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Die Wahrheit suchen …

Die Wahrheit ist keine Hure, die sich anbiedert ... (1)
Nichts ist unbequemer, als die Wahrheit zu suchen. Sie müssen nicht nur das Unbekannte erforschen, sondern auch das Bekannte bezweifeln. Damit machen sie sich einerseits bei allen etablierten Forschern der sogenannten „Geisteswissenschaften“ sowie allen konservativen Kräften unbeliebt, die froh sind, wenn niemand ihre Kreise stört. Andererseits aber könnte die Suche nach der Wahrheit auch sogenannte „progressive“ Kräfte nerven, weil sich herausstellen könnte, dass sie nichts als ihre Meinung als Wahrheiten verkaufen. Das trifft insbesondere auf Sozialisten, Gutmenschen, Feministinnen und Genderforscher zu, die sich alle als Speerspitzen einer besseren Gesellschaft verstehen.

Damit gar kein Missverständnis entsteht: Ich toleriere ihre Meinungen, doch halte ich sie nicht für „wahrer“ als jede andere Meinung. Generell müssen wir ja endlich damit aufhören, überkommene „Wissenschaften“ wie Heiligtümer zu verehren und neue Wissenschaften von vornherein als „gültig“ anzusehen, nur weil sie von Akademikern ausgeübt werden.

Sie dürfen sicher sein, dass der erste Weg zur Wahrheit der Zweifel ist und nicht der Glaube. Das gilt auch für die Berichterstattung des Fernsehens, des Rundfunks und den Druckmedien.

Wer die Wahrheit sucht, sitzt zwischen allen Stühlen – nicht ungewöhnlich für mich. Und warum tue dich das? Weil ich es tun muss. Es gibt nicht Schöneres, als die Wahrheit zu suchen, Ideen zu überprüfen, Fakten zu finden und Wahrscheinlichkeiten auszuloten.

(1) Die Wahrheit ist eine so spröde Schöne, dass selbst wer ihr alles opfert, noch nicht ihrer Gunst gewiss sein darf. (Nach Schopenhauer)

Was macht Sehpferds Seiten eigentlich aus?

Sehpferd berichtet ganzjährig darüber, wie Verbraucher verarscht werden, Qualitätsmängel vertuscht werden und der Service zum Zerrwitz wird. Aber natürlich auch vom Gegenteil, nämlich kluger und fachkundiger Hilfe.

Flora, Fauna und Primaten

Im Sommer schreibt Sehpferd auch mal über Passiflora und andere hübsche Pflanzen sowie die Insekten und Vögel, die den Garten besuchen. Von den übrigen Lebewesen interessiert ihn hauptsächlich der Homo sapiens, gefolgt von anderen Primaten – und neuerdings sein Hund. Der Hund ist deswegen ein interessantes Thema, weil jeder irgendwie seinen Senf dazugeben möchte. Das Internet schafft dabei allerlei Verwirrung.

Politik überwiegend zu Wahlzeiten

Sehpferd berichtet … zu Wahlzeiten und auch sonst darüber, wie Politiker sich saudumm anstellen und insbesondere den Bürgern die Hucke voll lügen, um selber zu glänzen. Aber auch vom Mut einzelner Politiker, anders zu denken, anders zu handel und anders zu sein.

Kritischer Journalismus

Journalisten müssen gewürdigt werden – was am besten dadurch gelingt, sie kritischer zu lesen, als dies üblich ist. Man muss nicht immer rügen. Manchmal hilft einfach lachen. Sehpferd lacht (beispielsweise) über die tapsigen Journalisten, die den Damen und Herren „Forschern“ jeden Mist abkaufen. Und Sehpferd grinst über die bürgerliche Mainstream-Presse, die gerade noch das schreibt, was den Abonnenten nicht sonderlich ärgert. Und Sehpferd tritt den Pseudo-Intellektuellen in den Redaktionen vors geistige Schienbein, die meinen, aufgrund ihrer angeblichen Bildung das Privileg der Objektivität gepachtet zu haben. Unterstützt wird von Sehpferd kritischer Journalismus, der sich traut, auch gegen den Mainstream zu schreiben und zu senden.

Misstrauen gegen Bevormunder

Eine der Grundzüge von Sehpferds Meinungen ist das abgrundtiefe Misstrauen gegen Menschen, die wissen wollen, wie andere Menschen denken, fühlen und handeln und die glauben, dies bewerten zu dürfen. Damit sind nicht ausschließlich Psychologen gemeint. Sehpferd glaubt, dass Ökonomie vor Psychologie rangiert, Logik vor Religion und Beobachtung vor Ideologie.

Lust und Liebe

Die Liebe ist Sehpferd so wichtig, dass er ihre Hintergründe analysiert und die Gedanken, die dazu gesammelt wurden, neu ordnet und in anderer Form weiter verbreitet. Sehpferd befürwortet einen ökonomischen, sachlichen und möglichst ideologiefreien Umgang mit dem Themen Liebe, Lust, Leidenschaft, Begierde und Sexualität. Seine These: Was sich versachlichend beschreiben lässt, verdient keinen Tadel und keine Zensur.

