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Dem liberalen Geist eine Stimme geben - das ist sehpferd

Wenn junge Böcke bewusst stinken …

Wenn junge Männer bewusst stinken, dann probieren sie wahrscheinlich aus. Ihre „Pheromone zu maximieren“. Manchmal, so las ich, würde noch etwas mehr dazu gehören.

Ich habe dazu etwas gelesen, zum Beispiel dies:

Junge Männer verzichten bewusst auf Körperpflege, um ihren natürlichen Geruch möglichst unverfälscht zur Geltung zu bringen. Manche lassen das Deo weg, andere die Dusche. Die besonders ambitionierten Vertreter des Trends tragen sogar ungewaschene Kleidung. Je mehr man nach sich selbst riecht, desto besser.

Männer, hört mal her … das mit den Pheromonen ist nicht bewiesen. Selbst, wenn einzelne Pheromone in Frauen das Kuschelgefühl wachrufen sollten, gilt dies nicht für ein erstes Date.

Was die „Forschung“ einmal dazu gesagt hat (es ist lange her), ist eine Sache. Eine andere ist, dass die Forscher selbstverständlich nicht die Zersetzungsprodukte des Männerschweißes verwendeten, um die Wirkung von Pheromonen zu „beweisen“. In Bio nicht aufgepasst und in Chemie auch nicht? Macht ja nichts – ihr dürft dann nur nicht glauben, was euch die Komiker(innen) in den „Sozialen Netzwerken“ einblasen.

Übrigens: Lasst jede Form von „Maxxing“ – auch wenn es eigenartig klingt: Frauen wollen überwiegend „richtige Menschen“, die sich beim Date so „geben“ wie sie tatsächlich sind.

Zitat aus dem österreichischen "Standard".

;mehr von mir in der "Liebeszeitung".

Die angeblichen „drei Typen“, die du beim Dating triffst– Maximizer, Romanticizer & Hesitater

Der Dating-Zirkus und seine Begriffe

Der Dating-Zirkus im Internet zieht zwar nicht mehr ganz so viele Enthusiasten an, aber er existiert weiter. Die „sozialen Medien“ mit ihren notorischen Schreihälsen und Schreihälsinnen wollen drei „Typen“ ausgemacht haben:

Romantiker(innen) – die Sache mit der Lust

Der traditionelle, eher unbefangene Typ im Dating-Rummel ist der Romantiker oder die Romantikerin. Diese Person lebt von der Hoffnung auf die große Liebe und verbindet dies mit dem Glauben, aufgrund ihrer Persönlichkeit auch ausgesprochen begehrenswert zu sein.

Das Urteil von Sehpferd:

Romantiker(innen) fassen das Zusammensein als Gefühl besonderer Art auf, das sich zwar nicht in der spontanen Begierde zeigt, aber durchaus im Wunsch, dem anderen auch körperlich nahezukommen. Sie wollen, dass der „Funke“ überspringt, was in Wahrheit bedeutet, sie könnte sich Sex mit dir vorstellen. Das bedeutet nicht, dass sie „jetzt und hier“ dazu bereit sind, aber es gehört zu ihrem Gesamtbild des Kennenlernens. Bleibt der Funke aus, dann lehnen sie weitere Treffen oft ab.

Tipp: Versuche, die Gefühle „reifen“ zu lassen. Suche die Nähe der anderen Person. Der „Appetit“ kommt oft erst beim Essen – und die Lust entwickelt sich oft aus intimen Berührungen oder Küssen.

Maximierer – mehr fordern als mitbringen

Seit Jahren finden wir viele lästige Maximierer(innen) in der Manege des Dating-Zirkusses. Solche Personen vergleichen die infrage kommenden Partner(innen) mit einer illusionären „perfekten“ Person. Sie selbst glauben von sich, perfekt zu sein – und wenn nicht das, so doch ausgesprochen begehrenswert.

Das Urteil von Sehpferd:

Maximierer(innen) glauben, einmalig zu sein, und sie zeigen nach Außen ein entsprechendes Selbstbewusstsein. Meist handelt es sich dabei um eine Fehleinschätzung – und durch die Überheblichkeit wird der Partner zumeist abgewertet. Das heiß: Maximierer erkennen weder den Wert noch die Attraktivität der anderen Person an. Sich mit ihnen zu treffen, ist fast immer verschwendete Zeit.

Tipp: Falls du auf eine Maximierer-Persönlichkeit triffst, dann versuche, das Date möglichst abzukürzen. Es hat keinen Sinn, deine Zeit mit einer Person zu verbringen, die „das Beste“ sucht, aber selbst höchstens „Durchschnitt“ ist. Wirklich herausragende Menschen treten nicht als „Maximierer" auf.

