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Dem liberalen Geist eine Stimme geben - das ist sehpferd

Das geheimnsivolle Überlagern von Icons – Windows 11

Um es ehrlich zu sagen: Ich habe die Lösung durch Probieren gefunden. Ich verwende seit langem Windows 11, und ich nutze „kleine“ Icons, für alle jene Programme, die ich selten benötige. Die wichtigsten Programme habe ich „angeheftet“.

Mein Hintergrundbild will ich zuvor erklären. Ich nutze dafür ein einziges Bild, das zu 4/5 (rechts) das inspirierende Antlitz eines fressenden Gorilla-Männchens zeigt. Links zu einem Fünftel eine neutrale Fläche und darauf sind dann die Icons platziert.

Zunächst dachte ich nicht an das Wort „Überlagerung“ – das habe ich erst heute entdeckt, als ich das Problem schon gelöst hatte.

Wenn Icons andere Icons verdecken ...


Was ich gestern feststellen konnte, war lediglich: Manche ICONS verdecken andere. Manche lassen sich verschieben, andere nicht. Ebenso sind einige „klickbar“, andere nicht. Na schön – also habe ich mal alles getan, was das Internet so hergibt. Teils Unsinniges, teils Vergebliches.

Der Spieltrieb riet mir, mal zu versuchen, die ICONS zu vergrößern – und siehe, nur ein Teil wurde vergrößert – die „klickbaren“. Die nicht Klickbaren blieben klein und verharrten in Starrheit.

Einige lassen sich vergrößern, andere bleiben "kleben"


Lösung: Hintergrundbild neu aufbauen

Ei potz – mit einem Neutralhintergrund funktionierte alles wieder perfekt – aber damit verlor ich meine Inspiration. Also den Gorilla zurückgeholt, und – große Enttäuschung – die ICONS begannen ihr Versteckspiel erneut.

Die letzte Chance: Hintergrund neu aufgebaut (ich habe immer einen Gorilla in Reserve) und eingefügt – alles ging wieder.

Fragt mich nicht, wieso. Funktioniert hat es jedenfalls.

Die Fotos (screenshot und handy-foto) wurden mit einem Weichzeichner bearbeitet. Das Bild selbst zeigt ein Gorilla-Männchen aus dem Zoo Leipzig.

Das WLAN und das Feld mit dem Häkchen

Wo ist der Haken zum bestätigen?
Passiert ist mir das schon häufiger in Hotels: WLAN gefunden. Passwort richtig eingegeben - keine Verbindung zum Internet. Der Betreiber empfiehlt, einen Browser meiner Wahl zu verwenden, um die endgültige Anmeldung zu ermöglichen. Dann hätte ich Internet. Nachdem dies mit meinem Standardbrowser nie klappt, weil das Feld mit dem Häkchen dort nicht sichtbar ist, half früher immer der Browser eines Konkurrenten, oder noch eines weiteren Konkurrenten.

Wo ist das Häkchen zum Bestätigen?

Diesmal leider nicht. Ich wurde gebeten, die Geschäftsbedingungen zu akzeptieren, fand aber kein Feld dafür. Nicht bei dem ersten Browser und auch bei keinem seiner Brüderchen und Schwesterchen. Nicht einmal beim Lieblingsbrowser des Software-Marktführers.

Nun gut, nach etwa 20 vergeblichen Versuchen, das Häkchen zum Glück unter der Aufforderung zur Bestätigung zu finden, unternahm ich einen Versuch rechts vom Text immer im Blindflug, denn das Feld wurde niemals sichtbar. Doch dann - oh Wunder! Ein Blindklick links vom Text und ich bekam das Recht, ins Internet vorzustoßen, von wo ich dies hier schreibe. Das Häkchen konnte ich im Übrigen auch im Erfolgsfall nicht sehen.

Bild: Originalansicht, nach einer Fotografie vom Bildschirm - jedoch wurde der Hotelname überschrieben.

