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Dem liberalen Geist eine Stimme geben - das ist sehpferd

Das Berkley Horse als Haushaltsleiter und die körperliche Züchtigung

Das neue 20 Jahrhundert - Flagellationen auf Pseudo-Berkley-Leitern
Prolog

Vermutlich nehmen die meisten von euch an, dass in einem Flagellationsbordell in der viktorianischen Zeit vor allem sehr reiche, aber leider recht perverse Männer gezüchtigt wurden.

Begründet wird dies im Allgemeinen mit der sogenannten „englischen Erziehung“, also der Prügelstrafe, die seinerzeit in den meisten Schulen üblich war. Doch die wirklich wollüstigen Geschichten jener Zeit stammen aus Besserungsanstalten oder aus anderen Einrichtungen, in denen „körperliche Züchtigung“ (angeblich oder tatsächlich) zum Alltag gehörte. Ob wahr oder unwahr – literarisch aufbereitet versprachen die Bücher einen satten Profit. In ihnen fanden die Männer der damaligen Zeit das, was sie erhofft hatten: Es ging um junge Frauen, die körperlich gezüchtigt wurden – und zwar überwiegend vor anderen Frauen. Zur Erinnerung: bis ca. 1899 kannten fast ausschließlich die Leser(innen) der Werke von Pisanus Fraxi (Henry Spencer Ashbee) den Begriff "Berkley-Horse".


Blicke in die Erziehung junger Damen in einem viktorianischen Magazin

Der Wechsel von der schlagenden Bordellwirtin zur geschlagenen jungen Frau fand in der Literatur schon zu Praxis Lebzeiten ihren Niederschlag. Wir behalten dabei das "Berkely Horse" im Augen und werfen dazu recht vorsichtig einen Blick in das erotische Monatsmagazin „The Pearl“ – zunächst mal nur textlich (Seite 464 der Gesamtausgabe).

Schließlich … wurde (jede von uns) von einer Erzieherin in den Raum geführt, der eigens für Bestrafungen eingerichtet war und genutzt wurde. Er wurde durch ein Dachfenster erhellt und war mit Leitern, „Berkeley-Pferden“ und anderen Vorrichtungen ausgestattet, etwa von der Decke herabhängenden Seilen sowie Ringen im Boden und an der Decke, an denen widerspenstige Übeltäter festgebunden werden konnten.

An anderer Stelle wir die „Leiter“ ähnlich beschrieben, wie Fraxi sie darstellte, diesmal „mit rotem Flanell bespannt“.

Bald darauf wurde ich in ein unbenutztes Zimmer gebracht, das ich noch nie zuvor betreten hatte; es war kaum möbliert – abgesehen von einem Teppich und einem bequemen Sessel. An den Wänden hingen jedoch mehrere Reisigbündel, und in einer Ecke stand ein Gestell, das einer Trittleiter ähnelte, aber mit rotem Flanell bespannt war und über sechs Ringe verfügte: zwei auf halber Höhe, zwei unten und zwei oben.

Das Pferd wird auch an anderer Stelle noch erwähnt, teils auch, um die Entkleidung plastisch zu beschreiben:

„Komm, liebe Rosa, mach keine Schwierigkeiten und verärgere deinen Großvater nicht noch mehr“, sagte Mrs. Mansell, während sie meinen Rockbund löste. „Streif dein Kleid ab, während die Mädchen das Pferd in die Mitte des Zimmers stellen.“

Irgendjemand hat diese Szenen damals sogar illustriert, und ich habe eine "abgemilderte", aber technisch deutlich verbesserte und entfleckte Version gefunden, mit der ich hier auch optisch demonstrieren will, wie die Zeichner das angebliche "Berkley Horse" sahen:

Nach einer zeitgenössischen Zeichnung, technisch nachgebessert

Das Leitermotiv kommt in zahllosen erotischen Romanen jener Zeit vor. Diese Beispiele sind, so weit ich weiß, anonym. Ich kenne sie nur in dieser relativ schlechten Qualität:

Ähnliche Motive, möglicherweise vom gleichen Künstler

Auch die folgenden Zeichnungen von einem Künstler, sich "Giglio" nennt, nutzen das Leitermotiv bei einer Züchtigung.

Die Leiter wird allenthalben genutzt, um erotisch Züchtigungen darzustellen.


Epilog

Die Frage, warum das angeblich Berkley-Horse lange Zeit als Leitergestell durch die Literatur geisterte, ist einerseits darauf zurückzuführen, dass die Zeichnung von Fraxi diesen Eindruck unterstützte. Andererseits wusste jeder Illustrator, wie er einen Menschen auf einer Leiter erotisch attraktiv in Szene setzen konnte. Doch mit Fraxis Beschreibung war nicht viel anzufangen – und nur wenige Menschen hatten vor 1900 jemals davon gelesen. Das wurde erst anders, als man gegen Ende des 20. Jahrhunderts auf die Idee kam, das Berkley-Horse nachzubauen. Und darüber könnt ihr hier bald nachlesen.

