Skip to content

Update auf mein Brexit-Dilemma

Update auf mein Brexit-Dilemma - offenbar sind die Briten mit dem Brexit völlig überfordert.

Die Sache mit dem britischen Herrenausstatter ist immer noch nicht abgeschlossen.

Wusstet ihr, dass viele Hotlines absolut Kommunikationsresistent sind? Was sie wissen, lesen sie aus Datenbanken ab. Wenn sie nichts wissen, labern die Hotliner Blödsinn. Und falls ein Kunde zu aufdringlich wird, beantworten sie gar nichts mehr.

Aber ich brauchte gar keine Hotline, weil ich ohnehin keine Informationen des britischen Herrenausstatters erhielt, wie es nun weitergehen sollte. Denn – wie durch ein Wunder – bekam ich in den ersten Tagen des neuen Jahrs die Nachricht, mein Paket sei nun ausgeliefert worden, und ich würde es in der darauffolgenden Woche am Montag erhalten. Das wäre diese Woche Montag gewesen.

Aus den miesen Erfahrungen klug geworden, verfolgte ich die Sendung nach – diesmal bei DPD. Und siehe, es war wieder schief gegangen.

4. Jan. 2021 – Ihr Paket ist auf dem Weg.
6. Jan. 2021 – Hub 4 Ihr Paket wird einsortiert.
6. Jan. 2021 – Warenausgang International - Ihr Paket wird einsortiert.
11. Jan. 2021 - Ihr Paket geht zurück an den Absender.


Mein Herrenausstatter im Vereinigten Königreich sah sich bis gestern nicht in der Lage, eine Stellungnahme abzugeben. Ob der Brexit für ihn so verwirrend ist, oder ob andere Gründe dafür verantwortlich sind – warum sollte das den Kunden interessieren?

Update zum Update: Es gab tatsächlich heute eine Antwort. Die britischen Parcel-Services sind ganz offensichtlich mit dem Brexit überfordert. Verantwortlich soll ein neues System sein, dass offenkundig nicht problemlos funktioniert: The "Government New Computerised Transit System" (NCTS) Warum es die Briten nicht beherrschen? Vielleicht weiß es ja der schlaue Premier-Minister?

Impf-Verwirrung

Es wird also geimpft. Wer wird geimpft? Wann wird geimpft? Wo wird geimpft? Och, das ist doch klar oder?

Nicht allen. Die Rezeptionistin in der Praxis des Allgemeinmediziners nimmt zahlreiche Anrufe entgegen: „Wann kann ich denn zu Ihnen kommen zur Corona-Impfung?“ Oder: „Wo kann ich mich denn jetzt gegen Corona impfen lassen?“

Ihr Antwort ist immer gleich: freundlich und zuvorkommen klärt sie die Anrufer darüber auf, dass die Ärzte noch nicht informiert wurden. Und sobald sie etwas Genaues wüssten, würden sie es auch weitergeben.

Das würden die Behörden in Thüringen natürlich ganz anders sehen. Klären sie nicht genügend auf? Nach eigener Einschätzung tun sie das sicherlich.

Das ZDF verweist auf eine Quelle, die Quelle führt zu einer weiteren Quelle, und dort ist dann alles zu lesen: Ausführlich, langatmig und für die meisten derzeit völlig uninteressant, weil sie ohnehin im Moment nicht geimpft werden können. Also werden die impffreudigen Bürger wohl weiterhin in der Arztpraxis anrufen …

Mein eigenes Brexit-Dilemma

Eine neue Seite an mir ...?
Irgendwann im November dachte ich: Ach, du könntest doch noch etwas im Vereinigten Königreich bestellen. Der Brexit, wenn er denn „hart“ kommt, ist ja noch eine Weile hin.

