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    <title>Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - lebensweisen und partnersuche</title>
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    <description>unbequemes über presse, politik und wissenschaft</description>
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    <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 09:34:54 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - lebensweisen und partnersuche - unbequemes über presse, politik und wissenschaft</title>
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    <title>Shameless – ist das „schamlos“? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2155-Shameless-ist-das-schamlos.html</link>
            <category>deutsch</category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    Schauen wir mal aufs Altenglische: Dann könnte das Wort so viel wie „frei von Schande, tadellos oder entschuldbar“ bedeuten. Aber wir leben ja nun mal nicht im Jahr 1200 und auch nicht in England. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat bedeutet es heute – im Vereinigten Königreich wie auch bei uns - „schamlos“. Und „schamlos“ steht im Delischen für jemandem, der etwas „über Gebühr“ versucht: ein schamloser Wüstling, ein solcher Ausbeuter oder Betrüger. Wenn man so will also ein ehrloser Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was bedeutet &quot;schamlos&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das digitale Wörterbuch der deutschen Sprache kennt zwei aktuelle Bedeutungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;1.	Grob gegen Sitte und Anstand verstoßend, unsittlich, unanständig.&lt;br /&gt;
2.	Ohne jede Scheu sich über die Grenzen des Taktes hinwegsetzend, unverschämt, dreist, unverfroren.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt eine andere Bedeutung, wenn jemand sagen will, dass er in einer Situation keine Scham empfindet, etwa dann, wenn er sich dort entkleiden soll, wo es angebracht ist. Dann würde man sagen, diese Person würde etwas „ohne Scham“ tun. Die Bedeutung wäre dann „ohne zu erröten“ oder etwa in einer ähnlichen Situation „frei von Scham“ zu sein. Das gilt insbesondere dann, wenn bekannt ist, dass viele Menschen solche Situation aus „falscher Scham“ meiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schamlos als sogenannter &quot;Datingtrend&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun lese ich, dass es einen „neuen Datingtrend“ gibt: „Shameless Dating“ genannt. Wie fast immer, steckt ein Dating-Unternehmen hinter dem angeblichen Trend – und Journalisten verbreiten solche „Trends“ in Windeseile. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, das steckt auch etwas Sinn dahinter: „Du sollst deinen Partner beim Treffen nicht verkohlen“, heißt es salopp. Und im Text: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„&#039;Shameless Dating&#039; ... (sagt) ... der gespielten Harmonie den Kampf an.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Bei so viel Unsinn gehen mir die Zehennägel hoch. Denn es war noch nie richtig, den zukünftigen Partner nach Strich und Faden zu belügen – so wenig, wie es empfehlenswert ist, gleich mit den Sexwünschen ins Haus zu fallen. Und abgesehen davon sagen Trends gar nicht an. Es sind nach wie vor Menschen, die etwas bewirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Trend gegen Trends - so herum und anders herum &quot;wissenschaftlich&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umes ganz klar zu sagen: Der „neuste“ Dating-Trend ist ein Trend gegen so viele andere Trends, die ebenfalls niemals „Trends“ waren. Und „ehrlich“ lässt sich ebenso blumig inszenieren wie „hard to get“. Beide sind angebliche Trends und beider wurden angeblich „wissenschaftlich“ untersucht. Im Grunde versuchen Partnersuchende dabei, ihre vorgebliche Attraktivität dadurch zu vergrößern, dass sie nahezu unerreichbar sind. Auf Deutsch sagte man wohl auch „sich rarmachen“ oder man benutzt Sprüche wie „willst du was gelten, mach dich selten.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fehlen nur noch zwei Namen: Die Dating-App, die dahintersteckt und das Etikett „Gen Z“. Und ein Blick in Suchmaschinen: überall ähnliche Texte mit ähnlichen Folgerungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vermute, dass sich weder die „Gen Z“ noch irgendjemand anders wirklich solchen Trends folgt. Denn noch sind wir Menschen und nicht &lt;em&gt;Tanzbären der Dating-Branche&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Quellen, Zitate.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hauptquelle:  Esquire  (&lt;a href=&quot;https://www.esquire.de/news/gesellschaft/shameless-dating-ist-jetzt-trend&quot;&gt;deutsch&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
Sprachvergleich (englisch): &lt;a href=&quot;https://www.etymonline.com/word/shameless&quot;&gt;etymonline&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Sprachbegriff (deutsch): &lt;a href=&quot;https://www.dwds.de/wb/schamlos&quot;&gt;dwds&lt;/a&gt;. (2 wörtliche Zitate)&lt;br /&gt;
Ursprüngliche Herkunft der Daten: &lt;a href=&quot;https://de.tinderpressroom.com/shamelessdating_trend_2025&quot;&gt;Pressroom&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Gegensätzlich mit wissenschaftlichem Hintergrund: &lt;a href=&quot;https://www.dw.com/de/hard-to-get-lohnt-sich-beim-dating/a-53928188&quot;&gt;deutsche welle&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 14:38:00 +0000</pubDate>
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    <category>dating</category>
<category>dating-branche</category>
<category>informationsfluss</category>
<category>irrtümer</category>
<category>widersprüche</category>
<category>wissenschaft</category>

</item>
<item>
    <title>Kaum ein Date für dich? Was du ändern könntest ...</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2153-Kaum-ein-Date-fuer-dich-Was-du-aendern-koenntest-....html</link>
            <category>kurz und knapp </category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &quot;Kaum ein Date für dich?&quot; fasst die  &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2150-Vom-Vorschlag-eines-Partners-bis-zur-Beziehung.html&quot;&gt;Betrachtung des sehpferd-teams&lt;/a&gt; (2026) für dich zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Betrachtungen zu Dates beginnen heute damit, wie viele „Matches“ jemand auf Dating-Apps enthält, die mit „Swipen“ arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das überhaupt sinnvoll?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie das sehpferd-team vorging&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betrachtungen des sehpferd-teams setzten woanders an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Um überhaupt ein „Match“ oder Date oder irgendetwas anders ähnlichen Namens zu bekommen, musst du Aufmerksamkeit erregen. &lt;br /&gt;