Bildnachweis:

Titelbild: © Liebesverlag.de, Juni 2026

Artikel oben, farbig:
Nachgebesserte Version nach einem Original, das nach einer Expertenmeinung 1879 in der Dezemberausgabe von "The Pearl" veröffentlicht wurde. Die Version, die ich hier veröffentlicht habe, wurde nach einer etwas vergilbten Vorlage des Originals angefertigt, das in der Anlage zu sehen ist.

Mitte:
Vermutlich Darstellungen des gleichen Künstlers für ein Buch.

Unten: Zwei recht unterschiedliche Zeichnungen des Künstlers "Giglio", näehere Daten unbekannt.
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Das Berkley Horse: Vom Zuchthaus zum Haus der Züchtigung

Auf einem Bock gezüchtigt ...
Prolog

Der Begriff „Horse“ (Pferd) mag für die meisten von uns ungewöhnlich sein. Doch eigentlich ist es nichts als ein Bock, ähnlich dem „Turnbock“, den wir in Deutschland als Sportgerät benutzen. (Englisch auch „Pommel Horse“ genannt). Ein ähnliches Wort finden wir auch noch im „Sägebock“, also einem relativ stabilen Ständer, den man benötigt, um Holz zu sägen. Habe ich zu weit ausgeholt? Nun, ein Bock bleibt ein Bock, und in der Welt der Flagellation ist es eben eine Vorrichtung, auf die der „Kunde“ geschnallt wird, um gezüchtigt zu werden.

Man sagt, eine Rose ist eine Rose, wenn sie aussieht wie eine Rose und eine Ente ist eine Ente, wenn sie schnattert wie eine Ente. Nur die Vorrichtung, einen Menschen zu fesseln, um ihn zu verprügeln, hat kein bestimmtes Aussehen.


Wieso strafte und züchtigte man eigentlich "auf einem Bock"?

Der Beginn der Züchtigung im 17. Jahrhundert

Die erste Idee, jemandem auf einem „Bock“ zu züchtigen, ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass man dabei keine „dritte Person“ benötigt. Zuvor war es so, dass der zu Bestrafende einen anderen Menschen umhalsen musste, der gezüchtigt werden sollte.

Der Hals ließ sich natürlich durch eine Nachbildung ersetzen, und schon haben wir ein „Pony“, das nach zeitgenössischen Zeichnungen in Zuchthäuser verwendet wurde. Man nannte es wohl „Pony“, weil es vor allem zur Bestrafung von Jugendlichen diente, wie in der Abbildung dargestellt. Solche Geräte mussten fest, aber dennoch flexibel (z. B. auf Schienen) an Boden oder Wand befestigt werden.

Das Pony wird einer Besucher-Ehepaar erklärt (1874), Zeitungsbericht

Immerhin ist ein Pony auch ein Pferd. Doch bei den buchstäblich „schweren Jungs“ nutzte man lieber fest installierte, aber dennoch verstellbare Rahmen, etwa das gezeigte Gestell, ein "Whipping Frame". Auch diese Konstruktionen waren verstellbar. Auf manchen Zeichnungen und Fotografien sind Varianten dieser Vorrichtung dargestellt, die so verstellt werden können, dass ausschließlich das Gesäß geschlagen werden konnte - also nicht, wie vielfach üblich, ausschließlich der Rücken.

Schwere Geräte aus dem Zuchthaus - im Grunde sehen sie aus wie Leitern.

Nun haben wir einige Bilder gesehen. Doch wie ordnen sich die anderen Konstruktionen ein, die auch als "Prügelböcke" bezeichnet werden?

Dazu existiert eine anonyme Zeichnung eines Mannes, der zur Züchtigung auf einem großen Prügelbock in Form eines etwas veränderten Sportgeräts geschnallt wurde.

Das Cheval de Berkeley - in zeitgenössischer Darstellung

Die wundervolle Maschine der Frau Berkeley in Dichtung und Wahrheit

Angeblich soll das „Berkley Horse“ für alle Körpergrößen geeignet gewesen sein, und es soll in jedem gewünschten Winkel verstellbar gewesen sein, sogar vielfach. Das war mit den Mitteln der damaligen Zeit durchaus möglich, aber nicht mit einer einfachen Leiterkonstruktion, die uns Fraxi mit seiner Skizze als das „Berkley Horse“ vorstellte. Kurz: Die mit Leder bezogene Leiterkonstruktion ist auf keinen Fall identisch mit dem, was im Text beschreiben wurde. Eine solide Holzkonstruktion, unter der auch noch eine „auf einem Stuhl sitzende Frictrix“ Platz gehabt hätte, wäre ohnehin wesentlich stabiler als das „Berkley Horse“ in der Zeichnung. Es ist weder belastbar noch verstellbar. Und die Proportionen entsprechen eher einer Haushaltsklappleiter.

