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Dem liberalen Geist eine Stimme geben - das ist sehpferd

Und nochmals die "Norwegische Lösung" - zieh den Netzstecker!

Aus dem Urlaub zurück - und das schwierigste Objekt im häuslichen Unterhaltungsbereich gibt keinen Pieps mehr von sich, die Sat>IP-Anlage, die seit der Anschaffung der richtigen Hardware seit etwa einem halben Jahr perfekt lief.

Na gut - da ist eine Botschaft: „Server nicht gefunden“. Die Kontrolle zeigt: Ja, Server da. kein Internet-Anschluss. Auf den habe ich bei der Installation des Parallel-Netzes ohnehin verzichtet - aber verflixt, was ist der Grund?

Oh ja, ich erinnere mich: die „Norwegische Lösung“. Nein, nicht beim Endgerät - das wäre ja zu einfach gewesen. Sondern rauf auf den Dachboden, wo das Sat-Signal ins IP-Signal gewandelt wird. Stecker raus - einen Moment warten - Stecker wieder rein.

Und siehe: Das Endgerät empfing wieder Signale.

Sat > IP - und DVB-T2 Update

Wir ihr vielleicht gelesen habt, versuchte ich jahrelang, eine Set-Box (Reveiver) für Sat > IP zu einer vernünftigen Funktion zu überreden. Zunächst per WLAN, was selbst bei besten Verbindungen mit hervorragenden Übertragungseigenschaften nicht zufriedenstellend funktionierte. Dann, nach langem Zermürben des Gehirns, komplizierten Einstellungen am Gerät und einer alternativen Verbindung über das Stromnetz schaffte ich es, ein halbwegs stabiles Bild zu bekommen. Von dem übrigen Ärger mit dem Gerät mal ganz abgesehen.

Panasonic kann es

Erst nach langem Zögern habe ich auf Panasonic zurückgegriffen, und ganz offen gestanden hatte ich einen Horror davor, das TV-Gerät zu konfigurieren. Dies allerdings erwies sich als unnötig: Sofort wurde mein heutiges Basisgerät, ein DIGIBIT TWIN, erkannt und automatisch konfiguriert. Sodann begann der Suchlauf, und dabei wurden alle mir bekannten ASTRA-Sender erfasst.

Erstaunlich gute Bildqualität

Die Qualität ist erstaunlich gut, und sobald das Gerät betriebsbereit ist (das dauert ein paar Sekunden) sind auch die Umschaltzeiten kurz. Ich finde, dass die Favoriten ein bisschen versteckt sind - aber das kann ich ertragen. Ton- und Bildqualität sind einwandfrei - und das ist, nach meinen bisherigen Erfahrungen mit SAT > IP, ein wirklicher Gewinn.

Und geht auch das DVB-T2 HD?

Und DVB-T2? Wer mich kennt, weiß um die Besonderheit meines Standorts: Er ist DVB-T2-unfreundlich (schwaches bis mittleres Signal). Und wer es gelesen hat: Eine völlig überteuerte „Markenantenne“ mit Verstärker ergab nichts als ärgerliche Empfangsergebnisse.

Das Problem wurde damals mit einer Billig-Antenne gelöst - kein „Wunder der Technik“, sondern nur eine deutlich sinnvollere Konstruktion.

Der Suchlauf ergab eine Fülle sinnvoll nutzbarer ARD- und ZDF-Sender, die in ganz ausgezeichneter Qualität empfangen werden können. Ruhiges, störungsfreies Bild ohne Probleme in HD-Auflösung.

Female Empowerment – intellektuelles Dummgeschätz?

In einer der letzten Wochen habe ich den Begriff ein paar Dutzend Mal gehört: Female Empowerment. Damit hoffte der Fernsehsender, „Vox“ seiner weiblichen Klientel sozusagen die „Emanzipationsimpfung“ zu geben. Sie hilft zwar nicht gegen „Female Shopping“ (1) und „Female defined Wedding“ (2), macht sich aber gut. Redet nicht „jede Frau“ davon?

Worüber angeblich „jeder redet“ ist nicht immer das, worauf es ankommt. Ich erinnere mich an Zeiten, in denen „jeder“ über „Selbsterfahrung“ gesprochen hat. Es war ein entsetzliche dummes, intellektuell erscheinendes Gelaber. Auf Partys der Schickeria machte es sich gut, „den“ Guru zu kennen, der damals eine ganze Generation von Psychotherapeuten beeinflusste.

Heute liest sich das so (3):

Heute hat aber insbesondere „Female Empowerment“ beziehungsweise „Woman Empowerment“ Einzug in die öffentliche Diskussion gehalten. Starke, selbstbewusste Frauen, die für ihre Gleichberechtigung, Rechte und Freiheiten kämpfen, sind die Vorreiterinnen der Bewegung – von Aktivistinnen über Politikerinnen bis hin zu Stars, welche die Aufmerksamkeit immer wieder auf dieses wichtige Thema lenken.

