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    <title type="html">Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin</title>
    <subtitle type="html">unbequemes über presse, politik und wissenschaft</subtitle>
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    <updated>2026-10-07T09:13:00Z</updated>
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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2239-OECD-und-Problemloesungen-ist-eine-neue-Definition-noetig.html" rel="alternate" title="OECD und Problemlösungen - ist eine neue Definition nötig?" />
        <author>
            <name>Gebhard Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2026-10-07T09:13:00Z</published>
        <updated>2026-10-07T09:13:00Z</updated>
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        <title type="html">OECD und Problemlösungen - ist eine neue Definition nötig?</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Der Text der OECD zum Thema Problemlösungen, der in akademischen Kreisen nun überall diskutiert wird, lautet so:<br />
<br />
<em>Problemlösekompetenzen bezeichnen die Fähigkeit einer Person, durch gedankliche Prozesse Situationen zu verstehen und zu lösen, in denen eine Methode oder Lösung nicht unmittelbar ersichtlich ist. Problemlösung braucht Zeit und umfasst mehrere Phasen, die unterschiedliche Teilkompetenzen voraussetzen und kann sie verschiedene Formen annehmen, von der individuellen Problemlösung bis hin zu verschiedenen Formen der gemeinsamen Problemlösung. </em><br />
<br />
Wir können getrost damit rechnen, dass es die KI schaffen wird, diese Definition zu verbreiten. Das bedeutet: Wir werden diese Formulierung demnächst in allen Lexika vorfinden. Die Frage ist, wer den Nutzen davon hat.<br />
<br />
<strong>Simple Formulierungen, akademisch geschönt  </strong><br />
<br />
Zunächst ist diese Formulierung nicht falsch – nur eben sehr simpel. Denn wenn jemand ein Problem hat, dann fehlen ihm die Lösungen. Da ist etwas merkwürdig, wenn die „Wissenschaft“ behauptet, eine Lösung sei „nicht unmittelbar ersichtlich“. Tatsache dürfte sein, dass nur wenige Menschen die Methoden kennen, um Probleme zu lösen. <br />
<br />
Der Kern aller Problemlösungen besteht zunächst darin, das Problem zu beschreiben – das ist etwas hakelig und erfordert viel Zeit. Verschiedene Sichtweisen sind oftmals nötig – sonst laufen wir Gefahr, Probleme mit Scheuklappen anzugehen. Das ist der Kern der OECD-Botschaft, und in diesem Punkt hat die OECD zweifellos recht. <br />
<br />
<strong>Die Natur der Menschen und das Leben mit Problemen</strong><br />
<br />
Letztlich aber ist es der Wille zur Veränderung, mit dem Probleme wirklich gelöst werden können. Dazu gehört auch noch der Mut, die Konsequenzen zu tragen. <br />
<br />
Ich denke hier immer an den alten Spruch: Das Leben mit einem bedrückenden Problem mag schwer sein, aber es ist uns bekannt. Finden wir eine Lösung und versuchen wir, sie durchzusetzen, so werden wir das Problem los, aber wir müssen unser Leben verändern. <br />
<br />
Und der Knackpunkt ist: Viele Menschen entschließen sich trotz der Probleme dazu, das Leben so weiterzuführen, wie es ist. Sie fürchten sich vor Veränderungen. <br />
<br />
<em>Quelle des Originalzitats: <a href="https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/topics/policy-issues/future-of-education-and-skills/learning-compass-constructs/Problem%20solving.pdf">OECD</a>.</em><br />
 ]]>
        </content>
        <dc:subject>lösungen</dc:subject>
<dc:subject>menschen</dc:subject>
<dc:subject>oecd</dc:subject>
<dc:subject>probleme</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2238-Sind-Deutsche-wirklich-gut-im-Loesen-von-Problemen.html" rel="alternate" title="Sind Deutsche wirklich gut im Lösen von Problemen?" />
        <author>
            <name>Gebhard Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2026-10-06T16:04:00Z</published>
        <updated>2026-10-06T16:04:00Z</updated>
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        <title type="html">Sind Deutsche wirklich gut im Lösen von Problemen?</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Dieser Tage beschäftigte ich mich eher zufällig mit der Problemanalyse. Vor einiger Zeit hatte die OECD festgestellt, dass Deutsche in der Regel ganz gut im Lösen von Problemen sind. <br />
<br />
Nun steht eines fest: Wer Probleme zeitgerecht erkennt und nach einer möglichen Lösung zuführt, hat erhebliche individuelle, wirtschaftliche und soziale Vorteile. <br />
<br />
Im Gegensatz zu den technischen oder logisch orientierten Problemlösungen spricht die OECD von einem „adaptiven“ Lösen der Probleme. Voraussetzung ist demnach eigentlich nur, dass die „Systeme“ – also Menschen wie Organisationen anpassungs- und lernfähig sind. <br />
<br />
Interessant dabei ist, ob e sich tatsächlich um Probleme handelt – oder um einen ständigen Anpassungsprozess – also eine Art „Technisch-soziale Evolution“ mit Turbo-Effekt. <br />
<br />
<strong>Vergleich mit traditionellen Problemlösungen </strong><br />
<br />
Die Schwierigkeit beim „traditionellem Problemlösen“ besteht in der Praxis zumeist damit, dass die Probleme erst dann an den Problemlöser herangetragen werden, wenn es eigentlich zu spät ist. Denn wer schon Probleme hat, der hat mit Sicherheit keine Lösungen mehr. <br />
<br />
Traditionell gehen Problemlöser so vor:<br />
<br />
-	Sie untersuchen das Problem mithilfe von Fragen. So finden sie heraus, was jetzt IST – denn jetzt existiert das Problem. <br />
-	Im nächsten Schritt versuchen sie, herauszufinden, was denn eigentlich sein SOLL. <br />
-	Wenn Sie gut waren und etwas Glück hatten, dann entdecken sie Differenzen zwischen IST und SOLL, die sich zu einer Lösung verknüpfen lassen. <br />
<br />
<strong>Umdenken statt anpassen? </strong><br />
<br />
Eine Schwierigkeit besteht im Umdenken: Das Problem behebt sich nicht „von selbst“ – denn der Automatismus der Problemlösungen hat ja inzwischen versagt. Es muss also ein neuer Weg eingeschlagen werden. Sind mehrere Lösungen möglich, so muss wenigstens eine konsequent angewendet werden. <br />
<br />
<strong>Deutschland als Musterland der Problemlösungen?</strong><br />
<br />
Nachdem all, die gesagt ist, bezweifle ich, dass „Anpassung“ allein zu Lösungen führt. Es, muss mehr dazu kommen: der Wille, etwas zu verändern und die Fähigkeit, dabei eine gewisse Konsequenz zu zeigen. <br />
<br />
Und bei alle, Respekt zu der Ansicht der OECD über Deutschland – wie kann man in einem Land gute Problemlöser heranbilden, wenn das Thema in der Schule kaum behandelt wird? Und wenn es doch behandelt werden sollte: Sind die Probleme, die dort behandelt werden, lebensnah oder bestehen sie aus bloßer Theorie? ]]>
        </content>
        <dc:subject>lösungen</dc:subject>
<dc:subject>probleme</dc:subject>
<dc:subject>wissenschaft</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2236-Partnersuche-endlich-mit-Lust,-Sinn-und-Verstand.html" rel="alternate" title="Partnersuche – endlich mit Lust, Sinn und Verstand " />
        <author>
            <name>sehpferd</name>
                    </author>
    
        <published>2026-09-28T09:44:00Z</published>
        <updated>2026-10-06T09:33:38Z</updated>
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        <title type="html">Partnersuche – endlich mit Lust, Sinn und Verstand </title>
        <content type="html">
            <![CDATA[<figure class="serendipity_imageComment_center" style="width: 620px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:878 --><img class="serendipity_image_center" width="620" height="582"  src="https://sehpferd.de/uploads/leidenschaftliches_paar.jpg"  loading="lazy" alt=""></div><figcaption class="serendipity_imageComment_txt">Leidenschaft in Holz geschnitzt - und an  was denkst Du?</figcaption></figure>Diese Artikelserie ist anders als alle anderen. Ich verspreche nichts, sage nüchtern die Wahrheit, auch wenn sie dir wehtun könnte. Doch DU (und nur DU) kannst aus dieser Artikelserie den gewünschten Erfolg gewinnen. <br />
<br />
<strong>Dein Ziel - ein Mensch als Partner(in) für dein Leben</strong><br />
<br />
Das Erste, was du dir überlegen könntest, ist: Wie lebe ich jetzt?<br />
<br />
Ich nehme an, dein Leben ist irgendwie strukturiert: Du hast einen „engen“ Freundeskreis, und du hast ein gutes Verhältnis zu deinen Familienangehörigen. Dazu kennst du weitere Menschen oder Gruppen, die sich aus Mitgliedern, Klubs, Vereinen oder ehemaligen Kollegen zusammensetzen. <br />
<br />
<strong>Sechs Fragen, die deine Zukunft entscheiden können</strong><br />
<br />
Das ist dein Leben – und nun kommen wahrscheinlich ein paar Fragen auf, die ich DIR gerne stellen würde. Du kannst sie auch mit mit besprechen oder diskutieren: <br />
<br />
1.	Was möchtest du gewinnen, wenn du eine neue Beziehung eingehst? Sag, was du <em>maximal</em> erwartest. <br />
2.	Überleg nun, was du <em>unbedingt erwartest</em>.<br />
3.	Worauf könntest du <em>verzichten</em>, wenn ihr ein Paar werden wollt?<br />
4.	Was willst du <em>auf keinem Fall</em> aufgeben? <br />
5.	Was soll euch beide <em>unbedingt verbinden</em>?<br />
6.	Was würdest du (auch in Zukunft) <em>lieber alleine</em> machen? <br />
<br />
<strong>Hast Du dir Antworten überlegt? Oder suchst Du sie  noch?</strong><br />
<br />
Ich nehme an, dass du darauf Antworten hast. Wenn nicht: versuche, sie zu finden. Frag nach, wenn du nicht wissen solltest, wie das geht. <br />
<br />
Was ich dir bis hierher vorgeschlagen habe, sind die existenziellen Fragen – das heißt, sie berühren dein gesamtes zukünftiges Leben. Und das, was du hier liest, findest du nirgendwo sonst – bei keinem „Experten“, bei keiner „KI“ – und vor allem nicht bei den Leuten, die nur dein Geld wollen. <br />
<br />
Wenn du Fragen hast, stelle sie bitte per E-Mail oder als Kommentar. <br />
<br />
Wenn du etwas über meine Methoden lesen willst, dann am besten hier: <a href="https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4047-Probleme-mit-der-Partnersuche.html">Probleme mit der Partnersuche</a>. <br />
<br />
Ich habe zwei weitere Folgen zum Thema vorbereitet. <br />
<br />
-	Der zweite Teil wird heißen: „Wie kannst Du Dir eine Ehe/Beziehung/Partnerschaft vorstellen?“ <br />
-	Die dritte Folge wäre dann:  „Welchen Nutzen oder Gewinn für deine Gefühle, Emotionen oder sozialen Lebensweisen erwartest Du?“<br />
<br />
Nachtrag: (6.10.2026) Eine weitere Frage besteht darin, ob es für DICH eine Aufgabe, eine Schwierigkeit oder ein Problem ist, einen Menschen als Partner(in) zu finden. Vielleicht denkst du, dass nichts davon für dich zutrifft. Doch was ist es dann?<br />
<br />
Antworten sind (wie immer) willkommen.<br />
 ]]>
        </content>
        <dc:subject>beziehung</dc:subject>
<dc:subject>ehe</dc:subject>
<dc:subject>freude</dc:subject>
<dc:subject>kurzwanweisung</dc:subject>
<dc:subject>liebe</dc:subject>
<dc:subject>partner(innen)</dc:subject>
<dc:subject>richtig partner suchen</dc:subject>
<dc:subject>zweisamkeit</dc:subject>

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        <author>
            <name>redaktionsteam sehpferd</name>
                    </author>
    
        <published>2026-10-05T12:51:00Z</published>
        <updated>2026-10-05T15:42:58Z</updated>
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        <title type="html">Die Nerven, das Gehirn und die lustvollen Abweichungen der Gefühle </title>
        <content type="html">
            <![CDATA[<figure class="serendipity_imageComment_center" style="width: 1024px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:879 --><img class="serendipity_image_center" width="1024" height="713"  src="https://sehpferd.de/uploads/lust_oder_gefahr.jpg"  loading="lazy" alt=""></div><figcaption class="serendipity_imageComment_txt">Verlocken oder blocken?</figcaption></figure><strong>Dies ist ein Beitrag dazu, warum Menschen durchaus unterschiedlich empfinden und ihre Gefühle, Empfindungen und Emotionen voneinander abweichen können. </strong><br />
<br />
<strong>Du und dein Gefühl</strong><br />
<br />
Das, was ihr seht, kann ziemlich unterschiedliche Gefühle auslösen. Manche Eindrücke seht ihr gerne, sie bereiten euch Freude und Lust. Vor anderen Bildern ekelt ihre euch. Manchmal ist alles, was euch selber freut oder interessiert, genau das, worüber ein anderer die Nase rümpft. Das gilt für das Sehen, das Hören, das Riechen und Schmecken und letztlich für das Fühlen, das durch die Haut geht – also Kälte, Hitze, Berühren, Eindringen, Streicheln, Schlagen, Dehnen, Strecken. Die ganze Palette, vom Windhauch bis zur Verletzung beim Basteln.<br />
<br />
<strong>Die Haut, die Nerven sowie Lust und Schmerz</strong><br />
<br />
Die Haut kann nahezu immer und überall Eindrücke aufnehmen – und wie bei allen anderen Empfindungen, verbinden wir sie mit den Erfahrungen, die wir damit gemacht haben. Ein Leistungssportler lernt beispielsweise, sich bis an die Grenzen seiner Möglichkeiten körperlich zu verausgaben. Das heißt, er empfindet zwar starke Anstrengungen, die auch mit Schmerzen verbunden sein können. Aber er sieht seinen Lohn im Erfolg. <br />
<br />
<strong>Das Risiko lockt und blockt </strong><br />
<br />
Das ist im Alltag genauso: Wir wägen ständig ab, ob das Risiko, einen Schmerz zu erleiden größer ist als die körperliche Sensation, die mit der Handlung verbunden ist. Beim Sport, beim Sex, bei sinnlichen Spielereien – immer lockt das Risiko. Die Befriedigung, es geschafft zu haben, den Genuss auszukosten – das ist vielen Menschen so viel Wert, dass sie ständig neue Herausforderungen suchen. <br />
<br />
Wer verstehen will, warum Menschen erotische Spiele mit Fesselungen, Schlägen und psychischen Abwertungen eingehen, sollte daran denken. Die Sensationen, die dabei entstehen, sind sportlichen Herausforderungen sehr ähnlich. Allerdings gilt Sport (oder eine ähnliche körperliche Herausforderung) als „edel“, weil dabei die „Selbstdisziplin“ gefördert wird. Sexuelle Rollenspiele oder intime Machtspiele hingegen und ihre Herausforderungen gelten als verwerflich. <br />
<br />
Denken wir bitte daran: Wie wir etwas erfühlen, sei es Lust, Schmerz oder ein anderes Gefühl, hängt sehr damit zusammen, in welchem Zusammenhang wir es erfahren haben. <br />
<br />
<strong>Die unterschiedlichen Realitäten</strong><br />
<br />
Und vergessen wir bitte auch nicht, dass viele unterschwellige Gefühle in uns wohnen, die wir in groteske Fantasien kleiden – durchaus jenseits der Realität. <br />
<br />
Was nun die Realität betrifft: Alles, was wir fühlen und wie wir es fühlen, ist unsere Realität. Das heißt nicht, dass sie mit den Sichtweisen anderer übereinstimmt. Einen Teil der Realität ist unser „privater Bereich“, ein anderer Teil die gemeinsame Auffassung mehrerer Personen – ein dritter Teil ist dann endlich die gemeinsame Realität nahezu aller Menschen. <br />
<br />
Und je mehr Menschen wie einbeziehen, umso kleiner ist der Bereich, in dem unsere Realitäten übereinstimmen.  ]]>
        </content>
        <dc:subject>leiden</dc:subject>
<dc:subject>leidenschaft</dc:subject>
<dc:subject>liebe</dc:subject>
<dc:subject>lust</dc:subject>
<dc:subject>realität</dc:subject>
<dc:subject>schmerz</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2235-Janinah-Burnett-die-etwas-andere-Stimme.html" rel="alternate" title="Janinah Burnett - die etwas andere Stimme" />
        <author>
            <name>Gebhard Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2026-09-28T09:27:00Z</published>
        <updated>2026-09-28T09:27:00Z</updated>
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        <title type="html">Janinah Burnett - die etwas andere Stimme</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Ich höre gerade KSCM – das Jazzradio. Zum zweiten Mal fällt mir eine Sopranistin auf, die Opernarien, Songs aus Musicals und – Jazz singt.<br />
<br />
Sie ist fantastisch, beispielsweise, wenn sie „What Is That Thing Called Love“ (von Cole Porter) zuerst mit Habanera (aus Carmen) von George Bizet einleitet.<br />
<br />
Wenn ihr nach neuen Stimmen sucht – hört sie euch an, wo immer ihr sie findet. <br />
<br />
Oder schaut mal auf diese <a href="https://harlemchamberplayers.org/janinah-burnett ">Webseite</a>. ]]>
        </content>
        <dc:subject>jazz</dc:subject>
<dc:subject>klassik</dc:subject>
<dc:subject>sopranistin</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2234-Der-Herr-Merz-und-die-Krankenversicherung.html" rel="alternate" title="Der Herr Merz und die Krankenversicherung " />
        <author>
            <name>sehpferd</name>
                    </author>
    
