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Dem liberalen Geist eine Stimme geben - das ist sehpferd

Emotionale Energie tanken

Fachwerk, enge Gassen - und viel Rücksicht auf andere nehmen
Ich war gerade in Bad Windsheim um emotionale Energie zu tanken, und dabei entstand dieses Bild. Auf den engen Straßen, die größtenteils in beide Richtungen befahren werden konnten, vertrugen sich erstaunlicherweise alle - Automobilisten, Radfahrer, Fußgänger und sogar Hunde.

Aufnahmen mit Sony XPERIA 5 III

Habe ich den Tag der Pressefreiheit vergessen?

Habe ich den Tag der Pressefreiheit vergessen? Auf keinen Fall ... und heute wurde eich sogar daran erinnert.

Heute hat mich jemand gefragt, ob ich die Berichterstattung in der Presse hier in Deutschland nicht doch für „gelenkt“ halte. Und ich habe geantwortet, was ich schon oft gesagt habe: Im liberalen, demokratischen Staat, in dem man die Wahl hat, welche Medien man nutzt, sollte man auch von der Vielfalt Gebrauch machen.

Verrohte Presse - welche Rolle spielt das Internet?

In den letzten Jahren hat das Internet die Presse verroht - auch in der Demokratie. Meldungen werden danach bemessen, wie oft sie gelesen werden. Als Folge davon spielen viele Medien „Jahrmarkt“: Die lautesten Schreier mit den spektakulärsten Überschriften scharen die Massen um sich. Und nein, es sind nicht nur die „üblichen Verdächtigen“, die beim Bäcker auf dem Tresen liegen. Mittlerweile sind es bestimmte Presseimperien und einzelne Verleger, die ganz bewusst marktschreierisch auftreten.

Warum lest ihr sie? Weil sie die „Größen“ des Sports, des Fernsehens oder der Filmbranche herausstellen? Gibt es für euch keine anderen Themen? Oder wollt ihr ständig eure Vorurteile bestätigt bekommen? Zum Beispiel durch Redakteure, die in den Ritzen zwischen den Pflastersteinen herumkratzen, um eine angebliche Sensation auszugraben?

Stolperstein "soziale Medien"

Und eure „geliebten“ sozialen Medien? Sind sie nicht die Transporteure jeglichen Drecks, der von irgendwo eingeschwemmt wird? Und wollt ihr wirklich den Menschen „glauben“, die dort nichts als ihre Eigeninteressen vermarkten? Menschen, die daran verdienen, euch etwas einzureden oder aufzuschwatzen?

Die Vielfalt ist gegeben - doch verantwortlich bist DU selbst

Hallo? Ihr seid für die Pressefreiheit verantwortlich, so wie ich und Tausende anderer „kleiner“ Journalisten. Ihr könnt BBC und „Deutsche Welle“ hören, wenn ihr es ein paar Nummern größer wollt. Und zur Pressefreiheit gehört auch die Meinungsfreiheit, ganz sicher. Aber seid ihr euch auch bewusst, dass gerade die Meinungsfreiheit von den Feinden der Demokratie und des Liberalismus durch falsche Behauptungen unterwandert wird?

Auch Europa genießt nicht durchgehend Pressefreiheit

Machen wir den Rest kurz: Deutschland liegt im Rang der Pressefreiheit zwischen Island und Osttimor auf Platz 15. Sowohl Frankreich wie auch das Vereinigte Königreich schneiden schlechter ab. Unter den europäischen Ländern fällt auf, wie schlecht es mit der Pressefreiheit in Italien aussieht, von Polen und Ungarn ganz zu schweigen.

Blogger kämpfen seit der Erfindung des Blogs um die Pressefreiheit – jedenfalls die meisten. Der Rest betreibt kommerzielle Propaganda aus Eigennutz. Wie man es auch sehen mag – ethisch korrekt ist das nicht.

Der Abend des ersten Mai

Rote Abendstimmung mit Baum
Warum nicht einmal zeigen, wie friedlich der 1. Mai sein kann? Ja sicher, ich war wieder auf Hundespaziergang. Diesen Baum im Abendlicht habe ich erst gesehen, als ich mich umgedreht habe.

Aufnahmen mit Sony XPERIA 5 III

Erfolg - das missbrauchte Wort

Eines der am meisten missbrauchten Wörter ist „Erfolg“. Dieser Tage wurde ich wahrhaftig gefragt, wie die „moderne Psychologie“ den Erfolg erklärt.

Na, wir hübsch. Da wirft jemand einen Begriff auf, der keine gesicherte Bedeutung hat, aber viele Illusionen weckt: Erfolg.

Klare Ansage - das Wort sagt: Auf eine Handlung folgt etwas, das die Handlung rechtfertigte. Oder, stark modernisiert: wenn wir ein gesetztes Ziel erreichen.

Die modernen Schwafler nutzen das Wort, um etwas ungeheuer Grandioses zu unterstreichen: An die Spitze einer Hierarchie zu gelangen, beispielsweise. Und dann ballern sie mit allerlei dummdreisten Behauptungen auf die armen „Loser“ ein. Doch halt: Das Dasein des gewöhnlicher „Losers“ lässt sich natürlich verändern. Man muss nur … irgendetwas kaufen. Bücher, Seminare, am besten gleich eine ganze Ideologie. Oder selber denken, was in Internet-Zeiten leider etwas aus der Mode gekommen ist.

Halt. Stopp. Bis hierher und nicht weiter.

Erfolg, liebe Mitmenschen, besteht darin, ein Ziel zu erreichen. Möglichst eines, dass du auch erreichen kannst.

Wer, sagen wir einmal, durch eine Prostataoperation an Inkontinenz leidet, empfindet als Erfolg, wenn er wieder „normal“ pinkeln kann. Solche Beispiele aus dem Gesundheits- und Sozialwesen gibt es zuhauf. Wer niemals einen vernünftigen Job fand, findet die Festanstellung als Segen. Und wer jahrzehntelang ohne Partner(in) war, der sieht es als großes Geschenk, wenn er einen liebevollen Mitmenschen findet.

Vielleicht sehen wir die Sache mal so?