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Zwischenstand soziale Netzwerke

Derzeit staune ich. Ich bin einem neuen sozialen Netzwerk beigetreten, das völlig undurchsichtig ist. Fragen dazu werden durch sogenannte FAQs „beantwortet“, die allesamt ebenso intransparent sind wie die Ziele. Zudem neigen die Damen und Herren dort zum Dozieren – was auf ihre Herkunft hindeutet. Ich bleibe dennoch neugierig und werde darüber berichten, sobald sich die Sache etabliert hat.

Apropos soziale Netzwerke: Ich bin nicht bei FACEBOOK, weil ich FACEBOOK aus Prinzip ablehne, und ich bin erst kürzlich Twitter als aktives Mitglied beigetreten. Ich war allerdings schon in allerlei Netzwerken und Bloggergemeinschaften, bevor ich mein eigenes Blog führte.

Gegenwärtig bin ich noch bei Quora. Dort versuche ich die Fragen zu beantworten, die nicht manipulativ gestellt wurden und Sinn haben – das ist nicht immer der Fall. Ich hoffe, dass ich mit meinen Antworten Sinn stifte. Positiv fiel mir auf, dass es nicht allzu viele Spinner unter den Kommentatoren gibt und man sich nicht mit Kinderkram aufhält.

Presse: Erst Begriffe erfinden, denn verallgemeinern

Softbois aus der Schlammgrube "soziale Netzwerke"

Soziale Netzwerke sind eine journalistische Schlammgrube: wer berühmt werden will (und das möglichst schnell) erfindet Begriffe, die dann in Windeseile um die Welt gehen, weil sensationsgeile Journalisten sie begierig aufgreifen.

Frage: Wie bitte ist es um einen Journalismus bestellt, der inzwischen notorisch im Schlamm der sozialen Netzwerke wühlt?

Ihre werde demnächst viel über „Softbois“ lesen. Tretet die Artikel in die Tonne, wo sie hingehören. In Wahrheit stehen hinter den Worterfindern bestimmte Menschen, die selber zu Ruhm und Ansehen kommen wollen – und einer ihrer Tricks besteht darin, Frauen in den Himmel zu heben und Männer in die Hölle zu verdammen. Das kommt insbesondere bei wenig selbstbewussten Frauen an. Und auf sie zielt im Grunde der Großteil der Frauen-Medien.

Schwere Beleidigungen jetzt zulässig?

Renate Künast muss schwere Beleidigungen auf FACEBOOK einfach „hinnehmen“ – so jedenfalls das Berliner Landgericht.

Es handelte sich dabei um extrem schwere, entwürdigende Beleidigungen und Diffamierungen, die durch die sogenannten „sozialen“ Netzwerke offenbar inzwischen „geadelt“ werden. Sie selbst zeigen ohnehin keine Einsicht – die Herren Inhaber haben ohnehin nur ihren Profit im Kopf – und jeder Skandal ist inzwischen „gut fürs Geschäft“, gleich, von wem er ausgeht.

Lest selbst, was Frau Künast laut Gerichtsurteil alles hinnehmen musste. Und nun nehmt mal an, dass all dies ein Mann in einem Café zu euch gesagt hätte.

Ja … und wo bliebt nun der „#Aufschrei“? Oder eine neue „#MeToo“ Bewegung? Und wer schützt die Menschen in diesem Land eigentlich überhaupt noch vor Beleidigungen?

Das Medium BLOG ist in Gefahr, zu verschwinden

Niemand hätte uns vor 15 Jahren prophezeit, dass unser wundervolles neues Medium, das Blog, auch Weblog genannt, einmal zur Bedeutungslosigkeit heruntergestuft würde.

Die Verleger haben schnell geschaltet und Blogs vereinnahmt

sehpferd - urgestein in blogs
Natürlich haben uns die Zeitungsverleger erheblich zugesetzt: Kaum haben sie erkannt, dass sie ihre Meinungsbeiträge auch in Blogs fassen können, schon haben sie den Widerstand gegen Blogger aufgegeben und es selbst getan. Manche Verleger haben Blogger motiviert, nunmehr für die „seriöse“ Presse zu schreiben – andere haben neue Magazine gegründet, die so gut wie ausschließlich von Bloggern mit Inhalt gefüllt wurden. Der letze Schrei in der Branche: Großverlage bauen Zeitschriften im BLOG-Format mit Boulevardnachrichten auf. Was der Großmama die „bunte Presse“ ist, ist der Tochter das Internet-Magazin mit großen Bildchen, das aussieht, als wäre es ein aktuelles Magazin.

Soziale Medien - die Massen gegen die Individualisten

Den Löwenanteil am Niedergang der Blogs haben allerdings die sogenannten „Sozialen Medien“, die nicht nur unter einem Namen laufen, sondern unter vielen. Primitiv, populistisch und scheibchenweise wird mit ihrer Hilfe wenig informiert und viel manipuliert – völlig unkontrollierbar. Nicht einmal die traditionellen Medien oder die Gesellschaftspolitik, weder die verkrusteten Pseudo-Eliten noch die modernen technischen Eliten schaffen es, sie in die Schranken zu weisen.

Es gibt sie noch, die „erfolgreichen Blogger“ – allerdings haben sie sich größtenteils inzwischen an den Kommerz angehängt oder sind völlig kommerziell ausgerichtet.

Macht weiter, Blogger ... bietet den Datenkraken die Stirn!

