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Die Rentner werden immer jünger …

Nein, jetzt kommt nicht das Übliche. Sondern ein Spruch:

Die Rentner werden immer jünger und schöner, und wir als Berufstätige immer älter und unansehnlicher.


Aufgeschnappt auf einer Weihnachtsfeier mit Rentnern. Das kann psychologisch begründet werden, wirkt dann aber halb so schön.

Ein bisschen Fakt, ein bisschen Fake

Manche Nachrichten zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht grundsätzlich falsch sind, sondern dass ihre Inhalte auf bestimmte Klientel „angepasst“ werden.

Alsdann: Höret, ihr Frauen, der Weg ist gefunden ..., denn nun behauptet eine Frauenzeitschrift, sie könne mithilfe einer Studie …

… endlich Lichts ins Dunkle der Dating-Welt bringen und uns wissen lassen, ab wann deutlich wird, in welche Richtung es mit unserem männlichen Objekt der Begierde verläuft.


Leider sagt die Studie dies aber gar nicht aus. Und auch nicht, dass es bis zum zwanzigsten Date deutlich wird, ob es eine gemeinsame Zukunft gibt.

Denn die „Kurve der Begierde“ fällt nach dieser Studie bereits ab dem zehnten Date ab, wenn man voraussichtlich nicht zusammenbleiben wird. Und natürlich hat das ganze mit „männlichen Objekten der Begierde“ nur insoweit zu tun, als Frauen und Männer von der Studie erfasst wurden. Und was noch fehlt: Die Entscheidung, eine bereits laufende Beziehung dennoch zu beenden, fällt schleichend – und nicht knallhart.

Knallhart ist nur die Konsequenz, sich wieder zu trennen – und weiterzusuchen.

Wen es interessiert: die Studie kann eingesehen werden. Und was sich daraus ergibt, weiß die Liebeszeitung.

Kardinalfehler

Die Verhütungsmentalität, so der spanische Kardinal Sarah, habe „eine Trennung zwischen der Frau und ihrem Körper möglich gemacht.“

Dieser Robert Kardinal Sarah, ist Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung. Und mich würde – wirklich – interessieren, wie das gehen soll: die Frau von ihrem Körper zu trennen.

Ich will die katholische Kirche nicht ständig verhöhnen – aber ein Kardinal ist ein Mann, der seinen Körper nicht restlos kennen darf, wenn er seinem Glauben folgt. Es ist eine Unverschämtheit gegenüber Frauen, wenn er nun auch noch behauptet, er wisse, wie sich „eine Frau von ihrem Körper trennt“.

Lieber Herr Kardinal, könnten Sie nicht besser über etwas reden, wovon Sie etwas verstehen? Das wäre wirklich hilfreich.

Schöner Verwandter

Er ist wirklich ein hübscher Kerl, nicht wahr?

Ich habe mindestens zwei- bis dreihundert Bilder von Gorillas und anderen Menschenaffen. Schade, dass ich euch so wenig zeige, aber wen ihr interessiert seid - ich öffne gerne mein Schatzkästchen.

Begegnung mit Nummer

„Wo ist denn hier die 14?“

Ich blickte auf, sah eine etwas angejahrte Blondine, offenbar recht aufgeputzt, und schon setzte sie nach:

„Sie sind doch ein Einheimischer?“

Ich bejahte, obgleich ich hier zwar zuhause und genetisch verwurzelt bin, bin aber keinesfalls „einheimisch“. Zugleich begriff ich, dass an dem Haus, vor dem wir nun beide standen, eine Nummer 12 angebracht war. Sie musste also wohl die Nummer 14 in derselben Straße suchen.

Ich bedauerte, es nicht zu wissen. Das nächste Haus kann in dieser Gegend Nummer 12a, 13 oder gar 14 sein – inklusive der Ruine am Ende der Straße.

Die Dame murmelte verächtlich: „Ein Einheimischer, der nichts weiß“, und schüttelte ihr graues Haupt. Ich denke, sie fand die Nummer 14 noch irgendwo – falls es sie gab.