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    <title>Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - mythen</title>
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    <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 17:15:35 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - mythen - unbequemes über presse, politik und wissenschaft</title>
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    <title>Das Berkley Horse: Vom Zuchthaus zum Haus der Züchtigung</title>
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            <category>mythen</category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>Theresa Berkley - auf den Spuren einer Legende</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:852 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1143&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/zuechtigung_ueber_dem_bock.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Auf einem Bock gezüchtigt ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Prolog&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Begriff „Horse“ (Pferd) mag für die meisten von uns ungewöhnlich sein. Doch eigentlich ist es nichts als ein Bock, ähnlich dem „Turnbock“, den wir in Deutschland als Sportgerät benutzen. (Englisch auch „Pommel Horse) genannt. Ein ähnliches Wort finden wir auch noch im „Sägebock“, also einem relativ stabilen Ständer, den man benötigt, um Holz zu sägen. Habe ich zu weit ausgeholt? Nun, ein Bock bleibt ein Bock, und in der Welt der Flagellation ist es eben eine Vorrichtung, auf die der „Kunde“ geschnallt wird, um gezüchtigt zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Man sagt, eine Rose ist eine Rose, wenn sie aussieht wie eine Rose und  eine Ente ist eine Ente, wenn sie schnattert wie eine Ente.  Nur die Vorrichtung, einen Menschen zu fesseln, um ihn zu verprügeln, hat kein bestimmtes Aussehen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wieso strafte und züchtigte man eigentlich &quot;auf einem Bock&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:843 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1059&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/Strafe_im_Harem_17_JH_aus_harem_stuttgart_1997.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der Beginn der Züchtigung im 17. Jahrhundert&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Die erste Idee, jemandem auf einem „Bock“ zu züchtigen, ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass man dabei keine „dritte Person“ benötigt. Zuvor war es so, dass der zu Bestrafende einen anderen Menschen umhalsen musste, der gezüchtigt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hals ließ sich natürlich durch eine Nachbildung ersetzen, und schon haben wir ein „Pony“, das nach zeitgenössischen Zeichnungen in Zuchthäuser verwendet wurde. Man nannte es wohl „Pony“, weil es vor allem zur Bestrafung von Jugendlichen diente, wie in der Abbildung dargestellt. Solche Geräte mussten fest, aber dennoch flexibel (z. B. auf Schienen) an Boden oder Wand befestigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:844 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;776&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/clerkenwell_house_of-Correction_pony_1874_small.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Pony wird einer Besucher-Ehepaar erklärt (1874), Zeitungsbericht&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; &lt;br /&gt;
Immerhin ist ein Pony auch ein Pferd. Doch bei den buchstäblich „schweren Jungs“ nutzte man lieber fest installierte, aber dennoch verstellbare Rahmen, etwa das gezeigte Gestell, ein &quot;Whipping Frame&quot;. Auch diese Konstruktionen waren verstellbar. Auf manchen Zeichnungen und Fotografien sind Varianten dieser Vorrichtung dargestellt, die so verstellt werden können, dass ausschließlich das Gesäß geschlagen werden konnte - also nicht, wie vielfach üblich, ausschließlich der Rücken.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:845 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1580&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/zuchthaus_frame_nach_froto_von_1910.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Schwere Geräte aus dem Zuchthaus - im Grunde sehen sie aus wie Leitern.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Nun haben wir einige Bilder gesehen. Doch wie ordnen sich die anderen Konstruktionen ein, die auch als &quot;Prügelböcke&quot; bezeichnet werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu existiert eine anonyme Zeichnung eines Mannes, der zur Züchtigung auf einem großen Prügelbock in Form eines etwas veränderten Sportgeräts geschnallt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1025px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:848 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1025&quot; height=&quot;809&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/cheval_de_berkley.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Cheval de Berkeley - in zeitgenössischer Darstellung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die wundervolle Maschine der Frau Berkeley in Dichtung und Wahrheit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich soll das „Berkley Horse“ für alle Körpergrößen geeignet gewesen sein, und es soll in jedem gewünschten Winkel verstellbar gewesen sein, sogar vielfach. Das war mit den Mitteln der damaligen Zeit durchaus möglich, aber nicht mit einer einfachen Leiterkonstruktion, die uns Fraxi mit seiner Skizze als das „Berkley Horse“ vorstellte. Kurz: Die mit Leder bezogene Leiterkonstruktion ist auf keinen Fall identisch mit dem, was im Text beschreiben wurde. Eine solide Holzkonstruktion, unter der auch noch eine „auf einem Stuhl sitzende Frictrix“ Platz gehabt hätte, wäre ohnehin wesentlich stabiler als das „Berkley Horse“ in der Zeichnung. Es ist weder belastbar noch verstellbar. Und die Proportionen entsprechen eher einer Haushaltsklappleiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal die Beschreibung von Fraxi im Original:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:846 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1114&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/zitat_mit_berkley_horse.