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Was wird aus Huawei?

Die schlechte Nachricht: Der US-Präsident nutzt seinen langen Arm, um den Gebrauch von Huawei-Handys einzuschränken – aus Gründen der „nationalen Sicherheit“, wie es nebulös heißt. Die gute Nachricht: Vielleicht schaffen es die cleveren Chinesen, ein eigenes Betriebssystem für ihre Handys (und auch für die vielen anderen) zu entwickeln. Was das alles bedeuten könnte? Mehr will dieser Blogger wissen.

Haben wir nicht gelernt, dass Monopole den Wettbewerb verhindern?

Und nun kommt mir nicht damit: „Die Chinesen spionieren uns aus“. Sagt mir lieber, wer uns noch nicht ausspioniert, belästigt und anderweitig mit Dummheiten übergießt.


Ein Mensch sucht ein Äquivalent für eine Leuchte

Schön ist sie ja - aber ein Äquivalent ist schwer zu finden
Eine Leuchte, einstmals extrem teuer, weil eine der Ersten, die mit Power-Leds bestückt waren, Edelfabrikat, hat den Geist aufgegeben.

Nicht weiter schlimm, dachte ich, kaufst du eben eine Neue – oder besser zwei, damit sie auch gleiches Licht abstrahlen.

Der erste Teil meine Erfahrung war noch ganz erträglich: Gespräch mit dem ursprünglichen Lieferanten, der meine Erfahrungen offenbar teilen konnte: völlig unübersichtlicher Markt, Katalog des Herstellers etwas „gewöhnungsbedürftig“.

Nun ja, der sehr renommierte Hersteller hat bedauerlicherweise darauf verzichtet, einen direkten Nachfolger für die Leuchte zu produzieren, was recht bedenklich ist, weil der Ausschnitt in der Decke ja nun mal schon besteht udn die Leuchtmittel nicht austauschbar sind.

Tja, da hätten wir dann … grübel, grübel … etwas mit anderem Außendurchmesser.

Na hübsch – wäre natürlich besser, man hätte etwas mit genau gleichem Außendurchmesser gehabt. Das gibt’s – anderswo.

Anderwärts höflich angefragt, mit der alten Produktbezeichnung und der in Aussicht genommen neuen. Irgendwie muss die dortige Service-Hotline sich die Hosen mit der Kneifzange anziehen: „Ach könnten sie uns bitte ein Foto schicken?“

Ein Foto von einer kreisrunden Einbauleuchte? Ich erwäge wirklich, es zu tun – es ist sicher unheimlich eindrucksvoll für den Händler. Der in Aussicht genommene Lieferant Nummer drei (anderes Fabrikat) konnte innerhalb von zwei Tagen leider nicht antworten. Schade, schade … der Kunde, der eine Frage hat, ist eben ein lästiges Anhängsel des Handelns.

Übrigens ist mir das schon einmal passiert, damals bei einem renommierten Hersteller von Designer-Leuchten. Immer, wenn es Damen und Herren im Service zu schwierig ist, nachzudenken, oder sie befürchten, eine Auskunft könnte irgendwie in falsche Hände kommen, kneifen sie.

Ich denke, ich werde demnächst auf blauen Dunst das Fabrikat bestellen, das am ähnlichsten ist – vor allem, weil ich dann den Original-Auschnitt in der Decke weiter benutzen kann.

Und mal ganz außer der Reihe: Was glauben diese Designer-Arroganzler eigentlich – dass jemand jedes Mal, wenn eine Leuchte ausfällt, einen neuen Deckenausschnitt erzeugen will?

In einer anderen Stadt – Kompetenz in Herrenmode

In dieser Stadt ist mir das Angebot örtlicher Herrenausstatter entweder zu klein oder so deutlich überteuert, dass mir das Einsehen fehlt, ihre Geschäfte zu besuchen. In der örtlichen Schickeria mag interessant sein, wo „Mann“ sich ausstattet, weil man’s hinterher sehen kann, wo’s herkommt. Doch ich kaufe mal hier, mal dort – da kommt es nur auf Aussehen und Stoffqualität an und nicht auf die Marke.

Nun gibt es in dieser Stadt aber auch noch ein Warenhaus (1) als Herrenausstatter. Oh ja, Irgendwann habe ich hier etwas gekauft, und es war vorzüglich. Diesmal scheint mir das Angebot deutlich ausgedünnt zu sein. Ich suche etwas Bestimmtes: eine blaue Jacke, leicht, aus feiner Wolle und mit dem typischen italienischen Aussehen. „Billig“ hat da keinen Sinn und „Teuer“ in Form von Schnickschnack-Kollektionen auch nicht.

