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    <title>Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - tacheles - zur sache</title>
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    <pubDate>Wed, 07 Oct 2026 09:13:00 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - tacheles - zur sache - unbequemes über presse, politik und wissenschaft</title>
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    <title>OECD und Problemlösungen - ist eine neue Definition nötig?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2239-OECD-und-Problemloesungen-ist-eine-neue-Definition-noetig.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Der Text der OECD zum Thema Problemlösungen, der in akademischen Kreisen nun überall diskutiert wird, lautet so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Problemlösekompetenzen bezeichnen die Fähigkeit einer Person, durch gedankliche Prozesse Situationen zu verstehen und zu lösen, in denen eine Methode oder Lösung nicht unmittelbar ersichtlich ist. Problemlösung braucht Zeit und umfasst mehrere Phasen, die unterschiedliche Teilkompetenzen voraussetzen und kann sie verschiedene Formen annehmen, von der individuellen Problemlösung bis hin zu verschiedenen Formen der gemeinsamen Problemlösung. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können getrost damit rechnen, dass es die KI schaffen wird, diese Definition zu verbreiten. Das bedeutet: Wir werden diese Formulierung demnächst in allen Lexika vorfinden. Die Frage ist, wer den Nutzen davon hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Simple Formulierungen, akademisch geschönt  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ist diese Formulierung nicht falsch – nur eben sehr simpel. Denn wenn jemand ein Problem hat, dann fehlen ihm die Lösungen. Da ist etwas merkwürdig, wenn die „Wissenschaft“ behauptet, eine Lösung sei „nicht unmittelbar ersichtlich“. Tatsache dürfte sein, dass nur wenige Menschen die Methoden kennen, um Probleme zu lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern aller Problemlösungen besteht zunächst darin, das Problem zu beschreiben – das ist etwas hakelig und erfordert viel Zeit. Verschiedene Sichtweisen sind oftmals nötig – sonst laufen wir Gefahr, Probleme mit Scheuklappen anzugehen. Das ist der Kern der OECD-Botschaft, und in diesem Punkt hat die OECD zweifellos recht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Natur der Menschen und das Leben mit Problemen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich aber ist es der Wille zur Veränderung, mit dem Probleme wirklich gelöst werden können. Dazu gehört auch noch der Mut, die Konsequenzen zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke hier immer an den alten Spruch: Das Leben mit einem bedrückenden Problem mag schwer sein, aber es ist uns bekannt. Finden wir eine Lösung und versuchen wir, sie durchzusetzen, so werden wir das Problem los, aber wir müssen unser Leben verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Knackpunkt ist: Viele Menschen entschließen sich trotz der Probleme dazu, das Leben so weiterzuführen, wie es ist. Sie fürchten sich vor Veränderungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Quelle des Originalzitats: &lt;a href=&quot;https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/topics/policy-issues/future-of-education-and-skills/learning-compass-constructs/Problem%20solving.pdf&quot;&gt;OECD&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 07 Oct 2026 09:13:00 +0000</pubDate>
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    <category>lösungen</category>
<category>menschen</category>
<category>oecd</category>
<category>probleme</category>

</item>
<item>
    <title>Sind Deutsche wirklich gut im Lösen von Problemen?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2238-Sind-Deutsche-wirklich-gut-im-Loesen-von-Problemen.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Dieser Tage beschäftigte ich mich eher zufällig mit der Problemanalyse. Vor einiger Zeit hatte die OECD festgestellt, dass Deutsche in der Regel ganz gut im Lösen von Problemen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun steht eines fest: Wer Probleme zeitgerecht erkennt und nach einer möglichen Lösung zuführt, hat erhebliche individuelle, wirtschaftliche und soziale Vorteile. