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Fake-E-Mail angeblicher PKV-Vergleiche mit neuen Tricks

Die Verbrecher, die mit einer Fake-Webseite angeblich für „private Krankenversicherungs-Vergleiche“ werben, werden immer frecher. Und sie ändern ihre irreführenden Texte immer cleverer ab, sodass mancher glaubt, da wäre wirklich ein Krankenversicherungs-Vergleich dahinter.

Ich habe keine Ahnung, wie man diesem Betrügerpack endlich das Handwerk legen kann, und ich habe noch niemals eine so rotzfreche Aktion erlebt. Dabei wurde lediglich ein Teil als Spam abgefangen, will der Rest raffiniert mit aktuellen Daten aus der Presse abgefälscht wurde.

Gender-Forschung – nichts als eine Glaubensgemeinschaft?

Gender-Fortschung ist eine Forschung ohne konkrete wissenschaftliche Grundlage. So etwas nennt man sonst eine „Glaubensgemeinschaft“, und wie alle anderen Glaubensgemeinschaften, können Sie Fluch oder Segen für die Menschheit sein - solange sie nicht versuchen, zu missionieren.

In CICERO, eine Zeitschrift, die man mögen oder hassen kann, die aber gelegentlich mutig gegen den Strom schwimmt, kann man lesen:

Nun, eine so demaskierte Glaubensgemeinschaft schlägt zurück. Am besten in einer konzertierten Aktion. Wie man das macht? Ganz einfach: Indem man Tatsachen abstreitet, Kritiker diffamiert und sich bemüht, angeblich falsche Vorwürfe zu entlarven. Und wenn die entsprechenden Vorwürfe gar nicht falsch waren, dann muss man Logik und Wissenschaft so lange strapazieren, bis das keinem mehr auffällt.


Gemeint ist die Gender-Ideologie, die wie eine ganz normale Wissenschaft an Universitäten gelehrt wird. Na schön, die Lehre ist frei, und nachdem sie manche Irrtümer mannhaft (oder frauhaft?) weggesteckt hat. Ist sie auch weitgehend resistent gegen Kritik geworden. Man forschelt so vor sich hin, ob sinnvoll oder nicht – wenn juckt es?

Geisteswissenschaften - begrenzt wissenschaftlich

Die Geisteswissenschaften sind ohnehin auf dem absteigenden Ast – vieles von dem, was sie je angenommen oder verbreitet haben, ist ein Konglomerat von Annahmen, Behauptungen, Glaubenssätzen und sehr, sehr wenigen Tatsachen, die den Tag überdauern. Und um es klar zu sagen: Die Krone der Wissenschaft gebührt ihnen ohnehin nicht.

Es gibt ohne jeden Zweifel auch im Bereich der Geisteswissenschaften Forschungsgebiet, die lohnend sind. Zu erforschen, wie wir lernen und verlernen, und wie wir mit dem Erlernten umgehen, ist unglaublich wichtig.

Natur, Ökonomie des Lebendigen und Kybernetik als Alternative

Doch wo es neben der Geisteswissenschaft eine vergleichbare Naturwissenschaft gibt, kommen wir an der Priorität des Lebendigen nicht vorbei – hier benötigen wir Tatsachen. Die Biologie des Menschseins, des Denkens und Handelns ist zwar noch wenig erforscht, aber dennoch müssen wir diese Forschung jenen überlassen, die nach Fakten suchen und nicht jenen, die Meinungen verbreiten. Was wir wirklich tun sollten, ist, die Denkprozesse, die daraus folgende oder verweigerte Kommunikation und deren Folgen für die menschliche Entwicklung zu untersuchen.

In der Gehirnforschung sind wir heute, was das Denken betrifft, noch auf dem Stand der Alchemisten, über Kommunikation im Sinne der Entstehung, Übermittlung und Verarbeitung von Zeichenfolgen forschen nur weinige. Und wenn Sie heute einem Forscher sagen, dass ein Zusammenhang zwischen der natürlichen Entwicklung, der Ökonomie und der Kybernetik besteht, lassen sie entweder Kopfschütteln oder Fragezeichen zurück.

Jeder Hund weiß besser, was das Geschlecht bedeutet

Und das Geschlecht? Es ist nicht beliebig definierbar. Jeder Straßen-Köter könnte ihnen das sagen, wenn er sein Revier abschnüffelt und markiert. Nur das menschliche Gehirn verbiegt Tatsache nach belieben.

