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    <title>Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - anders denken</title>
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    <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 15:43:45 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Sehpferd - Ein sinniges Meinungsmagazin - anders denken - unbequemes über presse, politik und wissenschaft</title>
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    <title>Du suchst ein „passendes“ Kommunikationsseminar?</title>
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            <category>anders denken</category>
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            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    Wenn du ein Internet-Enthusiast bist, dann wirst du vielleicht nach Empfehlungen suchen oder „Bestenlisten“ befragen. Tatsächlich existieren solche Listen, aber sie sind nicht wirklich aussagefähig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will versuchen, in 10 Punkten etwas Licht in das Dunkel zu bringen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Am neutralsten sind Methoden, die &lt;em&gt;„Grundlagen der Kommunikation“&lt;/em&gt; vermitteln. Die meisten von ihnen arbeiten mit einfachen, universell verwendbaren Modellen. Typisch für solche Seminare ist, dass sie sich nicht ausdrücklich auf ein Verfahren oder einen Begründer berufen. &lt;br /&gt;
2.	In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird oft der Name „Schulz von Thun“ genannt - dem Schöpfer des Vier-Ohren-Modells und des Kommunikationsquadrats. Sein Modell ist ebenso vielseitig wie praxisnah und kann auf die Bedürfnisse vieler Zielgruppen angepasst werden.&lt;br /&gt;
3.	Wenn sich ein Anbieter auf Paul Watzlawick beruft, sollte er stets erläutern, was sein Konzept noch beinhaltet – außer den „Axiomen“ von Watzlawick. Denn das, was im „Menschliche Kommunikation“ theoretisch ausgezeichnet begründet wurde, muss erst in die Schulungspraxis umgeformt werden. &lt;br /&gt;
4.	Einige Seminare sind auf ganz bestimmte Berufsgruppen zugeschnitten. Das ist mit vielen Methoden möglich, wenn sie entsprechend angepasst werden. So kann ein Seminar für Verkäufer den gleichen Wurzeln entspringen wie ein Seminar für Personalchefs. &lt;br /&gt;
5.	In Deutschland sind Seminare zur Konfliktbewältigung sehr beliebt. Sie sind für Personen geeignet, die beruflich oder privat häufig in Konflikte eingebunden sind und diese gern lösen würden. &lt;br /&gt;
6.	Wenn deine örtliche Volkshochschule einen Kommunikationskurs anbietet, ist dieser häufig einfacher gestaltet als kommerzielle Seminare. Die meisten dieser Kurse eignen sich jedoch hervorragend als „Einstieg“.&lt;br /&gt;
7.	&lt;em&gt;Vorsicht&lt;/em&gt; ist immer dann geboten, wenn ein Kommunikationslehrgang &lt;em&gt;marktschreierisch angeboten wird&lt;/em&gt; oder wenn er mit großen Versprechungen verbunden wird. &lt;br /&gt;
8.	Machen Verfahren beruhen auf einem &lt;em&gt;Menschenbild&lt;/em&gt;, das inzwischen als „unvollständig“ angesehen wird oder auf Annahmen aufbaut, die inzwischen als „nicht mehr begründet“ angesehen werden. &lt;br /&gt;
9.	Änderungen beim menschlichen kommunizieren können Verhaltensänderungen bewirken. Wer dies will, benötigt mehr als einen Kommunikationskurs – nämlich einen Plan für diese Veränderungen. &lt;br /&gt;
10.	Immer mehr Menschen lassen sich unter dem Einfluss von maschineller Kommunikation (KI) dazu verleiten, auf verbale Verführungen hereinzufallen. Noch ist nicht bekannt, wer Seminare zum Schutz gegen solche Übergriffe anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich „nur informieren“ will, dem empfehle ich außer meinem Blog „&lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/122-Inhaltsverzeichnis-Kommunikation.html&quot;&gt;Realfeelingspro&lt;/a&gt;“ vor allem die Online-Darstellung verschiedener Methoden durch die &lt;a href=&quot;https://www.uni-giessen.de/de/org/admin/dez/c/personalentwicklung/weitere-angebote/dat/dat_jg_bar/gz_bar&quot;&gt;Universität Gießen&lt;/a&gt; oder das Büchlein: MiniMax-Interventionen, Verlag Carl-Auer, Heidelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du eine Übersicht über verschiedenartige Angebote suchst, wirst du bei &lt;a href=&quot;https://www.semigator.de/seminare/kommunikation.html&quot;&gt;Semigator&lt;/a&gt;  fündig.   
