Skip to content

Spam: Manchmal schaffen sie es doch …

Peinlich und unverschämt ...
Nämlich mit ihrer frivolen und zugleich unverschämten Werbung in mein Postfach vorzudringen. In Verdacht stehen Spammer, die soziale Netzwerke mit Datenlecks nutzen. In diesem Fall ging alles vorgeblich über eine deutsche Apotheke (was nicht stimmt) und sollte zunächst den Eindruck erwecken, es handle sich bei den Rezipienten um seriöse Journalisten.

Es ist schon im Grund eine Frechheit, Blogger und andere Journalisten mit diesem Dreck zu belästigen. Und ich bin wirklich nicht etepetete, aber wenn Frauen offiziell so dargestellt werden, dann gehen mir die Schnürsenkel auf.Deshalb habe ich das Bild auch verkleinert. Es ist einfach nicht erträglich.

Verdammte Heilslehrer, naive Opfer

Wenn mir jemand sagt, er „umarme jetzt sein spirituelles Wesen“, dann denke ich einerseits, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Und andererseits denke ich: Wem ist denn dieser Mensch zum Opfer gefallen? Einem Guru, einem Heilslehrer, einem Geschäftemacher?

Nahezu alle Schilderungen haben einen gemeinsamen Kern: Zunächst hilft die „Geborgenheit“ im Spirituellen, eine gewisse Erleichterung von den Alltagssorgen zu verspüren.

Doch das täuscht – denn die Ursachen für die Alltagsprobleme entfallen damit nicht. Sie kommen zurück, weil sie einfach vorhanden sind und weil ihre Lösung vernachlässigt wurde.

Manche Menschen versuchen, sich dann tiefer und tiefer in die Spiritualität zu stürzen – sehr zur Freude ihrer Heilslehrer. Doch … inzwischen wurden die unbehandelten, realen Probleme größer, was nicht verwundert – sie wurden ja nicht angegangen.

Schließlich kommen sie zurück … und nun versuchen Opfer wie auch Heilslehrer die Sache auf den Kopf zu stellen: Sie kommen zurück, weil sich das Opfer noch nicht genügend in die eigene Spiritualität vertieft hat, sondern sich ablenken ließ.

Und die Heilslehrer? Niemand von ihnen übernimmt wirklich Verantwortung. Schuld sind immer die „Opfer“.

Ich wurde schon wieder "nominiert" …

Die ekelhaften Dreckskerle, die uns mit SPAM zuschütten, schlagen gegenwärtig wieder zu, und abermals bemerken es die SPAM-Filter der „Großen“ zu spät. Diesmal liest sich’s so:

Ich bin glücklich darüber, Sie zu informieren, dass sie nominiert wurden, 2019 in die Ausgabe von Who’s who übernommen zu werden.


Ei, ei … der Link geht allerdings zu einer der häufig für SPAM genutzten Adressen mit der Endung XYZ (NaturalWoodHome.xyz). Die Endung „XYZ“ wird ebenfalls von einer Fake-Seite namens „DiabetesControl.xyz“, „VisonPrefect.xyz“ und sogar TheologyAtHome.xyz genutzt.

Mehr stand übrigens neulich in der HNA. Die beste Idee, so hieß es in einem anderen Artikel, sei die, grundsätzlich alle E-Mail-Eingänge von „XYZ“-Domains zu Filtern.

Originaltext:

Who t's my pleasure to inform you that you have been nominated for inclusion in the 2019 Professional Who's Who publication. America’s most respected professional publication and personal branding organization.

Professional Who's Who members are among the country's most accomplished men and women in virtually every industry and profession. All members gain access to exclusive networking forums, personal branding tools, national business exposure and so much more...

Lange nichts von dir gehört …

Lange nichts von dir gehört … derzeit hüpfen SPAM-E-Mail mit dieser und ähnlichen Titeln umher wie die Sandflöhe. Dabei benutzen die Spammer offenbar einen alten Trick in neuem Gewand – aus gestohlenen E-Mail-Accounts werden die Adressbücher extrahiert, und dann scheibchenweise wieder an die Adressaten versandt, damit es nicht nach Massen-E-Mail aussieht. Dass dabei auch die Schutzrechte anderer verletzt werden, weil die Adressen ausgelesen werden können, ist den Spammern offenbar gleichgültig.

Wer so blöd ist, an die lauteren Absichten zu glauben, wird bald eines anderen belehrt: Die Links führen auf eine der Seiten, auf denen euch versprochen wird, täglich Beträge von 750 Euro und mehr zu verdienen.

Beim ersten Mal entdeckte keines der vorgeschalteten Spam-Filter den Betrug, heute jedoch wurden sie als SPAM registriert.

Wieder sind SPAM-Glücksritter unterwegs

Diesmal sind es fragwürdige Gestalten, die E-Mail versenden. Es geht dabei um eine Software Namens „CryptoCode“, und behauptet wird, dass es in der TV-Show "Höhle der Löwen" vorgestellt wurde. Versprochen wird von den Scammern – wie schon so oft zuvor – das man „mehr als 2000 Euro pro Woche“ verdienen kann.

Die Behauptung ist frei erfunden, wie zahllose Medien inzwischen berichtet haben. Was die Betrüger aber nicht daran hindert, immer wieder Menschen zu finden, die auf den versprochenen „schnellen Gewinn“ hereinfallen.