-	Sobald jemand auf dich aufmerksam wird, ist es Zeit, das Interesse dieser Person zu wecken. &lt;br /&gt;
-	Es geht dann darum, zeitnah ein Treffen zu bekommen – dazu ist es nötig, dass der/die andere glaubt, dieses Treffen würde ihm/ihr „etwas bringen“.&lt;br /&gt;
-	Die letzte Phase besteht darin, so zu überzeugen, dass es ein zweites Date gibt. Für Dating-Anfänger aber auch, die Lehren aus gescheiterten Dates zu ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhand dieser Vorgabe lässt sich beweisen, dass es überwiegend am Verhalten der Person liegt, wie viel erfolgversprechende Dates er/sie benötigt, um zum Ziel zu gelangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Betrachtungen wurden KI-Komponenten, Bücher, Einzelerfahrungen und kompetente, meist neutrale Webseiten aller Art hinzugezogen. Das Ergebnis steht demnach fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, wer bereit ist, zu lernen und mit dem Erlernten sein Verhalten zu verändern, hat wirklich mehr Chancen auf erfolgreiche Dates. Die bloße „Teilnahme“ an der Partnersuche führt meist ins Leere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plus: Aus wenigen, aber qualifizierte Dates ergeben sich mehr Erfolge als aus einer großen Anzahl von Begegnungen. Selbst emotional „robuste“ Personen sollten nicht mehr als 25 Dates pro Jahr planen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Auszug wurde zusammengefasst von sehpferd. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 14:28:00 +0000</pubDate>
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    <category>betrachtung</category>
<category>dates</category>
<category>dating</category>
<category>kurzfassung</category>
<category>sehpferd-team</category>
<category>zusammenfassung</category>

</item>
<item>
    <title>Der Erfolg bei der Partnersuche – Matches, Dates oder Vorgehensweise?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2152-Der-Erfolg-bei-der-Partnersuche-Matches,-Dates-oder-Vorgehensweise.html</link>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;3. Teil von drei Teilen: Zahlenspiel oder Erwartungen? Mehr desselben oder etwas anderes? Heißsporn sein oder „cool“ bleiben?&lt;/strong&gt; (Die übrigen Teile im Anhang).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Prüfe alle Vorschläge, Empfehlungen und &quot;Matches&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer du eine Person gefunden hast, von der behauptet wird, dass sie mit dir „matcht“, dann solltest du das noch einmal genau überprüfen. Das Profil eignet sich hervorragend, um weitere Informationen zu bekommen. Ist die Selbstdarstellung belanglos, dann wirst du kaum auf interessante Person treffen. Ist sie hingegen übertrieben, so ist zu erwarten, dass die Person beim Treffen einen deutlich schwächeren Eindruck hinterlässt. Was zählt, sind Fakten über Aussehen, eigene Vorstellungen, Lebensumstände, Berufstätigkeit und Wünsche an andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum „Matches“ unzuverlässig sind &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein „Match“ muss zwangsläufig passen – die Messung der Merkmale ist immer ungenau, egal, wer die Fragen erstellt und die anschließende Programmierung der Algorithmen vorgenommen hat. Um es mit einem Satz zu sagen: „Wer wirklich zu dir passt, weißt du nur – und falls du es nicht weißt, kann es auch kein anderer „für dich wissen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der ultimative Test, ob es passt – die Begegnung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „echte“ Matching-Test findet immer im „richtigen Leben“ statt. Beim ersten Date kannst du herausfinden, ob deine Ziele und die Ziele der anderen Person in etwa übereinstimmen – jedenfalls aus deiner Sicht. Die Erfahrung lehrt, dass beide Partner nicht immer gleicher Meinung sind. Nach dem gegenseitigen Überprüfen der Lebensziele folgt der Test um das Denken und Fühlen – also all der Werte, die in den üblichen Profilen nicht auftauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Bereich spielen gute Fragen eine große Rolle. Es lohnt sich daher, einige Kenntnisse über Kommunikation zu besitzen. Gegen Ende eines „Dates“ sollte das Interesse an der anderen Person größer geworden sein. Falls es er anderen Person ebenso geht, steigt das Interesse aneinander, was letztlich zum sinnlichen Verlangen führen kann. Wenn es nun irgendwie weitergehen soll, steht am Ende des ersten Dates oder zeitnah danach die Verabredung zu einem zweiten Date. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ist körperliche Anziehung für ein zweites Date nötig?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun fehlt nur noch die körperliche Anziehung. Sie wird oft schon beim ersten Date erwartet. Allerdings besteht ein Unterschied darin, ob du die andere Person vorerst nur sympathisch findest oder ob du sofort Lust auf Sex verspürst. Durchaus möglich ist, dass ein „zweites Date“ bessere Voraussetzungen für Intimität schafft als das erste Date. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eine lange Erklärung, nicht wahr? Aber es ist der wichtigste Teil dieser Betrachtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was passiert eigentlich, wenn du nicht den gewünschten Efolg hast?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja ... und nun ... kann es leider trotzdem sein, dass ihr beide doch nicht zusammenkommen wollt – aus „technischen Gründen“, wegen der Lebensentwürfe, aus dem emotionalen Gefüge heraus ... und ... und ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du betroffen sein solltest, kannst du dir ja nach einmal überlegen, ob das alles so wichtig für dich ist, oder ob du einen Kompromiss mit dir schließen könntest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn ein Date erfolglos endet&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir an, das Date mit der ersten Person, die du getroffen hast, endet ohne den gewünschten Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann warte ein paar Tage und versuch es mit einer anderen Person, die dir vorgeschlagen wurde. Bleib &quot;ccol&quot;, beovor due weiterliest. Denn nun reden wir übert  &lt;strong&gt;Erfolgschancen in Zahlen&lt;/strong&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie viele reale Dates brauchen Partersuchende zum Erfolg? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmsweise gebe ich die Antwort vorab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Zwischen DREI und 25 DATES.&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
