Skip to content
Dem liberalen Geist eine Stimme geben - das ist sehpferd

Massiver Fehler in unserer Software

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

in der Software Serendipity ist ein massiver Fehler aufgetreten, der sich bis heute 19:30 Ortszeit nicht lokalisieren ließ. Deshalb habe ich die "Notbremse" gezogen und heute nichts veröffentlicht. Nun allerdings habe ich ihn in der Datenbank gefunden und repariert. So ein bisschen IT-Erfahrung steckt eben doch noch in mir.

Es geht also weiter ... ich entschuldige mich und ich komme morgen auf euch zurück.

Beste Grüße

Gebhard Roese

Um niemanden bloßzustellen, will ich die Antwort des zuständigen Systemadministrators auf meine Beschwerde hier nicht veröffentlichen. Aber es wäre einen Artikel unter der Rubrik "Services, Hotline & Co" wert. Liebe IT-Experten, wenn ihr irgendwo im Service seid: Erst überprüfen, dann nachdenken, dann Kunden anschreiben.

Fake News im Namen der Techniker-Krankenkasse

Wer mit absoluten Zahlen statt mit der Bewertung von Daten und Fakten herumhantiert, hat bei den „bildungsfernen“ Menschen ein leichtes Spiel. Und irgendwie können sich die Einrichtungen, die davon betroffen sind, nicht einmal wehren gegen die Fake News (1) in den sogenannten „Sozialen Medien“. Dieser Tage flatterte wieder einmal eine Gratiszeitung ins Haus, die dies belegt. Die Rede ist von „Impfschäden“.

Die Wahrheit ist: Es handelt sich nicht um Impfschäden, sondern um Verdachtsfälle. Wer geimpft wurde, der weiß ohnehin: auf Impfnebenwirkungen wird stets hingewiesen - die meisten der Fälle landen aber nicht beim Arzt.

Falls sie dort doch bekannt werden, rechnet der Arzt sie ab. Was abgerechnet wird, kann zwar ausgewertet werden, ist aber höchst unscharf.

Die neutrale Bewertung ist daher (Zitat):

Die Abrechnungsdaten der Techniker Krankenkasse lassen keinen Rückschluss auf die Schwere der Nebenwirkungen zu und sind kein Beleg, dass die Covid-19-Impfungen gefährlicher sind als andere Impfstoffe.

Allerdings lassen sich viele Menschen von großen Zahlen ohne Zusammenhang beeinflussen. Und genau an diesem Punkt setzt die Desinformation ein.

Wer wirklich etwas Konkretes wissen will, muss sich schon die Mühe machen, die Fakten herauszufinden. Zum Beispiel in diesem Faktencheck, aus dem auch das Zitat stammt..

(1) Als Fake News werden nicht nur Falschmeldungen, sondern auch wissentlich fehlerhafte Interpretationen bezeichnet.

Die Pseudo-Narzisstin

Die meisten Menschen, die als „Narzissten“ bezeichnet werden, sind in Wirklichkeit keine. Gewöhnliche Mitmenschen verpassen ihnen das „Etikett“, und klebt es einmal auf einer Person, so ist sie bereits abstempelt.

Reden wir also von Pseudo-Narzisstinnen und Pseudo-Narzissten. Die meisten Autorinnen und Autoren setzen beim Geschlecht den Hebel an: Frauen sind dabei grundsätzliche „andere Narzissten“ als Männer. Beispielsweise so:

Sie denken, dass sie nur gemocht werden, wenn sie etwas Besonderes sind. Die äußere Fassade sei ihnen extrem wichtig. Schönheit, Schlankheit, Jugendlichkeit – alles müsse perfekt sein.

Vielfach wird gesagt, Frauen seien eher „innere Narzisstinnen“. Sie fühlen sich glücklich, wenn sie bewundert und anerkannt werden, und dazu gehöre nun eben auch „das Aussehen“ und „oberflächliche Werte“, die andere an ihnen bewundern. Diese Aussage ist allerdings so allgemein, dass sie für Pseudo-Narzisstinnen und auch für Frauen gilt, die von Psychiatern so eingestuft werden.

Narzissten - anderes Geschlecht, andere Eigenschaften?

Die Trennung nach Geschlechtern könnte darauf zurückzuführen sein, dass zu einem „richtigen“ Narzissten ein machtvoller Job gehört. Die gottähnliche Großartigkeit, die viele männlich Manager an den Tag legen, ihr neurotisches Potenzial und ihre innere Unsicherheit sind oft beschrieben worden. Diejenigen, die solche Tendenzen haben, erkennt man schnell: Sie fordern Bewunderung ein, manipulieren, kanzeln andere ab und holen sich ihre private Selbstbestätigung durch Kindereien.

Frauen als Managerinnen - Größenwahn inklusive?

Handeln Frauen, die solche Positionen annehmen, wirklich anders? Vergessen wir nicht, dass „Narzissmus“ häufig bei „großen Mackern“ festgestellt wurde – von diesen stammen auch letztlich die Kriterien. Dabei ergibt sich die Frage, ob solche Positionen überhaupt angestrebt werden, wenn die Person nicht von vornherein einen Größenwahn verspürt. Überhaupt war und ist die Frage, wie viel Selbstherrlichkeit eine Person haben soll, darf oder kann, die auf einer hohen Hierarchiestufe steht.