Zunächst einmal die Beschreibung von Fraxi im Original:

Seltsame "Fakten" über ein eigenartiges Gerät

Und nun dazu die magere Skizze der leiterähnlichen Konstruktion:

Ist es eine Leiter mit Polsterung? Das angebliche Berkley-Horse.


Die Geschichte lässt sich auf drei Arten weiterverfolgen: einmal durch das damals sehr populäre Erotik-Magazin "The Pearl" - gegen Ende der viktorianischen Zeit. Dann in den Werken deutscher Sexualforscher zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Schließlich gewinnt es zu Beginn des 21. Jahrhunderts wieder an Interesse – als Nachbau des Prügelbocks nach der ursprünglichen Zeichnung.

Bleiben wir zunächst noch in der Zeit kurz vor 1900. Da wird plötzlich ein Berkley-Horse hereingerollt - und es erweist sich als Leiter in Wort und Bild. Nun wird es Zeit, die Katze aus dem Sack zu lassen und einen Blick in die eigenartige Welt zu werfen, in der vor allem Frauen auf diese Leiter gebunden werden. Auch das ist eine Neuerung: Nachdem die Kunden von Frau Berkley vermutlich fast ausschließlich Männer waren, sie die Menschen, die nun gezüchtigt werden, werden in den erotischen Romanen, und ihren Illustrationen überwiegend Frauen an solche Holzleitern gefesselt.

Epilog

Wenn ihr mögt, folgt mir zuerst in die Welt der Holzleitern - das Thema ist höchst amüsant und natürlich schrecklich frivol, solange wir uns in der Blütezeit der erotischen Literatur aufhalten. Dann allerdings werfen wir einen ziemlich langen Blick auf die Replikate - Nachbauten eines Geräts, für das es keine Konstruktionszeichnungen gab.

Habe ich die beiden Ärzte vergessen? Oh nein ... sie sind Personen der Zeitgeschichte und werden deshalb in manchem Lexikon zum Thema des "Berkley Horse" erwähnt.

Bildquellen:

Titel: Nach einer angeblich von Paul Klamm stammenden Zeichnung 2025 restauriert. Ob es ein Original ist, ist nicht bekannt.
Orientalische Züchtigung: "Harem" , Stuttgart 1997, nach einer Zeichnung aus dem Jahre 1884.
Züchtigung Jugendlicher: Zeitungsbericht von 1847.
Zuchthaus (Erwachsene): um 1905, Demonstration aus einem Zuchthaus, grafisch aufbereitet.
Sowie verschiedene andere Quellen, die ich nicht mehr genau nachverfolgen konnte.

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Die verschwundenen Memoiren der Theresa Berkley

Eben war sie noch da ...
Prolog
Aus welchen Gründen schreiben Menschen ihre Memoiren? Ich weiß, warum mein Urgroßvater sie schrieb. In Zeiten raschen Wandels versuchen viele Menschen, das Bestehende zu dokumentieren und mit dem Neuen zu vergleichen, und genau das war auch sein Anliegen. Den Memoiren gehen oft Tagebücher voraus, die mal mehr, mal weniger als Zeitzeugnis taugen. Wer daraus ein Buch über das eigene Leben machen wollte, scheiterte oft an der Hürde, einen Verleger er zu finden.

Jedenfalls steht fest: Wenn du deine Memoiren veröffentlichen willst, muss dein Leben für andere interessant sein, sonst wird dein Buch nicht gelesen. Und sollte es eine hohe Auflage erreichen, fließt auch gutes Geld. Es gibt also durchaus ökonomische Gründe, Memoiren zu schreiben. Und ob wir nun in der viktorianischen Epoche oder in der Jetztzeit leben: Nicht jeder, der ein interessantes Leben führt, ist auch ein guter Autor. Schon allein deshalb benötigt man oftmals einen Schriftsteller, um eine „Autobiografie“ schreiben zu lassen.


Und wie war das nun mit Frau Berkley?

Obgleich der Autor Henry Spencer Ashbee (Pisanus Fraxi) seit 1877 darauf hoffte, dass die „Memoiren“ der Theresa Berkley veröffentlicht würden, musst er schließlich aufgeben. Tatsächlich gab es ein verirrendes Geflecht von falschen Fährten, die immer wieder gelegt wurden, um der Geschichte rund um Frau Berkley etwas mehr Glaubwürdigkeit zu verliehen. Typisch dafür ist eine Verbindung mit ihrer angeblichen Vorgängerin, die als „Mary Wilson“ durch die frühe viktorianische Geschichte geistert.

