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Reichtum, Sex, Jobs, Ruhm und Schokolade

Sex, Geld, Jobs, Schokolade ... Spammer versprechen alles
Ich habe mich lange genug mit SPAM herumgeärgert – und gelegentlich auch darüber geschrieben, wie unverschämt das widerwärtige Pack der SPAMMER vorgeht.

Die unverschämte Vorgehensweise dieser Leute spottet jeder Beschreibung: Von Sexabenteuern über Gewinnspiele und leicht verdientem Geld ist alles dabei – und natürlich auch die übliche Erpressung.

Natürlich hatte ich schon immer einen Papierkorb, in dem SPAM sich sammelte, aber inzwischen habe ich den Hahn ganz zugedreht. Das mögliche Daten-Leck, das ich im Online-Handel vermute, wurde übrigens noch nicht gefunden. Und ich werde mich hüten, öffentlich Verdächtigungen auszusprechen. Immerhin habe ich mich bei etlichen Online-Diensten bereits abgemeldet, die mir selbst verdächtig erschienen, meine Daten nicht gut unter Verschluss zu halten.

Zu Ehren der Online-Dienste: es gibt auch solche, die Benutzer umgehend von festgestellten Datenlecks benachrichtigen.

Sind Frauen wirklich so blöd, wie die Frauen-Presse glaubt?

sehpferd spricht es aus ...
Liebe Frauenzeitschriften,

Ich weiß, dass ihr für Frauen schreibt. Nur schade, dass ihr Frauen für blöd haltet. Das könnte dazu führen, dass Männer, die Frauenzeitschriften lesen, nun glauben könnten, Frauen seien wirklich blöd.

Zum Beispiel so blöd, Artikel über „Datingtrends“ zu glauben. Das Thema ist fast unerschöpflich, denn die Verursacher solcher Meldungen lutschen solange am Daumen, bis ein Trend abfällt.

Und dann schicken sie ihn um die Welt. Der neuste und fieseste Datingtrend ist so ziemlich immer der „aller fieseste“ und er übertrifft die bisherigen Trends an Fiesheit bei Weitem. Es ist egal, welcher es gerade ist – er ist ohnehin nur erfunden, oder wie man sagt: ein Fake.

Inzwischen hat man gerade wieder die Fischer ausgegraben. Früher hat man sie „Dynamitfischer“ genannt – was heißt: sie schmeißen ordentlich Sprengstoff in den Fischteich, in dem die Frauen herumschwimmen, und dann kommen sie heraus und freuen sich, dass sie so begehrt sind. Na ja und dann merken sie: Ei, ei .. das war gar kein echter Interessent, das war jemand, der mit Dynamit fischt, damit ich herauskomme.

Och, und das ist ja so schlimm, nicht? Und wie „frau“ sich da als Opfer fühlt, richtig schrecklich …

Ist es eigentlich schön für euch, liebe Verleger, davon zu leben, Frauen für unmündig und dumm zu verkaufen?

Euer Sehpferd

National

Irgendwie sind gerade alle wuschig. Von rechts kennen wir das ja: Nationalisten von echtem Schrot und Korn, die zwar kaum Ausländer kennen, aber dennoch in jedem „Fremden“ den Feind sehen. Egal, ob seine Hautfarbe braun, gelb oder gar weiß ist. Es reicht, wenn man „irgendwie aussieht, als wäre man nicht von hier.

Und nun die Linken, die mit "Aufstehen" eine neue Masche auffahren. „Wird sind ja so deutsch, wir stolzen deutschen Arbeiter.“ Fehlt nur noch „… und Bauern“. Die Kommunisten werden eben nicht klug – die glauben immer noch, sie hätten einen großen Teil der Arbeiterschaft hinter sich. Gestern noch die „Internationale Solidarität“, heute deutsche Arbeitsplätze schützen. Wie albern.

Rechts? Links? Angeblich hat die „Mitte“ versäumt, „einen deutschen Nationalismus von innen“ aufzubauen. Ach ja? Haben die das? Wie, bitte schön, baut man den „einen Nationalismus von innen“ auf, wenn ein Land zwei Mal am Nationalismus gescheitert ist – und zwar restlos? Mit einer gescheiterten Nationalelf? Mit Kaiser und König, Goethe und Schiller?

