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Wellenreiter und Kristallkugeln

Neuerdings profilieren sich Viren-Forscher als Wellenreiter - sie versuchen, etwas über die erste, zweite und möglicherweise dritte Welle des inzwischen sattsam bekannten Virus herauszufinden.

Wie so oft, kann man den Forschern nicht anlasten, dies zu tun. Sie selbst, das Gesundheitswesen als solches und die Politiker müssen nun Szenarien entwerfen, was sie tun werden, falls ... best case? worst case?

Völlig übliche, solche Szenarien aufzubauen und Simulationen darüber aufzubauen.

Schauen wir mal, was die Wahrheit ist Zitat "Tagesspiegel"

Dabei räumen die Forscher ein, dass nicht einmal die erfahrensten Gesundheitsexperten weltweit vorhersagen konnten, wie schnell sich Sars-CoV-2 verbreiten und die „schwerste globale Gesundheitskrise seit über 100 Jahren“ auslösen würde. Dementsprechend unklar sei die zukünftige Entwicklung der Seuche, es gebe keine „Kristallkugel“, die das vorhersagen und einen Weg zur Kontrolle der Pandemie offenbaren könne.

Eine klare Ansage ist erforderlich: Dies alles sind Spekulationen, die ihre Berechtigung haben, aber es handelt sich nicht um Tatsachen - und die allgegenwärtige Presse sollte sie nicht nutzen, um erneut „in Panik zu machen“.


Die Szenarien sind:

1. Welle und Tal

Es wird immer wieder kleinere Wellen des Ausbruchs geben, danach folgen ruhige Zeiten. Dabei wird die Pandemie schwächer, bleibt aber im Hintergrund gefährlich. Es wird dauern, bis das Virus kaum noch eine Rolle spielen wird. Wo und wann die Wellen auftreten, konnten die Forscher nicht voraussagen.

2. Neue große Welle, dann ein Tal

Das ist das Szenario, mit dem gegenwärtig auch Horrorvisionen verbreitet werden: Nach der Welle, die jetzt abebbt, könne eine große Welle auf uns zukommen, etwa im Winter 2020/2021. Die könnten unsere Gesundheitssysteme nicht aushalten. Das Ganze basiert auf der „Spanischen Grippe“ von 1918/1919, über die wenig zuverlässige Daten vorliegen. Es ist also lediglich ein Modell.

3. Wellen, die plätschern

Das beste Szenario: Es gibt nach den Tälern wieder kleinere Wellen, die aber nicht überschwappen.

Alles, was ich hier beschreibe, habe ich Teilen der Presse entnommen, die um Objektivität bemüht sind.

Den deutschen Virologen kann ich nur empfehlen, ihr Ego nicht dauernd in den Wind der Presse zu hängen - dann gibt es auch keinen Anlass mehr, sich zu beklagen.

Wer einfachere Schaubilder über die Szenarien sucht, findet sie mit deutschen Kommentaren auf OE24, wer das Originallesen möchte, findet es hier (PDF).