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    <title>Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - deutsch</title>
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    <description>unbequemes über presse, politik und wissenschaft</description>
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    <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 08:57:51 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - deutsch - unbequemes über presse, politik und wissenschaft</title>
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    <title>Keine Politik mehr auf Sehpferd?</title>
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            <category>demokratie</category>
            <category>deutsch</category>
            <category>liberal sein</category>
            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    Jeder von uns ist Staatsbürger, und also bleiben wir politisch, ob wir uns nun dazu äußern oder nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich stört, sind die Massen, aus denen dauernd das graue Grummeln zu hören ist:&lt;em&gt; „Dies ist nicht (mehr) unsere Welt.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist eigentlich &quot;eure Welt&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wäre es schön, wenn die Grummler unter euch wenigsten sagen könnten, wie ihr die Welt denn gerne hättet. Konkret, wenn es sein kann. Nein, ich will nicht wissen, was ihr alle wollen würdet, lieber nicht sehen würdet – und was euch daran stört, wenn ihr es dennoch anseht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingegen würde ich gerne wissen, was jeder von euch  für sich, die Zukunft seine Familien, sowie den  Staat und Europas Einheit und Zusammenhalt tut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten werden noch grauer, wenn man sie danach fragt. Ihre Familien? Ja, ja, darum kümmern sie sich. Der Staat? Um den sollen sich gefälligst andere kümmern. Und Europa – „ach so, nein, nein, das brauchen wir nicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Politik für alle, die guten Willens sind?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politik auf Sehpferd? Ja – möglicherweise bald wieder. Aber nicht gegen Gruppen, Untergruppen, Minderheiten und Andersdenkende. Sondern wirklich für den liberalen Staat, die freie Gesellschaft und das Recht, alles zu sagen, ohne andere zu verdammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, da war noch „Deutsch“ sein. Tja, liebe Mitmenschen, dann erinnert euch mal, ob ihr wenigstens sagen könnt, was für euch „Deutsch“ ist. Und dann überlegt mal, ob ihr selbst dem entsprecht.  
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    <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 08:52:00 +0000</pubDate>
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    <category>deutsch</category>
<category>politik</category>
<category>zukunft</category>

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    <title>Zu den Diskussionen um eine „deutsche“ Kultur  </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2223-Zu-den-Diskussionen-um-eine-deutsche-Kultur.html</link>
            <category>deutsch</category>
            <category>historisches von sehpferd</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Die UNESCO definiert Kultur als „&lt;em&gt;die Gesamtheit der geistigen, materiellen, intellektuellen und emotionalen Eigenschaften einer Gesellschaft oder sozialen Gruppe, die unverwechselbar und einzigartig sind“. &lt;/em&gt;(1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage soll nicht bezweifelt werden – und doch bedeutet dies, Kultur als die Summe einiger Eigenschaften zusammenzufassen, die in der Vergangenheit eine große Rolle gespielt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zurück in die ferne Vergangenheit?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Menschen in unserer Bevölkerung sind nur allzu willig, die „modernen“ Zeiten zurückzudrehen – sie behaupten, Kultur sei das, was ihre Väter und Vorväter einst geschaffen haben. Zugleich sagen sie, dass unsere heutige, sichtbare und erkennbare Kultur unter „fremden“ Einflüssen steht. Und sie meinen damit die gesamte „Moderne“ - was letztlich bedeutet: Unter Einschluss der vergangenen 100 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deutsche Kultur - für die damalige Jugend nicht als Vergangenheit &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Zweiten Weltkriegs beargwöhnte man eine Jugend, die an alles andere dachte als daran, an die „Deutsche Kultur“ anzuknüpfen. Das hatte viele Gründe – unter andrem auch den, dass Kultur im Schulunterricht ähnlich behandelt wurde wie Religion. Sie hing irgendwo ganz oben, und man musste atemlos lauschen und staunend sehen, was „wir“ unter Abzug der letzten rund 35 Jahre vollbracht hatten. Es waren lauter Meisterwerke der Baukunst, der Musik, der Malerei, der Dichtung … ach, das waren sie? Irgendwie war alles, was da geplant, vertont, gemalt und gedichtet wurde, schon ziemlich alt – das Neue ließ noch lange auf sich warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ich &quot;mein Eigen&quot; nennen, das ist für mich Kultur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich später jemals gefragt wurde, welchen „Zugang“ ich zur Kultur hätte, so war ich versucht zu sagen: „Was ich mein Eigen nennen, das ist Kultur.“  Ich bestreite nicht, dass irgend etwas anderes auch Kultur sein könnte. Aber nur, weil sie &quot;ein Deutscher&quot;  geschaffen hat, wird sie für mich nicht zu meiner Kultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, dies mag denjenigen helfen, die ebenfalls nach „ihrer“ Kultur suchen. Zudem ist es eine Methode, Kultur im Hier und Jetzt zu erfassen und jede kulturelle Entwicklung wohlwollend zu begutachten. Nur die Vergangenheit – die lassen wir besser Vergangenheit sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Zitat aus &lt;a href=&quot;https://www.unesco.de/themen/kultur/&quot;&gt;Unesco.de&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 15:26:00 +0000</pubDate>
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