        <published>2026-09-22T16:19:00Z</published>
        <updated>2026-09-22T16:19:00Z</updated>
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        <title type="html">Der Herr Merz und die Krankenversicherung </title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Der Herr Merz hat sich „überraschend“ zur Krankenversicherung geäußert. Dabei geht es um eine angebliche „Ungerechtigkeit“, die zwischen privatversicherten und gesetzliche Versicherten besteht. <br />
<br />
Das ist in der Tat ein hübsches Thema, das man in den Kreisen gebildeter Stammtischbrüder, namentlich Beamter, mal beim vierten oder fünften Bier diskutieren kann. Und es lenkt ab von der Grundfrage, wie die Regierung die Gesundheitsfürsorge für alle verbessern kann. <br />
<br />
Das Gesundheitswesen soll ja, wie man so hört, „gesundgespart“ werden. Davor warnen nicht nur die „üblichen“ Interessenvertreter seit Langem, sondern auch Ärzte und Patientenverbände. <br />
<br />
<strong>Nicht so gemeint? </strong><br />
<br />
Ach, gegen Nachmittag hörte ich, der Herr Merz habe das gar nicht so gemeint.<br />
<br />
Da kam ich wirklich ins Grübeln: Wer hat ihm dann nahegelegt, sich öffentlich dazu zu äußern?<br />
<br />
Eine der  Quellen: <a href="https://web.de/magazine/politik/inland/merz-aussage-krankenkassen-loest-ordentlich-wirbel-42754812">web.de</a> ]]>
        </content>
        <dc:subject>kanzler</dc:subject>
<dc:subject>krankenkassen</dc:subject>
<dc:subject>merz</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2233-Der-Kanzler-und-die-Niederlagen-der-CDU.html" rel="alternate" title="Der Kanzler und die Niederlagen der CDU  " />
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            <name>wahlross</name>
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        <published>2026-09-21T12:39:00Z</published>
        <updated>2026-09-21T12:43:54Z</updated>
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        <title type="html">Der Kanzler und die Niederlagen der CDU  </title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Wieder einmal hat sowohl der Kanzler wie auch die CDU als Gesamtpartei die Lage in Deutschland völlig falsch eingeschätzt.<br />
<br />
Und nicht nur das – was der Kanzler gestern kurz nach 18 Uhr im Fernsehen sagte, war völlig überflüssig und in keiner Weise hilfreich. Nach allgemeiner Auffassung soll Merz dabei lediglich versucht haben, eine „vorzeitige Diskussion“ über seine Person und seine Kanzlerschaft zu vermeiden. <br />
<br />
Nur einige Stunden später zeigte sich die reine Wahrheit: Die CDU fliegt erstmals aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern – mit einem erbärmlichen Ergebnis von 4,9 Prozent.<br />
<br />
Nicht die Wahl fiel „desaströs“ für den Kanzler und die CDU aus. Das eigentliche Desaster besteht darin, nicht auf das Volk zu hören, sondern auf – ja, auf wen denn nun eigentlich? <br />
<br />
Siehe auch: <a href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2232-Der-Kanzler-bellt-den-falschen-Baum-an.html">Falschen Baum anbellen</a>. ]]>
        </content>
        <dc:subject>cdu</dc:subject>
<dc:subject>desaster</dc:subject>
<dc:subject>kanzler</dc:subject>
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            <name>Gebhard Roese</name>
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        <published>2026-09-10T08:21:00Z</published>
        <updated>2026-09-10T15:30:22Z</updated>
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        <title type="html">Der Kanzler bellt den falschen Baum an  </title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Herr Merz hält Frau Weidel für die geeignete Person, an dem er seine Enttäuschung über die verlorene Wahl der CDU abarbeiten kann.<br />
<br />
Ich habe gehört, dass er gestern im Parlament von seinem ursprünglichen Redekonzept abgewichen ist. Das kann man durchaus tun, wenn man wirklich redegewandt ist und weiß, wie man die Menschen in Deutschland ansprechen sollte. <br />
<br />
Inzwischen dürfte klar sein: Der von Herrn Merz eingeschlagene Weg war falsch. <br />
<br />
Bei einer so wichtigen Rede wollen die Menschen hören, wie der Kanzler und die Koalition sinnvolle Lösungen für das gesamte Volk erreichen wollen. Oder noch einfacher: Was dieser Kanzler, diese CDU und diese Koalition zum Wohl der Bürger jetzt und hier tun kann und tun wird. <br />
<br />
<strong>Fehleinschätzung  des Kanzlers und der CDU </strong><br />
<br />
In der Bevölkerung wie auch unter Fachleuten sind die beabsichtigten Kürzungen im Gesundheitswesen zum Beispiel höchst umstritten. Die Menschen haben beispielsweise Angst, dass die Versorgungslage im Gesundheitsbereich noch schlechter wird, als sie es ohnehin schon ist. <br />
<br />
Wer  nur „erklären“ will, warum die Kürzungen „unbedingt nötig sind“, ist auf der falschen Fährte.  ]]>
        </content>
        <dc:subject>bundestag</dc:subject>
<dc:subject>cdu</dc:subject>
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<dc:subject>gesundheitswesen</dc:subject>
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        <author>
            <name>wahlross</name>
                    </author>
    
        <published>2026-09-07T15:03:00Z</published>
        <updated>2026-09-08T08:38:56Z</updated>
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        <title type="html">Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Ja, ich schreibe etwas „nach der Wahl“. Zunächst gab es eine überraschend hohe Wahlbeteiligung. Das ist aus vielen Gründen gut. Einer davon: Kaum noch jemand kann sich darauf hinausreden, dass „die da oben“ machen, was sie wollen. Die AfD jubelt verständlicherweise. Manche ihrer Wähler jubeln mit ihr, manche reiben sich die Augen – das sind diejenigen, die den anderen Parteien einen „Denkzettel“ verpassen wollten. Das ist weniger gut und politisch nicht sonderlich klug, egal, wer der Empfänger des „Zettels“ ist. <br />
<br />
<strong>CDU - der Niedergang einer Partei </strong><br />
<br />
Die CDU kommt nicht aus ihrer Misere heraus. Die lange Ära Merkel und die Versäumnisse der Vergangenheit kleben an ihr. Erst jetzt wird deutlich, wie schlecht die CDU in der Nach-Merkel-Ära dasteht. Da ist niemand, der sich hinstellt und sagt; „Hier, ich und meine tollen Leute, wir schaffen das moderne Deutschland.“ Klar, es gibt Politiker, die uns ein besseres Deutschland versprechen – aber da ist im Grunde nur das „alte“ Deutschland, das real nirgendwo mehr existiert. <br />
<br />
<strong>Was fehlt der CDU eigentlich? </strong><br />
<br />
Genau genommen alles. Sie hört nicht hin, wenn die Menschen reden, so als wären es nicht mehr „ihre Menschen“. Und wenn sie hinhören, dann verstehen sie nicht, dass es vielen Bürgern um die Existenz geht. Die eigen oder die der kommenden Generationen. Stattdessen werden von „oben herab“ Reformen vorgenommen, die kein Bürger wirklich mitträgt. Uns fehlen Lehrer, Psychotherapeuten, Ärzte und Naturwissenschaftler - und überhaupt Menschen, die an unserer Zukunft arbeiten. Natürlich brauchen wir auch Maurer, Schreiner und Elektriker. Kurz: Wir benötigen Könner.<br />
<br />
Nur Politiker mit leeren Versprechungen - die brauchen wir nicht. <br />
<br />
Übrigens: Bei der <a href="https://www.bbc.com/news/articles/c986w38r4j5o">BBC</a> könnt ihr nachlesen, welcher Name für die gegenwärtige Misere der CDU steht.  ]]>
        </content>
        <dc:subject>afd</dc:subject>
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<dc:subject>sachen-anhalt</dc:subject>

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            <name>Gebhard Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2026-09-01T15:30:00Z</published>
        <updated>2026-09-01T15:30:00Z</updated>
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        <title type="html">Wenn junge Böcke bewusst stinken …</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Wenn junge Männer bewusst stinken, dann probieren sie wahrscheinlich aus. Ihre „Pheromone zu maximieren“. Manchmal, so las ich, würde noch etwas mehr dazu gehören. <br />
<br />
Ich habe dazu etwas gelesen, zum Beispiel dies:<br />
<br />
<blockquote>Junge Männer verzichten bewusst auf Körperpflege, um ihren natürlichen Geruch möglichst unverfälscht zur Geltung zu bringen. Manche lassen das Deo weg, andere die Dusche. Die besonders ambitionierten Vertreter des Trends tragen sogar ungewaschene Kleidung. Je mehr man nach sich selbst riecht, desto besser.</blockquote><br />
Männer, hört mal her … das mit den Pheromonen ist nicht bewiesen. Selbst, wenn einzelne Pheromone in Frauen das Kuschelgefühl wachrufen sollten, gilt dies nicht für ein erstes Date.<br />
<br />
Was die „Forschung“ einmal dazu gesagt hat (es ist lange her), ist eine Sache. Eine andere ist, dass die Forscher selbstverständlich nicht die Zersetzungsprodukte des Männerschweißes verwendeten, um die Wirkung von Pheromonen zu „beweisen“. In Bio nicht aufgepasst und in Chemie auch nicht? Macht ja nichts – ihr dürft dann nur nicht glauben, was euch die Komiker(innen) in den „Sozialen Netzwerken“ einblasen. <br />
<br />
Übrigens: Lasst jede Form von „Maxxing“ – auch wenn es eigenartig klingt: Frauen wollen überwiegend „richtige Menschen“, die sich beim Date so „geben“ wie sie tatsächlich sind. <br />
<br />
Zitat aus dem österreichischen "<a href="https://www.derstandard.at/story/3000000337658/maenner-duschen-sich-nicht-mehr-vor-einem-date-sie-betreiben-jetzt-pheromone-maxxing">Standard</a>". <br />
<br />
;mehr von mir in der "<a href="https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5470-Ein-guter-Bock-stinkt-auch-...-und-andere-Mythen.html">Liebeszeitung</a>".<br />
 ]]>
        </content>
        <dc:subject>internet</dc:subject>
<dc:subject>maximieren</dc:subject>
<dc:subject>Pheromone</dc:subject>
<dc:subject>soziale netzwerke</dc:subject>
<dc:subject>unsinn</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2229-UEber-junge-Menschen,-alte-Politiker-und-die-Zukunft.html" rel="alternate" title="Über junge Menschen, alte Politiker und die Zukunft " />
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            <name>sehpferd</name>
                    </author>
    
        <published>2026-08-27T15:12:00Z</published>
        <updated>2026-08-27T15:20:32Z</updated>
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        <title type="html">Über junge Menschen, alte Politiker und die Zukunft </title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Junge Menschen, die sich noch etwas denken … ja, so wollte ich eigentlich diesen Artikel beginnen. Und dann sollte folgen: „... Machen sich selbstverständlich Gedanken um ihre Zukunft.“ <br />
<br />
<strong>Sorgen um das zukünftige Leben </strong> <br />
<br />
Das tun sie nicht nur – sie sind in einer sehr realen Sorge um das Leben, das sie einmal führen werden. Denn die eigene Zukunft wird im Wesentlichen davon abhängen, ob wir noch die Grundlagen dafür schaffen können. „Wir“ sind in diesem Fall „alle Menschen“ und die Gefragtesten sind jene in den „mittleren Jahren“ - und sie sollten Fragen beantworten. Werden  „wir“  Hitzeperioden standhalten? Können „wir“  den sich abzeichnenden Wassermangel noch abwenden? Wie soll das geschehen? Wann und durch wen?<br />
<br />
Die beiden jungen Frauen, die ich jüngst zufällig traf, wollten wissen, ob es wohl gut wäre, noch zu heiraten … in diesen Zeiten. Aus meiner Sicht dachten sie dabei auch an Kinder … und mir wurde bewusst, dass in Deutschland die falschen Leute über die Zukunft reden. <br />
<br />
<strong> Wem gehört eigentlich die Zukunft? </strong><br />
<br />
Diese beiden jungen Frauen sagen das, was viele denken: Wir haben die Zukunft in die Hände alter Menschen gelegt, die keinesfalls für die nächste und übernächste Generation sorgen. Sie reden abstraktes Zeug von einem Industriestandort Deutschland – und vergessen zu sagen, dass „wir“, also namentlich die Manager(innen) der deutschen Wirtschaft mehrere Phasen der Innovation verpasst haben. <br />
<br />
Nein, ich bin nicht klüger als sie. Aber ich frage mich, was ich einem jungen Menschen aus ehrlicher Überzeugung über das sagen kann, was sie erwartet. Ich denke, dass es Mühe und Anstrengung bedeutet – wenn nicht morgen, dann spätestens in 20 Jahren.<br />
<br />
Ich bin weiterhin optimistisch, dass genügend junge Leute aufwachsen werden, die das Heft in die Hand nehmen werden. Ich denke, sie werden heiraten und Kinder haben und die Reste des Planeten noch lebenswert gestalten können.<br />
<br />
Vielleicht sollten sich Damen und Herren Politiker einmal daran erinnern, ihre weitschweifigen Floskeln gegen konkrete Pläne austauschen. ]]>
        </content>
        <dc:subject>heiraten</dc:subject>
<dc:subject>kinder</dc:subject>
<dc:subject>optimismus</dc:subject>
<dc:subject>verpasste chancen</dc:subject>
<dc:subject>zukunft</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2228-Keine-Politik-mehr-auf-Sehpferd.html" rel="alternate" title="Keine Politik mehr auf Sehpferd?" />
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                    </author>
    
