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    <title>Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - verborgenes wissen </title>
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    <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 15:48:32 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - verborgenes wissen  - unbequemes über presse, politik und wissenschaft</title>
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    <title>Manipulation ist nicht &quot;des Teufels&quot;</title>
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            <category>deutsch</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:761 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;493&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/die_marionette_der_autorin.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Sie weiß, wie sie ihn &quot;manipulieren&quot; muss&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;„Manipulation“ steht zu Unrecht unter dem Verdacht, zum Teuflischen im Menschen zu gehören. Letztlich bedeutet das Wort nichts als&lt;em&gt; andere zu Beeinflussen&lt;/em&gt;. Gemeint ist aber oft etwas anderes: Nämlich &lt;em&gt;jemanden ohne dessen Wissen gegen seinen Willen zu beeinflussen mit dem Ziel, ihn kontrolliert für eigene Zwecke zu benutzen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh – das kling in der Tat nach einem Elixier des Teufels, nicht wahr? Das wird die Selbstsucht und Böswilligkeit herausgestellt und der Gestank von Schwefel steigt auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manipulation - ein Kunstgriff und nicht mehr &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Bedeutung des Wortes ist der „Kunstgriff“, später auch als „Kniff“ (Trick, Maßnahme) von Geschäftsleuten definiert, um Kunden zu beeinflussen. Dabei wird dem Begriff zunächst kein besonderer Wert beigemessen. Der Unterschied zwischen Manipulation und Beeinflussung wird später oft mühsam erläutert – und am Ende kommt doch nur heraus, dass Gleiches gemeint ist: &lt;em&gt;Jemanden in seiner Meinung oder seinen Gefühlen zu beeinflussen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die verwirrende Welt der Lexika &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie versucht zunächst,  den Begriff neutral zu erklären. So lesen wir im &lt;em&gt;„Dorsch“&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation. Handhabung, unscharfer Begriff für versch. Formen der Einflussnahme (Steuerung, Ausrichtung, Ausnützung).&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ähnlich bei Stangl:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Als Manipulation bezeichnet man in der Psychologie ganz allgemein die soziale Einflussnahme, die für die Betroffenen sowohl positiv wie negativ sein kann.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine völlig andere Darstellung finden wir bei der Bundeszentrale für politische Bildung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn ich will, dass andere Menschen etwas ganz Bestimmtes tun, versuche ich, sie so zu beeinflussen, dass sie nach meinem Willen handeln.&lt;/blockquote&gt; . &lt;br /&gt;
Eine weitaus extremere  Meinung wird im Lexikon von „Spektrum“ vertreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation - gezielte Einflussnahme … auf Menschen, ohne deren Wissen und häufig gegen deren Willen … mit dem Ziel, ihn kontrolliert für eigene Zwecke zu benutzen. Dabei bleibt der Anschein von Entscheidungsfreiheit erhalten. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der neutrale Standpunkt: Lehren heißt Beeinflussen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Lehrkraft bist, ist es für dich vermutlich ganz selbstverständlich, dass du Tag für Tag Menschen beeinflussen kannst. Schließlich ist das zumindest Grund, warum du den Beruf ergriffen hast. Es wäre völlig unsinnig, zu behaupten, dass es sich dabei nicht um einen Versuch der Manipulation handelt. Er wird durch Lehren und Lernen bestimmt, und der Erfolg wird kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein wenig Ideologie verfälscht den Begriff der Einflussnahme &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du dies soweit gelesen hast: Behauptet wird, dass emphatische (einfühlende) Menschen nicht manipulieren, weil sie „Gutes tun“. Deren Gegenteil, meist als ekspathisch bezeichnet, gilt als Eigenschaft der Manipulatoren. Dafür werden dann auch gleich die passenden Synonyme entpackt: &lt;em&gt;Emotionslos und gefühlskalt&lt;/em&gt; sollen sie sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist an der Zeit, mit diesem Unsinn aufzuhören. Alle