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    <title>Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - sehpferd</title>
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    <pubDate>Fri, 08 May 2026 09:01:48 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - sehpferd - unbequemes über presse, politik und wissenschaft</title>
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    <title>Auf den Kanzler kommt es an … leider</title>
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            <category>demokratie</category>
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            <category>tacheles - zur sache</category>
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;blockquote&gt;„Starker Kanzler – starkes Deutschland. Der Richtige zur richtigen Zeit.“ &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch? Das war eine &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2080-CDU-Plakate-mit-Wirtschaftskompetenz,-aber-auch-mit-Retro-Effekten.html&quot;&gt;Wahlpropaganda&lt;/a&gt; aus uralten Zeiten, die man dem Herrn Merz aufgedrückt hat, der damit später &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2088-Die-Bundestagswahl-...-Gewinner-CDUCSU-oder-Gewinner-Merz.html&quot;&gt;Bundeskanzler&lt;/a&gt; wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen fallen die Zustimmungswerte für Herrn Merz rapide. Demoskopen stellten fest, dass nur noch 16 Prozent der Befragten mit seiner Arbeit zufrieden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch es ist nicht nur eine Frage der Zufriedenheit. Mehr und mehr wird auch die Kompetenz infrage gestellt, vor allem bei der &lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/politik/deutschland/friedrich-merz-kanzler-erreicht-tiefstwert-bei-zustimmungswerten-a-ae3221a7-59cc-4d33-8509-873f6349944e&quot;&gt;Kommunikation des Kanzlers&lt;/a&gt;: Gerade mal 14 Prozent der Befragten sagten kürzlich, dass Merz „überzeugend kommuniziert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat – mit &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2029-Der-Tuedelkram.html&quot;&gt;anderen Worten&lt;/a&gt; und unter erheblicher Presseschelte – auch schon sein Vorgänger über ihn gesagt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Fritze Merz erzählt gern Tünkram. (1)&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eigentlich ist es nicht die Zeit für Scherze. Denn die Frage ist nun, wie Herr Merz aus dem Keller wieder herauskommen will, in den er nun geraten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er selbst schweigt dazu, sieht dies offensichtlich anders, rechtfertigt sich gerne. Gerade die Rechtfertigungen aber sind es, die bei den Bürgern überhaupt nicht „ankommen“ - und in seiner Partei offenbar auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1)	Gemeint war &lt;em&gt;„Tüdelkram&lt;/em&gt;“, niederdeutsch für „Lappalien“. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 08 May 2026 08:52:00 +0000</pubDate>
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    <category>cdu</category>
<category>kanzler</category>
<category>kommunikation</category>
<category>merz</category>
<category>schwächen</category>

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    <title>Vom ganz gewöhnlichen Gespräch zur intimen Begegnung </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2174-Vom-ganz-gewoehnlichen-Gespraech-zur-intimen-Begegnung.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:814 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;559&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/klassische_verfuehrung.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Klassische Verführung &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;Dies ist kein Wegweiser, sondern eine Sammlung von modernen Auffassungen über „gegenseitige Verführungen“.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönliche Gespräche schaffen Kontakte – egal, welchen „Anspruch“ du hast. Nun kannst du natürlich sagen: Warum ausgerechnet das „gewöhnliche Gespräch“? Gibt es nicht Hunderte von Ratschlägen, was Männer „tun“ oder „sagen“ müssen, wenn sie eine Frau, „herumkriegen“ wollen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klare Ansage: &lt;em&gt;„Herumkriegen“&lt;/em&gt; ist ein Unwort. Es stammt aus Zeiten, in denen Männer ihre Machtposition ausnutzen, um Frauen einzuschüchtern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Frauen und Frauen, Männer und Frauen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen wir doch mal etwa anders: Was machen Frauen, um andere Frauen in ihre Intimsphäre zu locken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bekannte, die beide Seiten kennt, hat es mit einmal ausführlich erklärt. Am Ende ging alles auf einen Bierdeckel: Small Talk – Vertrauen aufbauen, Wünsche wecken oder vertiefen – und ab auf die Couch, um einander diese Wünsche zu erfüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Methoden der Kommunikation – im Groben &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, das geht nicht immer – und wenn ein Mann eine Frau sucht, ist das alles ein bisschen komplizierter. Aber was ich davon mitgenommen habe, ist dies: Small Talk ist wichtig, um zu erfahren, was die andere Person besonders bewegt. Man geht dazu  heute gerne zum  „einfühlsamen Zuhören“ über. Im Grunde handelt es sich aber um ein Verfahren, um eine Person mithilfe ihrer eigenen Worte zu lenken: &lt;strong&gt;Aktives Zuhören&lt;/strong&gt;. Die meisten Menschen, die es beherrschen, nutzen es zum Wohl der anderen Person. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls wenigstens eine Person an einer intimen Beziehung interessiert ist, wird sie die Methode jedoch auch nutzen, um etwas über die Wünsche, Defizite und Begierden der anderen Person zu erfahren. Daraus kann unter günstigen Bedingungen die „gegenseitige Verführung“ entstehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vom guten Gespräch bis zur gegenseitigen Verführung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor will ich die Definition von „Verführungen“ in ein neues Licht rücken. Das Wort wurde von zahllosen Autorinnen und Autoren in die Schmuddelecke verbannt. Der Grund ist einfach: „Führung“ ist nach Ansicht der Moralisten gut, weil die Ziele „lauter“ sind, also „reinen Gedanken“ entsprechen. Verführung ist hingegen, was die bösen Wölfe im Märchen im Sinn haben: „Schnell die Befriedigung der Gelüste zu erreichen – und zwar zum Schaden anderer“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wird ein Machtgefälle angenommen: Verführer(innen) sind stark, aktiv, „verschlagen“ (unehrlich), schlau und egozentrisch. Verführte hingegen sind schwach, passiv, naiv, gutgläubig und altruistisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mag in der Vergangenheit durchaus so gewesen sein. Doch seit selbstbewusste und emanzipierte Menschen aufeinandertreffen, gilt eher das, was ich hier beschreibe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Verführungen sind heute oft wechselseitige Prozesse, bei dem zunächst nicht deutlich wird, was beide Personen voneinander wollen. Im Verlauf des Gesprächs versuchen nun beide, herauszufinden, inwieweit sie sich auf die andere Person jetzt und hier einlassen wollen. Letztlich überprüft jede Person ihre Begierden und Hürden, wobei Überraschungen durchaus möglich sind. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewöhnlicher Small Talk ist eine Möglichkeit, Gespräche in jede beliebige Richtung auszuweiten, solange beide sich dabei wohlfühlen. Der Small Talk führt immer dann zu einem gewissen Erfolg, wenn gemeinsame Interessen entdeckt werden. Dann kann er zu Freundschaften führen und manchmal auch zu Beziehungen. Sollten dabei gemeinsame intime Wünsche entdeckt werden, dann bleibt noch zu klären, ob sie auch miteinander ausgeführt werden können. Die „Schmetterlinge im Bauch“ werden dabei als Sinnbild für sexuelle Begierde genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls zum Thema: &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/139-Small-Talk,-um-Liebe-zu-finden.html&quot;&gt;Small Talk&lt;/a&gt; bei realfeelings.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zu Theoretisch? Nicht verstanden? Nicht einverstanden? Dann mal los - kommentieren! &lt;br /&gt;
Bild: Buchillustration, anonym. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 09:44:00 +0000</pubDate>
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<category>gesprächsentwicklung</category>
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<category>smalltalk</category>
<category>verführer</category>
<category>verführerinnen</category>

</item>
<item>
    <title>Du suchst ein „passendes“ Kommunikationsseminar?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2173-Du-suchst-ein-passendes-Kommunikationsseminar.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>hören, sehen, wissen</category>
            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Wenn du ein Internet-Enthusiast bist, dann wirst du vielleicht nach Empfehlungen suchen oder „Bestenlisten“ befragen. Tatsächlich existieren solche Listen, aber sie sind nicht wirklich aussagefähig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will versuchen, in 10 Punkten etwas Licht in das Dunkel zu bringen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Am neutralsten sind Methoden, die &lt;em&gt;„Grundlagen der Kommunikation“&lt;/em&gt; vermitteln. Die meisten von ihnen arbeiten mit einfachen, universell verwendbaren Modellen. Typisch für solche Seminare ist, dass sie sich nicht ausdrücklich auf ein Verfahren oder einen Begründer berufen. &lt;br /&gt;
2.	In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird oft der Name „Schulz von Thun“ genannt - dem Schöpfer des Vier-Ohren-Modells und des Kommunikationsquadrats. Sein Modell ist ebenso vielseitig wie praxisnah und kann auf die Bedürfnisse vieler Zielgruppen angepasst werden.&lt;br /&gt;
3.	Wenn sich ein Anbieter auf Paul Watzlawick beruft, sollte er stets erläutern, was sein Konzept noch beinhaltet – außer den „Axiomen“ von Watzlawick. Denn das, was im „Menschliche Kommunikation“ theoretisch ausgezeichnet begründet wurde, muss erst in die Schulungspraxis umgeformt werden. &lt;br /&gt;
4.	Einige Seminare sind auf ganz bestimmte Berufsgruppen zugeschnitten. Das ist mit vielen Methoden möglich, wenn sie entsprechend angepasst werden. So kann ein Seminar für Verkäufer den gleichen Wurzeln entspringen wie ein Seminar für Personalchefs. &lt;br /&gt;
5.	In Deutschland sind Seminare zur Konfliktbewältigung sehr beliebt. Sie sind für Personen geeignet, die beruflich oder privat häufig in Konflikte eingebunden sind und diese gern lösen würden. &lt;br /&gt;
6.	Wenn deine örtliche Volkshochschule einen Kommunikationskurs anbietet, ist dieser häufig einfacher gestaltet als kommerzielle Seminare. Die meisten dieser Kurse eignen sich jedoch hervorragend als „Einstieg“.&lt;br /&gt;
7.	&lt;em&gt;Vorsicht&lt;/em&gt; ist immer dann geboten, wenn ein Kommunikationslehrgang &lt;em&gt;marktschreierisch angeboten wird&lt;/em&gt; oder wenn er mit großen Versprechungen verbunden wird. &lt;br /&gt;
8.	Machen Verfahren beruhen auf einem &lt;em&gt;Menschenbild&lt;/em&gt;, das inzwischen als „unvollständig“ angesehen wird oder auf Annahmen aufbaut, die inzwischen als „nicht mehr begründet“ angesehen werden. &lt;br /&gt;
9.	Änderungen beim menschlichen kommunizieren können Verhaltensänderungen bewirken. Wer dies will, benötigt mehr als einen Kommunikationskurs – nämlich einen Plan für diese Veränderungen. &lt;br /&gt;
10.	Immer mehr Menschen lassen sich unter dem Einfluss von maschineller Kommunikation (KI) dazu verleiten, auf verbale Verführungen hereinzufallen. Noch ist nicht bekannt, wer Seminare zum Schutz gegen solche Übergriffe anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich „nur informieren“ will, dem empfehle ich außer meinem Blog „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/122-Inhaltsverzeichnis-Kommunikation.html&quot;&gt;Realfeelingspro&lt;/a&gt;“ vor allem die Online-Darstellung verschiedener Methoden durch die &lt;a href=&quot;https://www.uni-giessen.de/de/org/admin/dez/c/personalentwicklung/weitere-angebote/dat/dat_jg_bar/gz_bar&quot;&gt;Universität Gießen&lt;/a&gt; oder das Büchlein  &lt;em&gt;MiniMax-Interventionen&lt;/em&gt;, Verlag Carl-Auer, Heidelberg, in dem du  einfache Alltags-Tipps findest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Übersicht über verschiedenartige Angebote suchst, wirst du bei &lt;a href=&quot;https://www.semigator.de/seminare/kommunikation.html&quot;&gt;Semigator&lt;/a&gt;  fündig.   
