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    <title>Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin (Artikel mit Tag spd)</title>
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    <description>unbequemes über presse, politik und wissenschaft</description>
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    <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 15:31:39 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - unbequemes über presse, politik und wissenschaft</title>
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    <title>Die CDU muss liefern – und zwar schnell! </title>
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            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    Wenn eines für Deutschland typisch ist, dann dies: Deutsche erwarten die Lösungen ihrer hausgemachten Misere von der Regierung. Würden sie dies von sich selbst erwarten, dann wäre es besser. Doch die meisten Deutschen verharren in einer Art Kleinkindererwartung: Sie hoffen auf den Weihnachtsmann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Optimismus und Tatkraft? Deutsche Technologien stärken, die besten Professoren und Ingenieure hervorbringen? Und wenn man sie schon nicht hat, warum verlockt man sie nicht, hier zu forschen und zu entwickeln? Jetzt wäre die Chance da. Ich bin mir klar darüber, dass auch eine andere Partei mit in der Regierung sitzt. Doch die Bürger wollten CDU, weil sie in dieser Partei die beste Wirtschaftskompetenz vermuteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apropos CDU: die verschiedenen Regierungen vom Typ „Merkel“ haben letztlich dafür gesorgt, dass die CDU bei den eigenen „Human Resources“ nachbessern muss. Wer jetzt regiert, muss zwangsläufig die Folgen des „Aussitzens“ von bestehenden Problemen tragen. Nur die Besten der Besten werden dies Zustandebringen – und dies auch nur, wenn die Menschen in Deutschland hinter ihnen stehen und ihren Teil dazu beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürger wissen kaum, dass es nicht die SPD war, die uns in eine Dauerwarteschlange für Reformen gebracht hat – und auch nicht die „Ampel“. Was es wirklich war? Eine Mischung aus Stillstand und Selbstherrlichkeit - das ist gewiss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Optimistisch vorwärts schauen  und Bürokratie abbauen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist aber nicht, was der Grund war – die Frage, die wir uns heute stellen sollten, wäre: Warum ist es immer noch so? Warum haben wir immer noch eine überbordende Bürokratie, warum geht nichts voran? Warum fühlen sich so viele, die etwas verändern können und wollen, von Bürokratie und Amtsschimmel ausgebremst? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß – die CDU muss endlich sagen, welche Ziele sie nun ernsthaft und mit aller Kraft verfolgen will. Dann werden auch die Bürger mitziehen, sogar unabhängig von der Parteizugehörigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Lesenswert: &lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/standort-deutschland-wie-attraktiv-ist-deutschland-fuer-investoren-aus-dem-ausland-110701236.html&quot;&gt;FAZ&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 14:58:00 +0000</pubDate>
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    <category>cdu</category>
<category>merkel</category>
<category>merz</category>
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    <title>Abweichler von der Vernunft</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2110-Abweichler-von-der-Vernunft.html</link>
            <category>demokratie</category>
            <category>wählen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (wahlross)</author>
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    Wer immer hinter den fehlenden Stimmen für Friedrich Merz steht, verdient den Ausdruck „Verhinderer“. Sollten es Mitglieder der SPD sein, die mal zeigen wollten, wie man einen dringend benötigten Schnellzug aus einem altmodischen Bremserhäuschen heraus stoppen konnte? Den Alt-Sozialisten wäre es durchaus zuzutrauen, aber auch den Anhängern und Anhängerinnen der „alten SPD“, die ohnehin aufs Abstellgleis gehören? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch wissen wir gar nichts. Nur dies: Deutschland hat abermals verloren – nicht nur Merz. Und die einzige Partei, die dies freuen dürfte, ist die AfD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Update: (gegen 16.30) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Update, gegen 16.30 erfahren:  Merz wurde im zweiten Wahlgang zum Bundeskanzler gewählt: 325 Abgeordnete stimmten mit Ja, 289 mit Nein.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 06 May 2025 09:41:00 +0000</pubDate>
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    <category>afd</category>
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<category>kanzlerwahl</category>
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    <title>Hamburger Wähler bleiben der Demokratie treu</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2092-Hamburger-Waehler-bleiben-der-Demokratie-treu.html</link>
            <category>demokratie</category>
            <category>liberal sein</category>