Enttäuschung im Warenhaus - Herrenausstatter

Die erste Anprobe, erstes Fabrikat: Größe 50 passt nicht, also die Halbierung: Größe 25. Die passt auch nicht, schrecklich eng geschnitten. Dann Größe 26 – viel zu groß, die Ärmel schlackern. Anderes Fabrikat, Größe 25. Passt, sitzt aber beschissen. Der Verkäufer, im Grunde nicht sonderlich interessiert am kritischen Kunden, meint, dass es passt – und gibt kurz danach auf. Nach dem Motto: „Solche Kunden wie der wissen sowieso nicht, was sie wollen.“ Wird natürlich nie gesagt, aber deutlich gedacht.

Erstaunliches im Kaufhaus

Nächster Versuch: Kaufhaus, eigentlich nicht mein bevorzugter Schneider, aber man kann es ja mal versuchen. Kein Verkäufer zu sehen, aber ein Teilchen aus einem feinen italienischen Stoff. Passt, sitzt perfekt. Irgendwann sehe ich auch einen Verkäufer, und der staunt: wie für Sie gemacht – perfekt. Natürlich kaufe ich es wenig später. Ich ziehe mein normales Jackett wieder an. Der Verkäufer erkennt den Stoff, fragt „Ist dass echter Harris-Tweed?“ Oh ja, ist es. Wir unterhielten uns noch eine Weile über die Vorteile von Harris-Tweed und diskutierten über Passformen, wobei sich der Verkäufer als ausgesprochen kompetent erwies.

Es gibt also noch Menschen, die Freude an ihrer Arbeit haben und die etwas wissen über die Waren, die sie anbieten. Das beruhigt mich nun wieder.

(1) Ich hoffe, ihr wisst, was ein Warenhaus von einem Kaufhaus unterscheidet.

Gehen Sie doch mal auf unsere Webseite, Sie Kunde, Sie ...

Die Aufforderung kommt aus einem Datenblatt. Nach der etwas mühevollen mechanischen Installation eines Lichtsystems und dem erfolgreichen Elektro-Anschluss sicherte ich mir eine Installationsanleitung. Und weil ich die Luxusversion mit Dimmmöglichkeit bestellt hatte, wollte ich sie doch gleich mal erproben. „Free App“ stand da, und:

Download App for extended functions.


Das machen wir doch gerne, nicht wahr? Und kommen, wie im Übrigen sehr oft auch bei anderen Herstellern, auf eine Webseite, auf der wir die Produkte finden – nur keinen Hinweis auf Software. Auch die Eingabe des Begriffs „App“ bringt mich nicht weiter. Ich greife zum letzten Strohhalm und suche nach „Alexa“, obgleich ich gar kein „Alexa“ habe und auch keines will.

Und siehe, da war dann die Wunder-App, die mich in Zukunft erleuchten soll. Nach zwei anfänglichen Fehlversuchen ging die Beleuchtungssteuerung via App dann tatsächlich. Ich hätte sie natürlich auch gleich von Google laden können, wenn ich gewusst hätte, ob die App des Herstellers bei Google identisch mit dem Produkt auf der Webseite ist.

Nun gut - verkaufen wollen alle. Service ist – ach bitte was ist eigentlich Service? Kundendienst ist ein Dienst. Man dient dem Kunden, nicht wahr?

Oder wie war das?

GX-MB540TL – Update immer mit Hindernissen

Während des Updates via LAN
Wie so oft nervt SAMSUNG mit dem ständigen Hinweis, ich müsse ein Software-Update machen. Bekanntermaßen funktioniert dies nicht per WLAN, und niemand weiß wirklich, warum das so ist.

Weil ich keine Lust habe, ständig am Gerät herumzustöpseln und ich in dem Raum, in dem das gute Stück steht, auch kein LAN habe, half wie so oft, Vonets WiFi-Bridge. Abgesehen davon, dass sich das Ding ab und an am Datenvolumen verschluckt, macht es zuverlässig jeden LAN-Eingang zum WLAN-Eingang. Und so geht es dann – wirklich problemlos.

Kleines Werkzeug - große Wirkung Vonets


Weniger problemlos ist, dass SAMSUNG die WLAN-Codierung nicht behält, wenn man auf LAN umschaltet – ich musste also nachkonfigurieren.

Aber ansonsten? Ich staune immer wieder, was dieses kleine Teilchen bewirkt. Und diesmal war das Update auch in Ordnung.