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    <title>Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - lebensweisen und partnersuche</title>
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    <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 08:25:42 GMT</pubDate>

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    <title>Vom ganz gewöhnlichen Gespräch zur intimen Begegnung </title>
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            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:814 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;559&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/klassische_verfuehrung.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Klassische Verführung &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;Dies ist kein Wegweiser, sondern eine Sammlung von modernen Auffassungen über „gegenseitige Verführungen“.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönliche Gespräche schaffen Kontakte – egal, welchen „Anspruch“ du hast. Nun kannst du natürlich sagen: Warum ausgerechnet das „gewöhnliche Gespräch“? Gibt es nicht Hunderte von Ratschlägen, was Männer „tun“ oder „sagen“ müssen, wenn sie eine Frau, „herumkriegen“ wollen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klare Ansage: &lt;em&gt;„Herumkriegen“&lt;/em&gt; ist ein Unwort. Es stammt aus Zeiten, in denen Männer ihre Machtposition ausnutzen, um Frauen einzuschüchtern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Frauen und Frauen, Männer und Frauen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen wir doch mal etwa anders: Was machen Frauen, um andere Frauen in ihre Intimsphäre zu locken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bekannte, die beide Seiten kennt, hat es mit einmal ausführlich erklärt. Am Ende ging alles auf einen Bierdeckel: Small Talk – Vertrauen aufbauen, Wünsche wecken oder vertiefen – und ab auf die Couch, um einander diese Wünsche zu erfüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Methoden der Kommunikation – im Groben &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, das geht nicht immer – und wenn ein Mann eine Frau sucht, ist das alles ein bisschen komplizierter. Aber was ich davon mitgenommen habe, ist dies: Small Talk ist wichtig, um zu erfahren, was die andere Person besonders bewegt. Man geht dazu  heute gerne zum  „einfühlsamen Zuhören“ über. Im Grunde handelt es sich aber um ein Verfahren, um eine Person mithilfe ihrer eigenen Worte zu lenken: &lt;strong&gt;Aktives Zuhören&lt;/strong&gt;. Die meisten Menschen, die es beherrschen, nutzen es zum Wohl der anderen Person. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls wenigstens eine Person an einer intimen Beziehung interessiert ist, wird sie die Methode jedoch auch nutzen, um etwas über die Wünsche, Defizite und Begierden der anderen Person zu erfahren. Daraus kann unter günstigen Bedingungen die „gegenseitige Verführung“ entstehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vom guten Gespräch bis zur gegenseitigen Verführung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor will ich die Definition von „Verführungen“ in ein neues Licht rücken. Das Wort wurde von zahllosen Autorinnen und Autoren in die Schmuddelecke verbannt. Der Grund ist einfach: „Führung“ ist nach Ansicht der Moralisten gut, weil die Ziele „lauter“ sind, also „reinen Gedanken“ entsprechen. Verführung ist hingegen, was die bösen Wölfe im Märchen im Sinn haben: „Schnell die Befriedigung der Gelüste zu erreichen – und zwar zum Schaden anderer“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wird ein Machtgefälle angenommen: Verführer(innen) sind stark, aktiv, „verschlagen“ (unehrlich), schlau und egozentrisch. Verführte hingegen sind schwach, passiv, naiv, gutgläubig und altruistisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mag in der Vergangenheit durchaus so gewesen sein. Doch seit selbstbewusste und emanzipierte Menschen aufeinandertreffen, gilt eher das, was ich hier beschreibe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Verführungen sind heute oft wechselseitige Prozesse, bei dem zunächst nicht deutlich wird, was beide Personen voneinander wollen. Im Verlauf des Gesprächs versuchen nun beide, herauszufinden, inwieweit sie sich auf die andere Person jetzt und hier einlassen wollen. Letztlich überprüft jede Person ihre Begierden und Hürden, wobei Überraschungen durchaus möglich sind. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewöhnlicher Small Talk ist eine Möglichkeit, Gespräche in jede beliebige Richtung auszuweiten, solange beide sich dabei wohlfühlen. Der Small Talk führt immer dann zu einem gewissen Erfolg, wenn gemeinsame Interessen entdeckt werden. Dann kann er zu Freundschaften führen und manchmal auch zu Beziehungen. Sollten dabei gemeinsame intime Wünsche entdeckt werden, dann bleibt noch zu klären, ob sie auch miteinander ausgeführt werden können. Die „Schmetterlinge im Bauch“ werden dabei als Sinnbild für sexuelle Begierde genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls zum Thema: &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/139-Small-Talk,-um-Liebe-zu-finden.html&quot;&gt;Small Talk&lt;/a&gt; bei realfeelings.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zu Theoretisch? Nicht verstanden? Nicht einverstanden? Dann mal los - kommentieren! &lt;br /&gt;
Bild: Buchillustration, anonym. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 09:44:00 +0000</pubDate>
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    <category>dates</category>
<category>gegenseitigkeit</category>
<category>gesprächsentwicklung</category>
<category>kommunikation</category>
<category>smalltalk</category>
<category>verführer</category>
<category>verführerinnen</category>

</item>
<item>
    <title>Frauen, Affen und Äste</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2172-Frauen,-Affen-und-AEste.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>mythen</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1248px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:813 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1248&quot; height=&quot;930&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/wenn_der_affe.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Was wäre, wenn der Affe es besser wüsste als du?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;blockquote&gt;„Du kennst doch die Frauen, wie Affen sind sie alle: Erst, wenn sie den nächsten fest im Griff haben, lassen sie den Ast los.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat aus dem Film: Mission Impossible II (1)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Oh, mein Gott, wie schrecklich misogyn das doch wieder alles ist – was denkt ihr Männer eigentlich von uns Frauen?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hervorgehobene Zitat stammt aus dem Jahr 2000, und ich sehe schon das Schmunzeln, das eure Lippen umspielt - wenn ihr Männer seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie so oft, habe ich mal wieder die Zeitschrift „Esquire“ aufgeschlagen. Da stand etwas darüber, wann der Betrug am Partner anfängt - jedenfalls bei Generation „Z“ . Wer „Affen“ mit „Generation Z“ vermischt, kann heute sicher sein, dass sich die Leser(innen) darauf stürzen wie die Schimpansen auf die Bananen. Und siehe da: Der Artikel wurde am 2. April 2026 veröffentlicht. (2) Das Stichwort: Monkey-Branching. (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Recherche beginnt - wie kommen Frauen, Äste und Affen zusammen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein Filmzitat nicht viel zählt, habe ich mich auf die Suche gemacht, wer den merkwürdigen Begriff erfunden hat und wann das ungefähr war. Ich selbst wie auch die „oberschlaue“ KI gruben und gruben, fanden aber auch nicht Genaues. Orakelnd berichtete eine der von mir befragten KI-Quellen, das „Affenkonzept“ (Monkey-Branching) würde schon lange existieren. Andere Meinungsbeiträge sagten Ähnliches aus: Der Begriff sei wohl „zwischen Mitte und Ende der 2010er-Jahre“ auf Online-Dating-Seiten aufgetaucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Affe, die Äffin nebst Mensch und Menschin &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin erfuhr ich, dass inzwischen nicht nur Frauen das „affenartige“ Verhalten nachgesagt wird, sondern auch Männern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal Frauen: Die Ast-zu-Ast-Tendenz müsste ab den 1990-er Jahren im Grunde abgeflacht sein, weil die Masche nicht mehr funktioniert. Frauen verdienen so viel „eigenes Geld“, dass es unattraktiv wird, ständig den Ast zu wechseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer hingegen haben kaum noch die Möglichkeit, am Affenhupf teilzunehmen, sondern können froh sein, dass sie auf dem Ast sitzen bleiben können, der noch erreichbar war. Klar ist das eine Behauptung - aber sie ist derzeit ziemlich populär. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja – es gibt solche Tendenzen bei allen Geschlechtern und allen Ausrichtungen: Männern wie Frauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht neu, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Affe könnte uns wahrscheinlich sagen, warum wir Menschen so äffisch sind &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal sehen, wer demnächst wieder Affen, Generationen und Äste bemüht, um den Menschen „da draußen“ die Welt der Partnersuche zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachste Theorie bietet (wie so oft) die Evolution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das weibliche Tier versucht, die besten Gene zu erwischen, und das klappt möglicherweise nicht mit dem erst besten Partner. Also wechselt die Äffin (symbolisch) manchmal den Ast. Manche Menschen tun dies auch, wenn sie glauben, einen Vorteil daraus zu erzielen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Theorien darüber, und wer wirklich mehr lesen will, dem empfehle ich „den Affen der das Universum verstand.“ Das Buch ist leider nur in Englisch erhältlich.(4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) &lt;a href=&quot;https://www.filmzitate.de/zitat/1b6d61321bc2f3481&quot;&gt;Filmzitate&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(2) (Affen-Asthüpfen)  jüngst als „warmer Wechsel“ (von Nest zu Nest) interpretiert)&lt;br /&gt;
(3) &lt;a href=&quot;https://www.esquire.de/news/gesellschaft/fremdgehen-oder-nicht-monkey-branching-im-check&quot;&gt;Esquire&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
(4) The Ape that Understood the Universe, Cambridge 2018&lt;br /&gt;
Bild: &amp;copy;2026 by sehpferd.de &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 10:50:00 +0000</pubDate>
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    <category>affen</category>
<category>äste</category>
<category>branching</category>
<category>frauen</category>
<category>monkey</category>
<category>monkey-branching</category>