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den technischen oder logisch orientierten Problemlösungen spricht die OECD von einem „adaptiven“ Lösen der Probleme. Voraussetzung ist demnach eigentlich nur, dass die „Systeme“ – also Menschen wie Organisationen anpassungs- und lernfähig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant dabei ist, ob e sich tatsächlich um Probleme handelt – oder um einen ständigen Anpassungsprozess – also eine Art „Technisch-soziale Evolution“ mit Turbo-Effekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vergleich mit traditionellen Problemlösungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwierigkeit beim „traditionellem Problemlösen“ besteht in der Praxis zumeist damit, dass die Probleme erst dann an den Problemlöser herangetragen werden, wenn es eigentlich zu spät ist. Denn wer schon Probleme hat, der hat mit Sicherheit keine Lösungen mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell gehen Problemlöser so vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Sie untersuchen das Problem mithilfe von Fragen. So finden sie heraus, was jetzt IST – denn jetzt existiert das Problem. &lt;br /&gt;
-	Im nächsten Schritt versuchen sie, herauszufinden, was denn eigentlich sein SOLL. &lt;br /&gt;
-	Wenn Sie gut waren und etwas Glück hatten, dann entdecken sie Differenzen zwischen IST und SOLL, die sich zu einer Lösung verknüpfen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Umdenken statt anpassen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schwierigkeit besteht im Umdenken: Das Problem behebt sich nicht „von selbst“ – denn der Automatismus der Problemlösungen hat ja inzwischen versagt. Es muss also ein neuer Weg eingeschlagen werden. Sind mehrere Lösungen möglich, so muss wenigstens eine konsequent angewendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deutschland als Musterland der Problemlösungen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem all, die gesagt ist, bezweifle ich, dass „Anpassung“ allein zu Lösungen führt. Es, muss mehr dazu kommen: der Wille, etwas zu verändern und die Fähigkeit, dabei eine gewisse Konsequenz zu zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei alle, Respekt zu der Ansicht der OECD über Deutschland – wie kann man in einem Land gute Problemlöser heranbilden, wenn das Thema in der Schule kaum behandelt wird? Und wenn es doch behandelt werden sollte: Sind die Probleme, die dort behandelt werden, lebensnah oder bestehen sie aus bloßer Theorie? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 16:04:00 +0000</pubDate>
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    <category>lösungen</category>
<category>probleme</category>
<category>wissenschaft</category>

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    <title>Partnersuche – endlich mit Lust, Sinn und Verstand </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2236-Partnersuche-endlich-mit-Lust,-Sinn-und-Verstand.html</link>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:878 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;582&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/leidenschaftliches_paar.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Leidenschaft in Holz geschnitzt - und an  was denkst Du?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Diese Artikelserie ist anders als alle anderen. Ich verspreche nichts, sage nüchtern die Wahrheit, auch wenn sie dir wehtun könnte. Doch DU (und nur DU) kannst aus dieser Artikelserie den gewünschten Erfolg gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dein Ziel - ein Mensch als Partner(in) für dein Leben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erste, was du dir überlegen könntest, ist: Wie lebe ich jetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme an, dein Leben ist irgendwie strukturiert: Du hast einen „engen“ Freundeskreis, und du hast ein gutes Verhältnis zu deinen Familienangehörigen. Dazu kennst du weitere Menschen oder Gruppen, die sich aus Mitgliedern, Klubs, Vereinen oder ehemaligen Kollegen zusammensetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sechs Fragen, die deine Zukunft entscheiden können&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dein Leben – und nun kommen wahrscheinlich ein paar Fragen auf, die ich DIR gerne stellen würde. Du kannst sie auch mit mit besprechen oder diskutieren: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Was möchtest du gewinnen, wenn du eine neue Beziehung eingehst? Sag, was du &lt;em&gt;maximal&lt;/em&gt; erwartest. &lt;br /&gt;
2.	Überleg nun, was du &lt;em&gt;unbedingt erwartest&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
3.	Worauf könntest du &lt;em&gt;verzichten&lt;/em&gt;, wenn ihr ein Paar werden wollt?&lt;br /&gt;