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Seltsame &quot;Fakten&quot; über ein eigenartiges Gerät&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Und nun dazu die magere Skizze der leiterähnlichen Konstruktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:847 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1352&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/berkley_horse_fraxi.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ist es eine Leiter mit Polsterung? Das angebliche Berkley-Horse.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte lässt sich auf drei Arten weiterverfolgen: einmal durch das damals sehr populäre Erotik-Magazin &quot;The Pearl&quot; - gegen Ende der viktorianischen Zeit. Dann in den Werken deutscher Sexualforscher zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Schließlich gewinnt es zu Beginn des 21. Jahrhunderts wieder an Interesse – als Nachbau des Prügelbocks nach der ursprünglichen Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleiben wir zunächst noch in der Zeit kurz vor 1900. Da wird plötzlich ein Berkley-Horse hereingerollt - und es erweist sich als Leiter in Wort und Bild. Nun wird es Zeit, die Katze aus dem Sack zu lassen und einen Blick in die eigenartige Welt zu werfen, in der vor allem Frauen auf diese Leiter gebunden werden. Auch das ist eine Neuerung: Nachdem die Kunden von Frau Berkley vermutlich fast ausschließlich Männer waren, sie die Menschen, die nun gezüchtigt werden, werden in den erotischen Romanen, und ihren Illustrationen überwiegend Frauen an solche Holzleitern gefesselt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Epilog&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr mögt, folgt mir zuerst in die Welt der Holzleitern - das Thema ist höchst amüsant und natürlich schrecklich frivol, solange wir uns in der Blütezeit der erotischen Literatur aufhalten. Dann allerdings werfen wir einen ziemlich langen Blick auf die Replikate - Nachbauten eines Geräts, für das es keine Konstruktionszeichnungen gab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich die beiden Ärzte vergessen? Oh nein ... sie sind Personen der Zeitgeschichte und werden deshalb in manchem Lexikon zum Thema des &quot;Berkley Horse&quot; erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Bildquellen: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel: Nach einer angeblich von Paul Klamm stammenden Zeichnung 2025 restauriert. Ob es ein Original ist, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
Orientalische Züchtigung: &quot;Harem&quot; , Stuttgart 1997, nach einer Zeichnung aus dem Jahre 1884.&lt;br /&gt;
Züchtigung Jugendlicher: Zeitungsbericht von 1847.&lt;br /&gt;
Zuchthaus (Erwachsene): um 1905, Demonstration aus einem Zuchthaus, grafisch aufbereitet. &lt;br /&gt;
Sowie verschiedene andere Quellen, die ich nicht mehr genau nachverfolgen konnte. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2187-Das-Berkley-Horse-Vom-Zuchthaus-zum-Haus-der-Zuechtigung.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Das Berkley Horse: Vom Zuchthaus zum Haus der Züchtigung&quot;&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 13:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>berkeley horse</category>
<category>berkley horse</category>
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<category>history</category>
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    <title>Die Geschichte einer seltsamen Dame, die sich Berkley nannte </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2178-Die-Geschichte-einer-seltsamen-Dame,-die-sich-Berkley-nannte.html</link>
            <category>mythen</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Der Prolog, gehalten vor dem Vorhang des großen Theaters&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Berkley war sicher die beste Namenswahl für eine Dame, die als erotische Gouvernante des viktorianischen Zeitalters präsentiert werden sollte, denn der Name bedeutet „Birkenwald“. Auf diese Weise schlagen wir den Bogen zur „Birkenrute“ („Birch“), die sie gerne nutzt, um die die Gesäße interessierter Herren zu schlagen. Mag sein, dass es eine Frau dieses Namens gab, und es mag auch sein, dass sie eine Bordellwirtin war. Doch wer sorgte dafür, dass sie zur sensationellen, reichen und berühmt-berüchtigten Londoner „Domina“ wurde, die heute in jedem Lexikon zu finden ist?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir ziehen nun den Vorhang auf - und lassen Frau Berkley auftreten &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erster Akt: Auftritt Frau Berkley - eine Frau ohne Vergangenheit &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:817 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;640&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/a_dominatix_on_stage.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gab es eine ähnliche Londoner Domina tatsächlich?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die „Miss Berkley“, von der wir reden, ist eine Frau, über deren Herkunft niemand etwas weiß, und deren Geburtsdatum unbekannt ist. Dennoch tritt sie hier auf ... wir sind ja im Theater, nicht wahr? Es heißt, sie habe ein bedeutendes Etablissement in London besessen und damit ein riesiges Vermögen erworben, aber es ist unbekannt, welcher Beschäftigung sie zuvor nachging. Die vielen Hinweise, die es angeblich über ihre „Lehrzeit“ gibt oder die auf die „Übernahme eines entsprechenden Bordells“ hindeuten, sind alle nicht ausreichend belegt. Aber ihre Memoiren - ach, es ranken sich allerlei Gerüchte darum.