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    <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 09:33:00 +0000</pubDate>
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    <category>10 hinweise</category>
<category>empfehlungen</category>
<category>kommunikation</category>
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<category>tendenzen</category>

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    <title>Frauen, Affen und Äste</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2172-Frauen,-Affen-und-AEste.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>lebensweisen und partnersuche</category>
            <category>mythen</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1248px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:813 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1248&quot; height=&quot;930&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/wenn_der_affe.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Was wäre, wenn der Affe es besser wüsste als du?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;blockquote&gt;„Du kennst doch die Frauen, wie Affen sind sie alle: Erst, wenn sie den nächsten fest im Griff haben, lassen sie den Ast los.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat aus dem Film: Mission Impossible II (1)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Oh, mein Gott, wie schrecklich misogyn das doch wieder alles ist – was denkt ihr Männer eigentlich von uns Frauen?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hervorgehobene Zitat stammt aus dem Jahr 2000, und ich sehe schon das Schmunzeln, das eure Lippen umspielt - wenn ihr Männer seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie so oft, habe ich mal wieder die Zeitschrift „Esquire“ aufgeschlagen. Da stand etwas darüber, wann der Betrug am Partner anfängt - jedenfalls bei Generation „Z“ . Wer „Affen“ mit „Generation Z“ vermischt, kann heute sicher sein, dass sich die Leser(innen) darauf stürzen wie die Schimpansen auf die Bananen. Und siehe da: Der Artikel wurde am 2. April 2026 veröffentlicht. (2) Das Stichwort: Monkey-Branching. (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Recherche beginnt - wie kommen Frauen, Äste und Affen zusammen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein Filmzitat nicht viel zählt, habe ich mich auf die Suche gemacht, wer den merkwürdigen Begriff erfunden hat und wann das ungefähr war. Ich selbst wie auch die „oberschlaue“ KI gruben und gruben, fanden aber auch nicht Genaues. Orakelnd berichtete eine der von mir befragten KI-Quellen, das „Affenkonzept“ (Monkey-Branching) würde schon lange existieren. Andere Meinungsbeiträge sagten Ähnliches aus: Der Begriff sei wohl „zwischen Mitte und Ende der 2010er-Jahre“ auf Online-Dating-Seiten aufgetaucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Affe, die Äffin nebst Mensch und Menschin &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin erfuhr ich, dass inzwischen nicht nur Frauen das „affenartige“ Verhalten nachgesagt wird, sondern auch Männern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal Frauen: Die Ast-zu-Ast-Tendenz müsste ab den 1990-er Jahren im Grunde abgeflacht sein, weil die Masche nicht mehr funktioniert. Frauen verdienen so viel „eigenes Geld“, dass es unattraktiv wird, ständig den Ast zu wechseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer hingegen haben kaum noch die Möglichkeit, am Affenhupf teilzunehmen, sondern können froh sein, dass sie auf dem Ast sitzen bleiben können, der noch erreichbar war. Klar ist das eine Behauptung - aber sie ist derzeit ziemlich populär. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja – es gibt solche Tendenzen bei allen Geschlechtern und allen Ausrichtungen: Männern wie Frauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht neu, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Affe könnte uns wahrscheinlich sagen, warum wir Menschen so äffisch sind &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal sehen, wer demnächst wieder Affen, Generationen und Äste bemüht, um den Menschen „da draußen“ die Welt der Partnersuche zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachste Theorie bietet (wie so oft) die Evolution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das weibliche Tier versucht, die besten Gene zu erwischen, und das klappt möglicherweise nicht mit dem erst besten Partner. Also wechselt die Äffin (symbolisch) manchmal den Ast. Manche Menschen tun dies auch, wenn sie glauben, einen Vorteil daraus zu erzielen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Theorien darüber, und wer wirklich mehr lesen will, dem empfehle ich „den Affen der das Universum verstand.“ Das Buch ist leider nur in Englisch erhältlich.(4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) &lt;a href=&quot;https://www.filmzitate.de/zitat/1b6d61321bc2f3481&quot;&gt;Filmzitate&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(2) (Affen-Asthüpfen)  jüngst als „warmer Wechsel“ (von Nest zu Nest) interpretiert)&lt;br /&gt;
(3) &lt;a href=&quot;https://www.esquire.de/news/gesellschaft/fremdgehen-oder-nicht-monkey-branching-im-check&quot;&gt;Esquire&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
(4) The Ape that Understood the Universe, Cambridge 2018&lt;br /&gt;
Bild: &amp;copy;2026 by sehpferd.de &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 10:50:00 +0000</pubDate>
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    <category>affen</category>
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    <title>Schakale, Giraffen und Kommunikation</title>
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            <category>anders denken</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:811 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;844&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/giraffe.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Sie hat ein sprechendes Gesicht - die Giraffe&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Begriffe &lt;em&gt;„Wolfsprache“ &lt;/em&gt;und &lt;em&gt;„Giraffensprache“&lt;/em&gt; entstammend den Büchern, Schriften und realen Demonstrationen von M. Rosenberg. Einer Legende nach soll er die Giraffe als Symbol gewählt haben, weil sie das größte Herz aller landlebenden Wirbeltiere hat. Die Sprache „echter Giraffen“ ist allerdings leicht eingeschränkt, weil sie keine Stimmbänder besitzen. Doch das „große Herz“ und die Betrachtungsweise aus „großer Höhe“ mit viel Überblick haben sie zum Symbol für eine Kommunikation des „Empfindens, Zuhörens und Verstehens“ gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Sprache der Schakale &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erzählung soll Rosenberg lange Zeit ein Symbol für die „gegenteilige Sprache“ gesucht haben. Er fand den Begriff „Schakalsprache“ besonders treffend. Von Rosenbergs Anhängern wird sie teilweise als „Sprache, die wir nicht gerne hören“ bezeichnet, dann wieder als „Sprache der Schuld und Schande.