4.	Was willst du &lt;em&gt;auf keinem Fall&lt;/em&gt; aufgeben? &lt;br /&gt;
5.	Was soll euch beide &lt;em&gt;unbedingt verbinden&lt;/em&gt;?&lt;br /&gt;
6.	Was würdest du (auch in Zukunft) &lt;em&gt;lieber alleine&lt;/em&gt; machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hast Du dir Antworten überlegt? Oder suchst Du sie  noch?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme an, dass du darauf Antworten hast. Wenn nicht: versuche, sie zu finden. Frag nach, wenn du nicht wissen solltest, wie das geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich dir bis hierher vorgeschlagen habe, sind die existenziellen Fragen – das heißt, sie berühren dein gesamtes zukünftiges Leben. Und das, was du hier liest, findest du nirgendwo sonst – bei keinem „Experten“, bei keiner „KI“ – und vor allem nicht bei den Leuten, die nur dein Geld wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du Fragen hast, stelle sie bitte per E-Mail oder als Kommentar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du etwas über meine Methoden lesen willst, dann am besten hier: &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4047-Probleme-mit-der-Partnersuche.html&quot;&gt;Probleme mit der Partnersuche&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe zwei weitere Folgen zum Thema vorbereitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Der zweite Teil wird heißen: „Wie kannst Du Dir eine Ehe/Beziehung/Partnerschaft vorstellen?“ &lt;br /&gt;
-	Die dritte Folge wäre dann:  „Welchen Nutzen oder Gewinn für deine Gefühle, Emotionen oder sozialen Lebensweisen erwartest Du?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag: (6.10.2026) Eine weitere Frage besteht darin, ob es für DICH eine Aufgabe, eine Schwierigkeit oder ein Problem ist, einen Menschen als Partner(in) zu finden. Vielleicht denkst du, dass nichts davon für dich zutrifft. Doch was ist es dann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antworten sind (wie immer) willkommen.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 09:44:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehung</category>
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<category>partner(innen)</category>
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<category>zweisamkeit</category>

</item>
<item>
    <title>Die Nerven, das Gehirn und die lustvollen Abweichungen der Gefühle </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2237-Die-Nerven,-das-Gehirn-und-die-lustvollen-Abweichungen-der-Gefuehle.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:879 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;713&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/lust_oder_gefahr.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Verlocken oder blocken?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Dies ist ein Beitrag dazu, warum Menschen durchaus unterschiedlich empfinden und ihre Gefühle, Empfindungen und Emotionen voneinander abweichen können. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Du und dein Gefühl&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was ihr seht, kann ziemlich unterschiedliche Gefühle auslösen. Manche Eindrücke seht ihr gerne, sie bereiten euch Freude und Lust. Vor anderen Bildern ekelt ihre euch. Manchmal ist alles, was euch selber freut oder interessiert, genau das, worüber ein anderer die Nase rümpft. Das gilt für das Sehen, das Hören, das Riechen und Schmecken und letztlich für das Fühlen, das durch die Haut geht – also Kälte, Hitze, Berühren, Eindringen, Streicheln, Schlagen, Dehnen, Strecken. Die ganze Palette, vom Windhauch bis zur Verletzung beim Basteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Haut, die Nerven sowie Lust und Schmerz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haut kann nahezu immer und überall Eindrücke aufnehmen – und wie bei allen anderen Empfindungen, verbinden wir sie mit den Erfahrungen, die wir damit gemacht haben. Ein Leistungssportler lernt beispielsweise, sich bis an die Grenzen seiner Möglichkeiten körperlich zu verausgaben. Das heißt, er empfindet zwar starke Anstrengungen, die auch mit Schmerzen verbunden sein können. Aber er sieht seinen Lohn im Erfolg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Risiko lockt und blockt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Alltag genauso: Wir wägen ständig ab, ob das Risiko, einen Schmerz zu erleiden größer ist als die körperliche Sensation, die mit der Handlung verbunden ist. Beim