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Öfter mal was Neues auf dem Bildschirm …

E48-32 - ein Errorcode, unerwünscht und irrelevant

Gestern startete meine SAMSUNG-Setbox auf diese Weise: Sie meldete sich mit alternierendem schwarzen Bildschirm und dieser sicher sehr aufschlussreichen Meldung: E38-32 Kein Signal.

Natürlich war es kein großes Problem, das Flackern zu beseitigen und die Unsinns-Meldung vom Bildschirm zu nehmen. Wie immer hatte ich zuletzt „Das Erste“ gesehen. Ein Druck auf die „1“ – und das Erste Programm war wieder da. Alles funktionierte wunderbar.

Das Internet gibt (für andere Geräte) Hinweise für diesen Error-Code, aber er war nun einmal gar nicht relevant für meine Einstellungen und Sehgewohnheiten.

Böse Überraschung: Samsung Set-Box nach dem Update

Unerwünschte Werbung nachdem Update auf schwarzem Bildschirm

Updates auf Fernsehtuner können zum Risiko werden. Ich habe dies schon früher mit einem anderen Fabrikat erlebt: Nach dem Update ging gar nichts mehr. Und weil der Hersteller (Telestar) damals offenbar ratlos war, sandte er mir ein Ersatzgerät. Dies habe ich – mit viel Mühen und einer Konfigurationsänderung – dann wieder zum Laufen gebracht, und zwar von Grund auf.

Wie ich Ihnen schon sagte, schrie jetzt die DVB-T2 Setbox von Samsung nach einem Update, und zwar ständig, vehement, entnervend und unter Angabe zweifelhafter Meldungen. Nun – man bekommt von Samsung das Update auch per USB, und also wurde es problemlos von dort installiert – alle Funktionen waren noch da, bis auf die Internetkonfiguration. Also wurde nachkonfiguriert – man hat ja sonst nichts zu tun.

Alles hübsch?

Nein. Denn jetzt erscheint bei jedem Einschalten der „freundliche“ Hinweis,

No permission to view this pre-enabled channel. Informationen zur Verlängerung erhalten sie unter die Hotline …

Auf schwarzem Bildschirm: Unerwünschte Werbung für Dienstleistungen

Und dies auf schwarzem Bildschirm. Da ich nicht völlig verblödet bin, habe ich die Taste für die visuelle Senderwahl gedrückt und siehe: Die Software hat einen Kanal eingestellt, der kostenpflichtig ist und auf den ich nicht den geringsten Wert lege: ProSieben HD. Der ist in der Tat kostenpflichtig bei Freenet – aber er ist werde auf meiner Favoritenliste noch lege ich Wert auf diese Art von Fernsehen. Wer’s nicht weiß: Die ARD- und ZDF-Sender sind frei.

Ersichtlich: Dieser Sender wurde von der Software angewählt, nicht von mir


Schade, SAMSUNG, sehr sehr schade. Und ich frage mich, aus welchen Gründen das Softwareupdate eingespielt werden sollte … und da habe ich so meinen Verdacht.

Vor allem sehr schade, weil das Gerät zwar teurer ist als vergleichbare Geräte mancher Wettbewerber, dafür aber technisch tadelsfrei und nicht „hakelig“ ist.

Update: Der erste Kontakt mit dem Service war absolut ernüchternd: Trotz genauer Beschreibung des Problems behauptete Samsung, es handele sich nicht um "unlautere Werbung" sondern um einen (sinnvollen und berechtigten) "Hinweis".

Update 2: Auch ein ausführlicher Nachtrag aller Fakten führte nicht zur Einsicht bei SAMSUNG. Ich soll mich telefonisch an den Service wenden "wenn du uns nicht glaubst". Es geht hier aber nicht um "Glaubensfragen"- Fakten bleiben Fakten. Ich kann nun weiter mühsam "kämpfen", um meine Rechte durchzusetzen - oder mir einen anderen Hersteller suchen. Davon gibt's wirklich genug.

Letzte Meldungen zum terrestrischen Fernsehen

Ach, wie nett – das digitale, terrestrische HD-Fernsehen wird verschiedenen Regionen Deutschlands, unter anderem auch Erfurt, zum 25. April 2018 geschenkt.

Kohle abdrücken jederzeit - Fernsehen vielleicht später?

Ich dachte immer, es wäre so: Alle Gebührenzahler haben das Recht auf den freien und uneingeschränkten Zugang zu öffentlich-rechtlichen Medien – und zwar sofort und ohne Mehrkosten. Ich kenne den Einwand nummer eins: „In Ihrer Region geht es nur mit Außenantennen“. Ich nenne das einen billigen Trick, den man sich da ausgeheckt hat.

Und was passiert wirklich? Das Fernsehen kommt tröpfchenweise, sogar in die Landeshauptstadt Thüringens, also nach Erfurt.

Mit Tricks, Geduld und Geldeinsatz kann der Gebührenzahler ARD- und ZDF-Sender sehen

Mich selbst betrifft’s nicht einmal. Ich lebe in einem Funkloch von DVB-T2. Theoretische geht es bei mir gar nicht mit einer Zimmerantenne. Doch nach dem Tausch der teuren Marken-Antenne gegen eine billige No-Name-Antenne geht bei mir nach trickreichen Versuchen mit allen ARD-Sendern, allerdings nicht mit den ZDF-Kanälen. Wann die in die Niederungen Ostdeutschlands vordringen? Vielleicht ab April dieses Jahres? Vielleicht niemals?