“ Manchmal ist auch die „Alltagssprache“ schlechthin gemeint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Sprache der Schakale - in Deutschland die &quot;Wolfssprache&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sagt man „Wolfssprache“ dazu. Der Wolf ist uns allen schließlich aus den vielen Märchen bekannt, in denen er „das Böse“ schlechthin darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sinnvoll, ist, die Verkörperung des Bösen im Märchen für Kinder oder Heranwachsende zu nutzen, um „das Gute“ zu unterstützen? Darüber mögen andere streiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Forderungen mit  Gefühlen und Bedürfnissen begründen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Erwachsene gilt jedenfalls, dass wir nicht den Wolf im Märchen im Sinn haben, wenn wir Forderungen an andere Menschen stellen. Wir sollten uns besser fragen, ob es sich lohnt „Kreide zu fressen“ und unsere Anforderungen hinter unseren „Gefühlen und Bedürfnissen“ zu verstecken. Manche Forderung wird schon dadurch verständlicher, dass sie ausführlich erläutert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand etwas fordert, dann sollte er oder sie klar sagen, aus welchen Gründen er die Forderung stellt. Es wäre meiner Meinung nach unredlich, sie mit eigenen Gefühlen zu dekorieren oder eigene Bedürfnisse vorzuschieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles sollte niemanden daran hindern, Gefühle zu äußern, Bedürfnisse anzumelden oder andere zu bitten, etwas zu tun oder zu unterlassen. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 09:49:00 +0000</pubDate>
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    <category>giraffen</category>
<category>kommunikation</category>
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<category>wölfe</category>

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    <title>Manipulation manipulieren - die Abwertung eines Wortes</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2170-Manipulation-manipulieren-die-Abwertung-eines-Wortes.html</link>
            <category>anders denken</category>
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            <category>tacheles - zur sache</category>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Das Wort „Manipulation“ wird heute sehr geschickt manipuliert, um seine eigentliche Bedeutung zu verfälschen, nämlich einen „Kunstgriff“ anzuwenden. Vor etwa 150 Jahren war der Begriff  „Manipulation“ nur wenigen bekannt. Meyers weitverbreitetes Lexikon sagte damals aus: &lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Manipulation (lat.), kunstgerechte Handhabung, jede Verrichtung mit der Hand, wozu Geschicklichkeit notwendig ist; auch allgemein so viel wie Verfahren, Geschäftskniff; manipulieren, Manipulationen vornehmen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manipulation als psychologischer Begriff seit 1864? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA wurde der Begriff erstmals 1864 im Sinne von „Meinungsbeeinflussung“ verwendet, wobei es allerdings um eine juristische Auseinandersetzung ging (2). Wann die Psychologie das Wort aufgriff, ist nicht ganz sicher. Populär wurde das Wort immer nur, wenn es in einem abwertenden Sinn (3) gebraucht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahren schon betont der Volksmund (nahezu gleichlautend mit der im Internet gebräuchlichen Definition) den „negativen“ Charakter des Wortes, etwa so (4):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Manipulation ist ein) „undurchschaubares, geschicktes Vorgehen, mit dem sich jemand einen Vorteil verschafft.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das klingt möglicherweise noch relativ neutral, doch es kann sehr schnell umgewertet werden in (5):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Manipulation bezeichnet die Möglichkeit, Menschen aus egoistischen Gründen zu kontrollieren oder zu täuschen, wie zum Beispiel … jemanden dazu zu manipulieren, etwas gegen seine Interessen zu tun“.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eine der Fragen, die hier zu stellen wäre (aber selten gestellt wird): Ist die Definition eigentlich aus psychologischer Sicht verbindlich? Oder ist diese Bedeutung eine etwas flapsige Interpretation einzelner Psychologen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort gibt uns der Dorsch (6):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Manipulation … (bedeutet) Handhabung. (Es ist) unscharfer Begriff für verschiedene Formen der Einflussnahme (Steuerung, Ausrichtung, Ausnützung). Der Begriff wird u. a. im Bereich der Werbung, der Politik, der Pädagogik und bei Massenmedien zur Kennzeichnung des Ausgeliefertseins … (verwendet). &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Was aber bedeutet das Wort in der Kommunikation? Bedeutet es, dass jeder, der manipuliert, als „Bösewicht“ bezeichnet werden sollte, falls er versucht, jemanden zu beeinflussen? Ist „Manipulation“ gar kontraproduktiv oder gehört sie zur “schwarzen Rhetorik“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Meilensteine der Veränderung: Kommunikation, Verhalten und Manipulation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe gerne zurück zu Paul Watzlawick, wenn davon die Rede ist. Bekanntermaßen beruht die gesamte psychologische Theorie der „Menschlichen Kommunikation“ auf seinem gleichnamigen Werk. Das erste Merkmal dieser Lehre nennt er „die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren“. Da Kommunikation im weiteren Text mit „Verhalten“ gleichgesetzt wird, gilt auch, dass wir Menschen uns nicht „nicht verhalten“ können (Deutsche Ausgabe, Seite 58) (7). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie weiter? Wenn Kommunikation irgendetwas bewirken soll, dann kommen wir nicht ohne einen Kunstgriff aus: Wir versuchen, andere zu erreichen und zu beeinflussen. Indem wir das tun, manipulieren wir sie ohne jeden Zweifel, es sei denn, die beiden vorausgeschickten Aussagen seien falsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zuweisungen von &quot;gut&quot; und &quot;schlecht&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es klar und deutlich zu sagen: Mit Attributen wie „gute und schlechte“ oder „schwarze und weiße“ Kommunikation bringen wir Bewertungen in einen dynamischen Prozess ein. Wenn wir also sagen: „Wir Kommunizieren in einer Weise, in der wir aus Respekt voreinander nicht bewerten, dann bewerten wir das Bewerten negativ.“ (8) Dabei besteht gar kein Anlass, mit solchen Dualismen zu arbeiten. Kommunikation kennt Skalen, Farben und Toleranzen, wie alles, was Menschen hervorbringen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir „Manipulation“ als einen Kunstgriff betrachten würden und nicht als „böswilligen Eingriff“, dann wären wir einen Schritt weiter zum besseren Verständnis. Ich wünsche mir sehr, dass mehr Menschen so denken würden. Zugleich wünsche ich mir, dass mehr Menschen lernen, sich vor wirklich gefährlichen Eingriffen in ihre Kommunikation zu schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;em&gt;1) &lt;a href=&quot;https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=110890&quot;&gt;Retrobibliothek (Meiers)&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
(2) Historisches Dokument auf: &lt;a href=&quot;https://cwnc.omeka.chass.ncsu.edu/items/show/957&quot;&gt;nscu.edu&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
(3) In dieser Quelle (&lt;a href=&quot;https://www.dwds.de/r/?corpus=dwdsxl&amp;q=Manipulation&quot;&gt;dwds&lt;/a&gt;) befinden sich viele Beispiele dazu.&lt;br /&gt;
(4) &lt;a href=&quot;https://www.duden.de/rechtschreibung/Manipulation&quot;&gt;Duden online. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(5) Bearbeitete Bewertung durch eine KI. &lt;br /&gt;