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der zweite Akt: Zehntausend Pfund Sterling Vermögen  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da sie nach Aussagen von Zeitzeugen „sehr reich“ gewesen sein soll, ging es nach ihrem Tod vor allem um den Nachlass. Über die tatsächliche Höhe gibt es keine Unterlagen, aber es wird immer wieder ein Betrag von 10.000 Pfund Sterling genannt. Nach heutiger Währung (2026) wären dies etwa 1.440.000 GBP. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dritter Akt: Auftritt des Bruders – Missionar im fernen Australien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:818 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;487&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/ein_jahr_auf_see_der_missionar.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Von Australien nach London und zurück.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr &lt;em&gt;1883&lt;/em&gt; verstarb Frau Berkley , und in diesem Moment tauchte plötzlich „ihr Bruder“ auf, der angeblich als Missionar im fernen Australien arbeitete. Er könnte dabei in einer Mission tätig gewesen ein, die Aborigines zum Christentum bekehrte, doch konnte ein Missionar ähnlichen Namens nicht gefunden werden. Der angebliche Missionar begab sich sofort nach London, wo er erstmalig erfuhr, dass seine Schwester diese Art von Gewerbe betreibt. Daraufhin schlägt er das Erbe aus und kehrt nach Australien zurück. Irgendwelche Spuren hat er nirgendwo hinterlassen. Die Überfahrt dauerte damals vier bis fünf Monate. Der Vorgang geht wieder zu. Doch nun komm ein seltsamer Mann ins Spiel. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vierter Akt Auftritt Dr. Vance, der Verwalter des Erbes&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:819 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;575&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/die_magische_kiste.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Illusion - oder: die Schatzkiste mit den obszönen Briefen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Sobald der Missionar die Bühne verlässt, tritt der nächste Akteur auf die Bühne: der angebliche Leibarzt von Frau Berkley, ein gewisser „Dr. Vance“. Ob er als Erbe vorgesehen war oder nur als Treuhänder, wird nicht recht deutlich. Ferner ist unklar, ob er tatsächlich existierte und ob er als Person wirklich Arzt oder Anwalt war. Jedenfalls wurde behauptet, dass jener Dr. Vance auch „mehrere Kisten“ mit höchst frivoler erotischer Korrespondenz verwaltete. Wer sie jemals zu sehen bekam, ist unklar, denn am Ende dieses Aktes werden all diese Unterlagen vernichtet. Und nicht nur das – kurz vor dem großen Finale wird noch behauptet, darunter hätten sich auch die Lebenserinnerungen von Frau Berkley befunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nochmals öffnet sich der Vorhang - Frau Berklely und ihr &quot;Horse&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:820 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;487&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/vorhang_offen_m_horse.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Zwei Wunder des 19. Jahrhunderts, etwas blass&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Das Publikum applaudiert. Der Vorhang wird geschlossen. Die Kenner der Szenerie erwarten, dass er nochmals aufgehen wird … man munkelt, dass noch eine Attraktion bevorstünde. Und tatsächlich: Fleißige Bühnenarbeiter haben inzwischen noch das Wunder des 19. Jahrhunderts auf die Bühne gerollt: Das berühmte Pferd, auch Chevalet genannt, das unter Frau Berkleys Namen seither durch die Welt der Lexika geistert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kommt mit zum „Klub der Kannibalen“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob das alles wirklich wahr ist? Wenn ihr das wissen wollt, müssen wir uns auf eine kleine Zeitreise vorbereiten. Sie führt uns zunächst in den „&lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2183-Henry-Spencer-Ashbee-und-der-Cannibal-Club.html&quot;&gt;Klub der Kannibalen&lt;/a&gt;“ (Cannibal Club) und ungefähr 160 Jahre zurück ins viktorianische England. Wir schreiben das Jahr 1863 und wir befinden uns in einem illustren Kreis von einigen Wissenschaftlern, mehreren Autoren und vor allem ziemlich viel Liebhabern der erotischen Literatur. Unter ihnen befindet sich auch ein Textilkaufmann, Büchersammler und späterer Autor, dessen wirklicher Name Henry Spencer Ashbee ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Interesse daran, wie es weitergeht? Willst du die Quellen wissen? Und vor allem: Willst du wissen, was wirklich bewiesen werden kann? Ich bin gespannt auf deine Reaktionen. Meine Recherchen sind abgeschlossen - sie müssen nur noch in Worte umgesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bildnachweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorhänge und Bildmix: Liebesverlag.de. 2026 &lt;br /&gt;
(1) Hintergrundbild: Die geheimnisvolle Miss Berkeley nach dem Vorbild einer Gouvernate.&lt;br /&gt;
(2) Hintergrundbild: John Williams, Schiff der  Londoner Missionsgeselslchaft 1866 von  Frederick Grosse, Graveur. &lt;br /&gt;
(3) Hintergrundbild: Nach einem Poster des Zauberers Zan Zig, 1899.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
(4) Hintergrundbild: Eine verblassende Dame und ihr &quot;Pferd&quot; Rekonstruktion des Pferdes nach einer zeitgenössischen Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte sind humorvolle Interpretationen der Aussagen von Pisanus Fraxi (Henry Spencer Ashbee), erschienen 1877.  Keine Sorge - es gibt viele Quellen, die wir hier auch nennen werden. Wer sie jetzt wissen will, findet sie im Anhang.&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt; &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2178-Die-Geschichte-einer-seltsamen-Dame,-die-sich-Berkley-nannte.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Die Geschichte einer seltsamen Dame, die sich Berkley nannte &quot;&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 08:30:00 +0000</pubDate>
