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Dem liberalen Geist eine Stimme geben - das ist sehpferd

Die verschwundenen Memoiren der Theresa Berkley

Eben war sie noch da ...
Prolog
Aus welchen Gründen schreiben Menschen ihre Memoiren? Ich weiß, warum mein Urgroßvater sie schrieb. In Zeiten raschen Wandels versuchen viele Menschen, das Bestehende zu dokumentieren und mit dem Neuen zu vergleichen, und genau das war auch sein Anliegen. Den Memoiren gehen oft Tagebücher voraus, die mal mehr, mal weniger als Zeitzeugnis taugen. Wer daraus ein Buch über das eigene Leben machen wollte, scheiterte oft an der Hürde, einen Verleger er zu finden.

Jedenfalls steht fest: Wenn du deine Memoiren veröffentlichen willst, muss dein Leben für andere interessant sein, sonst wird dein Buch nicht gelesen. Und sollte es eine hohe Auflage erreichen, fließt auch gutes Geld. Es gibt also durchaus ökonomische Gründe, Memoiren zu schreiben. Und ob wir nun in der viktorianischen Epoche oder in der Jetztzeit leben: Nicht jeder, der ein interessantes Leben führt, ist auch ein guter Autor. Schon allein deshalb benötigt man oftmals einen Schriftsteller, um eine „Autobiografie“ schreiben zu lassen.


Und wie war das nun mit Frau Berkley?

Obgleich der Autor Henry Spencer Ashbee (Pisanus Fraxi) seit 1877 darauf hoffte, dass die „Memoiren“ der Theresa Berkley veröffentlicht würden, musst er schließlich aufgeben. Tatsächlich gab es ein verirrendes Geflecht von falschen Fährten, die immer wieder gelegt wurden, um der Geschichte rund um Frau Berkley etwas mehr Glaubwürdigkeit zu verliehen. Typisch dafür ist eine Verbindung mit ihrer angeblichen Vorgängerin, die als „Mary Wilson“ durch die frühe viktorianische Geschichte geistert.

Dazu will die gewöhnlich gut orientierte Webseite (1) wissen:

Mary Wilson war entweder eine fiktive englische Prostituierte und ein Pseudonym für George Cannon oder eine reale Prostituierte, der George Cannon pornografische Schriften zuschrieb. Das Werk The Sexual Life in England: Past and Present (1901–1903) behauptet, sie habe tatsächlich existiert; diese Information stammte wahrscheinlich aus der Catena Librorum Tacendorum (1885).

Die Konstruktion von Beweisen

Das letztgenannte Buch stammt – wie könnte es anders sein – aus der Feder von Henry Spencer Ashley, sodass sich die „Beweise“ für die Existenz von Frau Berkley künstlich verstärkt werden sollten. Auf diese Weise ergänzen sich die beiden „Persönlichkeiten“ ideal: Eine bürgt für die andere, aber keine wird ausreichend nachgewiesen. Seit beide Figuren auch durch das Internet geistern, wird sogar das Geburtsjahr, die Lehrzeit und die Zeit des Wirkens im eigenen Bordell mit Pseudo-Daten belegt, die keinen historischen Wert haben.

Ein Beweis ohne Wert von 1828
Wenn Daten nur Schall und Rauch sind ...

Dazu gehört beispielsweise das Geburtsdatum von Frau Berkley, das mit 1770 angegeben wird, wie auch ihre „Lehrzeit“ in einem anderen Bordell (1787). Ebenfalls unglaubwürdig ist die Übergabe eines exklusiven Bordells von Frau Wilson (1828) sowie die Einführung der „ungewöhnlichen Prügelmaschine“ ebenfalls im Jahr 1828. Das Todesdatum von Frau Berkley (1836) wird zwar mit einer Art „Beleg“ versehen, doch beruhen alle anderen Daten auf einer zweifelhaften Rückrechnung. Ein Buch, das immer wieder im Rahmen der Biografien erwähnt wird, ist die „Venus School Mistress“ des Autors und Verlegers George Cannon, das in Wahrheit gar keinen Aufschluss über das Leben von Frau Berkley gibt.

Als angeblichen Beweis legte Ashbee (Fraxi) diese seltsame Verknüpfung von Daten vor:

Venus-Schulmeisterin; oder Birchen Sports. Von R. Birch, übersetzt aus Manons Memoiren. Gedruckt für Philosemus und verziert mit einem schönen Druck. Preis 10 Schilling, 6 Pence. Wahrscheinliches Erscheinungsdatum 1808 bis 1810…. Es gibt eine weitere Ausgabe von ca. 1820, „mit 4 farbigen Tafeln“.Um 1830 druckte Cannon das Werk mit dem Titel "Venus School Mistress; or Birchen Sports. Es wurde im Titel als ein „Nachdruck der Ausgabe von 1788“ bezeichnet und mit einem Vorwort von Mary Wilson eingeleitet, das einige Hinweise auf Mrs. Berkley enthielt. London: „Gedruckt von John Ludbury, Nr. 256, High Holborn.
Im Original (bei Pisanus Fraxi, Index Librorum Prohibitorum:

Verunsicherung über Daten und Fakten: Pisanus Fraxi.