Menschen versuchen, sich einen bestimmten sozialen Rang zu erobern, und dazu gehört, Einfluss auf andere zu nehmen. Wer etwas lehren will, sollte dies aus Überzeugung tun, und genau diese Überzeugung ist damit verbunden, erfolgreich zu manipulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wirklich zählt, ist der Schutz vor unerwünschter Manipulation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Menschen benötigen zweierlei: Manipulation einerseits und den Schutz vor unerwünschte Manipulation andererseits. Wenn Lust, Liebe, Zuneigung oder Freundschaft in die Waagschale geworfen wird, um etwas ausschließlich Eigennütziges zu erreichen, müssen wir darauf vorbereitet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Zugriff auf unsere Psyche abzuwehren, sollten wir wissen, dass die Empathie anderer auch dazu dienen kann, uns zu verwirren. Und das gilt auch, wenn wir selbst  so übertrieben emphatisch reagieren, dass wir andere damit „überfahren“. Das ist ein Grund mehr, Gefühle neutraler zu sehen und nicht in „positiv“ und „negativ“ aufspalten. Oder um es in einem Satz zu sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können nicht „nicht manipulieren“, aber wir können uns gegen &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/73-Was-tun-Gefuehlsmanipulatoren-und-Manipulatorinnen.html&quot;&gt;unerwünschte Manipulation&lt;/a&gt; schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild: Aus einer historischen Illustration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zitate:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=110890&quot;&gt;Meyers (ca. 1890)&lt;/a&gt;, &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/manipulation&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://lexikon.stangl.eu/7024/manipulation&quot;&gt;Stangl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320758/manipulation/&quot;&gt;bpb junge politik&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/manipulation/9152&quot;&gt;spektrum der wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 10 May 2024 10:31:00 +0000</pubDate>
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    <category>emphatie</category>
<category>gefühle</category>
<category>manipulation</category>
<category>schutz</category>

</item>
<item>
    <title>Brauchen wir neue Wege und Modelle in der Kommunikation? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2168-Brauchen-wir-neue-Wege-und-Modelle-in-der-Kommunikation.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die Modelle, die von Kommunikationstrainern verwendet werden, richten sich überwiegend, wenn nicht gar ausschließlich, an Personen, die &lt;em&gt;Dialoge führen&lt;/em&gt;. Zumeist gehen Lehrende wie auch Lernende davon aus, etwas über die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht zu erfahren. Damit sind Dialoge gemeint, die zwischen „körperlich anwesenden Personen“ stattfinden, die „miteinander Augenkontakt aufnehmen können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht bei alle Kommunikationsformen sind beide anwesend&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kritik an den heutigen Kommunikationsmodellen richtet sich in vielen Fällen daran, dass sie nicht für „moderne“ Internetkommunikation geeignet sind. Als Begründung wird angegeben, dass die Dialoge „oft asynchron, multimodal und durch Technologie“ ausgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wäre zu sagen, dass Kommunikationsseminare nicht für die zeitversetzte Übertragung von Informationen geschaffen wurden. In Trainings gehen wir immer von Dialogen in „Echtzeit“ aus, unabhängig davon, ob wir ein Gespräch mit Augenkontakt führen oder ein Telefongespräch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Als Beispiel: Früher gab es Telegramme, Luftpostbriefe und gewöhnliche Briefsendungen. Man konnte auf gleichen Wegen nur „zeitversetzt“ auf sie antworten, und das war absolut normal - auch bei Telexen oder Telefaxen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist die Frage, ob zwei Nachrichten, die im Internet zwischen einem Sender und einem Empfänger ausgetauscht werden, überhaupt irgendeinen Bezug aufeinander haben. Geschieht dies, so ist es zwar formal auch eine Kommunikation, aber kein Dialog mehr. Bestenfalls könnte man sagen:&lt;em&gt; „Keine Antwort ist auch eine Antwort.