Wie man/frau "öffentliche Diskussionen" erzeugt

Die öffentliche Diskussion? Bedeutet das nicht, dass Kampagnenreiterinnen, teils mit Hilfe von PR-Beraterinnen, soziale Netzwerke mit Themen überfluten, die dann über Journalistinnen wieder ans Volk gebracht werden? Und die sogenannten „Stars“? Greifen die nicht liebend gerne auf, worüber gerade alle reden?

Selbstbewusstsein gewinnen - das ist im Grunde alles

Jeder Mensch kann gewinnen, wenn er oder sie selbstbewusst auftritt. An sich selbst und die eigene Meinung zu glauben, kann sehr hilfreich sein - vor allem, wenn du dadurch einen persönlichen Gewinn erzielst. Aber das kann jede und jeder- er/sie muss sich nur trauen, es zu tun.

Phrasen, Party-Geschwätz, und Umsatz

Was bleibt? Ein dummes Party-Gewäsch. Die üblichen Phrasen der Pseudo-Intellektuellen und Kampagnenreiter - und ein gutes Geschäft für alle, die „Empowerment“ in Seminaren anbieten.

Schön wäre, wenn wir über tatsächliche Erfolge reden würden. Und etwas mehr über Fakten. Denn „Empowerment“ ist heute kaum mehr als ein Schlagwort - und von dergleichen haben wir wirklich gerade genug.

(1) Weiblich definierter Kleider-Einkauf. (Verballhornung)
(2) Weiblich definierte Hochzeitsrituale. (Verballhornung)
(3) Zitat aus "women.at"

Keine Angst, etwas „Falsches“ zu sagen

Gipsy Music -2006 in Budapest
Etwas „Falsches“ zu sagen, bedeutet eigentlich, etwas unzutreffendes von sich zu geben. Doch mehr und mehr wird das „Falsche“ zu einem Tabu: Wann immer ein Mensch, der eine Gruppe betroffen reagieren könnte, wird geschliffen, gefeilt und geschraubt. So lange, bis Wörter gar nichts mehr bedeuten - außer vielleicht in der von Ideologien unterwanderte Soziologie, die ohnehin glaubt, die Weltherrschaft über das Wort antreten zu dürfen. Mir ist klar, dass die nicht alle tun - aber jene, die ständig unsere Begriffe in ihre Sinne zu beeinflussen versuchen, müssen eben auch Ideologinnen und Ideologen genannt werden.

Zu viel des Guten im Deutschen?

Da ich viele populärwissenschaftliche Artikel aus dem Englischen übersetzte, weiß ich nie, ob Professor X eine Frau oder ein Mann ist. Manchmal sagt es mir der Vorname, mal ein „she“ oder „he“, doch oft muss ich ein Bild des Menschen im Internet suchen, um zu übersetzen: „Wie Frau Professor X. im Interview sagte“. Oder eben: „die Professorin Dr. X.“ Das ist ein alter Hut, nichts wirklich Neues. Aber es wirft möglicherweise einen Schatten auf die übertriebene deutsche "Gendergerechtigkeit". Denn im Grunde ist „genderneutral“ nur interessant, was Professor X. sagte, und nicht, ob es sich um Frau oder Mann handelt.

Der "Mohr" ist kein Schimpfwort - und was ist mit dem "Cigan"?

Klar - das „N“-Wort sollte man aktuell niemals sagen. Aber in der Literatur vergangener Tage steht es eben so - dass muss selbst jemand begreifen, der sich intensiv „gegen Rassismus“ engagiert. Der „Mohr“ existiert weiter - wenigsten im Mohr von Venedig“ (The Moore of Venice). Er ist sicher eine Verballhornung des „Mauren“, hat aber nichts mit dem „N“-Wort zu tun. Das Z-Wort ist auf keinen Fall „rassistisch“, auch wenn es so wirkt. Es ist der Cigan, englisch „Gipsy“. „Sinti und Roma“ benutzt man im Offizialdeutsch, aber die Begriffe sollen ohnehin unzutreffend sein. Um aus der Unsitte des gereinigten und weichgespülten Deutsch herauszukommen, sagen die meisten Konzertveranstalter heute ohnehin „Gipsy“. Gipsy-Music“ ist eben kürzer als „Klänge und Gesänge der Sinti und Roma“.