        <published>2026-08-27T08:52:00Z</published>
        <updated>2026-08-27T08:57:51Z</updated>
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        <title type="html">Keine Politik mehr auf Sehpferd?</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Jeder von uns ist Staatsbürger, und also bleiben wir politisch, ob wir uns nun dazu äußern oder nicht. <br />
<br />
Was mich stört, sind die Massen, aus denen dauernd das graue Grummeln zu hören ist:<em> „Dies ist nicht (mehr) unsere Welt.“ </em><br />
<br />
<strong>Was ist eigentlich "eure Welt"?</strong><br />
<br />
Nun wäre es schön, wenn die Grummler unter euch wenigsten sagen könnten, wie ihr die Welt denn gerne hättet. Konkret, wenn es sein kann. Nein, ich will nicht wissen, was ihr alle wollen würdet, lieber nicht sehen würdet – und was euch daran stört, wenn ihr es dennoch anseht.<br />
<br />
Hingegen würde ich gerne wissen, was jeder von euch  für sich, die Zukunft seine Familien, sowie den  Staat und Europas Einheit und Zusammenhalt tut. <br />
<br />
Die meisten werden noch grauer, wenn man sie danach fragt. Ihre Familien? Ja, ja, darum kümmern sie sich. Der Staat? Um den sollen sich gefälligst andere kümmern. Und Europa – „ach so, nein, nein, das brauchen wir nicht.“<br />
<br />
<strong>Politik für alle, die guten Willens sind?</strong><br />
<br />
Politik auf Sehpferd? Ja – möglicherweise bald wieder. Aber nicht gegen Gruppen, Untergruppen, Minderheiten und Andersdenkende. Sondern wirklich für den liberalen Staat, die freie Gesellschaft und das Recht, alles zu sagen, ohne andere zu verdammen. <br />
<br />
Ach ja, da war noch „Deutsch“ sein. Tja, liebe Mitmenschen, dann erinnert euch mal, ob ihr wenigstens sagen könnt, was für euch „Deutsch“ ist. Und dann überlegt mal, ob ihr selbst dem entsprecht.  ]]>
        </content>
        <dc:subject>deutsch</dc:subject>
<dc:subject>politik</dc:subject>
<dc:subject>zukunft</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2226-Die-einfache-Erklaerung-von-Toenen,-Klaengen-und-Geraeuschen.html" rel="alternate" title="Die einfache Erklärung – von Tönen, Klängen und Geräuschen" />
        <author>
            <name>sehpferd</name>
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        <published>2026-08-19T12:55:00Z</published>
        <updated>2026-08-22T08:57:13Z</updated>
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            <category scheme="https://sehpferd.de/index.php?/categories/22-wissenschaftskritik" label="wissenschaftskritik" term="wissenschaftskritik" />
    
        <id>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2226-guid.html</id>
        <title type="html">Die einfache Erklärung – von Tönen, Klängen und Geräuschen</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[<figure class="serendipity_imageComment_center" style="width: 1024px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:877 --><img class="serendipity_image_center" width="1024" height="1230"  src="https://sehpferd.de/uploads/fielmann_3.jpg"  loading="lazy" alt=""></div><figcaption class="serendipity_imageComment_txt">Die Einheit von Mensch, Instrument und Umgebung erzeugt den Klang</figcaption></figure>In der Natur gibt es so gut wie keine „reinen“ Töne, und auch Musiker können sich nicht rühmen, solche Töne zu erzeugen. Auch Naturtöne sind keine „reinen Töne“ sondern physikalisch Mischungen verschiedener Frequenzen. <br />
<br />
<strong>Der "Ton" ist für Menschen das, was zu ihnen durchdringt </strong><br />
<br />
Wenn wir von Musikinstrumenten oder der menschlichen Stimmen sprechen, dann nennen wir einen „Ton“ immer das, was bei uns im Gehirn ankommt. Der Tone muss also zunächst mal durch die Luft zum Ohr vordringen, um dann vom Gehirn „wahrgenommen“ zu werden. <br />
<br />
Sobald der Ton dort ankommt, wird er vom Gehirn interpretiert: Etwa so: Das ist ein hoher Ton, und er klingt wie ein Pfeifen – das könnte eine Flöte sein. Geübten Musikhörern fällt es nicht sonderlich schwer, die Instrumente zu unterscheiden. Sie wissen also beispielsweise, wie ein Sopransaxofon oder ein Fagott „klingen“ kann.<br />
<br />
<strong>Der unterschiedliche Klang entsteht aus vielen Tönen und Geräuschen</strong><br />
<br />
Der unterschiedliche Klang der Instrumente ergibt sich aus den Schwingungen, die in der Physik ist ein Ton oder der „Klang“ eines Instruments nie ein „einzelner“ Schwingungsvorgang. Ganz schulmäßig gesprochen, besteht der Klang eines Tons zunächst aus dem Grundton und einigen sogenannten Obertönen oder Partialtönen. Ganz korrekt ist dies nicht, weil Töne, die mit der menschlichen Stimme oder bestimmten Blasinstrumenten erzeugt werden, noch viele weitere „Beimischungen“ enthalten. Wer sich näher damit beschäftigen will: Es ist eine komplizierte Materie, und sie lässt sich nicht mit einigen Sätzen beschreiben. <br />
<br />
Ich habe versucht, das Thea unabhängig von der Begriffsverwirrung auf einen Nenner zu bringen: <br />
<br />
<em>Was am Ende „herauskommt“, liegt am Spielenden, Singenden oder sonst wie Töne erzeugenden Menschen. Was davon wieder in den Hörer oder die Hörerin „eindringt“, liegt an der persönlichen Einstellung zur Musik.</em><br />
<br />
<strong>Bestimmte Instrumente klingen immer wieder deutlich unterschiedlich</strong><br />
<br />
Wenn du Beispiele von Instrumenten suchst, die sehr unterschiedlich klingen können, kannst du bei Klarinetten, Saxofonen oder Trompeten beobachten. <br />
<br />
So also entsteht der Klang, den man auch „Timbre“ nennt. Er gibt jeder Stimme und jedem Instrument die entsprechende Eigenart. Das gilt auch für alle Musiker, die ein charakteristische Spielweise entwickelt haben, an der man sie erkennen kann, wie etwa John Coltrane auf dem Sopransaxofon, den ich stellvertretend für viele andere Musiker nenne. <br />
<br />
Soweit Sänger(innen) betroffen sind, spielen neben den Vokalen auch sprachtypische Besonderheiten eine Rolle. Ein bekanntes Beispiel ist das Lied „Qongqothwane“, das Mariam Makeba in ihrer Muttersprache Xhosa sang und wegen der seltsamen Laute auch „Klicksong“ genannt wird. <br />
<br />
<strong>Hinweis zu den Begriffen Ton, Klang und Geräusch</strong><br />
<br />
<em> Akustiker, Musiker und Musikhörer verstehen unter einem „Ton“ oft nicht das Gleiche. Genau genommen ist ein „Ton“ ein reiner Sinuston, den man künstlich erzeugen kann und der in der Natur so gut wie gar nicht vorkommt. Er kann aber als „Note“ geschrieben werden, die im Allgemeinen sowohl die Tonhöhe des Grundtons wie auch die Dauer des Tons beinhaltet. Das reicht aber nicht aus, um den „Ton“ vollständig zu beschreiben, denn sobald er tatsächlich gespielt wird, wird er unweigerlich zum Klang. Für einen „Klang“ gelten ähnliche unterschiedliche Sichtweisen – bei diesem Begriff gibt es insbesondere Unterschiede in der Akustik und im Hi-Fi-Bereich. Von den überwiegend an der klassischen Musik orientierten Musikwissenschaftlern werden „Geräusche“ nicht dem Klang zugerechnet. Im Zweifel sollten Autorinnen und Autoren also beschreiben, was sie uns wirklich sagen wollen und nicht an den Begriffen festhalten, die als „Schulwissen“ gelten. </em><br />
 <br />
Die benutzten Quellen (oft nicht in Übereinstimmung mit der hier vertretenen Sichtweise):<br />
<br />
<em>Im <a href=" https://www.musiklexikon.info/musiklexikon/ton-klang-geraeusch-knall">Musiklexikon</a><br />
Thieme <a href="https://www.thieme-connect.de/products/ebooks/lookinside/10.1055/b-0034-44820">Zu menschlichen Stimmen</a>. <br />
<br />
Sehr ausführlich und aus unterschiedlicher Sichtweise wurden die Begriffe um "Töne" in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ton_(Musik)">Wikipedia</a> beschrieben. <br />
Bild: Der Klarinettist Giora Feidman solo (sehpferd Juni 2008, Budapest)</em> ]]>
        </content>
        <dc:subject>begriffe</dc:subject>
<dc:subject>geräusche</dc:subject>
<dc:subject>klang</dc:subject>
<dc:subject>klänge</dc:subject>
<dc:subject>musik ton</dc:subject>
<dc:subject>töne</dc:subject>
<dc:subject>wissenschaften</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2227-Sehpferd-bittet-euch-um-Feedback.html" rel="alternate" title="Sehpferd bittet euch um Feedback" />
        <author>
            <name>Gebhard Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2026-08-19T15:10:00Z</published>
        <updated>2026-08-19T15:49:32Z</updated>
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        <title type="html">Sehpferd bittet euch um Feedback</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[<strong>Sehpferd bittet: </strong><br />
<br />
Einige meiner Artikel sind sehr kontrovers. Das liegt überwiegend daran, dass ich über Themen schreibe, die im Grunde von bestimmten Wissenschaften oder Denkrichtungen belegt sind. In der Psychologie haben längst populärwissenschaftliche Autoren die Oberhand. In der Musik sind jene am lautesten, die der klassischen Musik zugeneigt sind und in der Hi-Fi-Branche die Menschen, die von „Klängen“ schwärmen. <br />
<br />
Kommunikation, mein eigentliches Fachgebiet, wird fast nur noch im Zusammenhang mit Erfolgsversprechungen gelehrt und dabei stark ideologisiert. Dabei gehen die sachlichen Grundlagen überwiegend verloren. <br />
<br />
Meine Bitte: Widersprecht mir qualifiziert, wenn ich Fehler mache oder ihr einfach anderer Meinung seid. Und gebt bitte weiter, wenn ihr einen Artikel gut findet oder mehr darüber wissen wollt. <br />
<br />
<em>Gebhard Roese aka sehpferd</em><br />
 ]]>
        </content>
        
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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2225-Akustische-Musik,-kleine-Ensembles-und-Lautsprecher.html" rel="alternate" title="Akustische Musik, kleine Ensembles und Lautsprecher" />
        <author>
            <name>sehpferd</name>
                    </author>
    
        <published>2026-08-15T16:31:00Z</published>
        <updated>2026-08-16T09:48:42Z</updated>
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            <category scheme="https://sehpferd.de/index.php?/categories/2-hoeren,-sehen,-wissen" label="hören, sehen, wissen" term="hören, sehen, wissen" />
            <category scheme="https://sehpferd.de/index.php?/categories/20-verborgenes-wissen" label="verborgenes wissen " term="verborgenes wissen " />
    
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        <title type="html">Akustische Musik, kleine Ensembles und Lautsprecher</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Als akustische Musik gilt jener Teil der Töne, die auf einem Musikinstrument ohne künstliche Verzerrung erzeugt wurden. Je weniger Instrumente oder Stimmen wir zugleich hören, umso filigraner wird der Klang. <br />
<br />
Was können wir daraus schließen? <br />
<br />
Nun?<br />
<br />
Bei meinen Voraussetzungen habe ich „klassische Musik“ keinesfalls ausgenommen – sondern nur versucht, euch die Wiedergabe eines Symphonieorchesters über Lautsprecher auszureden. Anders formuliert: Wenn ihre „auch mal eine Symphonie“ hört, dann reicht wirklich eine der „neuen“ Regalboxen. Sie sind übrigens nicht ganz so neu: Es gibt sie schon seit 50 Jahren, und sie wurden in den letzten Jahren technisch noch erheblich verbessert. <br />
<br />
<strong>Kein großes Orchester passt in euer Wohnzimmer - egal, wie groß, die Boxen sind </strong><br />
<br />
<!-- s9ymdb:876 --><img class="serendipity_image_left" width="320" height="150"  src="https://sehpferd.de/uploads/hi_fi_fragezeichen_320.jpg"  loading="lazy" alt="">Ich erkläre das mal mit den Symphonieorchestern mal ganz laienhaft: Ein „großes Orchester“ passt akustisch nicht in euer Wohnzimmer. Die moderne Technik kann das ein bisschen ausgleichen, aber das bedeutet nun mal eben, dass ihr in jedem Fall Abstriche beim Hörgenuss einkalkulieren müsst. <br />
<br />
<strong>Kleine Ensembles wirken so, als ob sie im gleichen Raum spielen</strong><br />
<br />
Kleine Ensembles, sowie Sängerinnen und Sänger, treten hingegen bei entsprechender Aufnahmetechnik transparent und klar in den Raum. Aus vielen technischen und hörpsychologischen Gründen nehmen wir sie als „anwesend“ wahr. Oder mit anderen Worten: Sie tönen in einer Art, als seien sie physikalisch anwesend. <br />
<br />
Fragt euch mal, welche Musik ihr hört – nicht ob Klassik oder Jazz, sondern nur, wie viele Personen gemeinsam auf der Bühne stehen und dabei Töne produzieren. Wenn es fünf oder weniger sind und alle rein „akustische“ Instrumente verwenden, dann fühlt ihr euch beim Zuhören „wie zu Hause“. <br />
<br />
Und das verspreche ich euch auch, wenn ihr für eure Lautsprecher nur ein „kleines Budget“ zur Verfügung hattet. <br />
<br />
Probleme mit diesem Artikel? Dann bitte zurückschreiben. Ansonsten: Mich zitieren - was sonst?   ]]>
        </content>
        <dc:subject>hifi</dc:subject>
<dc:subject>jazz</dc:subject>
<dc:subject>kammermusik</dc:subject>
<dc:subject>kleine räume</dc:subject>
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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2215-Das-Naeheverhalten,-die-Wissenschaft-und-das-richtige-Leben.html" rel="alternate" title="Das „Näheverhalten“, die Wissenschaft und das richtige Leben " />
        <author>
            <name>sehpferd</name>
                    </author>
    
        <published>2026-08-03T08:44:00Z</published>
        <updated>2026-08-16T09:32:03Z</updated>
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        <title type="html">Das „Näheverhalten“, die Wissenschaft und das richtige Leben </title>
        <content type="html">
            <![CDATA[<figure class="serendipity_imageComment_center" style="width: 600px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:874 --><img class="serendipity_image_center" width="600" height="474"  src="https://sehpferd.de/uploads/naehe_am_abend.jpg"  loading="lazy" alt=""></div><figcaption class="serendipity_imageComment_txt">Nähe ... ein Zauberwort für die Liebe</figcaption></figure>Schon mal über dein <em>„Näheverhalten“</em> nachgedacht? Oder dein „Distanzverhalten“? Oder irgendetwas, was „dazwischen“ liegt?<br />
<br />
Na, dann lies mal mit (1) und staune ...<br />
<br />
Frage (Zeitschrift, Zitat):<em> „Warum reagieren Menschen beim Dating so unterschiedlich?“ </em><br />
<br />
Antwort (ebenfalls Zitat: <em>„Ganz einfach: Es gibt individuelle Bindungsstile, die unser Näheverhalten prägen.“</em><br />
<br />
So jedenfalls eine „Expertin“.<br />
<br />
Andernorts las ich (2):<br />
<br />
„Nähe lässt sich nicht nur als subjektives Erleben, sondern auch objektiv als physische Nähe auffassen.“<br />
<br />
Erstaunlich, dass es auch eine objektive Sichtweise von „Nähe“ gibt, nicht wahr?<br />
<br />
Das Thema lässt sich übrigens beliebig verkomplizieren, wenn man es aus sozialwissenschaftlicher oder psychologischer Sicht angeht. <br />
<br />
Für alle andren: Menschen reagieren so unterschiedlich, weil sie vermutlich unterschiedlich sind – was wieder daran liegt, dass sie unterschiedliche Erfahrungen gesammelt haben. <br />
<br />
Ach so? Ja, natürlich, was denn sonst?<br />
<br />
Noch ein Tipp? Alles mit Humor lesen und misstrauisch bleiben - das hilft.<br />
<br />
Quellen:<br />
<br />
<em>(1)<a href=" https://www.stol.it/artikel/panorama/gesundheit/sicher-oder-aengstlich-die-verschiedenen-bindungstypen"> Näheverhalten (eigentlich: Bindungstypen)</a>.<br />
<br />
(2) <a href="https://www.ruhr-uni-bochum.de/soc-psy/scholar/2002_Ein_Experiment_zum_Einfluss_der_Situation_auf_physische_und_psychische_N%E4he.pdf ">Wissenschaftlicher Artikel mit Hinweis auf die Realität, PDF</a>.<br />
<br />
Bild: Konstantin Somow, 1910</em><br />
<br />
Probleme mit diesem Artikel? Dann bitte zurückschreiben. Ansonsten: Mich zitieren - was sonst?  ]]>
        </content>
        <dc:subject>erfahrbare nähe</dc:subject>
<dc:subject>nähe</dc:subject>
<dc:subject>näheverhalten</dc:subject>
<dc:subject>psychologie</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2220-Die-gute-alte-Schallplatte-neu-gesehen.html" rel="alternate" title="Die „gute alte“ Schallplatte – neu gesehen" />
        <author>
            <name>sehpferd</name>
                    </author>
    
