Psychologie als Verstärker des Zeitgeistes?
Psychologie ist ein seltsames Gemisch aus Fakten, Ansichten und Interpretationen. Die „Gesellschaft“ und auch der „Zeitgeist“ fließen in sie ein und sorgen durch Rückkoppelung wieder dafür, dass die Thesen und Meinung weitgehend akzeptiert werden.
Wie es funktioniert - Psychologie als Handlanger des Zeitgeistes
Sobald in der Gesellschaft eine Tendenz erkannt wird, beispielsweise die Gleichheit und Ungleichheit der Geschlechter, kümmern sich Psychologen darum, dazu Thesen und Antithesen aufzustellen. Was die Wissenschaft dann über populäre Kanäle „zurückspielt“, wird als „Beweis“ oder „Gegenbeweis“ für diese Thesen verstanden – und wandert so erneut in die Gesellschaft ein. Der unbefangene Mensch nimmt dann an, dass „die Wissenschaft“ die Inhalte der Tendenz bestätigt hat.
So etwas funktioniert sehr gut, solange der „Mainstream“ oder eine andere „populäre Strömung“ in der Gesellschaft diese Meinungen als „wahr“ akzeptiert.
Thesen - wahr, falsch oder "unerwünscht"?
Die Frage ist allerdings: Glauben die Psychologen in Person wirklich, was sie da in die Welt setzen? Oder anders ausgedrückt: Können grundlegende Erkenntnisse der Biologie, der Medizin oder der Evolution durch den Zeitgeist verfälscht werden?
Kürzlich wurden einigen ausgewählten Professoren danach gefragt, ob sie eine Anzahl von Thesen für „wahr“ oder „falsch“ hielten. Doch nicht nur das: Sie wurden auch befragt, ob sie diese Thesen selbst vertreten würden.
Das Ergebnis war verblüffend (hier zittere ich wörtlich):
Sieht man sich nun die Themen an, so spielen Genderfragen und evolutionäre Thesen eine große Rolle in der Befragung.
Kontroversen dazu waren typischerweise bei den Fragen nach Geschlecht und Gender zu erkennen (geordneten nach Prozent der Selbstzensur).
Wenn unerwünschte Wahrheiten unterdrückt werden, erwachen die Manipulateure
Die Beispiele zeigen, dass die Wahrheit in vielen Fällen als „unerwünscht“ gilt. Man kann daraus durchaus schließen, dass es deshalb deutlich weniger Beiträge im Internet gibt, die „wahre“ oder wenigstens „wahrscheinliche“ Thesen unterstützen. Und je weniger die Wahrheit gewürdigt wird, umso mehr Beiträge zum Thema mit Halbwahrheiten, Manipulationen und Ideologien können gefunden und technisch ausgewertet werden.
Ich wiederhole mich ungern: Aber vor allem griffige, gängige und einfache Thesen sind ein „gefundenes Fressen“ der KI, die eben auch dafür sorgt, dass Wahrheiten „neu bewertet“ werden.
Zitat und weitere Informationen: Spektrum
Wie es funktioniert - Psychologie als Handlanger des Zeitgeistes
Sobald in der Gesellschaft eine Tendenz erkannt wird, beispielsweise die Gleichheit und Ungleichheit der Geschlechter, kümmern sich Psychologen darum, dazu Thesen und Antithesen aufzustellen. Was die Wissenschaft dann über populäre Kanäle „zurückspielt“, wird als „Beweis“ oder „Gegenbeweis“ für diese Thesen verstanden – und wandert so erneut in die Gesellschaft ein. Der unbefangene Mensch nimmt dann an, dass „die Wissenschaft“ die Inhalte der Tendenz bestätigt hat.
So etwas funktioniert sehr gut, solange der „Mainstream“ oder eine andere „populäre Strömung“ in der Gesellschaft diese Meinungen als „wahr“ akzeptiert.
Thesen - wahr, falsch oder "unerwünscht"?
Die Frage ist allerdings: Glauben die Psychologen in Person wirklich, was sie da in die Welt setzen? Oder anders ausgedrückt: Können grundlegende Erkenntnisse der Biologie, der Medizin oder der Evolution durch den Zeitgeist verfälscht werden?
Kürzlich wurden einigen ausgewählten Professoren danach gefragt, ob sie eine Anzahl von Thesen für „wahr“ oder „falsch“ hielten. Doch nicht nur das: Sie wurden auch befragt, ob sie diese Thesen selbst vertreten würden.
Das Ergebnis war verblüffend (hier zittere ich wörtlich):
Je stärker die Befragten eine These für wahr hielten, desto eher berichteten sie, ihre Meinung für sich behalten zu wollen. Angst vor sozialer Ausgrenzung, Beschimpfungen und Attacken in den sozialen Medien waren die häufigsten Gründe für Selbstzensur.
Sieht man sich nun die Themen an, so spielen Genderfragen und evolutionäre Thesen eine große Rolle in der Befragung.
Kontroversen dazu waren typischerweise bei den Fragen nach Geschlecht und Gender zu erkennen (geordneten nach Prozent der Selbstzensur).
50 %
Die Neigung zu sexualisierter Gewalt ist wahrscheinlich entstanden, weil sie Männern evolutionäre Vorteile brachte. (Wahrheitsgehalt 53 %)47 %
Eine Transgender-Identität ist manchmal das Ergebnis sozialer Einflüsse. (Wahrheitsgehalt 56 %)43 %
Für die Mehrheit der Menschen gilt, dass das biologische Geschlecht binär ist. (Wahrheitsgehalt 66 %)Wenn unerwünschte Wahrheiten unterdrückt werden, erwachen die Manipulateure
Die Beispiele zeigen, dass die Wahrheit in vielen Fällen als „unerwünscht“ gilt. Man kann daraus durchaus schließen, dass es deshalb deutlich weniger Beiträge im Internet gibt, die „wahre“ oder wenigstens „wahrscheinliche“ Thesen unterstützen. Und je weniger die Wahrheit gewürdigt wird, umso mehr Beiträge zum Thema mit Halbwahrheiten, Manipulationen und Ideologien können gefunden und technisch ausgewertet werden.
Ich wiederhole mich ungern: Aber vor allem griffige, gängige und einfache Thesen sind ein „gefundenes Fressen“ der KI, die eben auch dafür sorgt, dass Wahrheiten „neu bewertet“ werden.
Zitat und weitere Informationen: Spektrum