Die Motive: Warum Memoiren?

Die Frage, warum eine Prostituierte, Domina oder Bordellwirtin eine Autobiografie schreiben sollte, sind keinesfalls unbekannt. Zum einen eignen sich bekannte Ereignisse der Geschichte vorzüglich, um sie mit dem Glanz der „Wahrscheinlichkeit“ zu schmücken. Zum anderen wirken sie auch als rein fiktionale Werke durchaus nach, weil solche Themen nach wie vor gefragt sind. Schlussendlich gibt es tatsächlich Autobiografien von Sexarbeiterinnen, die zwar literarisch fragwürdig, aber dennoch weitgehend authentisch sind.

Eine der Motivationen dürfte die Aussicht auf Honorare sein, eine andere eine möglichst neutrale Darstellung des Berufs, der diesen weder beschönigt noch verdammt.

Eine Dame verschwindet ...

Wenn wir zurück in die Jahre 1877 – 1900 gehen, finden wir weder einen Beweis für die Existenz einer Autobiografie von Frau Theresa Berkley noch eine vergleichbare Biografie. Henry Spencer Ashbee bedauerte dies selbst zutiefst, hoffte aber bis zum letzten Moment, dass sie doch noch ein Verleger aus dem Hut zaubern würde. Doch all seine Hoffnungen wurden zerstört. Stattdessen kam das fast vergessene "Berkley Horse" wieder zu Ehren - eingebettet in die Geschichten, die inzwischen im Magazin "The PearL" veröffentlicht wurden. Davon berichte ich in einem weiteren Beitrag.

Epilog

Schwerer, als zu beweisen, dass etwas existiert, von dem noch niemand weiß, ist es, etwas zu bezweifeln, von der jedermann angeblich etwas weiß.

Ich habe es zumindest versucht – und wer es besser kann, der mag es versuchen.

Ich verbinde dies mit einer kleinen Warnung:

Seit die „Künstliche Intelligenz“ das Internet beherrscht, erhalten Menschen, die nach Fakten suchen, immer mehr dubiose Antworten aus höchst fragwürdigen Quellen. Als Beweis wird schon gewertet, wenn die KI im Internet zwei Fundstellen erwischt, egal, wie glaubwürdig sie sind.

Quellen:

(1) Gabe es eine Mary Wilson?
Sowie diverse Zitate aus:
Fraxi: Index Librorum Prohibitorum (1877).
Fraxi: Catena Librorum Tacendorum (1885)
Bilder: Zauberer im Titel: Film-Standbild aus Escamotage d'une dame (Georges Méliès, 1896)

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Frau Theresa Berkley und die Tarife für sinnlichen Prügel

Der Aufenthalt im Luxusbordell hatte seinen Preis ...
Die einzige Quelle, die es für das Einkommen der Bordellbetreiberin Theresa Berkley gibt, stammt von Pisanus Fraxi (Henry Spencer Ashbee).

Er setzt den Zeitpunkt der Erfindung ihrer „Maschine zum Auspeitschen“ gleich mit ihrem wirtschaftlichen Erfolg. Das liest sich dann so (1):

Als das neue Gerät zum Auspeitschen erfunden wurde, sagte der Konstrukteur ihr, dass sie dadurch sie bekannt werden würde und die Maschine nach ihrem Tod ihren Namen tragen würde. Tatsächlich sprach man nun darüber, und diese Tatsache verschaffte ihr einen sehr guten Umsatz. Sie starb im September 1836, nachdem sie in den acht Jahren, in denen sie als Gouvernante tätig gewesen war, ein Vermögen von zehntausend Pfund angehäuft hatte.

Um es gleich zu sagen: Das war für die damalige Zeit ein beachtliches Vermögen – heute würde es etwas unter 1 Mio. Pfund sein, nämlich £ 989,583.28. (2)

Nun werden einige von euch sagen: „Was, so viel Geld? Das kann doch niemand in acht Jahren mit einem Puff verdienen …“. Und wer weiter nachdenkt, wird vielleicht noch an heutige Großbordelle denken und ergänzen: „Die musste aber viele Zimmer gehabt haben, wenn die so viel Geld damit gemacht hat …“

Nun, gemach, Lieber Leserin, lieber Leser. Wir befinden uns irgendwo zwischen 1828 und 1836. Das Einkommensgefälle zwischen Adligen, Grundbesitzern und Industriellen einerseits und dem „gewöhnlichen Volk“ andererseits ist riesig. Nimmt man noch die typischen Besitzer großer Ländereien dazu, so öffnet sich die Schere noch erheblich weiter. Ein Pfund Sterling war damals schon ziemlich viel Geld.

