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Dem liberalen Geist eine Stimme geben - das ist sehpferd

Schwachstelle bei beliebter Programmiersprache entdeckt

Wie die BBC berichtet, wurde von einem Expertenteam ein Fehler in PHP-basierten Programmen gefunden, der schon sehr lange Zeit besteht und der im PHP-Code zuvor nicht entdeckt wurde.

Wörtlich scheint die BBC:

Derzeit ist nicht bekannt, ob es Hackern gelungen ist, die Schwachstellen auszunutzen, die in der weitverbreiteten Programmiersprache aufgetaucht sind. Experten warnen, dass Angreifer dadurch in die Lage versetzt werden könnten, aus der Ferne schädlichen Code auf betroffenen Webservern auszuführen oder Daten zu stehlen.

Zu Information: PHP wird überall auf der Welt als Grundlage für kommerzielle und teilweise auch für private Webseiten genutzt.

Die gute Nachricht: Offensichtlich lässt sich der Fehler in kurzer Zeit beheben, doch damit ist noch keine „Entwarnung“ verbunden, denn (BBC):

Doch die eigentliche Frage ist, was passiert, wenn einige Websites die Probleme nicht beheben. An diesem Punkt wird die Lage etwas unklar. Die PHP-Foundation bezeichnet die Schwachstellen als „kritische Sicherheitslücken“.


Aus verschiedenen Quellen verlautete zudem, dass manche Webseiten gestern „offline“ gingen, um Probleme zu verhindern oder um die PHP-Anwendungen zu überprüfen.

BBC-Informationen und Quelle meiner Zitate

Mehr Informationen beim BSI

Hinweis über den Zugriff auf Sehpferd-Webseiten

Liebe Leser(innen),

Dieses Blog könnte möglicherweise in den folgenden Tagen nicht erreichbar sein, da dem Provider nach eigenen Angaben ein Irrtum unterlaufen ist.

Obwohl mich keine Schuld trifft, entschuldige ich mich vorab bei allen, die ab dem 22. Oktober 2026 Schwierigkeiten beim Zugriff auf Sehpferd-Webseiten haben.

Derzeit liegt es nicht in meiner Macht, die vom Sehpferd-Team betrieben Webseiten zu korrigieren.

Gemeinsame Sicht der Paare - Ich, wir, andere

Der berühmte Sigmund Freud hat unsere Persönlichkeit im drei Instanzen zerlegt: das ICH, das ES und das ÜBER-ICH.

So gesehen, tauchen wir Einzelmenschen also in drei verschiedenen Rollen auf: Im ICH, das wir gerne als „unser eigentliche Persönlichkeit“ definieren und in zwei Varianten davon. Diese Theorie kann in einen sozialen Zusammenhang gestellt werden, wie es beispielsweise Eric Berne tat.

Ein ICH ersetzt kein ANDERE

Doch Freud hat uns kein „WIR“ spendiert und auch kein „ANDERE“. Doch sowohl das WIR wie auch das „ANDERE“ durchzieht ständig unsere Gedankenwelt. Wir denken darüber nach, was andere tun und was sie von uns unterscheidet. Tatsächlich könnten wir kaum überleben, wenn wir nicht teils wüssten und teils ahnten, wie wir andere sehen und wie andere uns sehen.

Alle sind bei der Partnersuche ANDERE

Bei der Partnersuche und Partnerwahl sind alle anderen ANDERE. Wir wissen während der Zeiten, in denen wir suchen, zunächst gar nicht über den ANDEREN, haben aber haufenweise Vermutungen über ihn oder sie. Es dauert meist ziemlich lang, bevor wir über die Phase hinaus gehen, ständig „Gemeinsamkeiten“ zu suchen. Das gemeinsame Leben beginnt erst dann, wenn wir das Anderssein akzeptieren. Zugleich finden wir dann das WIR, also das wirklich Gemeinsame.

Zwei Persönlichkeiten, das Gemeinsame udn das ANDERE

Wenn uns dies gelingt, können wir unterscheiden zwischen dem eignen ICH, dem ICH der anderen und dem WIR. Außerdem zeigt sich dann, dass es Personen gibt, mit denen kein „WIR“ möglich ist.

Wer dies verstanden hat, weiß schon sehr viel über Paare – und über die moderne Welt schlechthin.

Das Fazit in Kurzform

Machen wir es kurz:

Das ICH, das ES und das ÜBER-ICH bilden gemeinsam die Persönlichkeit. Die Persönlichkeit existiert aber auch ohne diese Trennung.