Dazu will die gewöhnlich gut orientierte Webseite (1) wissen:

Mary Wilson war entweder eine fiktive englische Prostituierte und ein Pseudonym für George Cannon oder eine reale Prostituierte, der George Cannon pornografische Schriften zuschrieb. Das Werk The Sexual Life in England: Past and Present (1901–1903) behauptet, sie habe tatsächlich existiert; diese Information stammte wahrscheinlich aus der Catena Librorum Tacendorum (1885).

Die Konstruktion von Beweisen

Das letztgenannte Buch stammt – wie könnte es anders sein – aus der Feder von Henry Spencer Ashley, sodass sich die „Beweise“ für die Existenz von Frau Berkley künstlich verstärkt werden sollten. Auf diese Weise ergänzen sich die beiden „Persönlichkeiten“ ideal: Eine bürgt für die andere, aber keine wird ausreichend nachgewiesen. Seit beide Figuren auch durch das Internet geistern, wird sogar das Geburtsjahr, die Lehrzeit und die Zeit des Wirkens im eigenen Bordell mit Pseudo-Daten belegt, die keinen historischen Wert haben.

Ein Beweis ohne Wert von 1828
Wenn Daten nur Schall und Rauch sind ...

Dazu gehört beispielsweise das Geburtsdatum von Frau Berkley, das mit 1770 angegeben wird, wie auch ihre „Lehrzeit“ in einem anderen Bordell (1787). Ebenfalls unglaubwürdig ist die Übergabe eines exklusiven Bordells von Frau Wilson (1828) sowie die Einführung der „ungewöhnlichen Prügelmaschine“ ebenfalls im Jahr 1828. Das Todesdatum von Frau Berkley (1836) wird zwar mit einer Art „Beleg“ versehen, doch beruhen alle anderen Daten auf einer zweifelhaften Rückrechnung. Ein Buch, das immer wieder im Rahmen der Biografien erwähnt wird, ist die „Venus School Mistress“ des Autors und Verlegers George Cannon, das in Wahrheit gar keinen Aufschluss über das Leben von Frau Berkley gibt.

Als angeblichen Beweis legte Ashbee (Fraxi) diese seltsame Verknüpfung von Daten vor:

Venus-Schulmeisterin; oder Birchen Sports. Von R. Birch, übersetzt aus Manons Memoiren. Gedruckt für Philosemus und verziert mit einem schönen Druck. Preis 10 Schilling, 6 Pence. Wahrscheinliches Erscheinungsdatum 1808 bis 1810…. Es gibt eine weitere Ausgabe von ca. 1820, „mit 4 farbigen Tafeln“.Um 1830 druckte Cannon das Werk mit dem Titel "Venus School Mistress; or Birchen Sports. Es wurde im Titel als ein „Nachdruck der Ausgabe von 1788“ bezeichnet und mit einem Vorwort von Mary Wilson eingeleitet, das einige Hinweise auf Mrs. Berkley enthielt. London: „Gedruckt von John Ludbury, Nr. 256, High Holborn.
Im Original (bei Pisanus Fraxi, Index Librorum Prohibitorum:

Verunsicherung über Daten und Fakten: Pisanus Fraxi.

Die Motive: Warum Memoiren?

Die Frage, warum eine Prostituierte, Domina oder Bordellwirtin eine Autobiografie schreiben sollte, sind keinesfalls unbekannt. Zum einen eignen sich bekannte Ereignisse der Geschichte vorzüglich, um sie mit dem Glanz der „Wahrscheinlichkeit“ zu schmücken. Zum anderen wirken sie auch als rein fiktionale Werke durchaus nach, weil solche Themen nach wie vor gefragt sind. Schlussendlich gibt es tatsächlich Autobiografien von Sexarbeiterinnen, die zwar literarisch fragwürdig, aber dennoch weitgehend authentisch sind.

Eine der Motivationen dürfte die Aussicht auf Honorare sein, eine andere eine möglichst neutrale Darstellung des Berufs, der diesen weder beschönigt noch verdammt.

Eine Dame verschwindet ...

Wenn wir zurück in die Jahre 1877 – 1900 gehen, finden wir weder einen Beweis für die Existenz einer Autobiografie von Frau Theresa Berkley noch eine vergleichbare Biografie. Henry Spencer Ashbee bedauerte dies selbst zutiefst, hoffte aber bis zum letzten Moment, dass sie doch noch ein Verleger aus dem Hut zaubern würde. Doch all seine Hoffnungen wurden zerstört. Stattdessen kam das fast vergessene "Berkley Horse" wieder zu Ehren - eingebettet in die Geschichten, die inzwischen im Magazin "The PearL" veröffentlicht wurden. Davon berichte ich in einem weiteren Beitrag.

Epilog

Schwerer, als zu beweisen, dass etwas existiert, von dem noch niemand weiß, ist es, etwas zu bezweifeln, von der jedermann angeblich etwas weiß.

Ich habe es zumindest versucht – und wer es besser kann, der mag es versuchen.

