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    <title>Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - sehpferd</title>
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    <pubDate>Sat, 15 Aug 2026 15:25:14 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - sehpferd - unbequemes über presse, politik und wissenschaft</title>
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    <title>Zu den Diskussionen um eine „deutsche“ Kultur  </title>
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            <category>deutsch</category>
            <category>historisches von sehpferd</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Die UNESCO definiert Kultur als „&lt;em&gt;die Gesamtheit der geistigen, materiellen, intellektuellen und emotionalen Eigenschaften einer Gesellschaft oder sozialen Gruppe, die unverwechselbar und einzigartig sind“. &lt;/em&gt;(1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage soll nicht bezweifelt werden – und doch bedeutet dies, Kultur als die Summe einiger Eigenschaften zusammenzufassen, die in der Vergangenheit eine große Rolle gespielt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zurück in die ferne Vergangenheit?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Menschen in unserer Bevölkerung sind nur allzu willig, die „modernen“ Zeiten zurückzudrehen – sie behaupten, Kultur sei das, was ihre Väter und Vorväter einst geschaffen haben. Zugleich sagen sie, dass unsere heutige, sichtbare und erkennbare Kultur unter „fremden“ Einflüssen steht. Und sie meinen damit die gesamte „Moderne“ - was letztlich bedeutet: Unter Einschluss der vergangenen 100 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deutsche Kultur - für die damalige Jugend nicht als Vergangenheit &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Zweiten Weltkriegs beargwöhnte man eine Jugend, die an alles andere dachte als daran, an die „Deutsche Kultur“ anzuknüpfen. Das hatte viele Gründe – unter andrem auch den, dass Kultur im Schulunterricht ähnlich behandelt wurde wie Religion. Sie hing irgendwo ganz oben, und man musste atemlos lauschen und staunend sehen, was „wir“ unter Abzug der letzten rund 35 Jahre vollbracht hatten. Es waren lauter Meisterwerke der Baukunst, der Musik, der Malerei, der Dichtung … ach, das waren sie? Irgendwie war alles, was da geplant, vertont, gemalt und gedichtet wurde, schon ziemlich alt – das Neue ließ noch lange auf sich warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ich &quot;mein Eigen&quot; nennen, das ist für mich Kultur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich später jemals gefragt wurde, welchen „Zugang“ ich zur Kultur hätte, so war ich versucht zu sagen: „Was ich mein Eigen nennen, das ist Kultur.“  Ich bestreite nicht, dass irgend etwas anderes auch Kultur sein könnte. Aber nur, weil sie &quot;ein Deutscher&quot;  geschaffen hat, wird sie für mich nicht zu meiner Kultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, dies mag denjenigen helfen, die ebenfalls nach „ihrer“ Kultur suchen. Zudem ist es eine Methode, Kultur im Hier und Jetzt zu erfassen und jede kulturelle Entwicklung wohlwollend zu begutachten. Nur die Vergangenheit – die lassen wir besser Vergangenheit sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Zitat aus &lt;a href=&quot;https://www.unesco.de/themen/kultur/&quot;&gt;Unesco.de&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 15:26:00 +0000</pubDate>
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    <category>deutschland</category>
<category>deutschtum</category>
<category>kultur</category>
<category>politik</category>

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    <title>Keine Beziehung – nur Sex und Lust?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2217-Keine-Beziehung-nur-Sex-und-Lust.html</link>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:875 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;438&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/leidenschaft.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Leidenschaft und pure Lust&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Ausgangslage für Personen, die einen Partner suchen, ist nicht immer gleich: Manche Wollen eine Beziehung, andere wünschen sich vor allem Sex und manche auch einfach eine innige Freundschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So weit, so gut. Allerdings gehen die meisten „partnersuchenden Singles“ davon aus, dass der jeweils andere eine „echte“ Beziehung sucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halten wir den Text mal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht jede(r) Partnersuchende will eine konservative Beziehung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jetzt jemand sagt „das ist doch selbstverständlich!“, dann vertritt er oder sie genau die Betrachtungsweise, die zu den üblichen „hohen Erwartungen“ im Rahmen eines konservativen Menschenbilds passt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir es kurz: „Sex ja – Beziehung nein“ ist die Formel für die „Vielbeschäftigten“ – Frauen wie Männer. Sie haben „keine Zeit“ für eine wirkliche Beziehung oder sind entnervt vom Alltag. Wenn sie ihren Partner oder ihre Partnerin wiedertreffen wollen, dann bitte nur, um die „schönen Seiten“ des Lebens zu teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum eine Beziehung auch Verluste bringen kann&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Menschen fürchten vor allem mögliche Verluste durch Beziehungen. Sie haben erfahren, dass sowohl ihre Berufstätigkeit wie auch ihre Freiheit eingeschränkt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir mal zurück zur Frage: Wie war die Ausgangslage? Naive Partnersuchende suchen nach dem „großen Glück“, das ihnen „zusteht“. Das heißt: Sie wollen ihre eigenen Träume verwirklichen, der nach ihrer Vorstellung in die Wirklichkeit eingehen sollen. Sie vergessen, dass auch die jeweils andere Person Träume hat und sie deshalb Kompromisse eingehen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die bittere Wahrheit für alle Träumer(innen) und Romantiker(innen), aber es ist eine Tatsache für die meisten erfolgreichen Partnersuchenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild: Extrakt aus einer Zeitungsanzeige (Seifenwerbung) - woodbury facial soap (ca. 1940)&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 07:37:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>freundschaften</category>
<category>lust</category>
<category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Die angeblichen „drei Typen“, die du beim Dating triffst–  Maximizer, Romanticizer &amp; Hesitater</title>
