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GX-MB540TL – Update immer mit Hindernissen

Während des Updates via LAN
Wie so oft nervt SAMSUNG mit dem ständigen Hinweis, ich müsse ein Software-Update machen. Bekanntermaßen funktioniert dies nicht per WLAN, und niemand weiß wirklich, warum das so ist.

Weil ich keine Lust habe, ständig am Gerät herumzustöpseln und ich in dem Raum, in dem das gute Stück steht, auch kein LAN habe, half wie so oft, Vonets WiFi-Bridge. Abgesehen davon, dass sich das Ding ab und an am Datenvolumen verschluckt, macht es zuverlässig jeden LAN-Eingang zum WLAN-Eingang. Und so geht es dann – wirklich problemlos.

Kleines Werkzeug - große Wirkung Vonets


Weniger problemlos ist, dass SAMSUNG die WLAN-Codierung nicht behält, wenn man auf LAN umschaltet – ich musste also nachkonfigurieren.

Aber ansonsten? Ich staune immer wieder, was dieses kleine Teilchen bewirkt. Und diesmal war das Update auch in Ordnung.

Die Unfähigkeit von Hotlines und kein Ende

Wenn es nicht so immens traurig wäre, wie Hardware- und Softwarefirmen mit ihren Kunden umgehen, dann könnet man ja einfach Hohnlachen.

Das wäre ein recht bekannter Hersteller von allerlei WLAN-Zubehör. Seine Kamera gelten als erste Sahne – und also wurde eine erworben. Ganz hübsch, das Teilchen, per Handy steuerbar – nun ja, man will modern sein.

Am zweiten Tag gibt die Software (nach Update) den Geist auf. Die App braucht 15 – 30 Minuten, um zu laden. Also flugs an den Service gewandt.

1. Bis man überhaupt mal auf die Seite des Herstellers und auf „Support“ kommt, vergeht viel Zeit. Der will den Herstellungscode der Hardware wissen, der hübsch versteckt auf der Unterseite der Verpackung steht. Wenn ich schon höre oder sehe, dass man ein „Ticket“ bekommt, dann weiß ich, was passiert. Am Ende sitzt jemand, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, aber eine Datenbank nach Stichwörtern absucht.
2. Mit dieser Methode spart man viel Geld, und nun dürfen Sie raten, was passierte: Man gab mir den Rat, ein Reset am Gerät durchzuführen. Das ist sozusagen Lösung zwei der Dummbacken, die üblicherweise Service-Dienstleister sind. Entweder sie sagen: Ach, ziehen Sie doch mal den Netzstecker (was leider in vielen Fällen wirklich funktioniert) oder aber sie sagen: „Ach, da müssen Sie mal den Reset-Knopf drücken.“
Nun, ich habe nicht die Hardware reklamiert, sondern die ergänzende Software, auf die man mir über Nacht ein Update geschenkt hatte – und seither ging’s eben nicht mehr.

Inzwischen habe ich den Standard-Trick auf die Software angewendet: Mal ganz neu konfigurieren. Und siehe – plötzlich geht es wieder wie am ersten Tag.

Übrigens nenne ich euch den Namen des Herstellers bewusst nicht. Wenn ich schon das Wort „Ticket“ höre und zudem erfahre, dass es keine vernünftige Art gibt, auf die Service-Leute zuzugehen geht mir schon der Hut hoch. Warum nicht telefonisch? Warum nicht im Online-Chat? Weil man knausert. Da wurde alles getan, um Geld für Personal zu sparen und kaum etwas, um dem Kunden zu dienen.


Frechheit der Deutschen Telekom

Man teilt mir mit, dass man meinen Handy-Telefonvertrag kündigen wolle, weil ich möglicherweise nicht genügend telefoniere – sprich – der Telekom reicht der Umsatz nicht. Das ist aus kommerziellen Erwägungen verständlich, und es herrscht ja auch Vertragsfreiheit. Eine Unverschämtheit ist es trotzdem.

Bei dieser Gelegenheit denke ich an die Menschen, die zwar am Essen sparen, aber stolze Telekommunikationsrechnungen haben – auch bei langfristigen Verträgen.

Influencer

Ich las gerade, dass angeblich alle jungen Leute Blogger oder Influencer werden wollen. Ach die armen Menschen. Werdet bitte lieber Maler, Bäcker oder oder Erzieher. Die brauchen wir Deutschland nötiger als beschissene Influencer.

Früher sagte man übrigens "Trendsetter", und ehemals "Vorreiter".