Skip to content

Corona-Gegener sind keine Querdenker

Menschen, die das Etikett „Querdenker“ verdienen, dürfen auf keinen Fall Ideologen sein. Das Etikett „Querdenker“ kleben sich derzeit Menschen auf, die zumindest einseitige Denkweisen vertreten. Diese Leute sind keine Querdenker, sondern bestenfalls „anders denkende“.

Echte Querdenker sind Menschen, die an Innovationen arbeiten, um das einseitige Denken mancher Wissenschaftler durch Quer- und Diagonalstränge zu verknüpfen. Und auch die Journalisten, die daran arbeiten, dass diese Verbindungen zustande kommen und die Einseitigkeit und ideologischen Verwirrungen anderer kritisieren, sind Querdenker.

Querdenker? Die Anti-Corona-Leute sind Kästchen-Denker, auch wenn sie unterschiedliche Motive haben mögen.

Corona-Gegner bilden Netzwerk

Wie aus Recherchen von Corrective.org hervorgeht, haben Corona-Gegner ein Netzwerk gegründet, zu dem auch Wissenschaftlern, Ärzte und bestimmte Meinungsmacher gehören. Letztere versuchen, in ihren angeblich „sozialen“ Medien, die Corona-Maßnahme der Regierung zu untergraben.

Wenn ich euch persönlich um etwas bitten darf: Vertraut den offiziellen Medien - kritisch Bewusstsein ist angebracht, aber keine arrogante Anti-Haltung, die vor allem drauf beruht, sich „wichtig zu machen“.

Der Erfolg der Corona-Maßnahmen, von dem man in Deutschland durchaus sprechen kann, rechtfertigt ihre Beibehaltung in der Form, die jetzt verabschiedet wurde.

Esoteriker, Extremisten und Spinner alle Couleur dürfen in diesem Land natürlich sagen, was sie wollen. Aber es ist wirklich nicht unbedingt nötig, ihnen zu glauben oder zu folgen.

SAT > IP heute – nur das Endgerät zickt weiterhin dann und wann

Netzwerkverbindung hergestellt - und doch ein Problem?
Ich verwende seit drei Jahren Sat > IP. Zu Anfang klingt alles sehr verlockend, doch schon bald werden die Probleme deutlich:

1. Die Antenne (Schüssel) ist normalerweise auf dem Dach angebracht. Der übliche Router (also euer LAN) aber kaum - der steht im Ein- oder Mehrfamilienhaus meist dort, wo die Telekom mal ihre Leitungen hingelegt hat: Irgendwo im Flur oder im Wohnzimmer.

2. Das Problem besteht darin, beide „zusammenzubringen“ - und dazu werden üblicherweise eben doch Kabel benötigt. Oder man betreibt SAT > IP separat - doch diese Möglichkeit ist „eigentlich“ nicht vorgesehen. Und selbst wenn - an der Leitung geht kein Weg vorbei, wenn von HD-Fernsehen die Rede ist, zumal, wenn man etwa 18 Meter überbrücken muss.

3. Nun kommt WLAN ins Spiel. Alles wäre kein Problem, wenn ein WLAN tatsächlich einen Bereich von 18 Metern durchdringen würde. (Hersteller entsprechender Geräte geben bis zu 300 Meter an). Doch mehrere Decken, Fußböden und Wände verhindert so etwas normalerweise „zuverlässig“. Wer schon einmal versucht hat, ein WLAN über drei Stockwerke zu betreiben, der weiß, wie groß die Unterschiede zwischen Realität und Werbung sind. Die Alternative, die WLAN-Strecke über das Treppenhaus zu betreiben, ist charmant – bringt aber auch nicht das gewünschte Ergebnis. Und man muss noch mehr Kabel und eventuell sogar zusätzliche Steckdosen installieren.

4. Das entscheidende Problem, mit dem ich konfrontiert war: Kaum jemand kannte hier die Technologie, und diejenigen, die sie kannten, warnten davor - das ging so weit, „keine Garantie für die Funktion“ zu übernehmen.

WLAN - ein Problem, aber nicht das einzige

Die Praxis sollte sich noch als wesentlich schwieriger erweisen: Am Ende des Kabels sollte ein WLAN eingerichtet werden, damit man dennoch mobil bleibt. Der Receiver (Set-Box) wurde deshalb mit WLAN-Anschluss und Antenne bestellt. Er enttäuschte zunächst auf der ganzen Linie.

