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Dem liberalen Geist eine Stimme geben - das ist sehpferd

Über junge Menschen, alte Politiker und die Zukunft

Junge Menschen, die sich noch etwas denken … ja, so wollte ich eigentlich diesen Artikel beginnen. Und dann sollte folgen: „... Machen sich selbstverständlich Gedanken um ihre Zukunft.“

Sorgen um das zukünftige Leben

Das tun sie nicht nur – sie sind in einer sehr realen Sorge um das Leben, das sie einmal führen werden. Denn die eigene Zukunft wird im Wesentlichen davon abhängen, ob wir noch die Grundlagen dafür schaffen können. „Wir“ sind in diesem Fall „alle Menschen“ und die Gefragtesten sind jene in den „mittleren Jahren“ - und sie sollten Fragen beantworten. Werden „wir“ Hitzeperioden standhalten? Können „wir“ den sich abzeichnenden Wassermangel noch abwenden? Wie soll das geschehen? Wann und durch wen?

Die beiden jungen Frauen, die ich jüngst zufällig traf, wollten wissen, ob es wohl gut wäre, noch zu heiraten … in diesen Zeiten. Aus meiner Sicht dachten sie dabei auch an Kinder … und mir wurde bewusst, dass in Deutschland die falschen Leute über die Zukunft reden.

Wem gehört eigentlich die Zukunft?

Diese beiden jungen Frauen sagen das, was viele denken: Wir haben die Zukunft in die Hände alter Menschen gelegt, die keinesfalls für die nächste und übernächste Generation sorgen. Sie reden abstraktes Zeug von einem Industriestandort Deutschland – und vergessen zu sagen, dass „wir“, also namentlich die Manager(innen) der deutschen Wirtschaft mehrere Phasen der Innovation verpasst haben.

Nein, ich bin nicht klüger als sie. Aber ich frage mich, was ich einem jungen Menschen aus ehrlicher Überzeugung über das sagen kann, was sie erwartet. Ich denke, dass es Mühe und Anstrengung bedeutet – wenn nicht morgen, dann spätestens in 20 Jahren.

Ich bin weiterhin optimistisch, dass genügend junge Leute aufwachsen werden, die das Heft in die Hand nehmen werden. Ich denke, sie werden heiraten und Kinder haben und die Reste des Planeten noch lebenswert gestalten können.

Vielleicht sollten sich Damen und Herren Politiker einmal daran erinnern, ihre weitschweifigen Floskeln gegen konkrete Pläne austauschen.

Keine Politik mehr auf Sehpferd?

Jeder von uns ist Staatsbürger, und also bleiben wir politisch, ob wir uns nun dazu äußern oder nicht.

Was mich stört, sind die Massen, aus denen dauernd das graue Grummeln zu hören ist: „Dies ist nicht (mehr) unsere Welt.“

Was ist eigentlich "eure Welt"?

Nun wäre es schön, wenn die Grummler unter euch wenigsten sagen könnten, wie ihr die Welt denn gerne hättet. Konkret, wenn es sein kann. Nein, ich will nicht wissen, was ihr alle wollen würdet, lieber nicht sehen würdet – und was euch daran stört, wenn ihr es dennoch anseht.

Hingegen würde ich gerne wissen, was jeder von euch für sich, die Zukunft seine Familien, sowie den Staat und Europas Einheit und Zusammenhalt tut.

Die meisten werden noch grauer, wenn man sie danach fragt. Ihre Familien? Ja, ja, darum kümmern sie sich. Der Staat? Um den sollen sich gefälligst andere kümmern. Und Europa – „ach so, nein, nein, das brauchen wir nicht.“

Politik für alle, die guten Willens sind?

Politik auf Sehpferd? Ja – möglicherweise bald wieder. Aber nicht gegen Gruppen, Untergruppen, Minderheiten und Andersdenkende. Sondern wirklich für den liberalen Staat, die freie Gesellschaft und das Recht, alles zu sagen, ohne andere zu verdammen.

Ach ja, da war noch „Deutsch“ sein. Tja, liebe Mitmenschen, dann erinnert euch mal, ob ihr wenigstens sagen könnt, was für euch „Deutsch“ ist. Und dann überlegt mal, ob ihr selbst dem entsprecht.

Bessere Zukunft mit "Generation Alpha"?

Es gab nie eine Generation „Z“ – auch wenn der Zeitgeist, die sozialen Medien und sogar die Presse den Begriff „salonfähig“ gemacht haben.

Aber was kommt nun? Eine Generation Alpha?

Tatsache ist: Diese neue „Generation“ wird es schwer haben. Sie muss damit rechnen, die Realität irgendwann wiederzuentdecken. Aber wird sie überhaupt dazu befähigt?

Der Jugendforscher Simon Schnetzer will wissen:

Die wichtigsten Future Skills, Fähigkeiten für ihre Zukunft, darunter Wissen zu Finanzen, Psyche, Medien, Demokratie, müssen sie sich selbst aneignen.

Wir haben vergessen, was Menschen der Zukunft brauchen

Kurz: „Wir“ haben sie ihnen nicht vermitteln können – und werden dies voraussichtlich auch nicht mehr schaffen. Für die Mehrheit der Deutschen ist weder klar, wie die Wirtschaft funktioniert, noch wissen sie etwas wirklich Relevantes über „die Psyche“ - allein der Begriff klingt antiquiert, und er ist es auch: so etwas wie „die Psyche“ existiert nicht - gemeint sind die Persönlichkeitsmerkmale.

KI als Denkersatz?

Und ihnen fehlt nicht nur Medienwissen und tiefes Demokratieverständnis, sondern sie werden voraussichtlich nicht einmal mehr erkennen, wie Wissen entsteht – als Folge der KI, die es ihnen angeblich „abnimmt“. Abgehen davon: Von einem liberalen Standpunkt kann bei der neuen Generation keine Rede mehr sein. Entweder Links oder Rechts oder Müffel-Mainstream.

Was bleibt, ist ein Auftrag: dieses Land als freies, friedliches zukunftsträchtiges Land zu gestalten. Das wird ihnen die KI auf keinen Fall abnehmen.

Sehpferd bleibt

So viel ist sicher: Dieses Meinungsmagazin bleibt hier. Die verwendete Software ist zwar etwas angejahrt – aber die Texte sind dennoch auf Handys, Tablets und großen PC-Bildschirmen gut lesbar.

Zwar hat auch die „Konkurrenz“ gut aussehende Töchter, aber mir gefällt nach wie vor das schlichte Erscheinungsbild dieser Webseite.

Was denkt ihr?

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Wahlross und das Motto zur Bundestagswahl 2025

Das Wahlross gibt heute ein Motto zur Bundestagswahl 2025 heraus:

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Der Grund ist einfach: Die Tagesgefühle verschwinden schnell wieder und sie wandeln sich beständig. Schon nach wenigen Wochen oder Monaten kommen ungewohnte Herausforderungen auf uns zu. Auf dich, auf mich, auf uns alle.

Für diese neuen Herausforderungen und den schnellen Wandel benötigen wir den Verstand. Nur er kann Deutschland voranbringen und unsere Zukunft sichern.

Gefühle sind etwas für eure privaten Belange – da gehören sie hin. Für Wahlentscheidungen eignen sie sich nicht.