</item>
<item>
    <title>Shameless – ist das „schamlos“? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2155-Shameless-ist-das-schamlos.html</link>
            <category>deutsch</category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    Schauen wir mal aufs Altenglische: Dann könnte das Wort so viel wie „frei von Schande, tadellos oder entschuldbar“ bedeuten. Aber wir leben ja nun mal nicht im Jahr 1200 und auch nicht in England. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat bedeutet es heute – im Vereinigten Königreich wie auch bei uns - „schamlos“. Und „schamlos“ steht im Delischen für jemandem, der etwas „über Gebühr“ versucht: ein schamloser Wüstling, ein solcher Ausbeuter oder Betrüger. Wenn man so will also ein ehrloser Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was bedeutet &quot;schamlos&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das digitale Wörterbuch der deutschen Sprache kennt zwei aktuelle Bedeutungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;1.	Grob gegen Sitte und Anstand verstoßend, unsittlich, unanständig.&lt;br /&gt;
2.	Ohne jede Scheu sich über die Grenzen des Taktes hinwegsetzend, unverschämt, dreist, unverfroren.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt eine andere Bedeutung, wenn jemand sagen will, dass er in einer Situation keine Scham empfindet, etwa dann, wenn er sich dort entkleiden soll, wo es angebracht ist. Dann würde man sagen, diese Person würde etwas „ohne Scham“ tun. Die Bedeutung wäre dann „ohne zu erröten“ oder etwa in einer ähnlichen Situation „frei von Scham“ zu sein. Das gilt insbesondere dann, wenn bekannt ist, dass viele Menschen solche Situation aus „falscher Scham“ meiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schamlos als sogenannter &quot;Datingtrend&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun lese ich, dass es einen „neuen Datingtrend“ gibt: „Shameless Dating“ genannt. Wie fast immer, steckt ein Dating-Unternehmen hinter dem angeblichen Trend – und Journalisten verbreiten solche „Trends“ in Windeseile. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, das steckt auch etwas Sinn dahinter: „Du sollst deinen Partner beim Treffen nicht verkohlen“, heißt es salopp. Und im Text: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„&#039;Shameless Dating&#039; ... (sagt) ... der gespielten Harmonie den Kampf an.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Bei so viel Unsinn gehen mir die Zehennägel hoch. Denn es war noch nie richtig, den zukünftigen Partner nach Strich und Faden zu belügen – so wenig, wie es empfehlenswert ist, gleich mit den Sexwünschen ins Haus zu fallen. Und abgesehen davon sagen Trends gar nicht an. Es sind nach wie vor Menschen, die etwas bewirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Trend gegen Trends - so herum und anders herum &quot;wissenschaftlich&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umes ganz klar zu sagen: Der „neuste“ Dating-Trend ist ein Trend gegen so viele andere Trends, die ebenfalls niemals „Trends“ waren. Und „ehrlich“ lässt sich ebenso blumig inszenieren wie „hard to get“. Beide sind angebliche Trends und beider wurden angeblich „wissenschaftlich“ untersucht. Im Grunde versuchen Partnersuchende dabei, ihre vorgebliche Attraktivität dadurch zu vergrößern, dass sie nahezu unerreichbar sind. Auf Deutsch sagte man wohl auch „sich rarmachen“ oder man benutzt Sprüche wie „willst du was gelten, mach dich selten.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fehlen nur noch zwei Namen: Die Dating-App, die dahintersteckt und das Etikett „Gen Z“. Und ein Blick in Suchmaschinen: überall ähnliche Texte mit ähnlichen Folgerungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vermute, dass sich weder die „Gen Z“ noch irgendjemand anders wirklich solchen Trends folgt. Denn noch sind wir Menschen und nicht &lt;em&gt;Tanzbären der Dating-Branche&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Quellen, Zitate.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hauptquelle:  Esquire  (&lt;a href=&quot;https://www.esquire.de/news/gesellschaft/shameless-dating-ist-jetzt-trend&quot;&gt;deutsch&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
Sprachvergleich (englisch): &lt;a href=&quot;https://www.etymonline.com/word/shameless&quot;&gt;etymonline&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Sprachbegriff (deutsch): &lt;a href=&quot;https://www.dwds.de/wb/schamlos&quot;&gt;dwds&lt;/a&gt;. (2 wörtliche Zitate)&lt;br /&gt;
Ursprüngliche Herkunft der Daten: &lt;a href=&quot;https://de.tinderpressroom.com/shamelessdating_trend_2025&quot;&gt;Pressroom&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Gegensätzlich mit wissenschaftlichem Hintergrund: &lt;a href=&quot;https://www.dw.com/de/hard-to-get-lohnt-sich-beim-dating/a-53928188&quot;&gt;deutsche welle&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 14:38:00 +0000</pubDate>
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    <category>dating</category>
<category>dating-branche</category>
<category>informationsfluss</category>
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<category>widersprüche</category>
<category>wissenschaft</category>

</item>
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    <title>Kaum ein Date für dich? Was du ändern könntest ...</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2153-Kaum-ein-Date-fuer-dich-Was-du-aendern-koenntest-....html</link>
            <category>kurz und knapp </category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &quot;Kaum ein Date für dich?&quot; fasst die  &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2150-Vom-Vorschlag-eines-Partners-bis-zur-Beziehung.html&quot;&gt;Betrachtung des sehpferd-teams&lt;/a&gt; (2026) für dich zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Betrachtungen zu Dates beginnen heute damit, wie viele „Matches“ jemand auf Dating-Apps enthält, die mit „Swipen“ arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das überhaupt sinnvoll?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie das sehpferd-team vorging&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betrachtungen des sehpferd-teams setzten woanders an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Um überhaupt ein „Match“ oder Date oder irgendetwas anders ähnlichen Namens zu bekommen, musst du Aufmerksamkeit erregen. &lt;br /&gt;
-	Sobald jemand auf dich aufmerksam wird, ist es Zeit, das Interesse dieser Person zu wecken. &lt;br /&gt;
-	Es geht dann darum, zeitnah ein Treffen zu bekommen – dazu ist es nötig, dass der/die andere glaubt, dieses Treffen würde ihm/ihr „etwas bringen“.&lt;br /&gt;
-	Die letzte Phase besteht darin, so zu überzeugen, dass es ein zweites Date gibt. Für Dating-Anfänger aber auch, die Lehren aus gescheiterten Dates zu ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhand dieser Vorgabe lässt sich beweisen, dass es überwiegend am Verhalten der Person liegt, wie viel erfolgversprechende Dates er/sie benötigt, um zum Ziel zu gelangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Betrachtungen wurden KI-Komponenten, Bücher, Einzelerfahrungen und kompetente, meist neutrale Webseiten aller Art hinzugezogen. Das Ergebnis steht demnach fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, wer bereit ist, zu lernen und mit dem Erlernten sein Verhalten zu verändern, hat wirklich mehr Chancen auf erfolgreiche Dates. Die bloße „Teilnahme“ an der Partnersuche führt meist ins Leere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plus: Aus wenigen, aber qualifizierte Dates ergeben sich mehr Erfolge als aus einer großen Anzahl von Begegnungen. Selbst emotional „robuste“ Personen sollten nicht mehr als 25 Dates pro Jahr planen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Auszug wurde zusammengefasst von sehpferd. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 14:28:00 +0000</pubDate>
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    <category>betrachtung</category>
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<category>dating</category>
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<category>sehpferd-team</category>
<category>zusammenfassung</category>