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<category>klub der kannibalen</category>
<category>pisanus fraxi</category>

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    <title>Frauen, Affen und Äste</title>
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            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1248px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:813 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1248&quot; height=&quot;930&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/wenn_der_affe.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Was wäre, wenn der Affe es besser wüsste als du?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;blockquote&gt;„Du kennst doch die Frauen, wie Affen sind sie alle: Erst, wenn sie den nächsten fest im Griff haben, lassen sie den Ast los.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat aus dem Film: Mission Impossible II (1)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Oh, mein Gott, wie schrecklich misogyn das doch wieder alles ist – was denkt ihr Männer eigentlich von uns Frauen?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hervorgehobene Zitat stammt aus dem Jahr 2000, und ich sehe schon das Schmunzeln, das eure Lippen umspielt - wenn ihr Männer seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie so oft, habe ich mal wieder die Zeitschrift „Esquire“ aufgeschlagen. Da stand etwas darüber, wann der Betrug am Partner anfängt - jedenfalls bei Generation „Z“ . Wer „Affen“ mit „Generation Z“ vermischt, kann heute sicher sein, dass sich die Leser(innen) darauf stürzen wie die Schimpansen auf die Bananen. Und siehe da: Der Artikel wurde am 2. April 2026 veröffentlicht. (2) Das Stichwort: Monkey-Branching. (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Recherche beginnt - wie kommen Frauen, Äste und Affen zusammen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein Filmzitat nicht viel zählt, habe ich mich auf die Suche gemacht, wer den merkwürdigen Begriff erfunden hat und wann das ungefähr war. Ich selbst wie auch die „oberschlaue“ KI gruben und gruben, fanden aber auch nicht Genaues. Orakelnd berichtete eine der von mir befragten KI-Quellen, das „Affenkonzept“ (Monkey-Branching) würde schon lange existieren. Andere Meinungsbeiträge sagten Ähnliches aus: Der Begriff sei wohl „zwischen Mitte und Ende der 2010er-Jahre“ auf Online-Dating-Seiten aufgetaucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Affe, die Äffin nebst Mensch und Menschin &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin erfuhr ich, dass inzwischen nicht nur Frauen das „affenartige“ Verhalten nachgesagt wird, sondern auch Männern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal Frauen: Die Ast-zu-Ast-Tendenz müsste ab den 1990-er Jahren im Grunde abgeflacht sein, weil die Masche nicht mehr funktioniert. Frauen verdienen so viel „eigenes Geld“, dass es unattraktiv wird, ständig den Ast zu wechseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer hingegen haben kaum noch die Möglichkeit, am Affenhupf teilzunehmen, sondern können froh sein, dass sie auf dem Ast sitzen bleiben können, der noch erreichbar war. Klar ist das eine Behauptung - aber sie ist derzeit ziemlich populär. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja – es gibt solche Tendenzen bei allen Geschlechtern und allen Ausrichtungen: Männern wie Frauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht neu, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Affe könnte uns wahrscheinlich sagen, warum wir Menschen so äffisch sind &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal sehen, wer demnächst wieder Affen, Generationen und Äste bemüht, um den Menschen „da draußen“ die Welt der Partnersuche zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachste Theorie bietet (wie so oft) die Evolution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das weibliche Tier versucht, die besten Gene zu erwischen, und das klappt möglicherweise nicht mit dem erst besten Partner. Also wechselt die Äffin (symbolisch) manchmal den Ast. Manche Menschen tun dies auch, wenn sie glauben, einen Vorteil daraus zu erzielen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Theorien darüber, und wer wirklich mehr lesen will, dem empfehle ich „den Affen der das Universum verstand.“ Das Buch ist leider nur in Englisch erhältlich.(4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) &lt;a href=&quot;https://www.filmzitate.de/zitat/1b6d61321bc2f3481&quot;&gt;Filmzitate&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(2) (Affen-Asthüpfen)  jüngst als „warmer Wechsel“ (von Nest zu Nest) interpretiert)&lt;br /&gt;
(3) &lt;a href=&quot;https://www.esquire.de/news/gesellschaft/fremdgehen-oder-nicht-monkey-branching-im-check&quot;&gt;Esquire&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
(4) The Ape that Understood the Universe, Cambridge 2018&lt;br /&gt;
Bild: &amp;copy;2026 by sehpferd.de &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 10:50:00 +0000</pubDate>
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    <category>affen</category>
<category>äste</category>
<category>branching</category>
<category>frauen</category>
<category>monkey</category>
<category>monkey-branching</category>

</item>
<item>
