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Serendipity und die Schönheit der Darstellung

Die weitaus meisten Blogs basieren im Kern auf WordPress – jedenfalls dann, wenn sie eine eigene Webadresse haben. Und da ergibt sich immer wieder die Frage: Warum benutze ich Serendipity? Denn diese Blog-Software steht in der Kritik – spätestens, seit das Smartphone als Webbrowser fungiert. Denn alle Vorteile, die Serendipity hat (und das sind recht viele) stehen im krassen Gegensatz zu den dürftigen und stark angejahrten kostenfreien Templates. Das lässt sich zwar ändern, aber der Schlüssel dazu ist schwer zu finden.

Wer sich die Mühe macht, bei Google nach Serendipity zu suchen, stößt unweigerlich drauf, dass dieses Wort vielfältig verwendet wird: einmal in der Übersetzung „Glücksfall“, mal auf ein Blog, das den Namen führt (aber auf Word Presse basiert).

Bin ich der Letzte, der Serendipity benutzt? Und warum tue ich das eigentlich?

Der beste Grund, Serendipity zu nutzen, ist die Einfachheit. Installiert, Template gewählt – funktioniert. Dann brauchen Sie nur noch zu schreiben, Bildchen einzufügen und was sonst noch so nötig ist.

Allerdings – und da tauchten erste Bedenken auf – war Serendipity schlecht auf die aufkommenden zeitungsähnlichen Blogs vorbereitet – man kann schon fast sagen: gar nicht. „Mimbo“, mit einer Frontseite, die mehrere Sparten umfasste, erschien 2013, also vor fünf Jahren, und sie wurde seither nicht weiterentwickelt, war jedoch zunächst einmal eine brauchbare Innovation.

Der eigentliche „Schlag ins Kontor“ allerdings war – auch für mich – eine Ankündigung des Suchmaschinenbetreibers „Google“. In ihr hieß es, man möge seine Webseiten doch bitte für den Betrieb von Smartphones vorbereiten – was ein völlig neues Konzept verlangen würde.

Das Konzept wurde gefunden – das Template 2k11 tat alles, was ich wollte.

Der Clou: auch das tollste Design sieht auf dem Smartphone einfach aus

Der Clou kommt zuletzt: auch die schönste, grafisch enorm chic gestaltete Seite der Wettbewerber mit Rubriken und Spalten sieht auf dem Smartphone am Ende aus wie eine Anreihung ganz gewöhnlicher Blogeinträge.

Ich kann also bei Serendipity bleiben.

Noch längst nicht alle Webseiten sind für Smartphones umgestellt

Und weil ich ja oft von Hotlines, Service und dergleichen schreibe: Noch wurden nicht alle Webseiten für Smartphones angepasst. Offenbar sind manche Firmeninhaber, insbesondere aber Behörden, an der Entwicklung vorbeigerauscht wie die deutsche Bundesregierung.

Sehpferd .. da gibt es etwas zu sehen

ungeschminkt würde man es anders sehen - so wie bei sehpferd
Sehen und fotografieren ... das sind Themen, für die SEHPFERD kompetent ist. Oder was dachten Sie? Wenn Sie Ihre Fünf Sinne beieinander haben und auch sonst nach Sinn suchen ... lesen Sie Sehpferd.

Diese ist eine Werbung für meine neue Kategorie "Fünf Sinne ohne Blödsinn". Haben Sie Ideen zum Sehen, Fernsehen, Rotsehen oder Schwarzsehen? Dann schreiben Sie mir bitte.

Warum eigentlich nicht?

Ich hatte einst einen Chef, der behauptete, sein Unternehmen mit zwei Sätzen managen zu können: „Was soll’s?“, und „Warum eigentlich nicht?“ Alles, was dazwischen lag (zum Beispiel „wenngleich“), ließ er nicht gelten.

Nun hasse ich diese Vereinfacher, aber in einem hatte er recht. Es gilt, das an sich nicht Denkbare, das nach allgemeiner Auffassung unmögliche, das Verpönte oder nicht Akzeptierte in die Welt zu bringen und damit entweder grandios zu scheitern und gloriose Erfolge damit zu erzielen.

Nun darf man in Deutschland ja nicht „grandios scheitern“, und deshalb sind wir immer auf der Hut, das „Warum eigentlich nicht?“ anzuwenden, denn wir haben die Antwort schon, bevor wir es probiert haben: „Weils schief gehen könnte, oh weh …“

Klar – oder es könnte ein enormer Erfolg werden. Oder aber es gäbe eine dritte Möglichkeit: Es könnte uns die Augen öffnen, ohne im Desaster oder im Olymp des Erfolgs zu enden.

„Warum eigentlich nicht?“ Der Satz zählt bei der Berufswahl, bei der Frage nach der Selbstständigkeit, einer ungewöhnlichen Liebhaberei und bei derer Suche nach einer geeigneten Partnerin.

Wenn Sie ein Leben wollen, das nicht dem Mainstream folgt, und von dem unsicher ist, ob es Sie reicht macht oder arm, dann schlagen Sie ein. Sie verlieren vielleicht die Aussicht, etwas Stetigem oder Beständigem zu folgen. Vielleicht haben Sie kein 40-jähriges Dienstjubiläum und keine Goldene Hochzeit. Aber Sie finden ein Leben, in dem sich sehr viel bewegt, das sie überall hinführen kann und bei dem Sie viele Menschen unterschiedlicher Art kennenlernen.