</item>
<item>
    <title>Der Erfolg bei der Partnersuche – Matches, Dates oder Vorgehensweise?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2152-Der-Erfolg-bei-der-Partnersuche-Matches,-Dates-oder-Vorgehensweise.html</link>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;strong&gt;3. Teil von drei Teilen: Zahlenspiel oder Erwartungen? Mehr desselben oder etwas anderes? Heißsporn sein oder „cool“ bleiben?&lt;/strong&gt; (Die übrigen Teile im Anhang).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Prüfe alle Vorschläge, Empfehlungen und &quot;Matches&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer du eine Person gefunden hast, von der behauptet wird, dass sie mit dir „matcht“, dann solltest du das noch einmal genau überprüfen. Das Profil eignet sich hervorragend, um weitere Informationen zu bekommen. Ist die Selbstdarstellung belanglos, dann wirst du kaum auf interessante Person treffen. Ist sie hingegen übertrieben, so ist zu erwarten, dass die Person beim Treffen einen deutlich schwächeren Eindruck hinterlässt. Was zählt, sind Fakten über Aussehen, eigene Vorstellungen, Lebensumstände, Berufstätigkeit und Wünsche an andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum „Matches“ unzuverlässig sind &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein „Match“ muss zwangsläufig passen – die Messung der Merkmale ist immer ungenau, egal, wer die Fragen erstellt und die anschließende Programmierung der Algorithmen vorgenommen hat. Um es mit einem Satz zu sagen: „Wer wirklich zu dir passt, weißt du nur – und falls du es nicht weißt, kann es auch kein anderer „für dich wissen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der ultimative Test, ob es passt – die Begegnung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „echte“ Matching-Test findet immer im „richtigen Leben“ statt. Beim ersten Date kannst du herausfinden, ob deine Ziele und die Ziele der anderen Person in etwa übereinstimmen – jedenfalls aus deiner Sicht. Die Erfahrung lehrt, dass beide Partner nicht immer gleicher Meinung sind. Nach dem gegenseitigen Überprüfen der Lebensziele folgt der Test um das Denken und Fühlen – also all der Werte, die in den üblichen Profilen nicht auftauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Bereich spielen gute Fragen eine große Rolle. Es lohnt sich daher, einige Kenntnisse über Kommunikation zu besitzen. Gegen Ende eines „Dates“ sollte das Interesse an der anderen Person größer geworden sein. Falls es er anderen Person ebenso geht, steigt das Interesse aneinander, was letztlich zum sinnlichen Verlangen führen kann. Wenn es nun irgendwie weitergehen soll, steht am Ende des ersten Dates oder zeitnah danach die Verabredung zu einem zweiten Date. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ist körperliche Anziehung für ein zweites Date nötig?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fehlt nur noch die körperliche Anziehung. Sie wird oft schon beim ersten Date erwartet. Allerdings besteht ein Unterschied darin, ob du die andere Person vorerst nur sympathisch findest oder ob du sofort Lust auf Sex verspürst. Durchaus möglich ist, dass ein „zweites Date“ bessere Voraussetzungen für Intimität schafft als das erste Date. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eine lange Erklärung, nicht wahr? Aber es ist der wichtigste Teil dieser Betrachtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was passiert eigentlich, wenn du nicht den gewünschten Efolg hast?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja ... und nun ... kann es leider trotzdem sein, dass ihr beide doch nicht zusammenkommen wollt – aus „technischen Gründen“, wegen der Lebensentwürfe, aus dem emotionalen Gefüge heraus ... und ... und ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du betroffen sein solltest, kannst du dir ja nach einmal überlegen, ob das alles so wichtig für dich ist, oder ob du einen Kompromiss mit dir schließen könntest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn ein Date erfolglos endet&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir an, das Date mit der ersten Person, die du getroffen hast, endet ohne den gewünschten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann warte ein paar Tage und versuch es mit einer anderen Person, die dir vorgeschlagen wurde. Bleib &quot;ccol&quot;, beovor due weiterliest. Denn nun reden wir übert  &lt;strong&gt;Erfolgschancen in Zahlen&lt;/strong&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie viele reale Dates brauchen Partersuchende zum Erfolg? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmsweise gebe ich die Antwort vorab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Zwischen DREI und 25 DATES.&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
Nun die Einzelheiten dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;-	Bei bereits geklärten technischen Voraussetzungen (Alter, Wohnort und andere Grunddaten) kann jedes siebte Date zu Beziehung führen. &lt;br /&gt;
-	Bei viel Erfahrung, bestem Abgleich und etwas Toleranz können bereits eins bis drei Dates zum Erfolg führen.&lt;br /&gt;
-	Bei hohen Erwartungen (Stichwort: Ansprüche) oder schlechtem „Abgleich“ mit den Vorschlägen benötigst du deutlich mehr erste Dates – bis zu 25 sind jedoch noch akzeptabel. &lt;br /&gt;
-	Falls du nach 25 Dates immer noch keinen Erfolg hattest, ist es an der Zeit, eine andere Kennenlern-Möglichkeit zu versuchen oder dich von einer neutralen Person beraten zu lassen.&lt;br /&gt;
-	Es gibt im Internet durchaus Personen, die behaupten, mehr als 30 Dates zu benötigen – auffällig dabei ist, dass die Kriterien so gut wie nie genannt werden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Bedeutung dieser Zahlen für dich persönlich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl im Internet viele abweichende Zahlen zu finden sind, liegen die bekanntesten Schätzungen zwischen „fünf und 25“ Dates liegen. Diese Werte wurden jedenfalls 2026 als relativ normal abgesehen. Die höheren Zahlen ergeben sich daraus, dass die Ansprüche einerseits immer höher werden, der Partnermarkt diese Ansprüche aber nicht erfüllen kann. Die geringeren Zahlen ergeben sich aus Erfahrung, sorgfältiger Selektion und etwas Toleranz. Ein Date pro Monat zu zelebrieren ist nicht sonderlich schwierig, während ein Date pro Woche auf Dauer zur Belastung wird. Ein Vorschlag wäre, bei einer einjährigen Laufzeit des Vertrags etwa alle 14 Tage ein Date einzuplanen – das ergibt maximal 24 Dates im Jahr. Soweit die „Zeitplanung“. Doch es gibt auch ökonomischere Wege. &lt;em&gt;Bei ihnen ist eher die Frage, wie du weniger, aber dafür qualitativ bessere Dates bekommst. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weniger ist oft mehr&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu habe ich eine ganz einfache Frage an dich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Was ist einfacher – eine Auswahl aus fünf Möglichkeiten zu treffen oder eine Auswahl aus 50 Möglichkeiten?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Nun?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, ihr habt „fünf mögliche Partner“ gewählt. Solltest du für „50“ votiert haben, dann bedenke bitte, wie hoch der Aufwand wäre, „den Einen“ oder „die Eine“ dabei herauszupicken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb plädiere ich für eine kleine, aber gezielt ausgewählte Gruppe vom drei bis maximal acht Kandidaten oder Kandidatinnen, die du in bis zu drei Monaten locker treffen kannst. Übrigens ist es besser, sich schnell zu entscheiden, falls du glaubst, den „Richtigen“ oder „die Richtige“ schon beim zweiten oder dritten Date gefunden zu haben. Denn wenn der oder die anderen drei ganzen Monate warten soll, bis du „mit deiner Wahl durch“ bist, kann er oder sie sich längst anders orientiert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum steigt die Anzahl der Dates bis zum Erfolg an?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerdings wird berichtet, dass die Suchenden heute mehr „erste Dates“ benötigen als noch vor 20 Jahren. Der Hauptgrund dafür sind gestiegene Ansprüche an den Partner, aber auch völlig überzogene Vorstellungen von den eigenen Möglichkeiten. Zudem versuchen immer mehr Beziehungsanfänger, sich über die neuen Möglichkeiten problemlos einen Partner an Land zu ziehen. Es ist also immer günstig, die eigenen Möglichkeiten halbwegs realistisch einzuschätzen. Wenn du drei Mal bei einem Model oder eine Professorin abgeblitzt bist, dann ist vermutlich weder ein Model noch eine Professorin die richtige Wahl für dich. (Was umgekehrt natürlich auch gilt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach so viel Informationen in diesem dritten Teil erkläre ich&lt;em&gt; im Anhang&lt;/em&gt; noch, warum sich der Erfolg nicht „hochrechnen“ lässt und wo die „Stolpersteine“ liegen. Wer für sich selbst nach besseren Lösungen sucht, kann in einem weiteren Artikel &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5431-Die-Partnersuche-voellig-neu-gestalten-endlich-Erfolge-haben.html&quot;&gt;Lösungen finden&lt;/a&gt;, der nicht zu dieser Artikelserie gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du diese Artikelserie gemocht hast, sag es bitte weiter – wenn nicht, sag es dem Sehpferd-Team. &lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2152-Der-Erfolg-bei-der-Partnersuche-Matches,-Dates-oder-Vorgehensweise.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Der Erfolg bei der Partnersuche – Matches, Dates oder Vorgehensweise?&quot;&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 10:43:00 +0000</pubDate>
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    <category>2026</category>
<category>änderungen</category>
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<category>neue zahlen</category>
<category>partnersuche</category>

