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    <title>Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - schreiben und bloggen</title>
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    <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 08:59:04 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - schreiben und bloggen - unbequemes über presse, politik und wissenschaft</title>
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    <title>Frauen, Affen und Äste</title>
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            <category>anders denken</category>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>mythen</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1248px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:813 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1248&quot; height=&quot;930&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/wenn_der_affe.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Was wäre, wenn der Affe es besser wüsste als du?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;blockquote&gt;„Du kennst doch die Frauen, wie Affen sind sie alle: Erst, wenn sie den nächsten fest im Griff haben, lassen sie den Ast los.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat aus dem Film: Mission Impossible II (1)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Oh, mein Gott, wie schrecklich misogyn das doch wieder alles ist – was denkt ihr Männer eigentlich von uns Frauen?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hervorgehobene Zitat stammt aus dem Jahr 2000, und ich sehe schon das Schmunzeln, das eure Lippen umspielt - wenn ihr Männer seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie so oft, habe ich mal wieder die Zeitschrift „Esquire“ aufgeschlagen. Da stand etwas darüber, wann der Betrug am Partner anfängt - jedenfalls bei Generation „Z“ . Wer „Affen“ mit „Generation Z“ vermischt, kann heute sicher sein, dass sich die Leser(innen) darauf stürzen wie die Schimpansen auf die Bananen. Und siehe da: Der Artikel wurde am 2. April 2026 veröffentlicht. (2) Das Stichwort: Monkey-Branching. (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Recherche beginnt - wie kommen Frauen, Äste und Affen zusammen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein Filmzitat nicht viel zählt, habe ich mich auf die Suche gemacht, wer den merkwürdigen Begriff erfunden hat und wann das ungefähr war. Ich selbst wie auch die „oberschlaue“ KI gruben und gruben, fanden aber auch nicht Genaues. Orakelnd berichtete eine der von mir befragten KI-Quellen, das „Affenkonzept“ (Monkey-Branching) würde schon lange existieren. Andere Meinungsbeiträge sagten Ähnliches aus: Der Begriff sei wohl „zwischen Mitte und Ende der 2010er-Jahre“ auf Online-Dating-Seiten aufgetaucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Affe, die Äffin nebst Mensch und Menschin &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin erfuhr ich, dass inzwischen nicht nur Frauen das „affenartige“ Verhalten nachgesagt wird, sondern auch Männern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal Frauen: Die Ast-zu-Ast-Tendenz müsste ab den 1990-er Jahren im Grunde abgeflacht sein, weil die Masche nicht mehr funktioniert. Frauen verdienen so viel „eigenes Geld“, dass es unattraktiv wird, ständig den Ast zu wechseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer hingegen haben kaum noch die Möglichkeit, am Affenhupf teilzunehmen, sondern können froh sein, dass sie auf dem Ast sitzen bleiben können, der noch erreichbar war. Klar ist das eine Behauptung - aber sie ist derzeit ziemlich populär. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja – es gibt solche Tendenzen bei allen Geschlechtern und allen Ausrichtungen: Männern wie Frauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht neu, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Affe könnte uns wahrscheinlich sagen, warum wir Menschen so äffisch sind &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal sehen, wer demnächst wieder Affen, Generationen und Äste bemüht, um den Menschen „da draußen“ die Welt der Partnersuche zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachste Theorie bietet (wie so oft) die Evolution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das weibliche Tier versucht, die besten Gene zu erwischen, und das klappt möglicherweise nicht mit dem erst besten Partner. Also wechselt die Äffin (symbolisch) manchmal den Ast. Manche Menschen tun dies auch, wenn sie glauben, einen Vorteil daraus zu erzielen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Theorien darüber, und wer wirklich mehr lesen will, dem empfehle ich „den Affen der das Universum verstand.“ Das Buch ist leider nur in Englisch erhältlich.(4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) &lt;a href=&quot;https://www.filmzitate.de/zitat/1b6d61321bc2f3481&quot;&gt;Filmzitate&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(2) (Affen-Asthüpfen)  jüngst als „warmer Wechsel“ (von Nest zu Nest) interpretiert)&lt;br /&gt;
(3) &lt;a href=&quot;https://www.esquire.de/news/gesellschaft/fremdgehen-oder-nicht-monkey-branching-im-check&quot;&gt;Esquire&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