Ich verbinde dies mit einer kleinen Warnung:

Seit die „Künstliche Intelligenz“ das Internet beherrscht, erhalten Menschen, die nach Fakten suchen, immer mehr dubiose Antworten aus höchst fragwürdigen Quellen. Als Beweis wird schon gewertet, wenn die KI im Internet zwei Fundstellen erwischt, egal, wie glaubwürdig sie sind.

Quellen:

(1) Gab es eine Mary Wilson?
Sowie diverse Zitate aus:
Fraxi: Index Librorum Prohibitorum (1877).
Fraxi: Catena Librorum Tacendorum (1885)
Bilder: Zauberer im Titel: Film-Standbild aus Escamotage d'une dame (Georges Méliès, 1896)

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Frau Theresa Berkley und die Tarife für sinnlichen Prügel

Der Aufenthalt im Luxusbordell hatte seinen Preis ...
Die einzige Quelle, die es für das Einkommen der Bordellbetreiberin Theresa Berkley gibt, stammt von Pisanus Fraxi (Henry Spencer Ashbee).

Er setzt den Zeitpunkt der Erfindung ihrer „Maschine zum Auspeitschen“ gleich mit ihrem wirtschaftlichen Erfolg. Das liest sich dann so (1):

Als das neue Gerät zum Auspeitschen erfunden wurde, sagte der Konstrukteur ihr, dass sie dadurch sie bekannt werden würde und die Maschine nach ihrem Tod ihren Namen tragen würde. Tatsächlich sprach man nun darüber, und diese Tatsache verschaffte ihr einen sehr guten Umsatz. Sie starb im September 1836, nachdem sie in den acht Jahren, in denen sie als Gouvernante tätig gewesen war, ein Vermögen von zehntausend Pfund angehäuft hatte.

Um es gleich zu sagen: Das war für die damalige Zeit ein beachtliches Vermögen – heute würde es etwas unter 1 Mio. Pfund sein, nämlich £ 989,583.28. (2)

Nun werden einige von euch sagen: „Was, so viel Geld? Das kann doch niemand in acht Jahren mit einem Puff verdienen …“. Und wer weiter nachdenkt, wird vielleicht noch an heutige Großbordelle denken und ergänzen: „Die musste aber viele Zimmer gehabt haben, wenn die so viel Geld damit gemacht hat …“

Nun, gemach, Lieber Leserin, lieber Leser. Wir befinden uns irgendwo zwischen 1828 und 1836. Das Einkommensgefälle zwischen Adligen, Grundbesitzern und Industriellen einerseits und dem „gewöhnlichen Volk“ andererseits ist riesig. Nimmt man noch die typischen Besitzer großer Ländereien dazu, so öffnet sich die Schere noch erheblich weiter. Ein Pfund Sterling war damals schon ziemlich viel Geld.

Ein Viktorianische Bordell - Umsatz, Gewinn und Kosten

Die Daten aus dem 19. Jahrhundert mögen schwer zu ermitteln sein – in einem Punkt sind sie allerdings sehr genau: Bei den Preisen, Einkünften und Kosten. Aufgrund dieser Zahlenbasis ist es möglich, Umsatz und Gewinn für ein Bordell der damaligen Zeit zu ermitteln.

Wo siedelte ich es an? Die teuersten Bordelle der damaligen Zeit bestanden im Londoner West End und sie waren relativ überschaubar. Ein Haus mit Salon, drei Zimmern zur Verrichtung und sechs Damen zur Auswahl. Das Ergebnis, war, gerundet und verkürzt: Bruttojahreseinkommen 2.300 Pfund, Gesamtkosten 700 Pfund, Nettogewinn demnach 1.600 Pfund Sterling.

Ein Pfund Sterling für die Sinneslust - ist das wenig oder viel?

Diese Rechnung basierte allerdings auf einem „Tarif“ von einem Pfund Sterling pro Besuch plus „Nebenkosten“ – war das zu viel oder zu wenig?

Zunächst scheint ein solcher „Tarif“ gering zu sein. Doch wenn wir dagegenhalten, dass dies nach heutigen (2016) Geld etwa 100 GBP entspricht, ergibt sich für viele die Frage: „Wer konnte sich so etwas denn leisten?“ War es nicht damals ungefähr ein halbes Monatsgehalt für einen kleinen Angestellten?

Eine völlig andere Tarifstruktur

Vermuten wir einfach mal, dass dieser „kleine Angestellte“ kein Bordell im Londoner Westend besuchte – und vor allem kein Flagellationsbordell, dessen „Tarifstruktur“ sich völlig anders darstellte.