Ein Viktorianische Bordell - Umsatz, Gewinn und Kosten

Die Daten aus dem 19. Jahrhundert mögen schwer zu ermitteln sein – in einem Punkt sind sie allerdings sehr genau: Bei den Preisen, Einkünften und Kosten. Aufgrund dieser Zahlenbasis ist es möglich, Umsatz und Gewinn für ein Bordell der damaligen Zeit zu ermitteln.

Wo siedelte ich es an? Die teuersten Bordelle der damaligen Zeit bestanden im Londoner West End und sie waren relativ überschaubar. Ein Haus mit Salon, drei Zimmern zur Verrichtung und sechs Damen zur Auswahl. Das Ergebnis, war, gerundet und verkürzt: Bruttojahreseinkommen 2.300 Pfund, Gesamtkosten 700 Pfund, Nettogewinn demnach 1.600 Pfund Sterling.

Ein Pfund Sterling für die Sinneslust - ist das wenig oder viel?

Diese Rechnung basierte allerdings auf einem „Tarif“ von einem Pfund Sterling pro Besuch plus „Nebenkosten“ – war das zu viel oder zu wenig?

Zunächst scheint ein solcher „Tarif“ gering zu sein. Doch wenn wir dagegenhalten, dass dies nach heutigen (2016) Geld etwa 100 GBP entspricht, ergibt sich für viele die Frage: „Wer konnte sich so etwas denn leisten?“ War es nicht damals ungefähr ein halbes Monatsgehalt für einen kleinen Angestellten?

Eine völlig andere Tarifstruktur

Vermuten wir einfach mal, dass dieser „kleine Angestellte“ kein Bordell im Londoner Westend besuchte – und vor allem kein Flagellationsbordell, dessen „Tarifstruktur“ sich völlig anders darstellte.

In einem Etablissement wie dem, das Frau Berkley angeblich führte, lagen die zu zahlenden „Tribute“ deutlich höher – zunächst unabhängig von der Art der Dienstleistungen. Wenn wir davon ausgehen, dass ausschließlich ungewöhnliche Dienste angeboten wurden, dürfte der Preis zwischen drei und fünf Pfund Sterling gelegen haben. Wir können hier getrost annehmen, dass in Flagellationsbordellen neben aktiver und passiver Flagellation auch andere Dienste angeboten wurden – einzeln oder in Kombinationen.

Halten wir einen Moment den Atem an – das wären also drei bis fünf Pfund Sterling, also etwa 300 – 500 GBP nach heutigem Geld. Wer konnte solche Summen überhaupt bezahlen? Offenbar konnten es einige der reichen Adligen, Grundbesitzer und Fabrikanten.

Es ist nicht schwer, die Zahlen von damals zu überprüfen. Man benötigt dazu einen intimen Londoner Stadtführer aus jener Zeit, in dem einzelne „Tarife“ für Lusterlebnisse verzeichnet sind. (3) Fünf Pfund sind dabei im Jahr 1850 ein durchaus übliches Honorar für eine einzelne, lustvolle Beregnung mit einer der „besonders talentierten“ Londoner Prostituierten.

Original-Auszug aus dem viktorianischen Bordellführer

Die Wahrheit - oder jedenfalls eine Wahrscheinlichkeit

Aus dieser Sicht könnte die vermeintliche „Frau Berkley“ in jenen acht Jahren durchaus 10.000 Britische Pfund an Barvermögen angesammelt haben. Möglicherweise allerdings auch noch wesentlich mehr. Dazu wäre noch zu sagen, dass es keinerlei Unterlagen darüber gibt, wie sich der genannte Betrag zusammensetzte.

Ob das angebliche „Berkley Horse“ wirklich existierte, ist für die Berechnung völlig unerheblich – es wird lediglich von Pisanus Fraxi als wichtig für den Erfolg für Frau Berkleys Etablissement angesehen. Dazu habe ich noch wesentlich mehr für euch vorbereitet.

Nachwort: Alles, was ihr hier lesen könnt, ist spekulativ. Allein der „Tarif“ von etwa fünf Pfund Sterling für Prostituierte mit besonderen Fähigkeiten im Londoner Westend ist halbwegs verbürgt.

In diesem Artikel habe ich außer vielen eigenen Recherchen. für die Berechnungen auch künstliche Intelligenz verwendet.

Quellen:

(1) Fraxi (Ashbee)
(2) Geldbeträge umrechnen
(3) Höhe der echten Preise Man of Pleasure's Illustrated Pocket-Book for 1850.

