlbar&quot;&gt;LVZ&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 13 Feb 2022 11:36:00 +0000</pubDate>
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    <category>ostdeutschland</category>
<category>presse</category>
<category>übertreibungen</category>

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    <title>Omikron - Marktschreier, Warner, Propheten - doch was ist mit den Fakten? </title>
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            <category>mythen</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    Sind es die Regierungen, die Virologen oder die Medien, die derzeit glauben, jede noch so belanglose Meinung ins Volks hinausposaunen zu müssen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist - ja, natürlich, Omikron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe viel - wirklich sehr viel - Verständnis für Menschen, die warnen. Solang sie es nicht aus Populismus oder Geltungssucht tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit findet aber ein kaum noch zu bremsender Wettbewerb darüber statt,  wer welche Meldung zuerst in die Welt hinausgetrötet. Und an dieser Kampagne beteiligen sich alle Medien, weil sich jeder Journalist als gut informiert darstellen will. Und wenn er denn nicht ganz so gut informiert ist  - macht auch nichts. Es finden sich immer Leute, die Szenarien heraufbeschwören, diesmal vor allem mit Hochrechnungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir wissen? Die Deutschen wissen bekanntlich immer alles am besten. Aber wir sind nicht gut vorbereitet: Die Regierung Merkel hat es zu keinem Zeitpunkt geschafft, wirkliche Reformen des Gesundheitswesens auf den Weg zu bringen. Und die deutschen Länder gleichen nach wie vor „Königreichen“, in denen noch einmal einige Menschen sitzen, die alles besser wissen. Und die führende ehemalige Regierungspartei, die Christliche Demokratische Union?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie weiß natürlich alles besser, obwohl sie das Desaster mitverschuldet hat. Und sie tut so, als säße sie nicht seit ein paar Tagen auf den Oppositionsbänken, sondern schon immer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer gerät am Ende zwischen die Mühlsteine der Meinungen all dieser Wichtigtuer, die sich weit aus dem Fenster lehnen? „Ich weiß überhaupt nicht, wem man bei all den widersprüchlichen Informationen über Omikron noch trauen kann.“ Das sagte immerhin jemand, der noch versuchte, sich zu informieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da frage ich mich: Können die Damen und Herren Virologen nicht einfach mal sagen: „Wir wissen noch nicht viel über die neue Variante, aber wir raten dennoch zu großer Vorsicht.“ Denn genau das ist der Stand mit dem heutigen Tage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich jedenfalls würde mal &lt;a href=&quot;https://www.netdoktor.de/krankheiten/coronavirus-infektion/omikron-wie-gefaehrlich-ist-die-neue-corona-mutante/&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;lesen. Wer Zugang zur NZZ hat (die App oder die Druckversion, nicht der Internet-Auftritt) erfährt ebenfalls mehr.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 22 Dec 2021 16:19:00 +0000</pubDate>
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    <category>delta</category>
<category>omicron</category>
<category>omikron</category>
<category>politiker</category>
<category>presse</category>
<category>virologen</category>

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    <title>Der angebliche Multi-Kulti-Plan </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1596-Der-angebliche-Multi-Kulti-Plan.html</link>
            <category>demokratie</category>
            <category>wählen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (wahlross)</author>
    <content:encoded>
    Ach nee - jetzt meint eine Zeitung des Springer-Konzerns, Annalena Baerbock wolle einen „Multi-Kuli-Plan“. Auf der Titelseite jener Boulevardzeitung, die bei nahezu jedem Bäcker ausliegt liest man es in den bekannten pechschwarzen, übergriffig anmutenden Lettern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Gesellschaft ist bereits &quot;multikulturell&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Also, weil ich ja das Wahlross bin: Erstens sind wir bereits eine multikulturelle Gesellschaft. Zweiten sind wie eine ethnisch stark durchmischte Gesellschaft - und das nicht erst seit gestern. Drittens haben wir viele wirtschaftliche und kulturelle Vorteile dadurch. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und schließlich - wir benötigen derzeit jeder Frau und jeden Mann, der in die Stellen einsteigt, die kein Deutscher mehr annehmen will (darunter auch viele Lehrstellen). Und deshalb benötigen wir Einwanderer. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Frau Baerbock mag sich inzwischen durch viele andere Äußerungen als Kanzlerkandidaten disqualifiziert haben - aber geht es wirklich darum? Muss jede Erbse gezählt werden, um das Wahlergebnis der Grünen möglichst zu verhageln? &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Nominierung von Frau Baerbock war keine reife Leistung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nominierung von Frau Baerbock war keine reife Leistung der Grünen, sondern folgte einer falsch verstandenen „Gendergerechtigkeit“. Wenn die beste Wahl ein Mann ist, sollte man keine Frau als mögliche Kanzlerin präsentieren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der SPD hatte ich einen anderen Eindruck: Sie hatte eine Frau zur „besten Wahl“ - aber diese hat vorzeitig resigniert und sich daraufhin ganz aus der Politik verabschiedet. Womit für das Wahlross auch feststeht: Die SPD hat sich schrittweise selber zerlegt - und das neue Führungsteam macht einen überaus traurigen Eindruck, wenngleich der „Kanzlerkandidat“ derzeit etwas besser dasteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnächst mehr. Übrigens freuen sich die Altkonservativen, die janusgesichtigen &quot;Wertehüter&quot;  und die Krypto-Rechten immer besonders, wenn das Wort &quot;Multi-Kulti&quot; fällt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 04 Aug 2021 08:52:00 +0000</pubDate>
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    <category>baerbock</category>
<category>grüne</category>
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