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Dem liberalen Geist eine Stimme geben - das ist sehpferd

Zwei Wahrheiten über die Suche nach Liebe aus professionellem Munde

Ich will euch mit dem Thema „Partnersuche“ nicht langweilen – es betrifft nicht alle von euch, aber diejenigen, die es betrifft, habe ich immer noch im Auge.

Heute fand ich zwei professionelle Ansichten wieder, die ich seit Jahren auf meiner Webseite „Die Liebeszeitung“ vertreten habe.

1. Ein verlässliches Matching (1) kann nur funktionieren, wenn die eigenen Ansprüche und die eigene Attraktivität auf dem Partnermarkt in einer gesunden Balance stehen.
2. Der Prozess des Matchmakings (2) … (ist) … auch eine Reise zu sich selbst.

Ich habe beide Sätze anders formuliert, weil ich die Partnersuche unter einer anderen Perspektive wahrgenommen habe. Mein Satz hätte etwa geheißen: „An den Marktbedingungen kommt keine(r) vorbei.“

Behauptungen ohne Grundlage - Zeitungswissen und Volksmund

Was die Ansprüche betrifft, so habe ich jahrelang Amateurpsychologen und manchen professionellen „psychologischen“ Beratern widersprochen. Der Grund dafür ist der oft gehörte Rat: „Sie sollten ihre Ansprüche keinesfalls aufgeben“. Verbreitet werden solche Sätze über konservative Medien und Frauenzeitschriften.

Auch der „Hausverstand“ liegt oft schief. Mit ihm wird behauptet, da draußen würden unendlich viele Singles nur darauf warten, dass sie endlich einen passenden Menschen kennenlernen würden. Das ist absoluter Blödsinn: Die Menschen, die da draußen schon lange warten, und niemals „abgeholt“ werden, passen einfach nicht auf die Bedürfnisse der Suchenden.

Investiere nur das an Geld, was du wirklich übrig hast

Ich bin nicht sicher, ob es immer und für jede(n) gut ist, Partnervermittler(innen) einzuschalten. Die Tarife der Vermittler(innen) sind sehr hoch – und auf dem Markt der „Matchmaker“ (2) stehen seriöse Unternehmer(innen) neben unseriösen.

Die Faustregel für Partnersuchende aller Art ist: Investieren sie auf keinen Fall Geld das du nicht wirklich übrig hast. Es gibt Luxus-Vermittler(innen) mit entsprechenden Tarifen, die sich bewusst an Luxus-Verdiener(innen) wenden – aber sie spielen in einer anderen Liga. (3)

Das Fazit: Empfehlungen für Dich

1. Partnersuche fängt damit an, die eigene Gedanken über das Zusammensein zu klären.
2. Partnersuche wird umso schwerer, je mehr du nach Menschen mit Spitzen-Eigenschaften suchst. (Körperlich, emotional, geistig, sozial).
3. Wenn du dich selbst überschätzt, wird deine Partnersuche dornig und letztendlich enttäuschend.
4. Wenn du dir selbst vertraust, andere überwiegend richtig einzuschätzen weißt, und deine Ziele kennst, hast du die besten Chancen auf dem Partnermarkt.

Ich empfehle, den Artikel zu lesen, aus dem ich die beiden Mini-Zitate entnommen habe.

sehpferd über die liebe
Zitate Nachzulesen bei: SFR
(1) Matchmaking bedeutet, passende Partner für eine Beziehung oder Ehe zu vermitteln.
(2) Ein Matchmaker oder eine Matchmakerin ist ursprünglich ein Mensch, der Heiraten vermittelt, inzwischen aber auch andere feste Beziehungen,.
(3) Es ist ein beträchtlicher Unterschied. ob du in der Stunde 200 Euro (CHF) verdienst oder 200 Euro (CHF) am Tag. Wie im Artikel erwähnt, rechnen sehr erfolgreiche Selbstständige die Kosten der Vermittlung gegen den Aufwand auf, selbst zu suchen.