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            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Der Dating-Zirkus und seine Begriffe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dating-Zirkus im Internet zieht zwar nicht mehr ganz so viele Enthusiasten an, aber er existiert weiter. Die „sozialen Medien“ mit ihren notorischen Schreihälsen und Schreihälsinnen wollen drei „Typen“ ausgemacht haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Romantiker(innen) – die Sache mit der Lust&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der traditionelle, eher unbefangene Typ im Dating-Rummel ist der Romantiker oder die Romantikerin. Diese Person lebt von der Hoffnung auf die große Liebe und verbindet dies mit dem Glauben, aufgrund ihrer Persönlichkeit auch ausgesprochen begehrenswert zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Urteil von Sehpferd: &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Romantiker(innen) fassen das Zusammensein als Gefühl besonderer Art auf, das sich zwar nicht in der spontanen Begierde zeigt, aber durchaus im Wunsch, dem anderen auch körperlich nahezukommen. Sie wollen, dass der „Funke“ überspringt, was in Wahrheit bedeutet, sie könnte sich Sex mit dir vorstellen. Das bedeutet nicht, dass sie &lt;em&gt;„jetzt und hier“&lt;/em&gt; dazu bereit sind, aber es gehört zu ihrem Gesamtbild des Kennenlernens. Bleibt der Funke aus, dann lehnen sie weitere Treffen oft ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Tipp:&lt;/em&gt; Versuche, die Gefühle „reifen“ zu lassen. Suche die Nähe der anderen Person. Der „Appetit“ kommt oft erst beim Essen – und die Lust entwickelt sich oft aus intimen Berührungen oder Küssen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Maximierer – mehr fordern als mitbringen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahren finden wir viele lästige Maximierer(innen) in der Manege des Dating-Zirkusses. Solche Personen vergleichen die infrage kommenden Partner(innen) mit einer illusionären „perfekten“ Person. Sie selbst glauben von sich, perfekt zu sein – und wenn nicht das, so doch ausgesprochen begehrenswert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Urteil von Sehpferd: &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximierer(innen) glauben, einmalig zu sein, und sie zeigen nach Außen ein entsprechendes Selbstbewusstsein. Meist handelt es sich dabei um eine Fehleinschätzung – und  durch die Überheblichkeit wird der Partner zumeist abgewertet. Das heiß: Maximierer erkennen weder den Wert noch die Attraktivität der anderen Person an. Sich mit ihnen zu treffen, ist fast immer verschwendete Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Tipp: &lt;/em&gt;Falls du auf eine Maximierer-Persönlichkeit triffst, dann versuche, das Date möglichst abzukürzen. Es hat keinen Sinn, deine Zeit mit einer Person zu verbringen, die „das Beste“ sucht, aber selbst höchstens „Durchschnitt“ ist. Wirklich herausragende Menschen treten nicht als „Maximierer&quot; auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zögerliche Personen – die Furcht vor Veränderungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder stoßen wir bei Dates auf „zaghafte“ Personen, auch „Zögerer“ genannt. Sie sind unsicher, weil sie eine Verschlechterung ihrer Lebenssituation befürchten, wenn sie sich binden. Diese Personen machen es sich schwerer als nötig: Der Gewinn, mit einem anderen Menschen zusammenzukommen, ist immer mit kleinen Verlusten verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Urteil von Sehpferd: &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Zögerern fehlen oft die Möglichkeiten, zwischen der Chance auf einen Gewinn und dem Risiko eines Verlustes abzuwägen. Wenn du zögerlich bist, hilft ein Satz: „Was kann denn schlimmstenfalls passieren?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Tipp:&lt;/em&gt; Dem Zögerer beweisen, dass er (sie) einen Vorteil davon hat, dich kennenzulernen. Das kann einige Zeit dauern, aber es beinhaltet auch die Möglichkeit, ihn oder sie zu überzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Kurzform: Was ist mit den drei Begriffen gemeint?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Romantiker: „Ich verlasse mich zu sehr auf bestimmte Gefühle, Potenziale oder Hoffnungen statt auf die aktuelle Situation.“ &lt;br /&gt;
 • Maximierer: „Ich konzentriere mich zu sehr auf Vergleiche oder die Suche nach der perfekten Wahl.“ &lt;br /&gt;
• Zögerer: „Ich lasse mich zu sehr von Angst oder Unsicherheit leiten und schiebe Entscheidungen hinaus.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Alternative: Sei ein kluger Kenner / eine kluge Kennerin &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich dazu könnte man von einem „klugen Kenner“ (oder einer klugen Kennerin) sprechen. Eine Person dieser Art kann alle dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Sich selbst richtig einschätzen.&lt;br /&gt;
2.	Andere sicher einschätzen und beurteilen.&lt;br /&gt;
3.	Den eigenen Marktwert kennen.&lt;br /&gt;
4.	Kompromisse eingehen, die tragfähig sind.&lt;br /&gt;
5.	Im richtigen Moment Entscheidungen fällen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist die Einteilung „der“ Partnersuchenden in Romantiker, Maximierer und Zögerer absoluter Unsinn. Sie entspricht vielmehr dem Zeitgeist, den die geschwätzigen „neuen“ Medien mit ihren Marktschreiern erst hervorgebracht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ernsthafte Partnersuche ohne Luxusansprüche und falsche Hoffnungen  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen Partner oder eine Partnerin sucht, der betreibt etwas sehr Ernsthaftes. Er oder sie versucht, das eigene Leben zu bereichern, es neu zu gestalten und in einer veränderten Weise mit Inhalten zu füllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist es ein Frevel, von irgendwelchen „Typen“ bei der Partnersuche zu reden. Zumal, wenn man vom Ziel ausgeht: das Lebensglück mit einem anderen Menschen zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Artikel wurde am  22.7. 2026 geringfügig verändert.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 14:07:00 +0000</pubDate>
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    <category>dating</category>
<category>internet</category>
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    <title>Warum soll ich Menschen zuhören, deren Worte hohl klingen? </title>
