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Gefahr durch ein Datenleck im Versandhandel

Bei einem Versandhändler, Spediteur oder einem Paketdienst muss es ein Datenleck geben: Offenbar wurden Adresse und Telefonnummer über diese beiden Wege ausspioniert, weil es keine anderen Möglichkeiten gibt, wie diese Leute an die Daten gekommen sind.

In schlechtem Deutsch schrieb jemand, der sich als „USPS-Mitarbeiter“ ausgibt:

Sehr geehrte (r) nn,

Ihr Packet wurde auf folgende Adresse nn PLZ nn abgeschickt, da aber es keiner Zuhause gefunden werden konnte, probierten wir Sie per das gelassene Handynummer: nn erfolglos zu erzielen. Zurzeit befindet sich Ihrer Paket in dem zunächst zu Ihnen liegendem Paketzentrum.

Im Anhang finden Sie den Postzettel, mit den Lieferinformationen. Sie können das Paket selbstständig abholen, oder melden Sie sich mit den Postzettel Daten an um die Lieferzeiten zu ändern.


Da kein Paketdienst so vorgeht, ist die Sache zwar leicht als Fälschung zu erkennen – interessant ist aber, dass die Kriminellen, die so etwas verschicken, über Original-Daten verfügen. Und nun der Clou: Natürlich will’s keiner gewesen sein. Datenlecks bei Versandhändlern oder Paketdiensten? Löcher in der Übermittlung? Gibt’s nicht. Oder doch?

Hinweis: „nn“ enthält existierende Name und Adressen.

Geständnis über Operngesang

Entgegen der Gewohnheit von Opern- und Operettenliebhabern, die vor entzücken lächeln und vehement applaudieren, wenn die Sängerinnen und Sänger aus voller Brust und strahlender Kehle Töne ablassen – empfinde ich dies bisweilen als Lärm. Und nicht nur das. Diese Töne schmerzen mich – sie dringen wie Nadeln in mein Gehirn und stören mein ästhetisches Empfinden. Ich weiß nicht einmal, warum das so ist. Mag sein, dass ich zu viele Opern aus Vaters Superhet-Emfänger (plus Plattenhobel) gehört habe, die zugegebenermaßen noch lauter und scheußlicher aus den 3D-Lautsprechern kamen als aus den Kehlen der Sängerinnen auf der Opernbühne.

Erste Schwalben

Schwalbe Ende April
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Und weil sie so unendlich fix sind, kann man sie kaum fotografieren, zumal, wenn man nicht darauf vorbereitet ist. Diese hier fliegen gerade über einen kleinen See. Ob sie auf der Durchreise waren oder hier während des Sommers bodenständig werden, kann ich leider nicht sagen. Doch mich begeistern stets die Flugkünste dieser Vögel, zumal, wenn sie so dicht über dem Wasser jagen.
Unmittelbar über dem Wasser