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    <title>Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin (Entries tagged as psychologie)</title>
    <link>https://sehpferd.de/</link>
    <description>unbequemes über presse, politik und wissenschaft</description>
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    <pubDate>Sun, 16 Aug 2026 09:32:03 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - unbequemes über presse, politik und wissenschaft</title>
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    <title>Das „Näheverhalten“, die Wissenschaft und das richtige Leben </title>
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            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 600px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:874 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;474&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/naehe_am_abend.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Nähe ... ein Zauberwort für die Liebe&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Schon mal über dein &lt;em&gt;„Näheverhalten“&lt;/em&gt; nachgedacht? Oder dein „Distanzverhalten“? Oder irgendetwas, was „dazwischen“ liegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, dann lies mal mit (1) und staune ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage (Zeitschrift, Zitat):&lt;em&gt; „Warum reagieren Menschen beim Dating so unterschiedlich?“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort (ebenfalls Zitat: &lt;em&gt;„Ganz einfach: Es gibt individuelle Bindungsstile, die unser Näheverhalten prägen.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So jedenfalls eine „Expertin“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andernorts las ich (2):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nähe lässt sich nicht nur als subjektives Erleben, sondern auch objektiv als physische Nähe auffassen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlich, dass es auch eine objektive Sichtweise von „Nähe“ gibt, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema lässt sich übrigens beliebig verkomplizieren, wenn man es aus sozialwissenschaftlicher oder psychologischer Sicht angeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle andren: Menschen reagieren so unterschiedlich, weil sie vermutlich unterschiedlich sind – was wieder daran liegt, dass sie unterschiedliche Erfahrungen gesammelt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach so? Ja, natürlich, was denn sonst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Tipp? Alles mit Humor lesen und misstrauisch bleiben - das hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1)&lt;a href=&quot; https://www.stol.it/artikel/panorama/gesundheit/sicher-oder-aengstlich-die-verschiedenen-bindungstypen&quot;&gt; Näheverhalten (eigentlich: Bindungstypen)&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) &lt;a href=&quot;https://www.ruhr-uni-bochum.de/soc-psy/scholar/2002_Ein_Experiment_zum_Einfluss_der_Situation_auf_physische_und_psychische_N%E4he.pdf &quot;&gt;Wissenschaftlicher Artikel mit Hinweis auf die Realität, PDF&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Konstantin Somow, 1910&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme mit diesem Artikel? Dann bitte zurückschreiben. Ansonsten: Mich zitieren - was sonst?  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 08:44:00 +0000</pubDate>
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    <category>erfahrbare nähe</category>
<category>nähe</category>
<category>näheverhalten</category>
<category>psychologie</category>

</item>
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    <title>Mythos &quot;einfache Kindheit&quot; - mehr Lebenserfolg durch kritiklose Anpassung?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2222-Mythos-einfache-Kindheit-mehr-Lebenserfolg-durch-kritiklose-Anpassung.html</link>
            <category>kurioses und fundsachen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Vorausschicken will ich gerne, dass ich als Kind „einfacher Eltern“ aufgewachsen bin. Wenn die Rede davon ist, wie „Menschen in den &lt;em&gt;1960er oder 1970er-Jahren&lt;/em&gt;“ aufgewachsen sind, dann fühle ich mich durch Alter und Herkunft durchaus veranlasst, das Wort zu ergreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Welt erfassen - ein Menschenrecht &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie für alle Kinder, so ging es auch für mich und meine Generation darum, die Welt zu erfassen – durch Zuhören, durch Zusehen – aber auch mithilfe einfacher Untersuchungen. Durch viele Fragen an Erwachsene und noch mehr eigene Fantasien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer heute behauptet, er habe „ganz anders gelernt“ als die „Jugend heute“, der sollte zumindest wissen, dass die heute 70 – 80-jährigen Menschen kein Maßstab für „gesundes“ lernen sind. Gehen wir etwa 150 Jahre zurück, so fanden wir völlig andere Grundlagen vor. Das neue Jahrhundert (diesmal das zwanzigste) bracht mit allen Traditionen, und nach Ende des Ersten Weltkriegs fanden die Menschen in Deutschland ein ähnliches Chaos vor wie 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie heißt es (2): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Wenn du zurückblickst, erkennst du, wie viel du überstanden und daraus gelernt hast. Du hast eine Kindheit gemeistert, in der es weniger Sicherheitsnetze und weniger Worte für Gefühle gab … Erwachsene erklärten nicht immer, was gerade geschah; sie erwarteten einfach, dass du dich anpasst. Und genau das hast du getan – immer und immer wieder.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kritiklose Anpassung als Lebensziel? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich daran stört, ist die Passivität. Haben „wir“ unsere Kindheit tatsächlich durch Anpassung an „gemeistert“? Konnten wir durch „Anpassung“ alles erreichen? Haben wir nie nachgefragt, was etwas bedauert? Haben wir keine Widersprüche entdeckt, die geklärt werden sollten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Falsche Darstellung der 1960er Jahre&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zitiere hier mal, was wirklich getan wurde – jedenfalls in den 1960ern in einem Lied auf Englisch (1):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;“A quizzical kid, he doesn&#039;t want anything hid&lt;br /&gt;
He&#039;s forever demanding to know who and what and why and where&lt;br /&gt;
Inquisitive child, sometimes the questions get wild&lt;br /&gt;
Like, &quot;Daddy, can I have that big elephant over there?”&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ja, auch ich habe zugehört. Und auch ich habe nicht immer Antworten bekommen. Aber ich habe einige Dutzend Mal gefragt, was dieses oder jedes Wort bedeutet, wie ich mir etwas erklären kann. Doch letztlich habe ich erkannt, was real ist, was wahrscheinlich ist und was meine Fantasie hinzugefügt hat. Und ich denke, genau das haben mein Vater, Großvater und Urgroßvater auch schon versucht - in Zeiten, in denen es ungleich schwerer war, überhaupt Antworten zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wissenschaft oder bloße Meinung? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel, den ich ursprünglich las, ging es um „&lt;a href=&quot;https://mein-mmo.de/psychologen-personen-mentale-staerken-heute-verloren/&quot;&gt;mentale Stärken&lt;/a&gt;“, die heutigen Kinder angeblich nicht mehr haben. Auf der Suche nach den Quellen konnte ich den Inhalt des Artikels zurückverfolgen: Er erschien in Europa zuerst in „&lt;a href=&quot;https://sain-et-naturel.ouest-france.fr/enfants-des-annees-60-et-70.html&quot;&gt;Ouest-France&lt;/a&gt;“ (Dezember 2025), und basiert auf einem Artikel in „&lt;a href=&quot;https://cottonwoodpsychology.com/blog/if-you-grew-up-in-the-1960s-or-70s-you-learned-these-12-life-lessons-the-tough-way/&quot;&gt;Cottonwood Psychology&lt;/a&gt;“, der etwa zur gleichen Zeit veröffentlicht wurde. Im Artikel fehlt die Quelle der Vergleiche zwischen den Generationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Quellen: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Text von Oscar Brown Jr., musik von Bobby Timmons. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
(2)  &quot;Cottonwood Psychology&quot;, Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinngemäße Übersetzung des Liedtextes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Er … ist ein neugieriges Kind, dem nichts verborgen bleiben soll; er will ständig wissen: wer, was, warum und wo. Ein wissbegieriger Knirps – manchmal klingen seine Fragen verrückt, wie etwa: „Papa, darf ich diesen großen Elefanten da drüben haben?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 09:13:00 +0000</pubDate>
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    <category>anpassung</category>
<category>generationen</category>
<category>kindheit</category>
<category>lernen</category>
<category>psychologie</category>