</item>
<item>
    <title>Je mehr  Vorschläge und &quot;passende&quot; Personen, umso erfolgreicher die Begegnungen? </title>
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            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Vom Vorschlag eines Partners bis zur Beziehung  (ausführliche Betrachtung). Zum ersten Teil geht es &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2150-Vom-Vorschlag-eines-Partners-bis-zur-Beziehung.html&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2. Teil – Je mehr  Vorschläge und &quot;passende&quot; Personen, umso erfolgreicher die Begegnungen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Teil habe ich festgestellt, dass „Matches“ im Sinne der Dating-Anbieter keinerlei Garantie für eine „wirkliche“ Übereinstimmung bieten. Dennoch sind sie wichtig, weil einige Systeme sogenannte „Matches“ verwenden, um die Kontaktaufnahme zu ermöglichen oder zu erleichtern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Frage, die sich in diesem Zusammenhang ergibt, wäre: Wie viele Anfragen führen eigentlich zu einem Kontakt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Antwort aus dem Jahr 1985 - offline&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 1985 (1) bekam ich folgende Information – es betrifft „Kontakte über Zeitungsanzeigen“ (Online-Dating gab es damals noch nicht): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Eine eigene Anzeige ... (lohnt sich eher) für jüngere Frauen ... als für Männer. Hundert und mehr Zuschriften sind bei Frauen keine Seltenheit. Die meisten Männer zwischen 20 und 50 müssen sich hingegen mit etwa einem Dutzend Antworten zufriedengeben.“ &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Sieht man dies aus der Sicht der Männer, so liegt die Chance auf eine Antwort auf eine Anzeige statistisch bei einem Prozent. Das heißt, Männer mussten damals im Extremfall etwa 100 Briefe schreiben, um eine einzige Antwort zu bekommen. Sie konnten natürlich auch eine eigene Anzeige aufgeben („Er sucht Sie“) – doch der Erfolg wird schon von den Autoren als „mäßig“ angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Werte konnten nach Region und Medium (Frauenzeitschrift, Wochenzeitung, Tageszeitung oder Werbeblatt) für Männer noch wesentlich dürftiger ausfallen. Teils beklagten Männer, weniger als fünf Zuschriften auf ihre Anzeigen zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;40 Jahre später – und online &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichbare Zahlen standen für 40 Jahre später wieder zur Verfügung – diesmal aus „Dating-Apps“ - zunächst nach einer KI-Übersicht, die sich ausdrücklich auf Rechts-Wische und die App Tinder bezog. Zuerst  habe ich nach der allgemeinen Wahrscheinlichkeit gefragt und erhielt folgende Antwort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die allgemeine Erfolgsquote für Matches bei Tinder kann je nach Region variieren, aber viele Nutzer berichten von einer Wahrscheinlichkeit von etwa 10-20 %, basierend auf der Anzahl der Wischbewegungen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das überraschte mich, denn ich hatte von wesentlich schlechteren Ergebnissen erfahren. Im zweiten Anlauf habe ich nach den prozentualen Chancen für Frauen und Männer gefragt, und erhielt die Antwort (gekürzt) (Mit Duck-KI und ähnlich auch mit anderen Programmen): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Männer erhalten im Durchschnitt 1 Match bei 140 Swipes nach rechts. Das bedeutet, sie müssen ca. 140 Profile liken, um ein Match zu erzielen.&lt;br /&gt;
Frauen ... haben eine Match-Rate von 10 %, was bedeutet, dass sie in der Regel 1 Match bei 10 Swipes erhalten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Die KI war so freundlich, mir noch die Gründe zu erklären – doch das könnt ihr auch selbst versuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dürfte auch die Frage beantwortet sein, ob ein Mann durch mehr Aktivität seine „Matches“ bei Tinder und ähnlich gelagerten Apps verbessen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort: Auf keinen Fall durch mehr Rechts-Wischen, denn um seine Chancen zu verdoppeln, müsste er 280 „Swipes“ (1) einsetzen. Täte er dies unter Anwendung einer etwas fragwürdigen Faustregel, so würden ihm erst 700 „Swipes“ knapp zum Erfolg führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was sind Zahlen wirklich wert?&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird dir gerade ganz schummerig vor Augen vor lauter Zahlen? Wenn dies noch nicht der Fall ist, lies bitte im Anhang nach, welche merkwürdigen „Chancen“ unterschiedliche Forscher, Kenner der Materie und Journalisten „ermittelt“ haben wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der falsche Weg&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Angebote (Matches, Vorschläge) ergeben nur dann einen Sinn, wenn sie sich exponentiell steigern lassen, also beispielsweise von 2 auf 4, 4 auf 8, oder 8 auf 16 zu erweitern. Dies wäre im Beispiel für Frauen durchaus möglich, für Männer jedoch so gut wie gar nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle anderen gilt, das eigene Profil zu verändern, was normalerweise bedeutet, Profile zu verwenden, die mehr Aufmerksamkeit erregen. Auch die eigene Vorgehensweise lässt sich relativ leicht verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt für alle Apps, nicht nur für Tinder. Jede Stellschraube am Profil zieht eine Veränderung der Popularität nach sich – in beiden Richtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gibt es eine „goldene Regel“, die inzwischen jedem bekannt sein sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Matches (oder auch Anfragen, je nach Plattform) in Dates zu verwandeln ist keine Frage der Anzahl ... sondern, der Art, wie du dabei vorgehst. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Sollte dies wirklich zutreffen? Kommt es im Wesentlichen auf uns selbst an? Und falls ja, was können wir dann tun? Was bleibt von all den „Matches“, den Testverfahren, den Persönlichkeitsmerkmalen und all den anderen „wissenschaftlichen“ Matching-Methoden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das behandle ich im dritten Teil dieser Betrachtung. Und ich verrate euch, wie die merkwürdige Zahl von „291 Matches“ und die anderen Annahmen zustande kommt, von der wir immer wieder in der Presse lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zahlen für all jene, die sich gerne verwirren lassen, findest du im Anhang zu diesem Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Aktive Partnersuche per Inserat , die übrigen Quellen im erweiterten Artikel.&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2151-Je-mehr-Vorschlaege-und-passende-Personen,-umso-erfolgreicher-die-Begegnungen.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Je mehr  Vorschläge und &amp;quot;passende&amp;quot; Personen, umso erfolgreicher die Begegnungen? &quot;&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 15:26:00 +0000</pubDate>
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    <category>dating</category>
<category>hoffnungen</category>
<category>matches</category>
<category>partnersuche</category>
<category>vorgehensweisen</category>
<category>zahlen</category>

