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Fake-E-Mail angeblicher PKV-Vergleiche mit neuen Tricks

Die Verbrecher, die mit einer Fake-Webseite angeblich für „private Krankenversicherungs-Vergleiche“ werben, werden immer frecher. Und sie ändern ihre irreführenden Texte immer cleverer ab, sodass mancher glaubt, da wäre wirklich ein Krankenversicherungs-Vergleich dahinter.

Ich habe keine Ahnung, wie man diesem Betrügerpack endlich das Handwerk legen kann, und ich habe noch niemals eine so rotzfreche Aktion erlebt. Dabei wurde lediglich ein Teil als Spam abgefangen, will der Rest raffiniert mit aktuellen Daten aus der Presse abgefälscht wurde.

Die PKV-Spam-Masche wurde jetzt öffentlich gemacht

Die Flut von unseriösen und anderen dubiosen Spam-E-Mails hat verschiedene Organisationen wachgerüttelt, unter anderem den „Verband der Privaten Krankenversicherung“ und die „Stiftung Warentest“ und die auch die FAZ berichtete nun darüber.

Zwar sei die Werbung, für die sogenannten „Krankenversicherungs-Vergleich“ illegal, zumal es sich dabei am Ende nur um eine Datensammlung handele, doch sei den Spammern kaum beizukommen, denn:

Da die Urheber ihren Firmensitz jedoch häufig im außereuropäischen Ausland haben, ist eine rechtliche Verfolgung nahezu aussichtslos.


Das Schlimmste daran: der Firmen sitzt ist oft gar nicht erkennbar, weil man von Portalen aus arbeitet, die der Verschleierung der Urheber Tür und Tor öffnen.

Der Hinweis mancher Verbraucherschützer, SPAM-Filter würden schützen, ist nicht ganz richtig: Etwa ein Fünftel bis zu einem Viertel des lästigen E-Mail-Mülls ist so geschickt verschleiert, dass sie SPAM-Filter nicht identifizieren können.

Was wirklich hilft: E-Mail von Unbekannten zu ignorieren. Kein normaler E-Mail-Empfänger bekommt ungefragt seriöse Angebote von privaten Krankenversicherungen.

Übrigens: Sehpferd hatte es zuerst gesehen - da haben andere noch geschlafen.

Wieder Spammer mit „Privater KV“

In der badischen Stadt Wehr gibt es keinen Ostkorso, und wieder versucht einer dieser widerwärtigen Spammer mit dieser Adresse in mein Privatleben einzudringen – mit einer angeblichen Verbraucherberatung über Private Krankenversicherungen.

Der Text beginnt so:

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Wieder geht alles – wie zuvor – über verschlüsselte Seiten, falls man so dumm ist, auf den Link zu klicken.

Da bleiben allerdings drei Fragen offen:

Erstens: Warum finden zwei Spam-Filter nicht heraus, dass es sich um Spam handelt? (Es ist offenkundig aufgrund der abermals verborgenen Unsinns-Nachrichten).

Zweitens: Warum warnt der „Verband der Privaten Krankenversicherungen“ nicht vor den potenziell schädlichen Auswirkungen?

Drittes: Wo verstecken sich eigentlich die Verbraucherschützer, wenn wahre Bomben von Spam verschickt werden, die Verbraucher belästigen dun schädigen könnten?

Neueste SPAM-E-Mail: Kosten für Krankenversicherung einsparen

Heute sind zwei E-Mails bei mir eingegangen, die von zwei Algorithmen nicht eindeutig als SPAM identifiziert werden konnten, aber von jeweils einer dort unbekannten Einwohnerin der kleinen Orte Biere (99 Einwohner) und Hollnich (303) Einwohner stammen sollen. Vermutlich sind beide Namen und Adressen falsch,

Beide verweisen auf eine angebliche Testseite für private Krankenversicherungen. Ob es sich wirklich um eine solche handelt und welche Motive dahinter stehen, sie auf merkwürdigen ausländischen Webseiten zu verbreiten, entzieht sich meiner Kenntnis.