    <title>Das &quot;Kommunikationsmodell&quot; nach Sigmund Freud ist frei erfunden</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2167-Das-Kommunikationsmodell-nach-Sigmund-Freud-ist-frei-erfunden.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>mythen</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Es wird oft behauptet, es gäbe ein &lt;em&gt;„Kommunikationsmodell von Sigmund Freud“&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsache ist: Dieses Modell haben sich Menschen ausgedacht, die eine Brücke bauen wollten zwischen Sigmund Freud und Paul Watzlawick. Es ist in mehr als einer Hinsicht falsch, von einem „Kommunikationsmodell von Sigmund Freud“ zu sprechen - alles, was dazu geschrieben wurde, basiert auf Behauptungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Freud hat &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/1977-Die-Eisbergtheorie-Fakt-oder-wissenschaftlicher-Unfug.html&quot;&gt;kein „Eisbergmodell“&lt;/a&gt; entwickelt, es wird ihm nur zugeschrieben.&lt;br /&gt;
2.	Von Paul Watzlawick wird behauptet, er habe das Freud’sche Eisbergmodell verwendet – es steht nicht einmal im Inhaltsverzeichnis von „Menschliche Kommunikation“.&lt;br /&gt;
3.	Die Aussage, dass 20 Prozent der Kommunikation in Worten abgewickelt wird, aber mindestens 80 Prozent auf anderen Wegen (beispielsweise analog) ist eine Behauptung. Sie beruht auf dem Pareto-Prinzip das ebenfalls lediglich eine Behauptung darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei eigenen Recherchen habe ich festgestellt, dass zur Frage „Freud und Kommunikation“ ein Autor vom anderen abschreibt. Dadurch wird die Behauptung ständig weiterverbreitet, ohne dass ihr Wahrheitsgehalt infrage gestellt wird.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 14:58:00 +0000</pubDate>
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    <category>behauptungen</category>
<category>eisbergmodell</category>
<category>freud</category>
<category>kritik</category>
<category>psychologie</category>
<category>watzlawick</category>

</item>
<item>
    <title>Der Wert des Doktor-Grads und die Frage der KI</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2156-Der-Wert-des-Doktor-Grads-und-die-Frage-der-KI.html</link>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>kurz und knapp </category>
            <category>mythen</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    In einer Zeit, in der alles beforscht wurde und vieles davon öffentlich zur Verfügung steht, darf man sich getrost fragen, ob der Doktorgrad noch den gleichen Wert hat, wie vor 50 oder 100 Jahren. In meiner Jugend wurden nur Ärzte und Anwälte so angeredet, auch wenn es noch einige andere Menschen mit Doktortitel gab. Die Bedeutung des Titels war also vergleichsweise gering. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Plagiate und KI - das neue Thema&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei auch die Frage ist: Was ist ein Plagiat, wenn sich jeder beliebige Text durch KI so verändern lässt, dass die Quellen textlich nicht mehr erkennbar sind? Müsste dann nicht jede These auf den Sinngehalt untersucht werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute reicht es, ein paar Zeilen einer Doktorarbeit uns Internet einzugeben, um ein Plagiat zu finden. Aber was tun wir, wenn die KI an der Doktorarbeit fleißig mitgewirkt hat? Benötigen wir dann eine KI, um festzustellen, welche andere KI hinter dieser Arbeit stand? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Doktortitel kann zu Geld gemacht werden &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Doktorgrad bringt ohne Zweifel Geld ein – für Informatiker soll es fast 18 Prozent sein (sagt übrigens eine KI, die ihre Quelle nicht nennt). Doch die gesellschaftliche Bedeutung des Doktortitels sinkt erkennbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade wurde einem deutschen Ministerpräsidenten der Doktortitel aberkannt. Das ist auch anderen Politikern schon passiert, und die polternde Häme der Presse folgte solchen Ereignissen früher auf dem Fuß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute? Entscheidend für eine Person ist, was sie anderen bedeutet – und nicht, ob sie einen Doktortitel hat. Nur im engeren Kreis der Konservativen zählt der ideelle Wert des Titels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich las und hörte, dass der „Doktor“ vor allem als Experte für Problemlösungen angesehen wird. Hoffentlich wissen dies alle, die den Titel tragen.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 11:44:00 +0000</pubDate>
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    <category>ai</category>
<category>doktortitel</category>
<category>ki</category>
<category>sinn</category>
<category>unsinn</category>

</item>
<item>
    <title>Über künstliche Intelligenz und künstliche Idiotie  </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/758-UEber-kuenstliche-Intelligenz-und-kuenstliche-Idiotie.html</link>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>mythen</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Wenn wir in Zukunft genügend große Automaten mit Lernfähigkeit bauen, dann können wir dies unter keinen Umständen mehr als Abbild der menschlichen Intelligenz kennzeichnen. Sie könnend dann über die menschliche Intelligenz hinauswachsen, wenn sie direkt mit der Außenwelt kommunizieren … &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Karl Steinbuch, „Automat und Mensch“, Berlin 1961&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sie, die genügend großen Automaten mit und ohne Lernfähigkeit, und sie sind inzwischen so klein, wie es sich Steinbuch nie hätte vorstellen können. Selbst er, der begnadete Wegbereiter der Kybernetik, ging von ganz anderen Größen aus. Künstliche Intelligenz lag noch in weiter Ferne – der PC, der schon als sensationell galt, war noch lange nicht erfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Künstliche Intelligenz und künstliche Idiotie &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sehen zwei Phänomene die weit auseinander laufen: Die geschliffene und präzise Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz, selbst lernend einerseits oder vorprogrammiert andererseits. Und eine neue Form von „künstlicher Intelligenz“, die eigentlich eher „künstliche Idiotie“ genannt werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und während die erste mit messbaren Fakten, eine Unmenge von gespeicherten Daten zum Vergleich und mathematisch präzisen, nachvollziehbaren Messungen arbeitet, versucht es die zweite Gruppe mit einem Schmu aus Dummheit, dem Griff in Psycho-Kisten und äußert vagen Annahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn Blödsinn eingegeben wird, kommt Blödsinn heraus &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn ein frecher Satz aus der Programmierung gilt für alle und alles: „Shit in – Shit out.