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Was macht Sehpferds Seiten eigentlich aus?

Sehpferd berichtet ganzjährig darüber, wie Verbraucher verarscht werden, Qualitätsmängel vertuscht werden und der Service zum Zerrwitz wird. Aber natürlich auch vom Gegenteil, nämlich kluger und fachkundiger Hilfe.

Flora, Fauna und Primaten

Im Sommer schreibt Sehpferd auch mal über Passiflora und andere hübsche Pflanzen sowie die Insekten und Vögel, die den Garten besuchen. Von den übrigen Lebewesen interessiert ihn hauptsächlich der Homo sapiens, gefolgt von anderen Primaten – und neuerdings sein Hund. Der Hund ist deswegen ein interessantes Thema, weil jeder irgendwie seinen Senf dazugeben möchte. Das Internet schafft dabei allerlei Verwirrung.

Politik überwiegend zu Wahlzeiten

Sehpferd berichtet … zu Wahlzeiten und auch sonst darüber, wie Politiker sich saudumm anstellen und insbesondere den Bürgern die Hucke voll lügen, um selber zu glänzen. Aber auch vom Mut einzelner Politiker, anders zu denken, anders zu handel und anders zu sein.

Kritischer Journalismus

Journalisten müssen gewürdigt werden – was am besten dadurch gelingt, sie kritischer zu lesen, als dies üblich ist. Man muss nicht immer rügen. Manchmal hilft einfach lachen. Sehpferd lacht (beispielsweise) über die tapsigen Journalisten, die den Damen und Herren „Forschern“ jeden Mist abkaufen. Und Sehpferd grinst über die bürgerliche Mainstream-Presse, die gerade noch das schreibt, was den Abonnenten nicht sonderlich ärgert. Und Sehpferd tritt den Pseudo-Intellektuellen in den Redaktionen vors geistige Schienbein, die meinen, aufgrund ihrer angeblichen Bildung das Privileg der Objektivität gepachtet zu haben. Unterstützt wird von Sehpferd kritischer Journalismus, der sich traut, auch gegen den Mainstream zu schreiben und zu senden.

Misstrauen gegen Bevormunder

Eine der Grundzüge von Sehpferds Meinungen ist das abgrundtiefe Misstrauen gegen Menschen, die wissen wollen, wie andere Menschen denken, fühlen und handeln und die glauben, dies bewerten zu dürfen. Damit sind nicht ausschließlich Psychologen gemeint. Sehpferd glaubt, dass Ökonomie vor Psychologie rangiert, Logik vor Religion und Beobachtung vor Ideologie.

Lust und Liebe

Die Liebe ist Sehpferd so wichtig, dass er ihre Hintergründe analysiert und die Gedanken, die dazu gesammelt wurden, neu ordnet und in anderer Form weiter verbreitet. Sehpferd befürwortet einen ökonomischen, sachlichen und möglichst ideologiefreien Umgang mit dem Themen Liebe, Lust, Leidenschaft, Begierde und Sexualität. Seine These: Was sich versachlichend beschreiben lässt, verdient keinen Tadel und keine Zensur.

Frauen und Männer

Sehpferd wendet sich gegen Männer, die sich als Machos profilieren wollen und gegen Frauen, die ihr eigenes Geschlecht verherrlichen wollen. Während aber die Ersteren schon genügend öffentlich gerüffelt wurden, konnte sich die zweite Gruppe in der Unantastbarkeit von Feminismus und Genderismus in aller Stille ihr kleines Imperium aufbauen. Das ist nicht gut für die Gesellschaftsordnung bedarf der Korrektur.

Fernsehen und Zugang zu Informationen

Sehpferd sieht (noch) fern, allerdings fast nur ARD, ZDF und BBC. Dabei fordert Sehpferd den öffentlichen, uneingeschränkten, bundesweiten Zugang zu allen öffentlich-rechtlichen deutschen Sendern. Das ist leider nicht überall gewährleistet, weil DVB-T2 nicht flächendeckend eingeführt wurde. Außerdem setzt sich Sehpferd für die Freiheit der Presse ein und rügt die Einflussnahme der Politik und der Wirtschaft.

Demokratie

Und ja – Sehpferd sieht sich selbst als liberal, ist aber nicht Mitglied der liberalen Partei. Im Konflikt zwischen Demokratie und Liberalismus entscheidet sich Sehpferd intellektuell und emotional eher für den liberalen Standpunkt, akzeptiert aber, dass die Demokratie oftmals eigene Wege geht.

Fördern Sie Sehpferd!

Fördern Sie Sehpferd ... tun Sie etwas für die Meinungsfreiheit

Wollen Sie, dass individuelle, interessante und aktuelle Blogs mit Text-Meinungsbeiträgen verschiedener Art erhalten bleiben? Oder wollen Sie, dass alles, was heute noch Freiheit und Kreativität genannt werden kann, von den reichen, arroganten Konzernen verschlungen wird, deren Sklaven wie werden, wenn wir uns nicht wehren?