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            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:556 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;496&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/passi_vorwitzig.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Diese blühte schon im März - mittlerweile hat sie fast ein Dutzend Knospen &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Falls ihr mich fragen solltet, warum ich derzeit keine Stellung beziehe zur CDU, zu Herrn Spahn, Frau Merkel, Herr Laschet oder Herrn Söder: Die reden alle viel zu viel, sagen aber viel zu wenig aus. Hohlworten zuzuhören ist Zeitverschwendung für mich. Und für die anderen? Sie brauchen Vernunft, Zuversicht und wahre Informationen, aber kein Geschwafel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich höre den Fernsehgesichtern einfach nicht mehr zu, und ich weiß auch nicht, zu wem sie eigentlich sprechen. Zu mir jedenfalls nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und solange das so bleibt, höre ich lieber Jazz aus dem Radio, beobachte das Wachstum meiner Passionsblumen und schreibe für die Menschen, die sich wirklich für das Leben interessieren.  &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 16 Apr 2021 15:43:00 +0000</pubDate>
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<category>hohlworte</category>

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    <title>Der Zugang zur Liebe - und Du</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2202-Der-Zugang-zur-Liebe-und-Du.html</link>
            <category>anders denken</category>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:868 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;945&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/tueren_oeffnen_sich.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der Zugang zur Liebe geht durch die Tür&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;„Welchen Zugang haben Sie denn zur Kunst?“, fragte die selbstsicher wirkende Endvierzigerin. Sie ging davon aus, dass man eine bestimmte Sichtweise benötigt, um „Kunst“ wirklich zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrlich gesagt war ich versucht, sie zu fragen, welchen Zugang sie denn zur Sexualität hätte. Das wäre mir nicht nur heute, sondern auch damals (vor etwa 35 Jahren) als unverschämt und beleidigend ausgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen sagte ich: „Oh, ich kann sehen und ich weiß, was ich mag.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gibt es &quot;Profis&quot; für Liebesfragen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird jeder, der Stellung zu etwas bezieht, nach seiner professionellen (also beruflichen) Kompetenz gefragt. Du musst mindestens Psychologe, Pädagoge, Soziologe, Theologe oder gar Sexologe sein, um Stellung zu beziehen. Ja, all diese Berufsbilder haben möglicherweise ein wenig mit der Interpretation von Liebe zu tun. Mehr allerdings nicht. Oder mal ganz salopp ausgedrückt:&lt;em&gt; Ein Elefantenschwanz definiert noch keine Elefanten. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Meine Methode&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuche hier und heute, eine Mischung aus Erfahrungswissen, logischem Denken und Vergleichen an die Dinge heranzugehen. Ich bediene mich bei der Evolution, der Kybernetik und der Kommunikationslehre. Manchmal gehe ich einen Schritt weiter und zitiere Thesen aus dem Konstruktivismus. Dazu kann ich auf Wunsch weitere Auskünfte geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Kurz: Ich sehe Liebe ziemlich nüchtern.    &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere mögen darüber völlig anders denken, und einige werden sich die Haare raufen, weil ich vergessen habe … &lt;em&gt;(hier kannst du jeden Begriff einfügen, der dir gerade einfällt)&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bitte hätte ich allerdings: Die Liebe ist ein freier, bunter Vogel. Damit es so bleibt, sollten wir ihr beim Fliegen zusehen, bevor wir ihr einen Sitzplatz auf der Papageienstange anbieten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne sage ich einfach mal: Wir Menschen sind alle in der Liebe kompetent, und wir erleiden trotzdem manchmal Rückschläge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:866 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1109&quot; height=&quot;105&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/sehpferd_liebe.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt; 
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    <pubDate>Sun, 05 Jul 2026 10:29:00 +0000</pubDate>
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<item>
    <title>Ach, die Deutschen ... können sie wirklich alles besser?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2196-Ach,-die-Deutschen-...-koennen-sie-wirklich-alles-besser.html</link>
            <category>anders denken</category>
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            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Alles besser wissen, alles besser können, alles richtiges Beurteilen – das ist immer noch das Bild unsrer Politiker, Manager, Fußballfans und vieler, vieler anderer Menschen in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Manager und Politiker, die in wesentlichen Fragen viel zu spät handelten, weil sie selbstherrlich auf dieses Land blickten und dabei Innovationen übersahen, ist sehr lang. Aus ihr stechen einige prominente Namen hervor, die stets mit großer Ehrfurcht genannt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wirtschaft ist es nicht ganz so einfach. Der Niedergang bestimmter Produkte war absehbar, und das Schema war immer gleich. Die Marke und ihre Tradition samt Präzision und Qualität wurde solange hervorgehoben, bis man am Rande des Abgrunds stand. Erst dann sah man sich um, ob innovative Ideen, neue Technologien und vor allem andere Denkansätze helfen könnten. Das war (und ist) sehr klug, nur hatten die anderen bereits solche Gedanken, Techniken und Denkansätze verwirklicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch gibt es sie, die Vor-, Quer- und Diagonaldenker. Doch diese Lokomotiven in Politik und Wirtschaft, Geist und Kultur haben es immer schwerer, sich durchzusetzen. Im Zug „Deutschland 2026“ ist das Bremserhäuschen nach wie vor ein beliebter Platz, um den Zug zu verlangsamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich höre immer wieder, dass Deutsche dazu neigen, Probleme nicht zu lösen, sondern zu „behandeln“. Das mag ja eine ganz nette Idee sein, aber sie verlangsamt die Möglichkeit, die anstehenden Probleme schnell und sicher zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre immerhin ein Ansatz. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 28 Jun 2026 09:28:00 +0000</pubDate>
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    <category>deutsch</category>
<category>deutsche</category>
<category>ideenlos</category>
<category>konservativ</category>
<category>planlos</category>

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    <title>Themen bei Sehpferd - zurück zum Hier und Jetzt </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2195-Themen-bei-Sehpferd-zurueck-zum-Hier-und-Jetzt.html</link>