Sport, beim Sex, bei sinnlichen Spielereien – immer lockt das Risiko. Die Befriedigung, es geschafft zu haben, den Genuss auszukosten – das ist vielen Menschen so viel Wert, dass sie ständig neue Herausforderungen suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer verstehen will, warum Menschen erotische Spiele mit Fesselungen, Schlägen und psychischen Abwertungen eingehen, sollte daran denken. Die Sensationen, die dabei entstehen, sind sportlichen Herausforderungen sehr ähnlich. Allerdings gilt Sport (oder eine ähnliche körperliche Herausforderung) als „edel“, weil dabei die „Selbstdisziplin“ gefördert wird. Sexuelle Rollenspiele oder intime Machtspiele hingegen und ihre Herausforderungen gelten als verwerflich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken wir bitte daran: Wie wir etwas erfühlen, sei es Lust, Schmerz oder ein anderes Gefühl, hängt sehr damit zusammen, in welchem Zusammenhang wir es erfahren haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die unterschiedlichen Realitäten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergessen wir bitte auch nicht, dass viele unterschwellige Gefühle in uns wohnen, die wir in groteske Fantasien kleiden – durchaus jenseits der Realität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nun die Realität betrifft: Alles, was wir fühlen und wie wir es fühlen, ist unsere Realität. Das heißt nicht, dass sie mit den Sichtweisen anderer übereinstimmt. Einen Teil der Realität ist unser „privater Bereich“, ein anderer Teil die gemeinsame Auffassung mehrerer Personen – ein dritter Teil ist dann endlich die gemeinsame Realität nahezu aller Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je mehr Menschen wie einbeziehen, umso kleiner ist der Bereich, in dem unsere Realitäten übereinstimmen.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 05 Oct 2026 12:51:00 +0000</pubDate>
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    <category>leiden</category>
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<category>schmerz</category>

</item>
<item>
    <title>Der Herr Merz und die Krankenversicherung </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2234-Der-Herr-Merz-und-die-Krankenversicherung.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Der Herr Merz hat sich „überraschend“ zur Krankenversicherung geäußert. Dabei geht es um eine angebliche „Ungerechtigkeit“, die zwischen privatversicherten und gesetzliche Versicherten besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in der Tat ein hübsches Thema, das man in den Kreisen gebildeter Stammtischbrüder, namentlich Beamter, mal beim vierten oder fünften Bier diskutieren kann. Und es lenkt ab von der Grundfrage, wie die Regierung die Gesundheitsfürsorge für alle verbessern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesundheitswesen soll ja, wie man so hört, „gesundgespart“ werden. Davor warnen nicht nur die „üblichen“ Interessenvertreter seit Langem, sondern auch Ärzte und Patientenverbände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht so gemeint? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, gegen Nachmittag hörte ich, der Herr Merz habe das gar nicht so gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kam ich wirklich ins Grübeln: Wer hat ihm dann nahegelegt, sich öffentlich dazu zu äußern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der  Quellen: &lt;a href=&quot;https://web.de/magazine/politik/inland/merz-aussage-krankenkassen-loest-ordentlich-wirbel-42754812&quot;&gt;web.de&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 16:19:00 +0000</pubDate>
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    <category>kanzler</category>
<category>krankenkassen</category>
<category>merz</category>

</item>
<item>
    <title>Der Kanzler und die Niederlagen der CDU  </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2233-Der-Kanzler-und-die-Niederlagen-der-CDU.html</link>
            <category>demokratie</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
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    <author>nospam@example.com (wahlross)</author>
    <content:encoded>