        <published>2026-08-11T11:09:00Z</published>
        <updated>2026-08-16T09:31:32Z</updated>
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        <id>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2220-guid.html</id>
        <title type="html">Die „gute alte“ Schallplatte – neu gesehen</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Schallplatten zu sammeln ist ein außerordentlich teures Hobby gewesen – und wer jede Aufnahme seines Lieblingsinterpreten kaufen wollte, musste schon reichlich Mittel aufwenden. Einmal an Lagerraum und natürlich auch an Geld.<br />
<br />
So richtig gelohnt hat es sich nie: Wer 100 Schallplatten besaß, hatte recht großzügig gerechnet 4.500 Minuten Musik im Regal. Manche Aufnahme erwies sich als Favorit: Sie wurde immer wieder gespielt. Andere dümpelten in den Regalen herum - aus welchen Gründen auch immer. <br />
<br />
<strong>Hartgesottene Hi-Fi-Enthusiasten - lässige Musikfreunde?</strong><br />
<br />
Womit wir beim Punkt wären: Wenn sie niemals abgespielt wurden, hielten sie am längsten. Mit jedem Abspielen oder gar ausleihen verlor sie an Qualität. Selbst die hartgesottensten Hi-Fi-Freunde (nicht all waren und sind tatsächlich Musikliebhaber) wuschen ihre Platten, und die „Nadel“ am hochpreisigen Abtastsystem wurde auch von Profis nur alles Jubeljahr gewechselt. <br />
<br />
In aller Kürze heißt das: Die Tonquelle „Schallplatte“ litt mit jedem Versuch, sie irgendwie „abzuspielen“. <br />
<br />
Dies wiederum bemerkten die wirklichen Musikfreunde kaum - sie wollten ja die Interpretation hören – und das gelang ihnen auch noch bei sechs Dutzend Anspielungen. Die anderen mussten hingegen ständig neue Laufwerke, Tonarme, Abtastsysteme und allerlei Tinkturen kaufen, um ihre Tonträger geschmeidig zu halten. <br />
<br />
<strong>Und wieder gibt es Schallplatten ...</strong><br />
<br />
Ja, wenn das alles Vergangenheit wäre – ist es aber nicht. Heute haben die Receiver und Verstärker der angeblichen „Spitzengeräte“ wieder „Phono-Eingänge“, manche gar mehrere.  Da können die Freaks endlich wieder über „MM“ oder „MC“ reden. Abtastfehler bekommen sie trotzdem. <br />
<br />
Ernsthaft: Da schlingert die Nadel also viele Kilometer in den Rillen herum, und die Ingenieure geben sich alle Mühe, die Fehler, die dabei entstehen, gering zu halten. Aber sie sind eben da – das System ist so – und nicht anders. <br />
<br />
Ja, sehr schade für die Ideologen unter euch – und übrigens: Neuerdings <a href=" https://13db.de/mastering/herstellung-schallplatten-vinyl/warum-vinyls-anders-klingen/">klingt Vinyl wirklich anders</a>, weil die Musik für eure Wünsche noch mal extra abgemischt wurde. <br />
<br />
Probleme mit diesem Artikel? Dann bitte zurückschreiben. Ansonsten: Mich zitieren - was sonst? <br />
 ]]>
        </content>
        <dc:subject>25-cm</dc:subject>
<dc:subject>30-cm</dc:subject>
<dc:subject>schallplatten</dc:subject>
<dc:subject>vinyl</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2223-Zu-den-Diskussionen-um-eine-deutsche-Kultur.html" rel="alternate" title="Zu den Diskussionen um eine „deutsche“ Kultur  " />
        <author>
            <name>sehpferd</name>
                    </author>
    
        <published>2026-08-14T15:26:00Z</published>
        <updated>2026-08-15T15:25:14Z</updated>
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            <category scheme="https://sehpferd.de/index.php?/categories/17-historisches-von-sehpferd" label="historisches von sehpferd" term="historisches von sehpferd" />
            <category scheme="https://sehpferd.de/index.php?/categories/7-sehpferd" label="sehpferd" term="sehpferd" />
            <category scheme="https://sehpferd.de/index.php?/categories/3-tacheles-zur-sache" label="tacheles - zur sache" term="tacheles - zur sache" />
    
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        <title type="html">Zu den Diskussionen um eine „deutsche“ Kultur  </title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Die UNESCO definiert Kultur als „<em>die Gesamtheit der geistigen, materiellen, intellektuellen und emotionalen Eigenschaften einer Gesellschaft oder sozialen Gruppe, die unverwechselbar und einzigartig sind“. </em>(1)<br />
<br />
Die Aussage soll nicht bezweifelt werden – und doch bedeutet dies, Kultur als die Summe einiger Eigenschaften zusammenzufassen, die in der Vergangenheit eine große Rolle gespielt haben. <br />
<br />
<strong>Zurück in die ferne Vergangenheit?</strong><br />
<br />
Manche Menschen in unserer Bevölkerung sind nur allzu willig, die „modernen“ Zeiten zurückzudrehen – sie behaupten, Kultur sei das, was ihre Väter und Vorväter einst geschaffen haben. Zugleich sagen sie, dass unsere heutige, sichtbare und erkennbare Kultur unter „fremden“ Einflüssen steht. Und sie meinen damit die gesamte „Moderne“ - was letztlich bedeutet: Unter Einschluss der vergangenen 100 Jahre. <br />
<br />
<strong>Deutsche Kultur - für die damalige Jugend nicht als Vergangenheit </strong><br />
<br />
Am Ende des Zweiten Weltkriegs beargwöhnte man eine Jugend, die an alles andere dachte als daran, an die „Deutsche Kultur“ anzuknüpfen. Das hatte viele Gründe – unter andrem auch den, dass Kultur im Schulunterricht ähnlich behandelt wurde wie Religion. Sie hing irgendwo ganz oben, und man musste atemlos lauschen und staunend sehen, was „wir“ unter Abzug der letzten rund 35 Jahre vollbracht hatten. Es waren lauter Meisterwerke der Baukunst, der Musik, der Malerei, der Dichtung … ach, das waren sie? Irgendwie war alles, was da geplant, vertont, gemalt und gedichtet wurde, schon ziemlich alt – das Neue ließ noch lange auf sich warten. <br />
<br />
<strong>Was ich "mein Eigen" nennen, das ist für mich Kultur</strong><br />
<br />
Wenn ich später jemals gefragt wurde, welchen „Zugang“ ich zur Kultur hätte, so war ich versucht zu sagen: „Was ich mein Eigen nennen, das ist Kultur.“  Ich bestreite nicht, dass irgend etwas anderes auch Kultur sein könnte. Aber nur, weil sie "ein Deutscher"  geschaffen hat, wird sie für mich nicht zu meiner Kultur. <br />
<br />
Ich denke, dies mag denjenigen helfen, die ebenfalls nach „ihrer“ Kultur suchen. Zudem ist es eine Methode, Kultur im Hier und Jetzt zu erfassen und jede kulturelle Entwicklung wohlwollend zu begutachten. Nur die Vergangenheit – die lassen wir besser Vergangenheit sein. <br />
<br />
(1) Zitat aus <a href="https://www.unesco.de/themen/kultur/">Unesco.de</a>. ]]>
        </content>
        <dc:subject>deutschland</dc:subject>
<dc:subject>deutschtum</dc:subject>
<dc:subject>kultur</dc:subject>
<dc:subject>politik</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2154-KI-verschwinde-aus-allem,-was-Liebe-angeht.html" rel="alternate" title="KI - verschwinde aus allem, was Liebe angeht" />
        <author>
            <name>Gebhard Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2026-01-28T11:15:00Z</published>
        <updated>2026-08-15T13:52:48Z</updated>
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            <category scheme="https://sehpferd.de/index.php?/categories/25-KIAI-Kuenstliche-Intelligenz" label="KI/AI - Künstliche Intelligenz " term="KI/AI - Künstliche Intelligenz " />
            <category scheme="https://sehpferd.de/index.php?/categories/8-schreiben-und-bloggen" label="schreiben und bloggen" term="schreiben und bloggen" />
            <category scheme="https://sehpferd.de/index.php?/categories/20-verborgenes-wissen" label="verborgenes wissen " term="verborgenes wissen " />
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        <id>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2154-guid.html</id>
        <title type="html">KI - verschwinde aus allem, was Liebe angeht</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Es ist kaum zu erwarten, dass wir die KI durch Gesetze eindämmen können. Und wir müssen wirklich damit rechnen, dass KI von ideenreichen Softwareingenieuren offen oder verdeckt eingesetzt wird. Das gilt natürlich auch für die privaten Benutzer – denn der Traum, etwas mit der KI zu „verbessern“, treibt vor allem diejenigen an, die am wenigsten Erfolge haben. <br />
<br />
Selbst der Papst hat sich nun dazu geäußert – und nicht aus religiösen Motiven, sondern aus der berechtigten Sorge, dass wir uns von der KI leiten lassen – also nicht von unseren eigenen Motiven. Ich zitiere hier mal:<br />
<br />
<blockquote>Wir brauchen Gesichter und Stimmen, um wieder das Menschliche zum Ausdruck zu bringen. Wir müssen die Gabe der Kommunikation als tiefste Wahrheit des Menschseins bewahren und jede technologische Innovation darauf ausrichten. (auf X)</blockquote><br />
Klar – auch das sind nur Appelle, die ohnehin nur die erreichen wird, die selber in der Lage sind, nachzudenken. Teile der Branche sind längst überzeugt, dass sie mit KI mehr Geld scheffeln können als ohne.<br />
<br />
<strong>Warnungen und Geschäfte mit Gefühlen </strong><br />
<br />
Es mag also durchaus inzwischen aussichtslos sein, Appelle zu verbreiten. Denn auf jeden Warner kommen zwölf Dutzend profitinteressierte Menschen, die KI für Liebes- und Kennenlernfragen nutzen werden.  <br />
<br />
Bestenfalls bei Privatleuten habe ich noch Hoffnung, dass sie nicht auf die KI mit all ihren Avataren, Chat-Bots und künstlich „veredelte“ Realmenschen hereinfallen. <br />
<br />
„Seid vorsichtig!“ – da ist der harmloseste Appell, den ich an euch richten kann. Wenn ihr KI nutzt, um besser „rüberzukommen“, seid ihr Opfer und Täter zugleich. Opfer einer schamlosen Umbewertung von Personen in Objekte. Und Täter, weil ihr diese Tendenz mit eurem Einsatz fördert – ob ihr das nun wollt oder nicht.<br />
<br />
<strong>KI ist sinnvoll - aber nicht in der Gefühlswelt </strong><br />
<br />
Um es noch mal klar zu machen: Ich bin kein KI-Gegner – kein vernünftiger Mensch wird sich gegen diese Entwicklung stellen, wenn es um eine größere, verlässlichere Wissensbasis geht. Aber wenn wir von Gefühlen sprechen, dann sprechen wie von unserem Inneren zu dem Inneren eines anderen Menschen. Und das muss so bleiben, sonst gerät unsere soziale Kultur aus den Fugen. <br />
<br />
(1) Papst Leo XIV auf „X“:<br />
<br />
<em>We need faces and voices to once again speak the person. We need to safeguard the gift of communication as the deepest truth of the human being, and to orient every technological innovation toward it.</em> ]]>
        </content>
        <dc:subject>ai</dc:subject>
<dc:subject>ki</dc:subject>
<dc:subject>kritik</dc:subject>
<dc:subject>papst</dc:subject>
<dc:subject>wissenschaft</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2224-Warum-Dating-keine-Kultur-ist.html" rel="alternate" title="Warum „Dating“ keine Kultur ist " />
        <author>
            <name>Gebhard Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2026-08-15T09:16:00Z</published>
        <updated>2026-08-15T13:50:24Z</updated>
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        <title type="html">Warum „Dating“ keine Kultur ist </title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Als ich gestern über die Kultur geschrieben habe, fiel mir ein, dass die Öffentlichkeit etwas als „Kultur“ bezeichnet, das den Namen nicht verdient:  <em>Dating</em>.<br />
<br />
Das Kennenlernen an sich ist zwar eine Kulturleistung – doch sie beruht auf dem natürlichen Bedürfnis, sich zu paaren. In Deutschland mag es viele „Rituale“ geben, die damit zusammenhängen, aber es gibt hier keine Dating-Kultur.<br />
<br />
Was davon in Deutschland übrig blieb, war ein Abklatsch eines US-Teenagerkults. Er passte bestens ins Konzept der ursprünglichen Online-Dating-Anbieter und wurde deshalb auch von ihnen propagiert. <br />
<br />
Genau genommen ist die US-amerikanische Datingkultur schon vorüber gewesen, als sich Online-Dating durchsetzte. Auf dem Höhepunkt der Hype um Online-Dating wurde bereits geschrieben, dass „moderne Partnersuche“ den altmodischen „Dating-Regeln“ widersprach. <br />
<br />
Im Grunde war es Teil eines Generationenkampfes – die modernen Autorinnen und Autoren  wollten das jugendliche Publikum und seine Verhaltensweisen dort „abholen“, wo es war. <br />
<br />
Überraschenderweise wurde eine der ersten Publikationen darüber 2012 von einem Online-Dating-Unternehmen gefördert, das heute kaum noch bekannt ist. Die Thesen von damals sind allerdings bis heute gültig. <br />
<br />
<strong>Quelle und Referenz </strong><em>„Modern Dating – A Field Guide“. Ontario 2013</em><br />
<br />
 ]]>
        </content>
        <dc:subject>dating</dc:subject>
<dc:subject>kuktur</dc:subject>
<dc:subject>rituale</dc:subject>
<dc:subject>unkultur</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2222-Mythos-einfache-Kindheit-mehr-Lebenserfolg-durch-kritiklose-Anpassung.html" rel="alternate" title="Mythos &quot;einfache Kindheit&quot; - mehr Lebenserfolg durch kritiklose Anpassung?" />
        <author>
            <name>sehpferd</name>
                    </author>
    
