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Was wurde eigentlich aus DVB – T2 in Altenburg?

DVB-T2 ist eine Art weißer Fleck in Altenburg – und im Grunde ist dies eine Frechheit der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten, die gar nicht daran denken, ihre Programme flächendeckend zur Verfügung zu stellen. Nun gut – bis auf das ZDF und die Sender, die aus der gleichen Ecke kommen, kann ich trickreich die ARD-Sender empfangen – sogar in bester Qualität. Was ich mit dem Gedöns von Freenet soll, habe ich bis heute nicht begriffen.

DVB - T2 empfange ich, soweit überhaupt möglich, bestens mit einer preiswerten Flachantenne (1), einer Internet-Verbindung für Zusatzfunktionen (2) und einem Samsung-Empfänger.

(1) Youfu -sieh mein Artikel über die Flachantenne
(2) Ein weitgehend unbekanntes Fabrikat (Vonets) - unglaublich preiswert.

Was sich diese Woche klärte … allerlei Wunder mit SAT > IP

Das Lustigste (na ja, wie man’s nimmt) zuerst:

Es gab einen nagelneuen DigiHD TS5 – der Vorgänger war über mehrere Monate mein Sorgenkind: Ausfälle aller Art, besonders nach einem Software-Update. Kein Wunder, dass Sat > IP für viele Anwender ein rotes Tuch ist. Neben zahlreichen Arbeitsstunde und entnervenden „Informationen“ des Systems ging der Receiver zurück – und das neue Gerät kam an. Um es zum Funktionieren zu bringen, brauchte ich allerdings zwei neue Konfigurationen, die zu allem Überfluss noch identisch waren. Seit gestern funktioniert das Gerät bereits beim Einschalten – auch, wenn’s manchmal grieselt. Falls die der Fall ist, nützt meistens die folgende Prozedur: einschalten - ausschalten – einschalten. Am Ende konnte ich mit dem Gerät an drei aufeinanderfolgenden Tagen fernsehen. Für ein Heureka ist‘s noch zu früh.

Sat > IP funktionierte diese Woche merkwürdigerweise auch mit der App Tivizen, das allgemein ebenfalls kritisiert wird. Bei ersten Versuchen hatte sie fünf TV-Sender gefunden und sonst gar nichts. Inzwischen sind es 85, und die kommen auf einem HONOR-Smartphone mit Octacore-CPU auch in HD ruckfrei, falls ich mich nicht allzu sehr vom Server entferne.

Tivizen Sat > IP hatte 178 Beurteilungen, davon waren 87 absolut negativ. Wenn’s denn interessant ist: Die Kanäle wurden über eine andere Verbindung (LAN via Haushaltsnetz auf WLAN) gefunden. Das Abspielen war aber nur über ein paralleles direktes WLAN möglich. Wunder über Wunder.

Und: Ich habe erstmals drei meiner vier Kanäle parallel genutzt. Es funktionierte. Ganz hübsch, nicht wahr?

Ja, was will ich mehr?

Was sich sonst noch klärte? Nun, bevor ich mir noch mal den Hokuspokus mit angeblich passenden, in der Praxis aber untauglichen WLAN-Sticks mit Antenne „gönnte“, habe ich ein AV500 Powerline Wifi-Kit installiert.

Terrestrisch empfange ich natürlich weiterhin via DVB – T2 mit einer genialen Innenantenne (nicht von Stiftung Warentest getestet). Man gönnt sich ja sonst nichts – und bei Gewitter fällt ja auch ab und an die Sat-Schüssel aus.

TVB T2 – ein Problem weniger

Der Klebestreifen ist nur ein Behelf, es geht auch ohne
TVB T2 – ein Problem weniger
Irgendwie wollte ich nicht ganz einsehen, warum eine 50-Euro-Antenne so eingebaut werden muss, dass mir der Hintern (aka das Antennenkabel) ins Gesicht lacht, während die Gesamtkonstruktion mit Tesafilm an einem Bilderrahmen befestigt werden musste. Ein Hinweis aus dem Internet – Problem gelöst, leider mit einem anderen Produkt. Noch ziert auch hier Tesafilm die Halterung – aber das ist eine vorübergehende Maßnahme, bis die optimale Höhe gefunden wird.