</item>
<item>
    <title>Vom Vorschlag eines Partners bis zur Beziehung </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2150-Vom-Vorschlag-eines-Partners-bis-zur-Beziehung.html</link>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &quot;Vom Vorschlag eines Partners bis zur Beziehung&quot; ist eine Betrachtung, die versucht, mehr Licht in den undurchdringlichen Djungel der Partersuche zu bringen - online wie offline.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.	Teil – warum ein „Match“ selten eines ist &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in der englischen Sprache jemand ein „Match“ für dich ist, dann „passt es gut zu dir“. Sogar der &lt;a href=&quot;https://www.duden.de/rechtschreibung/Matching&quot;&gt;Duden&lt;/a&gt; hat es übernommen: „Matching“ ist demnach ein „Zuordnungs- und Auswahlverfahren bei der Partnervermittlung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist also: Wer könnte zu jemandem passen – und da müssten wir eigentlich bei den Kriterien beginnen, also den Zahlen, Fakten und Werten, die dabei zugrunde gelegt werden. Doch gibt es überhaupt eine Antwort darauf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage beschäftigt Menschen seit mindestens einem Jahrhundert intensiv. Ob Heiratsmakler, Eheinstitute, Partnervermittler, Single-Börsen oder Einzelpersonen: Jeder hat darauf eine mehr oder weniger zufriedenstellende Antwort - aber keine ist allgmeingültig. Was wir wirklich kennen, ist die Reihenfolge: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Jemand wird auf eine Person aufmerksam.&lt;br /&gt;
2. Er bekundet ein Interesse an ihr. &lt;br /&gt;
3. Das Intreresse wird zum (inneren) Verlangen.&lt;br /&gt;
4. Beide einigen sich auf ein Treffen, um zu überprüfen, ob sie ein Paar werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist denn nun ein „Match“?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand weiß, was wirklich ein „Match“ zwischen zwei Personen ist. Ein Teil der Ratsuchenden vertraut auf Esoterik, Astrologie und andere Formen des Volksaberglaubens. Wer nach Fakten sucht, beginnt zunächst mit den Basisdaten wie Alter, Wohnort, Bildung und Herkunft. Einige fahnden nach Werten, Geschmack, Liebhabereien oder anderen Präferenzen – dabei begeben sie sich bereits auf das Glatteis der Spekulationen. Die Psychologie bringt seit einiger Zeit die „Persönlichkeitsmerkmale“ mit ein, die ebenfalls auf schwachen Füßen stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Geheimnis wird enthüllt - wie ein Trick zu &quot;passenden&quot; Partnern führt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verrate mal eine einfache Weisheit: Am einfachsten ist es, jemandem zu sagen: „Du, da interessiert sich jemand für dich“. Ähnliche Verfahren werden bei den „Empfehlungen“ von „passenden Personen“ genutzt. Und letztlich gibt es noch den Barnum-Effekt – er deckt das weiteste Spektrum von Eigenschaften ab, in dem sich etwa 80 Prozent aller Menschen wiederfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr bekannte Dating-App unterscheidet zwischen Anfragen (nach rechts wischen) und Matches. Demnach existiert bereits ein „Match“, wenn die fragende und die angefragte Person miteinander „chatten“ wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Beziehung anzubahnen ist wie ein Geschäft anzubahnen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel hat diese Stufe zwischen Kontaktaufnahme und Gesprächsbereitschaft überhaupt keinen Namen. Der Vorgang selbst lässt sich am besten mit einem Bewerber vergleichen, der zu einem Gespräch eingeladen wird. Wer schon mal in der Situation war, der weiß natürlich genau, dass es nicht immer zu einem Job führt. Vergleichbar ist es auch mit einem Handelsvertreter, der zum ersten Mal einen neuen Kunden besucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer wir ein „Match“ definierten – es ist ein Vorschlag zur Kontaktaufnahme - und auf keinen Fall mehr. Das gilt auch, wenn beide daran glauben, dass es „passen könnte“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir dies geklärt haben, können wir an die Frage gehen: Aus wie vielen Kontakten entstehen eigentlich „echte“ Begegnungen? Und wie viele Begegnungen in der Realität führen zu einer Beziehung, die länger als drei Monate hält? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gibt es tatsächlich einige Zahlen - aber auch viele eher unrealsitische Zahlenspiele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fazit des ersten Teils - sogenannte &quot;Matches&quot; sind gar keine&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorerst können wir dies festzustellen (und zwar absolut verbindlich):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund für eine Partnersuche ist das Interesse an einer Partnerin oder einem Partner. Dabei werden wir auf jemanden aufmerksam, und wir versuchen, sein Interesse zu wecken. Dieser Vorgang funktioniert nicht nur in der Alltagsrealität, sondern auch im virtuellen Bereich des Online-Datings. &lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2150-Vom-Vorschlag-eines-Partners-bis-zur-Beziehung.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Vom Vorschlag eines Partners bis zur Beziehung &quot;&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 09:38:00 +0000</pubDate>
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    <category>aufmerksamkeit</category>
<category>bewertungen</category>
<category>dating-jargon</category>
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<category>wortwahl</category>
<category>zahlenspiele</category>

</item>
<item>
    <title>Partnerbörsen – falsch gedacht ist halb verloren</title>
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            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Eine Dame mittleren Alters war vor etwa 20 Jahren sehr erbost und zeigte dies auch deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Wenn Online-Partnervermittler nicht genug Männer passenden Alters im Angebot haben, haben, dann müssen sich die Werbeleute etwas einfallen lassen, um diese Männer an Land zu ziehen.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zitiere hier bewusst sinngemäß. Das Geschäft der ersten Single-Börsen, Online-Partnervermittlern und ähnlichen Neugründungen im Internet war noch taufrisch. Aber eines war schon damals klar: Wer „online“ auf Partnersuche ging, betrat einen Markt. Und wo ein Markt ist, da herrschen die Gesetze von Angebot und Nachfrage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist kaum anders als auf dem Wohnungsmarkt: Wer in Ballungsgebieten lebt, schimpft darüber, dass es keinen bezahlbaren Wohnraum gibt. Lebt jemand hingegen in einer Kleinstadt in Thüringen, dann klagen die Vermieter ihrerseits, dass ihre Wohnungen leer stehen. Und nein: Die Makler sind nicht die Schöpfer des Marktes, sondern nur seine Verwalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grund ist der Partnermarkt noch wesentlich schwieriger zu beherrschen. Ein „Profil“ ist kaum mehr als eine Ansammlung von Daten und Fotografien. Wer dahintersteht, ist niemals völlig klar – für die „Makler“ der Partnermärkte so wenig wie für die Interessenten. Ein „Match“, also eine „Übereinstimmung“ ist nichts als ein Datenabgleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verantwortlich für den Sucherfolg ist in erster Linie, ob es überhaupt „grob geeignete Partner(innen)“ in der ausgewählten Kategorie gibt. Meist sind es weniger, als sich die Suchenden vorgestellt haben. Im „Sieb“ bleiben dann oft nur fünf Kandidaten oder Kandidatinnen hängen. Es gibt einfach nicht mehr „registrierte User“.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer diese Hürde genommen hat, wird sofort feststellen, dass ihn (oder sie) ein Markt erwartet, auf dem sich unerfüllbare Wünsche tummeln. Nicht zu reden von Personen, die sich bei Weitem überschätzen. Und natürlich auch viele Vöglein, die nur zwitschern, aber niemals Nester bauen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hilft? Klares Denken, gezieltes Handeln -  und natürlich viele, viele Versuche. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 16:35:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehungen 2025</category>
<category>beziehungen 2026</category>
<category>online-dating</category>