    Wieder einmal hat sowohl der Kanzler wie auch die CDU als Gesamtpartei die Lage in Deutschland völlig falsch eingeschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur das – was der Kanzler gestern kurz nach 18 Uhr im Fernsehen sagte, war völlig überflüssig und in keiner Weise hilfreich. Nach allgemeiner Auffassung soll Merz dabei lediglich versucht haben, eine „vorzeitige Diskussion“ über seine Person und seine Kanzlerschaft zu vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur einige Stunden später zeigte sich die reine Wahrheit: Die CDU fliegt erstmals aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern – mit einem erbärmlichen Ergebnis von 4,9 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Wahl fiel „desaströs“ für den Kanzler und die CDU aus. Das eigentliche Desaster besteht darin, nicht auf das Volk zu hören, sondern auf – ja, auf wen denn nun eigentlich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2232-Der-Kanzler-bellt-den-falschen-Baum-an.html&quot;&gt;Falschen Baum anbellen&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 12:39:00 +0000</pubDate>
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    <category>cdu</category>
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    <title>Wenn junge Böcke bewusst stinken …</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2230-Wenn-junge-Boecke-bewusst-stinken.html</link>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Wenn junge Männer bewusst stinken, dann probieren sie wahrscheinlich aus. Ihre „Pheromone zu maximieren“. Manchmal, so las ich, würde noch etwas mehr dazu gehören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe dazu etwas gelesen, zum Beispiel dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Junge Männer verzichten bewusst auf Körperpflege, um ihren natürlichen Geruch möglichst unverfälscht zur Geltung zu bringen. Manche lassen das Deo weg, andere die Dusche. Die besonders ambitionierten Vertreter des Trends tragen sogar ungewaschene Kleidung. Je mehr man nach sich selbst riecht, desto besser.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Männer, hört mal her … das mit den Pheromonen ist nicht bewiesen. Selbst, wenn einzelne Pheromone in Frauen das Kuschelgefühl wachrufen sollten, gilt dies nicht für ein erstes Date.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die „Forschung“ einmal dazu gesagt hat (es ist lange her), ist eine Sache. Eine andere ist, dass die Forscher selbstverständlich nicht die Zersetzungsprodukte des Männerschweißes verwendeten, um die Wirkung von Pheromonen zu „beweisen“. In Bio nicht aufgepasst und in Chemie auch nicht? Macht ja nichts – ihr dürft dann nur nicht glauben, was euch die Komiker(innen) in den „Sozialen Netzwerken“ einblasen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens: Lasst jede Form von „Maxxing“ – auch wenn es eigenartig klingt: Frauen wollen überwiegend „richtige Menschen“, die sich beim Date so „geben“ wie sie tatsächlich sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus dem österreichischen &quot;&lt;a href=&quot;https://www.derstandard.at/story/3000000337658/maenner-duschen-sich-nicht-mehr-vor-einem-date-sie-betreiben-jetzt-pheromone-maxxing&quot;&gt;Standard&lt;/a&gt;&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;mehr von mir in der &quot;&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5470-Ein-guter-Bock-stinkt-auch-...-und-andere-Mythen.html&quot;&gt;Liebeszeitung&lt;/a&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 15:30:00 +0000</pubDate>
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    <category>internet</category>
<category>maximieren</category>
<category>Pheromone</category>
<category>soziale netzwerke</category>
<category>unsinn</category>

</item>
<item>
    <title>Die einfache Erklärung – von Tönen, Klängen und Geräuschen</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2226-Die-einfache-Erklaerung-von-Toenen,-Klaengen-und-Geraeuschen.html</link>
            <category>Hi-Fi</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:877 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1230&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/fielmann_3.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Einheit von Mensch, Instrument und Umgebung erzeugt den Klang&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;In der Natur gibt es so gut wie keine „reinen“ Töne, und auch Musiker können sich nicht rühmen, solche Töne zu erzeugen. Auch Naturtöne sind keine „reinen Töne“ sondern physikalisch Mischungen verschiedener Frequenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der &quot;Ton&quot; ist für Menschen das, was zu ihnen durchdringt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir von Musikinstrumenten oder der menschlichen Stimmen sprechen, dann nennen wir einen „Ton“ immer das, was bei uns im Gehirn ankommt. Der Tone muss also zunächst mal durch die Luft zum Ohr