Die neueste Masche: Fake-Jobangebote

Klar habe ich erkannt, dass kein Wort an dieser E-Mail der Wahrheit entsprach. Und nein, kein Headhunter geh wirklich so vor. Erst einmal der Text:

„Wir haben basierend auf Ihrer vorangegangenen Berufserfahrung in Ihrem jetzigen Unternehmen ein sehr beeindruckendes Feedback über Sie empfangen und möchten unser Interesse an einer Besprechung bezüglich der verfügbaren Stelle mitteilen.“

Ach nee ... für manchen klingt das verlockend, und möglicherweise geht er oder sie dann wirklich auf die „Website“, auf der die „verfügbare Stelle“ angeboten wird.

Alles läuft über Fake-Adresse in verschiedenen Länder. Deutschland, Frankreich, Spanien und Indonesien. Die Namen der Webseiten sind austauschbar, und die Fake-Mail-Adressen sind es ebenfalls - sie stimmen ohnehin nicht mit dem angeblichen „Anbieter“ überein. Die "Headlines" waren:

1. Hinterlassen Sie Ihre Spuren: Treten Sie unserem Team bei und gestalten Sie die Zukunft mit.
2. Ihr nächster Karriereschritt beginnt hier: Erforschen Sie Jobangebote bei uns.
3. Erfüllen Sie sich eine neue Herausforderung: Entdecken Sie Jobangebote bei unserer Organisation.
4. Verfolgen Sie eine neue Karrierechance: Treten Sie unserem Team von Spitzenleistern bei.


Teilweise landen sie in der Mailbox (nein, nicht im Spam, trotz zweier mächtiger Spamfilter) und manchmal gar drei derartige Mitteilungen am selben Tag.

Etwas eigenartige Gefühle bekam ich jüngst, als ich der Verbraucherzentrale einen ähnlichen Fall mitteilte (Phishing). Zwar war die Webseite der Zentrale hilfreich, auf den zahllose Fake-Accounts und Konten angegeben waren. Doch meine Mitteilung landete nicht etwa bei der Zentrale, wo sie hingehört hätte, sondern bei der „Verbraucherzentrale Thüringen“. Von dort bekam ich dann nach längerer Zeit (ca. 14 Tage) einen nichtssagenden Formbrief.

Die Frage ist letztlich: Wer wird sich noch an die Verbraucherzentrale wenden, wenn man dort nicht wirklich ernst genommen wird? Und wenn aktuelle Warnmitteilungen lediglich „in die Vorgangserfassung aufgenommen“ werden?

Nachtrag: Zwar gibt es eine Webseite der Verbraucherzentrale, in der über "Phishing" berichtet wird. Doch der Kontakt zu den zuständigen Mitarbeitern konnte erst nach einer Rückfrage bei der Zentrale ermittelt werden. Kürzlich teilte mir das Juraforum mit, dass auf deren Webseite ausführliche Informationen über Phishing zu finden sind.

Änderungen vom 26.05.2023

Da war noch – der neue Fernseher

Bescheiden im Format sollte er sein, aber zukunftssicher. Zwar geben viele dem „normalen“ Fernsehen kaum noch Chancen, aber ich habe nun mal eine Sattelitenschüssel und sehe über Astra und Hotbird fern. Dazu kommt noch SAT>IP. Die brauche ich für eine externe Station. Zudem bin ich einer der wenigen, die in meiner Stadt klaglos DVB-T2 empfangen können.

Irgendwann und viel zu früh hatte der Bildschirm meines "alten" Fernsehgeräts einen lästigen Defekt, und nach wirklich reiflicher Überlegung „durfte“ ich dann eine neue „Flimmerkiste“ erwerben.

Also wurde verglichen, überlegt, gewählt und verworfen, bis schließlich der Entschluss stand: Den nehmen wir!

Warum eine Fernbedienung nicht einfach eine Fernbedienung ist

In der Tat war es ein respektables Modell, es ließ sich schnell in Betrieb nehmen und – und ja, da war da noch die Fernbedienung. Aufladbar mit Licht und USB, minimalistisch im Aussehen. Und weil ich gerade nicht viel Lust hatte, das „Feintuning“ einzurichten, verschob ich dies und vertraute darauf, dass eine Fernbedienung ja nun wirklich nur eine Fernbedienung ist.