Nun die Einzelheiten dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;-	Bei bereits geklärten technischen Voraussetzungen (Alter, Wohnort und andere Grunddaten) kann jedes siebte Date zu Beziehung führen. &lt;br /&gt;
-	Bei viel Erfahrung, bestem Abgleich und etwas Toleranz können bereits eins bis drei Dates zum Erfolg führen.&lt;br /&gt;
-	Bei hohen Erwartungen (Stichwort: Ansprüche) oder schlechtem „Abgleich“ mit den Vorschlägen benötigst du deutlich mehr erste Dates – bis zu 25 sind jedoch noch akzeptabel. &lt;br /&gt;
-	Falls du nach 25 Dates immer noch keinen Erfolg hattest, ist es an der Zeit, eine andere Kennenlern-Möglichkeit zu versuchen oder dich von einer neutralen Person beraten zu lassen.&lt;br /&gt;
-	Es gibt im Internet durchaus Personen, die behaupten, mehr als 30 Dates zu benötigen – auffällig dabei ist, dass die Kriterien so gut wie nie genannt werden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Bedeutung dieser Zahlen für dich persönlich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl im Internet viele abweichende Zahlen zu finden sind, liegen die bekanntesten Schätzungen zwischen „fünf und 25“ Dates liegen. Diese Werte wurden jedenfalls 2026 als relativ normal abgesehen. Die höheren Zahlen ergeben sich daraus, dass die Ansprüche einerseits immer höher werden, der Partnermarkt diese Ansprüche aber nicht erfüllen kann. Die geringeren Zahlen ergeben sich aus Erfahrung, sorgfältiger Selektion und etwas Toleranz. Ein Date pro Monat zu zelebrieren ist nicht sonderlich schwierig, während ein Date pro Woche auf Dauer zur Belastung wird. Ein Vorschlag wäre, bei einer einjährigen Laufzeit des Vertrags etwa alle 14 Tage ein Date einzuplanen – das ergibt maximal 24 Dates im Jahr. Soweit die „Zeitplanung“. Doch es gibt auch ökonomischere Wege. &lt;em&gt;Bei ihnen ist eher die Frage, wie du weniger, aber dafür qualitativ bessere Dates bekommst. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weniger ist oft mehr&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu habe ich eine ganz einfache Frage an dich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Was ist einfacher – eine Auswahl aus fünf Möglichkeiten zu treffen oder eine Auswahl aus 50 Möglichkeiten?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Nun?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, ihr habt „fünf mögliche Partner“ gewählt. Solltest du für „50“ votiert haben, dann bedenke bitte, wie hoch der Aufwand wäre, „den Einen“ oder „die Eine“ dabei herauszupicken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb plädiere ich für eine kleine, aber gezielt ausgewählte Gruppe vom drei bis maximal acht Kandidaten oder Kandidatinnen, die du in bis zu drei Monaten locker treffen kannst. Übrigens ist es besser, sich schnell zu entscheiden, falls du glaubst, den „Richtigen“ oder „die Richtige“ schon beim zweiten oder dritten Date gefunden zu haben. Denn wenn der oder die anderen drei ganzen Monate warten soll, bis du „mit deiner Wahl durch“ bist, kann er oder sie sich längst anders orientiert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum steigt die Anzahl der Dates bis zum Erfolg an?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerdings wird berichtet, dass die Suchenden heute mehr „erste Dates“ benötigen als noch vor 20 Jahren. Der Hauptgrund dafür sind gestiegene Ansprüche an den Partner, aber auch völlig überzogene Vorstellungen von den eigenen Möglichkeiten. Zudem versuchen immer mehr Beziehungsanfänger, sich über die neuen Möglichkeiten problemlos einen Partner an Land zu ziehen. Es ist also immer günstig, die eigenen Möglichkeiten halbwegs realistisch einzuschätzen. Wenn du drei Mal bei einem Model oder eine Professorin abgeblitzt bist, dann ist vermutlich weder ein Model noch eine Professorin die richtige Wahl für dich. (Was umgekehrt natürlich auch gilt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach so viel Informationen in diesem dritten Teil erkläre ich&lt;em&gt; im Anhang&lt;/em&gt; noch, warum sich der Erfolg nicht „hochrechnen“ lässt und wo die „Stolpersteine“ liegen. Wer für sich selbst nach besseren Lösungen sucht, kann in einem weiteren Artikel &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5431-Die-Partnersuche-voellig-neu-gestalten-endlich-Erfolge-haben.html&quot;&gt;Lösungen finden&lt;/a&gt;, der nicht zu dieser Artikelserie gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du diese Artikelserie gemocht hast, sag es bitte weiter – wenn nicht, sag es dem Sehpferd-Team. &lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2152-Der-Erfolg-bei-der-Partnersuche-Matches,-Dates-oder-Vorgehensweise.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Der Erfolg bei der Partnersuche – Matches, Dates oder Vorgehensweise?&quot;&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 10:43:00 +0000</pubDate>
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    <category>2026</category>
<category>änderungen</category>
<category>dates</category>
<category>dating</category>
<category>erfolg</category>
<category>gründe</category>
<category>neue fakten</category>
<category>neue zahlen</category>
<category>partnersuche</category>

</item>
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    <title>Je mehr  Vorschläge und &quot;passende&quot; Personen, umso erfolgreicher die Begegnungen? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2151-Je-mehr-Vorschlaege-und-passende-Personen,-umso-erfolgreicher-die-Begegnungen.html</link>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Vom Vorschlag eines Partners bis zur Beziehung  (ausführliche Betrachtung). Zum ersten Teil geht es &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2150-Vom-Vorschlag-eines-Partners-bis-zur-Beziehung.html&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2. Teil – Je mehr  Vorschläge und &quot;passende&quot; Personen, umso erfolgreicher die Begegnungen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Teil habe ich festgestellt, dass „Matches“ im Sinne der Dating-Anbieter keinerlei Garantie für eine „wirkliche“ Übereinstimmung bieten. Dennoch sind sie wichtig, weil einige Systeme sogenannte „Matches“ verwenden, um die Kontaktaufnahme zu ermöglichen oder zu erleichtern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Frage, die sich in diesem Zusammenhang ergibt, wäre: Wie viele Anfragen führen eigentlich zu einem Kontakt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Antwort aus dem Jahr 1985 - offline&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 1985 (1) bekam ich folgende Information – es betrifft „Kontakte über Zeitungsanzeigen“ (Online-Dating gab es damals noch nicht): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Eine eigene Anzeige ... (lohnt sich eher) für jüngere Frauen ... als für Männer. Hundert und mehr Zuschriften sind bei Frauen keine Seltenheit. Die meisten Männer zwischen 20 und 50 müssen sich hingegen mit etwa einem Dutzend Antworten zufriedengeben.