Begriffe

Flagellationsbordell - Heute in deutscher Sprache als Domina-Studio bekannt, nicht völlig identisch mit der damaligen Zeit.
GBP ist die heutige Bezeichnung für das Pfund Sterling

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Der wundersame Pisanius Fraxi und seine Quellen

Abbildungen von Prostituierten - sehr selten zu finden

Es ist an der Zeit, den Vorgang für den Mann zu öffnen, der in den Lexika der Jetztzeit (2026) mal als Schriftsteller und mal als Sammler von erotischen Büchern auftritt. Zumeist wird er als „Bibliophiler und Bibliograf“ bezeichnet, also als Buchliebhaber und als Literaturkenner, der erotische Schriften einzuordnen weiß. Als Schriftsteller schrieb er sowohl unter seinem eignen Namen Henry Spencer Ashbee. aber auch unter dem Namen Pisanus Fraxi. Außerdem vermuten einige Literaturhistoriker, dass er auch als Autor des überaus frivolen Entwicklungsromans „Walter – My Secret Life“ infrage kommen könnte.

Pisanius Fraxi als Autor, die Flagellationsbordelle und die geheimnisvolle Frau Berkley

Für all das, was Frau Berkley und die wundersame Geschichte ihres Flagellationsbordells betrifft, interessiert nur das, was Ashbee als „Pisanus Fraxi“ verfasste – und diese Werke waren allesamt nicht viel mehr als Verzeichnisse erotischer Literatur.

Das erste dieser Werke, „Index Librorum Prohibitorum“, auf Deutsch also das „Verzeichnis verbotener Bücher“, enthält die meisten der Informationen, über die ich (wie auch alle anderen Autoren dieses Themas) verfüge. Das „verbotene“ an ihnen war der erotische Inhalt, und das Buch skizzierte die erotischen Werke jener Zeit ziemlich schnörkellos. Nur wenige Stelle in diesen Büchern wurden in einer blumigen Sprache beschrieben.

Mal gibt sich Fraxi als Historiker, mal als blumiger Autor

Pisanius Fraxi schreibt zunächst über einige Londoner Betreiberinnen von Flagellationsbordellen. Die Quelle wird nicht genannt – aber sie enthält einen langen Beitrag über eine bereits verstorbene Bordellbetreiberin, die einen exquisiten Geschmack hatte. Dies traf auch auf ihre Kunden zu, die zu einem großen Teil Liebhaber der körperlichen Züchtigung waren. Die übertriebene Schilderung der Vorzüge dieser Dame und ihrer Ausstattung könnte gut und gerne eine Art Werbung gewesen sein. Doch an dieser Stelle sollten wir und daran erinnern, dass die Dame zum Zeitpunkt der Drucklegung (1877) bereits vor 40 Jahren (1836) verstorben war. Nach so langer Zeit vergilben die meisten der verfügbaren Dokumente und die Erinnerung der Zeitzeugen lässt spürbar nach. Nun gut - lesen wir einfach mal nach.

Ashlee (Fraxi) begann das entsprechende Kapitel wie ein Historiker:

Zu Beginn dieses Jahrhunderts [des 19.] waren in London überaus prunkvoll ausgestattete Etablissements, die sich ausschließlich der Anwendung der Birkenrute widmeten, keine Seltenheit. Die Frauen, die dieses Gewerbe ausübten, absolvierten zuvor gewissermaßen eine Lehre, um sich die Kunst anzueignen, die Rute anmutig und wirkungsvoll zu führen. Es wäre ein Leichtes, eine sehr umfangreiche Liste dieser weiblichen Flagellantinnen zusammenzustellen, doch werde ich mich darauf beschränken, lediglich einige wenige zu erwähnen.

Das tut er dann auch, und er nennt zunächst einige andere Namen, bevor er fortfährt:

Doch die Königin ihrer Branche war zweifellos Mrs. Theresa Berkley aus der Charlotte Street Nr. 28 am Portland Place; sie war eine vollkommene Meisterin ihrer Kunst, verstand es, ihre Klienten zufriedenzustellen, und war zudem eine durch und durch geschäftstüchtige Frau – denn im Laufe ihrer Laufbahn häufte sie eine beträchtliche Summe Geldes an.

(Es handelte sich dabei um 10.000 Pfund Sterling, nach heutigem Kurs gegen 1 Mio. GBP).

Im weiteren Text wird das „Arsenal“ des Bordells mit deutlichen Worten und ausgesprochenen anschaulich beschrieben. Der Text mag für Flagellanten und andere Schmerzliebhaber verlockend klingen, den übrigen Lesern will ich sie aber vorenthalten. Da alle Texte öffentlich zugänglich sind, kann sich jeder dennoch selbst davon überzeugen. Die darin enthaltenen Übertreibungen sind typisch für die damalige Zeit, den je sensationeller etwa beschrieben werden konnte, umso mehr Aufmerksamkeit erreichte man damit. Teilweise wurde auch Namen der Prostituierten genannt, die angeblich in ihrem Bordell arbeiteten - entweder als "Frictrice"(4) oder in anderen Funktion, zum Beispiel, um die devote Rolle zu übernehmen.

