Kann die Psychologie Persönlichkeiten ausreichend beschreiben?
Ich las gerade folgendes Zitat als Einleitung zu einem wissenschaftlichen Artikel:
Kann "Persönlichkeit" durch die "Big-Five" beschrieben werden?
Die andere Frage wäre: Kann eine Person durch die fünf Persönlichkeitsmerkmale ausreichend beschrieben werden?
Wenn wir mal grob 45 Jahre zurückblicken, dann gibt es kaum noch Gemeinsamkeiten in der Art, wie wir (Nicht-Psychologen) „Personen beurteilen“. Wir haben uns beispielsweise damit abgefunden, dass wir uns mit Alter und Umgebung, Berufsfeld und Beziehungen verändern. Ja, wir haben sogar erkennen müssen, dass wir im Alltag eher bestimmten Rollen folgen als einem „inneren Selbstverständnis“.
Psychologen benötigen Modelle zum Vergleich - aber was sind sie wert?
Ich bin der Überzeugung, dass Psychologen solche Meilensteine benötigen, um Vergleiche zu ziehen. Aber andererseits bin ich ganz sicher, dass die sogenannten „Big Five“ völlig unzuverlässig sind, wenn es um eine zutreffende Beschreibung der Persönlichkeiten im Alltag geht. Das trifft insbesondere auf die Partnersuche und Partnerwahl zu.
Oder mit anderen Worten: Die „Big Five“ sind ein theoretisches Modell der Persönlichkeit. Ob sie der Praxis (beispielsweise im Umgang miteinander) standhalten, wir hingegen oft bezweifelt. Zudem ist zu fragwürdig, ob die Möglichkeiten der Psychologie wirklich ausreichen, um die Prozesse zu beschreiben, unter denen sich die Persönlichkeit prägt und weiterentwickelt.
Zitat aus: "QUARKS" -Der Artikel behandelt auch Veränderungen der Persönlichkeit.
Weiterentwicklung des Modells aus psychologischer Sicht (anspruchsvoll)
Kritik (englisch) Das Modell der fremden Person.
Anmerkung: Dieser Artikel wendet sich gegen den übermäßigen Gebrauch der "Big Five" zur Beurteilung von Menschen, nicht gegen die Darstellung in QUARKS.
Unsere Persönlichkeit ist nicht komplett festgelegt. Forschende gehen davon aus, dass wir uns ein Leben lang verändern können, auch wenn einige Eigenschaften ziemlich stabil sind. Um Persönlichkeit wissenschaftlich zu erfassen, hat sich in der Psychologie das sogenannte Big-Five-Modell etabliert. Es beschreibt fünf grundlegende Persönlichkeitsmerkmale.Das ist richtig – „in der Psychologie“ hat sich dies Modell tatsächlich etabliert. Von den Spuren, die im ersten Drittel des 20 Jahrhunderts zu finden sind bis zum Jahr 1981, als sich der Begriff durchsetzte, wurde er nach und nach zum Standard der Persönlichkeitsforschung.
Kann "Persönlichkeit" durch die "Big-Five" beschrieben werden?
Die andere Frage wäre: Kann eine Person durch die fünf Persönlichkeitsmerkmale ausreichend beschrieben werden?
Wenn wir mal grob 45 Jahre zurückblicken, dann gibt es kaum noch Gemeinsamkeiten in der Art, wie wir (Nicht-Psychologen) „Personen beurteilen“. Wir haben uns beispielsweise damit abgefunden, dass wir uns mit Alter und Umgebung, Berufsfeld und Beziehungen verändern. Ja, wir haben sogar erkennen müssen, dass wir im Alltag eher bestimmten Rollen folgen als einem „inneren Selbstverständnis“.
Psychologen benötigen Modelle zum Vergleich - aber was sind sie wert?
Ich bin der Überzeugung, dass Psychologen solche Meilensteine benötigen, um Vergleiche zu ziehen. Aber andererseits bin ich ganz sicher, dass die sogenannten „Big Five“ völlig unzuverlässig sind, wenn es um eine zutreffende Beschreibung der Persönlichkeiten im Alltag geht. Das trifft insbesondere auf die Partnersuche und Partnerwahl zu.
Oder mit anderen Worten: Die „Big Five“ sind ein theoretisches Modell der Persönlichkeit. Ob sie der Praxis (beispielsweise im Umgang miteinander) standhalten, wir hingegen oft bezweifelt. Zudem ist zu fragwürdig, ob die Möglichkeiten der Psychologie wirklich ausreichen, um die Prozesse zu beschreiben, unter denen sich die Persönlichkeit prägt und weiterentwickelt.
Zitat aus: "QUARKS" -Der Artikel behandelt auch Veränderungen der Persönlichkeit.
Weiterentwicklung des Modells aus psychologischer Sicht (anspruchsvoll)
Kritik (englisch) Das Modell der fremden Person.
Anmerkung: Dieser Artikel wendet sich gegen den übermäßigen Gebrauch der "Big Five" zur Beurteilung von Menschen, nicht gegen die Darstellung in QUARKS.