“ Heißt noch etwas erweitert: Wenn du Scheiße fütterst und und die Scheiße umrührst, kommt Scheiße heraus – nichts sonst.&lt;br /&gt;
Was heißt das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der ehrbare Programmentwickler und der Datenmixer &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir einfüttern, muss messbar oder anderweitig überprüfbar sein. Je mehr Daten unser System bekommt, um einen Vorgang „beurteilen“ zu können, umso besser können die Ergebnisse sein. Dürftige oder unvollständige Daten werden mit Recht von seriösen Programmen abgewiesen. Der Entwickler entscheidet im Zweifel, welche Datenqualität ausreicht, um den Vorgang mit einem präzisen Ergebnis, manchmal auch mit mehreren möglichen Ergebnissen abzuschließen. Die „künstliche Idiotie“ geht einen anderen Weg: Sie versucht, die fehlenden Daten durch „Erfahrungswerte“ zu ersetzen und täuscht in der Folge Ergebnisse vor, die auf keinen Fall auf den eingegebenen Daten beruhen. Es ist leicht, so ein Programm aufzubauen, beispielsweise für die Astrologie, aber auch für die Beurteilung von Persönlichkeitsmerkmalen.  (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Algorithmen - nur ein Wort, kein Qualitätsbegriff &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Entscheidungen treffen zu können, werden die berühmten (und oft missverstandenen) Algorithmen genutzt: Das sind komplizierte in sich verschachtelte Entscheidungsprozesse. Er ist die zweite Schwachstelle bei vielen Programmen mit „Künstlicher Idiotie“. In vielen Fällen (auch wohlmeinenden) kann gar keine Entscheidung gefällt werden, das Grundgerüst dafür fehlt. Dann werden entweder Annahmen oder Zufallsentscheidungen verwendet, um Ergebnisse vorzugaukeln. Am Ende bekommt der Kunde dann ein haarsträubend falsches Ergebnis, das er dennoch für richtig hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;ELIZA - gut gemeint, und dennoch ohne wirkliche Intelligenz  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst eines der ersten (wohlmeinenden) Beispiele künstlicher Intelligenz, die ELIZA, entsprach dem Konzept künstlicher Idiotie: Die eingegebenen Daten wurden gar nicht „wirklich“ verarbeitet, sondern nur durch eine Art „bedingt intelligentes Teesieb“ gestrichen. Wenn man dies Programm einem unbefangenen Menschen zeigte, war er dennoch ausgesprochen überrascht, wie klug „ELIZA“ war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Simple Konstruktionen als &quot;KI&quot; vermarktet &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, die den Konsumenten und die werbende Wirtschaft am meisten bewegt, dürfte die sein, wie man Daten ausspäht und auswertet. Dies gilt ebenfalls als „KI“, ist aber letztendlich nur ein Auswuchs derselben „künstlichen Idiotie“, die oftmals mit der „Künstlichen Intelligenz“ verwechselt wird. Dazu gehören Annahmen, wie „Was der Konsument oft anklickt, das kauft er auch.“ „Künstliche Intelligenz“ würde mindestens dies erfordern: „Wenn der Kunde das Produkt „A“ besitzt und das Produkt „B“, dann benötigt er voraussichtlich auch das Produkt „C“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von präzisen, belegbaren Daten und Fakten muss nahezu alles der „künstlichen Idiotie“ zugerechnet werden – das gilt vor allem für maschinelle Psychotests. Denn die Psychologie verfügt nur selten über eindeutige Fakten, die sie durch eine Fülle von Annahmen ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die suggestive Kraft von &quot;Künstlicher Intelligenz&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trick aller, die damit arbeiten: Sie nutzen die suggestive Kraft, die von „künstlicher Intelligenz“ ausgeht, um darauf ihr Süpplein zu kochen. Was in Wahrheit dahinter steht, ist oft absolut lächerlich. Aber Hauptsache, der Kunde glaubt es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Rat: Seien sie kritisch und glauben sie den Spielern mit „&lt;em&gt;Künstlicher Idiotie&lt;/em&gt;“ kein Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Sie können ohne weiteres für alle Menschen das gleiche Ergebnis ausgeben, unabhängig von dem, was eingegeben wurde. Die Erfolgsquote liegt bei &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Barnum-Effekt&quot;&gt;4,26 Punkten&lt;/a&gt; auf einer Skala von 0 bis 5 Punkten.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dieser Artikel erscheint - im Original oder in Abwandlungen - in mehreren Medien&lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 04 May 2018 13:49:00 +0000</pubDate>
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    <category>ki</category>
<category>künstliche idiotie</category>
<category>künstliche intelligenz</category>

</item>
<item>