Ach, höre ich immer, die Franzosen haben ihn doch, und die Briten … nicht zu vergessen, die Ungarn und Polen, die ständig ihren Nationalismus in den Vordergrund stellen. Na und? Niemand hindert einen Deutschen, zu den positiven Seiten seiner Geburtsstadt, seines Geburtslandes oder gar zu deutschen Bundesrepublik zu stehen. Jeder darf die guten und positiven Eigenschaften Deutschlands ins Ausland tragen. Und wirklich – jeder Deutsche darf sein Land und seine Kultur loben.

Ein neuer Nationalismus, der von innen kommt? Da lachen ja die Hühner.

Oder darf man mal fragen, wie das gehen soll?

Betrüger unterwegs – Bank Pay GBR

Ene E-Mail von einer Bank Pay GbR? Wer darauf hereinfällt, dass ein nicht näher genannter Betrag mit der Nummer (Fantasienummer) „nicht verbucht werden konnte“, ist schlecht dran. Und dann werden auch noch Mahnkosten angedroht.

Der neueste Trick: Einige Onlinehändler streuen offenbar mit Daten herum wie Konfetti – oder sie halten ihre Scheunentore nicht dicht. Denn ein Großteil der E-Mail, die im „normalen“ Spam-Odern landen, enthalten ansonsten zutreffende Daten. Und: Es sind Daten, die nur ein Online-Händler wissen kann.

Natürlich handelt es sich um Spammer – und sind gefährlich, denn wer den Anhang öffnet, um zu erfahren, wer denn nun Geld von ihm will, wird mit einem Trojaner „beglückt“.

Blödsinn aus der Wissenschaft – Attraktivität

Ich habe schon mehrfach darauf hingewiesen, dass „wissenschaftliche“ Studien über die Partnersuche hart an der Grenze zu „Fake News“ sind. Der Trick: man forscht auf einem Terrain, auf dem man kaum Fakten vorfindet, und ersetzt sie durch Annahmen. Das geht so:

1. Man hat keine Kriterien für Attraktivität.
2. Man kann nun solche annehmen ...
3. Das ist aber nicht fein genug für einen Forscher.
4. Also nimmt man etwas anderes an, was glaubhafter udn wissenschaftlicher klingt.
5. Aufgrund der Annahme wird eine Studie erstellt.
6. Aus den meist mageren Ergebnissen werden reichlich Schlussfolgerungen gezogen.
7. Journalisten greifen das Thema begierig auf und versuchen, sie als „Tatsachen“ an die Leser zu bringen.

Also, wie messen wir Attraktivität? (1)

(Indem wir) ... messen, wer die meiste Aufmerksamkeit von wem bekommt.


Ich denke mal, das entspricht in etwa der Aussage: Die besten Äpfel sind immer diejenigen, die am meisten gekauft werden.

Klar, dass nun jeder noch etwas dazu zu sagen hat … und im Titel vieler Zeitungen taucht eines der fragwürdigen Ergebnisse dann so auf: „Suchende überschätzen sich beim Dating“, oder „Online-Dating: Mehrheit sucht außerhalb der eigenen Liga“.

Kalter Kaffee auf der ganzen Linie. Dass Menschen ihre Attraktivität überschätzen, ist ein alter Hut. Es geht dabei um das Phänomen, sich stets als „Überdurchschnittlich“ einzustufen, obgleich viel wahrscheinlicher ist, dass man „Durchschnitt“ ist. Heißt Overconfidence-Effekt und ist wirklich ein ganz alter Hut.

Und beim sogenannten Online-Dating ist das Problem, nicht nur die Attraktivität zu überschätzen, sondern sich selbst generell als „wertvoller“ einzustufen, als es der Partnermarkt hergibt.

(1) Derartige Aussagen erschienen in zahllosen Zeitungen, u.a. in der MAZ und der NWZ.