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    <title>Das &quot;Kommunikationsmodell&quot; nach Sigmund Freud ist frei erfunden</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2167-Das-Kommunikationsmodell-nach-Sigmund-Freud-ist-frei-erfunden.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>mythen</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Es wird oft behauptet, es gäbe ein &lt;em&gt;„Kommunikationsmodell von Sigmund Freud“&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsache ist: Dieses Modell haben sich Menschen ausgedacht, die eine Brücke bauen wollten zwischen Sigmund Freud und Paul Watzlawick. Es ist in mehr als einer Hinsicht falsch, von einem „Kommunikationsmodell von Sigmund Freud“ zu sprechen - alles, was dazu geschrieben wurde, basiert auf Behauptungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Freud hat &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/1977-Die-Eisbergtheorie-Fakt-oder-wissenschaftlicher-Unfug.html&quot;&gt;kein „Eisbergmodell“&lt;/a&gt; entwickelt, es wird ihm nur zugeschrieben.&lt;br /&gt;
2.	Von Paul Watzlawick wird behauptet, er habe das Freud’sche Eisbergmodell verwendet – es steht nicht einmal im Inhaltsverzeichnis von „Menschliche Kommunikation“.&lt;br /&gt;
3.	Die Aussage, dass 20 Prozent der Kommunikation in Worten abgewickelt wird, aber mindestens 80 Prozent auf anderen Wegen (beispielsweise analog) ist eine Behauptung. Sie beruht auf dem Pareto-Prinzip das ebenfalls lediglich eine Behauptung darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei eigenen Recherchen habe ich festgestellt, dass zur Frage „Freud und Kommunikation“ ein Autor vom anderen abschreibt. Dadurch wird die Behauptung ständig weiterverbreitet, ohne dass ihr Wahrheitsgehalt infrage gestellt wird.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 14:58:00 +0000</pubDate>
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    <category>behauptungen</category>
<category>eisbergmodell</category>
<category>freud</category>
<category>kritik</category>
<category>psychologie</category>
<category>watzlawick</category>

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    <title>Die vollständige Übereinstimmung</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2165-Die-vollstaendige-UEbereinstimmung.html</link>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Ich hörte dieser Tage von einer Behauptung,  dier einigen anderen Aussagen im Internet ähnelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Eine vollständige Übereinstimmung in der Kommunikation bedeutet, dass das „Gesagte“, der „Tonfall“ und die „Körpersprache“ sowie die innere Haltung von Sender und Empfänger perfekt übereinstimmen und indem keinerlei Zweifel oder Widersprüche mehr bestehen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine perfekte Übereinstimmung, auch in der „inneren Haltung“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, aus welcher Denkrichtung solche Behauptungen stammen. Allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass die Beweise für solche kühnen Thesen niemals erbracht werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 17:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>innere haltung</category>
<category>kommunikation</category>
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<category>psychologie</category>

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