Erst Sex, dann Kennenlernen?

Something Blue - aber wollen eigentlich alle Frauen heiraten?

Erst Sex, dann Kennenlernen? Voraussichtlich werdet ihr demnächst einen Haufen Unsinn darüber lesen, weil ein Fernsehsender seine „neuartige" Datingshow so ähnlich aufbauen will.

Sex ist eine Methode, einander kennenzulernen

Sex, genau genommen Geschlechtsverkehr, ist eine intensive und sehr intime Art der nonverbalen Kommunikation.

Es ist also unmöglich, erst „Sex zu haben“ und einander „danach“ kennenzulernen. Denn wer sich auf Sex mit einer Person eingelassen hat, der hat zumindest schon einen Teil von ihr kennengelernt.

Passen die Persönlichkeiten so, wie sie sind?

Was bei rein sexuellen Begegnungen fehlt, ist der Austausch darüber, ob die Persönlichkeiten zueinander passen. Darauf wird besonders in westlichen Ländern mit liberalen Ansichten geachtet. Man geht nicht einfach davon aus, dass sich die Partner „schon aneinander gewöhnen würden“, wie es im 19. Jahrhundert noch weitgehend üblich war. Vielmehr versuchen die heutigen „frischen“ Paare herauszufinden, ob ihre Lebensweisen zusammenpassen.

Übereinstimmende oder sehr ähnliche Lebensweisen sind die Hauptgründe, zusammenzukommen und vor allem zusammen zu bleiben.

Besonders Psychologen und Soziologen vertreten oftmals ganz andere Standpunkte. Die Ersteren sind der Überzeugung, dass die Paare in psychischen Merkmalen übereinstimmen sollten, die Letzteren wollen bestimme Einstellungen zu Politik, Religion und Sozialem als Gründe für gute Ehen gefunden haben.

Wann ist es Zeit, an eine gemeinsame Zukunft zu denken?

Um einen Entschluss zu fassen, ein Leben gemeinsam zu gestalten, brauchen die meisten Paare etwa drei Monate bis zu einem Jahr. Und ob es nachhaltig funktioniert, können nur sie selbst feststellen.

Glaubt nicht, was andere über eure Beziehung sagen

Der Sinn vom Ganzen: Glaubt niemals jemandem, der sagt „ihr passt gut zusammen, weil …“, egal ob Postbote, Gastwirt, Wahrsager, Freund oder Wissenschaftler.

Ich dachte, es wäre ganz gut, die Partnersuchenden unter euch daran zu erinnern.

Und was meint ihr dazu?

Hinweis:
Das Bild symbolisiert den Spruch: „Something Old, Something New, Something Borrowed, Something Blue" - das blaue "Something" kann aber erst am verborgenen Ort gefunden werden ...

Mini-Skandälchen im Sommerloch um Dieter Nuhr

Dieter Nuhr? Das ist ein Mann, über den konservativer Menschen gerne lachen, während er anderen eigentlich nicht viel zu sagen hat. Seine Gegner kennen wir: Grüne sowieso, Linke aus Prinzip und studierte Feministinnen im Besonderen.

Nuhr ist nicht sonderlich daran interessiert, mit scharfzüngigen Argumenten zu punkten. Er wartet, bis seine beliebten Opfer mal wieder in ein „Fettnäpfchen“ getreten sind. Diesmal versuchte sich der Herr Nuhr (auch nicht zum ersten Mal) an den akademisch tätigen Feministinnen, die ebenfalls gelegentlich mal etwas heftiger „zur Sache“ reden.