Zögerliche Personen – die Furcht vor Veränderungen

Immer wieder stoßen wir bei Dates auf „zaghafte“ Personen, auch „Zögerer“ genannt. Sie sind unsicher, weil sie eine Verschlechterung ihrer Lebenssituation befürchten, wenn sie sich binden. Diese Personen machen es sich schwerer als nötig: Der Gewinn, mit einem anderen Menschen zusammenzukommen, ist immer mit kleinen Verlusten verbunden.

Das Urteil von Sehpferd:

Zögerern fehlen oft die Möglichkeiten, zwischen der Chance auf einen Gewinn und dem Risiko eines Verlustes abzuwägen. Wenn du zögerlich bist, hilft ein Satz: „Was kann denn schlimmstenfalls passieren?“

Tipp: Dem Zögerer beweisen, dass er (sie) einen Vorteil davon hat, dich kennenzulernen. Das kann einige Zeit dauern, aber es beinhaltet auch die Möglichkeit, ihn oder sie zu überzeugen.

Die Kurzform: Was ist mit den drei Begriffen gemeint?

• Romantiker: „Ich verlasse mich zu sehr auf bestimmte Gefühle, Potenziale oder Hoffnungen statt auf die aktuelle Situation.“
• Maximierer: „Ich konzentriere mich zu sehr auf Vergleiche oder die Suche nach der perfekten Wahl.“
• Zögerer: „Ich lasse mich zu sehr von Angst oder Unsicherheit leiten und schiebe Entscheidungen hinaus.“

Die Alternative: Sei ein kluger Kenner / eine kluge Kennerin

Im Vergleich dazu könnte man von einem „klugen Kenner“ (oder einer klugen Kennerin) sprechen. Eine Person dieser Art kann alle dies:

1. Sich selbst richtig einschätzen.
2. Andere sicher einschätzen und beurteilen.
3. Den eigenen Marktwert kennen.
4. Kompromisse eingehen, die tragfähig sind.
5. Im richtigen Moment Entscheidungen fällen.


Insofern ist die Einteilung „der“ Partnersuchenden in Romantiker, Maximierer und Zögerer absoluter Unsinn. Sie entspricht vielmehr dem Zeitgeist, den die geschwätzigen „neuen“ Medien mit ihren Marktschreiern erst hervorgebracht haben.

Ernsthafte Partnersuche ohne Luxusansprüche und falsche Hoffnungen

Wer einen Partner oder eine Partnerin sucht, der betreibt etwas sehr Ernsthaftes. Er oder sie versucht, das eigene Leben zu bereichern, es neu zu gestalten und in einer veränderten Weise mit Inhalten zu füllen.

Im Grunde ist es ein Frevel, von irgendwelchen „Typen“ bei der Partnersuche zu reden. Zumal, wenn man vom Ziel ausgeht: das Lebensglück mit einem anderen Menschen zu finden.

Der Artikel wurde am 22.7. 2026 geringfügig verändert.

Brauchen wir neue Wege und Modelle in der Kommunikation?

Die Modelle, die von Kommunikationstrainern verwendet werden, richten sich überwiegend, wenn nicht gar ausschließlich, an Personen, die Dialoge führen. Zumeist gehen Lehrende wie auch Lernende davon aus, etwas über die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht zu erfahren. Damit sind Dialoge gemeint, die zwischen „körperlich anwesenden Personen“ stattfinden, die „miteinander Augenkontakt aufnehmen können.“

Nicht bei alle Kommunikationsformen sind beide anwesend

Die Kritik an den heutigen Kommunikationsmodellen richtet sich in vielen Fällen daran, dass sie nicht für „moderne“ Internetkommunikation geeignet sind. Als Begründung wird angegeben, dass die Dialoge „oft asynchron, multimodal und durch Technologie“ ausgeführt werden.

Dazu wäre zu sagen, dass Kommunikationsseminare nicht für die zeitversetzte Übertragung von Informationen geschaffen wurden. In Trainings gehen wir immer von Dialogen in „Echtzeit“ aus, unabhängig davon, ob wir ein Gespräch mit Augenkontakt führen oder ein Telefongespräch.

Als Beispiel: Früher gab es Telegramme, Luftpostbriefe und gewöhnliche Briefsendungen. Man konnte auf gleichen Wegen nur „zeitversetzt“ auf sie antworten, und das war absolut normal - auch bei Telexen oder Telefaxen.

