Skip to content

Der Tausendste

Sehpferd - Nummer 1.000
In diesem Artikel wird wenig mehr stehen, als dass es der Tausendste veröffentlichte Artikel in diesem Blog ist, der am 1. September 2016 begründet wurde. Mein erster Artikel im neuen Blog stellte das vor, was ihr hier lesen könnt: „Tacheles“- ungeschminkte, oft überspitzte Wahrheiten. Genau das war meine Absicht, und genau das führe ich fort.

Zum Thema „Tacheles“ erschienen dann auch tatsächlich 275 Artikel, also mehr als ein Viertel. Auf die Demokratie entfielen 140 Artikel, auf Persönliches und Dinge zum Anschauen 112 und auf die Kritik an Hotlines und dem mangelhaften Service der Hersteller und Verkäufer 117 Artikel – nur, um ein paar Hausnummern zu nennen.

Schön wäre gewesen, wenn ich von euch etwas mehr Aufmerksamkeit gegeben hätte – sei es Kritik oder Lob. Vor einigen Tagen habe ich dieses Magazin umbenannt, weil sich im Laufe der ersten Jahre herausgestellt hat, dass „Sehpferd all in One“ erstens nicht ganz stimmt, weil „Sehpferd“ mehr ist, als das, was hier geschieben steht. Und insofern passt „Ein sinniges Meinungsmagazin“ eben besser.

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Viele nehmen an, dass ich aufgrund der vielen kritischen Worte nicht fähig bin, zu loben. Das ist ein Irrtum, denn ich lobe gerne, wenn etwas wirklich gut gelungen ist.

Sehpferd – das etwas andere Magazin mit Sinn

Dieses Magazin hat einen neuen Namen: Statt „sehpferd all in one“ greife ich auf den früheren Namen zurück und nenne die Seite „Sehpferd“ nun

Ein sinniges Meinungsmagazin


Es folgt damit „Sehpferds Sinnigen Seiten“, die ich längst aufgegeben hatte.

In der heutigen Presselandschaft fehlen Blogger als Gegengewicht. Unabhängige Meinungen sind rar geworden – die Presse verbreitet überwiegend Kolumnen, die sich elitär-konservativ geben, andererseits aber solche, die mehr oder weniger linkslastig sind.

Kultur und Wissenschaft muss kritischer beleuchtet werden
Sinninges lesen - bei SEHPFERD
Soweit die Politik – noch erbarmungsloser freilich schlägt die Kulturkritik zu, die im Kern nur die konservativen Pseudo-Eliten bedient. Dazu gehören nicht nur Bücher, Filme und Musikdarbietungen, sondern auch die Wissenschaft. Die vorgeblichen Kultureliten in den Redaktionen reden die Forschungsergebnisse ihrer Schwestern und Brüder im Geiste schön, ohne auch nur die Grundlagen zu überprüfen. Der Bodensatz dieser Branche sind dann die Produkttester, die für sich ein ebensolches Maß an Ernsthaftigkeit und Objektivität in Anspruch nehmen – beides aber sehr selten liefern.

Herumferkeln mit Waren und Dienstleistungen

Drittens – nicht zu vergessen, die kommerziellen Dienstleistungen und Waren, die unkritisch präsentiert werden – vor allem Internet, weniger in der Tagespresse. Vielen Lesern ist es heute schon nicht mehr möglich, online zwischen der reißerischen Werbung und dem redaktionellen Teil zu unterscheiden. Hier sind viele Blogger leider unter den "Bösen Buben und Mägdelein" - zumal, wenn sie sich selbst "Influencer" nennen.

Soziale Netzwerke - warum die großen Haufen stinken

Vergaß ich die sogenannten „Sozialen Netzwerke“, auf die immer ein Auge der heutigen Redakteure schielt? Ich sollte sie nennen, denn ein großer Teil der Flöhe, die man Lesern, Hörern und Sehern heute ins Fell setzt, wird hier vorgebrütet. Auf diese Weise können nicht nur Politiker, sondern eben auch Radikalinskis jeder Couleur darauf hoffen, dass die Presse das ihr Thema aufgreift. Hauptsache, viele Menschen sind der gleichen „Meinung“.

