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Kann man der Wissenschaft vertrauen?

Im Grund: ja. Nur nicht jeder Art von Wissenschaft. Selbst für die Naturwissenschaften kann dies gesagt werden (Zitat):

In bestimmten Fachbereichen scheinen Status und Reputation ein größerer Ansporn zu sein, als sich darauf zu konzentrieren, fundamentale Probleme der Menschheit zu lösen.


Den Naturwissenschaften kann man vorwerfen, Ergebnisse viel zu früh zu publizieren und dabei zwangsläufig ungenau zu sein. Ein typisches Beispiel ist die Hirnforschung. Wer auch nur ein klitzekleines Bisschen von Datenübertragung und Datenverarbeitung versteht, muss die plumpen Versuche der Gehirnforscher, das Denken zu erklären, zwangsläufig als „Allchemie“ ansehen. Dabei ist es nicht falsch, dass sie forschen – nur das ständige öffentliche Hühnergegacker über sensationelle Ergebnisse nervt.

Die Menschen, die uns dies sagen, sind allerdings überwiegend Naturwissenschaftler. Im Bereich der Geisteswissenschaften herrschen nach wie vor abenteuerliche Annahmen, die nicht bewiesen werden können und die außerdem abhängig vom Zeitgeist sind. Die sogenannte „Forschung“ besteht dabei oftmals darin, unbeweisbare Annahmen mithilfe fragwürdigen Methoden solange zu beforschen, bis eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie etwas Wahrheit enthalten könnten.

Diese Wissenschaftler stehen in Verruf - völlig zu Recht.

Zitat: DIE ZEIT.

Der Ärger mit der Spargel-Qualität hört nicht auf

Direktvermarkter von Spargel sollten im Grunde besonders auf die Qualität achten. Tun sie aber nicht alle. Was jüngst als erste Sorte bei mir in die Tüte kam, war wieder einmal unter aller Sau: krumme Spargel, Spargel mit braunen Flecken, schlecht gewachsene Spargel, teils hohle Spargel.

Nun ja, etwa 80 Prozent der Stangen war notfalls verwertbar. Sie sahen aber am Tisch nicht appetitlich aus- und nicht einmal der Geschmack überzeugte. Das Kilo war mit acht Euro zwar nicht extrem teuer, aber für die Qualität war der Preis bei Weitem überzogen. Einziger Nutznießer ist der Hund, der die restlichen 20 Prozent des Spargels (über mehrere Tage verteilt) als Nahrungsergänzungsprodukt fressen wird.

In einem Speiselokal hätte ich den Spargel zurückgehen lassen. Aber an Endkunden kann man offenbar jeden Mist absetzen, jedenfalls in den „Neuen Bundesländern“.

Nachsatz: Nun ja – ich habe selber schuld. Leider habe ich gepennt, als der Spargel in die Tüte kam, und auf diese Weise hat man mir den Mist untergejubelt. Ich hätte Stange für Stange selbst aussuchen müssen, aber das ließ das Konzept des Vermarkters ohnehin nicht zu.

Frauke Petry, André Poggenburg und angebliche Wirtschaftsliberalität

Die AfD, die sich für Menschen „Alternative“ nennt, die nicht wissen, was eine Alternative ist, hat Probleme. Vor allem, weil sie nicht mehr das ist, als das sie gegründet wurde: eine Partei, die vor allem aus dem Euro herauswollte –überwiegend aus Populismus. Oder weil damals in einer Pressekampagne gegen „die Griechen“ gehetzt wurde.

Seither hat man die „Galionsfiguren“ nach und nach verloren. Gegen den Euro und für Nationalismus zu sein ist ein bisschen wenig, denn die meisten Menschen haben andere Themen.

Wohl dem, der dies erkennt – innerhalb der AfD. Es gibt andere Parteien, in denen sich ein breiteres Spektrum von Themen glaubwürdig vertreten lässt. Und es gibt den Ausstieg in Ehren.

Und bitte, Herr Poggenburg: Ihre Partei hat nun wirklich nichts mit Wirtschaftsliberalismus zu tun. Wer die will, findet in CDU und FDP Alternativen, uns selbst die SPD ist wirtschaftsliberal, wenn es um die deutsche Technologie- und Exportleistung geht.

Möglicherweise sollte sich die AfD mal erinnern, dass man nicht einfach professoral „wirtschaftsliberal“ sein kann, sondern dass die liberale Wirtschaft nur in einem liberalen Staat und einer liberalen Europäischen Union gedeiht.