charlotte streetNachdem Ashbee in einigen Abschnitten über das fragliche Bordell sehr viel Aufmerksamkeit auf kleinste Details legt, sind die nachvollziehbaren oder überprüfbaren Fakten extrem selten. So existiert beispielsweise keine genaue Beschreibung des Gebäudes und seines Interieurs. So bleiben Zweifel, ob an der Adresse „Charlotte Street 28, Portland Place“ „ihr“ Bordell betrieben wurde, ein anderes Flagellationsbordell oder möglicherweise ein völlig anderes Bordell. In den Schilderungen fehlen beispielsweise genaue Angaben über die Anzahl der Räume, Grundrisse, glaubhafte Zeichnungen, Fotografien oder wenigstens die Aussagen glaubwürdiger Zeitzeugen.

Ashbee (Fraxi) fehlte möglicherweise jeder Beweis für die vielen Behauptungen, die er über die mysteriöse „Mrs. Berkley“ verbreitet hatte. Tatsächlich hoffte er darauf, dass diese Frau tatsächlich Memoiren geschrieben hatte und dass diese „demnächst“ veröffentlicht würden. Er schrieb jedenfalls:

Viele Menschen sind enttäuscht über die lange Verzögerung ihrer angekündigten Memoiren, deren Veröffentlichung auf Wunsch von Dr. Vance aus der Cork Street – dem Testamentsvollstrecker – zunächst ausgesetzt worden war. Sein kürzlicher Tod wird es der Firma, die die Urheberrechte an ihrer Autobiografie hält, nun jedoch ermöglichen, das Werk rasch in Druck zu geben.


Das Buch wurde niemals veröffentlicht – und der naheliegendste Grund ist mit Sicherheit, dass es niemals eine Autobiografie von Frau Berkley oder eine vergleichbare Biografie irgendeiner Betreiberin eines Londoner Flagellationsbordells gab.

Im Grunde könnten wir jetzt auf weitere Zweifel verzichten, denn schließlich wird das viktorianische Zeitalter schon bald zu Ende gehen. Doch einige Exemplare von Ashbees Büchern überstanden die Zeit – und viele andere wollten sogar vom „Hörensagen“ oder aus eigener Anschauung wissen, wie das legendäre „Berkley Horse“ ausgesehen hätte. Tatsache ist: Niemand würde es anhand der Zeichnung von Ashbee erkennen, aber alle glaubten, dass es sich um eine Art Leiter handeln würde – und tatsächlich wurde sie von Künstlern auch in Wort und Bild dargestellt.

All dies und noch viel mehr mag Ashbee nicht gestört haben. Seine beiden Bücher „Index Librorum Prohibitorum“ von 1877 und der Band drei der Serie, Catena Librorum Tacendorum, das fast 20 Jahre später (1885) erschien, nehmen zwar auf auf Ms. Berkley Bezug – doch im Grunde ist diese Figur nur eine Episode in dem verschlungenen Gewirr von Dichtung und Wahrheit., Sensationsmache und Gerüchten.

War alle dies vielleicht eine Zeiterscheinung?

Es kann schon sein. Die Literaturhistorikerin Sarah Bull jedenfalls hält es für möglich. Sie schreibt (stark gekürzt):

Wissenschaftler haben Ashbees Charakterisierung erotischer Literatur als Spiegel der Realität mit berechtigter Skepsis betrachtet. Die sexuellen Fantasien des Bibliografen sollen als Beweis dafür dienen, dass fiktive Episoden sexueller Handlungen „tatsächlich stattgefunden“ haben."

Mit anderen Worten: Die Fantasiegebilde, die über die viktorianische Zeit in solchen Sittengemälden verbreitet wurden, sollten wie Realitäten wirken.

Möglicherweise ist diese Saat aufgegangen, denn einige erotische Werke der Viktorianischen Zeit vermischten Dichtung und Zeitgeschehen in raffinierter Weise. Und diejenigen, die später darüber schrieben, benutzen tatsächlich Asbees / Fraxis Werke, um sich selbst und seinen Lesern ein Bild von dieser Zeit und ihrer Kultur zu entwerfen.

Eine persönliche Stellungnahme unseres Autors Gebhard Roese

Henry Spencer Ashbee war nicht nur ein Büchersammler, sondern er bündelte erotische Literatur, Memoiren und antiquarische Notizen zu „erotischen Sensationen“. Sowohl sein Stil wie auch die Aussagen zeigen einerseits seine eigenen Interessen, dann aber auch den erotischen Teil des viktorianischen Milieus generell.
Es wäre vermessen, seine Werke als „erotischen Bücherzirkus des 19. Jahrhunderts“ zu bezeichnen, aber ich halte für angemessen, Teile seines Werks als „Sensationslüsternen Spaziergang durch eine Bibliothek“ zu nennen.
Ashbee schreibt teilweise über eine Zeit, die längst vergangen ist und die er selbst nicht mehr als erwachsener Mann erlebt hat. Um diese Zeit zu rekonstruieren, benutzt er außer der Erotik-Literatur vor allem das „Hörensagen“, insbesondere dann, wenn angebliche „Zeitzeugen“ zu Wort kommen. Ein stichhaltiger Beweis für die reale Existenz der Theresa Berkley fehlt nach all den Quellen, die mir zur Verfügung standen. Das schließt nicht aus, dass es tatsächlich ein lebendiges Vorbild für diese Figur gab.