Seitenhiebe auf die Sexualität der Frauen

Es ging um fast nichts. Dieter Nuhr machte, wie gewohnt, Witze über andere. Das wurde ihm schnell als Täter-Opfer-Umkehr ausgelegt – und auch sein süffisanter Rat „Frauen sollten ihren Partner „vor dem Geschlechtsverkehr vielleicht einfach erst mal kennenlernen" wurde kritisiert – nun ja. Das kann man meinen, aber wer es sagt, der meint damit ja auch noch etwas anderes: „Spontaner Sex ziemt sich nicht für Damen“.

Daraus wurde flugs ein Mini-Skandälchen inszeniert. Das Magazin „Watson“ griff die Sache mit der Empörung auf, und auch der Focus schloss sich an.

Ei ei, das riecht doch eher nach „Sommerloch füllen“ als nach einem echten Skandal. Und obwohl ich die Art, in der dieser Herr Nuhr über andere witzelt, nicht mag, sag ich doch: Er muss es sagen dürfen. Und diejenigen, die sich jetzt empören, müssen das aushalten können.

Quellen:
Männer-Media
Watson
Focus.

Hi-Fi – der Geräteausfall eines Receivers macht nachdenklich

Jeder der angeblichen „Hi-Fi-Experten“ weiß, dass man separate Geräte für den Input und den Output anschaffen sollte. Vor allem kann man dann alles aus besonders hochwertigen Geräten kombinieren, deren Anblick die Gäste erschauern lässt: „Was, das kann er sich leisten?“

Zweifehlafter Gewinn beim teuren Sound - das sind die Gründe

Wie ihr wisst, bezweifle ich, dass mir solche Produkte einen Gewinn bringen. Ein kompletter Receiver, der perfekt funktioniert, muss heute (2026) deutlich unter 1000 Euro kosten – und dieser Preise ist nicht schwer zu erreichen. Und was den Input betrifft: Sogar eingefleischte Puristen hören heute Musik, die im Moment gerade irgendwo in den USA gesendet wird oder aus Datenspeichern kommt. Dieser Datenfluss passiert dann mehrere Leitungen und andere Übertragungsmethoden, bevor er wieder zu analogen Tönen wird. Es ist immer noch ein wenig problematisch, aus diesen Tönen wieder so etwas wie einen Hörgenuss zu erzeugen. Denn Lautsprecher müssen nach wie vor in den Raum gestellt werden, und das gefällt nicht jeder und jedem. Wenn sie zu groß sind, werden sie zu lästigen Möbeln, und wenn sie zu klein sind, sollten sie auf einem festen Regal stehen. Darüber gibt es seitenlange Abhandlungen, aber am Ende entscheidet das Lebensgefühl, wohin ein Lautsprecher passt oder nicht.

Warum mich das alles etwas angeht

Ja, und vor einigen Tagen ist es passiert – der Horror jedes Musikfreundes, der tatsächlich integrierte Lösungen benutzt: Mein Cambridge Audio One verlor die Verbindung zu seinen eingebauten Endstufen.

Inzwischen habe ich von irgendwo her ein ähnliches Ersatzgerät (anderes Fabrikat) bekommen, das meine Bedürfnisse leider ebenso wenig erfüllt: Das CD-Laufwerk funktionierte von vornherein nicht, was bei mir nicht nur Zweifel an der Endkontrolle auslöste. Doch davon später. Da ich „mein“ Audio One erst seit etwa sechs Jahren besitze, bin ich nun doch sehr gespannt, was man mit seitens des Herstellers vorschlägt. Ich denke, dass es sehr interessant werden könnte. Begonnen hat alles jedenfalls mit einem längeren Chat mit einer KI, die tatsächlich die richtigen Fragen gestellt hat.

Seid gespannt, wie es weitergeht. Ich bin es auch.

P.S.: Ich bekam eine sehr höfliche und sinnvolle E-Mail auf meine Anfrage. Ob sie mich auch weiterführt? Immerhin habe ich inzwischen erfahren, dass der Zeitwert des Produkts nur noch knapp 100 Euro beträgt.