        <published>2026-08-13T09:13:00Z</published>
        <updated>2026-08-13T12:10:13Z</updated>
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        <title type="html">Mythos &quot;einfache Kindheit&quot; - mehr Lebenserfolg durch kritiklose Anpassung?</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Vorausschicken will ich gerne, dass ich als Kind „einfacher Eltern“ aufgewachsen bin. Wenn die Rede davon ist, wie „Menschen in den <em>1960er oder 1970er-Jahren</em>“ aufgewachsen sind, dann fühle ich mich durch Alter und Herkunft durchaus veranlasst, das Wort zu ergreifen.<br />
<br />
<strong>Die Welt erfassen - ein Menschenrecht </strong><br />
<br />
Wie für alle Kinder, so ging es auch für mich und meine Generation darum, die Welt zu erfassen – durch Zuhören, durch Zusehen – aber auch mithilfe einfacher Untersuchungen. Durch viele Fragen an Erwachsene und noch mehr eigene Fantasien.<br />
<br />
Wer heute behauptet, er habe „ganz anders gelernt“ als die „Jugend heute“, der sollte zumindest wissen, dass die heute 70 – 80-jährigen Menschen kein Maßstab für „gesundes“ lernen sind. Gehen wir etwa 150 Jahre zurück, so fanden wir völlig andere Grundlagen vor. Das neue Jahrhundert (diesmal das zwanzigste) bracht mit allen Traditionen, und nach Ende des Ersten Weltkriegs fanden die Menschen in Deutschland ein ähnliches Chaos vor wie 1945.<br />
<br />
In einer Studie heißt es (2): <br />
<br />
<blockquote>„Wenn du zurückblickst, erkennst du, wie viel du überstanden und daraus gelernt hast. Du hast eine Kindheit gemeistert, in der es weniger Sicherheitsnetze und weniger Worte für Gefühle gab … Erwachsene erklärten nicht immer, was gerade geschah; sie erwarteten einfach, dass du dich anpasst. Und genau das hast du getan – immer und immer wieder.“</blockquote><br />
<br />
<strong>Kritiklose Anpassung als Lebensziel? </strong><br />
<br />
Was mich daran stört, ist die Passivität. Haben „wir“ unsere Kindheit tatsächlich durch Anpassung an „gemeistert“? Konnten wir durch „Anpassung“ alles erreichen? Haben wir nie nachgefragt, was etwas bedauert? Haben wir keine Widersprüche entdeckt, die geklärt werden sollten?<br />
<br />
<strong>Falsche Darstellung der 1960er Jahre</strong><br />
<br />
Ich zitiere hier mal, was wirklich getan wurde – jedenfalls in den 1960ern in einem Lied auf Englisch (1):<br />
<br />
<blockquote>“A quizzical kid, he doesn't want anything hid<br />
He's forever demanding to know who and what and why and where<br />
Inquisitive child, sometimes the questions get wild<br />
Like, "Daddy, can I have that big elephant over there?”</blockquote><br />
Ja, auch ich habe zugehört. Und auch ich habe nicht immer Antworten bekommen. Aber ich habe einige Dutzend Mal gefragt, was dieses oder jedes Wort bedeutet, wie ich mir etwas erklären kann. Doch letztlich habe ich erkannt, was real ist, was wahrscheinlich ist und was meine Fantasie hinzugefügt hat. Und ich denke, genau das haben mein Vater, Großvater und Urgroßvater auch schon versucht - in Zeiten, in denen es ungleich schwerer war, überhaupt Antworten zu bekommen. <br />
<br />
<strong>Wissenschaft oder bloße Meinung? </strong><br />
<br />
Der Artikel, den ich ursprünglich las, ging es um „<a href="https://mein-mmo.de/psychologen-personen-mentale-staerken-heute-verloren/">mentale Stärken</a>“, die heutigen Kinder angeblich nicht mehr haben. Auf der Suche nach den Quellen konnte ich den Inhalt des Artikels zurückverfolgen: Er erschien in Europa zuerst in „<a href="https://sain-et-naturel.ouest-france.fr/enfants-des-annees-60-et-70.html">Ouest-France</a>“ (Dezember 2025), und basiert auf einem Artikel in „<a href="https://cottonwoodpsychology.com/blog/if-you-grew-up-in-the-1960s-or-70s-you-learned-these-12-life-lessons-the-tough-way/">Cottonwood Psychology</a>“, der etwa zur gleichen Zeit veröffentlicht wurde. Im Artikel fehlt die Quelle der Vergleiche zwischen den Generationen. <br />
<br />
<strong>Quellen: </strong><br />
<br />
<em>(1) Text von Oscar Brown Jr., musik von Bobby Timmons. </em><br />
(2)  "Cottonwood Psychology", Artikel.<br />
<br />
Sinngemäße Übersetzung des Liedtextes:<br />
<br />
<em>„Er … ist ein neugieriges Kind, dem nichts verborgen bleiben soll; er will ständig wissen: wer, was, warum und wo. Ein wissbegieriger Knirps – manchmal klingen seine Fragen verrückt, wie etwa: „Papa, darf ich diesen großen Elefanten da drüben haben?“</em><br />
 ]]>
        </content>
        <dc:subject>anpassung</dc:subject>
<dc:subject>generationen</dc:subject>
<dc:subject>kindheit</dc:subject>
<dc:subject>lernen</dc:subject>
<dc:subject>psychologie</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2221-Dating-mit-UEbungspartnern-warum-eigentlich-nicht.html" rel="alternate" title="Dating mit „Übungspartnern“ – warum eigentlich nicht?" />
        <author>
            <name>Gebhard Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2026-08-11T14:51:00Z</published>
        <updated>2026-08-11T15:00:20Z</updated>
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        <title type="html">Dating mit „Übungspartnern“ – warum eigentlich nicht?</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Menschen müssen erst lernen, soziale Kontakte zu knüpfen … das ist eine Binsenweisheit. <br />
<br />
Wer jemals mit der Partnersuche im „reiferen“ Alter beschäftigt war, der weiß, dass man nicht nur selbst älter geworden ist, sondern auch, dass sich die Zeiten geändert haben. Was vor zehn oder zwanzig Jahren noch gegolten hat, wirkt heute merkwürdig. <br />
<br />
<strong>Kennenlernen üben - hervorragende Lösung für das Dating über 40 </strong><br />
<br />
Besonders im Bereich des „Kennenlernens“ ist die Sache heikler geworden. Die meisten Frauen und Männer mit über 40 sind sich nicht bewusst, dass „Menschen kennenlernen“ viele Gründe hat – und dass nur wenige erste Kontakte zu konservativen Liebesbeziehungen führen. <br />
<br />
Was läge da näher, als „Dating“ zu üben? Einfach mal mit jemandem ausgehen und gucken, was draus wird? Lernen am Erfolg wie auch am Misserfolg, „ausloten“, wer auf dem Markt ist und warum, Möglichkeiten abchecken. Das Verhältnis zu anderen Bildungsschichten und Auffassungen überprüfen …<br />
<br />
<strong>Lernen durch Erproben </strong><br />
<br />
<em>„Practice Dating“ </em>nennt sich das – und um es gleich zu sagen: Es ist die Methode, nach der die Klugen und Weitsichtigen vorgingen – bevor es angeblich zum „Trend“ wurde. <br />
<br />
Ich zitiere diesmal ausnahmsweise einen Profi, der dies veröffentliche (1):<br />
<br />
<blockquote>Jemand erzählte mir kürzlich, dass sie ihren langjährigen Partner anfangs eigentlich gar nicht attraktiv fand. Ihr Desinteresse führte dazu, dass sie bei dem Date eine Haltung nach dem Motto „Ich rede einfach über das, worauf ich Lust habe“ an den Tag legte. Nach mehreren Stunden angeregter Unterhaltung wurde ihr jedoch klar, dass er interessanter war, als sie zunächst gedacht hatte, und dass die beiden unter der Oberfläche tatsächlich viel gemeinsam hatten.</blockquote><br />
Soweit, so gut. Doch schon kommen die Einwände jener Puristinnen und Puristen, für die das Kennenlernen offenbar eine geheiligte Prozedur ist, die Schutz verdient.<br />
<br />
Das liest sich dann so (2):<br />
<br />
<blockquote>„Andere Menschen dürften nicht zu bloßen Übungsobjekten für die eigene Persönlichkeitsentwicklung werden.“ </blockquote><br />
So sehr beide Standpunkte einander widersprechen mögen (3) – niemand sollte daran gehindert werden, für sich selbst zu erproben, was ihm oder ihr guttut. <br />
<br />
Denn das Gegenteil von „nie Übungspersonen zu nutzen“ wäre, zu jedem Date mit der Hoffnung zu gehen, dass es „diesmal wirklich klappen“ muss. Das ist bekanntlich auf Dauer erniedrigend. <br />
<br />
Eines füge ich noch hinzu: Es ist bei Weitem erfolgreicher, sich bei Dates nicht zu „verstellen“, als der anderen Person eine Kunstfigur vorzuspielen, damit es ein „zweites Date“ gibt.<br />
<br />
<strong>Quellen:</strong> <br />
<br />
<em>(1) Zitiert aus "<a href=" https://www.psychologytoday.com/us/blog/a-funny-bone-to-pick/202606/should-you-go-on-practice-dates">Psychology Today</a>"<br />
<br />
(2) Zitiert nach dem "<a href=" https://www.derstandard.at/story/3000000334974/warum-man-auf-uebungs-dates-mit-leuten-geht-die-einen-nicht-wirklich-interessieren">Standard</a>" <br />
<br />
(3) Im Original (<a href="https://nypost.com/2026/06/05/lifestyle/gen-z-going-on-practice-dates-with-people-they-dont-like/">Nypost</a>) eher moderate Kritik. </em> ]]>
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        <dc:subject>dating lernen</dc:subject>
<dc:subject>pratice dating</dc:subject>
<dc:subject>probedates</dc:subject>

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            <name>sehpferd</name>
                    </author>
    
        <published>2026-08-10T10:19:00Z</published>
        <updated>2026-08-10T10:19:00Z</updated>
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        <title type="html">Friedrich Merz? </title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Friedrich Merz? Das Einzige, was diesem Mann zugutegehalten werden kann, ist der schwere Start. Jeder Kanzler (oder auch jede Kanzlerin) hätte es schwer gehabt, die Interessen der CDU neu zu ordnen und zielsicher umzusetzen. <br />
<br />
Ja, man suchte einen „Mann, der es kann“, und aus vielerlei Gründen glaubten viel in der CDU und außerhalb, dass dieser Mann „Wirtschaftskompetenz“ hätte. Ob das heute noch jemand in der CDU glaubt? <br />
<br />
Einer der Kommentatoren drückte es dieser Tage vornehm aus:<br />
<br />
<blockquote>„Friedrich Merz hinterlässt ein Vakuum im charismatischen Bereich und auf der Sachebene werden keine guten Ergebnisse erzielt."</blockquote><br />
Nein, kein weiterer Kommentar von mir. Macht euch selbst euren Reim darauf. <br />
<br />
Quelle: Hendrik Wieduwilt in <a href="https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Wuerde-Merz-dringend-von-oeffentlichen-Auftritten-abraten-id30838032.html">n-tv</a>.<br />
<br />
<br />
<br />
 ]]>
        </content>
        <dc:subject>cdu</dc:subject>
<dc:subject>merz</dc:subject>
<dc:subject>öffentlichkeit</dc:subject>

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            <name>Gebhard Roese</name>
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        <published>2026-08-07T09:27:00Z</published>
        <updated>2026-08-08T10:33:31Z</updated>
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        <title type="html"> Partnersuche: kein Problem der Frauen und keines der Männer, sondern ...</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Die Zeiten, in denen mehr oder minder radikalisierte Frauen und (leider) auch Männer einander beschuldigten, „an der Beziehungsmisere“ schuldig zu sein, sollte endgültig der Vergangenheit angehören. <br />
<br />
<strong>Glaubt niemandem, folgt niemandem, stellt alles "Weisheiten" In Frage </strong><br />
<br />
Das Erste, was ich euch rate: Glaubt niemandem, der euch erklärt, warum „die Verhältnisse“ so sind. Mal Klartext: Die Verhältnisse „sind nicht so“, sondern ihr macht sie so. Dabei sind es keinesfalls nur Aktivsten/Aktivistinnen, wichtigtuerische Sozialwissenschaftler(innen), oder „soziale Medien“, sondern eben auch ihr – jede und jeder von euch. <br />
<br />
Die „Figuren“, mit denen ihr euch trefft, sind in erster Linie Menschen mit eigenen Vorstellungen – so, wie ihr auch eigene Vorstellungen habt. Die größte Unwahrscheinlichkeit ist, dass ihr feststellt, „genau zueinander zu passen“. Das ist ein Dummspruch aus der Küchenpsychologie. Er paart sich oft mit einem zweiten Unsinn: „Auf gar keinen Fall Kompromisse einzugehen.“ <br />
<br />
<strong>Bedürfnisse zählen - aber manche Wünsche sind verhandelbar  </strong><br />
<br />
Manchmal wird behauptet, dass ihr (vor allem Frauen) nicht auf eure Bedürfnisse achtet, sondern versucht, die Bedürfnisse der Partner(innen) zu erfüllen. Das ist allerdings nur dann ein Problem, wenn ihr das ständig versucht. Wer selbstbewusst Kompromisse eingeht, weiß, wo und wann dies möglich ist. Und er oder sie weiß auch, dass unser Leben aus Geben und Nehmen besteht. Man nennt das auch „Verhandlungen“. <br />
<br />
<strong>Ungleichheiten wahrzunehmen gehört zum Menschsein</strong><br />
<br />
Die andere Person in seiner Ungleichheit wahrzunehmen, gehört zum Standardrepertoire des Menschseins. Psychologisch gesehen klingt das dann wie in diesem Zitat: <br />
<br />
<blockquote>Beziehungskompetenz beginnt lange vor der Sexualität, sie beginnt mit unserer Art, einander wahrzunehmen, neugierig auf einander zu sein, einander anzusehen. Sehe und spüre ich in meinem Gegenüber einen Menschen mit eigenen Sehnsüchten, Wünschen, Bedürfnisse oder vor allem die Möglichkeit, eigene Bedürfnisse zu erfüllen?</blockquote><br />
<strong>Nur wenige Personen sind wirklich ungeeignet </strong><br />
<br />
Sicher gibt es Personen, die aufgrund ihrer bisherigen Lebensgeschichte für Beziehungen denkbar ungeeignet sind. Aber die Mehrheit der Singles, Geschiedenen und sogar der mehrfach Geschiedenen ist im Prinzip geeignet für eine Beziehung. Wenn wir des im Auge behalten, haben wir tatsächlich mehr Chancen, einen Menschen zu finden, mit dem wir leben können. <br />
<br />
Ich kann nur empfehlen, den gesamten Artikel im Blog von <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000333552/die-frau-ein-lustobjekt">Nicole Stiller</a> zu lesen, aus dem auch das Zitat stammt. <br />
<br />
Zur Verhandlung: Die Ziele beim Kennenlernen sind den Zielen für jede andere Form von Partnerschaft sehr ähnlich, wie in meinem Blogbeitrag zur <a href="https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/118-Kommunikation-Ziele-anders-setzen-und-damit-Erfolg-haben.html">Kommunikation</a> beschrieben.  ]]>
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        <dc:subject>dating</dc:subject>
<dc:subject>gemeinsamkeit</dc:subject>
<dc:subject>kompromisse</dc:subject>
<dc:subject>partnersuche</dc:subject>
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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2217-Keine-Beziehung-nur-Sex-und-Lust.html" rel="alternate" title="Keine Beziehung – nur Sex und Lust?" />
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        <published>2026-08-06T07:37:00Z</published>
        <updated>2026-08-06T08:16:16Z</updated>
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        <title type="html">Keine Beziehung – nur Sex und Lust?</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[<figure class="serendipity_imageComment_center" style="width: 620px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:875 --><img class="serendipity_image_center" width="620" height="438"  src="https://sehpferd.de/uploads/leidenschaft.jpg"  loading="lazy" alt=""></div><figcaption class="serendipity_imageComment_txt">Leidenschaft und pure Lust</figcaption></figure>Die Ausgangslage für Personen, die einen Partner suchen, ist nicht immer gleich: Manche Wollen eine Beziehung, andere wünschen sich vor allem Sex und manche auch einfach eine innige Freundschaft. <br />
<br />
So weit, so gut. Allerdings gehen die meisten „partnersuchenden Singles“ davon aus, dass der jeweils andere eine „echte“ Beziehung sucht. <br />
<br />
Halten wir den Text mal an.<br />
<br />
<strong>Nicht jede(r) Partnersuchende will eine konservative Beziehung</strong><br />
<br />
Wenn jetzt jemand sagt „das ist doch selbstverständlich!“, dann vertritt er oder sie genau die Betrachtungsweise, die zu den üblichen „hohen Erwartungen“ im Rahmen eines konservativen Menschenbilds passt. <br />
<br />
Machen wir es kurz: „Sex ja – Beziehung nein“ ist die Formel für die „Vielbeschäftigten“ – Frauen wie Männer. Sie haben „keine Zeit“ für eine wirkliche Beziehung oder sind entnervt vom Alltag. Wenn sie ihren Partner oder ihre Partnerin wiedertreffen wollen, dann bitte nur, um die „schönen Seiten“ des Lebens zu teilen. <br />
<br />
<strong>Warum eine Beziehung auch Verluste bringen kann</strong><br />
<br />
Diese Menschen fürchten vor allem mögliche Verluste durch Beziehungen. Sie haben erfahren, dass sowohl ihre Berufstätigkeit wie auch ihre Freiheit eingeschränkt wird. <br />
<br />
Gehen wir mal zurück zur Frage: Wie war die Ausgangslage? Naive Partnersuchende suchen nach dem „großen Glück“, das ihnen „zusteht“. Das heißt: Sie wollen ihre eigenen Träume verwirklichen, der nach ihrer Vorstellung in die Wirklichkeit eingehen sollen. Sie vergessen, dass auch die jeweils andere Person Träume hat und sie deshalb Kompromisse eingehen müssen. <br />
<br />
Das ist die bittere Wahrheit für alle Träumer(innen) und Romantiker(innen), aber es ist eine Tatsache für die meisten erfolgreichen Partnersuchenden.<br />
<br />
<em>Bild: Extrakt aus einer Zeitungsanzeige (Seifenwerbung) - woodbury facial soap (ca. 1940)</em> ]]>
        </content>
        <dc:subject>beziehungen</dc:subject>
<dc:subject>freundschaften</dc:subject>
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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2214-Kann-die-Psychologie-Persoenlichkeiten-ausreichend-beschreiben.html" rel="alternate" title="Kann die Psychologie Persönlichkeiten ausreichend beschreiben? " />
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            <name>sehpferd</name>
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        <published>2026-07-25T09:28:00Z</published>
        <updated>2026-07-25T15:56:31Z</updated>
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        <title type="html">Kann die Psychologie Persönlichkeiten ausreichend beschreiben? </title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Ich las gerade folgendes Zitat als Einleitung zu einem wissenschaftlichen Artikel: <br />
<br />
<blockquote>Unsere Persönlichkeit ist nicht komplett festgelegt. Forschende gehen davon aus, dass wir uns ein Leben lang verändern können, auch wenn einige Eigenschaften ziemlich stabil sind. Um Persönlichkeit wissenschaftlich zu erfassen, hat sich in der Psychologie das sogenannte Big-Five-Modell etabliert. Es beschreibt fünf grundlegende Persönlichkeitsmerkmale.</blockquote>Das ist richtig – „in der Psychologie“ hat sich dies Modell tatsächlich etabliert. Von den Spuren, die im ersten Drittel des 20 Jahrhunderts zu finden sind bis zum Jahr 1981, als sich der Begriff durchsetzte, wurde er nach und nach zum Standard der Persönlichkeitsforschung. <br />
<br />
<strong>Kann "Persönlichkeit" durch die "Big-Five" beschrieben werden?</strong><br />
<br />
Die andere Frage wäre: Kann eine Person durch die fünf Persönlichkeitsmerkmale ausreichend beschrieben werden? <br />
<br />
Wenn wir mal grob 45 Jahre zurückblicken, dann gibt es kaum noch Gemeinsamkeiten in der Art, wie wir (Nicht-Psychologen) „Personen beurteilen“. Wir haben uns beispielsweise damit abgefunden, dass wir uns mit Alter und Umgebung, Berufsfeld und Beziehungen verändern. Ja, wir haben sogar erkennen müssen, dass wir im Alltag eher bestimmten Rollen folgen als einem „inneren Selbstverständnis“. <br />
<br />
<strong>Psychologen benötigen Modelle zum Vergleich - aber was sind sie wert?</strong><br />
<br />
Ich bin der Überzeugung, dass Psychologen solche Meilensteine benötigen, um Vergleiche zu ziehen. Aber andererseits bin ich ganz sicher, dass die sogenannten „Big Five“ völlig unzuverlässig sind, wenn es um eine zutreffende Beschreibung der Persönlichkeiten im Alltag geht. Das trifft insbesondere auf die Partnersuche und Partnerwahl zu.<br />
<br />
Oder mit anderen Worten: Die „Big Five“ sind ein theoretisches Modell der Persönlichkeit. Ob sie der Praxis (beispielsweise im Umgang miteinander) standhalten, wir hingegen oft bezweifelt. Zudem ist zu fragwürdig, ob die Möglichkeiten der Psychologie wirklich ausreichen, um die Prozesse zu beschreiben, unter denen sich die Persönlichkeit prägt und weiterentwickelt. <br />
<br />
<em>Zitat aus: "<a href="https://www.quarks.de/gesellschaft/psychologie/persoenlichkeit-veraenderung-daily-spezial/">QUARKS</a>" -Der Artikel behandelt auch Veränderungen der Persönlichkeit.<br />
<br />
Weiterentwicklung des Modells aus psychologischer Sicht<a href="https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/persoenlichkeit-neuere-faktorenanalytische-ansaetze"> (anspruchsvoll)</a></em><br />
<br />
Kritik (englisch) Das Modell der <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1635046/">fremden Person</a>.<br />
<br />
Anmerkung: Dieser Artikel wendet sich gegen den übermäßigen Gebrauch der  "Big Five" zur Beurteilung von Menschen, nicht gegen die Darstellung in QUARKS. </em><br />
 ]]>
        </content>
        <dc:subject>5-faktoren-modell</dc:subject>
<dc:subject>big five</dc:subject>