(6) &lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/manipulation&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
(7) Menschliche Kommunikation, New York 1967, Bern 1969, Deutsche Ausgabe (13., unveränderte Auflage)&lt;br /&gt;
(8) Es ist sicherlich möglich, dies spielerisch zu verwirklichen, aber dann sind der Kommunikation willkürlich Grenzen gesetzt. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 14:07:00 +0000</pubDate>
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    <category>kommunikation</category>
<category>leben</category>
<category>manipulation</category>
<category>psychologiekritik</category>
<category>vorurteile</category>

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<item>
    <title>Brauchen wir neue Wege und Modelle in der Kommunikation? </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2168-Brauchen-wir-neue-Wege-und-Modelle-in-der-Kommunikation.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die Modelle, die von Kommunikationstrainern verwendet werden, richten sich überwiegend, wenn nicht gar ausschließlich, an Personen, die &lt;em&gt;Dialoge führen&lt;/em&gt;. Zumeist gehen Lehrende wie auch Lernende davon aus, etwas über die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht zu erfahren. Damit sind Dialoge gemeint, die zwischen „körperlich anwesenden Personen“ stattfinden, die „miteinander Augenkontakt aufnehmen können.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht bei alle Kommunikationsformen sind beide anwesend&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kritik an den heutigen Kommunikationsmodellen richtet sich in vielen Fällen daran, dass sie nicht für „moderne“ Internetkommunikation geeignet sind. Als Begründung wird angegeben, dass die Dialoge „oft asynchron, multimodal und durch Technologie“ ausgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wäre zu sagen, dass Kommunikationsseminare nicht für die zeitversetzte Übertragung von Informationen geschaffen wurden. In Trainings gehen wir immer von Dialogen in „Echtzeit“ aus, unabhängig davon, ob wir ein Gespräch mit Augenkontakt führen oder ein Telefongespräch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Als Beispiel: Früher gab es Telegramme, Luftpostbriefe und gewöhnliche Briefsendungen. Man konnte auf gleichen Wegen nur „zeitversetzt“ auf sie antworten, und das war absolut normal - auch bei Telexen oder Telefaxen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist die Frage, ob zwei Nachrichten, die im Internet zwischen einem Sender und einem Empfänger ausgetauscht werden, überhaupt irgendeinen Bezug aufeinander haben. Geschieht dies, so ist es zwar formal auch eine Kommunikation, aber kein Dialog mehr. Bestenfalls könnte man sagen:&lt;em&gt; „Keine Antwort ist auch eine Antwort.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die &quot;neue Kommunikation&quot; und der Helpdesk &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkäufer, insbesondere Innendienst-Mitarbeiter, die am Telefon verkaufen, profitieren ganz selbstverständlich von der Teilnahme an Kommunikationsseminaren. Diese Schulungen haben aber andere Inhalte als „gewöhnliche“ Kurse in Kommunikation. Ähnliches gilt für Mitarbeiter am Helpdesk, die einer deutlich höheren Belastung ausgesetzt sind, weil die Anrufer unter Stress stehen und nicht immer freundlich und zuvorkommend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mensch und Automat am Telefon  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der wesentlichen Fragen ist bereits heute, ob sich „am anderen Ende“ eine Person oder ein Automat befindet. Nehmen wir als Beispiel mal einen Helpdesk 2026. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann … &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	… von einer fachkundigen Person geführt wird, die selber in der Lage ist, zutreffende Antworten zu geben.&lt;br /&gt;
2.	… oder selbst noch ausreichend kompetent sein und bei weiteren Fragen auf ein Team zurückgreifen, das möglichst unmittelbar befragt werden kann.&lt;br /&gt;
3.	… oder selbst kaum noch kompetent sein, aber auf eine Datenbank mit „typischen“ Problemfällen zurückgreifen.&lt;br /&gt;
4.	… ein Automat sein, der Fragen aufnehmen, klären und bearbeiten sowie schließlich in Antworten umwandeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beispiel mag zeigen, wohin die Zukunft führt: zu einer möglichst gleichbleibend freundlichen Automaten-Stimme, die wie ein Mensch klingt und „unendliche Geduld“ simuliert. Wenn ein solcher Automat auch noch die Fragekunst beherrscht und die richtigen Lösungen in klaren, einfachen Worten findet, ist er zumindest für die meisten Fälle gut gerüstet. Menschen im „Hintergrund“ werden immer noch gebraucht. Denn wenn die kommunizierende KI uns nicht versteht, „sagt“ sie oftmals: „Warten Sie bitte einen Moment, ich verbinde sie jetzt mit einem Fachberater“.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 16:31:00 +0000</pubDate>
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    <category>2026</category>
<category>ai</category>
<category>internet</category>
<category>ki</category>
<category>kommunikation</category>
<category>methoden</category>
<category>neu</category>

</item>
<item>
    <title>Das &quot;Kommunikationsmodell&quot; nach Sigmund Freud ist frei erfunden</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2167-Das-Kommunikationsmodell-nach-Sigmund-Freud-ist-frei-erfunden.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>mythen</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Es wird oft behauptet, es gäbe ein &lt;em&gt;„Kommunikationsmodell von Sigmund Freud“&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsache ist: Dieses Modell haben sich Menschen ausgedacht, die eine Brücke bauen wollten zwischen Sigmund Freud und Paul Watzlawick. Es ist in mehr als einer Hinsicht falsch, von einem „Kommunikationsmodell von Sigmund Freud“ zu sprechen - alles, was dazu geschrieben wurde, basiert auf Behauptungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Freud hat &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/1977-Die-Eisbergtheorie-Fakt-oder-wissenschaftlicher-Unfug.html&quot;&gt;kein „Eisbergmodell“&lt;/a&gt; entwickelt, es wird ihm nur zugeschrieben.&lt;br /&gt;
2.	Von Paul Watzlawick wird behauptet, er habe das Freud’sche Eisbergmodell verwendet – es steht nicht einmal im Inhaltsverzeichnis von „Menschliche Kommunikation“.&lt;br /&gt;
3.	Die Aussage, dass 20 Prozent der Kommunikation in Worten abgewickelt wird, aber mindestens 80 Prozent auf anderen Wegen (beispielsweise analog) ist eine Behauptung. Sie beruht auf dem Pareto-Prinzip das ebenfalls lediglich eine Behauptung darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei eigenen Recherchen habe ich festgestellt, dass zur Frage „Freud und Kommunikation“ ein Autor vom anderen abschreibt. Dadurch wird die Behauptung ständig weiterverbreitet, ohne dass ihr Wahrheitsgehalt infrage gestellt wird.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 14:58:00 +0000</pubDate>
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    <category>behauptungen</category>
<category>eisbergmodell</category>
<category>freud</category>
<category>kritik</category>
<category>psychologie</category>
<category>watzlawick</category>