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die &quot;neue Kommunikation&quot; und der Helpdesk &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkäufer, insbesondere Innendienst-Mitarbeiter, die am Telefon verkaufen, profitieren ganz selbstverständlich von der Teilnahme an Kommunikationsseminaren. Diese Schulungen haben aber andere Inhalte als „gewöhnliche“ Kurse in Kommunikation. Ähnliches gilt für Mitarbeiter am Helpdesk, die einer deutlich höheren Belastung ausgesetzt sind, weil die Anrufer unter Stress stehen und nicht immer freundlich und zuvorkommend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mensch und Automat am Telefon  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der wesentlichen Fragen ist bereits heute, ob sich „am anderen Ende“ eine Person oder ein Automat befindet. Nehmen wir als Beispiel mal einen Helpdesk 2026. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann … &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	… von einer fachkundigen Person geführt wird, die selber in der Lage ist, zutreffende Antworten zu geben.&lt;br /&gt;
2.	… oder selbst noch ausreichend kompetent sein und bei weiteren Fragen auf ein Team zurückgreifen, das möglichst unmittelbar befragt werden kann.&lt;br /&gt;
3.	… oder selbst kaum noch kompetent sein, aber auf eine Datenbank mit „typischen“ Problemfällen zurückgreifen.&lt;br /&gt;
4.	… ein Automat sein, der Fragen aufnehmen, klären und bearbeiten sowie schließlich in Antworten umwandeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beispiel mag zeigen, wohin die Zukunft führt: zu einer möglichst gleichbleibend freundlichen Automaten-Stimme, die wie ein Mensch klingt und „unendliche Geduld“ simuliert. Wenn ein solcher Automat auch noch die Fragekunst beherrscht und die richtigen Lösungen in klaren, einfachen Worten findet, ist er zumindest für die meisten Fälle gut gerüstet. Menschen im „Hintergrund“ werden immer noch gebraucht. Denn wenn die kommunizierende KI uns nicht versteht, „sagt“ sie oftmals: „Warten Sie bitte einen Moment, ich verbinde sie jetzt mit einem Fachberater“.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 16:31:00 +0000</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Das &quot;Kommunikationsmodell&quot; nach Sigmund Freud ist frei erfunden</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2167-Das-Kommunikationsmodell-nach-Sigmund-Freud-ist-frei-erfunden.html</link>
            <category>anders denken</category>
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Es wird oft behauptet, es gäbe ein &lt;em&gt;„Kommunikationsmodell von Sigmund Freud“&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsache ist: Dieses Modell haben sich Menschen ausgedacht, die eine Brücke bauen wollten zwischen Sigmund Freud und Paul Watzlawick. Es ist in mehr als einer Hinsicht falsch, von einem „Kommunikationsmodell von Sigmund Freud“ zu sprechen - alles, was dazu geschrieben wurde, basiert auf Behauptungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Freud hat &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/1977-Die-Eisbergtheorie-Fakt-oder-wissenschaftlicher-Unfug.html&quot;&gt;kein „Eisbergmodell“&lt;/a&gt; entwickelt, es wird ihm nur zugeschrieben.&lt;br /&gt;
2.	Von Paul Watzlawick wird behauptet, er habe das Freud’sche Eisbergmodell verwendet – es steht nicht einmal im Inhaltsverzeichnis von „Menschliche Kommunikation“.&lt;br /&gt;
3.	Die Aussage, dass 20 Prozent der Kommunikation in Worten abgewickelt wird, aber mindestens 80 Prozent auf anderen Wegen (beispielsweise analog) ist eine Behauptung. Sie beruht auf dem Pareto-Prinzip das ebenfalls lediglich eine Behauptung darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei eigenen Recherchen habe ich festgestellt, dass zur Frage „Freud und Kommunikation“ ein Autor vom anderen abschreibt. Dadurch wird die Behauptung ständig weiterverbreitet, ohne dass ihr Wahrheitsgehalt infrage gestellt wird.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 14:58:00 +0000</pubDate>
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    <category>behauptungen</category>
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</item>
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    <title>Verstehen, Empathie und Kommunikation</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2159-Verstehen,-Empathie-und-Kommunikation.html</link>