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    <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 09:33:00 +0000</pubDate>
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    <category>10 hinweise</category>
<category>empfehlungen</category>
<category>kommunikation</category>
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</item>
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    <title>Frauen, Affen und Äste</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2172-Frauen,-Affen-und-AEste.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>mythen</category>
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1248px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:813 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1248&quot; height=&quot;930&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/wenn_der_affe.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Was wäre, wenn der Affe es besser wüsste als du?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;blockquote&gt;„Du kennst doch die Frauen, wie Affen sind sie alle: Erst, wenn sie den nächsten fest im Griff haben, lassen sie den Ast los.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat aus dem Film: Mission Impossible II (1)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Oh, mein Gott, wie schrecklich misogyn das doch wieder alles ist – was denkt ihr Männer eigentlich von uns Frauen?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hervorgehobene Zitat stammt aus dem Jahr 2000, und ich sehe schon das Schmunzeln, das eure Lippen umspielt - wenn ihr Männer seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie so oft, habe ich mal wieder die Zeitschrift „Esquire“ aufgeschlagen. Da stand etwas darüber, wann der Betrug am Partner anfängt - jedenfalls bei Generation „Z“ . Wer „Affen“ mit „Generation Z“ vermischt, kann heute sicher sein, dass sich die Leser(innen) darauf stürzen wie die Schimpansen auf die Bananen. Und siehe da: Der Artikel wurde am 2. April 2026 veröffentlicht. (2) Das Stichwort: Monkey-Branching. (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Recherche beginnt - wie kommen Frauen, Äste und Affen zusammen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein Filmzitat nicht viel zählt, habe ich mich auf die Suche gemacht, wer den merkwürdigen Begriff erfunden hat und wann das ungefähr war. Ich selbst wie auch die „oberschlaue“ KI gruben und gruben, fanden aber auch nicht Genaues. Orakelnd berichtete eine der von mir befragten KI-Quellen, das „Affenkonzept“ (Monkey-Branching) würde schon lange existieren. Andere Meinungsbeiträge sagten Ähnliches aus: Der Begriff sei wohl „zwischen Mitte und Ende der 2010er-Jahre“ auf Online-Dating-Seiten aufgetaucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Affe, die Äffin nebst Mensch und Menschin &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin erfuhr ich, dass inzwischen nicht nur Frauen das „affenartige“ Verhalten nachgesagt wird, sondern auch Männern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal Frauen: Die Ast-zu-Ast-Tendenz müsste ab den 1990-er Jahren im Grunde abgeflacht sein, weil die Masche nicht mehr funktioniert. Frauen verdienen so viel „eigenes Geld“, dass es unattraktiv wird, ständig den Ast zu wechseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer hingegen haben kaum noch die Möglichkeit, am Affenhupf teilzunehmen, sondern können froh sein, dass sie auf dem Ast sitzen bleiben können, der noch erreichbar war. Klar ist das eine Behauptung - aber sie ist derzeit ziemlich populär. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja – es gibt solche Tendenzen bei allen Geschlechtern und allen Ausrichtungen: Männern wie Frauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht neu, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Affe könnte uns wahrscheinlich sagen, warum wir Menschen so äffisch sind &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal sehen, wer demnächst wieder Affen, Generationen und Äste bemüht, um den Menschen „da draußen“ die Welt der Partnersuche zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachste Theorie bietet (wie so oft) die Evolution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das weibliche Tier versucht, die besten Gene zu erwischen, und das klappt möglicherweise nicht mit dem erst besten Partner. Also wechselt die Äffin (symbolisch) manchmal den Ast. Manche Menschen tun dies auch, wenn sie glauben, einen Vorteil daraus zu erzielen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Theorien darüber, und wer wirklich mehr lesen will, dem empfehle ich „den Affen der das Universum verstand.“ Das Buch ist leider nur in Englisch erhältlich.(4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) &lt;a href=&quot;https://www.filmzitate.de/zitat/1b6d61321bc2f3481&quot;&gt;Filmzitate&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(2) (Affen-Asthüpfen)  jüngst als „warmer Wechsel“ (von Nest zu Nest) interpretiert)&lt;br /&gt;
(3) &lt;a href=&quot;https://www.esquire.de/news/gesellschaft/fremdgehen-oder-nicht-monkey-branching-im-check&quot;&gt;Esquire&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
(4) The Ape that Understood the Universe, Cambridge 2018&lt;br /&gt;
Bild: &amp;copy;2026 by sehpferd.de &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 10:50:00 +0000</pubDate>
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    <category>affen</category>
<category>äste</category>
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<category>monkey</category>
<category>monkey-branching</category>

</item>
<item>
    <title>Manipulation ist nicht &quot;des Teufels&quot;</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1985-Manipulation-ist-nicht-des-Teufels.html</link>
            <category>deutsch</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