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Eine gute Regierung, die sich nicht zofft … das wünschen sich mittlerweile fast alle Deutschen. Insofern ist das Wahlergebnis in Hamburg ein gutes Beispiel für alle, die in erster Linie Bürger(innen) und Demokraten oder Demoklratinnen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wahlgewinn, Stimmenverlust und Zeitgeist&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Zeittrend folgend, hat die SPD ein wenig verloren – aber es sind eben nur 5,7 Prozent. Ebenfalls mit 5,7 Prozent weniger Stimmen und aus ähnlichen Gründen gehören die Grünen zu den Parteien, die Verluste eingefahren haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewinner aus demselben Trend waren CDU (8,6 Prozent), Linke und AfD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Hintergrund - ein selbstbewusster Stadtstaat hat gewählt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies alles muss man vor dem Hintergrund der Stadt Hamburg sehen, die nach wie vor den Geist der Freiheit und der Demokratie wachhält. Dabei ergibt sich natürlich die Frage:&lt;em&gt; Was ist mit der FDP? &lt;/em&gt;Sie kommt in manchen Darstellungen gar nicht mehr vor und verschwindet ebenso wie VOLT und BSW unter „Sonstige“. Die Antwort ist relativ einfach: Die FDP musste in Hamburg (anders als im Bund) schon oft ertragen, unter fünf Prozent zu fallen. Zunächst zwischen 1978 und 1986 und in den Wahljahren 1993, 1997 und 2004, 2008 und 2020. Im Grunde zeigt sich in den Wahlergebnissen, dass Hamburg schon lange auf die FDP verzichten konnte – auch wenn die Mehrheit der Bürger durchaus den Gedanken des „Freisinns“ in sich trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die CDU hatte schon bessere Zeiten in Hamburg &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man den langfristigen Trend, so hat die CDU mit ihren jetzt eingefahrenen 20 Prozent allerdings gegenüber ihrer „Hamburger Blütezeit“ ein eher schwaches Ergebnis. 2004 hatte man in Hamburg schon einmal 47 Prozent – die FDP errichte damals sogar 10,9 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rechts und Links von der Mitte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann wählten die Hamburger Bürger(innen) Parteien (1) rechts von der CDU und Links von der SPD ? Die Älteren werden sich erinnern: 2001 stand die als „Protestpartei“ eingestufte „Schill-Partei“ bei 20 Prozent der Stimmen. Die „DVU“ wäre als ausgewiesene Rechtspartei 1997 beinahe in die Bürgerschaft (Hamburger Parlament) gekommen, und auch die REP war einmal nahe dran (1993).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links von der SPD gibt es ernstliche Konkurrenz nur von der „Linkspartei“ („die Linke“), die seit 2008 dort wieder eine Rolle spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengenommen: Glückwunsch an die Hamburger Bürgerinnen und Bürger, die den Blick nach vorne richten und weiterhin für Demokratie und Freisinn eintreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Die Grünen zählen bei &quot;Sehpferd&quot; nicht zu den Parteien &quot;links von der SPD&quot;.&lt;br /&gt;
 Alle Zahlen (Irrtum vorbehalten) von &lt;a href=&quot;https://www.tagesschau.de/wahlarchiv/laenderparlamente/hamburg&quot;&gt;Tagesschau.de&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Generell:  Zum Zick-Zack-Kurs der &lt;a href=&quot;https://www.bpb.de/themen/parteien/parteien-in-deutschland/fdp/273478/etappen-der-parteigeschichte-der-fdp/&quot;&gt;FDP&lt;/a&gt; (Bundesweit seit 1945) 
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    <pubDate>Mon, 03 Mar 2025 10:18:00 +0000</pubDate>
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    <category>bürger</category>
<category>bürgerschaft</category>
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</item>
<item>
    <title>Trotz des Rechtsrucks - Parteien der Mitte überzeugen </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2083-Trotz-des-Rechtsrucks-Parteien-der-Mitte-ueberzeugen.html</link>
            <category>demokratie</category>
            <category>wählen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (wahlross)</author>
    <content:encoded>
    Wahlwerbung ist nicht alles. Doch kurz vor der Wahl haben sich die Parteien der Mitte mehr oder weniger dazu verführen lassen, „rechte Positionen“ einzunehmen – behauptet jedenfalls die Wochenzeitung „DIE ZEIT“. Sie nimmt die FDP dabei aus, doch auch eines ihrer Wahlplakate zeigt nach Ansicht des Wahlrosses eine &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2073-Die-FDP-in-der-Plakatwerbung-ein-Menue-aus-Spruechen-und-Anregungen.html&quot;&gt;solche Tendenz&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Mitte wählen – stabile Regierung bilden&lt;/h1&gt; &lt;br /&gt;
Die „Rechtsausläufer“ sind (laut „Zeit“) jedoch dem Zeitgeist geschuldet, indem der Satz fällt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Deutschland erlebt insgesamt eine Rechtsverschiebung in den Parteiprogrammen, wobei rechte Aussagen zwar präsent, aber nicht dominierend sind. Die Parteien setzen vor allem auf Law-and-Order-Themen, beeinflusst von gesellschaftlichen Diskursen und Umfragen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Für das Wahlross gehören die Grünen zur Mitte. Sie haben sich als Familienpartei profiliert, auch wenn einzelne Mitglieder immer noch linke Standpunkte vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle (Zusammenfassung): &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-02/rechtsruck-parteien-politik-gesellschaft-forschung&quot;&gt;ZEIT&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;script&gt;document.write (botschaft);&lt;/script&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 19 Feb 2025 09:36:00 +0000</pubDate>
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    <category>cdu</category>
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</item>
<item>
    <title>Plakatwerbung der SPD – gute Ansätze, aber kaum etwas Neues</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2079-Plakatwerbung-der-SPD-gute-Ansaetze,-aber-kaum-etwas-Neues.html</link>
            <category>wählen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (wahlross)</author>
    <content:encoded>
    „&lt;em&gt;Aus Verantwortung für Deutschland&lt;/em&gt;“ heißt die Überschrift des Wahlprogramms der SPD. Wer die Wahlplakate sieht, ist zunächst verblüfft: Die Plakate sagen uns, was „drin“ ist – und wer es genau wissen will, kann dann im Internet lesen, was gemeint ist. Das kommt bei jungen Leuten ganz gut an – bei älteren weniger. Insgesamt klingt das Programm etwas altbacken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SPD macht etwa völlig anders als die meisten anderen Parteien: Sie sagt, was für dich „drin“ ist, wenn du die SPD wählst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt gut – ab er was ist denn nun drin?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mitte statt Merz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