Die alte Geschichte - der haklige Empfänger und das WLAN

Nach mehreren vergeblichen Versuchen, das WLAN zu überzeugen, wenigstens zwei massive Wände zu durchdringen und nach einem Totalausfall der Set-Box ohne ersichtlichen Grund bekam ich kostenlos eine neue Set-Box (aber keine neue Antenne). Aus meiner Not heraus versuchte ich die Sache mit einem DLAN (LAN aus der Steckdose) zu lösen und siehe - das hatte Erfolg. Nicht sofort, wie man sich denken kann. Aber ein kleiner Trick brachte die Sache dann doch zum Laufen.

Sat > IP heute

Sat > IP ist auch heute noch etwas, das der Fernsehhandel eher mit Kohlenzangen anfasst. Und weil das so ist, schreibe ich heute mal etwas Erfreuliches:

Ich hatte ja noch einen Server aus der Frühzeit der Entwicklung – gekauft ungefähr 2017. Und ich gestehe schamvoll, dass ich ihn aus Leichtsinn geschrottet habe – Hitzetod. Einerseits kein Wunder im Sommer 2020, dann aber auch wirklich mein Fehler.

Überraschende Preisdifferenzen

Was tut man in einem solchen Fall? Der Wandler steht auf dem Dachboden, und versorgt vier Kanäle, von denen ich bestenfalls zwei benutze. Wenn ich auf das Angebot am Markt schaue, dann bekomme ich ein neues Gerät für zwischen 70 und ungefähr 500 Euro.

Das Gerät für etwa 70 Euro hat nun gestern den Dienst übernommen. Es verteilt das Fernsehsignal wie zuvor per Ethernet-Kabel vom Dachgeschoss (sozusagen vom fünften Stockwerk) in das erste Obergeschoss und hat vorläufig keine Verbindung zum Heimnetzwerk. Das muss es auch nicht.

So bleibt Fernsehen eben Fernsehen, und Internet bleibt Internet.

Wechsel ohne Probleme

Zum Hergang: Altgerät im Dachboden abgehängt, zwei Kabel frei gelassen, DIGIBIT TWIN angeschlossen, dann in den ersten Stock gegangen. Ich hatte nicht erwartet, dass alles sofort klappen würde – und siehe, da war doch noch etwas, an das ich mich dunkel erinnerte. Das Geheimnis heißt DHCP. Modus geändert von „automatisch zuweisen“ auf „manuell zuweisen“ – und schon war alles in Ordnung.

Ich muss ehrlich sagen – ich war überrascht. Keine hakelige und letztlich umständliche Konfiguration, geringere Kosten und ein absolut überraschend positives Ergebnis.

Nach wie vor rate ich unbedingt dazu, die Endgeräte nicht über WLAN zu betreiben, schon gar nicht über die als Zubehör lieferbaren Antennen. Bei mir löste, wie schon gesagt eine Powerline das Problem.

Das Endgerät ist weiterhin "hakelig", aber damit kann ich leben

Das alles bedeutet keinesfalls, dass ich völlig zufrieden bin, aber das liegt ohne jeden Zweifel daran, dass mein Endgerät (TELESTAR digiHD TS 5) wirklich nur bedingt zufriedenstellend ist, was besonders auf die Wiedergabe von HD-Programmen zutrifft. Wie bekannt, kann man die meisten Programme auch über SD empfangen ("Privatsender" sowieso nur), und da läuft die Sache immerhin zufriedenstellend, zumindest, wenn man einen Fernseher mit "normalem" Bildschirm anschließt. Ich muss nicht jede Hautpore der Moderatoren sehen - wirklich nicht.

Unsozial

In der deutschen Öffentlichkeit wird nahezu alles als „unsozial“ angesehen, was der Gleichheit widerspricht. Gebraucht wird das Wort deshalb in der Presse in engem Zusammenhang mit „Ungerecht“.

Der Volksmund wertet brutal ab

Im Volksmund hört sich alles noch viel schlimmer an: Da wird das „unsoziale“ Verhalten sofort als „unmenschlich“ bezeichnet, und diese Eigenschaft wird dann unbarmherzig oder gar kaltblütig ausgelebt.

Tatsächlich machen wir einen Fehler, wenn wir das Wort so gebrauchen: Sozial handelt jemand, wenn seine Aktionen der Gemeinschaft offensichtlich nützen. Hingegen handelt er „unsozial“, wenn dies nicht erkennbar ist. Nur der Begriff „asozial“ setzt bösen Willen oder jedenfalls Willenlosigkeit zum sozialen Handeln voraus, der Begriff „unsozial“ jedoch nicht.

Der Unsoziale ist kein Gesellschaftsfeind

Der Unsoziale sollte nicht bezichtigt werden, gar nichts für die Gesellschaft zu tun oder gar ihr Feind zu sein. Auch er leistet zumeist etwas, das der Gesellschaft nützt, oft ohne dass dies unmittelbare Auswirkungen hat. Komponisten, bildende Künstler und Schriftsteller gehören dazu, und sicher auch mancher Geistesarbeiter, der still dafür sorgt, dass es den Mitgliedern der Gesellschaft gut geht.