            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;Guten Abend, liebe Leserinnen und Leser,&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe zunächst, dass einige von euch meine Serie über die Frau Berkley oder Berkeley genossen haben. Ich denke immer wieder, dass wir das angeblich „Bekannte“ infrage stellen müssen, wenn wir die Wahrheit suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir leben heute – sehr zu meinem Leidwesen - zwischen Fake News auf der einen Seite und mehreren Gruppen von ideologisch vorbelasteten „Wissenschaftlern“ auf der anderen Seite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dabei „auf der Strecke“ bleibt, ist die kritische, vorurteilsfreie Überprüfung der vielen „Thesen“, die uns von manchen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ins Nest gelegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schwanken auf dem Weg durchs Leben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst werde (nach der Hitzewelle) wieder zu den Themen zurückkommen, die unseren Alltag betreffen. Ein Alltag, der selbst für mich immer schwieriger zu verstehen ist. Mich wundert nicht, dass einige ältere Menschen denken, die Welt „da draußen“ würde nicht mehr mit ihrem Bild von der Realität übereinstimmen. Wenn sie sich geistig bewegen, schwanken sie oft wie Betrunkene auf den Gehwegen des Lebens. Manchmal schütteln sie nur den Kopf über das, was sie sehen. Ein andermal verweigern sie die Realitäten, die sie umgeben. Und schließlich sehnen sie sich nach einer Zeit zurück, von der sie glauben, dass alles „normal“ war. Manchmal blieben sie stehen, weil ihnen jemand einreden will, dass sie nur einer der vielen extremen Parolen folgen müssten. damit es wieder so wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher, es gibt Wege, sich objektiv zu informieren. Dazu allerdings ist dringend nötig, die Medien beurteilen zu können, die und mit „Informationen“ überfluten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;KI verändert alles - auch die Wahrheit &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja – das hätte ich auch vor zehn Jahren schreiben können. Mittlerweile haben die Speerspitzen der betrügerischen Information aber eine neue Verbündete: Die KI. Im Bestreben, auch noch die absurdeste Frage „irgendwie“ beantworten zu können, greift sie oft zu Strohhalmen – Hauptsache, die Antwort könnte noch irgendwie auf die Frage aufgepfropft werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich etwas auskennt, wird den Kopf schütteln. Eine einzige Quelle als „Beweis“? Keinerlei Prüfung auf Plausibilität? Das gehört leider zum Alltag, wenn KI im Einsatz ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die KI und die Frage nach kritischer Intelligenz &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langer Rede kurzer Sinn: Die  KI verfügt normalerweise nicht über irgendeine Form von kritischer Intelligenz, weil so etwas unerwünscht ist. Der Kunde, heute vielfach ein Suchmaschinenbenutzer, erwartet eine Antwort auf seine Frage. Ein &lt;em&gt;„sowohl als auch“&lt;/em&gt; verwirrt ihn nur, auch wenn solch eine Antwort oft angebracht wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ich bleibe kritisch  - zurück ins Hier und Jetzt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ich euch mit meinen Artikeln über Frau Berkley und ihr windiges Pferd enttäuscht habe – das kann passieren. Aber ich kann euch versichern, dass ich mit dem gleichen Terrier-Verhalten auch in andere Themen verbeißen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment wünsche ich trotz der Gluthitze ein schönes Wochenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Euer Sehpferd  &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 27 Jun 2026 19:07:00 +0000</pubDate>
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    <category>kritisch</category>
<category>sehpferd</category>
<category>themen</category>

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    <title>Was ist wahr an der Geschichte um Frau Berkley und ihr Bordell in London?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2191-Was-ist-wahr-an-der-Geschichte-um-Frau-Berkley-und-ihr-Bordell-in-London.html</link>
            <category>mythen</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>Theresa Berkley - auf den Spuren einer Legende</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:862 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1219&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/1895_police_news.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Flagellation eines Mannes - nicht nur in England&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Prolog&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Tatsache? Wahrheit? Gerücht? Was war wirklich los mit dieser Frau Berkley, die gelegentlich als als „Königin der Flagellationsbordelle&quot; bezeichnet wurde? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mir dazu drei Kategorien ausgewählt, etwa so: „Was an der Geschichte der Theresa Berkley ist bewiesen, was fragwürdig und was zweifelhaft?&quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel dazu habe ich einfachere, recht unspezifische Anfragen über die Glaubwürdigkeit der Berkley-Legende gestellt. Sie bilden sozusagen den „Mainstream&quot;   der im Internet vertretenen „Tatsachen&quot;, die nur einen begrenzten Wahrheitswert haben. Die Ergebnisse präsentiere ich heute - ich habe sie teilweise stark vereinfacht dargestellt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Entspricht die heutige Sicht von Theresa Berkley der historischen Wirklichkeit?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Mainstream: &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Sie war eine reale historische Persönlichkeit, die im späten gregorianischen bzw. frühen viktorianischen Zeitalter mit London in Verbindung stand.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Prüfung - begrenzte Glaubwürdigkeit &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige überprüfbare Quelle ist Henry Spencer Ashbee, der die Figur in die Geschichtsschreibung einbrachte. Weitere Belege fehlen, zum Beispiel über „den Bruder, der Missionar war“ oder den Verwalter ihres Nachlasses, den angeblichen „Dr. Vance“. Zwar wird eine mögliche Adresse von Frau Berkleys Bordell angegeben (Charlotte Street 28, Portland Place), aber sie konnte nicht verifiziert werden. Ashbee selber glaubte aber ganz offensichtlich an ihre historische Existenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativ leicht fällt hingegen der Beweis, dass sie die genannte Summe von &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2185-Frau-Theresa-Berkley-und-die-Tarife-fuer-sinnlichen-Pruegel.html&quot;&gt;10.000 Pfund Sterling&lt;/a&gt; in kurzer Zeit verdienen konnte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie verlässlich ist die Sichtweise von Henry Spencer Ashbee?