-	Die SPD sieht sich als „Mitte“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr interessant, dass sich die SPD wieder mehr als Volkspartei profilieren will. Ob „Mehr netto in der Kasse“ tatsächlich für 95 Prozent der Deutschen gelten wird? Wahrscheinlich nicht, denn die Kosten steigen voraussichtlich für alle, sodass die Steuersenkungen nicht unbedingt zu „mehr netto in der Kasse“ führen werden. Das Gleiche gilt für die Mietpreisbremse, die möglicherweise eine „Wohnungsbaubremse“ ist. Das Programm in Ehren, aber da fehlt der „großem Wurf“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mehr Wirtschaftswachstum&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
-	Erklärt die Wirtschaftspolitik der SPD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SPD weiß, dass Zukunftsinvestitionen viel Geld kosten – und will die Schuldenbremse reformieren. Das Argument für die Schuldenbremse war ja, dass die „Enkel“ nicht die Schulden der Vergangenheit erben sollten. Allerdings sind wahrhaftig gigantische Investitionen nötig, um wirtschaftlich mitzuhalten. Das Programm enthält einige Punkte, die durchaus diskutabel sind. Kling gut – und steht ganz oben auf der Liste der dringendsten Veränderungen (Platz 2). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mehr netto&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
-	SPD über Löhne und Kaufkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SPD rechnet den Wählerinnen und Wählern vor, was alles „besser“ wird, wenn ihre Pläne verwirklicht werden. Die Partei tritt für eine Mehrwertsteuersenkung ein und kündigt auch bei der Einkommenssteuer Verbesserungen an. Sie macht damit eine  Musterrechnung für eine Familie mit einem Jahreseinkommen von 75.000 Euro auf. Damit sollen die Lebenshaltungskosten für Familien mit geringen und mittleren Einkommen deutlich sinken. Das wäre Platz 10 bei den dringendsten Wünschen der Deutschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Stabile Renten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
-	Das Thema Rente &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Rente muss nachgedacht werden – keine Frage. Die sogenannte „solidarische Rente“ wird als Vorschlag eingebracht – doch gerade dieses Thema ist kompliziert – und eine sichere Rente wäre damit immer noch nicht gewährleistet. Platz 12 bei den Dringlichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Familie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
-	Moderne Kitas und Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kitas und Schulen zu investieren, ist dringend nötig – das wissen alle, aber nur wenige haben einen Plan. Ob die Familien mit den Vorschlägen der SPD wirklich einen wesentlichen Vorteil haben, bleibt abzuwarten. Immerhin steht dieses Anliegen bei den Zeitungslesern auf Platz 1 der Dringlichkeitsliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Plakatwerbung richtet sich an Handy-Benutzer – wer das Plakat fotografiert, bekommt mehr Informationen. Die Themen selber wirken inzwischen etwas ausgelutscht: Die SPD hat ihre Kompetenz auf fast allen Gebieten verloren und wird weder an der Kaufkraft noch an den Löhnen etwas verändern können – falls die Politik hier überhaupt etwas Nennenswertes verändern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ist mit Kitas und Schulen, also dem „Familienprogramm“ der SPD? Da waren schon andere am Werk – und der „große Wurf“ gelingt nur, wenn die Ausgaben dafür extrem steigen – und die Länder mehr kooperieren, statt in Konkurrenz zueinander zu treten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm liegt in zwei Versionen vor: Einmal in &lt;a href=&quot;https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Regierungsprogramm/Bundestagswahlprogramm_LP_SPD_2025.pdf&quot;&gt;wirklich verständlicher Sprache&lt;/a&gt;, sodass es auch für Menschen zugänglich ist, die keine Erfahrung mit theoretischen Erläuterungen haben. Auch in der üblichen, &lt;a href=&quot;https://www.spd.de/bundestagswahl&quot;&gt;formalen Sprache&lt;/a&gt; steht es zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei den anderen Parteien, habe ich die Plakat-Aussagen der SPD mit mir vorliegenden demoskopischen Untersuchungen verglichen. Bei der allgemeinen Problemlösungskompetenz in der Politik liegen die Werte mit 11 Prozent bestenfalls im mittleren Bereich, bei Wirtschaftsfragen bei 13 Prozent auf Platz 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zuweisung der „dringendsten Themen“ erfolgt aufgrund einer &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2077-Info-zu-den-dringendsten-Problemen-in-Deutschland-laut-Zeitungsleser-Befragung.html&quot;&gt;Umfrage unter etwa 80.000 Teilnehmern&lt;/a&gt;. Ende Januar 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Rolle von &lt;a href=&quot; https://sehpferd.de/index.php?/archives/2074-Infos-zum-Wahlross-und-der-Beurteilung-der-Parteien.html&quot;&gt;Wahlross als Wähler&lt;/a&gt;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Irrtum vorbehalten. Bitte beachten, dass sich demoskopische Daten vor Wahlen oft nochmals verändern.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;script&gt;document.write (botschaft);&lt;/script&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 16 Feb 2025 11:35:00 +0000</pubDate>
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    <category>bundestagswahl</category>
<category>slogans</category>
<category>spd</category>
<category>wahl 2025</category>
<category>wahlplakat der spd</category>

</item>
<item>
    <title>Wird Deutschland zum Populisten-Land? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2014-Wird-Deutschland-zum-Populisten-Land.html</link>
            <category>demokratie</category>
            <category>deutsch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (wahlross)</author>
    <content:encoded>