Ja mehr Frauen in Führungspositionen kommen, umso mehr wird sich erweisen, wie eiskalt, unberechenbar und unbelehrbar sie sind. Oder, im positiven Sinne gesprochen, wie visionär, fordernd oder gar messianisch ihre Ausstrahlung ist. Sie werden aller Voraussicht nach nicht von „weiblichen Motiven“ geprägt sein und nicht wegen ihrer schönen Beine oder ihres schönen Hinterns bewundert werden wollen.

"Weiblicher" Narzissmus?

Was jetzt über „weiblichen Narzissmus“ geredet wird, spricht eher für das Mode-Püppchen, das Körper und Klamotten spazieren führt. Oder für die Edelschlampe, die stolz daraus ist, dass jeder Mann sich die Finger nach ihr leckt. Oder eben auch für die „klassische“ Zicke oder „Drama Queen“ die sich daran freut, wenn andere ihre Allüren aushalten müssen.

Das „Innere“? Die Psychologie spricht von „fehlendem Selbstwertgefühl“ und meint damit, dass sich die Person ihres eigenen Wertes nicht bewusst ist. Diese Personen beziehen ihre Wertigkeit aus der Bewunderung durch andere. Ob man sie bewundert, hasst oder belächelt – sie wertend dies als Bestätigung ihrer Sucht, auf der Rampe zu stehen und ihre Show abzuziehen - im Bösen wie im Guten.

In die DMs sliden - der absolut schreckliche Slang

Eine der fürchterlichsten Wortschöpfungen in den sogenannten „Sozialen Medien“ ist „in die DMs sliden“ (englisch: Slide into the DMs). Sie ist deswegen so hirnlos, weil sie zwei Begriffe enthält, die nicht selbsterklärend sind und die zusammengenommen nicht in die deutsche Sprache passen. Sinngemäß übersetzt heißt es „in die direkte (private) Nachricht hineinschlittern“. Den verborgenen Sinn erklärt allerdings nur das „Urban Dictionary“, und zwar so:

Über die „private Nachricht“ soll „Beute gemacht werden“.

Es ist also eine Form der „Anmache“. Höflicher könnte man sagen. Es ist ein „Flirtversuch“.

Dürftige Erklärungsversuche überall - was ist nun "In die DMs sliden"?

Der Begriff wird auf zahllosen Webseiten dürftig erklärt, wobei „direct Message“ oft mit „Direktnachricht“ übersetzt wird. Im Deutschen ist das Wort „direkt“ allerdings nicht sehr gebräuchlich, außer in einem weiteren Begriff aus dem englischsprachigen Bereich: Direktmarketing. (Auch: Direktmailing und ähnlich). Da wirkt es stimmig, weil beide Wortteile aus dem Englischen stammen.

Nun, neutral gesprochen, ist es eine gezielte Botschaft an eine Person. Sie wird aber im Rahmen eines Dienstes veröffentlicht, der eigentlich für die Ausstreuung von Kurznachrichten verwendet wird. Die Ausnahmen, die nicht öffentlich werden sollen, heißen deshalb „Direktnachrichten.“.

Der Zusatz „schlittern“(gleiten) ist umgangssprachlich und ist im Grunde bedeutungslos, wenn man nicht weiß, dass es sich um eine (meist sexuell motivierte) private Kontaktaufnahme handelt.

Der DUDEN sagt aus, dass es sich bei der privaten Kurznachricht um einen Begriff aus den sogenannten „sozialen Medien“ handelt, und zwar (2):

(in einem Kurznachrichtendienst) eine Kurznachricht, die nur an eine Person oder einen begrenzten Kreis von Empfängerinnen und Empfängern gesendet und nicht veröffentlicht wird.

Nun habt ihr es offiziell. Ich hoffe, das ihr den Begriff „in die DMs sliden“ niemals benutzen werdet.

(1) Urban Dictionary Es gibt dort weitere Definitionen ähnlichen Inhalts.
(2) Duden - Direktnachricht

Das Bachmannsche Haus zu Altenburg

Die große, verglaste Veranda nach hinten heraus
Die Seifensiederei Otto Bachmann in Altenburg fällt auch heute noch auf - obgleich der Zahn der Zeit an diesem denkwürdigen, äußerst soliden Gebäudes inzwischen erheblich genagt hat. Ohnehin gehört die Johannisstraße ohnehin nicht gerade zur „guten Stube“ der Stadt, die ohnehin immer noch unter der DDR-Vergangenheit leidet. Das bedeutet: viele erhaltenswerte Gebäude, kaum Interessenten dafür.

Zum Tag des offenen Denkmals gab man den Blick ins Innere frei - hier die wunderschönen Fenster vorne und hinten.

In der "Belle Etage"

Oh, ich hatte euch etwas vorenthalten: Die Fassade, wie sie heute aussieht. Die rechte untere Ecke musste etwas retuschiert werden.
Das Haus des Seifensieders, von der gegenüberliegenden Straßenseite gesehen.