vordringen, um dann vom Gehirn „wahrgenommen“ zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald der Ton dort ankommt, wird er vom Gehirn interpretiert: Etwa so: Das ist ein hoher Ton, und er klingt wie ein Pfeifen – das könnte eine Flöte sein. Geübten Musikhörern fällt es nicht sonderlich schwer, die Instrumente zu unterscheiden. Sie wissen also beispielsweise, wie ein Sopransaxofon oder ein Fagott „klingen“ kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der unterschiedliche Klang entsteht aus vielen Tönen und Geräuschen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unterschiedliche Klang der Instrumente ergibt sich aus den Schwingungen, die in der Physik ist ein Ton oder der „Klang“ eines Instruments nie ein „einzelner“ Schwingungsvorgang. Ganz schulmäßig gesprochen, besteht der Klang eines Tons zunächst aus dem Grundton und einigen sogenannten Obertönen oder Partialtönen. Ganz korrekt ist dies nicht, weil Töne, die mit der menschlichen Stimme oder bestimmten Blasinstrumenten erzeugt werden, noch viele weitere „Beimischungen“ enthalten. Wer sich näher damit beschäftigen will: Es ist eine komplizierte Materie, und sie lässt sich nicht mit einigen Sätzen beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe versucht, das Thea unabhängig von der Begriffsverwirrung auf einen Nenner zu bringen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Was am Ende „herauskommt“, liegt am Spielenden, Singenden oder sonst wie Töne erzeugenden Menschen. Was davon wieder in den Hörer oder die Hörerin „eindringt“, liegt an der persönlichen Einstellung zur Musik.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bestimmte Instrumente klingen immer wieder deutlich unterschiedlich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du Beispiele von Instrumenten suchst, die sehr unterschiedlich klingen können, kannst du bei Klarinetten, Saxofonen oder Trompeten beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So also entsteht der Klang, den man auch „Timbre“ nennt. Er gibt jeder Stimme und jedem Instrument die entsprechende Eigenart. Das gilt auch für alle Musiker, die ein charakteristische Spielweise entwickelt haben, an der man sie erkennen kann, wie etwa John Coltrane auf dem Sopransaxofon, den ich stellvertretend für viele andere Musiker nenne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit Sänger(innen) betroffen sind, spielen neben den Vokalen auch sprachtypische Besonderheiten eine Rolle. Ein bekanntes Beispiel ist das Lied „Qongqothwane“, das Mariam Makeba in ihrer Muttersprache Xhosa sang und wegen der seltsamen Laute auch „Klicksong“ genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweis zu den Begriffen Ton, Klang und Geräusch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt; Akustiker, Musiker und Musikhörer verstehen unter einem „Ton“ oft nicht das Gleiche. Genau genommen ist ein „Ton“ ein reiner Sinuston, den man künstlich erzeugen kann und der in der Natur so gut wie gar nicht vorkommt. Er kann aber als „Note“ geschrieben werden, die im Allgemeinen sowohl die Tonhöhe des Grundtons wie auch die Dauer des Tons beinhaltet. Das reicht aber nicht aus, um den „Ton“ vollständig zu beschreiben, denn sobald er tatsächlich gespielt wird, wird er unweigerlich zum Klang. Für einen „Klang“ gelten ähnliche unterschiedliche Sichtweisen – bei diesem Begriff gibt es insbesondere Unterschiede in der Akustik und im Hi-Fi-Bereich. Von den überwiegend an der klassischen Musik orientierten Musikwissenschaftlern werden „Geräusche“ nicht dem Klang zugerechnet. Im Zweifel sollten Autorinnen und Autoren also beschreiben, was sie uns wirklich sagen wollen und nicht an den Begriffen festhalten, die als „Schulwissen“ gelten. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die benutzten Quellen (oft nicht in Übereinstimmung mit der hier vertretenen Sichtweise):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Im &lt;a href=&quot; https://www.musiklexikon.info/musiklexikon/ton-klang-geraeusch-knall&quot;&gt;Musiklexikon&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Thieme &lt;a href=&quot;https://www.thieme-connect.de/products/ebooks/lookinside/10.1055/b-0034-44820&quot;&gt;Zu menschlichen Stimmen&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr ausführlich und aus unterschiedlicher Sichtweise wurden die Begriffe um &quot;Töne&quot; in &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Ton_(Musik)&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; beschrieben. &lt;br /&gt;