Fresst Scheiße – Millionen Fliegen können nicht irren? Nein, nicht ganz. Viele Meldungen aus der Kultur, der Wissenschaft und aus den sozialen Medien enthalten einen wahren Kern – aber er wird nicht dadurch wahrer oder falscher, dass sich Millionen von Fliegen darauf stürzen.

Und damit haben wir den Punkt: Wenn der Mob des Internets mal ein Thema zwischen den Zähnen hat, dann fällt es schwer, die Sache wenigstens mal von mehreren Seiten anzusehen. Und – ganz nebenbei – dann gibt es noch ein paar Dummköpfe, die in den hirnlosen Massen „Schwarmintelligenz“ vermuten.

Nun gut - es gibt SEHPFERD

Ein Sinniges Meinungsmagazin tut not. Eines, das liberal, aber nicht beliebig ist, eines, das den Pseudo-Eliten Paroli bietet und das auch dem „ganz gewöhnlichen“ Bürger einen Nutzen verspricht. SEHPFERDs SINNIGES MEINUNSGMAGAZIN eben. Und möglichst viele andere auch. Denn ein SEHPFERD ist nicht genug.

Hinweis für Leser(innen)

Oh - wenn du bis hierher gelesen hast - ich motze nicht nur. Du kannst mit mir reden, diskutieren oder mir einfach widersprechen. Ein Leben ohne Widersprüche wäre öde. Und ich kann eine Menge mehr tun, als nur etwas zu beklagen. Frage mich einfach.

Warum ich nicht mit jedem und jeder zusammenarbeite

Zum vorausgegangenen Artikel über „kostenloses Schreiben“ weiß ich noch eine Anekdote. Als ich noch auf FACEBOOK war (ja, wirklich, da war ich mal) habe ich angeboten, etwas kostenlos zu schreiben, vorausgesetzt, dass die Seite nicht ausschließlich kommerziellen Zwecken dient.

Sofort erhielt ich einen „Auftrag“ (also nicht etwa eine Bitte) mir ein Blog anzusehen und dort etwas zu schreiben.

Die Seite war durch und durch reißerisch aufgemacht und nicht als kommerziell.

Als ich mich daraufhin weigerte, wurde ich scharf angegriffen.

Auf der andere Seite habe ich einmal einen Fotografen über XING gesucht, dem ich ausdrücklich kein Honorar in Aussicht gestellt habe, wenn er mir die Erlaubnis erteilt, ein oder zwei Bilder für einen Artikel über das Flirtverhalten zu veröffentlichen. Ich bot an, seinen Namen zu erwähnen (oder sein Buch, oder etwas in der Art).

Sofort fiel die gesamte Community über mich her, wie ich es wagen könnte, eine Leistung kostenlos zu „verlangen“. So in der Art von „Bittest du den Bäcker auch, dass er dir ein Brot umsonst gibt, wenn du ihn auf deinem Blog erwähnst?“

So – nun wisst ihr, warum ich immer etwas distanziert bin, wenn Leute versuchen, mich auszubeuten oder brotlose Dummbacken ihre Berufsehre verloren sehen, wenn sie etwas im Austausch geben sollen.

Und – tatsächlich kann ich auch „kommerziell“. Aber das basiert dann auf klaren Vereinbarungen – einer nimmt, der andere gibt.

Ei, ei, was kostet dann 100 Gramm?

Ja, was kostet denn nun 1 Gramm? Und was 100 Gramm?
Lieber Krämer,

Wenn 100 Gramm Käse 2,19 Euro kosten, was kosten dann 150 Gramm? Na, brav gerechnet? Ja, 3,29 Euro.

Wenn nun aber 150 Gramm Käse 1,44 Euro kosten, wie viel kosten dann wohl 100 Gramm? Schnellrechenmethode? Oh das teilt man durch drei und nimmt dann mit zwei Mal, nicht wahr? Und dann käme doch wohl tatsächlich 96 Cent heraus. Geht auch komplizierter, ich weiß.

Nun habe ich noch mal gerechnet, was wohl die Packung kosten würde, wenn wir die 2,19 Euro mal als Packungspreis nehmen würden und davon sodann 34 Prozent abziehen würden – na ja, dann käme ich also so ungefähr auf 1,44.

Tja, liebe Krämer … rechnen ist viel schwer, nicht wahr?

Dein Sehpferd