Skip to content

Der Nachtrag zu Sat > IP

Statische IP? Plötzlich funktioniert der Receiver
Ein Nachtrag zu den ständigen Problemen mit SAT > IP.

Nachdem ich mir den Kopf zerbrochen habe, wie ich meinen TELESTAR-Receiver doch noch als zuverlässiges Empfangsgerät für SAT > IP verwenden könnte, kam mir vor einigen Tagen eine zwar absurde, aber letztlich erfolgreiche Idee. Warum sollte ich ihm nicht eine feste IP-Adresse zuweisen? Zwar rät Ihnen jeder davon ab, aber versuchen kann man es ja mal, nicht wahr?

Warum das Gerät dauernd bei der dynamischen Zuweisung iherumzickte, ist mir bis heute ein Rätsel. Nun läuft auch das HD-Fernsehen ziemlich stabil und auch ein Dauertest über drei Stunden ergab: keine Spontanausfälle oder Verpixelungen mehr. Ob’s so bleibt? Ich hoffe es.

Sat > IP – da wundert man sich, nicht wahr?

Der Empfänger für meine SAT > IP Anlage (der ausgetauschte) schwieg gestern gegen Abend. Immer wieder: kein oder schlechtes Signal. Die Konfiguration wurde nicht geändert, warum auch? Aha: also „Kein oder schlechtes Signal.“

Na schön: zwei Mal Kabel getauscht, Kabel zurückgetauscht, die LEDs blinken alle, Empfang muss möglich sein. Den Netzzugriff gelöscht, Re-Start, Netzzugriff wie bisher neu eingegeben, Re-Start, und dann das: Empfang möglich, aber kein Bild. Nochmaliger Re-Start: Alles kommt vorzüglich ohne die hakeligen Verbindungsprobleme.

Voller Widerspruch: "Service nicht verfügbar," Kein Bild, aber starker Empfang?

Ich kann nicht genau analysieren, woran es lag – und ich bin ebenfalls noch nicht sehr zuversichtlich, dass es so bleibt. Immerhin – wenn es so bliebe, hätte ich ein wirklich gutes Bild ohne Verpixelungen, nämlich so:
Wenn's funktioniert, dann ist das Bild nicht schlecht.

Fragt sich, ob das Ohr und das Auge des Herstellers überhaupt auf das Problem mit der merkwürdigen Software gerichtet ist - es betrifft ja nicht nur mich.

SAT > IP – erst einmal in Ordnung, aber nach wie vor nicht perfekt

TELESTAR schickte ein neues Gerät für SAT > IP, das nach einigen Fehlversuchen durch widersprüchliche System-Informationen tatsächlich ans Netz gebracht werden konnte. Vorausgesetzt, man akzeptiert diese Prozedur:

Merkwürdige Fehlermeldungen vor dem Start

Das Bild ist übrigen recht gut, außer im HD-Bereich, wo es bei einigen Sendern zu Verpixelungen kommt. Das ist insofern nicht „normal“, als ich das Endgerät nunmehr über LAN statt über WLAN betreibe.

Ich muss wohl erst einmal Ruhe geben – so wichtig ist Fernsehen nun auch wieder nicht. Übrigens klappt alles nach wie vor am PC über WLAN mit dem High-Gain Drahtlosadapter von TP-Link.

DVB-T – was ist wirklich dran am „Abschalten“?

Ach, wie schön: Das digital-terrestrische DVB-T-Fernsehen wird abgeschaltet. Das sagt jedenfalls die Werbung der Witzbolde, die unbedingt neue Fernseher oder Tuner verkaufen wollen, etwa so:

DVB-T wird abgeschaltet - so empfangen Sie das neue DVB-T2 HD“.

Nur leider stimmt das nicht ganz. Denn die wahre Information lautet so:

Am 29. März 2017 wird in den Ballungsregionen von DVB-T auf DVB-T2 HD umgestellt. Zeitgleich endet damit mehrheitlich die Verbreitung der Programme im bisherigen DVB-T Standard. Regional wird der Umstieg anschließend in mehreren Schritten erfolgen und soll bis Mitte 2019 abgeschlossen sein.


DVB-T2 ist nicht die beste Lösung, aber die billigste

Und das Ganze betrifft Sie ohnehin nur dann, wenn Sie bisher den DVB-T-Tuner eines älteren Fernsehers genutzt haben und damit vielleicht ein halbes Dutzend Programme frei empfangen konnten. In manchen Gegenden Deutschlands war der Empfang bisher so schlecht, dass DVB-T überhaupt nicht infrage kam. Ob sich das ändert, steht noch in den Sternen.

Wenn Sie DVB-S, Internet-Fernsehen, IPTV oder Kabelfernsehen nutzen, ändert sich für Sie gar nichts.

Was wirklich nötig ist für DVB-T2

Was ist nun aber, wenn Sie wirklich „Antennenfernsehen“, also DVB-T2 nutzen wollen?

1. Es ist billig, weil sie bei einem neuen Fernseher mit DVB-T2 gar keine zusätzlichen Geräte benötigen.
2. Bei einem älteren Fernseher brauchen Sie eine neue Set-Box (Tuner). So etwas gibt’s schon für 40 Euro.
3. Wichtig: Zwar wird behauptet, dass DVB-T oder DVB-T2 überall mit Zimmerantennen zu empfangen ist – das sollten Sie allerdings überprüfen, bevor Sie sich die Geräte anschaffen. In manchen Gegenden wird dringend eine Dachantenne empfohlen, und das soll sogar bis „Herbst 2018“ so bleiben.
4. Falls Sie kein „Privatfernsehen“ empfangen wollen, sind die laufenden Kosten für DVB-T oder DVB-T2 „0 Euro“ .
5. Falls Sie irgendwo eine Sat-Schüssel anbringen dürfen, bekommen Sie mehr Sender – das ist gegebenenfalls vorzuziehen. Die Einrichtung ist etwas komplizierter und vielleicht etwas teurer als bei DVB-T2, aber sie lohnt sich.

Verbraucherschützer warnen vor unseriösen Angeboten

Verbraucherschützer warnen vor unseriösen oder unsachlichen Angeboten sowie vor Geschäftemachern aller Art, die Ihnen jetzt sinnlose Verträge verkaufen wollen. Ich verlinke hier auf die entsprechende Seite. Ob Sie mit Zimmer- oder auch Außenantennen überhaupt DVB-T2 empfangen können, erfahren Sie hier.

Und was nimmt sehpferd?

sehpferd verwendet sat>ip und kabelgebundenes Satellitenfernsehen - und seit Juni 2016 auch ARD-Sender auf DVB-T2.