Bild: Der Klarinettist Giora Feidman solo (sehpferd Juni 2008, Budapest)&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 12:55:00 +0000</pubDate>
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    <category>begriffe</category>
<category>geräusche</category>
<category>klang</category>
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<category>musik ton</category>
<category>töne</category>
<category>wissenschaften</category>

</item>
<item>
    <title>Zu den Diskussionen um eine „deutsche“ Kultur  </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2223-Zu-den-Diskussionen-um-eine-deutsche-Kultur.html</link>
            <category>deutsch</category>
            <category>historisches von sehpferd</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Die UNESCO definiert Kultur als „&lt;em&gt;die Gesamtheit der geistigen, materiellen, intellektuellen und emotionalen Eigenschaften einer Gesellschaft oder sozialen Gruppe, die unverwechselbar und einzigartig sind“. &lt;/em&gt;(1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage soll nicht bezweifelt werden – und doch bedeutet dies, Kultur als die Summe einiger Eigenschaften zusammenzufassen, die in der Vergangenheit eine große Rolle gespielt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zurück in die ferne Vergangenheit?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Menschen in unserer Bevölkerung sind nur allzu willig, die „modernen“ Zeiten zurückzudrehen – sie behaupten, Kultur sei das, was ihre Väter und Vorväter einst geschaffen haben. Zugleich sagen sie, dass unsere heutige, sichtbare und erkennbare Kultur unter „fremden“ Einflüssen steht. Und sie meinen damit die gesamte „Moderne“ - was letztlich bedeutet: Unter Einschluss der vergangenen 100 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deutsche Kultur - für die damalige Jugend nicht als Vergangenheit &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Zweiten Weltkriegs beargwöhnte man eine Jugend, die an alles andere dachte als daran, an die „Deutsche Kultur“ anzuknüpfen. Das hatte viele Gründe – unter andrem auch den, dass Kultur im Schulunterricht ähnlich behandelt wurde wie Religion. Sie hing irgendwo ganz oben, und man musste atemlos lauschen und staunend sehen, was „wir“ unter Abzug der letzten rund 35 Jahre vollbracht hatten. Es waren lauter Meisterwerke der Baukunst, der Musik, der Malerei, der Dichtung … ach, das waren sie? Irgendwie war alles, was da geplant, vertont, gemalt und gedichtet wurde, schon ziemlich alt – das Neue ließ noch lange auf sich warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ich &quot;mein Eigen&quot; nennen, das ist für mich Kultur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich später jemals gefragt wurde, welchen „Zugang“ ich zur Kultur hätte, so war ich versucht zu sagen: „Was ich mein Eigen nennen, das ist Kultur.“  Ich bestreite nicht, dass irgend etwas anderes auch Kultur sein könnte. Aber nur, weil sie &quot;ein Deutscher&quot;  geschaffen hat, wird sie für mich nicht zu meiner Kultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, dies mag denjenigen helfen, die ebenfalls nach „ihrer“ Kultur suchen. Zudem ist es eine Methode, Kultur im Hier und Jetzt zu erfassen und jede kulturelle Entwicklung wohlwollend zu begutachten. Nur die Vergangenheit – die lassen wir besser Vergangenheit sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Zitat aus &lt;a href=&quot;https://www.unesco.de/themen/kultur/&quot;&gt;Unesco.de&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 15:26:00 +0000</pubDate>
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    <category>deutschland</category>
<category>deutschtum</category>
<category>kultur</category>
<category>politik</category>

</item>
<item>
    <title>Wie wir Musik hören – ist MP3 eine Gefahr für die Jugend?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2213-Wie-wir-Musik-hoeren-ist-MP3-eine-Gefahr-fuer-die-Jugend.html</link>
            <category>Hi-Fi</category>