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1248px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:807 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1248&quot; height=&quot;649&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/beratung_ohne_empathie.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gute Beratung auch ohne Empathie?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Dieser Beitrag ist ein Auszug aus einer Schriftenreihe, die das &quot;Sehpferd-Team&quot; zum Thema &quot;Kommunikation 2026&quot; verfasst hat. Der Artikel enthält Informationen über die im Titel genannten Begriffe wie auch eigene Ansichten zur Entwicklung von Kommunikationsseminaren. &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Empathie - ein recht ungenauer Begriff aus der &quot;Bildungssprache&quot;  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empathie bedeutet „Mitgefühl“, also sich in die Lage anderer gefühlsmäßig hineinversetzen zu können und sie dadurch besser zu verstehen. Sie gilt als eine der Grundlagen der menschlichen Gesellschaft und zu den Eigenschaften, die wir während der Evolution erworben und ausgebaut haben. In religiösen Kreisen spricht man auch von „Nächstenliebe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was Empathie mit &quot;Verstehen&quot; zu tun hat - und was nicht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings beruht das Gefühl, verstanden zu werden, nicht auf &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2162-Am-Anfang-stand-die-Romantik-das-Wort-Empathie-kritisch-betrachtet.html&quot;&gt;Empathie&lt;/a&gt;, sondern ergibt sich aus Gesprächstechniken und Gesprächsstrukturen. Das bedeutet: Menschen können mithilfe von Kommunikation „Empathie“ erzeugen, indem sie bestimmte Gesprächstechniken erlernen. Das ist nicht besonders verblüffend, seit Carl Rogers gelehrt hat, wie „einfühlendes Verstehen“ funktioniert. Die dabei verwendete Methode besteht darin, die Gefühlswelt eines anderen Menschen so zu betrachten, als ob man diese Person wäre. Die Technik, die dabei verwendet wird, ist eine Variante des „aktiven Zuhörens“, die nicht auf den Bereich der humanistischen Psychologie beschränkt ist – jeder Mensch kann sie erlernen und nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie die KI Empathie simuliert &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:809 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;545&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/beratung_ohne_empathie_machine_voll_1028.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eine liebe Freundin durch KI?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Seit wenigen Jahren benutzen Computerprogramme diese Technik, um die Gefühle von Menschen zu beeinflussen. Dabei geht es allerdings nicht um das „Verstehen“, sondern um unterschwellige Manipulation. Das funktioniert ungefähr so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Programm erkennt anhand der der Wortwahl, welche Ansichten und Gefühle für den menschlichen Dialogpartner wichtig sind. Immer, wenn solche Begriffe erkannt werden, bestätigt der künstliche Gesprächspartner die Gefühle und Ansichten. Der Benutzer glaubt in vielen Fällen sogar, einen Freund oder möglichen Partner gefunden zu haben, während er in Wahrheit manipuliert wurde.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ziemlich genau die Umkehrung dessen, was gewöhnliche Menschen tun würden: Sie würden versuchen, die eigenen Ansichten und Gefühle mit denen der anderen Person abzugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beispiel zeigt, dass angebliche „empathische“ Kommunikationsmethoden lediglich Werkzeuge sind, die sich sowohl zum Nutzen anderer wie auch zu deren Schaden einsetzen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Der Autor hat jahrelang  Kommunikation unterrichtet, bevor er zur IT wechselte.  &lt;br /&gt;
Interessenten am Thema können sich jederzeit an die Redaktion des Magazins &quot;sehpferd&quot; wenden. Es gibt natürlich auch weitere Informationen zur Grafik, die hier ausgespart wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anfragen zum Thema Kommunikation: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;mailto: tft0n6x7m@mozmail.com&quot;&gt;Bitte Stichwort &quot;Kommunikation&quot; angeben.&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle anderen Anfragen: &lt;a href=&quot;mailto:%6E%75%72%61%6E%64%65%6E%63%68%65%66%40%74%2D%6F%6E%6C%69%6E%65%2E%64%65&quot;&gt;email an den chef&lt;/a&gt;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: &amp;copy; 2026 by sehpferd&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 09:20:00 +0000</pubDate>
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    <category>ai</category>
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<category>manipulation</category>
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<category>zweifel</category>