Ich weiß nicht, ob ich jemals geschrieben habe, wie alt ich bin. Ich kann zwar eine Maus bedienen, und ich habe sogar schon einmal einen Leihwagen mit Joystick gefahren. Aber eine Taste war für mich bisher immer eine Taste. Du drückst sie, und dann passiert etwas.

Nun passierte auch tatsächlich etwas, als ich die Taste drückte, von der ich glaubte, sie sei für die Lautstärke verantwortlich. Nach rechts und links geschoben – nicht passiert. Gedrückt … Ton weg. Lange gedrückt – plötzliche ein Menü, aber keine Änderung der Lautstärke.

Wenn ihr mich jetzt nach der Bedienungsanleitung fragt – es gab keine. Auf der Herstellerseite kann man sich lange aufhalten – das hat man sich wohl so ausgetüftelt, damit der Kunde etwas kauft, statt den Service zu belästigen. Also auf ein Knöpfchen am Bildschirm geklickt, auf dem stand, dass die Beschreibung heruntergeladen werden könnte, was – zumindest bei mir – zu vielen weiteren irreführenden und sinnlosen Klicks führte.

Drittanbieter versuchen, sich durch die Hintertür einzuschleichen

Einer dieser lästigen „Drittanbieter“ wusste offenbar nur zu gut, dass es nicht leicht war, die richtige Information zu finden, und bot sie per PDF an. Mit „Anmeldung“ – auch so ein Trick, um an E-Mail-Adressen zu kommen. Jedenfalls war die Information, wenn sich Mühe gab, online zu finden - umschalten in Lesemodus, und die Webseite gab plötzlich reinen Text statt ständig wechselnder lästiger Werbung von sich.

Ach ja - ich sagte wohl, dass ich nicht mehr der Jüngste bin und normalerweise nie einen Joystick benutze. Den kann man nämlich in mehrere Richtungen bewegen - und siehe: Eine Taste ist keine Taste mehr, und die Änderungen laufen nicht über rechts und links, sondern über „oben“ und „unten“. Womit zumindest dies Rätsel gelöst war.

Übrigens: Falls ihr noch eine alte, konservative Fernbedienung desselben Herstellers besitzt, die „so Tasten“ hat, die man mit dem Finger herunterdrücken muss – die funktionieren auch noch.

Mal wieder ein Paketdienst

Ja, es ist wieder passiert. Der Paketbote von „diesem anderen Paketdienst“, der das Paket bringen sollte, klingelte entweder an der falschen Klingel oder war frei von Durchblick. Kein Problem, da war ja das Kärtchen mit dem frommen Spruch, es wäre noch nie so einfach gewesen, Pakete zu empfangen.

Vorsichtshalber hatte man mir schon einen möglichen Ablageort mitgeteilt, gerade Mal über die Straße. Wäre schön gewesen, wirklich.

Doch das Paket war nicht dort. „Ist heute schon drei Mal passiert“, sagte der Herr beim Paketdepot in der Nachbarschaft, der ansonsten ganz freundlich war - diesmal allerdings sichtlich vom Tagesgeschehen mitgenommen. Kann ich ihm nicht verdenken.

Gegen Nachmittag dann die E-Mail: Ihr Paket liegt ... nun ja, einmal durch die halbe Stadt. Ich überlege, ob ich es dort wirklich hole. Man will ja „der Umwelt zuliebe“ nicht sinnlos durch die Stadt fahren, nicht wahr? Aber das Paket sinnlos nicht abholen? Das geht auch nicht.

Klar - der Bote hätte auch einfach das Paket abliefern können. Ich hatte dafür gesorgt, dass jemand zu Hause war. Und dann wäre ich zufrieden gewesen, der Paketdienst wäre entlastet worden und wir hätten alle CO2 gespart.

Ja, ich weiß, die Zusteller werden „ganz schlecht bezahlt“ und stehen „mächtig unter Druck“. Aber warum muss der Druck dann auf den Kunden abgewälzt werden?