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Mainstream: &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Der wohlhabende Geschäftsmann und Bibliograf Henry Spencer Ashbee (1834–1900) gilt als einer der profundesten – und faszinierendsten – Kenner der viktorianischen Gesellschaft.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Prüfung: Was konnte Ashbee wirklich wissen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit verbürgt, hat Ashbee seine Kenntnisse über „die viktorianische Gesellschaft“ erst 1877 und 1885 veröffentlicht, also bereits gegen Ende der viktorianischen Epoche. Die Kenntnisse erwarb er sich etwa seit 1863, als er sich einem &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2183-Henry-Spencer-Ashbee-und-der-Cannibal-Club.html&quot;&gt;informellen Kreis&lt;/a&gt; von Wissenschaftlern, Buchliebhabern und Autoren anschloss. Am besten nachgewiesen sind seine Kenntnisse über erotische Literatur. Auf diesem Gebiet bewies er also genügend Sachverstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meinung von einigen Literaturhistorikern, Ashbee könnte Autor oder Mitautor des Romans „My Sectret Life“ sein, führte dazu, ihn als „profunden Kenner“ der viktorianischen Ära anzusehen. Andererseits wird seine Autorenschaft aber bestritten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Behauptungen, die auch „offiziell&quot;   als zweifelhaft gelten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Mainstream (Zusammengefasst) &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt; Schlecht belegt ist, dass Frau Berkley  im modernen Sinne eine Betreiberin eines Luxusbordells war.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Prüfung: Die Geschichte wird durch Glanz und Ruhm veredelt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweifelhaft gilt vor allem der Ruhm von Frau Berkley, den sie zu Lebzeiten genoss, aber auch die Exklusivität ihrer Klientel sowie die prachtvolle Ausstattung ihres Bordells. Diese Behauptungen wurden benutzt, um das Besondere an Frau Berkleys Etablissement zu betonen und dienten vor allem dazu, die Geschichte „glorioser“   erscheinen zu lassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Umstritten oder unbeweisbar: die kreative Frau Berkley&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den zweifelhaften Behauptungen wurden mir noch folgende umstrittene oder unbeweisbare Behauptungen genannt. Sie alle sind also weder historisch beweisbar noch ausreichend belegt. Selbst im „Mainstream“ werden sie bereits bezweifelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Mainstream (Detailliert) &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;1.	Die Erfindung des Berkley-Horse nach der Zeichnung, die von Ashbee erstellt wurde. &lt;br /&gt;
2.	Die Erfindung und/oder Nutzung irgendeines anderen Prügelbocks, der ungewöhnlich war. &lt;br /&gt;
3.	Ihre angeblichen Memoiren und ihr Kontakt zu anderen Autoren und Verlegern.&lt;br /&gt;
4.	Ihre gesamte Korrespondenz sei vernichtet worden oder verschollen. &lt;br /&gt;
5.	„Biografische Anekdoten“, vor allem solche, die von angeblichen „Augenzeugen“ stammen sollen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Prüfung: Niemand hat etwas gesehen, keiner etwas gelesen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann ich die Begründung abkürzen: Was weder Henry Spencer Ashbee noch irgendjemand sonst jemals gesehen, gelesen oder beobachtet hat, kann nicht als „historisch zuverlässig“ betrachtet werden. Was die Memoiren betrifft, war Ashbee offenbar selbst der Meinung, dass sie bei einem Verleger der damaligen Zeit auf Veröffentlichung warten würden – ein Trugschluss, wie sich bald zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Epilog&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Legende von der „berühmten Bordellbesitzerin Theresa Berkley“ kann entweder auf der Geschäftstätigkeit einer anderen Persönlichkeit zu jener Zeit beruhen, die auf keinen Fall genannt werden wollte. Sie kann aber auch auf einer Legende beruhen, die durch den Tod einer historischen Person ausgelöst wurde. Diese beiden und viele andere Möglichkeiten legen nahe, dass jemand versuchte, eine Art „Memoiren“ zu verfassen, dann aber einsehen musste, dass es nicht genügend Material darüber gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag viele Wahrheiten geben. Eine historische Wahrheit, eine Wahrheit im Glauben an etwas oder auch nur die eigene Wahrheit im Kopf der Autoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es eine allgemeine Wahrheit gäbe, so müsste sie sehr gut fundiert sein. Das alles trifft auf die „Legende von der Frau Berkley“ nicht zu. Um meine Ansicht zu widerlegen, müsste ein Historiker mindestens Spuren ihrer kompletten Lebensgeschichte finden. Soweit mir bekannt, hat dies nie jemand ernsthaft versucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so zitiere ich gerne Lewis Carroll, aus seinem bekannten Kinderbuch „Alice im Wunderland“. Es erschien 1865. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Wenn es keinen Sinn ergibt“, sagte der König, „erspart uns das eine Menge Ärger – wir brauchen nämlich gar nicht erst zu versuchen, einen zu finden.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild: Aus einem Polizei-Magazin, 1895.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Original-Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„If there’s no meaning in it“, said the King, „that saves a world of trouble, you know, as we needn’t try to find any.”&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Für die Fragestellungen (also nicht für meinen persönlichen Beitrag) habe ich künstliche Intelligenz verwendet. &lt;/em&gt; &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2191-Was-ist-wahr-an-der-Geschichte-um-Frau-Berkley-und-ihr-Bordell-in-London.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Was ist wahr an der Geschichte um Frau Berkley und ihr Bordell in London?&quot;&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 07:07:00 +0000</pubDate>
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    <category>anaylse</category>
<category>berkley. berkeley</category>
<category>mythen</category>
<category>wahrheit</category>

</item>
<item>
    <title>Das Berkley-Horse und seine Nachbauten - ein Überblick</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2188-Das-Berkley-Horse-und-seine-Nachbauten-ein-UEberblick.html</link>
            <category>sehpferd</category>