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    <title>Appell an die Bildungsminister für ein Pflichtfach „Medienkunde“</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2166-Appell-an-die-Bildungsminister-fuer-ein-Pflichtfach-Medienkunde.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>demokratie</category>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Die KI bietet unendliche Möglichkeiten, das Wissen des Einzelnen zu bereichern. Sie stellt allerdings die gleichen Möglichkeiten zur Verfügung, um unser Denken und Fühlen zu manipulieren, Fehlinformationen zu verbreiten und das Zusammenleben bewusst zu vergiften.&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Ein Appell&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Tatsache und der bei Weitem unterschätzen Gefahren fordern namhafte Pädagogen inzwischen dazu auf, Medienkunde als Hauptfach an allen Schulen zu unterrichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Stellungnahmen zur Medienkunde werden immer wieder kopiert – aber sie stammen zumeist noch aus einer Debatte, die einstmals als „Digitalkunde“ bekannt wurde – etwa im Jahr 2019. Heute (2026) sagen viele Fachleute: Die Schule hat sich viel zu spät entschlossen, die digitale Welt in ihre Unterrichtspläne zu integrieren. Inzwischen greift die KI weit in unseren Alltag ein, sodass es Zeit wird, Alarm auszulösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Teil wird dies bereits versucht (1) – aber es reicht nicht aus. Zudem versuchen Vertreter der „alten Schule“  das Schulfach „Medienkunde“  kleinzureden. (2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Ein grundlegendes Verständnis der technischen Funktionsweisen sowie das Erkennen von Chancen, Grenzen und Risiken der neuen digitalen Möglichkeiten sind für einen verantwortungsbewussten und reflektierten Umgang sowie für einen lernförderlichen Einsatz im Unterricht und beim Lernen zu Hause unabdingbar. Ziel muss es sein, Schülerinnen und Schüler zu befähigen, die neuesten digitalen Entwicklungen kritisch-reflektiert anwenden zu können, um digital mündig zu werden. … Mit Blick auf die Gefährdung demokratischer Strukturen durch KI-generierte und -verbreitete Falsch- und Desinformation gewinne die Medienbildung und -erziehung in allen Lernbereichen an Bedeutung.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Der Autor dieser Zeilen befindet sich im Ruhestand und verfolgt mit diesem Artikel keine Wirtschaftsinteressen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1)  &lt;a href=&quot;https://deutsches-schulportal.de/unterricht/medienkompetenz-in-der-schule-was-gehoert-dazu-welche-konzepte-gibt-es/#strongkompetenzen-im-umgang-mit-kuenstlicher-intelligenzstrong&quot;&gt;Deutsches Schulportal&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(2) (Auf der Zielseite bitte Kommentare lesen) - &lt;a href=&quot;https://www.news4teachers.de/2019/08/debatte-brauchen-wir-digitalkunde-als-neues-schulfach-die-these-nur-so-lassen-sich-kinder-auf-die-neue-medienwelt-vorbereiten/&quot;&gt;news4teachers&lt;/a&gt;) &lt;br /&gt;
(3) Aktuelle Informationen zu den Gefahren: The Instability Of Truth&quot;, New York 2025.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 16:25:00 +0000</pubDate>
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    <category>ai</category>
<category>gefahren durch ki</category>
<category>ki</category>
<category>medienkompetenz</category>
<category>medienkunde</category>
<category>schule</category>

</item>
<item>
    <title>Das Projekt „Kommunikation“ nimmt Form an </title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2164-Das-Projekt-Kommunikation-nimmt-Form-an.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>schreiben und bloggen</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Ich habe mich entschlossen, meine Gedanken zur menschlichen Kommunikation“ erst einmal auf „Realfeelings“ zu veröffentlichen. Für mich ist dieses Blog sehr hilfreich, weil es bereits seit langer Zeit meine Gedanken zu „menschlichen Gefühlen“ enthält. Kurz gesagt ist es der Versuch, Gefühle vom Ballast psychologisch-philosophischer Fragen zu befreien und neue Fragen zu stellen, die sich eher durch Naturwissenschaften beantworten lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der menschlichen Kommunikation setzte ich dort an, wo die Theorie ihre Faszination verliert: in der Praxis. Gleichwohl nenne ich die historischen Wurzeln der Kommunikationstheorie, benenne aber auch ihre Schwächen, sie in den Alltag umzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer es lesen mag: Hier ist der &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/categories/8-Kommunikation-2026&quot;&gt;Schlüssel zu der vorläufigen Version&lt;/a&gt;, die noch aus lauter Einzelartikeln besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was noch fehlt, sind einige Kurzbeiträge in einfacher Sprache. Ich arbeite daran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mag, soll sie bitte beurteilen, kritisieren oder meinetwegen auch verreißen. Wer sie gut findet, kann es einfach in die Welt des Internets hinausposaunen. Wer sie nicht mag, könnte dies vorzugsweise mir sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gespannt ...&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 11:28:00 +0000</pubDate>
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    <category>erkenntnisse</category>
<category>gespräche</category>
<category>kommunikation</category>
<category>neu</category>
<category>praxis</category>
<category>theorie</category>

</item>
<item>
    <title>Schräge Gedanken am Freitag - heute: Authentizität</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2163-Schraege-Gedanken-am-Freitag-heute-Authentizitaet.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Ich arbeite weiterhin am Thema „Kommunikation 2026“. In meinem Kopf mischen sich Gedankensplitter aus einer Dating-Sendung wie „peinliche Gesprächspausen“ mit dem abgehobenen psychologischen Jargon, den eigentlich kein Mensch braucht. Was zu sagen wäre, ließe sich mit einigen klaren, verständlichen Sätzen wiedergeben. Einige der US-amerikanischen Autoren tun es sogar. Gerade las ich einige Passagen aus „Don‘t Be Yourself“, ein Buch, das ich selbst mit relativ bescheidenen Englischkenntnissen verstehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema der „Authentizität“ wird so gerne behandelt, weil die Menschen „echte“ Werte von „unechten“ unterscheiden wollen. Das ist im Grunde Blödsinn, weil der „Wert“ einer Aussage in der Kommunikation vom Empfänger beurteilt wird. Im Grunde fragt sich der Empfänger sogar: &lt;em&gt;„Welchen Wert hat ein Satz des Senders für mich?“ &lt;/em&gt;Er fragt keinesfalls:  &lt;em&gt;„Ist dies seine/ihre authentische Sichtweise?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir an, es handele sich tatsächlich um den Aufbau einer persönlichen Beziehung. Dann sehen wir unser Gegenüber überwiegend in der Rolle, die wir im Umgang mit ihm/ihr kennen. Seine/ihre Chefs, Mitarbeiter, Kunden oder wer auch immer kennen die Person in einer anderen Rolle, die auch ein anderes „Wir“ beinhaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für andere gilt, gilt auch für uns selbst. Die Persönlichkeit der Menschen besteht nicht aus „einem inneren Selbst“, das ewig in diesem Zustand verbleibt. In Wahrheit haben wir gelernt, unsere Persönlichkeit so anzupassen, dass wir in verschiedenen Situationen „authentisch“ wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wäre im Grunde alles gesagt: Authentisch ist, wer als authentisch wahrgenommen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ich wünsche ein schönes Wochenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebhard Roese aka sehpferd&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Buch: Don&#039;t Be Yourself, Boston 2025.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 15:00:00 +0000</pubDate>
