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Dem liberalen Geist eine Stimme geben - das ist sehpferd

Dem Ärger Luft machen – und Streikrecht überprüfen

Liebe Fahrgäste der Deutschen Bahn – machen Sie doch einfach mal öffentlich ihrem Ärger Luft über diesen willkürlichen Streik, statt immer wieder „Verständnis“ für die Lokomotivführer-Gewerkschaft zu heucheln.

Ob das für kommentierende Redakteure auch gilt? Ich meine: Ja. Gegen alle und alles gibt es kritische Kolumnen. Warum nicht gegen Gewerkschaften, die den Bogen überspannen?

Und liebe Politiker, vor allem jene von Links: Der Streik nützt niemandem und schadet allen. Glaubt ihr wirklich, dass ihr immer noch die Gewerkschaften unterstützen müsst? Klare Worte wären nötig.

Und letztlich: Über das Streikrecht muss endlich nachgedacht werden. Denn es kann nicht sein, dass ein einzelner „Arbeiterführer“ die Mobilität in einem ganzen Land lahmlegt.

Ach nee, Herr Reitz … wer trägt denn die Konsequenzen?

Gewerkschaftler denken nach wie vor einseitig und streiken oft nicht gegen ihre Arbeitgeber, sondern sowohl gegen das Volk wie gegen die Wirtschaft dieses Landes, von der sie letztendlich auch leben. Und nein – ich rede gar nicht von den Konflikten zwischen „Kapital und Arbeit“, sondern von den Konflikten, in denen das ganze Volk von Gewerkschaftlern bestreikt wird. So, wie es die Bahngewerkschaften gerne tun.

Da kann man sich natürlich patzig geben und im Morgenmagazin die große Lippe riskieren:

Der Bahnvorstand hat sich für den Abbruch entschieden und das sind die Konsequenzen.


Ach nee, Herr Reitz … die Konsequenzen für wen? Für die Masse der Bevölkerung? Für die Menschen, die per Bahn zur Arbeit unterwegs sind? Für alle, die vom Auto auf die Bahn umgestiegen sind?

Die Arroganz mancher Gewerkschaften ist – nach wie vor – unerträglich.