“ &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Sieht man dies aus der Sicht der Männer, so liegt die Chance auf eine Antwort auf eine Anzeige statistisch bei einem Prozent. Das heißt, Männer mussten damals im Extremfall etwa 100 Briefe schreiben, um eine einzige Antwort zu bekommen. Sie konnten natürlich auch eine eigene Anzeige aufgeben („Er sucht Sie“) – doch der Erfolg wird schon von den Autoren als „mäßig“ angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Werte konnten nach Region und Medium (Frauenzeitschrift, Wochenzeitung, Tageszeitung oder Werbeblatt) für Männer noch wesentlich dürftiger ausfallen. Teils beklagten Männer, weniger als fünf Zuschriften auf ihre Anzeigen zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;40 Jahre später – und online &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichbare Zahlen standen für 40 Jahre später wieder zur Verfügung – diesmal aus „Dating-Apps“ - zunächst nach einer KI-Übersicht, die sich ausdrücklich auf Rechts-Wische und die App Tinder bezog. Zuerst  habe ich nach der allgemeinen Wahrscheinlichkeit gefragt und erhielt folgende Antwort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die allgemeine Erfolgsquote für Matches bei Tinder kann je nach Region variieren, aber viele Nutzer berichten von einer Wahrscheinlichkeit von etwa 10-20 %, basierend auf der Anzahl der Wischbewegungen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das überraschte mich, denn ich hatte von wesentlich schlechteren Ergebnissen erfahren. Im zweiten Anlauf habe ich nach den prozentualen Chancen für Frauen und Männer gefragt, und erhielt die Antwort (gekürzt) (Mit Duck-KI und ähnlich auch mit anderen Programmen): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Männer erhalten im Durchschnitt 1 Match bei 140 Swipes nach rechts. Das bedeutet, sie müssen ca. 140 Profile liken, um ein Match zu erzielen.&lt;br /&gt;
Frauen ... haben eine Match-Rate von 10 %, was bedeutet, dass sie in der Regel 1 Match bei 10 Swipes erhalten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Die KI war so freundlich, mir noch die Gründe zu erklären – doch das könnt ihr auch selbst versuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dürfte auch die Frage beantwortet sein, ob ein Mann durch mehr Aktivität seine „Matches“ bei Tinder und ähnlich gelagerten Apps verbessen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort: Auf keinen Fall durch mehr Rechts-Wischen, denn um seine Chancen zu verdoppeln, müsste er 280 „Swipes“ (1) einsetzen. Täte er dies unter Anwendung einer etwas fragwürdigen Faustregel, so würden ihm erst 700 „Swipes“ knapp zum Erfolg führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was sind Zahlen wirklich wert?&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird dir gerade ganz schummerig vor Augen vor lauter Zahlen? Wenn dies noch nicht der Fall ist, lies bitte im Anhang nach, welche merkwürdigen „Chancen“ unterschiedliche Forscher, Kenner der Materie und Journalisten „ermittelt“ haben wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der falsche Weg&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Angebote (Matches, Vorschläge) ergeben nur dann einen Sinn, wenn sie sich exponentiell steigern lassen, also beispielsweise von 2 auf 4, 4 auf 8, oder 8 auf 16 zu erweitern. Dies wäre im Beispiel für Frauen durchaus möglich, für Männer jedoch so gut wie gar nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle anderen gilt, das eigene Profil zu verändern, was normalerweise bedeutet, Profile zu verwenden, die mehr Aufmerksamkeit erregen. Auch die eigene Vorgehensweise lässt sich relativ leicht verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt für alle Apps, nicht nur für Tinder. Jede Stellschraube am Profil zieht eine Veränderung der Popularität nach sich – in beiden Richtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gibt es eine „goldene Regel“, die inzwischen jedem bekannt sein sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Matches (oder auch Anfragen, je nach Plattform) in Dates zu verwandeln ist keine Frage der Anzahl ... sondern, der Art, wie du dabei vorgehst. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Sollte dies wirklich zutreffen? Kommt es im Wesentlichen auf uns selbst an? Und falls ja, was können wir dann tun? Was bleibt von all den „Matches“, den Testverfahren, den Persönlichkeitsmerkmalen und all den anderen „wissenschaftlichen“ Matching-Methoden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das behandle ich im dritten Teil dieser Betrachtung. Und ich verrate euch, wie die merkwürdige Zahl von „291 Matches“ und die anderen Annahmen zustande kommt, von der wir immer wieder in der Presse lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zahlen für all jene, die sich gerne verwirren lassen, findest du im Anhang zu diesem Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Aktive Partnersuche per Inserat , die übrigen Quellen im erweiterten Artikel.&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2151-Je-mehr-Vorschlaege-und-passende-Personen,-umso-erfolgreicher-die-Begegnungen.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Je mehr  Vorschläge und &amp;quot;passende&amp;quot; Personen, umso erfolgreicher die Begegnungen? &quot;&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 15:26:00 +0000</pubDate>
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    <category>dating</category>
<category>hoffnungen</category>
<category>matches</category>
<category>partnersuche</category>
<category>vorgehensweisen</category>
<category>zahlen</category>

</item>
<item>