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<item>
    <title>Warum zwei Begriffe keine Gegenteile sein müssen – über &quot;Nehmer&quot;, &quot;Geber&quot;, Ökonomie und Psychologie </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2115-Warum-zwei-Begriffe-keine-Gegenteile-sein-muessen-ueber-Nehmer,-Geber,-OEkonomie-und-Psychologie.html</link>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Seit der Schweizer Arzt C.G. Jung die Menschen in &lt;em&gt;„Introvertierte“ &lt;/em&gt;und &lt;em&gt;„Extravertierte“&lt;/em&gt; geteilt hat, wird darüber diskutiert, was denn eigentlich mit all jenen ist, die nicht eindeutig in die erste oder zweite Kategorie fallen. Dafür hat man neuerdings den Begriff „&lt;a href=&quot;https://www.studysmarter.de/magazine/ambivertiert/&quot;&gt;Ambivertiert&lt;/a&gt;“ gefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wird dadurch alles noch komplizierter. Denn fast jeder Mensch hat seine „introvertierte“ (nachdenkliche, nach innen gekehrte) Seite und eine „extravertierte“ (aufgeschlossene, gesellige) Seite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuste Forschungen gehen sogar davon aus, dass unsere Persönlichkeitsmerkmale in einem weiten Rahmen schwanken. Sie sind eben nicht &lt;em&gt;„in Beton gegossen&lt;/em&gt;“, sondern abhängig von der Rolle, die wir gerade einnehmen und/oder von der sozialen Umgebung, in der wir uns befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ein Beispiel: Frau X ist Programmiererin, aber sie hält auch launige Vorträge über ihren Beruf, die sehr beleibt sind. Für jede dieser Aufgaben nimmt sie eine Rolle ein, die dazu passt. Dadurch wirkt sie mal introvertiert, dann aber wieder extravertiert. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir an, Frau X würde sich sehr gut kennen, dann könnte sie ihre introvertierte Seite sogar von ihrer extravertierten Seite trennen und beide beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nehmer und Geber in der Realität&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem neuen Projekt trenne ich Menschen, die ihre Ziele verwirklichen wollen, in „Nehmer“ und „Geber“. Die Grundlagen entnehme ich der Ökonomie, nicht der Psychologie. Damit setze ich zwei Pole, weiß aber wohl, dass die Menschen nicht an einem dieser beiden Pole festgefroren sind, sondern in der Realität leben. Dort nutzen sie mal die eine, mal die andere Möglichkeit – und wieder ist es sehr von den Rollen abhängig, die sie im Leben spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Wissenschaftler dazu neigen, auch noch die letzte Person auf Erden einzuordnen, haben sie den Begriff des „Matchers“ erfunden. Auf Deutsch könnte man ihn „Ausgleicher“ nennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nun die Realität anschauen, dann finden wir immer mehr Menschen, die etwas „nehmen“ wollen oder glauben, Ansprüche zu haben, die ihnen andere erfüllen sollen. Diese Personen sind also Nehmer. Erst, wenn sie dies nicht erreichen, versuchen sie, einen Ausgleich zwischen Wünschen und Möglichkeiten zu finden. Auf der anderen Seite gibt es recht wenige Personen, die etwas geben wollen und können. Sie neigen dazu, viel zu geben, wenn sie etwas im Überfluss haben, und abzuwägen, wenn sie nur sehr wenig davon entbehren können. Sie verhandeln dann, wenn die Forderungen nicht mit ihren Möglichkeiten übereinstimmen oder ihre Ressourcen dadurch zu schnell erschöpft werden. Letztlich sagen sie auch oft „Nein“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es „Ausgleicher“ gibt? Wahrscheinlich kaum. Allerdings gibt es einen „Ausgleich“ wenn sich Nehmen darüber einigen, zu welchen Bedingungen sie miteinander leben oder arbeiten wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne werde ich demnächst über das Thema „Geber und Nehmer“ schreiben. Als Zeitrahmen habe ich die Zeit zwischen Juli und November 2025 abgesteckt. Wenn du ein Gespräch darüber suchst – bitte schön. Schreib mir einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;mailto:%6E%75%72%61%6E%64%65%6E%63%68%65%66%40%74%2D%6F%6E%6C%69%6E%65%2E%64%65&quot;&gt;email an den chef&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 13 Jul 2025 10:33:00 +0000</pubDate>
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    <category>extravertiert</category>
<category>geber</category>
<category>introvertiert</category>
<category>nehmer</category>

</item>
<item>
    <title>Selbstmitgefühl - ein neues Psycho-Modewort ?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2061-Selbstmitgefuehl-ein-neues-Psycho-Modewort.html</link>
            <category>deutsch</category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Ein neues Modewort erobert gerade die Psycho-Gesundheitsszene: „Selbstmitgefühl“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Krankenkasse (1)  interpretiert das Wort so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Es bedeutet, sich selbst gegenüber innerlich eine wohlwollende, liebevolle Haltung einzunehmen und sie auch in die Tat umzusetzen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das Wort wird dabei als Gegenteil von „Selbstkritik“ gebraucht. Der Begriff selbst geht auf den britischen Psychologe Paul Gilbert zurück. Er definiert diese Form von Mitgefühl als „Gespür für das Leiden in sich selbst und bei anderen, mit der Bereitschaft, es zu mildern und zu verhindern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Selbstmitgefühl - werden Paarbeziehungen dadurch verbessert? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerdings wird behauptet, dass sich „Selbstmitgefühl“ positiv auf Paarbeziehungen auswirkt. Angeblich wurde diese von Forschern der Universität Bamberg hinreichend belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich bleibt die Frage, ob neue Wortschöpfungen in der Psychologie wirklich eine Bedeutung oder einen Nutzen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Vorschlag: informiert euch selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Zitat hier: &lt;a href=&quot;https://www.tk.de/techniker/magazin/life-balance/stress-bewaeltigen/selbstmitgefuehl-achtsamkeit-selfcare-2035310?tkcm=ab&quot;&gt;TKK&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Smartup News : &lt;a href=&quot;https://smartup-news.de/gesellschaft/selbstmitgefuehl-in-der-ehe-der-schluessel-zum-langen-liebesglueck/&quot;&gt;Forschung&lt;/a&gt; (Bamberg)&lt;br /&gt;
Wikipedia (en): Worterklärung des ursprünglichen Begriffs &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Self-compassion&quot;&gt; self-compassion&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Deutsch (verständlich): &lt;a href=&quot;https://www.quarks.de/gesellschaft/psychologie/darum-solltest-du-nett-zu-dir-sein/&quot;&gt;Quarks&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Unzweifelhaft Kompetent: &lt;a href=&quot;https://lexikon.stangl.eu/2234/self-compassion&quot;&gt;Stangl&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 03 Feb 2025 11:36:00 +0000</pubDate>
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    <category>psychologie</category>
<category>selbstkritik</category>
<category>selbstmitgefühl</category>
<category>wortneuschöpfung</category>