            <category>mythen</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Musik konnte man vor 50 Jahren über ein Radio, eine Schallplatte oder eine Magnetbandaufnahme hören. Manchmal hörten wir sie ganz ohne „Medium“ – in Freiluftkonzerten, die jeweils im Sommer veranstaltet wurden, in Stadien und Mehrzweckhallen und gelegentlich natürlich auch in traditionellen Konzertsälen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sehr unterschiedliche Qualitäten, egal, aus welcher Quelle die Musik kam &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer dies getan hat, weiß recht gut, wie unterschiedlich die Qualität der Klänge war. Ein Radio? Da brauchte man eine gute Antenne, vielleicht sogar einen Antennenrotor. Das Ergebnis war aber nicht das, was sich der „ernsthafte Musikfreund“ wünschte. Auch der Hinweis, dass der UKW-Rundfunk (FM) ja den ganze Frequenzbereich des Gehörs umfasste, wurde mild lächelnd abgetan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Waren die Musik-Freaks von damals mit anderen Tonquellen zufriedener?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tonband oder eine Kassette? Spitzenqualität? Ja, im Studio- und bei Geräten, die im halbprofessionellen Bereich eingesetzt wurden. Schließlich war einige Jahrzehnte lang jede Schallplatte vorher ein Tonband – stark vereinfacht und sehr salopp gesagt. Nach der Aufnahme wurde dann die Version hergestellt, die später eine Schallplatte oder eine CD wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Schallplatte und Hi-Fi - idealer Klang?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit wir zunächst bei den Schallplatten wären. Sie galten bei jeder Hi-Fi-Vorführung als Krönung der Musikwiedergabe. Die Musikliebhaber glaubten, feinste Töne aus ihnen heraushören zu können. Selbst wenn sie es konnten: Schallplatten rauschen gelegentlich, knistern leider oftmals, und sie altern durch Abnutzung. Von „Abtastfehlern“ war viel die Rede, und diejenigen, die davon sprachen, behaupteten, es gäbe Geräte, die fast ohne solche Fehler arbeiteten. Um mal etwas sinnvollen Zynismus zu verwenden: Nur eine Schallplatte, die niemals oder nur einmal abgespielt wurde, war absolut frei davon, den „taufrischen“ Klang wiederzugeben. Ich will nicht behaupten, dass es keine Mittel gegen die Abnutzung gab – etwas Abtast-Systeme, die sensibler mit der empfindlichen „Rille“ umgingen. Und dennoch muss dieser dazu gesagt werden: Die meisten Musikkenner hören keine „Schallplatten“, sondern die Musik, die in die Rillen eingepresst wurde, auch wenn die Wiedergabe gewisse Mängel hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Mythen rund um die Schallplatte &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Tonträger „Schallplatte“ könnte man noch mehr sagen – er ist von Mythen durchdrungen. Dazu gehört nicht nur die Botschaft, dass sie „weicher klingen“, sondern auch allerlei andere Behauptungen. Beispielsweise die Überzeugung, dass alleine Schallplatten „den natürlichen, analogen Ton“ wiedergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gute Schallplatte - Gute CD - Gefahr durch MP3?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Schallplatte ging es zur CD – und über verschiedene Techniken dann zu so etwas wie „MP3“ oder andere Formate. Soweit der Stand heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren wird ein Streit angefacht: Verlieren die jungen Leute, die Generation „Z“ oder wer auch immer, den Zugang zur Musik, weil sie „MP3“ hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Einwand gegen viele „naturwissenschaftliche“ Erklärungen: Musik, die vom Gehirn „genau abgetastet“ führt immer zu mehr Anstrengung. Oder mal mit anderen Worten: &lt;em&gt;Free Jazz zu hören ist anstrengender als Dixieland&lt;/em&gt;. Die wesentliche Rolle beim Hören, vor allem aber beim „Erkennen“ der Strukturen von Klängen, spielt immer die Musik selbst – nicht die Wiedergabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Jeder hört anders &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zuletzt noch diese: Jeder von uns hört anders. Viele Menschen, die noch „das alte Dampfradio“ in Luxusausführung kannten, bevorzugen bis heute einen weichen „Sound“ und glauben, dass genau dieser Klang ideal ist. Sollten sie jemals in einen Konzertsaal gehen, denn würden sie sich wundern, wie „scharf“ dort die Streicher klingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Quellen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Kritisch über MP3: &lt;a href=&quot;https://www.deutschlandfunkkultur.de/mp3-und-die-folgen-100.html&quot;&gt;Deutschlandfunk&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article1721723/Digitalisierung-Wie-MP3-die-Qualitaet-der-Musik-zerstoert-hat.html&quot;&gt;Die Welt&lt;/a&gt; . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfohlen: &lt;a href=&quot;https://www.daswissensblog.de/mp3-aac-vinyl-oder-cd-was-klingt-besser/&quot;&gt;Wissensblog&lt;/a&gt; (ausführlich und objektiv). &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 10:44:00 +0000</pubDate>
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