Frauen und Männer

Sehpferd wendet sich gegen Männer, die sich als Machos profilieren wollen und gegen Frauen, die ihr eigenes Geschlecht verherrlichen wollen. Während aber die Ersteren schon genügend öffentlich gerüffelt wurden, konnte sich die zweite Gruppe in der Unantastbarkeit von Feminismus und Genderismus in aller Stille ihr kleines Imperium aufbauen. Das ist nicht gut für die Gesellschaftsordnung bedarf der Korrektur.

Fernsehen und Zugang zu Informationen

Sehpferd sieht (noch) fern, allerdings fast nur ARD, ZDF und BBC. Dabei fordert Sehpferd den öffentlichen, uneingeschränkten, bundesweiten Zugang zu allen öffentlich-rechtlichen deutschen Sendern. Das ist leider nicht überall gewährleistet, weil DVB-T2 nicht flächendeckend eingeführt wurde. Außerdem setzt sich Sehpferd für die Freiheit der Presse ein und rügt die Einflussnahme der Politik und der Wirtschaft.

Demokratie

Und ja – Sehpferd sieht sich selbst als liberal, ist aber nicht Mitglied der liberalen Partei. Im Konflikt zwischen Demokratie und Liberalismus entscheidet sich Sehpferd intellektuell und emotional eher für den liberalen Standpunkt, akzeptiert aber, dass die Demokratie oftmals eigene Wege geht.

Die Kunst der Zeichensetzung – ganz profan

Die Kunst der Zeichensetzung – ganz profan

Zunächst das Edle

Ein Schriftsteller wurde einmal gefragt, was er denn so den ganzen Tag getan habe.

Das will ich ihnen gerne sagen. Ich habe sehr intensiv gearbeitet. Heute Morgen habe ich im 16. Kapitel ein Komma herausgestrichen, und gegen Nachmittag habe ich es – nach reiflicher Überlegung – wieder eingesetzt.


Ich weiß nicht, wer es gesagt hat, aber es ist typisch für das Missverständnis, das Menschen über Schriftsteller haben: Sie schreiben, also arbeiten sie. Aber eigentlich arbeiten sie auch, wenn sie nicht schreiben - im Gegensatz zu Lohnschreibern, die nur schreiben, damit sie Geld verdienen.

Nun das Profane

Sie kennen sicher diesen Herrenwitz über die Bedeutung der Zeichensetzung:

Er will sie nicht.
Er will, sie nicht.


Das Komma ändert alles. Es hätte auch ein Semikolon oder ein Bindestrich sein können.

Nun die Findelsatire:

Auf einem Blog für Blogger fand ich folgende Anzeige:

«Blog zum Thema Zwillinge günstig abzugeben»

Es war wohl so gemeint:

«Blog zum Thema „Zwillinge“ günstig abzugeben. »

Und nicht so:

«Blog zum Thema „Zwillinge günstig abzugeben“»

Ach, dann darf ich nicht mehr kommentieren …

Spam und ähnlichen Dreck aus dem Internet bin ich ja gewohnt – aber diese SPAM-Nachrichten schummelte sich unter meinem doppelt gesicherter SPAM-Filter durch (gekürzt):

Wir entwickeln unser Angebot stetig weiter. Damit einher gehen geringfügige Änderungen in den AGB, die für Ihre Registrierung als Nutzer von xxx.xx gelten und auf die wir Sie heute hinweisen möchten.


Ja, und wenn ich mich jetzt nicht registriere, verliere ich das Recht, auf xxx.xx zu kommentieren. Sehen Sie, und darauf kann ich nötigenfalls sch … verzichten. Und die dreiste SPAM-Kampagne? Zum Kotzen.

Blogging ist immer noch sinnvoll

Blogging ist immer noch sinnvoll – aber es ist nicht mehr das, was es zu Zeiten der Internetdinosaurier war. Ich selbst „Blogge“ seit etwa 17 Jahren. Damals war es noch sensationell, dass jemand in Deutschland bloggte, und noch ungewöhnlicher war, dass er es auf einer eigenen Plattform tat.

Und dennoch – Blogging (oder Bloggen) ist nach wie vor das beste Mittel, um die Propagandafeldzüge von Firmen, Institutionen, Interessengruppen, Parteien, Ideologen, Spinner und nicht zuletzt der Boulevardpresse zu konterkarieren.

Natürlich haben auch die Spinner, Fantasten, Ideologen und Volksverhetzer Blogs entdeckt. Aber gerade weil das so ist, benötigen wir ein Gegengewicht. Hier finden Sie die unbeeinflusste Meinung eines Diagonaldenkers, parteilos, religionslos, zumeist von scharfer Logik durchsetzt und unbeeinflusst vom Mainstream.