            <category>Theresa Berkley - auf den Spuren einer Legende</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:860 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;821&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/ein_pruegelbock_ist_ein_bock_1024.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Nein, dies ist nicht der Bock, den angeblich Frau Berkley schuf&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Prolog&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die angeblich „offizielle“ Zeichnung des „Berkley-Horse“ soll von Pisanus Fraxis stammen, also von George Spencer Ashbee. Alle anderen Berichte über bestehende „Zeichnungen“ haben sich als Schall und Rauch erwiesen – egal, wann etwas darüber behauptet wurde und wer es behauptet hat.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum Herr Ashbee kein guter Zeitzeuge für das &quot;Berkley Horse&quot; ist &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Ashbee war weder Konstrukteur, noch war er Schreiner oder gar Designer für Bordellmöbel. Und ob das, was er zeichnete, einem Gebrauchsmöbel entsprechen würde, war ihm sichtlich egal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:829 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;126&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/fraxi_horse_small.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dennoch wurden nach der vorliegenden Zeichnung allerlei Nachbauten angefertigt – solche, von denen wir wissen und auch solche, die nie veröffentlicht wurden. In manchen Fällen wurden sie aus der „Werbung“ für einer „Domina“ bekannt, in einem Fall stand ein solches Gerät zum Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Standfest und stabil - und dabei noch ausgesprochen flexibel? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konstrukteure mussten ihr Design zunächst an die Proportionen existierender Personen anpassen, dann aber auch dafür sorgen, dass die Ergebnisse standfest genug waren. Sie gingen in keinem Fall davon aus, dass die von Fraxi in seinen Texten angeben Flexibilität auf diese Weise erreicht werden konnte. Allerdings sollten sie ähnlich aussehen und möglichst etwas flexibler in der Handhabung sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob dies erreicht wurde, könnten im Prinzip nur die entsprechenden Auftraggeberinnen beurteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Gegenüberstellung einiger dieser „Horses“ haben wir versucht, eine maßstabgerechte Zeichnung des Vorderteils ohne Neigung darzustellen, und eine Person dazu abzubilden. Naturgemäß war dies sehr schwierig, vor allem angesichts der einzigen Vorlage, die es für das angebliche „Original“ („A“) gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 2048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:849 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;2048&quot; height=&quot;1702&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/fuenf_berkley_horses.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der erste  Versuch eines Vergleichs - Berkley Horse und vier Nachbauten&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Wir haben dazu das angebliche „Original“ sowie vier bekanntgewordene Kopien in einer Darstellung unterzubringen. Dabei wurde deutlich, dass die Versionen „B“ und „E“ wahrscheinlich die besten Voraussetzungen für den Einsatz bieten. In der Version „E“ ist es auch möglich, die Hände über dem Kopf zu fixieren - es hat andere Proportionen als die übrigen Modelle und wirkt auf Fotos deutlich stabiler und standfester als in der vorliegenden Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Jahr ist ein neuer Nachbau in traditioneller Bauweise aufgetaucht, die der dargestellten Version „B“ sehr ähnlich ist. Die Konstrukteure, Erbauer oder Eigentümer(innen) sind mir nicht bekannt, und die Darstellungen müssen nicht zwangsläufig in allen Details den Originalen entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant daran ist auch, dass Fraxis  „Berkley-Horse“ immer wieder als Leiter dargestellt wurde. Aus dem Jahr 2023 stammt diese&lt;a href=&quot;https://historyofthedominatrix.com/blogs/blog/behind-the-scenes-set-of-19th-century-governess-theresa-berkley-for-sky-tv&quot;&gt; Bemerkung:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wie wäre es, wenn ich statt eines brandneuen „Berkley Horse“ diese antike Bockleiter mit ihrem wunderbaren, aufwendig konstruierten Klappmechanismus aus Eisen kaufen und sie zu einem „Berkley Horse“ umbauen würde?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mehr über das &quot;Berkley Horse&quot; in Vergangenheit und Zukunft&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin nun? In die Zukunft? Oder noch einmal zurück in die Zeit, als das „Berkley Horse“ ganz selbstverständlich als Leiter dargestellt wurde? Wenn ich es mal so ausdrücken darf: In der Zukunft (Deutschland ab ca. 1900) wird wissenschaftlich moralisiert, in der Vergangenheit (überwiegend England zwischen 1890 und 1910) werden Frivolitäten dargestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Epilog &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wundersame Erfindung der Theresa Berkley könnte aus technischer Sicht wirklich existiert haben. Aber dann würde der Prügelbock anders aussehen als in der Skizze von Pisanus Fraxi. Gegen 1899 wurde das &quot;Berkley Horse&quot; erstmalig von Dr. Eugen Dühren (Iwan Bloch) erwähnt - und damit hatte es den Rösselsprung vom erotischen Bücherklub zur &quot;Darstellung des &lt;a href=&quot;https://archive.org/details/b29012557 &quot;&gt;Geschlechtslebens in England&lt;/a&gt;&quot; (1903) geschafft. Dieser Beitrag ist der letzte zum Thea &quot;Berkley Horse&quot;. Über die &quot;Wiederbelebung&quot; der Legende könnt ihr im nächsten Abschnitt nachlesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildnachweis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Für das angebliche Original: Pisanus Fraxi.&lt;br /&gt;
Alle Zeichnung erstellt, maßstäblich angepasst und gegenübergestellt: &amp;copy; 2026 by liebesverlag.de &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Epilog&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Nun habe ich doch tatsächlich drei Beiträge über das geheimnisvolle &quot;Berkley Horse&quot; geschrieben. Der erste handelte von verschiedenen &quot;Böcken&quot; (Horse oder Pony genannt) zur Züchtigung in Gefängnissen und &quot;Besserungsanstalten&quot;. Der zweite von der angeblichen Erfindung durch &quot;Frau Berkley&quot;, der zu skurrilen Zeichnungen und Fotos führte. Dieser Artikel beschäftigt sich ausschließlich mit den Nachbauten. Wie die Legende in deutsche Lexika kam, habe ich bereits im Eingangskapitel erwähnt - und dazu gibt es noch einen kleinen Beitrag über zwei honorige Mediziner, die den Herrn Ashbee für einen kompetenten Zeitzeugen hielten.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2188-Das-Berkley-Horse-und-seine-Nachbauten-ein-UEberblick.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Das Berkley-Horse und seine Nachbauten - ein Überblick&quot;&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 07:34:00 +0000</pubDate>
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<category>mistress</category>