    In den neuen Bundesländern haben Populisten ein leichtes Spiel: Und da ist ziemlich gleichgültig, welcher Name auf dem Wahlplakat steht. Es reicht völlig, zu sagen: Mit uns wird das anders, und ihr alle werdet davon profitieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn „du“ glaubst, jetzt mit „alle“ gemeint zu sein: Es ist nichts sehr wahrscheinlich, dass du profitierst. Jedenfalls nicht, wenn du von Arbeit lebst. Denn die Wirtschaft- und Geisteszentren entstehen nicht dort, wo Parteien den Ideologien der Vergangenheit (Sozialismus. Kommunismus, Nationalismus) folgen, sondern dort, wo Zukunftskonzepte entstehen, die neue Ausblicke für Menschen ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nicht immer recht, aber sie wissen dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Regionen in Thüringen, Sachsen, Brandenburg und anderswo sind angeblich „abgehängt. Für einige trifft das zu – andere sollten sich fragen, was sie dafür getan haben, nicht abgehängt zu werden. Außerdem&lt;a href=&quot;https://www.deutschlandfunk.de/rechtspopulismus-wie-gefuehle-des-abgehaengtseins-hineinwirken-dlf-a024654d-100.html&quot;&gt; fühlen&lt;/a&gt; sich weit mehr Menschen „abgehängt“, als dies objektiv feststellbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Neo-Populismus und Retro-Arroganz &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher ist – die Regierung (nicht die „Ampel“) hat versagt. Nicht wegen „der Grünen“, die jetzt überall als Buhmänner oder Buhfrauen verkauft werden. Sondern wegen der gefühlten Arroganz, die vom Kanzler ebenso ausgeht wie von FDP-Chef. Der Bürger und Wähler erwartet mit Recht mehr von den Menschen an der Spitze. Was aus der desolaten SPD werden soll, muss dort dringend intern diskutiert werden – für die FDP sehe ich nicht einmal einen Hauch einer Chance, vom gegenwärtigen Image wieder freizukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;CDU und SPD - Zeit für die Mauser&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Situation wäre es gut, wenn die verbleibenden Parteien, die wirklich zur Demokratie und zum liberalen Staat stehen, klare Kante zeigen würden. Die beiden Klassiker – CDU und SPD sind beide durch die Ränkespiele der Vergangenheit geschädigt – jede auf ihre Art. Sogar  Grün hat eine Chance, weil es viele junge Menschen gibt, die noch auf eine lebenswerte Zukunft für sich selbst und ihre Kinder hoffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist nur: Wann gehen sie in die Mauser, um mit glänzendem Gefieder wieder aufzutauchen? Wann beweisen sie, dass sie deutlich mehr können, als extreme Links- oder Rechtsparteien, reine Nationalisten wie auch neue, populistische Bündnisse? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wann eigentlich?  
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    <pubDate>Thu, 05 Sep 2024 07:54:00 +0000</pubDate>
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<category>spd</category>

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    <title>Für Thüringen – für Freiheit und Demokratie </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2011-Fuer-Thueringen-fuer-Freiheit-und-Demokratie.html</link>
            <category>demokratie</category>
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    <author>nospam@example.com (wahlross)</author>
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    Am Sonntag sind Wahlen in Thüringen. Dauerhafte Garanten für die Wirtschaft, die Informationsfreiheit sowie den Fortbestand der Menschenrechte und der Demokratie sehe ich nur in der Wahl demokratischer Parteien alter Schule. Nach meinem Empfinden sind dies in Thüringen vor allem CDU und SPD. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorry, andere … aber es geht darum, den Standort Thüringen und seine Wirtschaftskraft zu erhalten und möglichst zu stärken. Das ist nur in Freiheit und Gleichheit bei einer Bündelung der demokratischen Kräfte möglich. Im Moment wäre es sicher gut, diejenigen zu wählen, die uns als Demokraten vertraut sind und für die wir uns auch eine Chance ausrechnen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmals: In Thüringen geht es vor allem um Thüringen. Und nicht um Weltpolitik. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 27 Aug 2024 12:29:00 +0000</pubDate>
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    <category>cdu</category>
<category>spd</category>
<category>thüringen</category>
<category>wahlen</category>

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    <title>Und wieder streiken die Lokführer – für wen? </title>
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            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;Und wieder streiken die Lokführer – für wen? Das ist eine Frage, die andere Frage wäre: Gegen wen streiken sie? In jedem Fall gegen Bahnkunden Und die sind oftmals Arbeitnehmer - teils mit sehr geringem Einkommen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie streiken mal wieder, getreu dem Motto: „Alle Räder stehen still, wenn dein stärker Arm es will.“ Wobei mich das „will“ immer an Willkür erinnert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, ob die Politiker etwas am Streik tun könnten, behandelt ausführlich Correctiv. Dort wird erläutert, warum die Politik derzeit nichts tun kann. Das heißt aber nicht, dass alle Politiker und Journalisten sprachlos dastehen müssen. Sie sollten dies auch tun und klar sagen: Dieser Streik richtet einen gesellschaftlichen Schaden an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Correctiv weist darauf hin, dass es durchaus politische Bestrebungen gibt, das Streikrecht bei „Unternehmen mit kritischer Infrastruktur“ einzuschränken. Dazu gehört die Bahn ohne jeden Zweifel. Der Vorschlag kommt von der CDU – und er ist durchaus moderat und vernünftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, dass die Sozialdemokratie da nicht mitspielt – ihr geht es ja angeblich immer noch um die „Arbeiterschaft“, aus der sie einst hervorgegangen ist. Hübsche Form von Sozialromantik und Nostalgie – aber die Zeichen der Zeit bleiben unberücksichtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelächelt habe ich über die „taz“. Sie begründet ausführlich, warum der Bund als Eigentümer der Bahn dennoch eingreifen sollte. Doch die Antworten, die da von Links kommen, sind nichts als einseitige Appelle. Es ist keine Rede von Änderungen im geltenden Streikrecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letztendlich wäre die Frage: Muss es wirklich zwei Gewerkschaften im Bahnbereich geben, wenn doch beide im gleichen Zug sitzen? Wer profitiert wirklich davon? Und warum wird das Streikrecht nicht modifiziert? Wer in der Politik sträubt sich gegen Vernunft und wer sitzt im Bremserhäuschen? Und letztlich: Wer gewinnt durch den Streik – und wer verliert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: Correctiv SPOTLIGHT ,&lt;a href=&quot;https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/olaf-scholz-zu-gdl-und-streikrecht-was-der-kanzler-beim-arbeitskampf-fordert-19467673.html&quot;&gt; FAZ&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://taz.de/Streik-bei-der-Deutschen-Bahn/!5986974/&quot;&gt;TAZ&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 25 Jan 2024 10:47:00 +0000</pubDate>