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    <category>authentizität</category>
<category>kommunikation</category>
<category>kritik</category>

</item>
<item>
    <title>Am Anfang stand die Romantik – das Wort „Empathie“ kritisch betrachtet</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2162-Am-Anfang-stand-die-Romantik-das-Wort-Empathie-kritisch-betrachtet.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>deutsch</category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Am Anfang stand die deutsche Romantik. Der Kunsthistoriker Robert Vischer hat den Begriff „Einfühlen“ vermutlich als Erster verwendet. Der Psychologe Theodor Lipps (1851 - 1914) hat in ähnlicher Weise eine Einfühlungstheorie auf psychologischer Basis verfasst. Als der britisch-amerikanische Psychologe Edward Bradford Titchener (1867 – 1927) im Jahr 1909 eine plausible Übersetzung für den von Lipps geschaffenen Begriff suchte, hat er das Wort „Empathy“ dafür gefunden und in die englische Wissenschaftssprache eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Einfühlen - von der deutschen Romantik nach Amerika und wieder zurück&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland stand der Begriff „Einfühlen“ damals für eine Verbindung zwischen dem Fühlen des Menschen zu dem, was er betrachtet. In der Übersetzung gab es bald eine andere Bedeutung, die mehr dem Begriff „Mitfühlen“ entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Wort durch die vielen englischsprachigen Wissenschaftstexte wieder zurück nach Deutschland kam, wurde es zur „Empathie“ und damit zum Sammelbegriff für verschiedene emotionale Regungen. (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man den Begriff in seine Eigenschaften zerlegt, dann ergeben sich Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;-	Wie weit kann ein Mensch Emotionen rein gefühlsmäßig nachempfinden?&lt;br /&gt;
-	Reicht das Durchdenken des Gefühls, um sie zu empfinden oder zu verstehen, oder ist mehr dafür nötig? &lt;br /&gt;
-	Wie viel von den Gefühlen der anderen werden dabei mit eigenen Gefühlen vermischt?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &lt;a href=&quot;https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/empathie&quot;&gt;Dorsch&lt;/a&gt; wird eine bemerkenswerte Definition gebraucht, die von anderen Erklärungen deutlich abweicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Empathie ist das affektive … Nachempfinden der vermuteten Emotion eines anderen Lebewesens auf Basis des kognitiven Verstehens dieser Emotion und bei Aufrechterhaltung der Selbst-Andere-Differenzierung.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Diese Beschreibung hebt sich von den vielen „bewertenden“ oder gar moralisierenden Definitionen deutlich ab. Sie trägt auch dazu bei, Empathie als menschliche, naturgegebene Eigenschaft zu verstehen, die in vielen Variationen auftreten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gelehrtensprache als Verschleierung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
In Deutschland ist üblich geworden, bei psychologischen Fragen die „Gelehrtensprache“ zu verwenden, also von nahe liegenden Alltagsbegriffen abzuweichen. Auf diese Weise wird vorgetäuscht, einen Umstand vollständig verstanden zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das allerdings ist - mindestens in diesem Fall - ein Trugschluss, denn der Begriff „Empathie“ verschleiert eher das, was wirklich gemeint ist. Worte wie „Mitgefühl&quot;, „Anteilnahme“, „Nächstenliebe“ oder „Verständnis“ sagen im Grunde viel mehr aus über die eigene Empfindung als das Kunstwort aus der psychologischen Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dieser Artikel ist ein Meinungsbeitrag unseres Autors &quot;sehpferd&quot; zur Diskussion über die heutige Bedeutung des Wortes Empathie. Kritik ist willkommen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Das Online-Lexikon &quot;&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Empathie&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;&quot; verzeichnet 43 unterschiedliche Definitionen des Begriffs &quot;Empathie&quot;. Ich denke, wer sich durch den Wust von Definitionen &quot;gewühlt&quot;&quot; hat, wird weiterhin Alltagsbegriffe verwenden, um verstanden zu werden.  &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 16:23:00 +0000</pubDate>
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    <category>begriffe</category>
<category>gelehrtensprache</category>
<category>psychologie</category>
<category>verwirrung</category>
<category>wissenschaftskritik</category>

</item>
<item>
    <title>Empathie - ein sehr kurzer Dialog</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2161-Empathie-ein-sehr-kurzer-Dialog.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>sehpferd</category>
    
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    <author>nospam@example.com (das kaninchen)</author>
    <content:encoded>
    „Du zeigst nicht viel Empathie, nicht wahr? „&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wieso?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Empathie ist die Kunst, dich so zu fühlen, als ob du in meiner Haut stecken würdest.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aber ich stecke niemals in deiner Haut, deinem Kopf oder sonst irgendwo in dir.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Daran siehst du, dass du keine Empathie empfindest.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Absichtlich kommentarlos veröffentlicht - schreibt ihr einen Kommentar dazu?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:758 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;160&quot; height=&quot;180&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/kaninchen_320.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;Nachtrag: Unsere Redaktion hat eine Erklärung zum Wort &quot;&lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2162-Am-Anfang-stand-die-Romantik-das-Wort-Empathie-kritisch-betrachtet.html&quot;&gt;Empathie&lt;/a&gt;&quot; verfasst, die sich nicht für Kaninchen eignet. Aber schaut doch mal rein, wenn ihr mögt ... ich verschwinde wieder im Kaninchenloch. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 16:21:00 +0000</pubDate>
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    <category>einfühlungsvermögen</category>
<category>empathie</category>
<category>kommunikation</category>

</item>
<item>
    <title>Kommunikation - verstehen sich Sender und Empfänger wirklich?</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2160-Kommunikation-verstehen-sich-Sender-und-Empfaenger-wirklich.html</link>
            <category>anders denken</category>
    