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    <title>Das Berkley Horse: Vom Zuchthaus zum Haus der Züchtigung</title>
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            <category>sehpferd</category>
            <category>Theresa Berkley - auf den Spuren einer Legende</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:852 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1143&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/zuechtigung_ueber_dem_bock.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Auf einem Bock gezüchtigt ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Prolog&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Begriff „Horse“ (Pferd) mag für die meisten von uns ungewöhnlich sein. Doch eigentlich ist es nichts als ein Bock, ähnlich dem „Turnbock“, den wir in Deutschland als Sportgerät benutzen. (Englisch auch „Pommel Horse“ genannt). Ein ähnliches Wort finden wir auch noch im „Sägebock“, also einem relativ stabilen Ständer, den man benötigt, um Holz zu sägen. Habe ich zu weit ausgeholt? Nun, ein Bock bleibt ein Bock, und in der Welt der Flagellation ist es eben eine Vorrichtung, auf die der „Kunde“ geschnallt wird, um gezüchtigt zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt, eine Rose ist eine Rose, wenn sie aussieht wie eine Rose und  eine Ente ist eine Ente, wenn sie schnattert wie eine Ente.  Nur die Vorrichtung, einen Menschen zu fesseln, um ihn zu verprügeln, hat kein bestimmtes Aussehen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wieso strafte und züchtigte man eigentlich &quot;auf einem Bock&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:843 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1059&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/Strafe_im_Harem_17_JH_aus_harem_stuttgart_1997.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der Beginn der Züchtigung im 17. Jahrhundert&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Die erste Idee, jemandem auf einem „Bock“ zu züchtigen, ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass man dabei keine „dritte Person“ benötigt. Zuvor war es so, dass der zu Bestrafende einen anderen Menschen umhalsen musste, der gezüchtigt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hals ließ sich natürlich durch eine Nachbildung ersetzen, und schon haben wir ein „Pony“, das nach zeitgenössischen Zeichnungen in Zuchthäuser verwendet wurde. Man nannte es wohl „Pony“, weil es vor allem zur Bestrafung von Jugendlichen diente, wie in der Abbildung dargestellt. Solche Geräte mussten fest, aber dennoch flexibel (z. B. auf Schienen) an Boden oder Wand befestigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:844 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;776&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/clerkenwell_house_of-Correction_pony_1874_small.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Pony wird einer Besucher-Ehepaar erklärt (1874), Zeitungsbericht&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; &lt;br /&gt;
Immerhin ist ein Pony auch ein Pferd. Doch bei den buchstäblich „schweren Jungs“ nutzte man lieber fest installierte, aber dennoch verstellbare Rahmen, etwa das gezeigte Gestell, ein &quot;Whipping Frame&quot;. Auch diese Konstruktionen waren verstellbar. Auf manchen Zeichnungen und Fotografien sind Varianten dieser Vorrichtung dargestellt, die so verstellt werden können, dass ausschließlich das Gesäß geschlagen werden konnte - also nicht, wie vielfach üblich, ausschließlich der Rücken.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:845 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1580&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/zuchthaus_frame_nach_froto_von_1910.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Schwere Geräte aus dem Zuchthaus - im Grunde sehen sie aus wie Leitern.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Nun haben wir einige Bilder gesehen. Doch wie ordnen sich die anderen Konstruktionen ein, die auch als &quot;Prügelböcke&quot; bezeichnet werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu existiert eine anonyme Zeichnung eines Mannes, der zur Züchtigung auf einem großen Prügelbock in Form eines etwas veränderten Sportgeräts geschnallt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1025px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:848 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1025&quot; height=&quot;809&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/cheval_de_berkley.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Cheval de Berkeley - in zeitgenössischer Darstellung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die wundervolle Maschine der Frau Berkeley in Dichtung und Wahrheit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich soll das „Berkley Horse“ für alle Körpergrößen geeignet gewesen sein, und es soll in jedem gewünschten Winkel verstellbar gewesen sein, sogar vielfach. Das war mit den Mitteln der damaligen Zeit durchaus möglich, aber nicht mit einer einfachen Leiterkonstruktion, die uns Fraxi mit seiner Skizze als das „Berkley Horse“ vorstellte. Kurz: Die mit Leder bezogene Leiterkonstruktion ist auf keinen Fall identisch mit dem, was im Text beschreiben wurde. Eine solide Holzkonstruktion, unter der auch noch eine „auf einem Stuhl sitzende Frictrix“ Platz gehabt hätte, wäre ohnehin wesentlich stabiler als das „Berkley Horse“ in der Zeichnung. Es ist weder belastbar noch verstellbar. Und die Proportionen entsprechen eher einer Haushaltsklappleiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal die Beschreibung von Fraxi im Original:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:846 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1114&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/zitat_mit_berkley_horse.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Seltsame &quot;Fakten&quot; über ein eigenartiges Gerät&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Und nun dazu die magere Skizze der leiterähnlichen Konstruktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:847 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1352&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/berkley_horse_fraxi.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ist es eine Leiter mit Polsterung? Das angebliche Berkley-Horse.