In einem Etablissement wie dem, das Frau Berkley angeblich führte, lagen die zu zahlenden „Tribute“ deutlich höher – zunächst unabhängig von der Art der Dienstleistungen. Wenn wir davon ausgehen, dass ausschließlich ungewöhnliche Dienste angeboten wurden, dürfte der Preis zwischen drei und fünf Pfund Sterling gelegen haben. Wir können hier getrost annehmen, dass in Flagellationsbordellen neben aktiver und passiver Flagellation auch andere Dienste angeboten wurden – einzeln oder in Kombinationen.

Halten wir einen Moment den Atem an – das wären also drei bis fünf Pfund Sterling, also etwa 300 – 500 GBP nach heutigem Geld. Wer konnte solche Summen überhaupt bezahlen? Offenbar konnten es einige der reichen Adligen, Grundbesitzer und Fabrikanten.

Es ist nicht schwer, die Zahlen von damals zu überprüfen. Man benötigt dazu einen intimen Londoner Stadtführer aus jener Zeit, in dem einzelne „Tarife“ für Lusterlebnisse verzeichnet sind. (3) Fünf Pfund sind dabei im Jahr 1850 ein durchaus übliches Honorar für eine einzelne, lustvolle Beregnung mit einer der „besonders talentierten“ Londoner Prostituierten.

Original-Auszug aus dem viktorianischen Bordellführer

Die Wahrheit - oder jedenfalls eine Wahrscheinlichkeit

Aus dieser Sicht könnte die vermeintliche „Frau Berkley“ in jenen acht Jahren durchaus 10.000 Britische Pfund an Barvermögen angesammelt haben. Möglicherweise allerdings auch noch wesentlich mehr. Dazu wäre noch zu sagen, dass es keinerlei Unterlagen darüber gibt, wie sich der genannte Betrag zusammensetzte.

Ob das angebliche „Berkley Horse“ wirklich existierte, ist für die Berechnung völlig unerheblich – es wird lediglich von Pisanus Fraxi als wichtig für den Erfolg für Frau Berkleys Etablissement angesehen. Dazu habe ich noch wesentlich mehr für euch vorbereitet.

Nachwort: Alles, was ihr hier lesen könnt, ist spekulativ. Allein der „Tarif“ von etwa fünf Pfund Sterling für Prostituierte mit besonderen Fähigkeiten im Londoner Westend ist halbwegs verbürgt.

In diesem Artikel habe ich außer vielen eigenen Recherchen. für die Berechnungen auch künstliche Intelligenz verwendet.

Quellen:

(1) Fraxi (Ashbee)
(2) Geldbeträge umrechnen
(3) Höhe der echten Preise Man of Pleasure's Illustrated Pocket-Book for 1850.

Begriffe

Flagellationsbordell - Heute in deutscher Sprache als Domina-Studio bekannt, nicht völlig identisch mit der damaligen Zeit.
GBP ist die heutige Bezeichnung für das Pfund Sterling

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Der wundersame Pisanius Fraxi und seine Quellen

Abbildungen von Prostituierten - sehr selten zu finden

Es ist an der Zeit, den Vorgang für den Mann zu öffnen, der in den Lexika der Jetztzeit (2026) mal als Schriftsteller und mal als Sammler von erotischen Büchern auftritt. Zumeist wird er als „Bibliophiler und Bibliograf“ bezeichnet, also als Buchliebhaber und als Literaturkenner, der erotische Schriften einzuordnen weiß. Als Schriftsteller schrieb er sowohl unter seinem eignen Namen Henry Spencer Ashbee. aber auch unter dem Namen Pisanus Fraxi. Außerdem vermuten einige Literaturhistoriker, dass er auch als Autor des überaus frivolen Entwicklungsromans „Walter – My Secret Life“ infrage kommen könnte.

Pisanius Fraxi als Autor, die Flagellationsbordelle und die geheimnisvolle Frau Berkley

Für all das, was Frau Berkley und die wundersame Geschichte ihres Flagellationsbordells betrifft, interessiert nur das, was Ashbee als „Pisanus Fraxi“ verfasste – und diese Werke waren allesamt nicht viel mehr als Verzeichnisse erotischer Literatur.

Das erste dieser Werke, „Index Librorum Prohibitorum“, auf Deutsch also das „Verzeichnis verbotener Bücher“, enthält die meisten der Informationen, über die ich (wie auch alle anderen Autoren dieses Themas) verfüge. Das „verbotene“ an ihnen war der erotische Inhalt, und das Buch skizzierte die erotischen Werke jener Zeit ziemlich schnörkellos. Nur wenige Stelle in diesen Büchern wurden in einer blumigen Sprache beschrieben.