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            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:761 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;493&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/die_marionette_der_autorin.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Sie weiß, wie sie ihn &quot;manipulieren&quot; muss&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;„Manipulation“ steht zu Unrecht unter dem Verdacht, zum Teuflischen im Menschen zu gehören. Letztlich bedeutet das Wort nichts als&lt;em&gt; andere zu Beeinflussen&lt;/em&gt;. Gemeint ist aber oft etwas anderes: Nämlich &lt;em&gt;jemanden ohne dessen Wissen gegen seinen Willen zu beeinflussen mit dem Ziel, ihn kontrolliert für eigene Zwecke zu benutzen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh – das kling in der Tat nach einem Elixier des Teufels, nicht wahr? Das wird die Selbstsucht und Böswilligkeit herausgestellt und der Gestank von Schwefel steigt auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manipulation - ein Kunstgriff und nicht mehr &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Bedeutung des Wortes ist der „Kunstgriff“, später auch als „Kniff“ (Trick, Maßnahme) von Geschäftsleuten definiert, um Kunden zu beeinflussen. Dabei wird dem Begriff zunächst kein besonderer Wert beigemessen. Der Unterschied zwischen Manipulation und Beeinflussung wird später oft mühsam erläutert – und am Ende kommt doch nur heraus, dass Gleiches gemeint ist: &lt;em&gt;Jemanden in seiner Meinung oder seinen Gefühlen zu beeinflussen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die verwirrende Welt der Lexika &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie versucht zunächst,  den Begriff neutral zu erklären. So lesen wir im &lt;em&gt;„Dorsch“&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation. Handhabung, unscharfer Begriff für versch. Formen der Einflussnahme (Steuerung, Ausrichtung, Ausnützung).&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ähnlich bei Stangl:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Als Manipulation bezeichnet man in der Psychologie ganz allgemein die soziale Einflussnahme, die für die Betroffenen sowohl positiv wie negativ sein kann.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine völlig andere Darstellung finden wir bei der Bundeszentrale für politische Bildung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn ich will, dass andere Menschen etwas ganz Bestimmtes tun, versuche ich, sie so zu beeinflussen, dass sie nach meinem Willen handeln.&lt;/blockquote&gt; . &lt;br /&gt;
Eine weitaus extremere  Meinung wird im Lexikon von „Spektrum“ vertreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation - gezielte Einflussnahme … auf Menschen, ohne deren Wissen und häufig gegen deren Willen … mit dem Ziel, ihn kontrolliert für eigene Zwecke zu benutzen. Dabei bleibt der Anschein von Entscheidungsfreiheit erhalten. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der neutrale Standpunkt: Lehren heißt Beeinflussen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Lehrkraft bist, ist es für dich vermutlich ganz selbstverständlich, dass du Tag für Tag Menschen beeinflussen kannst. Schließlich ist das zumindest Grund, warum du den Beruf ergriffen hast. Es wäre völlig unsinnig, zu behaupten, dass es sich dabei nicht um einen Versuch der Manipulation handelt. Er wird durch Lehren und Lernen bestimmt, und der Erfolg wird kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein wenig Ideologie verfälscht den Begriff der Einflussnahme &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du dies soweit gelesen hast: Behauptet wird, dass emphatische (einfühlende) Menschen nicht manipulieren, weil sie „Gutes tun“. Deren Gegenteil, meist als ekspathisch bezeichnet, gilt als Eigenschaft der Manipulatoren. Dafür werden dann auch gleich die passenden Synonyme entpackt: &lt;em&gt;Emotionslos und gefühlskalt&lt;/em&gt; sollen sie sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist an der Zeit, mit diesem Unsinn aufzuhören. Alle Menschen versuchen, sich einen bestimmten sozialen Rang zu erobern, und dazu gehört, Einfluss auf andere zu nehmen. Wer etwas lehren will, sollte dies aus Überzeugung tun, und genau diese Überzeugung ist damit verbunden, erfolgreich zu manipulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wirklich zählt, ist der Schutz vor unerwünschter Manipulation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Menschen benötigen zweierlei: Manipulation einerseits und den Schutz vor unerwünschte Manipulation andererseits. Wenn Lust, Liebe, Zuneigung oder Freundschaft in die Waagschale geworfen wird, um etwas ausschließlich Eigennütziges zu erreichen, müssen wir darauf vorbereitet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Zugriff auf unsere Psyche abzuwehren, sollten wir wissen, dass die Empathie anderer auch dazu dienen kann, uns zu verwirren. Und das gilt auch, wenn wir selbst  so übertrieben emphatisch reagieren, dass wir andere damit „überfahren“. Das ist ein Grund mehr, Gefühle neutraler zu sehen und nicht in „positiv“ und „negativ“ aufspalten. Oder um es in einem Satz zu sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können nicht „nicht manipulieren“, aber wir können uns gegen &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/73-Was-tun-Gefuehlsmanipulatoren-und-Manipulatorinnen.html&quot;&gt;unerwünschte Manipulation&lt;/a&gt; schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild: Aus einer historischen Illustration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zitate:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=110890&quot;&gt;Meyers (ca. 1890)&lt;/a&gt;, &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/manipulation&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://lexikon.stangl.eu/7024/manipulation&quot;&gt;Stangl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320758/manipulation/&quot;&gt;bpb junge politik&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/manipulation/9152&quot;&gt;spektrum der wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 10 May 2024 10:31:00 +0000</pubDate>
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    <category>emphatie</category>
<category>gefühle</category>
<category>manipulation</category>
<category>schutz</category>

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    <title>Manipulation manipulieren - die Abwertung eines Wortes</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2170-Manipulation-manipulieren-die-Abwertung-eines-Wortes.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Das Wort „Manipulation“ wird heute sehr geschickt manipuliert, um seine eigentliche Bedeutung zu verfälschen, nämlich einen „Kunstgriff“ anzuwenden. Vor etwa 150 Jahren war der Begriff  „Manipulation“ nur wenigen bekannt. Meyers weitverbreitetes Lexikon sagte damals aus: &lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Manipulation (lat.), kunstgerechte Handhabung, jede Verrichtung mit der Hand, wozu Geschicklichkeit notwendig ist; auch allgemein so viel wie Verfahren, Geschäftskniff; manipulieren, Manipulationen vornehmen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manipulation als psychologischer Begriff seit 1864? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA wurde der Begriff erstmals 1864 im Sinne von „Meinungsbeeinflussung“ verwendet, wobei es allerdings um eine juristische Auseinandersetzung ging (2). Wann die Psychologie das Wort aufgriff, ist nicht ganz sicher. Populär wurde das Wort immer nur, wenn es in einem abwertenden Sinn (3) gebraucht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahren schon betont der Volksmund (nahezu gleichlautend mit der im Internet gebräuchlichen Definition) den „negativen“ Charakter des Wortes, etwa so (4):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Manipulation ist ein) „undurchschaubares, geschicktes Vorgehen, mit dem sich jemand einen Vorteil verschafft.