Die „gute alte“ Schallplatte – neu gesehen
Schallplatten zu sammeln ist ein außerordentlich teures Hobby gewesen – und wer jede Aufnahme seines Lieblingsinterpreten kaufen wollte, musste schon reichlich Mittel aufwenden. Einmal an Lagerraum und natürlich auch an Geld.
So richtig gelohnt hat es sich nie: Wer 100 Schallplatten besaß, hatte recht großzügig gerechnet 4.500 Minuten Musik im Regal. Manche Aufnahme erwies sich als Favorit: Sie wurde immer wieder gespielt. Andere dümpelten in den Regalen herum - aus welchen Gründen auch immer.
Hartgesottene Hi-Fi-Enthusiasten - lässige Musikfreunde?
Womit wir beim Punkt wären: Wenn sie niemals abgespielt wurden, hielten sie am längsten. Mit jedem Abspielen oder gar ausleihen verlor sie an Qualität. Selbst die hartgesottensten Hi-Fi-Freunde (nicht all waren und sind tatsächlich Musikliebhaber) wuschen ihre Platten, und die „Nadel“ am hochpreisigen Abtastsystem wurde auch von Profis nur alles Jubeljahr gewechselt.
In aller Kürze heißt das: Die Tonquelle „Schallplatte“ litt mit jedem Versuch, sie irgendwie „abzuspielen“.
Dies wiederum bemerkten die wirklichen Musikfreunde kaum - sie wollten ja die Interpretation hören – und das gelang ihnen auch noch bei sechs Dutzend Anspielungen. Die anderen mussten hingegen ständig neue Laufwerke, Tonarme, Abtastsysteme und allerlei Tinkturen kaufen, um ihre Tonträger geschmeidig zu halten.
Und wieder gibt es Schallplatten ...
Ja, wenn das alles Vergangenheit wäre – ist es aber nicht. Heute haben die Receiver und Verstärker der angeblichen „Spitzengeräte“ wieder „Phono-Eingänge“, manche gar mehrere. Da können die Freaks endlich wieder über „MM“ oder „MC“ reden. Abtastfehler bekommen sie trotzdem.
Ernsthaft: Da schlingert die Nadel also viele Kilometer in den Rillen herum, und die Ingenieure geben sich alle Mühe, die Fehler, die dabei entstehen, gering zu halten. Aber sie sind eben da – das System ist so – und nicht anders.
Ja, sehr schade für die Ideologen unter euch – und übrigens: Neuerdings klingt Vinyl wirklich anders, weil die Musik für eure Wünsche noch mal extra abgemischt wurde.
So richtig gelohnt hat es sich nie: Wer 100 Schallplatten besaß, hatte recht großzügig gerechnet 4.500 Minuten Musik im Regal. Manche Aufnahme erwies sich als Favorit: Sie wurde immer wieder gespielt. Andere dümpelten in den Regalen herum - aus welchen Gründen auch immer.
Hartgesottene Hi-Fi-Enthusiasten - lässige Musikfreunde?
Womit wir beim Punkt wären: Wenn sie niemals abgespielt wurden, hielten sie am längsten. Mit jedem Abspielen oder gar ausleihen verlor sie an Qualität. Selbst die hartgesottensten Hi-Fi-Freunde (nicht all waren und sind tatsächlich Musikliebhaber) wuschen ihre Platten, und die „Nadel“ am hochpreisigen Abtastsystem wurde auch von Profis nur alles Jubeljahr gewechselt.
In aller Kürze heißt das: Die Tonquelle „Schallplatte“ litt mit jedem Versuch, sie irgendwie „abzuspielen“.
Dies wiederum bemerkten die wirklichen Musikfreunde kaum - sie wollten ja die Interpretation hören – und das gelang ihnen auch noch bei sechs Dutzend Anspielungen. Die anderen mussten hingegen ständig neue Laufwerke, Tonarme, Abtastsysteme und allerlei Tinkturen kaufen, um ihre Tonträger geschmeidig zu halten.
Und wieder gibt es Schallplatten ...
Ja, wenn das alles Vergangenheit wäre – ist es aber nicht. Heute haben die Receiver und Verstärker der angeblichen „Spitzengeräte“ wieder „Phono-Eingänge“, manche gar mehrere. Da können die Freaks endlich wieder über „MM“ oder „MC“ reden. Abtastfehler bekommen sie trotzdem.
Ernsthaft: Da schlingert die Nadel also viele Kilometer in den Rillen herum, und die Ingenieure geben sich alle Mühe, die Fehler, die dabei entstehen, gering zu halten. Aber sie sind eben da – das System ist so – und nicht anders.
Ja, sehr schade für die Ideologen unter euch – und übrigens: Neuerdings klingt Vinyl wirklich anders, weil die Musik für eure Wünsche noch mal extra abgemischt wurde.