    <comments>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2160-Kommunikation-verstehen-sich-Sender-und-Empfaenger-wirklich.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:808 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;577&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/kommunikation_feebdack_technisch_1048.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Einfache Darstellung eines beliebigen Kommunikationsprozesses &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Dieser Beitrag ist ein weiterer Auszug aus einer Schriftenreihe, die das &quot;Sehpferd-Team&quot; zum Thema &quot;Kommunikation 2026&quot; verfasst hat. Der Artikel enthält Informationen über die ersten Versuche, menschliche Kommunikation aus rein technischer Sicht zu verstehen.  &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswissen Kommunikation – Wirken von Sender und Empfänger &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Informationen und ihre Inhalte zu verstehen, werfen wir zunächst einen Blick auf die Nachrichtentechnik. Durch sie wurde die Kommunikation erstmals ebenso sachlich wie verständlich beschrieben. Die Begriffe „Sender“ und „Empfänger“ sind heute in die Sprache eingegangen, und auch „Codierung“, „Decodierung“, „Rauschen“ und „Redundanz“ stammen aus dieser Betrachtungsweise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Sender / die Senderin &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach produziert der „Sender“ eine Information, die beim Menschen aus Bruchstücken des Denkens und Fühlens besteht. So gut es geht, werden diese Zeichen nun „codiert“, sodass daraus Worte und Sätze werden. Diese Worte und Sätze sollen möglichst dem entsprechen was der Sender uns ursprünglich sagen wollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall entstehen daraus sehr informative, klare Sätze, die vom Empfänger verstanden werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Realität - Verstanden werden ist nicht einfach &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Realität allerdings&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Sind die Informationen oft unvollständig oder nur schwer verständlich. &lt;br /&gt;
-	Setzt der Sender voraus, dass der Empfänger seinen kompletten Zeichensatz und den Sinn entschlüsseln kann, der dahintersteht. &lt;br /&gt;
-	Gibt es sowohl „Rauschen“ wie auch mehrdeutige (redundante) Informationen, die man auch als „Störungen“ bezeichnet. &lt;br /&gt;
-	Spielen Gefühle und analoge Botschaften eine Rolle, die zu den gesprochenen Worten passen können oder das Gegenteil ausdrücken können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Empfänger / die Empfängerin&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger nimmt diese Information auf, und teilt sie in das auf, was er verstanden hat und in das, was er nicht verstanden hat. Die Idee ist, die Informationen so zu decodieren, um nicht nur die Worte, sondern auch den Sinn zu verstehen. Ob ein Empfänger will oder nicht: Bei allem, was er sich nun „zusammenreimt“, versucht sein Gehirn, das Unbekannte und Unverstandene durch Bekanntes zu ersetzen. Es kann gleich, ähnlich oder sehr unterschiedlich von dem sein, was die Worte hergeben. Soweit der Empfänger „Untertöne“ oder „emotionale Botschaften“ entdeckt hat, versucht er, diese in Beziehung zu den empfangenen Worten zu setzen. Dieser Umstand kann erwünscht sein, aber auch unerwünscht. Wichtig ist allein, solche Botschaften zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittel des Empfängers, „Störungen“ zu klären, besteht in der „Rückkoppelung“ in der versucht wird, einzelne Worte, Sätze oder eine komplette Aussage zu hinterfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist dies der Fall, so entsteht der berühmte „Kommunikationsprozess“, also ein stetiger Informationsfluss in beide Richtungen, der zum besseren Verständnis führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;In aller Kürze - Sender und Empfänger&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was ein Sender uns sagen will, kann aus eindeutig verständlichen Worten, aber auch aus unvollständigen oder unbekannten Begriffen bestehen. Zum Teil werden durch die Klangfarbe der Sprache, der Mimik oder Gestik auch Gefühle eingemischt. Die Verantwortung des Senders liegt deshalb darin, möglichst eindeutig und störungsarm zu kommunizieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Empfänger davon versteht, kann zwischen wenigen Prozent und 100 Prozent liegen. Was er nicht versteht, wird entweder gar nicht aufgenommen oder durch andere, bereits gespeicherte Informationen ersetzt. Nur der Empfänger kann wissen, was wirklich bei ihm „ankam“. Durch Rückkoppelung (Feedback) kann er feststellen, was er verstanden hat und was nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Informationstheorie als Basis&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technischen Voraussetzungen der Kommunikation wurden 1941 zuerst von dem Mathematiker Claude E. Shannon beschrieben, der als Begründer der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Informationstheorie&quot;&gt;Informationstheorie&lt;/a&gt; gilt. Da weite Teile seines Werks der Geheimhaltung unterlagen, wurde es erst 1948 publiziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Themenbereich: Basiswissen über Kommunikation. Vorveröffentlichung - kann noch Fehler enthalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweise und Quellen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlüsselworte: Kommunikation, Grundlagen, Sender, Empfänger, Rückkoppelung, Codierung, Decodierung, Kommunikationsfluss, Störungen, Rauschen, Redundanz. &lt;br /&gt;
Seminarunterlagen zu einem Kommunikationslehrgang von 1989 vom Autor dieses Beitrags. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 14:58:00 +0000</pubDate>
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    <category>codierung</category>
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<category>grundlagen</category>
<category>kommunikation</category>
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<category>störungen</category>

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    <title>Verstehen, Empathie und Kommunikation</title>
    <link>https://sehpferd.de/index.php?/archives/2159-Verstehen,-Empathie-und-Kommunikation.html</link>
            <category>anders denken</category>
            <category>KI/AI - Künstliche Intelligenz </category>
            <category>sehpferd</category>
            <category>tacheles - zur sache</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1248px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:807 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1248&quot; height=&quot;649&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/beratung_ohne_empathie.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gute Beratung auch ohne Empathie?