    <title>Weißt du, was Intelligenz ist?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/1227-Weisst-du,-was-Intelligenz-ist.html</link>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>mythen</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die Philosophie ist sich nicht sicher, was Intelligenz wirklich ist. Nur die Psychologie sagt uns mit offener Arroganz, sie wisse genau, was Intelligenz ist – und dass es keine anderen Kriterien dafür gäbe als diejenigen, die sie selbst einst festgelegt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Laie glaubt so etwas ungeprüft, zumal, wenn uns noch drei oder mehr wissenschaftliche Quellen untergeschoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch fragt man, wie Intelligenz genutzt wird, oder genauer, wie das Gehirn exakt damit arbeitet, wie es die richtigen Verknüpfungen findet und wodurch nicht vorhersehbare Variationen entstehen können, dann werden die angeblich so klugen Köpfe merklich unsicherer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Keiner weiß, wie Intelligenz wirklich funktioniert &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiß ich es? Nein. Niemand weiß es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Menschen, die künstliche Intelligenz erklären können. Das ist einerseits mühselig, und andererseits ist es oft nicht „Intelligenz“, die dann erklärt wird. Es sei denn, ihr meint, ein Teesieb sei deshalb intelligent, weil es zwischen Teeblättern und Flüssigkeit unterscheiden kann. Und dennoch: Künstliche Intelligenz, so schlecht sie auch programmiert sein mag, ist im Detail nachvollziehbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschliche Intelligenz ist es nicht. Man sagt, sie sei entstanden, um den vergleichsweise schwachen und hilflosen Menschen während der Evolution durch eine besondere Kraft zu stärken, die Intelligenz. Sie versetzt ihn in die Lage, Speerspitzen aus Stein zu hauen und Höhlenzeichnung zu erstellen, um die beste Jagdmethode zu dokumentieren. Nein, wir wissen nicht, welche der beiden Formen der Fertigkeiten mehr Intelligenz erzeugte und ob es die gleiche Intelligenz war, die dann durch Vererbung fortgeschrieben wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beste, was wir sagen können, ist: &lt;em&gt;Wir wissen nicht, wie menschliche Intelligenz funktioniert. Wir haben Annahmen darüber, aber uns fehlt der Einblick. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wer gibt schon zu, eigentlich nichts zu wissen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen nachdenklichen Beitrag zur Intelligenz lesen möchte, sollte sich hiermit beschäftigen. Die letzten Sätze sprechen mir aus dem Herzen - &lt;a href=&quot;http://angewandtephilosophie.de/anregungen/intelligenz/&quot;&gt;und aus dem Verstand&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 26 Dec 2019 17:04:00 +0000</pubDate>
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    <category>intelligenz</category>
<category>psychologie</category>

</item>
<item>
    <title>Gibt der Herr Lindner jetzt den deutschen Musk?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2085-Gibt-der-Herr-Lindner-jetzt-den-deutschen-Musk.html</link>
            <category>mythen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (das kaninchen)</author>
    <content:encoded>
    Also, erst mal: Das Wahlross hat sich geweigert, über diesen Tüdelkram zu schreiben. Und was bei dem durchfällt, das landet im Kaninchenloch. Also, da gehen wir jetzt mal hin, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwie ist doch bald Wahl – und da prescht Herr Lindner damit vor, doch noch mal schnell einen „Plan“ vorzulegen, der viel Geld in die Kassen des Bundes spülen soll. Der will Behörden zusammenlegen, damit alles billiger kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im SPIEGEL heißt es dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Von den Maßnahmen verspricht sich die FDP eine effizientere Verwaltung und Milliarden-Einsparungen. &lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Oh, ich bin nur ein Kaninchen. Aber ich weiß, dass es unglaublich teuer kommt, solche Pläne umzusetzen. Da muss man doch wissen, dass zwar alle Kaninchen in Löchern leben, aber nicht alle gleich sind. Und man muss umziehen, andere Kaninchenlöcher suchen und überhaupt – das klingt nach Chaos. Das ist wie bei den Menschen, nur dass die Menschen glauben, sie hätten mehr Verstand als Karnickel. Also, ich wäre mir da nicht so sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich  noch sagen wollte: Viele Zauberer nutzen ja Kaninchen, die sie aus dem Hut holen und dann wieder verschwinden lassen. Ich weiß aber, dass es die Kaninchen alle noch gibt. Und sie Fressen weiter Karotten und Grünzeug. Was das mit den Behörden zu tun hat? An denkt mal nach, Menschen – ihr habt schließlich die größeren Köpfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle und Zitat: &lt;a href=&quot;https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestagswahl-fdp-schlaegt-schliessung-von-mehr-als-100-behoerden-vor-a-877c3d20-df9d-4645-9bdd-722fdcd4adb0&quot;&gt;DER SPIEGEL&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 20 Feb 2025 08:01:00 +0000</pubDate>
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    <category>fdp</category>
<category>kosten</category>
<category>musk</category>
<category>verwaltungen</category>
<category>wahl</category>

</item>
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    <title>Die Zeit um das Jahr null und die römische Besatzung  - Weihnachten mal anders</title>
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            <category>liberal sein</category>