    <title>Vom Vorschlag eines Partners bis zur Beziehung </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2150-Vom-Vorschlag-eines-Partners-bis-zur-Beziehung.html</link>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &quot;Vom Vorschlag eines Partners bis zur Beziehung&quot; ist eine Betrachtung, die versucht, mehr Licht in den undurchdringlichen Djungel der Partersuche zu bringen - online wie offline.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.	Teil – warum ein „Match“ selten eines ist &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in der englischen Sprache jemand ein „Match“ für dich ist, dann „passt es gut zu dir“. Sogar der &lt;a href=&quot;https://www.duden.de/rechtschreibung/Matching&quot;&gt;Duden&lt;/a&gt; hat es übernommen: „Matching“ ist demnach ein „Zuordnungs- und Auswahlverfahren bei der Partnervermittlung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist also: Wer könnte zu jemandem passen – und da müssten wir eigentlich bei den Kriterien beginnen, also den Zahlen, Fakten und Werten, die dabei zugrunde gelegt werden. Doch gibt es überhaupt eine Antwort darauf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage beschäftigt Menschen seit mindestens einem Jahrhundert intensiv. Ob Heiratsmakler, Eheinstitute, Partnervermittler, Single-Börsen oder Einzelpersonen: Jeder hat darauf eine mehr oder weniger zufriedenstellende Antwort - aber keine ist allgmeingültig. Was wir wirklich kennen, ist die Reihenfolge: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Jemand wird auf eine Person aufmerksam.&lt;br /&gt;
2. Er bekundet ein Interesse an ihr. &lt;br /&gt;
3. Das Intreresse wird zum (inneren) Verlangen.&lt;br /&gt;
4. Beide einigen sich auf ein Treffen, um zu überprüfen, ob sie ein Paar werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist denn nun ein „Match“?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand weiß, was wirklich ein „Match“ zwischen zwei Personen ist. Ein Teil der Ratsuchenden vertraut auf Esoterik, Astrologie und andere Formen des Volksaberglaubens. Wer nach Fakten sucht, beginnt zunächst mit den Basisdaten wie Alter, Wohnort, Bildung und Herkunft. Einige fahnden nach Werten, Geschmack, Liebhabereien oder anderen Präferenzen – dabei begeben sie sich bereits auf das Glatteis der Spekulationen. Die Psychologie bringt seit einiger Zeit die „Persönlichkeitsmerkmale“ mit ein, die ebenfalls auf schwachen Füßen stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Geheimnis wird enthüllt - wie ein Trick zu &quot;passenden&quot; Partnern führt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verrate mal eine einfache Weisheit: Am einfachsten ist es, jemandem zu sagen: „Du, da interessiert sich jemand für dich“. Ähnliche Verfahren werden bei den „Empfehlungen“ von „passenden Personen“ genutzt. Und letztlich gibt es noch den Barnum-Effekt – er deckt das weiteste Spektrum von Eigenschaften ab, in dem sich etwa 80 Prozent aller Menschen wiederfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr bekannte Dating-App unterscheidet zwischen Anfragen (nach rechts wischen) und Matches. Demnach existiert bereits ein „Match“, wenn die fragende und die angefragte Person miteinander „chatten“ wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Beziehung anzubahnen ist wie ein Geschäft anzubahnen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel hat diese Stufe zwischen Kontaktaufnahme und Gesprächsbereitschaft überhaupt keinen Namen. Der Vorgang selbst lässt sich am besten mit einem Bewerber vergleichen, der zu einem Gespräch eingeladen wird. Wer schon mal in der Situation war, der weiß natürlich genau, dass es nicht immer zu einem Job führt. Vergleichbar ist es auch mit einem Handelsvertreter, der zum ersten Mal einen neuen Kunden besucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer wir ein „Match“ definierten – es ist ein Vorschlag zur Kontaktaufnahme - und auf keinen Fall mehr. Das gilt auch, wenn beide daran glauben, dass es „passen könnte“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir dies geklärt haben, können wir an die Frage gehen: Aus wie vielen Kontakten entstehen eigentlich „echte“ Begegnungen? Und wie viele Begegnungen in der Realität führen zu einer Beziehung, die länger als drei Monate hält? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gibt es tatsächlich einige Zahlen - aber auch viele eher unrealsitische Zahlenspiele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fazit des ersten Teils - sogenannte &quot;Matches&quot; sind gar keine&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorerst können wir dies festzustellen (und zwar absolut verbindlich):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund für eine Partnersuche ist das Interesse an einer Partnerin oder einem Partner. Dabei werden wir auf jemanden aufmerksam, und wir versuchen, sein Interesse zu wecken. Dieser Vorgang funktioniert nicht nur in der Alltagsrealität, sondern auch im virtuellen Bereich des Online-Datings. &lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2150-Vom-Vorschlag-eines-Partners-bis-zur-Beziehung.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Vom Vorschlag eines Partners bis zur Beziehung &quot;&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 09:38:00 +0000</pubDate>
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    <category>aufmerksamkeit</category>
<category>bewertungen</category>
<category>dating-jargon</category>
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<category>wortwahl</category>
<category>zahlenspiele</category>

</item>
<item>
    <title>Partnerbörsen – falsch gedacht ist halb verloren</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2143-Partnerboersen-falsch-gedacht-ist-halb-verloren.html</link>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Eine Dame mittleren Alters war vor etwa 20 Jahren sehr erbost und zeigte dies auch deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Wenn Online-Partnervermittler nicht genug Männer passenden Alters im Angebot haben, haben, dann müssen sich die Werbeleute etwas einfallen lassen, um diese Männer an Land zu ziehen.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zitiere hier bewusst sinngemäß. Das Geschäft der ersten Single-Börsen, Online-Partnervermittlern und ähnlichen Neugründungen im Internet war noch taufrisch. Aber eines war schon damals klar: Wer „online“ auf Partnersuche ging, betrat einen Markt. Und wo ein Markt ist, da herrschen die Gesetze von Angebot und Nachfrage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist kaum anders als auf dem Wohnungsmarkt: Wer in Ballungsgebieten lebt, schimpft darüber, dass es keinen bezahlbaren Wohnraum gibt. Lebt jemand hingegen in einer Kleinstadt in Thüringen, dann klagen die Vermieter ihrerseits, dass ihre Wohnungen leer stehen. Und nein: Die Makler sind nicht die Schöpfer des Marktes, sondern nur seine Verwalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grund ist der Partnermarkt noch wesentlich schwieriger zu beherrschen. Ein „Profil“ ist kaum mehr als eine Ansammlung von Daten und Fotografien. Wer dahintersteht, ist niemals völlig klar – für die „Makler“ der Partnermärkte so wenig wie für die Interessenten. Ein „Match“, also eine „Übereinstimmung“ ist nichts als ein Datenabgleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verantwortlich für den Sucherfolg ist in erster Linie, ob es überhaupt „grob geeignete Partner(innen)“ in der ausgewählten Kategorie gibt. Meist sind es weniger, als sich die Suchenden vorgestellt haben. Im „Sieb“ bleiben dann oft nur fünf Kandidaten oder Kandidatinnen hängen. Es gibt einfach nicht mehr „registrierte User“.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer diese Hürde genommen hat, wird sofort feststellen, dass ihn (oder sie) ein Markt erwartet, auf dem sich unerfüllbare Wünsche tummeln. Nicht zu reden von Personen, die sich bei Weitem überschätzen. Und natürlich auch viele Vöglein, die nur zwitschern, aber niemals Nester bauen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hilft? Klares Denken, gezieltes Handeln -  und natürlich viele, viele Versuche. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 16:35:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehungen 2025</category>