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das klingt möglicherweise noch relativ neutral, doch es kann sehr schnell umgewertet werden in (5):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation bezeichnet die Möglichkeit, Menschen aus egoistischen Gründen zu kontrollieren oder zu täuschen, wie zum Beispiel … jemanden dazu zu manipulieren, etwas gegen seine Interessen zu tun“.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine der Fragen, die hier zu stellen wäre (aber selten gestellt wird): Ist die Definition eigentlich aus psychologischer Sicht verbindlich? Oder ist diese Bedeutung eine etwas flapsige Interpretation einzelner Psychologen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort gibt uns der Dorsch (6):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Manipulation … (bedeutet) Handhabung. (Es ist) unscharfer Begriff für verschiedene Formen der Einflussnahme (Steuerung, Ausrichtung, Ausnützung). Der Begriff wird u. a. im Bereich der Werbung, der Politik, der Pädagogik und bei Massenmedien zur Kennzeichnung des Ausgeliefertseins … (verwendet). &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Was aber bedeutet das Wort in der Kommunikation? Bedeutet es, dass jeder, der manipuliert, als „Bösewicht“ bezeichnet werden sollte, falls er versucht, jemanden zu beeinflussen? Ist „Manipulation“ gar kontraproduktiv oder gehört sie zur “schwarzen Rhetorik“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Meilensteine der Veränderung: Kommunikation, Verhalten und Manipulation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe gerne zurück zu Paul Watzlawick, wenn davon die Rede ist. Bekanntermaßen beruht die gesamte psychologische Theorie der „Menschlichen Kommunikation“ auf seinem gleichnamigen Werk. Das erste Merkmal dieser Lehre nennt er „die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren“. Da Kommunikation im weiteren Text mit „Verhalten“ gleichgesetzt wird, gilt auch, dass wir Menschen uns nicht „nicht verhalten“ können (Deutsche Ausgabe, Seite 58) (7). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie weiter? Wenn Kommunikation irgendetwas bewirken soll, dann kommen wir nicht ohne einen Kunstgriff aus: Wir versuchen, andere zu erreichen und zu beeinflussen. Indem wir das tun, manipulieren wir sie ohne jeden Zweifel, es sei denn, die beiden vorausgeschickten Aussagen seien falsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zuweisungen von &quot;gut&quot; und &quot;schlecht&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es klar und deutlich zu sagen: Mit Attributen wie „gute und schlechte“ oder „schwarze und weiße“ Kommunikation bringen wir Bewertungen in einen dynamischen Prozess ein. Wenn wir also sagen: „Wir Kommunizieren in einer Weise, in der wir aus Respekt voreinander nicht bewerten, dann bewerten wir das Bewerten negativ.“ (8) Dabei besteht gar kein Anlass, mit solchen Dualismen zu arbeiten. Kommunikation kennt Skalen, Farben und Toleranzen, wie alles, was Menschen hervorbringen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir „Manipulation“ als einen Kunstgriff betrachten würden und nicht als „böswilligen Eingriff“, dann wären wir einen Schritt weiter zum besseren Verständnis. Ich wünsche mir sehr, dass mehr Menschen so denken würden. Zugleich wünsche ich mir, dass mehr Menschen lernen, sich vor wirklich gefährlichen Eingriffen in ihre Kommunikation zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;em&gt;1) &lt;a href=&quot;https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=110890&quot;&gt;Retrobibliothek (Meiers)&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
(2) Historisches Dokument auf: &lt;a href=&quot;https://cwnc.omeka.chass.ncsu.edu/items/show/957&quot;&gt;nscu.edu&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
(3) In dieser Quelle (&lt;a href=&quot;https://www.dwds.de/r/?corpus=dwdsxl&amp;q=Manipulation&quot;&gt;dwds&lt;/a&gt;) befinden sich viele Beispiele dazu.&lt;br /&gt;
(4) &lt;a href=&quot;https://www.duden.de/rechtschreibung/Manipulation&quot;&gt;Duden online. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(5) Bearbeitete Bewertung durch eine KI. &lt;br /&gt;
(6) &lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/manipulation&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
(7) Menschliche Kommunikation, New York 1967, Bern 1969, Deutsche Ausgabe (13., unveränderte Auflage)&lt;br /&gt;
(8) Es ist sicherlich möglich, dies spielerisch zu verwirklichen, aber dann sind der Kommunikation willkürlich Grenzen gesetzt. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 14:07:00 +0000</pubDate>
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    <category>kommunikation</category>
<category>leben</category>
<category>manipulation</category>
<category>psychologiekritik</category>
<category>vorurteile</category>

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    <title>Kommunikation beim Date- der Beginn </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/241-Kommunikation-beim-Date-der-Beginn.html</link>
            <category>deutsch</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Was sagen Sie, nachdem Sie „&lt;em&gt;Hallo, sind, Sie Renate?&lt;/em&gt;“ gesagt haben? Manchmal höre ich, dass sich Paare bei einem „Date“ anschweigen, aber auch, dass sie kein Thema finden. Und vor allem: Viele sind genervt, weil sie keine vernünftigen Informationen bekommen, sondern „zugelabert“ werden. Was noch? Richtig – inquisitorische Frauen und rotzfreche Männer. Was kann man für, was gegen sie tun? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beantwortet die wichtigsten Fragen, um einen Einblick in die Kommunikation bei sogenannten &quot;Dates&quot; zu gewinnen. Wer mehr wissen will, kann mich fragen - ich schreibe dann einen Artikel darüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Small Talk so schnell wie möglich überwinden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben ist zu kostbar, um es mit Small Talk zu vergeuden. Was ist Small Talk? Das sind belanglose Nebensächlichkeiten, die wir sagen, um das Eis zu brechen – aber wissen wollen wir eigentlich nichts wirklich. Dazu gehören Fragen wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Wie sind sie hier hergekommen?“&lt;br /&gt;