</item>
<item>
    <title>Die schreckliche Vereinnahmung des Einhorns  </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1971-Die-schreckliche-Vereinnahmung-des-Einhorns.html</link>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>mythen</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:759 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;710&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/unicorn__modified_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Einhorn weiß selbst, dass es eines ist&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Kann man ein Einhorn vereinnahmen? Ach, ihr fragt euch, was ein Einhorn eigentlich ist, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Es ist kein Fabeltier - es geht um die Lust &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es ist nicht das Fabeltier. Es ist eine junge Frau, die ihre sexuellen Lüste daraus bezieht, ein Hetero-Paar aufzusuchen, wobei in der Regel gegenseitige Wünsche zwischen allen drei Beteiligten erfüllt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Von der Beschreibung des Einhorns zur Ideologie &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahezu alle Menschen, die keiner politischen, sozialen oder sexuellen Weltanschauung angehören, sagen in diesem Fall: „Aha, die machen einen Dreier.“ Wer es präziser formulieren wollte, könnte sagen: „Ganz klar - dabei handelt sich dabei um einen MFF-Dreier, bei dem die Geschlechterschranken aufgehoben wurden“. Nach der offiziellen leseweise ist es eine sexuelle Begegnung zwischen einem festen, heterosexuell veranlagten Paar und einer bisexuellen Frau, die dazukommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit die Manie, alles zu etikettieren. Doch tatsächlich ist es kaum mehr als die Lust an einer erotischen Begegnung zu dritt. Welche sexuellen Präferenzen das Paar hat, von dem alles ausgeht, steht in Wahrheit gar nicht fest. Es sind Zuschreibungen. Und dazu gehört auch, den weiblichen Gast als „bisexuell“ zu bezeichnen. In Wahrheit handelt es sich um eine heteroflexible Person, die in dieser konkreten Situation Handlungen vornimmt, die man „bisexuellen“ Frauen zuschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Vereinnahmung des Einhorns&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kommen zwei Gruppen ins Spiel, die solche sinnlichen Begegnungen gar nicht mögen – und erstaunlicherweise handelt es sich nicht um konservativ-bürgerliche Moralisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun allerdings mischen sich zwei Fraktionen ein: Die einen sind die Polyamourösen, die anderen die LGBT-Gemeinschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vertreter der Polyamorie missfällt, dass es sich nicht um eine „echte Liebesbeziehung“ handelt, sondern um eine kurze Begegnung. Eine solche böte aber keine wirkliche Erfüllung – und damit ist ihr Urteil gefällt. Warum sie sich in das Thema einmischen? Vermutlich, weil sie sich für alle sexuellen Beziehungen zuständig fühlen, die über zwei Person hinausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die LGBTQ- Bewegung fühlt sich ebenfalls zuständig und beklagt vor allem die Würdelosigkeit, mit der das „Einhorn“ angeblich behandelt wird. Sie behaupten, dass solch ein weibliches Einhorn „wie ein Sexobjekt behandelt wird“, das „halt mal ausprobiert wird.“ Die Kompetenz, dies zu sagen, entnehmen sie dem Schutz homosexueller oder bisexueller Frauen, von denen sie annehmen, dass sie in Wahrheit eine Freundin suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Griff nach der  Definitionsmacht &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragt ihr euch, worum es wirklich geht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich beanspruchen beide Gruppen die Definitionsmacht für den Begriff „Einhorn“. Eine Gruppe meint, dass sie definieren müsste, was eine echte amourös oder erotische Beziehung zwischen mehr als zwei Personen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Gruppe versteht sich als Hüter der sexuellen Definitionen. Eine Frau, die sich gelegentlich mit einem Paar trifft, muss ihrem Schema entsprechen. Sie kann nicht einfach sagen, sie sei „heteroflexibel“, und sie sollte von anderen möglichst nicht so betrachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Gruppen bekommen durch die Medien sehr viel Resonanz, sodass es bisweilen so scheint, als würden sie bestimmen können, wie Beziehungen zu bewerten sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können sie aber nur, solange die Medien nachplappern, was dort behauptet wird. Die Frage bliebt, ob die Mehrheit der Gesellschaft ihnen folgen sollte.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 29 Jan 2024 14:38:00 +0000</pubDate>
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    <category>definitionsmacht</category>
<category>einhorn</category>
<category>einhörner</category>
<category>presse</category>
<category>sexualität</category>

</item>
<item>
    <title>Der unsinnige Geschlechterkampf</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1930-Der-unsinnige-Geschlechterkampf.html</link>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Klar – der Geschlechterkampf braucht eine Bühne. Eine Selbstdarstellerin folgt den nächsten und manche Männer versuchen, mit kämpferischem Geist die Gegenposition einzunehmen. Sieger(in) ist, wer den meisten Beifall erhält. &lt;em&gt;Grand Guignol &lt;/em&gt;für Gebildete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings finden die Darstellerinnen und Darsteller nicht die Aufmerksamkeit, die sie gerne hätten. Und auch ihre Claqueure erweisen sich oft nur als Mitläufer(innen), die auch anderen linken oder rechten Ideologien folgen – Frauen eher links – Männer eher rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was realistisch ist - zum Beispiel Ökonomie &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen wir uns also, was wirklich stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens: Es ist kein Geschlechterkampf – worüber ich bisher sprach, sind reine Inszenierungen. &lt;br /&gt;
Zweitens: Der Umbruch hat längst stattgefunden. Frauen haben bessere Ausbildungen als vor 40 Jahren und sie könne sich eine unabhängige Existenz leisten.&lt;br /&gt;
Drittens: Frauen haben längst die Macht, ihre Partner(innen) frei zu wählen – gleich, ob es sich um Geschäfts- Liebes- oder Ehepartner handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema ist also einerseits die Neuverteilung der Macht, zweitens der Umgang mit der Macht. Und drittens, wie sich die „neue Kultur“ mit den „gewachsenen Strukturen“ verträgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nebenschauplatz: Kulturkampf gegen unsere Natur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu allem Überfluss ist es noch der berüchtigte Kampf „Kultur gegen Natur“ – der heute wie gestern überwiegend in den Köpfen der Geisteswissenschaftler(innen) stattfindet. Denn Frauen wie Männer sind Primaten, und daran hat die Natur nichts verändert. Und egal, „wes Geistes Kind“ wir sind, sind wir eben doch „Natur pur“. Und das bedeutet: Frauen und Männer haben neben all ihren geistigen, schöngeistigen und liebenswerten Eigenschaften immer noch biochemisch gesteuerte Begierden – wie alle ihre Vorfahren der Gattung „Homo sapiens“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wir sind nicht &quot;Irgendetwas&quot; - wir sind die Gattung &quot;Homo sapiens&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir tun sollten? Vor allem, uns zum „Homo sapiens“ bekennen und nicht zum flüchtigen Zeitgeist. Und all die männlichen Guerilla-Kämpfer und weiblichen Gerechtigkeitsbataillone sollten sich darüber klar sein, dass der Krieg, den sie gerade gegeneinander führen, nicht als Unheil anrichtet.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 08 Sep 2023 13:04:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://sehpferd.de/index.php?/archives/1930-guid.html</guid>
    <category>beziehungen</category>
<category>extremisten</category>
<category>frauen</category>
<category>geschlechterkampf</category>
<category>männer</category>
<category>wissenschaftskritik</category>