Die nächsten Teile beschäftigen sich mit der Ökonomie von Bordellen, einer bekannten Kurtisane, dem "Berkley Horse" und mit zwei deutschen Ärzten, die den Ruhm von Frau Berkley in die Jetztzeit trugen.

Bildquellen:
(Rund Bilder, Text) Auszüge aus Büchern von Praxi.
Berkley Horse - nach der Zeichnung von Praxi.
Domina symbolisch mit Rute - Version einer anonymen Buchillustration.
Prostituierte: Solche Zeichnungen waren in Bordellführern jener Zeit zu finden. (Miss A. Parks, 1850, in Thee Man of Pleasure's Pocket Book".

Andere Quellen:
(1) Index Librorum Prohibitorum ist für registrierte Benutzer von archiv.org online verfügbar.
(2) Catena Librorum Tacendorum verfügbar bei archiv.org und möglicherweise anderen Quellen.
(3) The Archival Logic of the Secret Museum by Sarah Bull - Book History, Volume 20, 2017. Online. (Die akademische Sprache wurde in ein leichter verständliches Deutsch umgesetzt).
(4) Frictrice: Die Frictrix („Reiberin“) ist eine Frau, die mit der Hand an den Geschlechtsteilen einer anderen Frau oder eines Mannes tätig wird. Bei der Umwandlung in andere Sprachen wurde auch der Begriff „Frictrice“ verwendet.

Kursrechnung nach Inflationhistory. "Der wundersame Pisanius Fraxi und seine Quellen" vollständig lesen

Henry Spencer Ashbee und der Cannibal Club

Nach und nach schwindet die Erinnerung
Wie aus Fantasien, erotischer Literatur und vielen Beimischungen "Fakten" endstanden

Prolog über einen Club von erotisch interessierten Gentlemen

Gab es den Club, von dem ich hier schreiben will, wirklich? Ein Teil der Quellen gibt präzise Auskünfte - sie könnten dennoch falsch sein. Einige Quellen nennen den Namen "Henry Spencer Ashbee" als Mitglied, andere wissen nichts davon. Dennoch will ich darüber berichten, so gut es geht. Denn damals wie heute gab es informelle Kontakte, die nirgendwo historisch belegt sind. Um solche Kontakte handelt es sich offenbar auch in der Welt, in der ich euch nun entführen will.

Henry Spencer Ashbee - eine historische "Primärquelle"?

Henry Spencer Ashbee, der als „Primärquelle“ für die Existenz von Frau Berkley gilt, war er mit Sicherheit kein Historiker, wie oft angenommen wird. Er war Textilkaufmann und Schriftsteller, Bücherfreund und Sammler erotischer Literatur, über die er drei Bücher schrieb. Die meisten heutigen Quellen nennen allein ihn als Primärquelle für die Existenz einer „Frau Theresa Berkley“. Wenn er in London war, tauschte er sich darüber auch mit anderen aus. Zunächst in einem besonderen Kreis von Freigeistern, dem „Cannibal Club“, dann aber auch über die Mitglieder des „Geheimen Museums“.

Männliche Freigeister und Erotik-Interessenten Anno 1863

Beide Institutionen waren keine festen Organisationen – sie ähnelten eher Stammtischen. Da nahezu alle der Teilnehmer Interesse an erotischen Themen hatten, tauschten sie auch Informationen darüber aus. Dabei speilet es keine große Rolle, ob diese Informationen einen gewissen Wahrheitsgehalt hatten oder nicht. Man benötigte sie allenfalls, um die Neugier zu befriedigen. Da einige der Teilnehmer Schriftsteller waren, benutzen sie das Gehörte auch, um neue Bücher zu schreiben.

Der Cannibal Club soll zwischen 1863 und etwa 1870 existiert haben. Vermutet wird aber, dass Ashbee noch lange Kontakt mit einigen der ehemaligen Mitglieder hatte.

Die Zeit überholt Herrn Ashbee - er kommt 40 Jahre zu spät

Ashbee selbst vertraute oft ganz und gar auf die Informationen, die er in Büchern vorfand, ohne die Fakten ernsthaft zu überprüfen. Im Fall der Theresa Berkley hatte ihn die Zeit ohnehin längst überholt, als er 1877 über sie schrieb – etwa 40 Jahre nach ihrem Tod, der auf 1836 datiert wurde.