            <category>mythen</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    Als wir noch gerne Märchen hörten und an den Weihnachtsmann „glaubten“, sagten uns biblische Texte gar nichts, denn sie rauschten nur so an uns vorbei wie alle Legenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals hörten wir auch diese Geschichte (Luther, 1912):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Cyrenius Landpfleger von Syrien war.“&lt;/em&gt; (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar – das NT, aus dem der Satz stammt, ist kein Geschichtsbuch. Und als das Lukas-Evangelium entstand,  gab es kaum noch Zeugen der Ereignisse, denn das Buch wurde erst im Jahr 90 (2) geschrieben. Falls es noch Zeitzeugen gab, musste sie also über 100 Jahre alt geworden sein. Das ist auch der Grund, warum Lukas eine präzise Zeitangabe brauchte – und auf diese Weise wurden Geschichten in Geschichte umgeschrieben. Und der Mensch Cyrenius war im Jahr 6 (2) eine Art Statthalter (Landpfleger) der römischen Besatzungsmacht, was nun auch erklärt, warum er die Grundlagen für die Besteuerung durchführen musste. Das korrespondiert auch mit der Amtszeit des Kaisers Augustus, der bis zum Jahr 14 regierte. (2). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Das Land, das im NT beschrieben wurde, war römisches Besatzungsgebiet. &lt;br /&gt;
2.	Die erwähnten römischen Personen haben tatsächlich gelebt und übten unter anderem die Steuerhoheit über dieses Gebiet aus.&lt;br /&gt;
3.	Die Einwohner waren überwiegend unzufrieden mit der Besatzungsmacht. Sie hassten vor allem die Steuereintreiber, im NT „Zöllner“ genannt. &lt;br /&gt;
4.	Der Rest der Geschichte beschäftigt sich mit der Rückbesinnung und Erneuerung der Religion, die im NT anhand von Beispielen ausführlich beschrieben wird. &lt;br /&gt;
5.	Es gibt weitere Schriften, die sich mit der Ausbreitung der christlichen Religion beschäftigen. Doch erst im Jahr 337 (2) wurde klar, dass sich das Christentum als Staatsreligion eignete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die germanischen Länder und ihre Traditionen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weihnachtsfest selber ist in germanischen Ländern deshalb mit dem Christentum verbunden, weil es hier auf den Zeitpunkt der Wintersonnenwende fällt – beinahe das wichtigste Ereignis im Kalender. Dabei geht und ging es um alles, was das Licht zurückbringt und damit die Möglichkeit, Ackerbau zu betreiben und das Leben leichter nehmen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schließlich auch ein Grund, Weihnachten zu feiern. In diesem Sinne: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ein frohes und friedliches Weihnachtsfest,  God Jul, Glædelig Jul, Merry Christmas und was ihr sonst noch sagt. Die längste Bezeichnung fand ich in Xhosa (Südafrika): &quot;Siniqwenelela Ikrisimesi EmnandI Nonyaka Omtsha Ozele Iintsikelelo Namathamsanqa, wörtlich nach automatischer Übersetzung: &quot;Wir wünschen euch frohe Weihnachten und ein neues Jahr voller Segen und Glück&quot;.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Quellen und Hinweise:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Lutherbibel, 1912.&lt;br /&gt;
(2) Nach heutiger Zeitrechnung. &lt;br /&gt;
Nähere Einzelheiten auch in der &lt;a href=&quot;https://www.fr.de/kultur/jesus-syrer-11156623.html&quot;&gt;Frankfurter Rundschau&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt; &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2030-Die-Zeit-um-das-Jahr-null-und-die-roemische-Besatzung-Weihnachten-mal-anders.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Die Zeit um das Jahr null und die römische Besatzung  - Weihnachten mal anders&quot;&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 24 Dec 2024 10:57:00 +0000</pubDate>
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    <category>festtage</category>
<category>jul</category>
<category>weihnachten</category>

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    <title>In die Zukunft mit Freud und Jung? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2018-In-die-Zukunft-mit-Freud-und-Jung.html</link>
            <category>mythen</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:785 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;492&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/buergertoechter.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Töchter der Bürger - ausgehfertig gegen 1912&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Manchmal kommen in Foren Themen auf, die ich nicht einmal im Entferntesten für relevant halte. Zum Beispiel der Konflikt zwischen dem Herrn Freud, Sigmund, und dem Herrn Jung, Carl Gustav. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist glaubt jemand, einer von beiden habe etwas gesagt, was unglaublich wichtig wäre – und der jeweils andere habe es widerlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wenigstens die Zuweisungen und Zitate stimmen würden – es ginge noch. Oftmals aber werden reine Annahmen zu religionsähnlichen Gebilden erhoben. Da Entstehen plötzlich Eisberge in unserer Persönlichkeit, die später hinzugefügt wurden – soweit zu Annahmen über Freud. Und die Persönlichkeit selber kann durch Test sicher kartografiert werden, so die entsprechenden Annahmen zu Jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Magier in einer völlig anderen Welt? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnten wir vielleicht damit beginnen, einmal einen Blick in die Zeit von Freud oder Jung oder jedem anderen frühen Psycho-Magier zu schauen? Kann man einer jungen Studentin oder einem jungen Studenten überhaupt noch klar machen, wie die bürgerliche Gesellschaft jener Zeit funktionierte? Wird darauf überhaupt noch Bezug genommen? Welche Annahmen beider (und vieler anderer) entstammen der Zeit, sind gar typisch für sie? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waren nicht alle, Therapeuten wie auch Klienten, in ein Leben eingebunden, das für uns heute gar nicht mehr vorstellbar ist?  
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    <pubDate>Tue, 22 Oct 2024 09:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>bürgerlich</category>
<category>freud</category>
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<category>jung</category>

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