Um Entscheidungen im zwischenmenschlichen Bereich zu fällen, benötigen wir eine weitere Instanz: das ANDERE. Je sicherer es „funktioniert“, umso mehr „stimmen“ die eigenen Beurteilungen und umso sicherer sind wir bei eigenen Entscheidungen.

Typische Situationen wären: ein neuer Partner, eine neue Berufswahl, ein neuer Wohnort, ein neuer Lebensabschnitt.

Das „WIR“ wächst langsam und erfordert tatsächliche Gemeinsamkeiten, die für die Paare und auch für andere erkennbar sind.

Das war es in Kürze. Wie ich hoffe, verständlich und präzis genug – und ohne den gewaltigen Donner von Psychologie oder Soziologie.

Jugend spricht

Das „Jugendwort“ des Jahres 2026 ist…?

So ein „Jugendwort“ muss einem erst einmal über die Zunge schlüpfen. Das ist beim neuen „Jugendwort des Jahres“ etwas schwierig: es heißt „Ragebait“ – und es war schon einmal „Wort des Jahres“ – in England. Was es bedeutet, ist im Grunde völlig unerheblich – wer es aber genau wissen will, sollte es auf der Webseite vom „Oxford Dictionary“ versuchen. Kurz gesagt: Es geht darum, mit bloßen Behauptungen möglichst viele Leser(innen) zu verlocken, einen Beitrag zu beachten.

Sagt da jemand „Das bedeutet im Grunde doch gar nichts“, dann hat der/die Sprechende recht. So können wir zumindest hoffen, dass dieses Wort weder in den „Jugendjargon“ noch überhaupt in unsere Sprache einfließt. Denn in spätestens fünf Jahren werden wir uns fragen, was denn anno 2026 (oder eben 2025) damit gemeint war.

Das zweitplatzierte angebliche „Jugendwort“ war „Peak“ – das kannten wir auch schon als „das war spitze“. Nun ist es also „Peak“.

Ausgeflippt oder „ausgerastet“ ist jetzt „Crashout“ und kam auf Platz drei.

Soweit die Jugendsprache.

Quellen: Deine Tageszeitung oder überall im Internet nachlesbar.

Zum Wort Ragebait (Englischkenntnisse sind empfehlenswert)


OECD und Problemlösungen - ist eine neue Definition nötig?

Der Text der OECD zum Thema Problemlösungen, der in akademischen Kreisen nun überall diskutiert wird, lautet so:

Problemlösekompetenzen bezeichnen die Fähigkeit einer Person, durch gedankliche Prozesse Situationen zu verstehen und zu lösen, in denen eine Methode oder Lösung nicht unmittelbar ersichtlich ist. Problemlösung braucht Zeit und umfasst mehrere Phasen, die unterschiedliche Teilkompetenzen voraussetzen und kann sie verschiedene Formen annehmen, von der individuellen Problemlösung bis hin zu verschiedenen Formen der gemeinsamen Problemlösung.

Wir können getrost damit rechnen, dass es die KI schaffen wird, diese Definition zu verbreiten. Das bedeutet: Wir werden diese Formulierung demnächst in allen Lexika vorfinden. Die Frage ist, wer den Nutzen davon hat.

Simple Formulierungen, akademisch geschönt

Zunächst ist diese Formulierung nicht falsch – nur eben sehr simpel. Denn wenn jemand ein Problem hat, dann fehlen ihm die Lösungen. Da ist etwas merkwürdig, wenn die „Wissenschaft“ behauptet, eine Lösung sei „nicht unmittelbar ersichtlich“. Tatsache dürfte sein, dass nur wenige Menschen die Methoden kennen, um Probleme zu lösen.

Der Kern aller Problemlösungen besteht zunächst darin, das Problem zu beschreiben – das ist etwas hakelig und erfordert viel Zeit. Verschiedene Sichtweisen sind oftmals nötig – sonst laufen wir Gefahr, Probleme mit Scheuklappen anzugehen. Das ist der Kern der OECD-Botschaft, und in diesem Punkt hat die OECD zweifellos recht.

Die Natur der Menschen und das Leben mit Problemen

Letztlich aber ist es der Wille zur Veränderung, mit dem Probleme wirklich gelöst werden können. Dazu gehört auch noch der Mut, die Konsequenzen zu tragen.

Ich denke hier immer an den alten Spruch: Das Leben mit einem bedrückenden Problem mag schwer sein, aber es ist uns bekannt. Finden wir eine Lösung und versuchen wir, sie durchzusetzen, so werden wir das Problem los, aber wir müssen unser Leben verändern.

Und der Knackpunkt ist: Viele Menschen entschließen sich trotz der Probleme dazu, das Leben so weiterzuführen, wie es ist. Sie fürchten sich vor Veränderungen.

Quelle des Originalzitats: OECD.