(4) The Ape that Understood the Universe, Cambridge 2018&lt;br /&gt;
Bild: &amp;copy;2026 by sehpferd.de &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 10:50:00 +0000</pubDate>
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    <category>affen</category>
<category>äste</category>
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<category>monkey-branching</category>

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    <title>Schakale, Giraffen und Kommunikation</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2171-Schakale,-Giraffen-und-Kommunikation.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:811 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;844&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/giraffe.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Sie hat ein sprechendes Gesicht - die Giraffe&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Begriffe &lt;em&gt;„Wolfsprache“ &lt;/em&gt;und &lt;em&gt;„Giraffensprache“&lt;/em&gt; entstammend den Büchern, Schriften und realen Demonstrationen von M. Rosenberg. Einer Legende nach soll er die Giraffe als Symbol gewählt haben, weil sie das größte Herz aller landlebenden Wirbeltiere hat. Die Sprache „echter Giraffen“ ist allerdings leicht eingeschränkt, weil sie keine Stimmbänder besitzen. Doch das „große Herz“ und die Betrachtungsweise aus „großer Höhe“ mit viel Überblick haben sie zum Symbol für eine Kommunikation des „Empfindens, Zuhörens und Verstehens“ gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Sprache der Schakale &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erzählung soll Rosenberg lange Zeit ein Symbol für die „gegenteilige Sprache“ gesucht haben. Er fand den Begriff „Schakalsprache“ besonders treffend. Von Rosenbergs Anhängern wird sie teilweise als „Sprache, die wir nicht gerne hören“ bezeichnet, dann wieder als „Sprache der Schuld und Schande.“ Manchmal ist auch die „Alltagssprache“ schlechthin gemeint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Sprache der Schakale - in Deutschland die &quot;Wolfssprache&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sagt man „Wolfssprache“ dazu. Der Wolf ist uns allen schließlich aus den vielen Märchen bekannt, in denen er „das Böse“ schlechthin darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sinnvoll, ist, die Verkörperung des Bösen im Märchen für Kinder oder Heranwachsende zu nutzen, um „das Gute“ zu unterstützen? Darüber mögen andere streiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Forderungen mit  Gefühlen und Bedürfnissen begründen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Erwachsene gilt jedenfalls, dass wir nicht den Wolf im Märchen im Sinn haben, wenn wir Forderungen an andere Menschen stellen. Wir sollten uns besser fragen, ob es sich lohnt „Kreide zu fressen“ und unsere Anforderungen hinter unseren „Gefühlen und Bedürfnissen“ zu verstecken. Manche Forderung wird schon dadurch verständlicher, dass sie ausführlich erläutert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand etwas fordert, dann sollte er oder sie klar sagen, aus welchen Gründen er die Forderung stellt. Es wäre meiner Meinung nach unredlich, sie mit eigenen Gefühlen zu dekorieren oder eigene Bedürfnisse vorzuschieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles sollte niemanden daran hindern, Gefühle zu äußern, Bedürfnisse anzumelden oder andere zu bitten, etwas zu tun oder zu unterlassen. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 09:49:00 +0000</pubDate>
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    <category>giraffen</category>
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<category>wölfe</category>

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    <title>Manipulation ist nicht &quot;des Teufels&quot;</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1985-Manipulation-ist-nicht-des-Teufels.html</link>
            <category>deutsch</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:761 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;493&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/die_marionette_der_autorin.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Sie weiß, wie sie ihn &quot;manipulieren&quot; muss&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;„Manipulation“ steht zu Unrecht unter dem Verdacht, zum Teuflischen im Menschen zu gehören. Letztlich bedeutet das Wort nichts als&lt;em&gt; andere zu Beeinflussen&lt;/em&gt;. Gemeint ist aber oft etwas anderes: Nämlich &lt;em&gt;jemanden ohne dessen Wissen gegen seinen Willen zu beeinflussen mit dem Ziel, ihn kontrolliert für eigene Zwecke zu benutzen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh – das kling in der Tat nach einem Elixier des Teufels, nicht wahr? Das wird die Selbstsucht und Böswilligkeit herausgestellt und der Gestank von Schwefel steigt auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manipulation - ein Kunstgriff und nicht mehr &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Bedeutung des Wortes ist der „Kunstgriff“, später auch als „Kniff“ (Trick, Maßnahme) von Geschäftsleuten definiert, um Kunden zu beeinflussen. Dabei wird dem Begriff zunächst kein besonderer Wert beigemessen. Der Unterschied zwischen Manipulation und Beeinflussung wird später oft mühsam erläutert – und am Ende kommt doch nur heraus, dass Gleiches gemeint ist: &lt;em&gt;Jemanden in seiner Meinung oder seinen Gefühlen zu beeinflussen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die verwirrende Welt der Lexika &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie versucht zunächst,  den Begriff neutral zu erklären. So lesen wir im &lt;em&gt;„Dorsch“&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation. Handhabung, unscharfer Begriff für versch. Formen der Einflussnahme (Steuerung, Ausrichtung, Ausnützung).