    </entry>
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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2213-Wie-wir-Musik-hoeren-ist-MP3-eine-Gefahr-fuer-die-Jugend.html" rel="alternate" title="Wie wir Musik hören – ist MP3 eine Gefahr für die Jugend?" />
        <author>
            <name>sehpferd</name>
                    </author>
    
        <published>2026-07-24T10:44:00Z</published>
        <updated>2026-07-24T11:07:35Z</updated>
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        <title type="html">Wie wir Musik hören – ist MP3 eine Gefahr für die Jugend?</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Musik konnte man vor 50 Jahren über ein Radio, eine Schallplatte oder eine Magnetbandaufnahme hören. Manchmal hörten wir sie ganz ohne „Medium“ – in Freiluftkonzerten, die jeweils im Sommer veranstaltet wurden, in Stadien und Mehrzweckhallen und gelegentlich natürlich auch in traditionellen Konzertsälen. <br />
<br />
<strong>Sehr unterschiedliche Qualitäten, egal, aus welcher Quelle die Musik kam </strong><br />
<br />
Wer dies getan hat, weiß recht gut, wie unterschiedlich die Qualität der Klänge war. Ein Radio? Da brauchte man eine gute Antenne, vielleicht sogar einen Antennenrotor. Das Ergebnis war aber nicht das, was sich der „ernsthafte Musikfreund“ wünschte. Auch der Hinweis, dass der UKW-Rundfunk (FM) ja den ganze Frequenzbereich des Gehörs umfasste, wurde mild lächelnd abgetan. <br />
<br />
<strong>Waren die Musik-Freaks von damals mit anderen Tonquellen zufriedener?</strong><br />
<br />
Ein Tonband oder eine Kassette? Spitzenqualität? Ja, im Studio- und bei Geräten, die im halbprofessionellen Bereich eingesetzt wurden. Schließlich war einige Jahrzehnte lang jede Schallplatte vorher ein Tonband – stark vereinfacht und sehr salopp gesagt. Nach der Aufnahme wurde dann die Version hergestellt, die später eine Schallplatte oder eine CD wurde.<br />
<br />
<strong>Die Schallplatte und Hi-Fi - idealer Klang?</strong><br />
<br />
Womit wir zunächst bei den Schallplatten wären. Sie galten bei jeder Hi-Fi-Vorführung als Krönung der Musikwiedergabe. Die Musikliebhaber glaubten, feinste Töne aus ihnen heraushören zu können. Selbst wenn sie es konnten: Schallplatten rauschen gelegentlich, knistern leider oftmals, und sie altern durch Abnutzung. Von „Abtastfehlern“ war viel die Rede, und diejenigen, die davon sprachen, behaupteten, es gäbe Geräte, die fast ohne solche Fehler arbeiteten. Um mal etwas sinnvollen Zynismus zu verwenden: Nur eine Schallplatte, die niemals oder nur einmal abgespielt wurde, war absolut frei davon, den „taufrischen“ Klang wiederzugeben. Ich will nicht behaupten, dass es keine Mittel gegen die Abnutzung gab – etwas Abtast-Systeme, die sensibler mit der empfindlichen „Rille“ umgingen. Und dennoch muss dieser dazu gesagt werden: Die meisten Musikkenner hören keine „Schallplatten“, sondern die Musik, die in die Rillen eingepresst wurde, auch wenn die Wiedergabe gewisse Mängel hat. <br />
<br />
<strong>Die Mythen rund um die Schallplatte </strong><br />
<br />
Über den Tonträger „Schallplatte“ könnte man noch mehr sagen – er ist von Mythen durchdrungen. Dazu gehört nicht nur die Botschaft, dass sie „weicher klingen“, sondern auch allerlei andere Behauptungen. Beispielsweise die Überzeugung, dass alleine Schallplatten „den natürlichen, analogen Ton“ wiedergeben. <br />
<br />
<strong>Gute Schallplatte - Gute CD - Gefahr durch MP3?</strong><br />
<br />
Von der Schallplatte ging es zur CD – und über verschiedene Techniken dann zu so etwas wie „MP3“ oder andere Formate. Soweit der Stand heute. <br />
<br />
Seit einigen Jahren wird ein Streit angefacht: Verlieren die jungen Leute, die Generation „Z“ oder wer auch immer, den Zugang zur Musik, weil sie „MP3“ hören. <br />
<br />
Ein Einwand gegen viele „naturwissenschaftliche“ Erklärungen: Musik, die vom Gehirn „genau abgetastet“ führt immer zu mehr Anstrengung. Oder mal mit anderen Worten: <em>Free Jazz zu hören ist anstrengender als Dixieland</em>. Die wesentliche Rolle beim Hören, vor allem aber beim „Erkennen“ der Strukturen von Klängen, spielt immer die Musik selbst – nicht die Wiedergabe. <br />
<br />
<strong>Jeder hört anders </strong><br />
<br />
Und zuletzt noch diese: Jeder von uns hört anders. Viele Menschen, die noch „das alte Dampfradio“ in Luxusausführung kannten, bevorzugen bis heute einen weichen „Sound“ und glauben, dass genau dieser Klang ideal ist. Sollten sie jemals in einen Konzertsaal gehen, denn würden sie sich wundern, wie „scharf“ dort die Streicher klingen. <br />
<br />
<strong>Quellen:</strong><br />
<br />
<em>Kritisch über MP3: <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/mp3-und-die-folgen-100.html">Deutschlandfunk</a>, <a href="https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article1721723/Digitalisierung-Wie-MP3-die-Qualitaet-der-Musik-zerstoert-hat.html">Die Welt</a> . <br />
<br />
Empfohlen: <a href="https://www.daswissensblog.de/mp3-aac-vinyl-oder-cd-was-klingt-besser/">Wissensblog</a> (ausführlich und objektiv). </em> ]]>
        </content>
        <dc:subject>hifi</dc:subject>
<dc:subject>hören</dc:subject>
<dc:subject>mp3</dc:subject>
<dc:subject>musik hören</dc:subject>
<dc:subject>musikwiedergabe</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2203-Hi-Fi-Wenn-die-Reparaturkosten-den-Zeitwert-ueberschreiten-egal,-ob-repariert-wird-oder-nicht.html" rel="alternate" title="Hi-Fi: Wenn die Reparaturkosten den Zeitwert überschreiten … egal, ob repariert wird oder nicht" />
        <author>
            <name>Gebhard Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2026-07-08T09:42:00Z</published>
        <updated>2026-07-23T15:36:46Z</updated>
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            <category scheme="https://sehpferd.de/index.php?/categories/11-service,-hotlines-und-co-sowie-computerprobleme" label="service, hotlines und co. - sowie computerprobleme" term="service, hotlines und co. - sowie computerprobleme" />
    
