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Ein Salon für Fragen der Kommunikation

Komm!
Ich war lange Jahre Dozent für Kommunikation und habe damit gegen 1990 wegen anderer Herausforderungen aufgehört. Gut - das ist einige Jahre her - aber die Grundlagen ändern sich nicht. Und nun - nach langer Abstinenz - habe ich einen virtuellen Salon für Kommunikation eröffnet. Doch zunächst ein paar Grundlagen aus meiner Sichtweise.

Nachrichtentechnik und Kybernetik als Basis

Eingestiegen in die Welt der Kommunikation bin ich über die Nachrichtentechnik. Das heißt, ich weiß viel über Sender und Empfänger, Zeichenvorräte und die Art, wie wir Informationen austauschen.

Die Theorien über Kommunikation

Unter den Theoretikern der menschlichen Kommunikation glänzt vor allem Paul Watzlawick. Aber seine Theorie lässt sich nur schwer in Lehrinhalte „für alle“ umsetzen. Deshalb habe ich stets die Nachrichtentechnik gewählt: Ihre Theorie ist zuverlässig und nahezu unanfechtbar. Dazu frei von Ideologien. Und sie ist leicht auf Menschen umzusetzen. Ihre Grenze hat sie am Ufer der Gefühlswelt. Wer weiterreisen will, benötigt ein Schiff.

Der deutsche Experte: Schulz von Thun

In Deutschland hat sich Friedemann Schulz von Thun an die Spitze der Experten gesetzt. Er verbindet die Technik der Kommunikation in idealer Weise mit den unterschiedlichen Inhalten und den „Botschaften“, die hinter den Worten stehen. Ich habe sein Werk erst recht spät kennengelernt. Es ist sehr solide und vor allem verständlich. Ich empfehle Schulz von Thun ohne jeden Vorbehalt.

Eric Berne - modernisiert durchaus sinnvoll

Auf der Seite „anwendbarer“ Psychologie steht vor allem Eric Berne, der anhand eines vereinfachten Modells von Sigmund Freud Rede und Gegenrede analysiert. Diese Methode wurde in Deutschland unter anderem von der jüngst verstorbenen Vera F. Birkenbihl propagiert. Berne ist im Prinzip aktuell, es ist jedoch nötig, ihn etwas zu modernisieren.

Modelle aus der Wirtschaft als Ergänzung

Aus der Wirtschaft habe ich die Modelle des „aktiven Zuhörens“ und der „Fragetechnik“ von verschiedenen Autoren übernommen. Es wird selten gelehrt, hat aber eine große Bedeutung für Menschen, die einen Sinn im Gespräch suchen.

Keine Anleihen bei Gurus und Sektierern

Ich habe mich niemals jenen angeschlossen, die mit guruartigem Selbstverständnis behaupten, wir könnten Menschen dazu bringen, „besser“ zu kommunizieren. Wir können aber anders kommunizieren - und das kann sehr hilfreich sein.

Im Jahr 2006 war ich wieder frei genug, um an meine Lehrtätigkeit anzuknüpfen. Doch meine ehemalige Vertraute riet mir davon ab. Wegen der Gurus und wegen anderer Sektierer, die den Bereich damals okkupiert hatten. Normalerweise lasse ich mich nicht einschüchtern, aber ich musste schnell erfahren, wie brutal man in der neu entstandenen Branche der Psycho-Gurus um „Kunden“ kämpfte. Nicht mein Ding.

Der Salon "Komm"

Und nun, noch einmal 14 Jahre später, habe ich einen Salon auf „Quora“ eröffnet. Ich bin dort schon lange präsent, und als ich gefragt wurde, ob ich einen eigenen Salon eröffnen wolle, fiel mir spontan „Komm“ ein. Komm, lass uns über das Reden reden.

Es ist ein Salon für alle, die guten Willens sind.

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