Nun, dafür gibt’s ja Satellitenfernsehen, sagen manche. Ist in Ordnung, das habe ich, aber der Aufwand ist ungleich höher. Oder „Sie können die Sender ja auch per Internet empfangen“. Oder eben: die bekannte „Außenantenne auf dem Dach“, die man „jetzt noch“ brauchen würde.

Wissen Sie was? Ich will diese dreisten Ausreden überhaupt nicht hören. Da wurde herumgekaspert und herumgeeiert – aber nicht genügend getan. Und all dies auf Kosten der Gebührenzahler.

Testergebnisse – Laborergebnisse und Antennen-Voodoo?

Seit ich eine Antenne aufgrund eines Tests der „Stiftung Warentest“ (1) gekauft habe, die nicht optimale funktionierte, frage ich mich immer wieder, was Tests eigentlich wert sind, wenn sie unter Laborbedingungen stattfinden. Und ja, Stiftung Warentest, ich glaube, dass ihr objektiv seid. Und dennoch: Warum versagt ein teures Produkt, das im Test die Note „sehr gut“ bekam, ein einem Empfangsgebiet, das als schwierig bekannt ist, während eine spottbillige und zudem wesentlich leichter zu montierende Antenne grandiose Ergebnisse lieferte?

Nachträglich ist man schlauer

Ich habe inzwischen gelernt, dass Stabantennen aufgrund ihrer Konstruktion bestenfalls in Gebieten eingesetzt werden können, in den die Signalqualität ohnehin hoch ist. Und ich habe erfahren, dass auch die Konstruktionsprinzipien der flächigen Antennen sehr simpel sind. Was letztlich auch bedeutet: Bauchige oder ausladende Geräte sind auf gar keinen Fall nötig, und der Verstärker muss keinesfalls in die Antenne integriert werden – er kann auch außerhalb stehen, was die Montage wesentlich vereinfacht.

Voodoo, Designzuschlag oder Flexibilität?

Müssen wir bei den Spitzen (Preis) Fabrikaten da einen Voodoo-Effekt vermuten? Einen Aufpreis für eine verborgene Technologie, die gar nicht existiert? Denn soviel ist sicher: Die paar Drähte, die die eigentliche Antenne ausmachen, sind spottbillig – und kein Verstärker dieser Erde kann mehr aus dem Signal herausholen, als von diesen Drähtchen aufgefangen wird. Und also frage ich mich: Wieso baut man beides in eine elegant aussehende Kiste, sodass alles klobig und schwer montierbar wird? Die „Kisten“ wiegen immerhin von 200 bis über 600 Gramm – im Grunde ein totaler Blödsinn, so schwere Geräte herzustellen und zu vertreiben. Und wo die Aufstellung kritisch ist, ist jede leichte Antenne einfacher zu montieren als jedes der schweren und klobigen Stand- oder Hängegeräte.

Testergebnisse nur unter Laborbedingungen erreichbar?

Ähnliche Ergebnisse bei anderen Geräten und anderen Testern sind mir durchaus geläufig: Erst neulich erwarb ich nach einer Testempfehlung einen sehr teuren USB-WLAN-Adapter für Microsoft-Betriebssysteme. Er soll eine ultimative WiFi-Leistung bieten – aber ach, er war keinesfalls besser als mein ständiger Begleiter von TP-Link. Ich will das Gerät nicht nennen, weil ich kein Test-Equipment habe, sondern nur einen Praxistest durchführen konnte, bei dem Verpixelungen im Bild von HD-Fernseh-Übertragungen auftraten. Was ich sagen will, ist dies: Test von Empfängern (egal welche) beruhen auf Laborergebnissen, nicht auf Praxisergebnissen. Insofern können Sie auf Tests eben nicht bauen – nur erproben hilft.

(1) Heft Februar 2017

Digital-Fernsehen: wenn etwas schief geht … und etwas gut wird

Meine positive Bewertung für die High-Performance WiFi Bridge von Vonets könnte ich ja aufrechterhalten, wenn

1. Diese nicht etwa zwei Wochen nach der Re-Konfiguration zusammengebrochen wäre und sich nun nicht mehr Rekonfigurieren ließ.. (1)
2. Es bei Vonets auch nur den Hauch eines Supports geben würde.

Ich bin gespannt, ob eine erneute Anfrage/Beschwerde beim Support etwas nützt. Normalerweise, so meine Erfahrung, wachen die Hersteller und Händler erst auf, wenn man mit Gewährleistungsansprüchen droht.

So war es auch bei einem Gerät, dessen Hersteller in Deutschland sitzt. Bei TELESTAR habe ich die Lösung (nicht ganz billig) auch selber finden müssen, nachdem man mir zwar ein Ersatzgerät geschickt hat, das aber andere Probleme aufwies. Die Lösung sehen Sie hier. Ergänzend kann ich sagen, dass weder die Hersteller von USB-Sticks noch TELESTAR selbst sagen konnten, welche USB-Sticks für das Gerät geeignet sind – außer dem „hauseigenen“ mit denkbar schwacher Leistung.

Beim SAMSUNG habe ich ein ähnliches Problem mit dem DVB-T2-Empfänger lösen können: Nachdem der Vonets-Anschluss nicht mehr funktionierte, habe ich geforscht, welche Sticks ich hier verwenden kann. Denkwürdigerweise unterstützt Samsung beispielsweise TP-Link WLAN-USB-Sticks. Und denken Sie mal – das hat auf Anhieb funktioniert – übrigens wesentlich besser (weil schneller) als mit dem VONETS-Produkt.

(1) Inzwischen habe ich das Problem selber "gelöst" - VONETS hat wieder nicht geantwortet.