Der "Osten" und sein "Fidschi"

Und obgleich dies manche Menschen bewegt, ist es nicht das Schlimmste, noch ethnisch zweifelhafte Begriffe zu benutzen. In „Neufünfland“ aka Ostdeutschland aka Mitteldeutschland ist der „Fidschi“ ein „Fidschi“, obwohl er sich deutlich als Vietnamese zu erkennen gibt. Das ist - streng genommen - nichts als eine bewusste Entehrung. Und es ist sicher verwerflicher, als einen Eskimo immer noch Eskimo zu nennen statt „Inuit“.

Erst ,wenn ein Wort zu Hetze wird, lauern Gefahren

Was spricht dagegen, nahezu alles zu sagen und es so zu sagen, wie einem der Schnabel gewachsen ist? Der einzige Einwand, der zählt, ist doch: Wenn sich einzelne Hetzer zu Banden zusammenfinden, dann ist „Schluss mit lustig“. Wenn also jemand hetzt, und dabei andere aufhetzt, dann muss auch der Liberale eingreifen.

Populäre Angriffe auf Männer und "CIS-Menschen"

Hetze ist, „weiße ältere Heterosexuelle“ oder gleich alle „CIS-Menschen“ zu verdammen. Wer Frauen gegen Männer aufhetzt, ist ebenso zu verachten wie jemand, der Männer gegen Frauen aufhetzt. Und wenn jemand seine oder ihre Wissenschaft dazu missbraucht, Ideologien in die Welt hinein zu schleudern, dann sollten ihn die Kolleginnen und Kollegen mahnen, dies doch bitte zu unterlassen. Die pure Ideologie als Wissenschaft zu vermarkten, ist eigentlich verachtenswert.

Warum wir keinerlei Extremismus unterstützen sollten

Was wir sagen dürfen und was nicht, steht im Grundgesetz - basta. Und was vereinzelte Soziologinnen und Soziologen, Feministinnen und Maskulinisten und sonstige Ausrufer von uns fordern, ist optional. Wir müssen uns nicht daran halten. Wir sollten nicht einmal auf sie hören, geschweige denn, uns ihrem Sprachgebrauch unterwerfen. Und wenn wir mal etwas sagen, was andere missfällt - dann ist es eben so. Eine absichtliche Beleidigung ist damit nicht verbunden.

Ich sah gestern: „Nur nichts Falsches sagen“ (SWR)

Vermuten, Errechnen und Codeschlösser

Gestern sah ich ausnahmsweise mal RTL, die Show, bei der eine Frage das Motto ist: „Wer wird Millionär“.

Herr Jauch stellte die Frage, wie viel Zeit ein Codeknacker wohl benötigen würde, um einen vierstelligen Code herauszufinden, konkreter:

Wie lange ein Dieb für das Öffnen eines Zahlenschlosses mit vierstelligem Code maximal braucht, wenn er pro Sekunde eine Kombination schafft.

Ich muss sagen, dass ich an der Frage nicht sonderlich interessiert war: musste man eben errechnen. Wie viele Sekunden hat eine Stunde? Ja, ja, das sollte man wissen, klar. Aber auch mir fiel es nicht sofort ein. Ich beschäftige mich nicht den ganzen Tag mit Zahlen.

Vermutungen kontra Zahlen

Der Pfarrer vermutete zunächst falsch, und ließ sich zunächst auch nicht davon abbringen, auf seinen Vermutungen zu beharren. Das Interessanteste aber war, dass er sich nicht zum Rechnen bewegen ließ. Denn „so etwas“ ließe sich natürlich relativ leicht errechnen. Doch die einzige Hürde bei den möglichen Antworten war, dass man Sekunden in Stunden umrechnen musste, um in die Nähe der Antwort zu gelangen. Das hätte vollends gereicht. Schließlich half ein Joker mit der Formel aus, die man dazu benötigen würde - sie ist sehr einfach.

Im Internet erklärt dies eine Mathematikseite durchaus richtig, aber es wäre auch einfacher gegangen: Die höchste Zahl, die sich auf einem vierstelligen Codeschloss, das im Zehnersystem (1) arbeitet, eingeben lässt, ist 9999. Nun muss man aber berücksichtigen, dass theoretisch auch die „0000“ möglich wäre, also wären es auch auf diese Weise 10.000 Möglichkeiten. Dennoch ist die höchste darstellbare Zahl mit vier Ziffern eben „9999“.

Doch warum schreibe ich dies? Weil Fakten vor Vermutungen gehen sollten. Eine „gefühlt große Zahl“ ist kein Argument, egal, wie unsere Themen gerade heißen. Gerade dieser Tage interpretiert jeder in jede Zahl das hinein, was er gerade herauslesen möchte - und das gilt für viele Bereiche.

(1) Wenn ein Code vier Stellen hat, bedeutet dies nicht automatisch, dass er im Dezimalsystem arbeiten muss.