Mal gibt sich Fraxi als Historiker, mal als blumiger Autor

Pisanius Fraxi schreibt zunächst über einige Londoner Betreiberinnen von Flagellationsbordellen. Die Quelle wird nicht genannt – aber sie enthält einen langen Beitrag über eine bereits verstorbene Bordellbetreiberin, die einen exquisiten Geschmack hatte. Dies traf auch auf ihre Kunden zu, die zu einem großen Teil Liebhaber der körperlichen Züchtigung waren. Die übertriebene Schilderung der Vorzüge dieser Dame und ihrer Ausstattung könnte gut und gerne eine Art Werbung gewesen sein. Doch an dieser Stelle sollten wir und daran erinnern, dass die Dame zum Zeitpunkt der Drucklegung (1877) bereits vor 40 Jahren (1836) verstorben war. Nach so langer Zeit vergilben die meisten der verfügbaren Dokumente und die Erinnerung der Zeitzeugen lässt spürbar nach. Nun gut - lesen wir einfach mal nach.

Ashlee (Fraxi) begann das entsprechende Kapitel wie ein Historiker:

Zu Beginn dieses Jahrhunderts [des 19.] waren in London überaus prunkvoll ausgestattete Etablissements, die sich ausschließlich der Anwendung der Birkenrute widmeten, keine Seltenheit. Die Frauen, die dieses Gewerbe ausübten, absolvierten zuvor gewissermaßen eine Lehre, um sich die Kunst anzueignen, die Rute anmutig und wirkungsvoll zu führen. Es wäre ein Leichtes, eine sehr umfangreiche Liste dieser weiblichen Flagellantinnen zusammenzustellen, doch werde ich mich darauf beschränken, lediglich einige wenige zu erwähnen.

Das tut er dann auch, und er nennt zunächst einige andere Namen, bevor er fortfährt:

Doch die Königin ihrer Branche war zweifellos Mrs. Theresa Berkley aus der Charlotte Street Nr. 28 am Portland Place; sie war eine vollkommene Meisterin ihrer Kunst, verstand es, ihre Klienten zufriedenzustellen, und war zudem eine durch und durch geschäftstüchtige Frau – denn im Laufe ihrer Laufbahn häufte sie eine beträchtliche Summe Geldes an.

(Es handelte sich dabei um 10.000 Pfund Sterling, nach heutigem Kurs gegen 1 Mio. GBP).

Im weiteren Text wird das „Arsenal“ des Bordells mit deutlichen Worten und ausgesprochenen anschaulich beschrieben. Der Text mag für Flagellanten und andere Schmerzliebhaber verlockend klingen, den übrigen Lesern will ich sie aber vorenthalten. Da alle Texte öffentlich zugänglich sind, kann sich jeder dennoch selbst davon überzeugen. Die darin enthaltenen Übertreibungen sind typisch für die damalige Zeit, den je sensationeller etwa beschrieben werden konnte, umso mehr Aufmerksamkeit erreichte man damit. Teilweise wurde auch Namen der Prostituierten genannt, die angeblich in ihrem Bordell arbeiteten - entweder als "Frictrice"(4) oder in anderen Funktion, zum Beispiel, um die devote Rolle zu übernehmen.

charlotte streetNachdem Ashbee in einigen Abschnitten über das fragliche Bordell sehr viel Aufmerksamkeit auf kleinste Details legt, sind die nachvollziehbaren oder überprüfbaren Fakten extrem selten. So existiert beispielsweise keine genaue Beschreibung des Gebäudes und seines Interieurs. So bleiben Zweifel, ob an der Adresse „Charlotte Street 28, Portland Place“ „ihr“ Bordell betrieben wurde, ein anderes Flagellationsbordell oder möglicherweise ein völlig anderes Bordell. In den Schilderungen fehlen beispielsweise genaue Angaben über die Anzahl der Räume, Grundrisse, glaubhafte Zeichnungen, Fotografien oder wenigstens die Aussagen glaubwürdiger Zeitzeugen.

Ashbee (Fraxi) fehlte möglicherweise jeder Beweis für die vielen Behauptungen, die er über die mysteriöse „Mrs. Berkley“ verbreitet hatte. Tatsächlich hoffte er darauf, dass diese Frau tatsächlich Memoiren geschrieben hatte und dass diese „demnächst“ veröffentlicht würden. Er schrieb jedenfalls:

Viele Menschen sind enttäuscht über die lange Verzögerung ihrer angekündigten Memoiren, deren Veröffentlichung auf Wunsch von Dr. Vance aus der Cork Street – dem Testamentsvollstrecker – zunächst ausgesetzt worden war. Sein kürzlicher Tod wird es der Firma, die die Urheberrechte an ihrer Autobiografie hält, nun jedoch ermöglichen, das Werk rasch in Druck zu geben.


Das Buch wurde niemals veröffentlicht – und der naheliegendste Grund ist mit Sicherheit, dass es niemals eine Autobiografie von Frau Berkley oder eine vergleichbare Biografie irgendeiner Betreiberin eines Londoner Flagellationsbordells gab.