Der Wert der Informationen aus dem Kreis der "Kannibalen"

Was genau Ashbee im Cannibal Club erfuhr, ist ganz und gar unbekannt – nicht einmal seine Mitgliedschaft ist gesichert. Beides spielte auch kaum eine Rolle, denn nahezu jeder Erotik-Autor in der viktorianischen Epoche mischte Tagesereignisse, Reiseberichte und bekannte Skandale in seine Bücher ein.

In einer wissenschaftlichen Stellungnahme zu den erotischen Werken jener Zeit heißt es (1):

(Diese Werke) sind sehr unterschiedlich hinsichtlich ihrer Gattung, Geschichte und Sprache: Dazu gehören juristische und religiöse Traktate, medizinische Schriften, Übersetzungen östlicher Sexualhandbücher, „galante“ Romane … sowie … neuartige pornografische Zeitschriften, Romane und Gedichte, die sexuelle Körper, Akte und Begierden in unterschiedlichen Stilformen und sehr unterschiedlicher Deutlichkeit darstellen.

Ashbee ist umstritten - auch unter Historikern

Unterschiedliche Meinungen über Henry Spencer Ashbee und seine Werke

Die Meinungen über Ashbee sind durchaus umstritten – manche bezeichnen ihn als ausgezeichneten Kenner der viktorianischen Gesellschaft, während ihn andere als recht unzuverlässigen Zeitzeugen beschreiben. Manche Autoren des 21. Jahrhunderts ignorieren ihn als Quelle völlig. Was Frau Berkley betrifft, so fehlen jedenfalls authentische Belege für seine Behauptungen.

Was hat dieser Autor überhaupt geschrieben? Und wo finden wir die Originale seiner Bücher? Welche schrieb er unter seinem Namen, welche als Pisanius Fraxi? Welche wurden vermutlich anonym veröffentlicht? Wie und durch wen wurden seine Gedanken fortgetragen? Auch darüber wird spekuliert. Schauen wir mal nach ... und folgt mir, wenn ihr wollt. Hier ist die Fortsetzung.

Quellen

(1) The Archival Logic of the Secret Museum by Sarah Bull - Book History, Volume 20, 2017. Online. (Die akademische Sprache wurde in ein leichter verständliches Deutsch umgesetzt).
(2) Für die Existenz des Clubs, Artikel im "Smitonian Magazine, 2014.".
(3) Mit angeblicher Mitgliederliste, Wikipedia.
(4) Mit anderer angeblicher Mitgliederliste, mit AshbeeWikipedia deutsch.
(5) Abwertung (beispielsweise) in "Lob der Peitsche" von Niklaus Largier, S. 289

(6) Ignoriert z.B. in "The Origins of Sex", London 2012 oder in "The Pleasure is all mine". London 2013

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Die Geschichte einer seltsamen Dame, die sich Berkley nannte

Der Prolog, gehalten vor dem Vorhang des großen Theaters

Berkley war sicher die beste Namenswahl für eine Dame, die als erotische Gouvernante des viktorianischen Zeitalters präsentiert werden sollte, denn der Name bedeutet „Birkenwald“. Auf diese Weise schlagen wir den Bogen zur „Birkenrute“ („Birch“), die sie gerne nutzt, um die die Gesäße interessierter Herren zu schlagen. Mag sein, dass es eine Frau dieses Namens gab, und es mag auch sein, dass sie eine Bordellwirtin war. Doch wer sorgte dafür, dass sie zur sensationellen, reichen und berühmt-berüchtigten Londoner „Domina“ wurde, die heute in jedem Lexikon zu finden ist?

Wir ziehen nun den Vorhang auf - und lassen Frau Berkley auftreten

Erster Akt: Auftritt Frau Berkley - eine Frau ohne Vergangenheit

Gab es eine ähnliche Londoner Domina tatsächlich?
Die „Miss Berkley“, von der wir reden, ist eine Frau, über deren Herkunft niemand etwas weiß, und deren Geburtsdatum unbekannt ist. Dennoch tritt sie hier auf ... wir sind ja im Theater, nicht wahr? Es heißt, sie habe ein bedeutendes Etablissement in London besessen und damit ein riesiges Vermögen erworben, aber es ist unbekannt, welcher Beschäftigung sie zuvor nachging. Die vielen Hinweise, die es angeblich über ihre „Lehrzeit“ gibt oder die auf die „Übernahme eines entsprechenden Bordells“ hindeuten, sind alle nicht ausreichend belegt. Aber ihre Memoiren - ach, es ranken sich allerlei Gerüchte darum.