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    <title>Das Sehpferd-Team beendet die Liebeszeitung</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2158-Das-Sehpferd-Team-beendet-die-Liebeszeitung.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die Liebeszeitung schwamm zu ihren besten Zeiten auf den Wogen des Online-Datings. Gegründet habe ich sie im September 2009, nachdem ich mich von einigen anderen Projekten verabschiedet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schon 2013 vor der App-Schwemme gewarnt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 2011 witterte ich, dass die neu aufkommenden Apps, die damals speziell für Mobiltelefone „erfunden“ wurden, zu manchen Verwerfungen am Markt der Lust führen würde. Bereits 2013 habe ich vor der App-Schwemme gewarnt, die bald zu einer Art Überflutung führte – doch meine Warnung kam zu früh. Erst gegen die 2020 er Jahre. Im Juni 2020 war es dann soweit: Dating-Apps“ wurden immer fragwürdiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, dass meine Beiträge der Branche nicht erfreut über meine Kritik war - aber nach und nach gefielen sie auch meinem Publikum nicht mehr. Damals, also 2020, war auch noch nicht klar, dass sogenannte Dating-Apps durchaus „Risiken und Nebenwirkungen“ haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Meinungsbilder, Macht und Medien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach und nach verlagerte sich das Meinungsbild der Medien, während die Wahrheiten über die Grundlagen der Partnersuche immer mehr im Morast der Medienberichte verschwanden. Dabei ist nicht einmal sicher, aus welcher Quelle die fragwürdigen Informationen stammten. Die „Berichterstattung“ der Presse fußte immer häufiger auf Informationen der Dating-Branche, aber auch die Macher der sozialen Medien hatten Anteil daran. Sogar manche „Wissenschaft“, vor allem aus dem Bereich der Psychologie, traten als „Fachleute für Beziehungen“ ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde genommen war dies eine Fehlentwicklung:  Man vermied, das Thema „Partnersuche“ an den Wurzeln zu packen. Die suchenden Personen spielten gar keine Rolle mehr, sondern letztlich die Meinung, die Psychologen, Soziologen und Kaufleute über sie hatten. Das „Hier und Jetzt“ geriet in Vergessenheit – und auch, dass wir alle von den Themen betroffen sind. Neuerdings werden wir wieder aufgefordert, feste ethische Anker zu suchen, statt uns bewusst zu werden, dass wir uns alle voneinander unterscheiden udn die Gemeinsamkeiten erst selber entdecken müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die App-Krise und die überflüssigen Kommentare dazu &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kürzlich lautstark ausgerufene „Krise“ der Apps oder des „Online Datings“ hat allerlei Kommentatoren hervorgespült, die in Wahrheit schlecht informiert waren. Das ist die mildeste Form, in der ich es ausdrücken kann. In Wahrheit hatten sie nicht die geringste Ahnung, worüber sie schrieben. In der Partnersuche springt uns das Leben selbst an – genau dort, wo wir jetzt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer darüber noch einmal nachlesen will: In der Liebeszeitung spiegelt sich die gesamte Entwicklung wider – mit all den Warnungen seit 2013, also bereits seit über 12 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde hier dann und wann über die wahren Hintergründe der Partnersuche schreiben, aber nicht so oft, dass ich euch, den meinen Leserinnen und Lesern des „Sehpferds“ auf den Geist gehe.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 14:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>liebeszeitung</category>
<category>partnersuche</category>
<category>sehpferd-team</category>

</item>
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    <title>Du und deine Erwartungen zu Lust, Sex und Liebe</title>
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            <category>sehpferd</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Das wacklige Gerüst unserer Alltagsauffassungen der Wirklichkeit (ist) im eigentlichen Sinne wahnhaft … (und wir sind) fortwährend mit einem flicken und abstützen beschäftigt.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Paul Watzlawick&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du dich mal gefragt, warum du erwartest, Lust zu empfinden, Sex zu haben und Liebe geschenkt zu bekommen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemühen wir ruhig die Wissenschaft. Ich meine nicht denjenigen Teil, der die Psychologie vergangener Tage neu bebrütet – sondern den Teil, der versucht, das lebendige Dasein zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lesen wir zum Beispiel dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Kulturelle und gesellschaftliche Einflüsse sind wie die Luft, die wir atmen – oft unsichtbar, aber sie beeinflussen unsere Erfahrungen tiefgreifend. Von religiösen Lehren bis hin zur Darstellung von Sexualität in den Medien prägen diese externen Faktoren unsere Überzeugungen und Erwartungen in Bezug auf Sex und Erregung. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Um es mal klar zu sagen: So etwas wie eine absolute Wahrheit über das Denken und Fühlen existiert nicht. &lt;em&gt;Die Realität ist in uns, und durch uns wird sie erschaffen.  &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutete: Wir können unseren Geist dadurch einfrieren, dass wir immer mit den gleichen Leuten reden, die ähnliche Meinungen vertreten. Dann ändert sich nichts, weil alles „bestätigt“ wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gegen das Fassadendenken &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wollt ihr das wirklich? Euer Gehirn ist durchaus in der Lage, neue Szenarien aufzubauen, sie zu verwirklichen und zu eurem „eigen“ zu machen. Wenn du aufmerksam bist, wirst du erkennen, dass es sowohl in dir wie auch in anderen Menschen Wirklichkeiten gibt, die im Fassadendenken nicht vorkommen – und die dennoch überraschend real werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sehr klug sein wollen, nennen das „&lt;em&gt;Konstruktivismus&lt;/em&gt;“ – aber es ist nichts anderes als eine Lebensform, die wählbar ist. Der Unterschied zu anderen Vorstellungen? Menschen, die sich aufgemacht haben, die Welt nicht passiv hinzunehmen, konstruieren sich eine erweiterte Realität, in der sie leben können. Diese „persönliche Wirklichkeit“ ergänzt das, was andere „&lt;em&gt;die &lt;/em&gt;Realität“ nennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder, der einmal in einer anderen Kultur gelebt hat, weiß um diese Tatsache – spätestens, wenn er oder sie dann zur „alten“ Kultur zurückkehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Du bist nicht allein mit deiner Realität &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Lust: Du lebst nicht auf einer einsamen Insel – da sind andere. Du kannst ganz sicher sein, dass es einige gibt, die mit dir gemeinsam eine eigene Realität aufbauen werden. Allerdings brauchst du den Mut, sie anzusprechen. Denn offene Kommunikation ist der Schlüssel zu all jenen Realitäten, die zwischen zwei Personen entstehen können - aber den anderen Menschen oft verborgen bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Unser Autor schrieb dies für alle, die Partner suchen und die eine gemeinsame Realität suchen. Erwartungen sind nach seiner Ansicht Gift für die Partnersuche. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat Oben: Watzlawick, Paul, München 1976 in &quot;Wie wirklich ist die Wirklichkeit&quot;?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat im Innentext: &lt;a href=&quot;https://neurolaunch.com/psychology-of-female-arousal/&quot;&gt;neurolaunch&lt;/a&gt; (englisch, verständlich geschrieben,  humorvoll  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 13:48:00 +0000</pubDate>
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    <category>glaube</category>
<category>ideologie</category>
<category>illusionen</category>
<category>verstehen</category>
<category>wahn</category>
<category>wirklichkeit</category>

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<item>
    <title>KI - verschwinde aus allem, was Liebe angeht</title>
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            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Es ist kaum zu erwarten, dass wir die KI durch Gesetze eindämmen können. Und wir müssen wirklich damit rechnen, dass KI von ideenreichen Softwareingenieuren offen oder verdeckt eingesetzt wird. Das gilt natürlich auch für die privaten Benutzer – denn der Traum, etwas mit der KI zu „verbessern“, treibt vor allem diejenigen an, die am wenigsten Erfolge haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst der Papst hat sich nun dazu geäußert – und nicht aus religiösen Motiven, sondern aus der berechtigten Sorge, dass wir uns von der KI leiten lassen – also nicht von unseren eigenen Motiven. Ich zitiere hier mal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wir brauchen Gesichter und Stimmen, um wieder das Menschliche zum Ausdruck zu bringen. Wir müssen die Gabe der Kommunikation als tiefste Wahrheit des Menschseins bewahren und jede technologische Innovation darauf ausrichten. (auf X)&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Klar – auch das sind nur Appelle, die ohnehin nur die erreichen wird, die selber in der Lage sind, nachzudenken. Teile der Branche sind längst überzeugt, dass sie mit KI mehr Geld scheffeln können als ohne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warnungen und Geschäfte mit Gefühlen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag also durchaus inzwischen aussichtslos sein, Appelle zu verbreiten. Denn auf jeden Warner kommen zwölf Dutzend profitinteressierte Menschen, die KI für Liebes- und Kennenlernfragen nutzen werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestenfalls bei Privatleuten habe ich noch Hoffnung, dass sie nicht auf die KI mit all ihren Avataren, Chat-Bots und künstlich „veredelte“ Realmenschen hereinfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Seid vorsichtig!