„War es einfach, dies Lokal zu finden?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen Sie, das wollen sie gar nicht wissen. Und wenn‘s so weitergeht, dann &lt;em&gt;labern Sie und labern und labern … &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also – dann kommen wir mal zu einer Strategie, die sich bewährt hat. Der Grundsatz ist einfach: Wer fragt, führt. Die Sache hat nur einen Haken: Ohne Fragestrategie sind Sie aufgeschmissen. Eine dieser &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/117-Kommunikation-die-Aufteilung-der-Argumente-in-einfachen-Worten-erlaert.html&quot;&gt;Strategien&lt;/a&gt; habe ich in den 1980er Jahren entwickelt und gelehrt. Sie beruht auf dem bewährten Prinzip des Grundsatzes: „Was ist es“, „Wie ist es“ und „was fange ich damit an.“ Manche Menschen haben früher auch gesagt: Merkmal-Funktion-Nutzen, aber das ist so formelhaft, dass ich es Ihnen ersparen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, in welche Richtung Sie gehen wollen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Stellen Sie eine offen Frage.&lt;br /&gt;
2.	Sie können mit „Was“ beginnen und dann zum „Wie“ übergehen. &lt;br /&gt;
3.	Hören Sie aufmerksam zu und konzentrieren Sie sich darauf, was der andere sagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einstieg ist völlig problemlos: Fragen Sie &lt;em&gt;etwas aus dem Alltag&lt;/em&gt;, und auf keinen Fall „Wohin, fährst du in Urlaub“. Das führt zu neuem Small Talk. Richtig wäre, nach dem Beruf (ausgeübt oder erlernt), nach dem Tagesablauf, nach den Gewohnheiten und später auch nach den Vorstellungen von der Zukunft zu fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ahnen sicherlich, dass dies ein wenig altersabhängig ist. „Was machst du beruflich?“ passt am besten, wenn der Partner zwischen 25 und 60 ist, ansonsten ist „Wie beginnt dein Tag?“ immer gut. Ist der Partner (noch, schon) berufstätig, sagt er Ihnen dies auch auf diese Frage. Und ist er arbeitslos, dauerarbeitslos (Hartz IV), geht er noch oder wieder zur Schule oder arbeitet er nicht mehr, wird es Ihnen auf diese Frage auch sagen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehen: Auf offen Fragen bekommen Sie mehr Antworten, als sie im Grund gefragt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wortkarg? Auf WAS sollte WIE folgen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist jemand auf die Frage „was“ wortkarg, dann fragen Sie mit „wie“ weiter. Das „Wie“ muss nicht ausgesprochen werden. Es kann als „Was ist es genauer?“ umformuliert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Was machst du beruflich?“&lt;br /&gt;
„Ich bin IT-Organisator.“&lt;br /&gt;
„Oh, das klingt interessant. Wie funktioniert das?“ &lt;br /&gt;
Oder mit Nachfrage nach Details: „Was machst du da hauptsächlich?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zu unpersönlich?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Sie nicht für aufschlussreich halten, was der andere tut oder falls es Ihnen als zu unpersönlich erscheint, steuern Sie den Redefluss durch aktives Zuhören (davon später mehr) oder gehen Sie zur dritten Stufe nach „Was“ und „Wie“ über – die Bedeutung. Weder Beruf nach Wohnung noch Hobby noch irgendetwas anderes ist Selbstzweck – es dient ja zu etwas. Sie setzen also an einer Stelle an, an der ihr Partner offenkundig begeistert ist, und fragen: „Was bedeutet … für dich?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na schön, das wäre also ein Einstieg. Ich kann Ihnen versichern, das Sie, damit bei mindestens zwei Drittel der Partner Erfolg haben. Bei dem Rest brauchen sie entweder Geduld oder Ihr Gegenüber versucht, etwas zu verschleiern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wollen Sie mehr lesen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagen Sie es einfach - ich habe ein offenes Ohr für Sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(Anmerkung: Das Wort Kommunikation wird von vielen Menschen aus Irrtum, manchmal aber auch aus Betrugsabsicht, falsch genutzt. Hier ist die unmittelbare, pragmatische  Kommunikation des Lebensalltags gemeint.) &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Text verändert am 24.3.2026).  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 12 Feb 2017 09:56:00 +0000</pubDate>
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<category>erfolgreiche kommunikation</category>
<category>kommunikation</category>

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    <title>Empathie - ein sehr kurzer Dialog</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2161-Empathie-ein-sehr-kurzer-Dialog.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (das kaninchen)</author>
    <content:encoded>
    „Du zeigst nicht viel Empathie, nicht wahr? „&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wieso?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Empathie ist die Kunst, dich so zu fühlen, als ob du in meiner Haut stecken würdest.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aber ich stecke niemals in deiner Haut, deinem Kopf oder sonst irgendwo in dir.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Daran siehst du, dass du keine Empathie empfindest.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Absichtlich kommentarlos veröffentlicht - schreibt ihr einen Kommentar dazu?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:758 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;160&quot; height=&quot;180&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/kaninchen_320.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;Nachtrag: Unsere Redaktion hat eine Erklärung zum Wort &quot;&lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2162-Am-Anfang-stand-die-Romantik-das-Wort-Empathie-kritisch-betrachtet.html&quot;&gt;Empathie&lt;/a&gt;&quot; verfasst, die sich nicht für Kaninchen eignet. Aber schaut doch mal rein, wenn ihr mögt ... ich verschwinde wieder im Kaninchenloch. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 16:21:00 +0000</pubDate>
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    <category>einfühlungsvermögen</category>
<category>empathie</category>
<category>kommunikation</category>

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<item>