Pseudosozial macht sich besser

Es kling besser, das „Soziale“ vor sich herzutragen, statt zu sagen: „Auch ich arbeite am Allgemeinwohl, aber ich stehe nicht ständig an der Rampe und rede darüber.“ Das gilt übrigens auch für die Wirtschaft und die Politik.

Unsozial zu sein ist keine Schande

„Unsozial“ zu sein ist keine Schande, solange der „Unsoziale“ mit seinem Tun und Unterlassen anderen nützt. Ob, wann und wie das der Fall ist, entzieht sich zumeist der Beurteilung anderer. Und schon deshalb ist es infam, einen Menschen als „unsozial“ zu brandmarken.

Ganz hübsch erläutert auch in diesem Blog.

Die positive Pandemie und anderer Unsinn

Macht euch nicht zum Affen - genießt es, den Lebensweg selbst festzulegen
Was kann an einer Pandemie „positiv“ sein? Die Konservativen sagen es noch hinter vorgehaltener Hand, aber dennoch ziemlich deutlich. Denn ihnen stinkt alles, was heute abgeht: Viel zu liberal, viel zu freizügig.

Das Kennenlernen für die Liebe ist gefährlich - und das soll positiv sein?

Der Konservative freut sich beispielsweise wie ein Schneekönig, wenn es gefährlich ist, einander kennenzulernen. Oha! Der Umgang mit Fremden war noch nie risikolos, der intime Umgang mit ihnen sogar sehr risikoreich. Man denke nur an die „sexuell übertragbaren Krankheiten“, auch an die vor HIV.

Kurz: Die alten Zeiten müssen wieder her - wie war das noch?

„Wir tanzen wieder Polka, wie früher Tante Olga?“

Ein hopsasa! Da war die Welt noch in Ordnung! Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, als Frauen noch keusch und züchtig waren? Ja? Dann müsste ihr schon ziemlich alt sein, aber Alter ist ja keine Schande. Und fandet ihr das gut, Affentänzchen aufzuführen? Oder ab und an mit „der Tochter“ ausgehen zu dürfen, vorausgesetzt, ihr brachtet sie von 10 Uhr unbeschadet an Geist, Seele und Körper wieder zurück? Und dann der Moment, in der ihr um „ihre Hand angehalten“ habt?

Die neue Moralin-Keuschheit

Gut, ich übertreibe gerade. Aber es gibt eine große Anzahl von Menschen und Institutionen, die nun den Zeigefinger heben und sagen: „Seht, diese ziellosen Treffen, die müssen aufhören. Ihr müsst vorher überprüfen, ob euch ein Partner zusagt, und das bitte recht gründlich. Wenn nicht ... oh, oh, dann müsst ihre eines Tages zum Paartherapeuten. Erst Sex, dann richtig kennenlernen? Das ist aber höchst gefährlich für die zukünftige Ehe.“

Ob diese konservativen Typen nun darin „recht haben“ oder nicht - es ist Sache eines jeden, seinen Lebensweg so zu gestalten, wie es ihm gefällt.

Und gleich mal mehr konservative Forderungen stellen?

Ja, und es ist auch eine gute Gelegenheit, erneut über Prostitution zu diskutieren, und darüber, ob die Ehe nicht doch besser gegengeschlechtlichen Paaren vorbehalten sein sollte. Und überhaupt müssten wir eine „neue Wertediskussion“ beginnen.

Wer? Für wen? Warum? Weil wir von einer Pandemie überrascht wurden? Haben wir nicht genügend Probleme damit, sie zu überwinden? Muss sich nicht in jeder einschränken? Und reicht das immer noch nicht? Müssen die Moralhansel uns noch etwas vorplärren?

Den Lebensweg frei machen für das eigene Glück

Nein - auf keinen Fall solltet ihr euch auf Moralprediger einlassen. Ich schlage vor, den Lebensweg voller Freude und Zuversicht, wenngleich mit Vorsicht einzuschlagen. In Freiheit und Selbstbestimmung Erfolg zu haben und auch einmal zu versagen: Das ist Leben. Das andere ist die Diktatur der Pseudo-Eliten, der Besserwisser, der Nicht-Gönner.

Und was können wir wirklich tun?

Gönnt den Menschen einfach die Freiheiten, die ihnen verblieben sind - sie verdienen es. Und macht den Lebensweg. eines jeden frei, statt Hürden aufzustellen, die ihn zögern lassen.

Bild oben: Vermutlich zu Beginn des 20. Jahrhunderts gedruckte Postkarte. Der Künstler konnte leider nicht ermittelt werden.