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Mal wieder Spargel

Irgendjemand wird ihn wohl stechen. Und so, wie alle Jahre wieder, kommt er in den Handel: Mal krumm, mal gespalten, mal mit deutlich sichtbaren Flecken, mal halbwegs nach Größe sortiert, mal wirr durcheinander.

Und wieder der dummdreiste Vermarkter-Spruch: Der wächst halt, wie er wächst. Genau wie im Vorjahr. Die Kunden goutieren dies sogar: Egal, was der Spargel kostet, wer ihn will, der kauft jede beliebige Qualität.

Das alles wäre nicht so schlimm, und es würde mir zudem kaum auffallen, wenn ich nicht über zwölf Jahre meines Lebens in einer Spargelgegend verbracht hätte, in der Qualität über alles zählt. Da gab es nicht nur sortierte Qualitäten, sondern diejenigen, die es gab, entsprachen auch den Handelsklassen, die drauf standen. Das einzige Problem: die besseren Gaststätten kaufen die „Extra“ Qualität gleich weg - das ist der Grund, warum man manchmal keine wirklich geraden, einheitlichen Spargel bekommt. Und es ist zugleich der Beweis dafür, dass sie eben doch vorab sortiert werden - nur unterhalb der Qualität „Extra“ ziemlich beliebig.

Immerhin ist der Spargel auf dem Markt wenigstens frisch,und je nach Händler oder Erzeuger teilweise sogar recht ansehnlich. Das ist dann wieder sehr beruhigend.

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