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte lässt sich auf drei Arten weiterverfolgen: einmal durch das damals sehr populäre Erotik-Magazin &quot;The Pearl&quot; - gegen Ende der viktorianischen Zeit. Dann in den Werken deutscher Sexualforscher zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Schließlich gewinnt es zu Beginn des 21. Jahrhunderts wieder an Interesse – als Nachbau des Prügelbocks nach der ursprünglichen Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleiben wir zunächst noch in der Zeit kurz vor 1900. Da wird plötzlich ein Berkley-Horse hereingerollt - und es erweist sich als Leiter in Wort und Bild. Nun wird es Zeit, die Katze aus dem Sack zu lassen und einen Blick in die eigenartige Welt zu werfen, in der vor allem Frauen auf diese Leiter gebunden werden. Auch das ist eine Neuerung: Nachdem die Kunden von Frau Berkley vermutlich fast ausschließlich Männer waren, sie die Menschen, die nun gezüchtigt werden, werden in den erotischen Romanen, und ihren Illustrationen überwiegend Frauen an solche Holzleitern gefesselt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Epilog&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr mögt, folgt mir zuerst in die &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2189-Das-Berkley-Horse-als-Haushaltsleiter-und-die-koerperliche-Zuechtigung.html&quot;&gt;Welt der Holzleitern&lt;/a&gt; - das Thema ist höchst amüsant und natürlich schrecklich frivol, solange wir uns in der Blütezeit der erotischen Literatur aufhalten. Dann allerdings werfen wir einen ziemlich langen Blick auf die Replikate - &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2188-Das-Berkley-Horse-und-seine-Nachbauten-ein-UEberblick.html&quot;&gt;Nachbauten&lt;/a&gt; eines Geräts, für das es keine Konstruktionszeichnungen gab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich die beiden Ärzte vergessen? Oh nein ... sie sind Personen der Zeitgeschichte und werden deshalb in manchem Lexikon zum Thema des &quot;Berkley Horse&quot; erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Bildquellen: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel: Nach einer angeblich von Paul Klamm stammenden Zeichnung 2025 restauriert. Ob es ein Original ist, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
Orientalische Züchtigung: &quot;Harem&quot; , Stuttgart 1997, nach einer Zeichnung aus dem Jahre 1884.&lt;br /&gt;
Züchtigung Jugendlicher: Zeitungsbericht von 1847.&lt;br /&gt;
Zuchthaus (Erwachsene): um 1905, Demonstration aus einem Zuchthaus, grafisch aufbereitet. &lt;br /&gt;
Sowie verschiedene andere Quellen, die ich nicht mehr genau nachverfolgen konnte. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2187-Das-Berkley-Horse-Vom-Zuchthaus-zum-Haus-der-Zuechtigung.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Das Berkley Horse: Vom Zuchthaus zum Haus der Züchtigung&quot;&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 13:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>berkeley horse</category>
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<category>fraxi</category>
<category>history</category>
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    <title>Die männliche Einsamkeitskrise - in Schweden</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2176-Die-maennliche-Einsamkeitskrise-in-Schweden.html</link>
            <category>kurioses und fundsachen </category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:815 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;506&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/wohin_geht_es_mann.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Wohin gehst du, Mann?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Schweden, das Musterland der Frauenemanzipation sorgt sich um die Männer – und diesmal geht es nicht um Frauenrechte, Prostitution oder ähnliche Themen, sondern um – &lt;em&gt;Einsamkeit.&lt;/em&gt; Konkret haben die schwedischen Gesundheitshüter die „male loneliness epidemic“ entdeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Krise gilt als Folgeerscheinung des Covid-Ausbruchs, und sie wurde Anfang der 2020-er Jahren zuerst beschrieben. Außer der Epidemie wurde auch eine allgemeine soziale Vereinsamung in der westlichen Welt festgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Frauenemanzipation wirklich etwas mit einer „spezifisch männlichen Einsamkeitskrise“ zu tun hat, ist nicht belegt, allerdings heißt es dazu in der Presse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die betroffenen Männer leiden nicht nur selbst unter der Isolierung, sie werden auch zu einer Gefahr für die Gesellschaft, weil sie sich radikalisieren, Hass auf Frauen entwickeln und diesen dann im Internet äußern.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Brauchen Männer wirklich Nachhilfe?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortung dafür, dass die Männer allein bleiben, wurde dabei angeblich bei „Vätern oder rechten Influencern“ gefunden. Sie seien es, die veraltete Rollenbilder unterstützen würden. Aus eben diesen Gründen würden sie „toxisch und übergriffig“ auf Frauen wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz und gut: Männer brauchen angeblich Nachhilfe – und diese will nun ein Ratgeber vermitteln, der vom &lt;em&gt;Schwedischen Verband für Sexualaufklärung&lt;/em&gt; im Auftrag der schwedischen Gesundheitsbehörde herausgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Wirklich sinnvolle Dating-Ratschläge passen auf einen Bierdeckel&lt;/h1&gt;&lt;strong&gt;Spuren des Feminismus - Männer müssen sich ändern&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings kommen all die Sprüche der Kategorie „Männer müssen sich ändern“ aus dem Bereich des extremen Feminismus. Können Ratgeber für Männer da wirklich nützlich sein? Und wie es mit den Frauen? Verhalten sie sich aus ihrer weiblichen Veranlagung heraus immer perfekt? Treten wenigsten sie bei Dates so auf, wie die Männer dies erwarten dürfen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich nicht. Modernes Dating (ein anderes gibt es kaum noch) ist kompliziert, und sowohl Frauen wie Männer sind selten darauf vorbereitet, was ein erstes Date bedeutet. Die wirklich sinnvollen Ratschläge passen auf einen Bierdeckel – aber es nützt nichts, dass sie dort stehen, wenn sie nichts auch in die Köpfe einwandern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau da liegt das Problem – nicht bei Frauen, nicht bei Männern, sondern bei all dem Unsinn, der in den Köpfen der Suchenden herumspukt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: &lt;a href=&quot;https://www.elle.de/female-empowerment/liebe-dating-male-loneliness-ratgeber-schweden&quot;&gt;Elle&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Weitere Meinungen (ausführlich, englisch): &lt;a href=&quot;https://www.image.ie/self/the-male-loneliness-epidemic-and-why-women-are-still-carrying-the-emotional-load-952757&quot;&gt;Image Magazin&lt;/a&gt; &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Fri, 15 May 2026 13:49:00 +0000</pubDate>
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    <category>beeinflusser</category>
<category>einsamkeitskrise</category>
<category>emanzipation</category>
<category>frauen</category>
<category>männer schweden</category>

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