&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ähnlich bei Stangl:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Als Manipulation bezeichnet man in der Psychologie ganz allgemein die soziale Einflussnahme, die für die Betroffenen sowohl positiv wie negativ sein kann.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine völlig andere Darstellung finden wir bei der Bundeszentrale für politische Bildung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn ich will, dass andere Menschen etwas ganz Bestimmtes tun, versuche ich, sie so zu beeinflussen, dass sie nach meinem Willen handeln.&lt;/blockquote&gt; . &lt;br /&gt;
Eine weitaus extremere  Meinung wird im Lexikon von „Spektrum“ vertreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation - gezielte Einflussnahme … auf Menschen, ohne deren Wissen und häufig gegen deren Willen … mit dem Ziel, ihn kontrolliert für eigene Zwecke zu benutzen. Dabei bleibt der Anschein von Entscheidungsfreiheit erhalten. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der neutrale Standpunkt: Lehren heißt Beeinflussen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Lehrkraft bist, ist es für dich vermutlich ganz selbstverständlich, dass du Tag für Tag Menschen beeinflussen kannst. Schließlich ist das zumindest Grund, warum du den Beruf ergriffen hast. Es wäre völlig unsinnig, zu behaupten, dass es sich dabei nicht um einen Versuch der Manipulation handelt. Er wird durch Lehren und Lernen bestimmt, und der Erfolg wird kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein wenig Ideologie verfälscht den Begriff der Einflussnahme &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du dies soweit gelesen hast: Behauptet wird, dass emphatische (einfühlende) Menschen nicht manipulieren, weil sie „Gutes tun“. Deren Gegenteil, meist als ekspathisch bezeichnet, gilt als Eigenschaft der Manipulatoren. Dafür werden dann auch gleich die passenden Synonyme entpackt: &lt;em&gt;Emotionslos und gefühlskalt&lt;/em&gt; sollen sie sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist an der Zeit, mit diesem Unsinn aufzuhören. Alle Menschen versuchen, sich einen bestimmten sozialen Rang zu erobern, und dazu gehört, Einfluss auf andere zu nehmen. Wer etwas lehren will, sollte dies aus Überzeugung tun, und genau diese Überzeugung ist damit verbunden, erfolgreich zu manipulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wirklich zählt, ist der Schutz vor unerwünschter Manipulation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Menschen benötigen zweierlei: Manipulation einerseits und den Schutz vor unerwünschte Manipulation andererseits. Wenn Lust, Liebe, Zuneigung oder Freundschaft in die Waagschale geworfen wird, um etwas ausschließlich Eigennütziges zu erreichen, müssen wir darauf vorbereitet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Zugriff auf unsere Psyche abzuwehren, sollten wir wissen, dass die Empathie anderer auch dazu dienen kann, uns zu verwirren. Und das gilt auch, wenn wir selbst  so übertrieben emphatisch reagieren, dass wir andere damit „überfahren“. Das ist ein Grund mehr, Gefühle neutraler zu sehen und nicht in „positiv“ und „negativ“ aufspalten. Oder um es in einem Satz zu sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können nicht „nicht manipulieren“, aber wir können uns gegen &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/73-Was-tun-Gefuehlsmanipulatoren-und-Manipulatorinnen.html&quot;&gt;unerwünschte Manipulation&lt;/a&gt; schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild: Aus einer historischen Illustration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zitate:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=110890&quot;&gt;Meyers (ca. 1890)&lt;/a&gt;, &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/manipulation&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://lexikon.stangl.eu/7024/manipulation&quot;&gt;Stangl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320758/manipulation/&quot;&gt;bpb junge politik&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/manipulation/9152&quot;&gt;spektrum der wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 10 May 2024 10:31:00 +0000</pubDate>
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    <category>emphatie</category>
<category>gefühle</category>
<category>manipulation</category>
<category>schutz</category>

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    <title>Das Projekt „Kommunikation“ nimmt Form an </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2164-Das-Projekt-Kommunikation-nimmt-Form-an.html</link>