Der zweite Akt: Zehntausend Pfund Sterling Vermögen

Da sie nach Aussagen von Zeitzeugen „sehr reich“ gewesen sein soll, ging es nach ihrem Tod vor allem um den Nachlass. Über die tatsächliche Höhe gibt es keine Unterlagen, aber es wird immer wieder ein Betrag von 10.000 Pfund Sterling genannt. Nach heutiger Währung (2026) wären dies etwa 1.440.000 GBP.

Dritter Akt: Auftritt des Bruders – Missionar im fernen Australien

Von Australien nach London und zurück.

Im Jahr 1883 verstarb Frau Berkley , und in diesem Moment tauchte plötzlich „ihr Bruder“ auf, der angeblich als Missionar im fernen Australien arbeitete. Er könnte dabei in einer Mission tätig gewesen ein, die Aborigines zum Christentum bekehrte, doch konnte ein Missionar ähnlichen Namens nicht gefunden werden. Der angebliche Missionar begab sich sofort nach London, wo er erstmalig erfuhr, dass seine Schwester diese Art von Gewerbe betreibt. Daraufhin schlägt er das Erbe aus und kehrt nach Australien zurück. Irgendwelche Spuren hat er nirgendwo hinterlassen. Die Überfahrt dauerte damals vier bis fünf Monate. Der Vorgang geht wieder zu. Doch nun komm ein seltsamer Mann ins Spiel.

Vierter Akt Auftritt Dr. Vance, der Verwalter des Erbes

Die Illusion - oder: die Schatzkiste mit den obszönen Briefen
Sobald der Missionar die Bühne verlässt, tritt der nächste Akteur auf die Bühne: der angebliche Leibarzt von Frau Berkley, ein gewisser „Dr. Vance“. Ob er als Erbe vorgesehen war oder nur als Treuhänder, wird nicht recht deutlich. Ferner ist unklar, ob er tatsächlich existierte und ob er als Person wirklich Arzt oder Anwalt war. Jedenfalls wurde behauptet, dass jener Dr. Vance auch „mehrere Kisten“ mit höchst frivoler erotischer Korrespondenz verwaltete. Wer sie jemals zu sehen bekam, ist unklar, denn am Ende dieses Aktes werden all diese Unterlagen vernichtet. Und nicht nur das – kurz vor dem großen Finale wird noch behauptet, darunter hätten sich auch die Lebenserinnerungen von Frau Berkley befunden.

Nochmals öffnet sich der Vorhang - Frau Berklely und ihr "Horse"

Zwei Wunder des 19. Jahrhunderts, etwas blass

Das Publikum applaudiert. Der Vorhang wird geschlossen. Die Kenner der Szenerie erwarten, dass er nochmals aufgehen wird … man munkelt, dass noch eine Attraktion bevorstünde. Und tatsächlich: Fleißige Bühnenarbeiter haben inzwischen noch das Wunder des 19. Jahrhunderts auf die Bühne gerollt: Das berühmte Pferd, auch Chevalet genannt, das unter Frau Berkleys Namen seither durch die Welt der Lexika geistert.

Kommt mit zum „Klub der Kannibalen“

Ob das alles wirklich wahr ist? Wenn ihr das wissen wollt, müssen wir uns auf eine kleine Zeitreise vorbereiten. Sie führt uns zunächst in den „Klub der Kannibalen“ (Cannibal Club) und ungefähr 160 Jahre zurück ins viktorianische England. Wir schreiben das Jahr 1863 und wir befinden uns in einem illustren Kreis von einigen Wissenschaftlern, mehreren Autoren und vor allem ziemlich viel Liebhabern der erotischen Literatur. Unter ihnen befindet sich auch ein Textilkaufmann, Büchersammler und späterer Autor, dessen wirklicher Name Henry Spencer Ashbee ist.

Hast du Interesse daran, wie es weitergeht? Willst du die Quellen wissen? Und vor allem: Willst du wissen, was wirklich bewiesen werden kann? Ich bin gespannt auf deine Reaktionen. Meine Recherchen sind abgeschlossen - sie müssen nur noch in Worte umgesetzt werden.

Bildnachweise:

Vorhänge und Bildmix: Liebesverlag.de. 2026
(1) Hintergrundbild: Die geheimnisvolle Miss Berkeley nach dem Vorbild einer Gouvernate.
(2) Hintergrundbild: John Williams, Schiff der Londoner Missionsgeselslchaft 1866 von Frederick Grosse, Graveur.
(3) Hintergrundbild: Nach einem Poster des Zauberers Zan Zig, 1899.

(4) Hintergrundbild: Eine verblassende Dame und ihr "Pferd" Rekonstruktion des Pferdes nach einer zeitgenössischen Zeichnung.

Die Texte sind humorvolle Interpretationen der Aussagen von Pisanus Fraxi (Henry Spencer Ashbee), erschienen 1877. Keine Sorge - es gibt viele Quellen, die wir hier auch nennen werden. Wer sie jetzt wissen will, findet sie im Anhang.
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