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    <category>bahnstreik</category>
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<category>streikrecht</category>

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    <title>Auf der Nase des Kanzlers herumtanzen</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1966-Auf-der-Nase-des-Kanzlers-herumtanzen.html</link>
            <category>demokratie</category>
    
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    <author>nospam@example.com (wahlross)</author>
    <content:encoded>
    Dieser Tage ging es durch die Presse: Der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland habe sein Ansehen verspielt. Heißt: Er hat die Zeichen der Zeit missdeutet und viel zu lange gezögert,um  klare Worte zu sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Deutsche Welle“ schreibt, was nüchtern betrachtet als Tatsache gelten kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Er kommuniziere schlecht, seine Regierung streite zu viel, sagen Experten. Lange war kein Kanzler mehr so unbeliebt.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Und nun? Zumindest eine Gewerkschaft tanzt ihm auf der Nase herum. Die Bauern und die Agrarkonzerne blockieren die Straßen. Spediteure, Handwerksmeister und manche Mittelständler schließen sich an. Die Stimmen der Straße sind eindeutig, und viel zu viele Menschen schielen nach einfachen Lösungen, die ihnen die Rechtsaußen im Volk anbieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müssen wir jetzt über den Kanzler reden? „Die Ampel“ ist so schlecht nicht - und grüne Agrarpolitik ist allemal besser als gar keine Agrarpolitik. Der Kanzler müsste nur klare Worte finden – aber der taucht zu oft unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint, als sei es zu spät, diese Worte zu finden. Ich rede nicht von den Rechtsextremisten – sie sind taub für das Machbare und folgen der Vernunft längst nicht mehr. Ich rede von unserem Volk, in dem Sinne, wie es ein Schweizer sehen würde. Klar sind „wir das Volk“, aber diejenigen, die schreien, sie seinen das Volk, sind es eben nicht. Der Kanzler würde verdienen, dass sich das Volk hinter die Regierung stellt, solange sie amtiert. Und statt Pappschilder herumzuzeigen, sollten die Agrarbosse mit dem Kanzler reden – und sie mit ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel wäre an dieser Stelle über die SPD zu sagen. Sie ist altmodisch geworden – taugt nicht mehr als Arbeiterpartei und schon gar nicht mehr als Linkspartei. Die Ressourcen, geistig, emotional oder personell, sind belanglos geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlen noch ein paar Sätze zur ehemals konkurrierenden Volkspartei, der CDU. Bei ihr mangelt es an ähnlichen geistigen und emotionalen Ideen, und die Personaldecke ist bereits seit Frau Merkels Zeiten zu dünn, um zu überzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz: Mindestens drei Parteien müssen ich vor der nächsten Wahl überlegen, wem sie dienen wollen: Dem Mittelstand, der die Gesellschaft trägt und in der Lage ist, sie zu verändern? Oder den Menschen und Organisationen, die ständig etwas einfordern, aber nichts zurückgeben? Oder gar den Ideologen links und rechts, die behaupten, die besseren Wahrheiten gepachtet zu haben?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem müssen sie alle auf die Bühne – und dort klare Ansagen machen. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Jan 2024 14:53:00 +0000</pubDate>
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    <category>agrarkonzerne</category>
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</item>
<item>
    <title>Rechtstrend in Deutschland - wer verantwortet ihn?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1936-Rechtstrend-in-Deutschland-wer-verantwortet-ihn.html</link>
            <category>demokratie</category>
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            <category>wählen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Deutschland droht, was in mehreren Staaten der EU schon die Regel ist: &lt;em&gt;ein gewisses „Wohlwollen“ für rechte Parteien, Strömungen und Gruppierungen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen Vergleich sucht: In Schweden wurde die rechtspopulistische Partei „Schwedendemokraten“ mit 20,5 Prozent der Stimmen ins Parlament gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;https://www.fes.de/referat-demokratie-gesellschaft-und-innovation/gegen-rechtsextremismus/mitte-studie-2023&quot;&gt;Friedrich-Ebert-Stiftung&lt;/a&gt; (SPD-nahe) hat nun festgestellt, dass nun auch die deutsche Bevölkerung den „Hang nach rechts“ entdeckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach haben 2022/2023 etwa 8,3 Prozent der Befragten ein „gefestigtes“ rechtes Weltbild. Zusätzlich befinden sich etwa 20,1 Prozent der Befragten im „Graubereich“, was letztlich bedeutet, dass sie zumindest teilweise mit rechtsextremistischen Ideen sympathisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anteil des Graubereichs bildet seit Jahren das Potenzial für die Wahl von rechtsorientierten Parteien. Er lag 2014 und 2018 schon einmal bei etwa 16 Prozent der Befragten, sank 2020/2021 aber auf 12 Prozent ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kopflose Parteien - einer der Gründe für den Drang nach rechts?