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        <title type="html">Hi-Fi: Wenn die Reparaturkosten den Zeitwert überschreiten … egal, ob repariert wird oder nicht</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Hi-Fi: Wenn die Reparaturkosten den Zeitwert überschreiten … egal, ob repariert wird oder nicht. <br />
<br />
Heute berichte euch etwas aus meinem  „richtigen“ Leben, genau genommen über mein bisheriges Hi-Fi-Baby, den Cambridge Audio One. <br />
<br />
Kürzlich fiel der Endverstärker aus, und dabei tauchte natürlich die Frage auf: Reparieren lassen oder lieber gleich neu? <br />
<br />
<figure class="serendipity_imageComment_left" style="width: 320px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:869 --><img class="serendipity_image_left" width="320" height="127"  src="https://sehpferd.de/uploads/hi_fi.jpg"  loading="lazy" alt=""></div></figure>Technisch ist das Gerät im Prinzip auf der Höhe der Zeit. Es kann noch „FM“ auf Deutsch „UKW“, einst die „Welle der Freude“ genannt, dann aber auch DAB und schließlich Bluetooth. Darüber hinaus gibt es noch einen eingebauten CD-Spieler, der ebenfalls noch gut funktioniert. Aber ohne Endverstärker? <br />
<br />
<strong>Hürde für die Reparatur: immense Transportkosten </strong><br />
<br />
Ich wollte es eigentlich reparieren lassen … doch da stoße ich auf eine Hürde. Das Gerät kann laut Hersteller nur in den Niederlanden repariert werden, wobei in beträchtlichem Maße Kosten entstehen – auch dann, wenn es dort nicht repariert werden kann. Überrascht? Nun, das zuständige Unternehmen stellt mir in Aussicht, dass ich benachrichtigt werde, sollte die Reparatur über 150 Euro kosten. <br />
<br />
Das stellt sich schon die Fragen, warum ein Gerät schon nach sechs Jahren ausfällt – und die müsste sich eigentlich die Qualitätssicherung von Cambridge Audio stellen.<br />
<br />
<strong>Reparatur unwirtschaftlich?</strong><br />
<br />
Zurück zur Wirtschaftlichkeit des Reparaturangebots. Was passiert also, wenn ich tatsächlich reparieren lasse? Dann liegen die Grundkosten (ohne Reparatur) bei etwa 50 Euro für den Transport hin und zurück. Bei geschätzten Kosten für Material und Arbeit von ca. 100 Euro wären das schon 150 Euro. Aber dazu will man sich nicht äußern, denn die Reparaturkosten könnten natürlich auch höher sein. <br />
<br />
<strong>Nicht reparieren lassen - wirtschaftlicher? </strong><br />
<br />
Was aber, wenn ich ihn dann zu diesen Kosten nicht reparieren lassen will? Dann sind die Kosten ähnlich - man teilt mir mit, dass dann lediglich die Mühe der Inspektion in Rechnung gestellt wird, natürlich plus Rücksendekosten und Mehrwertsteuer. Ich erkundige mich mal vorsichtig nach den Kosten für den Versand – etwa 25 Euro pro Strecke. Das ergibt also einen ungefähren Gesamtbetrag von 100 Euro, wenn ich das Gerät nicht reparieren lasse. <br />
<br />
So weit der Zwischenstand. Im Internet werden „nicht voll funktionsfähige“ Geräte gleichen Typs ab 49 Euro angeboten – und selbst für mutmaßlich perfekte gebrauchte Geräte fiel der Preis im Internet drastisch.<br />
<br />
Für mich ist damit das Thema „Cambridge Audio“ abgeschlossen. Andere Mütter haben ebenfalls schöne und funktionstüchtige Geräte, obgleich die Anzahl der CD-Receiver deutlich abnimmt. <br />
<br />
<em>Nachtrag: Ich habe das Gerät vorgestern "fachgerecht" entsorgen" lassen. Und ich kann nur soviel sagen: Ich bin nicht gerade erfreut darüber. (Text hinzugefügt am 23.07.2026).</em> ]]>
        </content>
        <dc:subject>all-in-one</dc:subject>
<dc:subject>cd</dc:subject>
<dc:subject>combos</dc:subject>
<dc:subject>geraete</dc:subject>
<dc:subject>hifi</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2212-Die-okkulte-Seite-der-Musik-wo-steckt-die-Mystik.html" rel="alternate" title="Die okkulte Seite der Musik - wo steckt die Mystik?" />
        <author>
            <name>Gebhard Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2026-07-22T09:25:00Z</published>
        <updated>2026-07-22T09:51:59Z</updated>
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        <title type="html">Die okkulte Seite der Musik - wo steckt die Mystik?</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Jeder, der sich mit Musik beschäftigt, wird irgendwann einen Hinweis darauf finden, dass ihre Wirkung in Wahrheit auf Mystik beruht. Wenn man einen solchen Satz einmal gefunden hat, nehmen die Erklärungen dazu kein Ende mehr. <br />
<br />
Auch die Psychologie kennt einen solchen Zweig, nach dem die Psyche eine Art „Urform“ hat, das sogenannte „kollektive Unterbewusstsein“. Stimmt es also, dass die Wirkung von Musik eine Art „Zauberei“ auslöst?<br />
<br />
<strong>Der gemeinsame Ursprung von Musik und Sprache</strong><br />
<br />
Wenn wir über diese Begriffe reden, nehmen wir aus streng wissenschaftlicher Sicht eher an, dass es sich um Naturphänomene handelt. Wir können es bereits in der Frühzeit der Evolution verorten, weil wir sie mit zahlreichen Lebewesen teilen. Die Laute, also hörbarer Schall, Infraschall oder Ultraschall, dienten zunächst ausschließlich der Kommunikation oder der Orientierung. Für den Menschen ist der hörbare Schall am wichtigsten. <br />
<br />
Dabei können wir getrost davon ausgehen, dass die Elemente der Kommunikation, gleich ob als Sprache oder als Musik, sowohl Zeichen wir auch Strukturen benötigen. Das Gehirn versucht stets, Strukturen aufzunehmen, um sie später mit neuen Erlebnissen zu vergleichen. Dabei können bemerkenswerte „Assoziationen“ entstehen. Das wären zum Beispiel zwei Denkprozesse, die zunächst keine logische Verbindung erkennen lassen. <br />
<br />
<strong>Laute können Emotionen auslösen</strong><br />
<br />
Jeder Mensch hat einmal erlebt, dass Laute, Wörter oder Sätze bei ihm etwas „auslösen“ – das ist keine Mystik, sondern der Sinn von Sprache und Musik. Laut und leise, sanft oder heftig – der Klang spielt eine enorme Rolle. Wer „miteinander redet“, erkennt anhand der Struktur, welche Sinne er selbst oder der jeweils andere anspricht, um Gefühle zu erzeugen. <br />
<br />
Das ist in der Musik keinesfalls anders. Manche Musikliebhaber haben längst vergessen, dass Musik in den Ursprüngen aus Rhythmen, natürlichen Sprachelementen und Melodien besteht. Je natürlicher die Sprache klingt, umso mehr kommen Klang und Worte beim Hörer an. Nichts deutet darauf hin, dass zur Erklärung dieses Phänomens „Mystik“ nötig wäre. <br />
<br />
<strong>Musik bewegt - und löst Emotionen aus </strong><br />
<br />
Die Sprache kann in vielfältiger Weise Emotionen auslösen – und mancher hat schon erfahren, dass Musik es mindestens genauso gut kann. Und dennoch sind es immer wieder die eingehenden „Muster“, die mit dem Bekannten vergleichen werden und auf diese Weise auch wieder Stimmungen erzeugen. Das stille Sitzen und innige „Hineinhören“ in die Welt der Töne ist ohnehin nicht die einzige Art, Musik zu genießen oder ihren Sinn zu erfahren. „Emotionen“ sind bewegte Gefühle, und die Bewegung löst auch Aktionen aus – sei es Zuneigung, Tanz oder irgendetwas anderes.<br />
<br />
<strong>Das Fazit - Musik existiert auch ohne "Mystik"</strong><br />
<br />
Mystik ist eine Denkweise, die behauptet, es gäbe etwas, das über das Erklärbare hinausgeht. Darüber kann man streiten – das Thema berührt die Religion, die Psychologie wie auch sehr viele kreative Menschen, die Kunst schaffen. Nicht alles, was unerklärlich ist, ist deshalb mystisch. Wenn „etwas“ überhaupt erkennbar wird, dann kommt es durch unsere Sinne in uns hinein und wird vom Gehirn verarbeitet. Letztlich entscheidet das Gehirn, ob wir emotional bewegt werden, ob wir die Klänge überhaupt bemerken oder ob alles in der „inneren Ablage“ verschwindet.  ]]>
        </content>
        <dc:subject>hören</dc:subject>
<dc:subject>musik</dc:subject>
<dc:subject>mystik</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2211-Die-angeblichen-drei-Typen,-die-du-beim-Dating-triffst-Maximizer,-Romanticizer-Hesitater.html" rel="alternate" title="Die angeblichen „drei Typen“, die du beim Dating triffst–  Maximizer, Romanticizer &amp; Hesitater" />
        <author>
            <name>Gebhard Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2026-07-21T14:07:00Z</published>
        <updated>2026-07-22T09:51:06Z</updated>
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        <title type="html">Die angeblichen „drei Typen“, die du beim Dating triffst–  Maximizer, Romanticizer &amp; Hesitater</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[<strong>Der Dating-Zirkus und seine Begriffe</strong><br />
<br />
Der Dating-Zirkus im Internet zieht zwar nicht mehr ganz so viele Enthusiasten an, aber er existiert weiter. Die „sozialen Medien“ mit ihren notorischen Schreihälsen und Schreihälsinnen wollen drei „Typen“ ausgemacht haben:<br />
<br />
<strong>Romantiker(innen) – die Sache mit der Lust</strong><br />
<br />
Der traditionelle, eher unbefangene Typ im Dating-Rummel ist der Romantiker oder die Romantikerin. Diese Person lebt von der Hoffnung auf die große Liebe und verbindet dies mit dem Glauben, aufgrund ihrer Persönlichkeit auch ausgesprochen begehrenswert zu sein. <br />
<br />
<em>Das Urteil von Sehpferd: </em><br />
<br />
Romantiker(innen) fassen das Zusammensein als Gefühl besonderer Art auf, das sich zwar nicht in der spontanen Begierde zeigt, aber durchaus im Wunsch, dem anderen auch körperlich nahezukommen. Sie wollen, dass der „Funke“ überspringt, was in Wahrheit bedeutet, sie könnte sich Sex mit dir vorstellen. Das bedeutet nicht, dass sie <em>„jetzt und hier“</em> dazu bereit sind, aber es gehört zu ihrem Gesamtbild des Kennenlernens. Bleibt der Funke aus, dann lehnen sie weitere Treffen oft ab. <br />
<br />
<em>Tipp:</em> Versuche, die Gefühle „reifen“ zu lassen. Suche die Nähe der anderen Person. Der „Appetit“ kommt oft erst beim Essen – und die Lust entwickelt sich oft aus intimen Berührungen oder Küssen.  <br />
<br />
<strong>Maximierer – mehr fordern als mitbringen </strong><br />
<br />
Seit Jahren finden wir viele lästige Maximierer(innen) in der Manege des Dating-Zirkusses. Solche Personen vergleichen die infrage kommenden Partner(innen) mit einer illusionären „perfekten“ Person. Sie selbst glauben von sich, perfekt zu sein – und wenn nicht das, so doch ausgesprochen begehrenswert. <br />
<br />
<em>Das Urteil von Sehpferd: </em><br />
<br />
Maximierer(innen) glauben, einmalig zu sein, und sie zeigen nach Außen ein entsprechendes Selbstbewusstsein. Meist handelt es sich dabei um eine Fehleinschätzung – und  durch die Überheblichkeit wird der Partner zumeist abgewertet. Das heiß: Maximierer erkennen weder den Wert noch die Attraktivität der anderen Person an. Sich mit ihnen zu treffen, ist fast immer verschwendete Zeit. <br />
<br />
<em>Tipp: </em>Falls du auf eine Maximierer-Persönlichkeit triffst, dann versuche, das Date möglichst abzukürzen. Es hat keinen Sinn, deine Zeit mit einer Person zu verbringen, die „das Beste“ sucht, aber selbst höchstens „Durchschnitt“ ist. Wirklich herausragende Menschen treten nicht als „Maximierer" auf. <br />
<br />
<strong>Zögerliche Personen – die Furcht vor Veränderungen</strong><br />
<br />
Immer wieder stoßen wir bei Dates auf „zaghafte“ Personen, auch „Zögerer“ genannt. Sie sind unsicher, weil sie eine Verschlechterung ihrer Lebenssituation befürchten, wenn sie sich binden. Diese Personen machen es sich schwerer als nötig: Der Gewinn, mit einem anderen Menschen zusammenzukommen, ist immer mit kleinen Verlusten verbunden. <br />
<br />
<em>Das Urteil von Sehpferd: </em><br />
<br />
 Zögerern fehlen oft die Möglichkeiten, zwischen der Chance auf einen Gewinn und dem Risiko eines Verlustes abzuwägen. Wenn du zögerlich bist, hilft ein Satz: „Was kann denn schlimmstenfalls passieren?“ <br />
<br />
<em>Tipp:</em> Dem Zögerer beweisen, dass er (sie) einen Vorteil davon hat, dich kennenzulernen. Das kann einige Zeit dauern, aber es beinhaltet auch die Möglichkeit, ihn oder sie zu überzeugen. <br />
<br />
<strong>Die Kurzform: Was ist mit den drei Begriffen gemeint?</strong><br />
<br />
• Romantiker: „Ich verlasse mich zu sehr auf bestimmte Gefühle, Potenziale oder Hoffnungen statt auf die aktuelle Situation.“ <br />
 • Maximierer: „Ich konzentriere mich zu sehr auf Vergleiche oder die Suche nach der perfekten Wahl.“ <br />
• Zögerer: „Ich lasse mich zu sehr von Angst oder Unsicherheit leiten und schiebe Entscheidungen hinaus.“<br />
<br />
<strong>Die Alternative: Sei ein kluger Kenner / eine kluge Kennerin </strong><br />
<br />
Im Vergleich dazu könnte man von einem „klugen Kenner“ (oder einer klugen Kennerin) sprechen. Eine Person dieser Art kann alle dies:<br />
<br />
<em>1.	Sich selbst richtig einschätzen.<br />
2.	Andere sicher einschätzen und beurteilen.<br />
3.	Den eigenen Marktwert kennen.<br />
4.	Kompromisse eingehen, die tragfähig sind.<br />
5.	Im richtigen Moment Entscheidungen fällen. </em><br />
<br />
Insofern ist die Einteilung „der“ Partnersuchenden in Romantiker, Maximierer und Zögerer absoluter Unsinn. Sie entspricht vielmehr dem Zeitgeist, den die geschwätzigen „neuen“ Medien mit ihren Marktschreiern erst hervorgebracht haben. <br />
<br />
<strong>Ernsthafte Partnersuche ohne Luxusansprüche und falsche Hoffnungen  </strong><br />
<br />
Wer einen Partner oder eine Partnerin sucht, der betreibt etwas sehr Ernsthaftes. Er oder sie versucht, das eigene Leben zu bereichern, es neu zu gestalten und in einer veränderten Weise mit Inhalten zu füllen. <br />
<br />
Im Grunde ist es ein Frevel, von irgendwelchen „Typen“ bei der Partnersuche zu reden. Zumal, wenn man vom Ziel ausgeht: das Lebensglück mit einem anderen Menschen zu finden. <br />
<br />
<em>Der Artikel wurde am  22.7. 2026 geringfügig verändert.</em> ]]>
        </content>
        <dc:subject>dating</dc:subject>
<dc:subject>internet</dc:subject>
<dc:subject>kritik</dc:subject>
<dc:subject>soziale medien</dc:subject>
<dc:subject>tendenzen</dc:subject>
<dc:subject>typen</dc:subject>
<dc:subject>zeitgeist</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2210-Der-absolut-authentische-Klang-eine-Illusion.html" rel="alternate" title="Der „absolut authentische Klang“ – eine Illusion " />
        <author>
            <name>Gebhard Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2026-07-17T15:19:00Z</published>
        <updated>2026-07-19T09:45:41Z</updated>
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        <title type="html">Der „absolut authentische Klang“ – eine Illusion </title>
        <content type="html">
            <![CDATA[<em><strong>Der „absolut authentische Klang“ der Musik über ein technisches Medium  ist eine Illusion. Kaum jemand bezweifelt, dass es ein schöne Illusion ist. Aber wie steht es mit der Realität der Musikwiedergabe?</strong> </em><br />
<br />
Die Frage, ob du in einem Wohnraum einen „authentischen Klang“ erzeugen kannst, ist einfach zu beantworten. <br />
<br />
Wenn du, das bespielte Instrument und die musizierende Person sich im gleichen Raum befinden, ist der Klang (jedenfalls für dich) immer authentisch. Das Gleiche gilt, wenn du dich mit dem Interpreten in einer Aula oder einem Konzertsaal befindest - und ebenso dann, wenn das Konzert im Freien oder in einem Zelt stattfindet.<br />
<br />
Allerdings gilt das alles nur, wenn der Ton vom Instrument selbst abgestrahlt wird und er dein Ohr „unbearbeitet“ erreicht.<br />
<br />
<strong>Ein Konzertflügel erscheint - und sein Klang soll zu dir wandern </strong><br />
<br />
Mit einem oder mehreren Lautsprechern in deinem Wohnzimmer funktioniert das nicht. Nehmen wir als Beispiel für die Quelle der Musik einen Konzertflügel. Bei diesem Instrument wird der Schall mithilfe des Resonanzbodens auf einer sehr großen Fläche abgestrahlt. <br />
<br />
<strong>Mikrofone, Breite, Stereo und die Abmischung der Klänge</strong><br />
<br />
<figure class="serendipity_imageComment_left" style="width: 320px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:873 --><img class="serendipity_image_left" width="320" height="524"  src="https://sehpferd.de/uploads/piano_aufnahme_konterbesucher_parkett_320.jpg"  loading="lazy" alt=""></div><figcaption class="serendipity_imageComment_txt">Studioaufnahme, einen Zuhörer im Parkett simulierend</figcaption></figure>Wenn wir von einer Audio-Aufnahme reden, werden Mikrofone als „Tonabnehmer“ eingesetzt. Der Klang, der dabei aufgenommen wird, entsteht also dort, wo die Mikrofone stehen. Bei der Aufnahme von Klavierstücken werden meist zwei oder drei Mikrofone eingesetzt, die pro Kanal verschiedene Aufgaben wahrnehmen. Zunächst wird dabei der Klang aufgenommen, der in einer mittleren Entfernung zum Resonanzboden einsteht. Er ist etwas schärfer als der Klang des „gewöhnlichen“ Zuhörers im Parkett oder im ersten Rang. Dieser wird ebenfalls eingefangen, allerdings aus einer größeren Entfernung. Manchmal werden noch weitere Mikrofone eingesetzt, die für den „atmosphärischen“ Eindruck sorgen sollen. Wie diese drei Tonquellen später abgemischt werden, ist das Geheimnis der Aufnahmeleiter.	<br />
<br />
<strong>Noch ist der Klang unverfälscht, auch wenn er bereits angepasst wurde</strong><br />
<br />
Trotz dieser Manipulationen bliebt der Klang dabei unverfälscht. In der Praxis wird immer ein Sitz im Konzertsaal von guter Qualität als Referenz gewählt. Dennoch kann der Musikhörer in einem Konzert über dem Pianisten (Rang), unter dem Pianisten (erste Reihen Parkett) oder auf der gleichen Ebene mit dem Pianisten sitzen. Auch diejenigen, die nie ein Konzert besucht haben, werden mit dieser Aufnahmetechnik glücklich. <br />
<br />
Der Klang selbst kann am Mischpult Grunde in jeder beliebigen Richtung verändert werden. Das ist der Vorteil, aber auch der Fluch der Musikübertragung. Was wirklich „hinten heraus“ kommt, zeigt sich aber erst im Hörraum. Genau an dieser Stelle kommt der Lautsprecher ins Spiel.<br />
<br />
<strong>Eine kleine, kreiselförmige Schallquelle ist kein "Musikinstrument" </strong><br />
<br />
In den weitaus meisten Fällen ist ein Lautsprecher eine kreisförmige Schallquelle, die durch den Stereo-Effekt eine gewisse Verbreiterung erfährt. Auf diese Weise wird auch der Effekt einer „flächigen“ Wiedergabe beim Konzertflügel zurückgewonnen. <br />
Der Unterschied zum „Original“ besteht nun aber darin, dass der Schall sich im Wohnzimmer so ausbreitet „wie es gerade antrifft“. Egal, was du darüber denkst - er breitet sich in jedem Fall anders aus als im Freien, im Tonstudio oder im Konzertsaal. <br />
<br />
<strong>Zeit für ein Fazit - die Wiedergabe im Wohnraum </strong><br />
<br />
Ein Flügel, der über einen Lautsprecher in dein Wohnzimmer hineinschaut, kann nicht „genau so“ klingen, als würde er dort drüben auf dem Teppich stehen. Der Klang ist zwar ein Abbild des Originals, aber eines, das möglichst überall abgespielt werden kann, und eben auch auf deiner persönlichen Hi-Fi-Anlage. Die Qualität, die dabei erreicht wird, übertrifft in der Regel heutzutage die Normen für gute Musikwiedergabe bei Weitem. <br />
<br />
<strong>Für viele Musikarten reicht eine Anlage mit mittlerer Qualität </strong><br />
<br />
Preiswerte Anlagen sind völlig ausreichend für alle Arten von akustischer Musik. Die „großen Konzerte“ der klassischen Musik gelten als Ausnahme - aber sie sollten ohnehin „live“ gehört werden. <br />
<br />
Das Erstaunliche zuletzt: Solo-Instrumente, menschliche Stimmen, Kammermusik und Jazz können mit nahezu allen modernen Hi-Fi-Geräten in mittlerer Qualität hervorragend wiedergegeben werden. In den weitaus meisten Fällen sind also keine High-End-Gerät erforderlich und sogar die oftmals verpönten Regallautsprecher bringen hervorragende Ergebnisse. <br />
<br />
Ich habe für dieses Beispiel absichtlich einen Flügel gewählt, weil vielen Menschen bewusst ist, wie er in einem kleinen Raum klingen kann.<br />
<br />
Vergleiche: <a href="https://sengpielaudio.com/Klavieraufnahme.htm">Sengspielaudio.</a> <br />
<br />
<em>Hinweis: Die gezeigte Aufstellung ist eine der Möglichkeiten, ein Stück aufzunehmen, das auf einem Konzertflügel eingespielt wurde. In diesem Fall wird die Perspektive eines Zuhörers im Parkett angedeutet. Die Höhe der Mikrofone wie auch deren Entfernung vom Resonanzboden kann variieren. </em> ]]>
        </content>
        <dc:subject>flügel</dc:subject>
<dc:subject>hi-fi</dc:subject>
<dc:subject>musikwiedergabe</dc:subject>
<dc:subject>natürlichkeit</dc:subject>
<dc:subject>schall</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2206-Hi-Fi-Wie-High-ist-eigentlich-die-Fidelity.html" rel="alternate" title="Hi-Fi: Wie High ist eigentlich die Fidelity?" />
        <author>
            <name>sehpferd</name>
                    </author>
    
