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Besorgte Bürger sind weder Bürger noch besorgt

Ich stimme niemals mit Menschen überein, die Ideologien mit Ideologien oder Extremismus mit Extremismus bekämpfen wollen – und lese deshalb überall kritisch, wo solches versucht wird.

Doch diesen Satz will ich Ihnen zitieren:

Normalisierung beginnt bereits dann, wenn sprachliche Beruhigungen wie „Wutbürger“ bzw. „besorgte Bürger“ das Anbiedern an Rassismus verschleiern sollen.


Dabei wäre zu erwähnen, dass insbesondere der Begriff „Besorgte Bürger“ gar nicht für Bürger steht, die besorgt sind, sondern für Bürger, die sich längst radikalisiert haben. Wer wirklich „besorgt“ ist, darf gerne damit beginnen, die Demokratie zu verteidigen.

Warum „besorgte Bürger“ unter falscher Flagge segeln? Die meisten treten weder für die bürgerlichen Tugenden, „Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit“ ein, noch sind sie „besorgt“ – sondern sie sind Radikalinskis, die den Rest des Volkes mit Falschinformationen verdummen wollen.

Gauck

Eine unheilige Allianz aus Rechtextremisten, Linksextremisten und angeblich „honorigen“ Fernsehclowns aka Kabarettisten haben versucht, den scheidenden Bundespräsidenten madigzumachen. Dennoch ist und bleibt er ein Symbol für jenes Deutschland, das nach vorn sieht und einer wirklichen Demokratie verpflichtet ist.

Er geht, und bald wird sein Nachfolger präsidieren. Auch an ihm, sollte er so gewählt werden wie gedacht, haben sich die Linksaußen in Deutschland bereits festgebissen. Hoffentlich halten sich die Demagogen und Politclowns wenigstens diesmal zurück.

Bravo, Cem Özdemir – danke, Grüne Partei

Es gibt bei den Grünen Personen, die man einfach nicht sehen möchte. Und es gibt Menschen, die ausgesprochene Sympathieträger sind.

Wenn Anton Hofreiter oder Claudia Roth im Fernsehen auftreten, gehen ja nicht nur mir, sondern wohl den meisten Menschen die Zehennägel hoch. Bei Cem Özdemir ist das anders. Er spricht kluge Worte gelassen, aber nicht belehrend aus.

Die Grünen haben einen klugen Schachzug gemacht: Dieser Spitzenkandidat ist die richtige Wahl. Gemeinsam mit Katrin Göring-Eckardt werden beide Punkte für die Grünen sammeln.

Oh nein, ich werde nicht „grün“. Aber ich bin froh, wenn die Vernunft gegen den Sozialismus siegt.

Die Briten

Sie wollen also unbedingt ihre Wirtschaft ruinieren. Sollen sie doch – es könnte ein warnendes Beispiel für andere sein. Falls überhaupt einer der verdammten Nationalisten in Europa an Ökonomie interessiert ist.

Was konkret sein wird (aber nicht sofort) steht in der ZEIT.

Herr Trump – wer ist denn „Chevrolet“?

Klar – Chevrolet ist eine US-amerikanische Automarke. Und sie gehört General Motors, also demselben Konzern, der auch als Muttergesellschaft für Opel fungiert. Diese Tatsache könnte eventuell auch dem kommenden US-Präsidenten Trump bekannt sein. Also fahren General-Motors-Automobile in großer Anzahl in Deutschland.

Doch was sind schon Tatsachen? Trump fragte nämlich:

Wie viele Chevrolets sehen Sie in Deutschland?" Und er gab auch die Antwort: "Nicht allzu viele, vielleicht gar keine, man sieht dort drüben gar nichts, es ist eine Einbahnstraße."

Man könnte natürlich auch fragen: Wie viele US-Automobile werden eigentlich in den USA gebaut? Aber das hat Herr Trump ja eine Lösung: den Strafzoll für US-Automobile, die in Mexiko gebaut werden. Fragt sich nur, wie sich die Milliarden, die die US-amerikanische Industrie (und nicht Deutschland) in Mexiko verbaut hat, jemals Profit bringen sollen, falls der Strafzoll wirklich kommt - denn sollte es so sein, kann sich der US-Amerikaner möglicherweise keine amerikanischen Autos mehr kaufen, weil sie zu teuer geworden sind.