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant dabei ist, dass nahezu alle Parteien derzeit Probleme mit ihren „Köpfen“ haben. In der Sozialdemokratie wegen des Hick-Hacks um die Führung der vergangenen Jahre. Die CDU/CSU machte den gleichen Fehler – das Hick-Hack um die Führung in der Post-Merkel-Ära führte von einer Fehlentscheidung zur nächsten – und der „große Wurf“ steht auch weiterhin aus. Und wenn der Herr Merz dem Herrn Scholz „Führungsschwäche“ attestiert, sollte er erst einmal vor der eigenen Haustür kehren. Ich gebe zu, einmal Hoffnung in &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/1656-Endlich-Friedrich-Merz-soll-die-CDU-wieder-flottmachen.html&quot;&gt;diesen Herrn Merz&lt;/a&gt; gesetzt zu haben – sie ist allerdings schneller verpufft als meine Sympathie für die  FDP. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll die Bevölkerung von zwar ausreichend selbstherrlichen, letztlich aber profillosen politischen Köpfen denken? Und was ist mit den Parteien, die teils immer wieder ihre Lieblingsthemen, dann aber auch ausgesprochen Luxusthemen drehen? Wundert sich jemand, wenn die Menschen darüber politikverdrossen werden? Und nein - ich nehme keine Partei aus. Das Blaue vom Himmel herunter zu lügen ist ebenso frevelhaft wie das Rote Reich des Sozialismus zu verkünden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Alle wissen, was sich ändern muss &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sich da ändern muss? Klarere Ansagen. Konkretere Pläne. Glaubwürdigere Absichten. Und vor allen Dingen: Transparenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wem sage ich das? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Nach einem Hinweis von &quot;Correctiv&quot; gelesen in einem Beitrag des &lt;a href=&quot;https://www.deutschlandfunk.de/rechtsextremismus-mitte-studie-rechtsextrem-weltbild-100.html&quot;&gt;Deutschlandfunks&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Schwedische Rechtsextreme, &lt;a href=&quot;https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/512821/parlamentswahl-in-schweden-2022/&quot;&gt;Wahlen&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 22 Sep 2023 10:22:00 +0000</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Dumme Sprüche nach dem Strafrecht beurteilen? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1899-Dumme-Sprueche-nach-dem-Strafrecht-beurteilen.html</link>
            <category>demokratie</category>
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Die SPD will erreichen, dass „verbale sexuelle Belästigungen“ unter das Strafrecht fallen. Dazu sollen – nach einem Bericht der NZZ (1), auch bereits „obszöne Sprüche“ fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das einfach so liest, der wird sich denken: &lt;em&gt;„Na klar, das ist nur gut und billig“. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber – greift der Staat hier nicht in die Privatsphäre der Bürger über? Es geht ja nicht darum, ob es moralisch verwerflich ist, dumme Zoten, unverschämte Anmachsprüche oder sonstige verbale Frechheiten abzulassen. Die Frage ist vielmehr, inwieweit staatliche Eingriffe in die Privatsphäre vertretbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun bin ich kein Jurist – und ich will auch keine juristische Debatte anzetteln. Aber so viel glaube ich sagen zu können: Die Schwelle, ab der ein Spruch als „obszön“ gilt, ist nur schwer zu definieren. Der Zeitgeist definiert sie einerseits, und die Person, an die eine „Obszönität“ gerichtet ist, andererseits. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Positionspapier der SPD will allerdings vor allem erreichen, dass „erhebliche sexuelle Belästigungen“ stärker geahndet werden. Der Text sagt nach einem Zeitungsbericht aus: (2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Erheblich ist eine Belästigung insbesondere dann, wenn sie eine Person in ein sexuelles Geschehen einbezieht, einen erniedrigenden oder einschüchternden Charakter hat, eine gewisse Dauer hat oder wenn die betroffene Person ihr nicht auf zumutbare Weise ausweichen kann&quot;.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das große Drama mit Worten - doch hat es auch Sinn?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kling nach dem „ganz großen Drama“ – und es scheint, als sie dies bewusst so formuliert. Man macht beispielsweise gar keinen Hehl daraus, dass man offensive „Anmache“, Catcalling, verbale Gewalt und körperliche Gewalt im Zusammenhang sieht. Und man sieht in der SPD vor allem die Frauen als Opfer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist letztlich, wen die SPD mit ihren neuen Vorstellungen als Wähler(innen) gewinnen will – oder ob sie eher Stimmen dabei verliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und falls es um Ideologien geht: schönen Dank, SPD. Behaltet sie für euch.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzung: Die Kritik an den SPD-Vorschlägen nimmt inzwischen Fahrt auf. Und dort fällt das Wort, das ich vermieden habe: &lt;em&gt;Populismus. &lt;/em&gt; (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) &lt;a href=&quot;https://www.nzz.ch/international/spd-will-verbale-sexuelle-belaestigung-unter-strafe-stellen-ld.1743350&quot;&gt;NZZ&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(2) &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-06/gewalt-frauen-belaestigung-verbal-sexismus-strafrecht-spd-fraktion&quot;&gt;Die Zeit&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
(3) Die &lt;a href=&quot;https://www.welt.de/politik/deutschland/article245989828/Gruene-kritisieren-SPD-Vorstoss-zu-verbalen-Belaestigungen-als-populistisch.html&quot;&gt;WELT&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 20 Jun 2023 14:04:00 +0000</pubDate>
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    <category>poltik</category>
<category>spd</category>
<category>strafrecht</category>
<category>verbale belästigungen</category>

</item>
<item>