Schlagen Sie diese Konzerne mit den eignen Waffen! Machen Sie Sehpferd populär, indem Sie Sehpferd überall empfehlen, wo es die Möglichkeit gibt. Sie begeben sich nicht in Gefahr: Sehpferd ist weder sozialistisch noch national durchtränkt.

Sehpferd stützt den Liberalismus, die Europäische Union und die Freiheit von Kunst und Kultur. Dabei ist Sehpferd nie einseitig, sondern geht differenziert, aber dennoch hart mit Themen wie Religionen, Ideologien und Bevormundungen um.

Ob Sie die Meinungen, die hier vertreten werden, mögen oder nicht, spielt kaum eine Rolle. Falls Sie diese Meinungen indessen für interessant und diskussionswürdig halten, dann fördern Sie Sehpferd. Posten Sie, Re-Posten Sie (mit Quellenangabe, bitte), quälen Sie sich durch das Gestrüpp der sozialen Netzwerke und nennen Sie den Namen dieses Blogs: Sehpferd.

Danke, falls Sie es tun.

Algengeblubber: die Woche bei Sehpferd – aktuell und retro

Ende der Woche? Endlich! Das Retro-Magazin „Sehpferd bloggt“ ist im alten Stil mit alten Themen frisch geputzt worden. „Das wird nie etwas“, haben die Freunde gesagt. Heute macht man doch auf FACEBOOK oder oder auf TWITTER oder meinetwegen noch gerad mal TUMBLR, aber so etwas Altmodisches wie ein Blog …

Also: was war? Einheit. Und ein Volk, das sich nicht mehr einig ist, seit es vereint ist. Man denke: Das Volk im Osten mauert gegen eine Kanzlerin, die aus dem Osten kommt, und pfeift einen Bundespräsidenten aus, der aus dem Osten kommt? Wahrscheinlich ist demnächst der Ostwind dran oder das Osterei. Die Frau Familienminister hat sich gerade in die Sexismusdebatte eingemischt – ach, wie wichtig, Frau Minister. Sonst nichts zu tun?

Frauen sind edel, hilfreich und gut und kaufen sich ab und zu mal eine Domina, Hure oder eine andere erotische Dienstleistung. Stand in einem feministischen Magazin, sonst hätten die Sehtiere gar nicht gewagt, es zu bringen.

Ob manchmal nicht auch ein Kuscheltier gereicht hätte, wenn frau (oder man) Lust auf Zärtlichkeit und vertrauliche Gespräche hatte? Klar können Kuscheltiere sprechen. Und Blumen. (Können Sie bei Lewis Carroll nachlesen). Sie müssten einfach mal lernen, anders zu denken – quer oder besser noch diagonal.

Im Bereich der Krimi genannten Sozialklamotten gab es diesmal bärtige Kerle und reichlich eigenartige Kommissarinnen. Wahrscheinlich hat manche Arbeiterin am Fließband ein besseres Verhältnis zur Realität als die TATORT-Frauen.

In Leipzig sind zwei Junglöwen ausgebrochen. Der Zoodirektor behauptet, sie seine über den Wassergraben gehüpft –sehr unwahrscheinlich. Aber nun soll er verbreitert werden.

Wichtig: warum wir Probleme haben und keine Lösungen. Interessiert vermutlich keine Sau, ist aber eine meiner Kernkompetenzen – nicht für Säue, versteht sich.

Apropos: Wir haben Meinungsfreiheit! Und zwar nicht nur für die „privilegierte Medienfuzzis“ – na, das beruhigt doch.

Was mich schon eher beunruhigt, sind Hotlines. Statt „von ihren Kunden zu lernen“, was wirklich sinnvoll wäre, blubbern sie uns mit Blödsinn dicht. Oh, darüber könnte mich mehr schreiben. Aber die Clowns bei den Hotlines interessiert das vermutlich einen Scheiß.

Der Rest ist Retro – und etwas Eigen-Sinn.

Die Ode an den Kaffee stammt von einem britischen Gasthausschild, die Keuschheits-Aufgabe als Belohnung für Wähler stammt aus einer uralten Wahl, ein österreichischer Sex-Sender ist längst Geschichte, und Seepferd-Fans sind keine Sehpferd-Fans. Bleibt ein Geheimnis, was Sache ist, wenn jemand „Brexit“ schreit, und warum ein Fleck auf dem Tisch auf das Lokal hinweist, in dem der Wein serviert wurde. Schon die Sehjungfrau beguckt? Oder wollten Sie schwanger von einem Smartphone werden? Blubb, blubb ...