</item>
<item>
    <title>Die merkwürdigen Folgen einer simplen Frage </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1927-Die-merkwuerdigen-Folgen-einer-simplen-Frage.html</link>
            <category>deutsch</category>
            <category>hören, sehen, wissen</category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Dieser Artikel ist sehr persönlich. Er handelt von seltsamen Erfahrungen, die auf eine Frage folgen können.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte nicht damit gerechnet, was ich mit einer simplen Frage alles bewegen würde: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Was überwiegt heute, wenn jemand in Deutschland eine „feste Beziehung“ eingeht? Das Gefühl, der Verstand, die Ökonomie oder etwas anderes?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestehen muss ich, dass ich absichtlich nicht nach „einer Ehe“ gefragt hatte – aber ich denke, das langjährige Beziehungen doch relativ oft in Ehen übergehen. Für die Frage benutzte ich ein Forum, auf dem ausgewiesene Fachleute oder fachkundige Laien Fragen beantworten können. Verstanden wird dies als Ergänzung zu Online-Lexika oder schwer auffindbaren wissenschaftlichen Untersuchungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst war ich überrascht von den vielen „oberflächlichen“ Meinungen – das ist nicht abwertend gemeint – aber von einem Frageforum erwarte ich doch etwas mehr. Denn die Frage „was überwiegt“ lässt keine andere Deutung zu, dass gewichtet werden sollte. Entweder aus der eigenen Erfahrung, aus der eignen Klientel heraus oder aus halbwegs vertrauensvollen Statistiken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe zu, dass diese Statistiken schwer zu finden sind und dass sie auch dann noch als fragwürdig angesehen werden können. Deswegen habe ich ja auch auf einem Portal gefragt, auf dem ich Experten und Expertinnen vermuten durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise war unter den Antworten kein einziger Hinweis auf solche Quellen. Wenn man etwas nicht weiß oder nirgendwo Hinweise findet, gibt es noch die Möglichkeit, Tendenzen und Hinweisen zu folgen. Denn im Grunde gilt die Neigungsehe (Liebesheirat) zwar immer noch als bevorzugte Form des Lebensglücks, doch sind andere Tendenzen seit Jahren im Gespräch. Dazu gehören vor allem Ehen, die vorwiegend auf gleichem sozialem Stand, gleichem Einkommen, oder gleichem Bildungsgrad fußen. Und nach wie vor spielen ökonomische Fragen, Mobilität und Kinderwunsch eine beachtliche Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen nervte mich jemand mehrfach damit, warum ich nach den Eheschließungen in Deutschland gefragt hatte. Ja, warum? Weil ich vermute, dass Deutsche am besten wissen, was in Deutschland vor sich geht - woran ich nach meinen Erlebnissen nun aber zweifele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nein, ich beabsichtigte nicht, alle 84 Millionen zu befragen. Zwei bis drei Kundige hätten mir gereicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Nachsatz: ich glaube, mir aus den Daten, die ich bisher anderwärts eingesammelt habe, dennoch ein Bild machen zu können. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 25 Aug 2023 13:47:00 +0000</pubDate>
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    <category>ehe</category>
<category>eheformen</category>
<category>experten</category>
<category>frageforen</category>
<category>heiratsgründe</category>
<category>wissen</category>
<category>wissende laien</category>

</item>
<item>
    <title>Warum es keine allgemeine Normalität gibt </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1848-Warum-es-keine-allgemeine-Normalitaet-gibt.html</link>
            <category>deutsch</category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Eine Gesellschaftsordnung lebt davon, dass sie sich auf einen gewissen Bestand an Regeln verlassen kann. Die Frage ist allerdings, wie tief diese Regeln in das Leben der Bürger eingreifen. Wird zu viel reglementiert, so geht der Anspruch auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Menschen glauben, dass „Normalität“ etwas ist, dass in Schriften einbetoniert wurde. Also etwa in Gesetze, Verhaltensnormen oder religiöse Vorschriften. In Wahrheit sind es aber „ungeschrieben Gesetze“, nach denen „Normalität“ beurteilt wird. Und diese wiederum sind Meinungen, die eine Gruppe von Menschen für sich gefunden hat. Das dürfen sie, solange es sie nicht stört, wenn andere nach ihren eigenen Richtlinien leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was für dich normal ist, muss nicht für alle &quot;ähnlich normal&quot; sein &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was letztlich heißt: Was für mich persönlich, meine Familie oder die Gruppe, zu der ich mich rechne, „normal“ ist, muss für andere nicht zwangsläufig auch „normal“ sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir die Paarbeziehung, also etwas ganz Alltägliches, scheinbar „Normales“. Tatsächlich gibt es im 21. Jahrhundert kaum noch Paare, die in allen Ansichten über die Lebensführung „absolut identische“ Meinungen haben. Um zueinander zu kommen, müsste sie im Grunde „verhandeln“, was absolut sein muss und was auch anders sein kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche tun es. Andere aber legen sich darauf fest, dass sie den Wohnort niemals verlassen werden oder den sozialen Status niemals ändern wollen. Wenn sie glauben, einer Gruppe anzuhängen, bezeichnen sich als “Heimatverbunden“ oder als „Familienmensch“ oder beharren auf gleiche Bildungsstandards oder gesellschaftliche Konventionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer in einem „späteren Lebensalter“ zu suchen beginnt oder erneut auf der Suche ist, wird diesen Konflikt kennen. Gelöst wird er zweckmäßigerweise dadurch, dass die Gemeinsamkeiten festgestellt und bewertet werden. Sind die Gemeinsamkeiten groß genug? Und kann das neue Paare mit den Unterschieden leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Gesellschaft braucht Übereinkünfte - keine aufgesetzte &quot;Normalität&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso verhält es sich mit der „Normalität“ in der Gesellschaft. Üblicherweise gibt es Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Bewertung von Wirtschaft, Politik und Sozialwesen. Manchmal steht uns ein Mitglied unserer „Ausrichtung“ näher, und wir wenden uns dann an jene Frau oder jenen Mann. Wenn wir aber einen Makler, Handwerker oder Gemüsehändler suchen, werden wir unsere Ausrichtung vergessen und auf die Qualität achten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also normal, flexibel zu handeln du zu denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du bis hierher gelesen hast und dir der Artikel gefallen hat, wäre es sehr freundlich von dir, den Inhalt weiterzuerzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn du eine weitere Meinung lesen willst: &lt;a href=&quot;https://www.deutschlandfunkkultur.de/was-ist-normal-unsere-vorstellung-von-normalitaet-ist-100.html&quot;&gt;Deutschlandfunk&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Mon, 20 Feb 2023 14:14:00 +0000</pubDate>
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    <category>kompromisse</category>
<category>leben</category>
<category>normal</category>
<category>übereinküfte</category>

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    <title>Und wieder ist Luciafest </title>
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            <category>hören, sehen, wissen</category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    Es ist wieder einmal soweit: Kurz vor Weihnachten, am 13. Dezember, wird in Schweden, Norwegen und Dänemark das Luciafest gefeiert. Und nicht nur dort: Auch bei der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein und in manchen anderen Gegenden, in denen man gar kein Lucia vermutet. Zum Beispiel in Helsinki, wo in diesem Jahr Wilma Grönqvist im Dom zu Helsinki zur Lucia gekrönt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bedeutend dieses Fest für die Bewohner Helsinkis ist, geht aus dieser Mitteilung hervor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der Dom von Helsinki ist während der Krönung um 17 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Türen öffnen sich um 16 Uhr. Rechtzeitiges Erscheinen lohnt sich, wenn Sie sich einen Platz in der Kirche sichern möchten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Die Namensgeberin des Festes ist Lucia von Syrakus, die als christliche Märtyrerin gilt und als Heilige verehrt wird. Aber das ist für den Norden nicht der Grund, sie zu feiern. Denn der der Name Lucia bedeutet: „die Leuchtende“. Und das wurde in den nordischen Ländern zum Symbol für die Wintersonnenwende – ähnlich wie bei uns der Weihnachtsbaum. Und deshalb schmückt man die Lucia stets mit einer Lichterkrone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „amtierende Lucia“ repräsentiert zudem den „guten Geist des Julfestes“ und besucht während ihrer „Regentschaft“ viele soziale Einrichtungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lucia und Valentin nähren die Hoffnung auf Liebe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ihr vom Luciafest mitnehmen könnt: die Hoffnung, dass auch in euren Leben im neuen Jahr wieder mehr Licht fällt, und mit dem Licht die Wärme. Insofern ist die Lucia auch eine Art Botin der Liebe – so wie es eigentlich auch der Valentin ist, der als „Heiliger Valentin“ von der katholischen Kirche verehrt wird.  Auch er hat eine eher weltliche Perspektive, die vom englischen Dichter Geoffrey Chaucer erschaffen wurde, der zwischen 1340 und 1400 lebte. In seinem „Parlament der Vögel“ wird eine enge Verbindung von Frühling, Nestbau und Paarung beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: &lt;a href=&quot;https://www.lucia.fi/&quot;&gt;lucia (fi) &lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Tue, 13 Dec 2022 10:24:00 +0000</pubDate>
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    <category>jul</category>
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