    <title>Jetzt auf den Staat und die Demokratie besinnen </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1859-Jetzt-auf-den-Staat-und-die-Demokratie-besinnen.html</link>
            <category>deutsch</category>
            <category>liberal sein</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Ja, die Ampel lebt noch. Offenbar haben die Spitzen von Rot, Grün und Gelb im letzten Moment erkannt, dass es noch staatsmännische Vernunft gibt. Der Rüffel, der darin enthalten ist, geht an alle drei. Die SPD schielt wie immer drauf, dass die Bürger mit geringem Einkommen entschädigt werden – was immer kommen mag. Die Grüne Partei hatte sich mit den Wärmepumpen ein Ei gelegt, das nicht einmal bebrütet werden konnte. Wahrscheinlich wird die Presse heute beklagen, dass sie beim Umweltschutz eingebrochen ist. Und die FDP? Sie ist im Grunde ein politischer Sanierungsfall, hat sich aber offenbar im letzten Moment besonnen, dass sie nicht ausschließlich ihrer Klientel gegenüber verpflichtet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern – was möglich war, wurde getan, auch wenn es wenig ist, was „hinten heraus“ kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;DIe Opposition - Konservative verharren ideenlos&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise sollte man der CDU mehr Aufmerksamkeit schenken, die ja wirklich froh sein kann, nicht regieren zu müssen. Man maulte lautstark, wobei man sich Rückendeckung von der Springer-Presse holte. Sinnvolle Opposition geht anders. Wo sind denn die tollen Alternativen, die man von der Opposition erwartet? Wenn man schon den Kanzler angreift: Was ist mit dem Oppositionsführer, der doch angeblich so kompetent ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Bürger - wen soll er wählen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Bürger? Wen soll er in Zukunft wählen? Die SPD, die sich trotz aller Schlappen niemals wirklich erneuern konnte? Die profillose CDU mit ihrem bayrischen Anhängsel CSU, von deren Politik kaum jemand überzeugt ist? Doch wohl nicht die FDP oder gar Die Linke? Von der AfD will ich lieber gar nicht erst reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir brauchen? Eine demokratische Offensive, die dem Bürger zeigt, wo er wirklich lebt, und was die Demokratie in unserem Land leistet. Jede der traditionellen Parteien sollte dafür sorgen, dass es sie gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kindergartenähnliche Zank, den wir in den letzten Wochen ertragen mussten, nützt nur der Anti-Demokraten. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 29 Mar 2023 13:10:00 +0000</pubDate>
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    <category>ampel</category>
<category>cdu</category>
<category>csu</category>
<category>fdp</category>
<category>grün</category>
<category>politik</category>
<category>spd</category>
<category>zukunft</category>

</item>
<item>
    <title>Niedersachsenwahl - die FDP ist raus </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1803-Niedersachsenwahl-die-FDP-ist-raus.html</link>
            <category>demokratie</category>
            <category>deutsch</category>
            <category>liberal sein</category>
    
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    <author>nospam@example.com (wahlross)</author>
    <content:encoded>
    Ich traue mich nicht, zu jubeln, doch die Niedersachsen-Wahl zeigt klar: Im Norden ist die Welt in Ordnung - da denkt man kühl und ist wachsam, auch wenn die AfD „zugelegt“ hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Verlierer&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Freie Demokratische Partei“ steht längst nicht mehr für das, was sie einmal war. Zu oft hat sie in der Vergangenheit ihr wahres Gesicht gezeigt - die Nähe zu Reichtum und Arroganz. Da platzt selbst dem letzten liberalen Wähler noch der Kragen - Freiheit: ja. Liberaler Staat: Ja. FDP: Nein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linkspartei, kann man nicht einmal als Verlierer bezeichnen. Sie hat keine feste Verankerung im norddeutschen Wesen - und das ist gut so. Wir brauchen keine Kommunisten, sondern Solidarität. Und die CDU? Sie war im Norden schon populärer, und vielleicht hätte sie mehr Stimmen verdient. Das Entscheidende: sie überzeugte die Wähler in Niedersachsen offenbar nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Gewinner &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SPD hat gewonnen - das erfreut Norddeutsche auch dann, wenn sie der Partei nicht nahestehen. Denn obgleich die Beliebtheit der SPD bei den Demoskopen bundesweit gefallen ist, konnte die CDU mit kaum einem Thema punkten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Grüne wurde gestern im Fernsehen geunkt, der Wirtschaftsminister wäre beim Volk in Ungnade gefallen. Frage: Was war dann eigentlich mit dem Kanzler? Und wann hört die Polemik gegen Grün endlich auf, die von rechten Kreisen befeuert wird? Immerhin hat Grün die Stimmen deshalb verdoppelt, weil die Niedersachsen überzeugt sind, dass Grün „Zukunft“ bedeutet. Die AfD schaffte die Doppelung zwar ebenfalls, aber nicht, weil deren Wähler überzeugt waren. Wer historische halbwegs bewandert ist, weiß, dass es Rechtsparteien immer wieder in Landesparlamente geschafft haben, wenn das Volk über „die Regierenden“ gemurrt hat, beispielsweise die NPD oder die „Republikaner“ in dem als liberal geltenden Vorzeigeland Baden-Württemberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man erst einmal Zeit, eine gute und verlässliche Regierung in Niedersachsen zu bilden - und genau das ist es, was wir in dieser Zeit benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Quellen:&lt;br /&gt;
Aktuell: &lt;a href=&quot;https://www.kreiszeitung.de/politik/niedersachsen-wahl-2022-vorlaeufiges-endergebnis-wahlergebnis-ergebnis-landtagswahl-ist-da-fdp-ist-raus-91840593.html&quot;&gt;Kreiszeitung&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Baden-Württemberg&lt;a href=&quot;https://www.wahlrecht.de/ergebnisse/baden-wuerttemberg.htm&quot;&gt; historisch&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 10 Oct 2022 09:42:00 +0000</pubDate>