    <title>Verstehen, Empathie und Kommunikation</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2159-Verstehen,-Empathie-und-Kommunikation.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1248px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:807 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1248&quot; height=&quot;649&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/beratung_ohne_empathie.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gute Beratung auch ohne Empathie?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Dieser Beitrag ist ein Auszug aus einer Schriftenreihe, die das &quot;Sehpferd-Team&quot; zum Thema &quot;Kommunikation 2026&quot; verfasst hat. Der Artikel enthält Informationen über die im Titel genannten Begriffe wie auch eigene Ansichten zur Entwicklung von Kommunikationsseminaren. &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Empathie - ein recht ungenauer Begriff aus der &quot;Bildungssprache&quot;  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empathie bedeutet „Mitgefühl“, also sich in die Lage anderer gefühlsmäßig hineinversetzen zu können und sie dadurch besser zu verstehen. Sie gilt als eine der Grundlagen der menschlichen Gesellschaft und zu den Eigenschaften, die wir während der Evolution erworben und ausgebaut haben. In religiösen Kreisen spricht man auch von „Nächstenliebe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was Empathie mit &quot;Verstehen&quot; zu tun hat - und was nicht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings beruht das Gefühl, verstanden zu werden, nicht auf &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2162-Am-Anfang-stand-die-Romantik-das-Wort-Empathie-kritisch-betrachtet.html&quot;&gt;Empathie&lt;/a&gt;, sondern ergibt sich aus Gesprächstechniken und Gesprächsstrukturen. Das bedeutet: Menschen können mithilfe von Kommunikation „Empathie“ erzeugen, indem sie bestimmte Gesprächstechniken erlernen. Das ist nicht besonders verblüffend, seit Carl Rogers gelehrt hat, wie „einfühlendes Verstehen“ funktioniert. Die dabei verwendete Methode besteht darin, die Gefühlswelt eines anderen Menschen so zu betrachten, als ob man diese Person wäre. Die Technik, die dabei verwendet wird, ist eine Variante des „aktiven Zuhörens“, die nicht auf den Bereich der humanistischen Psychologie beschränkt ist – jeder Mensch kann sie erlernen und nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie die KI Empathie simuliert &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:809 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;545&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/beratung_ohne_empathie_machine_voll_1028.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eine liebe Freundin durch KI?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Seit wenigen Jahren benutzen Computerprogramme diese Technik, um die Gefühle von Menschen zu beeinflussen. Dabei geht es allerdings nicht um das „Verstehen“, sondern um unterschwellige Manipulation. Das funktioniert ungefähr so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Programm erkennt anhand der der Wortwahl, welche Ansichten und Gefühle für den menschlichen Dialogpartner wichtig sind. Immer, wenn solche Begriffe erkannt werden, bestätigt der künstliche Gesprächspartner die Gefühle und Ansichten. Der Benutzer glaubt in vielen Fällen sogar, einen Freund oder möglichen Partner gefunden zu haben, während er in Wahrheit manipuliert wurde.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ziemlich genau die Umkehrung dessen, was gewöhnliche Menschen tun würden: Sie würden versuchen, die eigenen Ansichten und Gefühle mit denen der anderen Person abzugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beispiel zeigt, dass angebliche „empathische“ Kommunikationsmethoden lediglich Werkzeuge sind, die sich sowohl zum Nutzen anderer wie auch zu deren Schaden einsetzen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Der Autor hat jahrelang  Kommunikation unterrichtet, bevor er zur IT wechselte.  &lt;br /&gt;
Interessenten am Thema können sich jederzeit an die Redaktion des Magazins &quot;sehpferd&quot; wenden. Es gibt natürlich auch weitere Informationen zur Grafik, die hier ausgespart wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anfragen zum Thema Kommunikation: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;mailto: tft0n6x7m@mozmail.com&quot;&gt;Bitte Stichwort &quot;Kommunikation&quot; angeben.&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle anderen Anfragen: &lt;a href=&quot;mailto:%6E%75%72%61%6E%64%65%6E%63%68%65%66%40%74%2D%6F%6E%6C%69%6E%65%2E%64%65&quot;&gt;email an den chef&lt;/a&gt;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: &amp;copy; 2026 by sehpferd&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 09:20:00 +0000</pubDate>
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    <category>ai</category>
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    <title>Du und deine Erwartungen zu Lust, Sex und Liebe</title>
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            <category>sehpferd</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Das wacklige Gerüst unserer Alltagsauffassungen der Wirklichkeit (ist) im eigentlichen Sinne wahnhaft … (und wir sind) fortwährend mit einem flicken und abstützen beschäftigt.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Paul Watzlawick&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du dich mal gefragt, warum du erwartest, Lust zu empfinden, Sex zu haben und Liebe geschenkt zu bekommen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemühen wir ruhig die Wissenschaft. Ich meine nicht denjenigen Teil, der die Psychologie vergangener Tage neu bebrütet – sondern den Teil, der versucht, das lebendige Dasein zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lesen wir zum Beispiel dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Kulturelle und gesellschaftliche Einflüsse sind wie die Luft, die wir atmen – oft unsichtbar, aber sie beeinflussen unsere Erfahrungen tiefgreifend. Von religiösen Lehren bis hin zur Darstellung von Sexualität in den Medien prägen diese externen Faktoren unsere Überzeugungen und Erwartungen in Bezug auf Sex und Erregung. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Um es mal klar zu sagen: So etwas wie eine absolute Wahrheit über das Denken und Fühlen existiert nicht. &lt;em&gt;Die Realität ist in uns, und durch uns wird sie erschaffen.  &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutete: Wir können unseren Geist dadurch einfrieren, dass wir immer mit den gleichen Leuten reden, die ähnliche Meinungen vertreten. Dann ändert sich nichts, weil alles „bestätigt“ wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gegen das Fassadendenken &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wollt ihr das wirklich? Euer Gehirn ist durchaus in der Lage, neue Szenarien aufzubauen, sie zu verwirklichen und zu eurem „eigen“ zu machen. Wenn du aufmerksam bist, wirst du erkennen, dass es sowohl in dir wie auch in anderen Menschen Wirklichkeiten gibt, die im Fassadendenken nicht vorkommen – und die dennoch überraschend real werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sehr klug sein wollen, nennen das „&lt;em&gt;Konstruktivismus&lt;/em&gt;“ – aber es ist nichts anderes als eine Lebensform, die wählbar ist. Der Unterschied zu anderen Vorstellungen? Menschen, die sich aufgemacht haben, die Welt nicht passiv hinzunehmen, konstruieren sich eine erweiterte Realität, in der sie leben können. Diese „persönliche Wirklichkeit“ ergänzt das, was andere „&lt;em&gt;die &lt;/em&gt;Realität“ nennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder, der einmal in einer anderen Kultur gelebt hat, weiß um diese Tatsache – spätestens, wenn er oder sie dann zur „alten“ Kultur zurückkehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Du bist nicht allein mit deiner Realität &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Lust: Du lebst nicht auf einer einsamen Insel – da sind andere. Du kannst ganz sicher sein, dass es einige gibt, die mit dir gemeinsam eine eigene Realität aufbauen werden. Allerdings brauchst du den Mut, sie anzusprechen. Denn offene Kommunikation ist der Schlüssel zu all jenen Realitäten, die zwischen zwei Personen entstehen können - aber den anderen Menschen oft verborgen bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Unser Autor schrieb dies für alle, die Partner suchen und die eine gemeinsame Realität suchen. Erwartungen sind nach seiner Ansicht Gift für die Partnersuche. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat Oben: Watzlawick, Paul, München 1976 in &quot;Wie wirklich ist die Wirklichkeit&quot;?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat im Innentext: &lt;a href=&quot;https://neurolaunch.com/psychology-of-female-arousal/&quot;&gt;neurolaunch&lt;/a&gt; (englisch, verständlich geschrieben,  humorvoll  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 13:48:00 +0000</pubDate>
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    <category>glaube</category>
<category>ideologie</category>
<category>illusionen</category>
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<category>wahn</category>
<category>wirklichkeit</category>

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    <title>Shameless – ist das „schamlos“? </title>
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            <category>deutsch</category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    Schauen wir mal aufs Altenglische: Dann könnte das Wort so viel wie „frei von Schande, tadellos oder entschuldbar“ bedeuten. Aber wir leben ja nun mal nicht im Jahr 1200 und auch nicht in England. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat bedeutet es heute – im Vereinigten Königreich wie auch bei uns - „schamlos“. Und „schamlos“ steht im Delischen für jemandem, der etwas „über Gebühr“ versucht: ein schamloser Wüstling, ein solcher Ausbeuter oder Betrüger. Wenn man so will also ein ehrloser Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was bedeutet &quot;schamlos&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das digitale Wörterbuch der deutschen Sprache kennt zwei aktuelle Bedeutungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;1.	Grob gegen Sitte und Anstand verstoßend, unsittlich, unanständig.&lt;br /&gt;
2.	Ohne jede Scheu sich über die Grenzen des Taktes hinwegsetzend, unverschämt, dreist, unverfroren.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt eine andere Bedeutung, wenn jemand sagen will, dass er in einer Situation keine Scham empfindet, etwa dann, wenn er sich dort entkleiden soll, wo es angebracht ist. Dann würde man sagen, diese Person würde etwas „ohne Scham“ tun. Die Bedeutung wäre dann „ohne zu erröten“ oder etwa in einer ähnlichen Situation „frei von Scham“ zu sein. Das gilt insbesondere dann, wenn bekannt ist, dass viele Menschen solche Situation aus „falscher Scham“ meiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schamlos als sogenannter &quot;Datingtrend&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun lese ich, dass es einen „neuen Datingtrend“ gibt: „Shameless Dating“ genannt. Wie fast immer, steckt ein Dating-Unternehmen hinter dem angeblichen Trend – und Journalisten verbreiten solche „Trends“ in Windeseile. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, das steckt auch etwas Sinn dahinter: „Du sollst deinen Partner beim Treffen nicht verkohlen“, heißt es salopp. Und im Text: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„&#039;Shameless Dating&#039; ... (sagt) ... der gespielten Harmonie den Kampf an.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Bei so viel Unsinn gehen mir die Zehennägel hoch. Denn es war noch nie richtig, den zukünftigen Partner nach Strich und Faden zu belügen – so wenig, wie es empfehlenswert ist, gleich mit den Sexwünschen ins Haus zu fallen. Und abgesehen davon sagen Trends gar nicht an. Es sind nach wie vor Menschen, die etwas bewirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Trend gegen Trends - so herum und anders herum &quot;wissenschaftlich&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umes ganz klar zu sagen: Der „neuste“ Dating-Trend ist ein Trend gegen so viele andere Trends, die ebenfalls niemals „Trends“ waren. Und „ehrlich“ lässt sich ebenso blumig inszenieren wie „hard to get“. Beide sind angebliche Trends und beider wurden angeblich „wissenschaftlich“ untersucht. Im Grunde versuchen Partnersuchende dabei, ihre vorgebliche Attraktivität dadurch zu vergrößern, dass sie nahezu unerreichbar sind. Auf Deutsch sagte man wohl auch „sich rarmachen“ oder man benutzt Sprüche wie „willst du was gelten, mach dich selten.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fehlen nur noch zwei Namen: Die Dating-App, die dahintersteckt und das Etikett „Gen Z“. Und ein Blick in Suchmaschinen: überall ähnliche Texte mit ähnlichen Folgerungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vermute, dass sich weder die „Gen Z“ noch irgendjemand anders wirklich solchen Trends folgt. Denn noch sind wir Menschen und nicht &lt;em&gt;Tanzbären der Dating-Branche&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Quellen, Zitate.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hauptquelle:  Esquire  (&lt;a href=&quot;https://www.esquire.de/news/gesellschaft/shameless-dating-ist-jetzt-trend&quot;&gt;deutsch&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
Sprachvergleich (englisch): &lt;a href=&quot;https://www.etymonline.com/word/shameless&quot;&gt;etymonline&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Sprachbegriff (deutsch): &lt;a href=&quot;https://www.dwds.de/wb/schamlos&quot;&gt;dwds&lt;/a&gt;. (2 wörtliche Zitate)&lt;br /&gt;
Ursprüngliche Herkunft der Daten: &lt;a href=&quot;https://de.tinderpressroom.com/shamelessdating_trend_2025&quot;&gt;Pressroom&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Gegensätzlich mit wissenschaftlichem Hintergrund: &lt;a href=&quot;https://www.dw.com/de/hard-to-get-lohnt-sich-beim-dating/a-53928188&quot;&gt;deutsche welle&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 14:38:00 +0000</pubDate>
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    <category>dating</category>
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