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Dieser Beitrag ist ein Auszug aus einer Schriftenreihe, die das &quot;Sehpferd-Team&quot; zum Thema &quot;Kommunikation 2026&quot; verfasst hat. Der Artikel enthält Informationen über die im Titel genannten Begriffe wie auch eigene Ansichten zur Entwicklung von Kommunikationsseminaren. &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Empathie - ein recht ungenauer Begriff aus der &quot;Bildungssprache&quot;  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empathie bedeutet „Mitgefühl“, also sich in die Lage anderer gefühlsmäßig hineinversetzen zu können und sie dadurch besser zu verstehen. Sie gilt als eine der Grundlagen der menschlichen Gesellschaft und zu den Eigenschaften, die wir während der Evolution erworben und ausgebaut haben. In religiösen Kreisen spricht man auch von „Nächstenliebe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was Empathie mit &quot;Verstehen&quot; zu tun hat - und was nicht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings beruht das Gefühl, verstanden zu werden, nicht auf &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2162-Am-Anfang-stand-die-Romantik-das-Wort-Empathie-kritisch-betrachtet.html&quot;&gt;Empathie&lt;/a&gt;, sondern ergibt sich aus Gesprächstechniken und Gesprächsstrukturen. Das bedeutet: Menschen können mithilfe von Kommunikation „Empathie“ erzeugen, indem sie bestimmte Gesprächstechniken erlernen. Das ist nicht besonders verblüffend, seit Carl Rogers gelehrt hat, wie „einfühlendes Verstehen“ funktioniert. Die dabei verwendete Methode besteht darin, die Gefühlswelt eines anderen Menschen so zu betrachten, als ob man diese Person wäre. Die Technik, die dabei verwendet wird, ist eine Variante des „aktiven Zuhörens“, die nicht auf den Bereich der humanistischen Psychologie beschränkt ist – jeder Mensch kann sie erlernen und nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie die KI Empathie simuliert &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:809 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;545&quot;  src=&quot;https://sehpferd.de/uploads/beratung_ohne_empathie_machine_voll_1028.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eine liebe Freundin durch KI?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Seit wenigen Jahren benutzen Computerprogramme diese Technik, um die Gefühle von Menschen zu beeinflussen. Dabei geht es allerdings nicht um das „Verstehen“, sondern um unterschwellige Manipulation. Das funktioniert ungefähr so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Programm erkennt anhand der der Wortwahl, welche Ansichten und Gefühle für den menschlichen Dialogpartner wichtig sind. Immer, wenn solche Begriffe erkannt werden, bestätigt der künstliche Gesprächspartner die Gefühle und Ansichten. Der Benutzer glaubt in vielen Fällen sogar, einen Freund oder möglichen Partner gefunden zu haben, während er in Wahrheit manipuliert wurde.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ziemlich genau die Umkehrung dessen, was gewöhnliche Menschen tun würden: Sie würden versuchen, die eigenen Ansichten und Gefühle mit denen der anderen Person abzugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beispiel zeigt, dass angebliche „empathische“ Kommunikationsmethoden lediglich Werkzeuge sind, die sich sowohl zum Nutzen anderer wie auch zu deren Schaden einsetzen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Der Autor hat jahrelang  Kommunikation unterrichtet, bevor er zur IT wechselte.  &lt;br /&gt;
Interessenten am Thema können sich jederzeit an die Redaktion des Magazins &quot;sehpferd&quot; wenden. Es gibt natürlich auch weitere Informationen zur Grafik, die hier ausgespart wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anfragen zum Thema Kommunikation: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;mailto: tft0n6x7m@mozmail.com&quot;&gt;Bitte Stichwort &quot;Kommunikation&quot; angeben.&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle anderen Anfragen: &lt;a href=&quot;mailto:%6E%75%72%61%6E%64%65%6E%63%68%65%66%40%74%2D%6F%6E%6C%69%6E%65%2E%64%65&quot;&gt;email an den chef&lt;/a&gt;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: &amp;copy; 2026 by sehpferd&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 09:20:00 +0000</pubDate>
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    <category>ai</category>
<category>ki</category>
<category>kommunikation</category>
<category>manipulation</category>
<category>seminare</category>
<category>wissenschaft</category>
<category>zweifel</category>

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    <title>Das Sehpferd-Team beendet die Liebeszeitung</title>
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            <category>anders denken</category>
            <category>verborgenes wissen </category>
            <category>wissenschaftskritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die Liebeszeitung schwamm zu ihren besten Zeiten auf den Wogen des Online-Datings. Gegründet habe ich sie im September 2009, nachdem ich mich von einigen anderen Projekten verabschiedet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schon 2013 vor der App-Schwemme gewarnt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 2011 witterte ich, dass die neu aufkommenden Apps, die damals speziell für Mobiltelefone „erfunden“ wurden, zu manchen Verwerfungen am Markt der Lust führen würde. Bereits 2013 habe ich vor der App-Schwemme gewarnt, die bald zu einer Art Überflutung führte – doch meine Warnung kam zu früh. Erst gegen die 2020 er Jahre. Im Juni 2020 war es dann soweit: Dating-Apps“ wurden immer fragwürdiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, dass meine Beiträge der Branche nicht erfreut über meine Kritik war - aber nach und nach gefielen sie auch meinem Publikum nicht mehr. Damals, also 2020, war auch noch nicht klar, dass sogenannte Dating-Apps durchaus „Risiken und Nebenwirkungen“ haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Meinungsbilder, Macht und Medien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach und nach verlagerte sich das Meinungsbild der Medien, während die Wahrheiten über die Grundlagen der Partnersuche immer mehr im Morast der Medienberichte verschwanden. Dabei ist nicht einmal sicher, aus welcher Quelle die fragwürdigen Informationen stammten. Die „Berichterstattung“ der Presse fußte immer häufiger auf Informationen der Dating-Branche, aber auch die Macher der sozialen Medien hatten Anteil daran. Sogar manche „Wissenschaft“, vor allem aus dem Bereich der Psychologie, traten als „Fachleute für Beziehungen“ ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde genommen war dies eine Fehlentwicklung:  Man vermied, das Thema „Partnersuche“ an den Wurzeln zu packen. Die suchenden Personen spielten gar keine Rolle mehr, sondern letztlich die Meinung, die Psychologen, Soziologen und Kaufleute über sie hatten. Das „Hier und Jetzt“ geriet in Vergessenheit – und auch, dass wir alle von den Themen betroffen sind. Neuerdings werden wir wieder aufgefordert, feste ethische Anker zu suchen, statt uns bewusst zu werden, dass wir uns alle voneinander unterscheiden udn die Gemeinsamkeiten erst selber entdecken müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die App-Krise und die überflüssigen Kommentare dazu &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kürzlich lautstark ausgerufene „Krise“ der Apps oder des „Online Datings“ hat allerlei Kommentatoren hervorgespült, die in Wahrheit schlecht informiert waren. Das ist die mildeste Form, in der ich es ausdrücken kann. In Wahrheit hatten sie nicht die geringste Ahnung, worüber sie schrieben. In der Partnersuche springt uns das Leben selbst an – genau dort, wo wir jetzt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer darüber noch einmal nachlesen will: In der Liebeszeitung spiegelt sich die gesamte Entwicklung wider – mit all den Warnungen seit 2013, also bereits seit über 12 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde hier dann und wann über die wahren Hintergründe der Partnersuche schreiben, aber nicht so oft, dass ich euch, den meinen Leserinnen und Lesern des „Sehpferds“ auf den Geist gehe.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 14:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>liebeszeitung</category>
<category>partnersuche</category>
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