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Was JETZT wirklich nötig wäre

Maßnahmen, Maßnahmen, Maßnahmen ... sie mögen helfen, beruhigen oder ablenken. Ob sie objektiv wirksam sind, weiß niemand. Würde ich jetzt sagen: „Ich kann das Wort ‚Corona‘ nicht mehr hören“, dann würde ich derzeit unter die Bösewichte fallen, die angeblich gar nichts begreifen. Kritiker werden zu Gegnern abgestempelt, und Gegner werde - notfalls öffentlich - abgekanzelt. So funktioniert Politik offenbar dieser Tage. Eigentlich ist die Situation viel zu ernst, um sie so zu diskutieren, wie dies derzeit geschieht.

Doch was eigentlich nötig wäre, wissen Virologen (1), Allgemeinmediziner und die „Deutsche Stiftung Weltbevölkerung“ - und sie sagen es ohne Geschenkverpackung (2):

Damit Regierungen die grundlegende Gesundheitsversorgung - und damit das Menschenrecht auf Gesundheit - künftig in Krisenzeiten aufrechterhalten können, brauchen wir Investitionen in die Stärkung von Gesundheitssystemen - und zwar weltweit.

Sicher haben wir ein gutes Gesundheitssystem, das kurzfristigen Krisen standhält. Aber wir haben keine Perspektive, was geschieht, wenn wir es plötzlich ergänzen oder erweitern müssen. Zur Begründung des Lockdowns (3) wird uns mal gesagt, wir hätten nicht genügend medizinisches Personal, dann wieder, die Gesundheitsämter seien überfordert - Intensivbetten hingegen scheint es noch genügend zu geben.

Politiker müssen aus der Blah-Blah-Ecke herauskommen

Von Politiker erwarten wir Antworten, die über das übliche Blah-Blah hinausgehen : Wir würden gerne wissen, ob sie überhaupt Pläne für wirklich ernste Notfälle haben. Stattdessen wird uns gerade das neue "Weihnachtsmärchen" aufgetischt.

(1) Was ist richtig, was nötig? Arbeiten mit dem Überlastschalter.
(2) DSW, Jan Kruezberg
(3) Über den undemokratischen Geist des Lockdowns.

PS: Es lohnt sich, die Rede der Deutschen Bundeskanzlerin einmal auf Fakten und rhetorisch Phrasen abzusuchen. Und: Ach ja, die Gesundheitsämter - sie müssen häufig als Begründung für die Maßnahmen herhalten.

Kanzlerin im Vorweihnachtsmodus

Nein, dies ist kein Spott. Aber es klingt in meinen Ohren so:

Der Bund will wohl mit drastischen Kontaktbeschränkungen noch vor Weihnachten die massiv steigenden Corona-Infektionszahlen in den Griff bekommen.

Heißt im Klartext: „Ihr müsst jetzt schön brav sein, dann dürft ihr vielleicht zu Weihnachten wieder eure Verwandten besuchen.“

Oder auch nicht. Es kommt eben darauf an, ob die Maßnahmen etwas nützen - so ganz selbsterklärend scheinen sie mir nicht zu sein.

Milchmädchens Ratgeber

Nein, die Presse ist gegenwärtig nicht zu beneiden, besonders, wenn sie willfährig nachplappert, was „jetzt“ angeblich getan werden muss.

Gerade las ich sinngemäß „lasst uns handeln, bevor es zu spät ist“. Das kling wie aus Muttis Zitatenschatz – und ist deshalb sehr eingängig, nämlich:

Das Virus sucht sich seine Wirte, jeder Mensch, der nicht immun ist, kommt infrage.

Klar ist das so. aber das ist schon seit März so. Und eigentlich nicht wert, gedruckt zu werden.

Zitat: Süddeutsche Zeitung

Der neueste Appell der Regierenden

„Jetzt ist nicht die Zeit für Reisen“, sagt der eine (Helge Braun) - woher er die Informationen hat, dass Inlandsreisen das Risiko einer Corona-Ansteckung fördern, wissen wir nicht. Auch Herr Spahn meinte, dass „nicht notwendige Reisen“ bitte zu verschieben seien.

Auf einen Appell folgt der nächste. Der Bürger kann nicht mehr unterscheiden, was wichtig und sinnvoll ist und was nicht bei den Appell-Wolken, die unsere Regierenden abregnen lassen.

Nun also sind die Reisenden Schuld an der Corona-Ausbreitung. Kürzlich waren es noch private Feiern - aber halt - die sind es immer noch. Und ich bin überzeugt, dass gerade das Feiern eng-an-eng, mit Küsschen und Umarmungen, mehr zur Verbreitung der Pandemie beiträgt als irgendetwas sonst.

Um ein französisches Sprichwort abzuwandeln: Je mehr Appelle, umso weniger bewirkt man. Und wenn man schon appelliert, dann bitte mit Verstand und nicht mit Argumenten, die absolut wurmstichig sind.

Quelle: Travelbook.

Corona - Sprüchemacher sind nicht willkommen

Die neuen Corona-Regeln müssen dem Volk verlauft werden, Ich sehe ein, dass die nicht einfach ist. Aber muss man sich auf diese Ebene begeben? Zitat:

Es sei „vielleicht nicht mehr fünf vor Zwölf, sondern Schlag Zwölf“


Ja, das haben wir gerade lesen müssen. Da schlägt es bei mir bereits Dreizehn. So blöd ist das Volk nun auch wieder nicht.um sich mit Sprüchen abspeisen zu lassen.

Das gleiche Spiel wir im Frühjahr - mal was machen

Ich habe von „neuen Maßnahmen“ gehört und glaube dennoch, dass wieder das Spiel vom Frühjahr aufgelegt wird. Wenn sie nützen, waren es die Regierenden, die uns gerettet haben, Wenn nicht, dann waren es wieder einmal die Menschen, die keine Disziplin gehalten haben.

Daten - für wen?

Was ist Willkür? Was ist nötig? Niemand weiß es wirklich. Wir geben unsere Daten bei jedem Restaurantbesuch preis - aber niemand kann sagen, ob sie im Bedarfsfall überhaupt ausgewertet werden können.

Wer sollte es tun? Die Gesundheitsämter? Neulich zeigte das Fernsehen all die hübschen Ordner, die dort in irgendwelchen Regalen stehen. Da stehen sie gut – und wahrscheinlich werden sie dort noch viele lange Jahre stehen. Aber was hat das mit der Verhinderung von Infektionen zu tun?

Zitat: Welt