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    <title>Besinnen auf Deutschland </title>
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    Zahllose Kräfte in Deutschland haben in den letzten Monaten versucht, Keile in die Gesellschaft zu treiben. Welche Anteile „Links“ und „Rechts“ dabei hatten, sei dahingestellt. Beide wollen jedenfalls eine „anderes Deutschland“, das den Übrigen wie ein Schreckgespenst vorkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kritik an der Regierung? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung hat es dabei schwer - und es wäre dringend nötig, sie zu unterstützen, statt Grabenkämpfe mit ihr zu beginnen. Es ist klar, dass einige nicht mit der Politik der „behutsamen Sozialpolitik“ der SPD einverstanden sind. Andere beklagen den „Radikalismus“ der Grünen, der gar nicht existiert, während sich die FDP (1) derweil darin sonnt, dass die Eigeninteressen ihrer Wählerschaft langfristig gerettet wurden. Vor allem seitens der FDP muss noch etwas nachgebessert werden, wenn sie in Deutschland glaubwürdig bleiben will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unsicherheitsfaktor CDU &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CDU hat sich seit dem Regierungswechsel darin geübt, der Regierung Vorwürfe zu machen und Debatten zu provozieren, die an den Haaren herbeigezogen sind. Ich hoffe dringend, das die CDU zu einer verlässlichen Volkspartei zurückfindet, aber dazu benötigt man ein Konzept. Und ob Herr Merz einen Plan für die zukünftige Politik der CDU hat, steht noch aus. Die Ministerpräsidenten von CDU und CSU führen sich mindestens teilweise auf wie die kleinen Könige. Diejenigen, deren Denkweise an den Grenzen ihrer Königreiche (oder eben ihrer Freistaaten) endet, sollten sich endlich darauf besinnen, dass wir „ein Volk“ sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mehr Gemeinsamkeit, mehr Zusammenhalt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solidarität tut not - vor allem nach innen, egal, ob man Opposition betreibt; Landespolitik für wichtiger hält oder Ideologien verfolgt. Am Ende feixen immer nur jene, die erneut feststellen können: Der Spaltpilz, den sie verbreiten, wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Sehpferd vertritt den Geist des Liberalismus, nicht die Interessen der Freien Demokratischen Partei&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 24 Feb 2022 09:33:00 +0000</pubDate>
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    <title>Und nach der Wahl - meine Einschätzung </title>
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    <author>nospam@example.com (wahlross)</author>
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    &lt;strong&gt;CDU&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CDU hat viel verloren - was nicht ausschließlich auf Herrn Laschet zurückzuführen ist. Vielmehr darauf, dass die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler in der Zukunft leben will und nicht in der Vergangenheit. Zudem fehlen ihre auch andere überzeugende Persönlichkeiten. Sollte sie dennoch den Bundeskanzler stellen, würden sich zahlreiche Wähler betrogen fühlen. Ob sich die CDU das leisten will? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;SPD&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SPD kann sich glücklich schätzen - sie profitiert von allerlei: von Laschets ungeschicktem Verhalten ebenso wie von der unbedarften Kanzlerkandidatin der Grünen. Und möglicherweise auch davon, dass sie in der vergangenen Wahlperiode die bessere Politik durchgesetzt hat als die CDU. Sie „kann Kanzler“, und sie hat die besseren Leute trotz der inneren Querelen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Grün&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grünen können angesichts ihrer Kandidatin recht zufrieden sein mit dem Wahlergebnis.  Bei „Grün“ fehlte es am Willen, tatsächlich den Bundeskanzler zu stellen und an wirklich transparenten Konzepten zum ökologischen Umbau der Gesellschaft. Die Wählerschaft will schon begreifen, worauf sie sich einlässt, bevor sie sich auf die Öko-Partei einstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;FDP&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FDP hat Glück gehabt: Wer sowohl die Freiheit will wie auch eine eher strukturierte Veränderung der Gesellschaft, der hat die Lücken- und Königsmacherpartei gewählt. Ob die Entscheidung klug war, hängt vom Verhalten der FDP ab: Hat sie Deutschland als Staat und Gesellschaft im Sinn oder ihre Klientel?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;AfD&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AfD? Sie freute sich gestern, noch im Parlament zu sein und wird weiterhin das tun, was sie für Opposition hält. Keine Frage: Sie hat ihre Anhänger zumeist unter jenen, die „irgendwie unzufrieden“ mit der Gegenwart sind, aber eine echte Neuorientierung auf die Zukunft hin ablehnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linke war zum Zeitpunkt, als ich dies schrieb, fast abgewählt. Das ist ihr selber zuzuschreiben. Wer sich von Sozialismus und Kommunismus nicht lösen kann, Enteignungen fordert und die Ideologie in jeder Hinsicht vor die Realität stellt, verprellt die wenigen noch verbliebenen Wähler - sogar im Osten. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis wird sie dennoch in den neuen Bundestag einziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Quelle (u.a.) &lt;a href=&quot;https://www.bundestagswahl-2021.de/&quot;&gt;Bundestagswahl 2021&lt;/a&gt;  Zur Sperrklausel und warum die Linke trotzdem weiterhin im Parlament sitzen darf, hier die Erläuterung: &quot;Da die Partei drei Direktmandate gewonnen hat, wird die parlamentarische Sperrklausel außer Kraft gesetzt und die Linke darf in Fraktionsstärke in das Parlament einziehen.&quot; Zitat &lt;a href=&quot;https://www.n-tv.de/politik/Linke-verfehlt-fuenf-Prozent-erhaelt-aber-39-Mandate-article22829744.html&quot;&gt;ntv&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Mon, 27 Sep 2021 07:59:00 +0000</pubDate>
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