<category>beziehungen 2026</category>
<category>online-dating</category>

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<item>
    <title>Warum zwei Begriffe keine Gegenteile sein müssen – über &quot;Nehmer&quot;, &quot;Geber&quot;, Ökonomie und Psychologie </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2115-Warum-zwei-Begriffe-keine-Gegenteile-sein-muessen-ueber-Nehmer,-Geber,-OEkonomie-und-Psychologie.html</link>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Seit der Schweizer Arzt C.G. Jung die Menschen in &lt;em&gt;„Introvertierte“ &lt;/em&gt;und &lt;em&gt;„Extravertierte“&lt;/em&gt; geteilt hat, wird darüber diskutiert, was denn eigentlich mit all jenen ist, die nicht eindeutig in die erste oder zweite Kategorie fallen. Dafür hat man neuerdings den Begriff „&lt;a href=&quot;https://www.studysmarter.de/magazine/ambivertiert/&quot;&gt;Ambivertiert&lt;/a&gt;“ gefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wird dadurch alles noch komplizierter. Denn fast jeder Mensch hat seine „introvertierte“ (nachdenkliche, nach innen gekehrte) Seite und eine „extravertierte“ (aufgeschlossene, gesellige) Seite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuste Forschungen gehen sogar davon aus, dass unsere Persönlichkeitsmerkmale in einem weiten Rahmen schwanken. Sie sind eben nicht &lt;em&gt;„in Beton gegossen&lt;/em&gt;“, sondern abhängig von der Rolle, die wir gerade einnehmen und/oder von der sozialen Umgebung, in der wir uns befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ein Beispiel: Frau X ist Programmiererin, aber sie hält auch launige Vorträge über ihren Beruf, die sehr beleibt sind. Für jede dieser Aufgaben nimmt sie eine Rolle ein, die dazu passt. Dadurch wirkt sie mal introvertiert, dann aber wieder extravertiert. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir an, Frau X würde sich sehr gut kennen, dann könnte sie ihre introvertierte Seite sogar von ihrer extravertierten Seite trennen und beide beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nehmer und Geber in der Realität&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem neuen Projekt trenne ich Menschen, die ihre Ziele verwirklichen wollen, in „Nehmer“ und „Geber“. Die Grundlagen entnehme ich der Ökonomie, nicht der Psychologie. Damit setze ich zwei Pole, weiß aber wohl, dass die Menschen nicht an einem dieser beiden Pole festgefroren sind, sondern in der Realität leben. Dort nutzen sie mal die eine, mal die andere Möglichkeit – und wieder ist es sehr von den Rollen abhängig, die sie im Leben spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Wissenschaftler dazu neigen, auch noch die letzte Person auf Erden einzuordnen, haben sie den Begriff des „Matchers“ erfunden. Auf Deutsch könnte man ihn „Ausgleicher“ nennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nun die Realität anschauen, dann finden wir immer mehr Menschen, die etwas „nehmen“ wollen oder glauben, Ansprüche zu haben, die ihnen andere erfüllen sollen. Diese Personen sind also Nehmer. Erst, wenn sie dies nicht erreichen, versuchen sie, einen Ausgleich zwischen Wünschen und Möglichkeiten zu finden. Auf der anderen Seite gibt es recht wenige Personen, die etwas geben wollen und können. Sie neigen dazu, viel zu geben, wenn sie etwas im Überfluss haben, und abzuwägen, wenn sie nur sehr wenig davon entbehren können. Sie verhandeln dann, wenn die Forderungen nicht mit ihren Möglichkeiten übereinstimmen oder ihre Ressourcen dadurch zu schnell erschöpft werden. Letztlich sagen sie auch oft „Nein“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es „Ausgleicher“ gibt? Wahrscheinlich kaum. Allerdings gibt es einen „Ausgleich“ wenn sich Nehmen darüber einigen, zu welchen Bedingungen sie miteinander leben oder arbeiten wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne werde ich demnächst über das Thema „Geber und Nehmer“ schreiben. Als Zeitrahmen habe ich die Zeit zwischen Juli und November 2025 abgesteckt. Wenn du ein Gespräch darüber suchst – bitte schön. Schreib mir einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;mailto:%6E%75%72%61%6E%64%65%6E%63%68%65%66%40%74%2D%6F%6E%6C%69%6E%65%2E%64%65&quot;&gt;email an den chef&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 13 Jul 2025 10:33:00 +0000</pubDate>
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    <category>extravertiert</category>
<category>geber</category>
<category>introvertiert</category>
<category>nehmer</category>

</item>
<item>
    <title>Unsinn über die Liebe von IT-Fuzzis </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1015-Unsinn-ueber-die-Liebe-von-IT-Fuzzis.html</link>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:370 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;412&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/ki_als_liebeserfueller.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die die Liebe als Spiel der Datenjongleure? &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Ich lese gerade einen Artikel eines Menschen, der sich - offnebar beruflich - mit künstlicher Intelligenz beschäftigt. „KI“, also künstliche Intelligenz, ist in viele Bereichen des menschlichen Lebens inzwischen eingedrungen. Und sie ist nicht negativ, sondern hilft uns, diese Intelligenz zu nutzen, um unser Gehirn von Routineaufgaben, aber auch von komplexen Steuerungs- Organisations- und Regelungsaufgaben zu befreien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Freche Aneignung der Definitionsmacht über die Liebe &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die IT-Fuzzis lehnen sich inzwischen weit aus dem Fenster mit ihren Algorithmen - es gibt eine Reihe von Artikeln zum Thema. Und sie versuchen offenbar mittlerweile, den Psychologen den Rang abzulaufen, den sie sich ebenso frech angeeignet haben: Die Liebe zu erklären und menschliche Beziehungsprobleme nunmehr maschinell zu meistern. Das liest sich dann so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Liebe ist eines der großen Themen des Lebens, das in der modernen Welt viel komplexer geworden ist. Da das menschliche Gehirn diese Komplexität nicht bewältigen kann, ist unser Nachdenken über die Liebe oft abgedroschen und unschöpferisch. Um diesen intellektuellen Stillstand zu vermeiden, könnten wir KI verwenden, deren zufallsbasierte Erzeugung von Wissen uns aus dem üblichen Trott bringen kann und uns dabei bedeutsame Einsichten in die vielfältige Landschaft der Liebe bringen kann. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist Unsinn von Anfang bis zum Ende. Die Liebe ist kein „großes Thema“, sondern ein Teil des individuellen Fühlens. Sie wird in jeder Epoche anders empfunden, sowohl privat wie in der Literatur, und nichts deutet darauf hin, dass sie in einer „modernen“ Welt komplexer geworden sei. Was daran schwierig ist, lässt sich einfach beschreiben: Die Liebe ist ein Urtrieb, vom Gehirn seit Jahrtausenden weitgehend chemisch gesteuert wird, von der Umgebung, namentlich von der Kultur, aber gerne umdefiniert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Liebe ist eine Naturmacht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wieder bedeutet: Die Quelle der Liebe hat nichts mit geistiger Intelligenz zu tun, was nun aber ebenfalls ausschließt, dass sie etwas mit künstlicher Intelligenz zu tun hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Autor wirklich meint, ist etwas anderes. Wieder wird der gleiche Trick verwendet, mit der schon die Psychologie das Schiff der Liebe gekapert und zu seinem Eigentum erklärt hat: &quot;&lt;em&gt;Wir Wissenschaftler müssen es doch besser wissen als ihr popeligen Laienwürstchen&lt;/em&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Wissenschaftler heißt dies dann so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Aus logischer Sicht mag es rätselhaft und unergründlich erscheinen, aber die nüchterne Perspektive der Informatik entmystifiziert die Liebe und bietet begründete Ansätze für … (die Lösung) … menschlicher Beziehungsprobleme. (…) Wenn es um die Liebe im Zeitalter künstlicher Intelligenz geht, organisieren Algorithmen unsere Beziehungen und bestimmen die Entscheidung über die Partnerschaft.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Enteignung der Liebe - und ein schwerer Irrtum &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass die Liebe enteignet und vergesellschaftet wird, während sich eine neue Wissenschaft ihrer bemächtigt. Und die Sache hat noch einen ganz wesentlichen Grundlagenfehler: Wenn ein Algorithmus entscheidet, wer zu wem passt, setzt dies voraus, dass sich das Paar niemals entwickelt. Denn was die angeblich „KI“ einmal feststellen könnte, falls sie überhaupt in der Lage ist, Feststellungen zu treffen, ist eine Momentaufnahme. Menschen aber entwickeln sich und ihre Gefühle unterliegen Schwankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Finger weg von der Liebe - wir wollen nicht emotional enteignet werden  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, Finger weg, Informatiker dieser Erde, von der Liebe. An ihr haben sich schon genug Wissenschaftler und Pseudo-Wissenschaftler vergriffen. Und damit das mal ganz klar ist: Das Definitionsrecht der Liebe gehört den Menschen, jedem Einzelnen und den Paaren sowieso. Es gehört nicht den Philosophen, Soziologen, Psychologen und KI-Forschern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Zitate aus: &lt;a href=&quot;https://iai.tv/articles/algorithms-we-love-by-auid-1216&quot;&gt; iai&lt;/a&gt; aus dem Englischen übersetzt vom Autor.  Bild: Aus einer Ausstellung, von Szöveg Nélkül. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 01 Mar 2019 14:26:00 +0000</pubDate>
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    <category>definitionsrecht</category>
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<category>liebe</category>
<category>psychologie</category>

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<item>
    <title>Selbstmitgefühl - ein neues Psycho-Modewort ?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2061-Selbstmitgefuehl-ein-neues-Psycho-Modewort.html</link>
            <category>deutsch</category>
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    Ein neues Modewort erobert gerade die Psycho-Gesundheitsszene: „Selbstmitgefühl“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Krankenkasse (1)  interpretiert das Wort so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Es bedeutet, sich selbst gegenüber innerlich eine wohlwollende, liebevolle Haltung einzunehmen und sie auch in die Tat umzusetzen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das Wort wird dabei als Gegenteil von „Selbstkritik“ gebraucht. Der Begriff selbst geht auf den britischen Psychologe Paul Gilbert zurück. Er definiert diese Form von Mitgefühl als „Gespür für das Leiden in sich selbst und bei anderen, mit der Bereitschaft, es zu mildern und zu verhindern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Selbstmitgefühl - werden Paarbeziehungen dadurch verbessert? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerdings wird behauptet, dass sich „Selbstmitgefühl“ positiv auf Paarbeziehungen auswirkt. Angeblich wurde diese von Forschern der Universität Bamberg hinreichend belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich bleibt die Frage, ob neue Wortschöpfungen in der Psychologie wirklich eine Bedeutung oder einen Nutzen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Vorschlag: informiert euch selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Zitat hier: &lt;a href=&quot;https://www.tk.de/techniker/magazin/life-balance/stress-bewaeltigen/selbstmitgefuehl-achtsamkeit-selfcare-2035310?tkcm=ab&quot;&gt;TKK&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Smartup News : &lt;a href=&quot;https://smartup-news.de/gesellschaft/selbstmitgefuehl-in-der-ehe-der-schluessel-zum-langen-liebesglueck/&quot;&gt;Forschung&lt;/a&gt; (Bamberg)&lt;br /&gt;
Wikipedia (en): Worterklärung des ursprünglichen Begriffs &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Self-compassion&quot;&gt; self-compassion&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Deutsch (verständlich): &lt;a href=&quot;https://www.quarks.de/gesellschaft/psychologie/darum-solltest-du-nett-zu-dir-sein/&quot;&gt;Quarks&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Unzweifelhaft Kompetent: &lt;a href=&quot;https://lexikon.stangl.eu/2234/self-compassion&quot;&gt;Stangl&lt;/a&gt;. 