(Eine Korrektur, eine ergänzende Information am 2.7.2026 hinzugefügt)

Psychologie als Verstärker des Zeitgeistes?

Psychologie ist ein seltsames Gemisch aus Fakten, Ansichten und Interpretationen. Die „Gesellschaft“ und auch der „Zeitgeist“ fließen in sie ein und sorgen durch Rückkoppelung wieder dafür, dass die Thesen und Meinung weitgehend akzeptiert werden.

Wie es funktioniert - Psychologie als Handlanger des Zeitgeistes

Sobald in der Gesellschaft eine Tendenz erkannt wird, beispielsweise die Gleichheit und Ungleichheit der Geschlechter, kümmern sich Psychologen darum, dazu Thesen und Antithesen aufzustellen. Was die Wissenschaft dann über populäre Kanäle „zurückspielt“, wird als „Beweis“ oder „Gegenbeweis“ für diese Thesen verstanden – und wandert so erneut in die Gesellschaft ein. Der unbefangene Mensch nimmt dann an, dass „die Wissenschaft“ die Inhalte der Tendenz bestätigt hat.

So etwas funktioniert sehr gut, solange der „Mainstream“ oder eine andere „populäre Strömung“ in der Gesellschaft diese Meinungen als „wahr“ akzeptiert.

Thesen - wahr, falsch oder "unerwünscht"?

Die Frage ist allerdings: Glauben die Psychologen in Person wirklich, was sie da in die Welt setzen? Oder anders ausgedrückt: Können grundlegende Erkenntnisse der Biologie, der Medizin oder der Evolution durch den Zeitgeist verfälscht werden?

Kürzlich wurden einigen ausgewählten Professoren danach gefragt, ob sie eine Anzahl von Thesen für „wahr“ oder „falsch“ hielten. Doch nicht nur das: Sie wurden auch befragt, ob sie diese Thesen selbst vertreten würden.

Das Ergebnis war verblüffend (hier zittere ich wörtlich):

Je stärker die Befragten eine These für wahr hielten, desto eher berichteten sie, ihre Meinung für sich behalten zu wollen. Angst vor sozialer Ausgrenzung, Beschimpfungen und Attacken in den sozialen Medien waren die häufigsten Gründe für Selbstzensur.

Sieht man sich nun die Themen an, so spielen Genderfragen und evolutionäre Thesen eine große Rolle in der Befragung.

Kontroversen dazu waren typischerweise bei den Fragen nach Geschlecht und Gender zu erkennen (geordneten nach Prozent der Selbstzensur).

50 %

Die Neigung zu sexualisierter Gewalt ist wahrscheinlich entstanden, weil sie Männern evolutionäre Vorteile brachte. (Wahrheitsgehalt 53 %)

47 %

Eine Transgender-Identität ist manchmal das Ergebnis sozialer Einflüsse. (Wahrheitsgehalt 56 %)

43 %

Für die Mehrheit der Menschen gilt, dass das biologische Geschlecht binär ist. (Wahrheitsgehalt 66 %)

Wenn unerwünschte Wahrheiten unterdrückt werden, erwachen die Manipulateure

Die Beispiele zeigen, dass die Wahrheit in vielen Fällen als „unerwünscht“ gilt. Man kann daraus durchaus schließen, dass es deshalb deutlich weniger Beiträge im Internet gibt, die „wahre“ oder wenigstens „wahrscheinliche“ Thesen unterstützen. Und je weniger die Wahrheit gewürdigt wird, umso mehr Beiträge zum Thema mit Halbwahrheiten, Manipulationen und Ideologien können gefunden und technisch ausgewertet werden.

Ich wiederhole mich ungern: Aber vor allem griffige, gängige und einfache Thesen sind ein „gefundenes Fressen“ der KI, die eben auch dafür sorgt, dass Wahrheiten „neu bewertet“ werden.

Zitat und weitere Informationen: Spektrum