Andererseits ist die Frage, ob zwei Nachrichten, die im Internet zwischen einem Sender und einem Empfänger ausgetauscht werden, überhaupt irgendeinen Bezug aufeinander haben. Geschieht dies, so ist es zwar formal auch eine Kommunikation, aber kein Dialog mehr. Bestenfalls könnte man sagen: „Keine Antwort ist auch eine Antwort.“

Die "neue Kommunikation" und der Helpdesk

Verkäufer, insbesondere Innendienst-Mitarbeiter, die am Telefon verkaufen, profitieren ganz selbstverständlich von der Teilnahme an Kommunikationsseminaren. Diese Schulungen haben aber andere Inhalte als „gewöhnliche“ Kurse in Kommunikation. Ähnliches gilt für Mitarbeiter am Helpdesk, die einer deutlich höheren Belastung ausgesetzt sind, weil die Anrufer unter Stress stehen und nicht immer freundlich und zuvorkommend sind.

Mensch und Automat am Telefon

Eine der wesentlichen Fragen ist bereits heute, ob sich „am anderen Ende“ eine Person oder ein Automat befindet. Nehmen wir als Beispiel mal einen Helpdesk 2026.

Er kann …

1. … von einer fachkundigen Person geführt wird, die selber in der Lage ist, zutreffende Antworten zu geben.
2. … oder selbst noch ausreichend kompetent sein und bei weiteren Fragen auf ein Team zurückgreifen, das möglichst unmittelbar befragt werden kann.
3. … oder selbst kaum noch kompetent sein, aber auf eine Datenbank mit „typischen“ Problemfällen zurückgreifen.
4. … ein Automat sein, der Fragen aufnehmen, klären und bearbeiten sowie schließlich in Antworten umwandeln kann.

Das Beispiel mag zeigen, wohin die Zukunft führt: zu einer möglichst gleichbleibend freundlichen Automaten-Stimme, die wie ein Mensch klingt und „unendliche Geduld“ simuliert. Wenn ein solcher Automat auch noch die Fragekunst beherrscht und die richtigen Lösungen in klaren, einfachen Worten findet, ist er zumindest für die meisten Fälle gut gerüstet. Menschen im „Hintergrund“ werden immer noch gebraucht. Denn wenn die kommunizierende KI uns nicht versteht, „sagt“ sie oftmals: „Warten Sie bitte einen Moment, ich verbinde sie jetzt mit einem Fachberater“.

KI und Klopapier

Informationen von der Klorolle - durch KI?
Durch KI erzeugte Informationen überschwemmen schon lange das Internet. Wer von einem Thema keine Ahnung hat, aber dennoch etwas „Intelligentes“ veröffentlichen will, kann jederzeit auf KI zurückgreifen – oft sogar kostenlos.

Es ist nicht schwerer, als ein Blatt Klopapier von der Rolle abzureißen – es dauert höchstens etwas länger. Dann den „Beitrag“ flugs unbearbeitet ins Internet stellen – und schon hast du einen Text „hinzugefügt“, der dort in ähnlicher Form schon dutzendfach existiert.

Mein Rat: Werft das von der KI erzeugte Blatt Klopapier in die Spülung, wo es hingehört. Oder wollt ihr das Internet so weit zumüllen, dass die Suchmaschinen daran ersticken?

Die Folgen haben wir alle zu tragen - vor allem aber Schüler und Studenten.

Trollorlorgie auch Trollologie genannt

Als bekennender Erdhöhlenbewohner und gestandenes Kaninchen wurde ich gebeten, über die eigenartigen Geworhnheiten der Trolle zu schreiben. Eine Übersetzung aus dem trollonischen findet ihr am Schluss.

Im Gegensatz zu mir leben Trolle allerdings in bergigen Regiornen, namentlich in Norwegen und Schweden. Unabhängig von ihren übrigen Eigenschaften, die ich noch ausführlich beschreiben werde, sind Trolle Nachtwesen. Sie sind ausgesprochen Phortorphorb, was auf Trollonisch bedeutet, das Licht zu scheuen. Aus diesem Grund verstecken sie sich in ihren Trollhäusern, also höhlenartigen Gebilden ohne Tageslicht.

Größe der Trolle

Die kleinsten Trolle ähneln Vorgartenzwergen, nur haben sie deutlich längere Nasen, weshalb man sie auch als „Naseweise“ bezeichnet. Große Trolle nehmen oft riesenhafte Gestalten an. Bis heute ist unklar, ob sie genetische der gleichen Spezies angehören.

Geistige und mentale Fähigkeiten

Kleine Trolle gelten als nicht besonders intelligent, aber durchaus lästig. Manche sollen sogar liebenswert sein. Große Trolle wurden schon als intelligente Riesen identifiziert, wie beispielsweise der Trollkönig. Bei den übrigen Trollen wird gelegentlich vermutet sie hätten sogar eine akademische Ausbildung, jedoch könnte dies auch darauf zurückzuführen sein, dass sie geniale Korpierer anderer Lebewesen sind (z.B. von Menschen).