“ – da ist der harmloseste Appell, den ich an euch richten kann. Wenn ihr KI nutzt, um besser „rüberzukommen“, seid ihr Opfer und Täter zugleich. Opfer einer schamlosen Umbewertung von Personen in Objekte. Und Täter, weil ihr diese Tendenz mit eurem Einsatz fördert – ob ihr das nun wollt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;KI ist sinnvoll - abe nicht in der Gefühlswelt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es noch mal klar zu machen: Ich bin kein KI-Gegner – kein vernünftiger Mensch wird sich gegen diese Entwicklung stellen, wenn es um eine größere, verlässlichere Wissensbasis geht. Aber wenn wir von Gefühlen sprechen, dann sprechen wie von unserem Inneren zu dem Inneren eines anderen Menschen. Und das muss so bleiben, sonst gerät unsere soziale Kultur aus den Fugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Papst Leo XIV auf „X“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;We need faces and voices to once again speak the person. We need to safeguard the gift of communication as the deepest truth of the human being, and to orient every technological innovation toward it.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 11:15:00 +0000</pubDate>
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    <category>AI</category>
<category>KI</category>
<category>kritik</category>
<category>papst</category>
<category>wissenschaft</category>

</item>
<item>
    <title>Je mehr  Vorschläge und &quot;passende&quot; Personen, umso erfolgreicher die Begegnungen? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2151-Je-mehr-Vorschlaege-und-passende-Personen,-umso-erfolgreicher-die-Begegnungen.html</link>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Vom Vorschlag eines Partners bis zur Beziehung  (ausführliche Betrachtung). Zum ersten Teil geht es &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2150-Vom-Vorschlag-eines-Partners-bis-zur-Beziehung.html&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2. Teil – Je mehr  Vorschläge und &quot;passende&quot; Personen, umso erfolgreicher die Begegnungen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Teil habe ich festgestellt, dass „Matches“ im Sinne der Dating-Anbieter keinerlei Garantie für eine „wirkliche“ Übereinstimmung bieten. Dennoch sind sie wichtig, weil einige Systeme sogenannte „Matches“ verwenden, um die Kontaktaufnahme zu ermöglichen oder zu erleichtern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Frage, die sich in diesem Zusammenhang ergibt, wäre: Wie viele Anfragen führen eigentlich zu einem Kontakt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Antwort aus dem Jahr 1985 - offline&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 1985 (1) bekam ich folgende Information – es betrifft „Kontakte über Zeitungsanzeigen“ (Online-Dating gab es damals noch nicht): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Eine eigene Anzeige ... (lohnt sich eher) für jüngere Frauen ... als für Männer. Hundert und mehr Zuschriften sind bei Frauen keine Seltenheit. Die meisten Männer zwischen 20 und 50 müssen sich hingegen mit etwa einem Dutzend Antworten zufriedengeben.“ &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Sieht man dies aus der Sicht der Männer, so liegt die Chance auf eine Antwort auf eine Anzeige statistisch bei einem Prozent. Das heißt, Männer mussten damals im Extremfall etwa 100 Briefe schreiben, um eine einzige Antwort zu bekommen. Sie konnten natürlich auch eine eigene Anzeige aufgeben („Er sucht Sie“) – doch der Erfolg wird schon von den Autoren als „mäßig“ angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Werte konnten nach Region und Medium (Frauenzeitschrift, Wochenzeitung, Tageszeitung oder Werbeblatt) für Männer noch wesentlich dürftiger ausfallen. Teils beklagten Männer, weniger als fünf Zuschriften auf ihre Anzeigen zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;40 Jahre später – und online &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichbare Zahlen