Der Rest versucht, sich irgendwie „über Wasser zu halten“. Das Ausweichen auf andere Medien ist so gut wie unmöglich – man gerät sofort in die Falle, entweder doch dem Auftraggeber nach dem Munde reden zu müssen oder man verfängt sich bei irgendwelchen Datenkraken und Copyright-Räubern.

Und was nun? Good bye, Blog? Das würde heißen, die garantierte Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit einzuschränken.

sehpferd heute - noch immer jung
Wer sich im Internet zu schwierigen Fragen „informieren“ will, muss (je nach Suchmaschine und Trickreichtum) erst einmal 90 – 95 Prozent Datenmüll, Werbung und Krypto-Werbung ansehen, bevor er eine zutreffende Information bekommt. Statt Wahrheit gibt es erst einmal Werbung, statt Informationen Verwirrung.

Muss das so sein? Nein, es müsste nicht so sein. Es ist so geworden, weil die Datenkraken und wohlhabenden „Beeinflusser“ dieser Erde inzwischen ihre Imperien unzerstörbar aufgebaut und sich jeder Kontrolle entzogen haben. Und dazu haben wir als Internetnutzer alle einen erheblichen Anteil geleistet – leider.

Ob es einen Weg hinaus gibt? Na klar – weiterbloggen und sich ebenso ernst wie konsequent den Verführungen der Schlangenbeschwörer zu widersetzen. Ich blogge. Und ich stehe dazu.

Sehpferd – das etwas andere Magazin mit Sinn

Dieses Magazin hat einen neuen Namen: Statt „sehpferd all in one“ greife ich auf den früheren Namen zurück und nenne die Seite „Sehpferd“ nun

Ein sinniges Meinungsmagazin


Es folgt damit „Sehpferds Sinnigen Seiten“, die ich längst aufgegeben hatte.

In der heutigen Presselandschaft fehlen Blogger als Gegengewicht. Unabhängige Meinungen sind rar geworden – die Presse verbreitet überwiegend Kolumnen, die sich elitär-konservativ geben, andererseits aber solche, die mehr oder weniger linkslastig sind.

Kultur und Wissenschaft muss kritischer beleuchtet werden
Sinninges lesen - bei SEHPFERD
Soweit die Politik – noch erbarmungsloser freilich schlägt die Kulturkritik zu, die im Kern nur die konservativen Pseudo-Eliten bedient. Dazu gehören nicht nur Bücher, Filme und Musikdarbietungen, sondern auch die Wissenschaft. Die vorgeblichen Kultureliten in den Redaktionen reden die Forschungsergebnisse ihrer Schwestern und Brüder im Geiste schön, ohne auch nur die Grundlagen zu überprüfen. Der Bodensatz dieser Branche sind dann die Produkttester, die für sich ein ebensolches Maß an Ernsthaftigkeit und Objektivität in Anspruch nehmen – beides aber sehr selten liefern.

Herumferkeln mit Waren und Dienstleistungen

Drittens – nicht zu vergessen, die kommerziellen Dienstleistungen und Waren, die unkritisch präsentiert werden – vor allem Internet, weniger in der Tagespresse. Vielen Lesern ist es heute schon nicht mehr möglich, online zwischen der reißerischen Werbung und dem redaktionellen Teil zu unterscheiden. Hier sind viele Blogger leider unter den "Bösen Buben und Mägdelein" - zumal, wenn sie sich selbst "Influencer" nennen.

Soziale Netzwerke - warum die großen Haufen stinken

Vergaß ich die sogenannten „Sozialen Netzwerke“, auf die immer ein Auge der heutigen Redakteure schielt? Ich sollte sie nennen, denn ein großer Teil der Flöhe, die man Lesern, Hörern und Sehern heute ins Fell setzt, wird hier vorgebrütet. Auf diese Weise können nicht nur Politiker, sondern eben auch Radikalinskis jeder Couleur darauf hoffen, dass die Presse das ihr Thema aufgreift. Hauptsache, viele Menschen sind der gleichen „Meinung“.

Fresst Scheiße – Millionen Fliegen können nicht irren? Nein, nicht ganz. Viele Meldungen aus der Kultur, der Wissenschaft und aus den sozialen Medien enthalten einen wahren Kern – aber er wird nicht dadurch wahrer oder falscher, dass sich Millionen von Fliegen darauf stürzen.

Und damit haben wir den Punkt: Wenn der Mob des Internets mal ein Thema zwischen den Zähnen hat, dann fällt es schwer, die Sache wenigstens mal von mehreren Seiten anzusehen. Und – ganz nebenbei – dann gibt es noch ein paar Dummköpfe, die in den hirnlosen Massen „Schwarmintelligenz“ vermuten.

Nun gut - es gibt SEHPFERD

Ein Sinniges Meinungsmagazin tut not. Eines, das liberal, aber nicht beliebig ist, eines, das den Pseudo-Eliten Paroli bietet und das auch dem „ganz gewöhnlichen“ Bürger einen Nutzen verspricht. SEHPFERDs SINNIGES MEINUNSGMAGAZIN eben. Und möglichst viele andere auch. Denn ein SEHPFERD ist nicht genug.

Hinweis für Leser(innen)

Oh - wenn du bis hierher gelesen hast - ich motze nicht nur. Du kannst mit mir reden, diskutieren oder mir einfach widersprechen. Ein Leben ohne Widersprüche wäre öde. Und ich kann eine Menge mehr tun, als nur etwas zu beklagen. Frage mich einfach.