Geschlecht der Trolle

Je nach dem Land in dem sie leben, können sie männlich oder weiblich sein und sogar ihre Geschlechtsidentität wechseln. Tun sie dies, so nehmen sie wie mache andere Lebewesen auch die zugewiesene Identität vergleichbarer Menschenkinder an. Allerdings wirft dies Fragen der Metamorphorse und der Reprorduktion auf, die Trollorlorgen allzeit beschäftigt haben. Bekannt ist auch, dass Trolle oftmals ausgesprochen unter Homorphorbie leiden, doch sind die Gründe dafür ebenfalls unbekannt.

Krankheiten der Trolle

Die häufigste Erkrankung der Trolle ist die nach ihnen benannte Trollwut. Sie tritt immer dann auf, wenn sie sich unverstanden fühlen, und in diesem Zustand sollte man versuchen, ihnen aus dem Weg zu gehen. Ob es sich bei dieser Erkrankung auch um eine Störung des Hormornsystems oder um einen Überschuss an Bortenstoffen handelt, ist nicht bekannt, da Trolle noch nie daraufhin untersucht wurden.

Trollgeld

Vermutet wird, dass Trolle oft nicht arm sind, denn sie hängen ihr Geld in Dornbüschen auf, um es zu sonnen. Diese Tätigkeit müssen sie freilich des Nachts durchführen, sodass die Geldscheine tagsüber unbewacht sind. Es wird dennoch nicht empfohlen, Trollgeld zu stehlen, weil die Rache der Trolle fürchterlich sein soll.

Psyche der Trolle

Die mentalen Fähigkeiten werden unterschiedlich betrachtet. Trolle haben keine Psyche in unserem Sinne und behaupten, auch keine zu benötigen. Zeitzeugen berichten aber, dass sie auf bestimme Reize reagieren und dann mithilfe künstlicher Intelligenz vorgefertigte Satzfetzen hervorbringen. Dafür scheint es genügend Beweise zu geben.

Das Wunder der Verbreitung der Trolle

Nachdem sich Trolle in der Natur nicht vermehren können, haben sie offenbar einen Weg gefunden, menschliche Gestalt anzunehmen. Dabei ist umstritten, ob sie natürliche Menschen sind oder lediglich als virtuelle Bewornher eines abgegrenzten von Neu-Utgard angesehen werden müssen. Dafür spräche, dass es sich um eine Porpulation handelt, die sich beliebig vervielfältigen kann, sodass ein Exemplar zugleich an mehreren Orten gleichzeitig sein kann und überall unter einer veränderten Identität auftreten kann, was der Wissenschaftler Bilorkatiorn nennt, wenn es sich um zwei Orte handelt. Oder Multilorkatiorn, wenn sie es schaffen, an vielen Orten zugleich aufzutreten.

Inzwischen soll sogar schon Trollschulen und wahrhaftige Trollfabriken geben, in denen gelehrt wird, wie man sich trollend durch virtuelle Welten bewegen kann.

Ich selbst werde nun wieder meine Wohnhöhle (nein, nicht die Wornhöhle) aufsuchen und den Trollen wieder die virtuelle Welt überlassen - so wahr ich ein schreibendes Kaninchen bin.

Agenda und Trollisch-Deutsche Übersetzung:

Geworhnheiten - Gewohnheiten.
Regiornen - Regionen (Gegenden)
Phortorphorb - Photophob (Lichtscheu)
Trollhäusern - Tollhäuser, nicht ethisch korrekt.
Trollkönig - literarische Gestalt - existiert in diesem Zusammenhang.
Korpierer - Kopierer (Vervielfältiger).
Metamorphorse - Metamorphose (Verwandlung)
Reprorduktion - Reproduktion (im Sinne von Nachfahren, Kinder zeugen)
Trollorlorgen -Trollologen (Trollforscher, gibt's eigentlich nicht).
Homorphorbie - Homophobie (Angst vor Homosexualität oder Homosexuellen)
Trollwut - Die Wut der Trolle, angelehnt an Tollwut.
Hormornsystem - Hormonsystem, existiert.
Bortenstoffe - Botenstoffe, existieren.
Trollgeld (existiert laut Grimms Wörterbuch).
Bewornher - Bewohner.
Neu-Utgard - Utgard, das Reich zwischen Menschen und Göttern, im Internet.
Porpulation - Population (Bevölkerung)
Bilorkatiorn - Bilokation (an zwei Orten zugleich sein)
Multilorkatiorn - Multilokation (an vielen Orten zugleich sein).
Trollschulen - Ausbildungsstätten für neue Trolle, die in Neu-Utgard arbeiten sollen. (Desinfomation verbreiten).
Trollfabriken - Trollschulen in großem Stil.
Wornhöhle - Wohnhöhle, sicherer Ort für Troll, Tier und Mensch.