Habe ich dann auch getan - bei einem Herrenausstatter, der immer hübsche Kleidungsstücke hat. Die Ware kam, wie gewohnt, pünktlich gegen Ende November. Nur leider, und dafür konnte der Herrenausstatter nun wirklich nichts, passten zwei der bestellten Pullover nicht. Also Rücksendung angekündigt, am nächsten möglichen Tag (23. 11.) die beiden Pullover zurückgesandt. Kosten übrigens 17,99 Euro. Die DHL lässt sich den Versand fürstlich bezahlen, wenn man die Sendung versichern will und sie selbst in einer Postfiliale einliefert.

Inzwischen hatte ich die Bestätigung bekommen, dass man die Pullover gerne zurücknehmen würde, nur könne man gerade keine Neuen senden, da einer der Pullover in der entsprechenden Größe erst am 16. Dezember wieder am Lager sein würde.

Eigentlich sind Briten recht zuverlässig, aber ich wollte mich dennoch vergewissern. Also habe ich vor einigen Tagen eine E-Mail an den Herrenausstatter geschickt und höflich um Lieferung gebeten.

Das Ergebnis war verblüffend: ja, die Pullover seien nun da, aber man müsse noch meine Kreditkarte belasten. Ausgesprochen erstaunlich, weil die Ware ja bezahlt war. Nach einem längeren Telefongespräch mit einer etwas unterbelichteten Hotline-Dame dämmerte mir: „Die haben die Rücksendung nicht erhalten.“

Also flugs DHL nachverfolgt und festgestellt: Klar war die Sendung angekommen, noch Ende November, aber dann vom Herrenausstatter verschusselt worden. Dafür entschuldigte man sich, aber liefern könne man in absehbarer Zeit dennoch nicht - „gegenwärtig könne man nicht in die EU liefern.“ Nicht wegen des Brexits, sondern weil die Briten quasi „coronabedingt“ von der Außenwelt abgeschlossen waren.

Ja, liebe Briten - ich mag euch wirklich. Und die Hotlines in Deutschland sind auch meistens Murks. Aber irgendwie finde ich doch, dass ihr gegenwärtig so gut wie alles falsch macht, was man überhaupt falsch machen kann.

Produkte – Dichtung und Wahrheit bei einem Handy-Etui

Als ich mein neues Handy-Etui bestellte, war ich der Meinung, es würde so aussehen wie die auf der linken Seite beschrieben. Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als tausend Worte. Als ich die Hülle dann bekam, dachte ich: Sieht aber beschissen aus, das Teil. Ich habe es dennoch genommen, was sich als grober Fehler erwies - allerdings erst 14 Tage später. Da habe ich mir das Herstellerfoto noch einmal genau angeschaut.

Links also das, was der Hersteller anbot. Rechts das, was ich bekommen habe. Ich zeige jeweils die Innenseite. Die Außenseite sieht etwas besser aus, und erstaunlicherweise passen hier auch die Ausschnitte.



Hauptsache, man hat die passende Büroklammer

Was wäre ich ohne Büroklammer?
Meine D-Link Kamera DCS-810LH zickt seit Wochen. Mal nimmt sie angeblich gar nicht auf, mal behauptet sie, kein Netzwerk zu haben. Der elektronische Reset und die „Norwegische Methode“ (Stecker raus - Stecker wieder rein) funktionieren zwar dann und wann - aber ich habe gerne einen „Normalzustand“. Heute nun habe ich ein Reset durchgeführt (Habt ihr immer die passende Büroklammer?) Nun, auf meinem Schreibtisch habe ich eine Anzahl von „Piksern“ festgeklebt.

Ja, der RESET funktionierte. Danach musste ich eine Menge Zeug wieder eingeben, - aber immerhin gab es daraufhin keine Störungen beim Wechsel des WLANs. Ich drücke mir und dem Anbieter der Kamera mal die Daumen, dass es so bleibt.

Nachtrag vom 02. Dezember 2020: Nein, der Fehler tritt weiterhin auf. Ich bekam eine Antwort von D-Link, die so banal war, dass ich sie hier nicht veröffentlichen möchte.