Die PKV-Spam-Masche wurde jetzt öffentlich gemacht

Die Flut von unseriösen und anderen dubiosen Spam-E-Mails hat verschiedene Organisationen wachgerüttelt, unter anderem den „Verband der Privaten Krankenversicherung“ und die „Stiftung Warentest“ und die auch die FAZ berichtete nun darüber.

Zwar sei die Werbung, für die sogenannten „Krankenversicherungs-Vergleich“ illegal, zumal es sich dabei am Ende nur um eine Datensammlung handele, doch sei den Spammern kaum beizukommen, denn:

Da die Urheber ihren Firmensitz jedoch häufig im außereuropäischen Ausland haben, ist eine rechtliche Verfolgung nahezu aussichtslos.


Das Schlimmste daran: der Firmen sitzt ist oft gar nicht erkennbar, weil man von Portalen aus arbeitet, die der Verschleierung der Urheber Tür und Tor öffnen.

Der Hinweis mancher Verbraucherschützer, SPAM-Filter würden schützen, ist nicht ganz richtig: Etwa ein Fünftel bis zu einem Viertel des lästigen E-Mail-Mülls ist so geschickt verschleiert, dass sie SPAM-Filter nicht identifizieren können.

Was wirklich hilft: E-Mail von Unbekannten zu ignorieren. Kein normaler E-Mail-Empfänger bekommt ungefragt seriöse Angebote von privaten Krankenversicherungen.

Übrigens: Sehpferd hatte es zuerst gesehen - da haben andere noch geschlafen.

Kranke SPD ohne Arzt

Die SPD – das pfeifen die Spatzen von den Dächern – hat kein wirkliches Konzept. Nun sagen Sie nicht, das träfe auf die Grünen auch zu, und vielleicht auch noch auf die Partei „Die Linke“ oder gar auf die FDP.

Die SPD braucht ein Konzept, weil sie wieder Profil braucht. Sie ist eine kranke Partei, die sich in Selbstmitleid suhlt, und die ganz offensichtlich nicht lernfähig ist. Zumal sie nach wie vor Phrasen drischt, die kein Mensch mehr hören will.

Und wie es scheint, hat man nicht einmal den Willen dazu, die Kräfte, die man noch hat, zu bündeln. Was fehlt ist klar: ein Konzept. Und was noch fehlt, sind Antworten auf tatsächliche Fragen, die hier und jetzt Antworten verlangen. Der Kolumnist Gunther Hartwig traf den Nagel auf den Kopf:

Nach Maßgabe multipler Quoten – Frauen und Flügel, Generationen und Landesverbände – werden Funktionen verteilt oder angestrebt, ohne dass dahinter ein Gesamtkonzept und der Wille zu erkennen wäre, die SPD allein auf der Basis von Kompetenz, Integrationskraft und positiver Außenwirkung neu zu formieren.


Die SPD ist ein kranker Mann, der nicht zum Arzt will, sondern sich von ein paar Quacksalbern Tinkturen zusammenstellen lässt. Und falls Sie mich fragen, wie es denn anders gehen soll: Fragen sie die Leute, die heute die SPD darstellen. Sie müssen es Ihnen sagen, denn sie wollen ja vielleicht irgendwann noch einmal gewählt werden.

Luther – was blieb, war die Sprache

Nun war also Reformationstag, und die gebildete Welt fabuliert darüber, was wir von diesem Herrn Luther oder von seiner Reformation generell lernen können.

Ich erinnere mich, dass dies so der typische deutsche Schulmeisterton ist: „Was können wir daraus lernen?

Nun, zum Beispiel, dass es dieselbe Kirche, die Luther mit Recht bekämpfte, heute noch gibt. Oder dass viele Menschen das Wort „christlich“ missbrauchen, es für ihren idiotischen Nationalismus zerquetschen oder mit dem Begriff „Abendland“ billig verhökern. Aber leider denken auch andere so: hier das christliche Abendland mit seinen hohen Werten, dort, die Heiden, die in Wahrheit gar keine Werte haben. Nebst andern Religionen, deren Werte angeblich deutlich unter denen liegen, nach denen „wir“ leben.

Die Zeit des Herrn Luther liegt viel zu lange zurück, um etwas daraus zu lernen. Immerhin hat er etwas für die deutsche Sprache getan, was tatsächlich von Wert war. Das sollten wir loben, und zugleich jenen ins Gewissen reden, die „nicht nach der Schrift“ reden wollen, sondern sich gegenüber Fremden in ihren Eingeborenen-Dialekte äußern. Wenn wir nur das daraus lernen würden - wie schön für Deutschland und die Menschen, die uns hier besuchen.