            <category>anders denken</category>
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            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Ich habe mich entschlossen, meine Gedanken zur menschlichen Kommunikation“ erst einmal auf „Realfeelings“ zu veröffentlichen. Für mich ist dieses Blog sehr hilfreich, weil es bereits seit langer Zeit meine Gedanken zu „menschlichen Gefühlen“ enthält. Kurz gesagt ist es der Versuch, Gefühle vom Ballast psychologisch-philosophischer Fragen zu befreien und neue Fragen zu stellen, die sich eher durch Naturwissenschaften beantworten lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der menschlichen Kommunikation setzte ich dort an, wo die Theorie ihre Faszination verliert: in der Praxis. Gleichwohl nenne ich die historischen Wurzeln der Kommunikationstheorie, benenne aber auch ihre Schwächen, sie in den Alltag umzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer es lesen mag: Hier ist der &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/categories/8-Kommunikation-2026&quot;&gt;Schlüssel zu der vorläufigen Version&lt;/a&gt;, die noch aus lauter Einzelartikeln besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was noch fehlt, sind einige Kurzbeiträge in einfacher Sprache. Ich arbeite daran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mag, soll sie bitte beurteilen, kritisieren oder meinetwegen auch verreißen. Wer sie gut findet, kann es einfach in die Welt des Internets hinausposaunen. Wer sie nicht mag, könnte dies vorzugsweise mir sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gespannt ...&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 11:28:00 +0000</pubDate>
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    <category>erkenntnisse</category>
<category>gespräche</category>
<category>kommunikation</category>
<category>neu</category>
<category>praxis</category>
<category>theorie</category>

</item>
<item>
    <title>KI - verschwinde aus allem, was Liebe angeht</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2154-KI-verschwinde-aus-allem,-was-Liebe-angeht.html</link>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Es ist kaum zu erwarten, dass wir die KI durch Gesetze eindämmen können. Und wir müssen wirklich damit rechnen, dass KI von ideenreichen Softwareingenieuren offen oder verdeckt eingesetzt wird. Das gilt natürlich auch für die privaten Benutzer – denn der Traum, etwas mit der KI zu „verbessern“, treibt vor allem diejenigen an, die am wenigsten Erfolge haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst der Papst hat sich nun dazu geäußert – und nicht aus religiösen Motiven, sondern aus der berechtigten Sorge, dass wir uns von der KI leiten lassen – also nicht von unseren eigenen Motiven. Ich zitiere hier mal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wir brauchen Gesichter und Stimmen, um wieder das Menschliche zum Ausdruck zu bringen. Wir müssen die Gabe der Kommunikation als tiefste Wahrheit des Menschseins bewahren und jede technologische Innovation darauf ausrichten. (auf X)&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Klar – auch das sind nur Appelle, die ohnehin nur die erreichen wird, die selber in der Lage sind, nachzudenken. Teile der Branche sind längst überzeugt, dass sie mit KI mehr Geld scheffeln können als ohne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warnungen und Geschäfte mit Gefühlen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag also durchaus inzwischen aussichtslos sein, Appelle zu verbreiten. Denn auf jeden Warner kommen zwölf Dutzend profitinteressierte Menschen, die KI für Liebes- und Kennenlernfragen nutzen werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestenfalls bei Privatleuten habe ich noch Hoffnung, dass sie nicht auf die KI mit all ihren Avataren, Chat-Bots und künstlich „veredelte“ Realmenschen hereinfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Seid vorsichtig!“ – da ist der harmloseste Appell, den ich an euch richten kann. Wenn ihr KI nutzt, um besser „rüberzukommen“, seid ihr Opfer und Täter zugleich. Opfer einer schamlosen Umbewertung von Personen in Objekte. Und Täter, weil ihr diese Tendenz mit eurem Einsatz fördert – ob ihr das nun wollt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;KI ist sinnvoll - abe nicht in der Gefühlswelt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es noch mal klar zu machen: Ich bin kein KI-Gegner – kein vernünftiger Mensch wird sich gegen diese Entwicklung stellen, wenn es um eine größere, verlässlichere Wissensbasis geht. Aber wenn wir von Gefühlen sprechen, dann sprechen wie von unserem Inneren zu dem Inneren eines anderen Menschen. Und das muss so bleiben, sonst gerät unsere soziale Kultur aus den Fugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Papst Leo XIV auf „X“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;We need faces and voices to once again speak the person. We need to safeguard the gift of communication as the deepest truth of the human being, and to orient every technological innovation toward it.&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 11:15:00 +0000</pubDate>
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