Im Grunde könnten wir jetzt auf weitere Zweifel verzichten, denn schließlich wird das viktorianische Zeitalter schon bald zu Ende gehen. Doch einige Exemplare von Ashbees Büchern überstanden die Zeit – und viele andere wollten sogar vom „Hörensagen“ oder aus eigener Anschauung wissen, wie das legendäre „Berkley Horse“ ausgesehen hätte. Tatsache ist: Niemand würde es anhand der Zeichnung von Ashbee erkennen, aber alle glaubten, dass es sich um eine Art Leiter handeln würde – und tatsächlich wurde sie von Künstlern auch in Wort und Bild dargestellt.

All dies und noch viel mehr mag Ashbee nicht gestört haben. Seine beiden Bücher „Index Librorum Prohibitorum“ von 1877 und der Band drei der Serie, Catena Librorum Tacendorum, das fast 20 Jahre später (1885) erschien, nehmen zwar auf auf Ms. Berkley Bezug – doch im Grunde ist diese Figur nur eine Episode in dem verschlungenen Gewirr von Dichtung und Wahrheit., Sensationsmache und Gerüchten.

War alle dies vielleicht eine Zeiterscheinung?

Es kann schon sein. Die Literaturhistorikerin Sarah Bull jedenfalls hält es für möglich. Sie schreibt (stark gekürzt):

Wissenschaftler haben Ashbees Charakterisierung erotischer Literatur als Spiegel der Realität mit berechtigter Skepsis betrachtet. Die sexuellen Fantasien des Bibliografen sollen als Beweis dafür dienen, dass fiktive Episoden sexueller Handlungen „tatsächlich stattgefunden“ haben."

Mit anderen Worten: Die Fantasiegebilde, die über die viktorianische Zeit in solchen Sittengemälden verbreitet wurden, sollten wie Realitäten wirken.

Möglicherweise ist diese Saat aufgegangen, denn einige erotische Werke der Viktorianischen Zeit vermischten Dichtung und Zeitgeschehen in raffinierter Weise. Und diejenigen, die später darüber schrieben, benutzen tatsächlich Asbees / Fraxis Werke, um sich selbst und seinen Lesern ein Bild von dieser Zeit und ihrer Kultur zu entwerfen.

Eine persönliche Stellungnahme unseres Autors Gebhard Roese

Henry Spencer Ashbee war nicht nur ein Büchersammler, sondern er bündelte erotische Literatur, Memoiren und antiquarische Notizen zu „erotischen Sensationen“. Sowohl sein Stil wie auch die Aussagen zeigen einerseits seine eigenen Interessen, dann aber auch den erotischen Teil des viktorianischen Milieus generell.
Es wäre vermessen, seine Werke als „erotischen Bücherzirkus des 19. Jahrhunderts“ zu bezeichnen, aber ich halte für angemessen, Teile seines Werks als „Sensationslüsternen Spaziergang durch eine Bibliothek“ zu nennen.
Ashbee schreibt teilweise über eine Zeit, die längst vergangen ist und die er selbst nicht mehr als erwachsener Mann erlebt hat. Um diese Zeit zu rekonstruieren, benutzt er außer der Erotik-Literatur vor allem das „Hörensagen“, insbesondere dann, wenn angebliche „Zeitzeugen“ zu Wort kommen. Ein stichhaltiger Beweis für die reale Existenz der Theresa Berkley fehlt nach all den Quellen, die mir zur Verfügung standen. Das schließt nicht aus, dass es tatsächlich ein lebendiges Vorbild für diese Figur gab.

Die nächsten Teile beschäftigen sich mit der Ökonomie von Bordellen, einer bekannten Kurtisane, dem "Berkley Horse" und mit zwei deutschen Ärzten, die den Ruhm von Frau Berkley in die Jetztzeit trugen.

Bildquellen:
(Rund Bilder, Text) Auszüge aus Büchern von Praxi.
Berkley Horse - nach der Zeichnung von Praxi.
Domina symbolisch mit Rute - Version einer anonymen Buchillustration.
Prostituierte: Solche Zeichnungen waren in Bordellführern jener Zeit zu finden. (Miss A. Parks, 1850, in Thee Man of Pleasure's Pocket Book".

Andere Quellen:
(1) Index Librorum Prohibitorum ist für registrierte Benutzer von archiv.org online verfügbar.
(2) Catena Librorum Tacendorum verfügbar bei archiv.org und möglicherweise anderen Quellen.
(3) The Archival Logic of the Secret Museum by Sarah Bull - Book History, Volume 20, 2017. Online. (Die akademische Sprache wurde in ein leichter verständliches Deutsch umgesetzt).
(4) Frictrice: Die Frictrix („Reiberin“) ist eine Frau, die mit der Hand an den Geschlechtsteilen einer anderen Frau oder eines Mannes tätig wird. Bei der Umwandlung in andere Sprachen wurde auch der Begriff „Frictrice“ verwendet.

Kursrechnung nach Inflationhistory. "Der wundersame Pisanius Fraxi und seine Quellen" vollständig lesen