standen für 40 Jahre später wieder zur Verfügung – diesmal aus „Dating-Apps“ - zunächst nach einer KI-Übersicht, die sich ausdrücklich auf Rechts-Wische und die App Tinder bezog. Zuerst  habe ich nach der allgemeinen Wahrscheinlichkeit gefragt und erhielt folgende Antwort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die allgemeine Erfolgsquote für Matches bei Tinder kann je nach Region variieren, aber viele Nutzer berichten von einer Wahrscheinlichkeit von etwa 10-20 %, basierend auf der Anzahl der Wischbewegungen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das überraschte mich, denn ich hatte von wesentlich schlechteren Ergebnissen erfahren. Im zweiten Anlauf habe ich nach den prozentualen Chancen für Frauen und Männer gefragt, und erhielt die Antwort (gekürzt) (Mit Duck-KI und ähnlich auch mit anderen Programmen): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Männer erhalten im Durchschnitt 1 Match bei 140 Swipes nach rechts. Das bedeutet, sie müssen ca. 140 Profile liken, um ein Match zu erzielen.&lt;br /&gt;
Frauen ... haben eine Match-Rate von 10 %, was bedeutet, dass sie in der Regel 1 Match bei 10 Swipes erhalten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Die KI war so freundlich, mir noch die Gründe zu erklären – doch das könnt ihr auch selbst versuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dürfte auch die Frage beantwortet sein, ob ein Mann durch mehr Aktivität seine „Matches“ bei Tinder und ähnlich gelagerten Apps verbessen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort: Auf keinen Fall durch mehr Rechts-Wischen, denn um seine Chancen zu verdoppeln, müsste er 280 „Swipes“ (1) einsetzen. Täte er dies unter Anwendung einer etwas fragwürdigen Faustregel, so würden ihm erst 700 „Swipes“ knapp zum Erfolg führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was sind Zahlen wirklich wert?&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird dir gerade ganz schummerig vor Augen vor lauter Zahlen? Wenn dies noch nicht der Fall ist, lies bitte im Anhang nach, welche merkwürdigen „Chancen“ unterschiedliche Forscher, Kenner der Materie und Journalisten „ermittelt“ haben wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der falsche Weg&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Angebote (Matches, Vorschläge) ergeben nur dann einen Sinn, wenn sie sich exponentiell steigern lassen, also beispielsweise von 2 auf 4, 4 auf 8, oder 8 auf 16 zu erweitern. Dies wäre im Beispiel für Frauen durchaus möglich, für Männer jedoch so gut wie gar nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle anderen gilt, das eigene Profil zu verändern, was normalerweise bedeutet, Profile zu verwenden, die mehr Aufmerksamkeit erregen. Auch die eigene Vorgehensweise lässt sich relativ leicht verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt für alle Apps, nicht nur für Tinder. Jede Stellschraube am Profil zieht eine Veränderung der Popularität nach sich – in beiden Richtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gibt es eine „goldene Regel“, die inzwischen jedem bekannt sein sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Matches (oder auch Anfragen, je nach Plattform) in Dates zu verwandeln ist keine Frage der Anzahl ... sondern, der Art, wie du dabei vorgehst. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Sollte dies wirklich zutreffen? Kommt es im Wesentlichen auf uns selbst an? Und falls ja, was können wir dann tun? Was bleibt von all den „Matches“, den Testverfahren, den Persönlichkeitsmerkmalen und all den anderen „wissenschaftlichen“ Matching-Methoden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das behandle ich im dritten Teil dieser Betrachtung. Und ich verrate euch, wie die merkwürdige Zahl von „291 Matches“ und die anderen Annahmen zustande kommt, von der wir immer wieder in der Presse lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zahlen für all jene, die sich gerne verwirren lassen, findest du im Anhang zu diesem Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Aktive Partnersuche per Inserat , die übrigen Quellen im erweiterten Artikel.&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2151-Je-mehr-Vorschlaege-und-passende-Personen,-umso-erfolgreicher-die-Begegnungen.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Je mehr  Vorschläge und &amp;quot;passende&amp;quot; Personen, umso erfolgreicher die Begegnungen? &quot;&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 15:26:00 +0000</pubDate>
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    <category>dating</category>
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