        <published>2026-07-11T10:58:00Z</published>
        <updated>2026-07-17T08:49:14Z</updated>
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        <title type="html">Hi-Fi: Wie High ist eigentlich die Fidelity?</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Ich beabsichtige, etwas über Hi-Fi zu schreiben, dass die meisten Menschen wirklich nachvollziehen können. Und natürlich über den Aufwand, den man mindestens betreiben sollte, um einen guten Klang im Wohnraum zu erreichen. <br />
<br />
Ich schicke schon mal einen Fachmann vor, der genau wusste, wovon er sprach:<br />
<br />
<blockquote>Bei der Hi-Fi-Wiedergabe wird … nicht der Originalklang reproduziert, sondern es soll eine beabsichtigte Illusion entstehen, die den Wunsch nach schöner und reiner Musikwiedergabe erfüllt. </blockquote><br />
<strong>Was klingt eigentlich wo "authentisch"? </strong><br />
<br />
<!-- s9ymdb:869 --><img class="serendipity_image_left" width="320" height="127"  src="https://sehpferd.de/uploads/hi_fi.jpg"  loading="lazy" alt="">Oh, ich habe viel gehört: Ein elektrischer Konzertflügel, der mit Lochstreifen gefüttert wurde – und dennoch wie ein Konzertflügel klang, weil er eben einer war. (1) Klassik-Aufführungen im Freien, in recht alten Universal-Festsälen, in Theatern, im alten Konzertsaal der  Budapester Musikakademie und in modernen Konzerthallen - zuletzt sogar in einem Theaterzelt. Jazz? Beinahe überall, auch auf Straßen, im Saal eines Rundfunksenders, in Hotelhallen wie auch im Jazzkeller. <br />
<br />
<strong>Sogar im Konzertsaal "klingt" es nicht für alle  gleich </strong><br />
<br />
So viel kann ich euch sagen: Es gibt keinen „Original-Klang“. Selbst in den besten Konzertsälen „klingt“ die Musik auf jedem Platz ein klein wenig anders. Am besten angeblich im ersten Rang - links vom Orchester. Da klingt aus akustischer Sicht durchaus plausibel und entspricht tatsächlich meinen eigenen Erfahrungen.  <br />
<br />
<strong>Die vielen Stufen der Musikübertragung </strong><br />
<br />
Das alles betraf die „natürliche Musikwiedergabe“, also die direkte Hörerfahrung. Doch ist die Wiedergabe über die vielen Stufen der Elektronik von der Original-Aufnahme bis hin zum Lautsprecher daheim wirklich "authentisch?"<br />
<br />
Jeder Techniker, Ingenieur oder Intimkenner der Musik-Verarbeitung wird euch sagen: Nein, das kann er gar nicht sein. <br />
<br />
Also reden wir mal darüber. Hast du Lust, mitzureden? Besonders, wenn du im Bereich der Akustik, Musikproduktion oder Datenübertragung tätig bist? <br />
<br />
Ich bin gespannt. <br />
<br />
<em>Zitat: HiFi-Stereo Handbuch, München 1972.</em><br />
<em>(1) Ich konnte nicht feststellen, ob es ein Welte-Mignon Konzertflügel war. Ich hörte und sah ihn in Kopenhagen, als das Museum noch aktiv war.</em> ]]>
        </content>
        <dc:subject>authentisch</dc:subject>
<dc:subject>hi-fi</dc:subject>
<dc:subject>musikübertragung</dc:subject>
<dc:subject>natürlich</dc:subject>
<dc:subject>sound</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2209-Objektivitaet-und-Musikwiedergabe-das-ist-der-Wurm-drin.html" rel="alternate" title="Objektivität und Musikwiedergabe – das ist der Wurm drin " />
        <author>
            <name>Gebhard Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2026-07-15T14:30:00Z</published>
        <updated>2026-07-17T08:48:48Z</updated>
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        <title type="html">Objektivität und Musikwiedergabe – das ist der Wurm drin </title>
        <content type="html">
            <![CDATA[Du wirst im Internet Artikel finden, in denen zunächst einige akustische, physikalische oder gehörpsychologische Begriffe erklärt werden. Diese Artikel lesen sich so, als würden sie aus einer objektiven Sicht geschrieben und sie werden aus diesem Grund auch mit physikalischen, mathematische oder ähnlichen Fakten belegt. <br />
<br />
<strong>Am Ende wird ein Produkt hervorgehoben </strong><br />
<br />
Wenn du sie tatsächlich bis zum letzten Drittel durchliest, wirst du finden, dass die Autoren mit jedem Satz auf ein Produkt hinsteuern, das die Musikwiedergabe angeblich verbessert. <br />
<br />
<strong>Auch wenn die Fakten stimmen, können die Zusammenhänge falsch sein </strong><br />
<br />
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass die Fakten meist stimmen – aber nicht die Zusammenhänge. <br />
<br />
Zumeist werden diese Behauptungen im Zusammenhang mit Lautsprecherboxen aufgestellt. Das ist verständlich, weil die Händler an einer Box, die mehrere Tausend Euro kostet, wesentlich mehr verdienen als an einer Box, die gerade mal 200 Euro kostet. Der Wurm in der Sache: Eine Lautsprecherbox muss man hören – und zwar in den eigenen vier Wänden und mit der Musik, die man wirklich kennt. Erst dann zeigt sich, ob sie für den Raum, in dem sie stehen soll, wirklich geeignet ist. <br />
<br />
Falls ihr zweifelt: Selbstverständlich gibt es physikalische Fakten - aber die sind allen Herstellern bekannt und die meisten handeln danach.  ]]>
        </content>
        <dc:subject>fakten</dc:subject>
<dc:subject>hifi</dc:subject>
<dc:subject>pr</dc:subject>
<dc:subject>wahrheit</dc:subject>
<dc:subject>werbung</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2207-Wie-klingt-eigentlich-ein-Original-Instrument.html" rel="alternate" title="Wie klingt eigentlich ein Original-Instrument? " />
        <author>
            <name>Gebhard Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2026-07-13T10:29:00Z</published>
        <updated>2026-07-16T15:53:42Z</updated>
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        <title type="html">Wie klingt eigentlich ein Original-Instrument? </title>
        <content type="html">
            <![CDATA[<figure class="serendipity_imageComment_left" style="width: 620px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:871 --><img class="serendipity_image_left" width="620" height="846"  src="https://sehpferd.de/uploads/giora_feidman2009_02_620.jpg"  loading="lazy" alt=""></div><figcaption class="serendipity_imageComment_txt">Giora Feidmann 2009 in Budapest</figcaption></figure>Instrumente klingen zunächst gar nicht. Sie werden nach handwerklichen oder computergestützten Verfahrensweisen darauf vorbereitet, dass ein geeigneter Spieler darauf Klänge erzeugen kann. Generell können Streichinstrumente auf mehrere Arten angeregt werden. Bässe beispielsweise können gezupft oder gestrichen werden, und sie „klingen“ dabei völlig unterschiedlich. Werden sie gezupft (wie im Jazz üblich) dann geht die Spielweise des Musikers besonders stark in den Klang ein. <br />
<br />
<strong>Menschen prägen den Klang </strong><br />
<br />
Die Art, wie die Hand des Musikers mit dem Instrument umgeht, gilt natürlich auch für andere „Streichinstrumente“ und außerdem für Klaviere und Schlagzeuge. <br />
<br />
<strong>Wie man hineinbläst, so schallt es heraus </strong><br />
<br />
Weniger bekannt ist, dass der Ton von Holz- und Blechblasinstrumenten von der Art abhängt, in dem das Instrument „geblasen“ wird. Ein Beispiel ist die Trompete, bei der das Mundstück in so enger Verbindung mit den Lippen steht, dass der Klang mit den Lippen „eingefärbt“ werden kann. Bei Holzbläsern ist dies etwas anders, aber dennoch können auch sie die Klangfarbe ihrer Instrumente erheblich verändern, beispielsweise bei der Klarinette. Sie „klingt“ deswegen bei Sinfonien anders als im Jazz oder in der Klezmer-Musik.<br />
<br />
<strong>Kein einheitlicher Klang bei Musikinstrumenten</strong><br />
<br />
Die wenigen Instrumente, die ich genannt habe, mögen ausreichen, um zu beweisen, dass es keinen einheitlichen Klang der Original-Instrumente gibt. Bei der Aufnahme eines Musikstücks wird ja auch nicht beurteilt, wie ein Instrument „klingt“, sondern dass es so klingt, wie es tatsächlich angespielt wurde. <br />
<br />
Musikalische Töne lassen sich auch auf Nicht-Musikinstrumenten erzeugen: auf Ölfässern, mit „singenden“ Sägen oder auf einer Glasharfe. <br />
<br />
Vergessen sollten wir auch nicht, dass die menschliche Stimme in vielen Varianten Töne erzeugt. <br />
<br />
Die Qualität der Musik im Original war und ist nicht immer eine Frage der exzellenten Aufnahmetechnik, sondern viel mehr eine Frage, wie sich die Musiker am Tag der Aufnahme gefühlt haben. Auf diese Weise sind Raritäten entstanden, zum Beispiel „Jazz at Massey Hall“. <br />
<br />
<em>Bild: Der Klarinettist Giora Feidman 2009 in Budapest &copy; 2026 by Gebhard Roese</em><br />
 ]]>
        </content>
        <dc:subject>instrumente</dc:subject>
<dc:subject>klang</dc:subject>
<dc:subject>orchester</dc:subject>
<dc:subject>Original</dc:subject>

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        <link href="https://sehpferd.de/index.php?/archives/2208-Hoerst-du-Toene.html" rel="alternate" title="Hörst du Töne?" />
        <author>
            <name>Gebhard Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2026-07-14T09:33:00Z</published>
        <updated>2026-07-16T15:51:53Z</updated>
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        <title type="html">Hörst du Töne?</title>
        <content type="html">
            <![CDATA[<figure class="serendipity_imageComment_center" style="width: 1024px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:872 --><img class="serendipity_image_center" width="1024" height="931"  src="https://sehpferd.de/uploads/ein_mensch_hoert_einen_pianisten.jpg"  loading="lazy" alt=""></div><figcaption class="serendipity_imageComment_txt">Das Hören ist ein sehr komplizierter Vorgang</figcaption></figure>Wahrscheinlich hörst du die Laute der Menschen. Vielleicht siehst du dabei ihre Gebärden. Beides zusammen macht noch keinen menschlichen Dialog aus. Denn um jemanden „zu verstehen“ brauchst du noch die Sprache, oder technisch ausgedrückt – zwei übereinstimmende Zeichenvorräte. Sie bestehen aus Buchstaben, Wörtern und Sätzen. Die gute Nachricht: Menschen können sich über Worte austauschen und dabei Gemeinsamkeiten finden. Das ist toll, denn so entstehen Freundschaften und dauerhafte Beziehungen.<br />
<br />
<strong>Das Gehirn entscheidet, was und wie wir hören</strong><br />
<br />
Wenn wir genauer hinsehen, hat dies zwar etwas mit dem „Hören“ zu tun, aber die Informationen müssen erst „bearbeitet“ werden. Das erledigt unser Gehirn gewöhnlich sehr zuverlässig, manchmal aber auch ziemlich hakelig. Das Gehirn ist immer verwirrt, wenn es etwas nicht genau erkennen kann – ein Fremdwort zum Beispiel oder eine Fremdsprache. Manchmal schadet das, aber oftmals können wir uns aus dem Zusammenhang erklären, was ein Wort bedeuten soll. <br />
<br />
Beim Musikhören ist die Sache so ähnlich. Wir hören zwar ein Musikstück mit dem Ohr, aber das reicht auch hier nicht. Unser Gehirn versucht, die Töne, Tonfolgen, Geräusch und Rhythmen miteinander zu verbinden und sucht nach Gemeinsamkeiten mit dem Bekannten. Manchmal gelingt dies beim Erwachsenen sofort, gelegentlich erst nach mehrfachem Hören und häufig gar nicht. <br />
<br />
<strong>Natürliche Töne und die Erinnerung an Tonfolgen</strong><br />
<br />
Der Grund liegt einerseits in der Evolution, die dafür gesorgt hat, dass wir bestimmte Rhythmen, Tonhöhen und Tonfolgen als „natürlich“ wahrnehmen. Andererseits spielt eine erhebliche Rolle, wie wir „Musik“ in jungen Jahren erlebt haben – sei es als Zuhörer, Sänger oder Spieler. Das mag der Grund sein, warum manche Menschen sogenannte „klassische Musik“ hören wollen, andere eher Schlager oder echte Volksmusik und wieder andere Jazz oder Rock. <br />
<br />
Eine weitere Frage ist, ob man die Musik unmittelbar so erlebt hat, wie sie gespielt oder gesungen wird – oder ob man sie ausschließlich aus Medien kennt. Am Schluss dieser Kette steht die Frage: Wenn wir sie ausschließlich über Medien gehört haben, wie authentisch war dann die Wiedergabe? <br />
<br />
<strong>Kontroverse Ansichten über die Wiedergabe von Tönen</strong><br />
<br />
Die letzte Frage wird recht kontrovers beantwortet. Dem alten Dampfradio oder einem vergleichbaren tragbaren Radio (Kofferradio) fehlten manche Obertöne und Bässe. Moderne Hi-Fi „High-End“-Anlagen geben das wieder, was aus dem Mischpult kommt – also eine Musik, die bereits auf bestimmte Hörgewohnheiten zugeschnitten wurde. <br />
<br />
<strong>Streitpunkt MP3-Formate</strong><br />
<br />
Interessant ist auch, dass die meisten der heutigen Musikstücke im MP3-Format übertragen werden. Diese Komprimierung überträgt nur etwa 15 Prozent der „authentischen“ Aufnahmen. Vielen Menschen erscheint der „Sound“ aber als „qualitativ hochstehend“. <br />
<br />
<strong>Wie kommunizieren wir über Musik?</strong><br />
<br />
Kehren wir zurück zum Menschen: Einem Musiker oder einem Chormitglied kann man vorspielen oder vorsingen, wie man etwas „hören will“. Die meisten Zuhörer können (und wollen) das gar nicht wissen. Sie wissen nur, wie sie selbst etwas hören. Sobald sie darüber kommunizieren, geht etwas von der musikalischen Empfindung verloren. <br />
<br />
Interessant dürfte auch sein, dass wir uns bei Musik so gut wie nie an die Klangqualität erinnern können. Stattdessen erinnern wir uns an die Struktur der Musik, also an Rhythmen, Melodienfolgen, Gesangstexte und dergleichen. <br />
<br />
Das ist ganz ähnlich, als wenn man jemandem ein Gefühl erklären will. Je mehr Worte man dafür benötigt, umso mehr wird das Gefühl verfälscht. <br />
<br />
<em>Bild: Aus Fritz Kahn: "Das Leben des Menschen", Stuttgart 1929, Grafik von Fritz Schüler.<br />
Kontrovers erläutert: Im Deutschlandfunk <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/mp3-und-die-folgen-100.html">Kultur</a>. </em> ]]>
        </content>
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