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Dieter Nuhr - Pressefreiheit und Kunstfreiheit

Die Gegner von Dieter Nuhr mögen ja „massenhaft“ im Internet zu suchen sein - aber der MERKUR ist eindeutig auf Kollisonskurs zum Kabarettisten. Zitat:

Unter dem Deckmantel der künstlerisch-ironischen Übertreibung äußert sich Nuhr über die Zusammenarbeit zwischen Kanzlerin Merkel und dem in Deutschland hoch angesehenen Virologen und Sars-CoV-2-Experten Christian Drosten ....

Liebe Damen und Herren vom Merkur: Der Herr Nuhr nutzt nur seien künstlerische Freiheit, so wie ihr eure Pressefreiheit nutzt,um Herrn Nuhr anzugreifen. Denn die Frage ist nicht, ob Herr Droste nun ein „angesehener Virologe“ ist, sondern wie das Konzept der Expertokratie zur Demokratie passt - nämlich nur sehr bedingt.

Zuschauer als Bauern im Schach um Dieter Nuhr

Und „die Meinung „der Zuschauer“ würde ich auf keinen Fall überbewerten. Satire muss Kontroversen auslösen, sonst wäre es keine. Könnte es etwa sein, dass der MERKUR gar nicht Dieter Nuhr angreift, sondern die ARD? Dazu nutzt der MERKUR sogar Nerd-Sprüche (offenbar aus Twitter),wie:

Warum bietet ihr solch einem verwirrten Wirrkopf Überhaupt eine Plattform?


Sieht man genau hin, dann versuchen auch andere Konservative und deren Presseorgane, ausgerechnet die Formen des Kabaretts schlechtzureden, die nicht sozialistisch gewerkschaftsnah oder SPD-orientiert sind. Vielfach wurde sogar schon Lisa Eckhart diffamiert, weil sie nicht „werteorientiert“ genug ist und einfach mit lässiger Ironie über Gott und die Welt witzelt. Dabei wird nicht mit „Shitstorms“ gearbeitet, sondern mit Gutmenschentum. Denn „so etwas“ Ordinäres tut man nicht und sagt man nicht - es sei denn, es gäbe eine Kunst- und Pressefreiheit.