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    <pubDate>Mon, 03 Feb 2025 11:36:00 +0000</pubDate>
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    <category>psychologie</category>
<category>selbstkritik</category>
<category>selbstmitgefühl</category>
<category>wortneuschöpfung</category>

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    <title>Die schreckliche Vereinnahmung des Einhorns  </title>
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            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>mythen</category>
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:759 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;710&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/unicorn__modified_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Einhorn weiß selbst, dass es eines ist&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Kann man ein Einhorn vereinnahmen? Ach, ihr fragt euch, was ein Einhorn eigentlich ist, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Es ist kein Fabeltier - es geht um die Lust &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es ist nicht das Fabeltier. Es ist eine junge Frau, die ihre sexuellen Lüste daraus bezieht, ein Hetero-Paar aufzusuchen, wobei in der Regel gegenseitige Wünsche zwischen allen drei Beteiligten erfüllt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Von der Beschreibung des Einhorns zur Ideologie &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahezu alle Menschen, die keiner politischen, sozialen oder sexuellen Weltanschauung angehören, sagen in diesem Fall: „Aha, die machen einen Dreier.“ Wer es präziser formulieren wollte, könnte sagen: „Ganz klar - dabei handelt sich dabei um einen MFF-Dreier, bei dem die Geschlechterschranken aufgehoben wurden“. Nach der offiziellen leseweise ist es eine sexuelle Begegnung zwischen einem festen, heterosexuell veranlagten Paar und einer bisexuellen Frau, die dazukommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit die Manie, alles zu etikettieren. Doch tatsächlich ist es kaum mehr als die Lust an einer erotischen Begegnung zu dritt. Welche sexuellen Präferenzen das Paar hat, von dem alles ausgeht, steht in Wahrheit gar nicht fest. Es sind Zuschreibungen. Und dazu gehört auch, den weiblichen Gast als „bisexuell“ zu bezeichnen. In Wahrheit handelt es sich um eine heteroflexible Person, die in dieser konkreten Situation Handlungen vornimmt, die man „bisexuellen“ Frauen zuschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Vereinnahmung des Einhorns&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kommen zwei Gruppen ins Spiel, die solche sinnlichen Begegnungen gar nicht mögen – und erstaunlicherweise handelt es sich nicht um konservativ-bürgerliche Moralisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun allerdings mischen sich zwei Fraktionen ein: Die einen sind die Polyamourösen, die anderen die LGBT-Gemeinschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vertreter der Polyamorie missfällt, dass es sich nicht um eine „echte Liebesbeziehung“ handelt, sondern um eine kurze Begegnung. Eine solche böte aber keine wirkliche Erfüllung – und damit ist ihr Urteil gefällt. Warum sie sich in das Thema einmischen? Vermutlich, weil sie sich für alle sexuellen Beziehungen zuständig fühlen, die über zwei Person hinausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die LGBTQ- Bewegung fühlt sich ebenfalls zuständig und beklagt vor allem die Würdelosigkeit, mit der das „Einhorn“ angeblich behandelt wird. Sie behaupten, dass solch ein weibliches Einhorn „wie ein Sexobjekt behandelt wird“, das „halt mal ausprobiert wird.“ Die Kompetenz, dies zu sagen, entnehmen sie dem Schutz homosexueller oder bisexueller Frauen, von denen sie annehmen, dass sie in Wahrheit eine Freundin suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Griff nach der  Definitionsmacht &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragt ihr euch, worum es wirklich geht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich beanspruchen beide Gruppen die Definitionsmacht für den Begriff „Einhorn“. Eine Gruppe meint, dass sie definieren müsste, was eine echte amourös oder erotische Beziehung zwischen mehr als zwei Personen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Gruppe versteht sich als Hüter der sexuellen Definitionen. Eine Frau, die sich gelegentlich mit einem Paar trifft, muss ihrem Schema entsprechen. Sie kann nicht einfach sagen, sie sei „heteroflexibel“, und sie sollte von anderen möglichst nicht so betrachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Gruppen bekommen durch die Medien sehr viel Resonanz, sodass es bisweilen so scheint, als würden sie bestimmen können, wie Beziehungen zu bewerten sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können sie aber nur, solange die Medien nachplappern, was dort behauptet wird. Die Frage bliebt, ob die Mehrheit der Gesellschaft ihnen folgen sollte.  
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    <pubDate>Mon, 29 Jan 2024 14:38:00 +0000</pubDate>
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    <category>definitionsmacht</category>
<category>einhorn</category>
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<category>sexualität</category>

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